DE69812852T2 - Einrichtung und Verfahren zur Lüftung eines Tintenbehälters - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zur Lüftung eines Tintenbehälters Download PDF

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Tintenstrahldrucksysteme und spezieller auf Tintenstrahldrucksysteme, die Tintenbehälter verwenden, die unter Druck stehen, um hohe Druckraten (Printraten) zu ermöglichen.
  • Tintenstrahldrucker nutzen häufig einen Tintenstrahldruckkopf, der an einem sich bewegenden Wagen befestigt ist, der über einem Druckmedium, z. B. Papier, hin- und herbewegt wird. Der Druckkopf umfaßt einen Auswurfvorrichtungsabschnitt, der dem Druckmedium zugewandt ist. Der Ruswurfvorrichtungsabschnitt spricht auf Signale von einem Steuerungssystem an, das dem Drucksystem für ein selektives Ausstoßen von Tintentröpfchen auf das Druckmedium zugeordnet ist. Der Wagen bewegt die Auswurfvorrichtung über das Druckmedium, um ein Band zu drucken. Das Medium wird dann vorgerückt, um ein Drucken eines weiteren Bandes zu ermöglichen. In dieser Weise bilden die Tintentröpfchen, die durch die aufeinanderfolgenden Bänder aufgebracht werden, Bilder und einen Text auf dem Druckmedium.
  • Es ist wichtig, daß die Bilder, die auf dem Druckmedium gebildet sind, eine hohe Druckqualität aufweisen. Die Druckqualität wird größtenteils durch den ordnungsgemäßen Betrieb des Druckkopfs bestimmt. Ein Druckkopf umfaßt typischerweise ein internes Reservoir, das mit der Auswurfvorrichtung in Fluidkommunikation ist. Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Auswurfvorrichtungsabschnitts ist der Fluiddruck der Tinte innerhalb des internen Reservoirs relativ zu einem atmosphärischen Druck, der als Überdruck bezeichnet wird, von Bedeutung. Eine Druckregulierungseinrichtung ist üblicherweise im Druckkopf beinhaltet, um den Überdruck innerhalb des internen Reservoirs zu steuern.
  • Bei einigen Druckern sind bisher Tintenbehälter verwendet worden, die aus dem Druckkopf separat ersetzt werden können. Wenn der Tintenbehälter erschöpft ist, wird der Behälter entfernt und ersetzt. Die Verwendung von solchen separat ersetzbaren Tintenbehältern ermöglicht ein Drucken bis zum Ende der Druckkopflebensdauer.
  • Bei einigen Druckern wurden auch „vom Wagens getrennte" Tintenbehälter verwendet, wobei die Tintenbehälter außerhalb des sich bewegenden Wagens positioniert sind. Diese vom Wagen getrennte Tintenbehälter sind typischerweise mit dem Druckkopf innerhalb des Reservoirs durch eine Röhre in fluidischer Kommunikation. Die Verwendung von vom Wagen getrennten Tintenbehältern reduziert tendenziell das Wagengewicht, wodurch ein kompakterer Wagen, der weniger Leistung für eine Bewegung erfordert, und somit kleinere Wagenmotoren, um eine Wagenbewegung zu liefern, ermöglicht werden. Das Patent Nr. 5.650.811 beschreibt eine solche Konfiguration einschließlich eines Tintenbehälters, der mit einer Röhre gekoppelt ist, die wiederum mit einem Druckregulator gekoppelt ist, der dem Druckkopf zugeordnet ist. Der Druckregulator stellt sicher, daß der Auswurfvorrichtungsabschnitt des Druckkopfs Tinte mit dem richtigen Druck empfängt.
  • Um dem Regulator zu ermöglichen, den Druck richtig zu steuern, nutzt das Drucksystem einen Tintenbehälter, der die unter Druck stehende Tinte an den Druckkopf liefert. Die Lieferung von Tinte an den Druckkopf mit einem Druck, der gleich oder größer als der Betriebsdruck des Druckkopfs ist, ist essentiell, um einen ordnungsgemäßen Druckkopfbetrieb sicherzustellen. Der Regulator reguliert wiederum den Fluiddruck von Tinte, die an den Auswurfvorrichtungsabschnitt geliefert wird, um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Druckkopfs sicherzustellen. Die Verwendung eines Regulators und eines unter Druck stehenden Tintenvorrats ermöglicht die Kompensation verschiedener Entwurfs-, Layout- und Umgebungsfaktoren, wie z. B. Druckabfällen, relativen Höhen des Druckkopfs und des Tintenvorrats und atmosphärischen Druckveränderungen.
  • Die bisher verwendeten Tintenstrahldrucksysteme haben aus verschiedenen Gründen unter Druck stehende Tinte verwendet. Beispiele von Tintenstrahlkomponenten oder -systemen, die unter Druck stehende Tinte verwenden, sind in den U.S.-Patenten 4.558.326 an Kimura u. a. und 4.568.954 an Rosback beschrieben.
  • Die US 4.558.326 offenbart ein Abführsystem für eine Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung. Das System umfaßt eine Tintenkassette, die ein verschlossener starrer Körper mit einer Öffnung in demselben ist, die ermöglicht, daß Gas in den starren Körper hineinfließen und herausfließen kann. Der starre Körper häust einen flexiblen Tintenbehälterbeutel, der eine Aufzeichnungstinte enthält. Ein unter Druck stehender Gasvorrat ist an der Öffnung in dem starren Körper angebracht, um zu ermöglichen, daß der Druck der Tinte in dem flexiblen Beutel erhöht werden kann und somit Tinte an einen Druckkopf geliefert werden kann.
  • Die EP 0712727 offenbart eine Tintenvorratsvorrichtung zur Verwendung in einem Tintenstrahldrucker und einen Tintentank zur Verwendung in der gleichen Vorrichtung. Die Vorrichtung umfaßt einen Tintenbehälter, der mit einem Luftkommunikationsport durch ein poriges Bauglied verbunden ist. Der Tintenbehälter wird auf einem Negativdruck gehalten.
  • Ein Problem, das unter Druck stehenden Tintenbehältern zugeordnet ist, ist der Effekt, den der interne Druck auf die Behältermaterialien hat. Ersetzbare Tintenbehälter sind vorzugsweise aus kostengünstigen Materialien, wie z. B. Kunststoff, gefertigt. Ein beibehaltener Innendruck kann bewirken, daß sich diese Materialien permanent verformen. Diese Verformung, wenn sie extrem genug ist, kann den Tintenbehälter unbrauchbar machen. Ein Beispiel, wie der Tintenbehälter unbrauchbar werden kann, ist, wenn die Veformung verhindert, daß der Tintenbehälter in den Tintenbehälteraufnahmeschlitz innerhalb des Tintenstrahldrucksystems paßt.
  • Es besteht seit längerem ein Bedarf an Tintenbehältern zur Verwendung in unter Druck stehenden, vom Wagen getrennten Tintenstrahldrucksystemen. Diese Tintenbehälter sollten für eine Verwendung ohne Verformung oder Leckage in der Lage sein. Zusätzlich müssen diese Behälter geringe Fertigungskosten zum Minimieren der Kosten der Tintennutzung aufweisen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist ein ersetzbarer Tintenbehälter zum Liefern von Tinte an ein Tintenstrahldrucksystem, das in den angehängten Ansprüchen definiert ist. Der Tintenbehälter umfaßt ein Druckgefäß zum Unterdrucksetzen von Tinte. Der Tintenbehälter weist einen Nichtbetriebszustand und einen Betriebszustand auf. Innerhalb des Betriebszustands weist das Druckgefäß einen internen Überdruck auf, der innerhalb eines Betriebsbereichs beibehalten wird, so daß die unter Druck stehende Tinte an das Drucksystem geliefert wird. Der Tintenbehälter umfaßt auch eine Gasentlüftungsvorrichtung, die zwischen einer Innenoberfläche des Druckgefäßes und einer Außenatmosphäre kommuniziert, um ein kontinuierliches Entlüften in sowohl dem Betriebs- als auch dem Nichtbetriebszustand zu ermöglichen.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt die Entlüftungsvorrichtung ein poriges Bauglied, das zwischen einem unter Druck stehenden Bereich des Tintenbehälters und einer Außenatmosphäre positioniert ist. Dieses porige Bauglied liefert einen Flußweg für ein Gas durch dasselbe.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 stellt eine schematische Darstellung eines Drucksystems dar, das einen Tintenbehälter der vorliegenden Erfindung umfaßt, der die unter Druck stehende Gasquelle für ein Zuführen von einem unter Druck stehenden Fluid an ein Drucksystem verwendet.
  • 2 ist eine Darstellung, die in der Perspektive eines Großformatdrucksystems gezeigt ist, das Tintenbehälter der vorliegenden Erfindung verwendet.
  • 3A ist eine Querschnittsdarstellung des Tintenbehälters der vorliegenden Erfindung, die durch die Querschnittslinie 3A-3A von 2 erstellt wurde.
  • 3B ist ein Querschnitt der Fluid- und Luftverbinder von 3A, die verbunden mit dem Drucksystem gezeigt sind.
  • 4A bis 4D stellen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Chassis dar, das eine Entlüftungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung umfaßt.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • 1 ist eine schematische Darstellung, die ein Tintenstrahldrucksystem 10 darstellt, das einen Tintenbehälter 12 der vorliegenden Erfindung zum Liefern einer unter Druck stehenden Tinte an einen Druckkopf 14 umfaßt. Das Drucksystem 10 umfaßt eine Druckquelle 16 zum Unterdrucksetzen des Tintenbehälters 12. Ansprechend auf eine Unterdrucksetzung liefert der Tintenbehälter 12 unter Druck stehende Tinte an den Druckkopf 14 mittels einer Leitung 18. Der Druckkopf 14 bringt in selektiver Weise Tinte auf ein Medium (nicht gezeigt) unter Steuerung der Druckerelektronik 20 auf.
  • Die Druckquelle 16 ist mit dem Tintenbehälter 12 über eine Druckleitung 22 gekoppelt, um einen Fluß von Gas von der Druckquelle 16 an den Tintenbehälter 12 zu ermöglichen, um den Tintenbehälter 12 unter Druck zu setzen. Die Druckquelle 16 liefert ein unter Druck stehendes Gas, wie z. B. Luft, an die Druckleitung 22 ansprechend auf Signale von der Druckersteuerungselektronik 20. Die Druckleitung 22 ist mit dem Gasauslaß 24 gekoppelt, der wiederum mit einem Gaseinlaß 26 verbunden ist, der dem Tintenbehälter 12 zugeordnet ist. Der Gaseinlaß 26 ist mit der Druckkammer 28 gekoppelt, die durch eine Innenoberfläche 30 des Tintenbehälters 12 definiert ist. Der Tintenbehälter 12 umfaßt eine Entlüftungsvorrichtung 32, die einen Gasflußweg zwischen der Druckkammer 28 und einer Außenatmosphäre einrichtet, um ein kontinuierliches Entlüften der Druckkammer 28 zu einem beliebigen Zeitpunkt zu ermöglichen, wenn ein Druckunterschied zwischen der Druckkammer 28 und der Außenatmosphäre existiert.
  • Der Tintenbehälter 12 liefert Tinte an den Druckkopf 14 über einen Fluidleitung 18. Der Tintenbehälter 12 umfaßt einen Vorrat von Tinte 34, der mit einem Fluidauslaß 36 fluidisch gekoppelt ist. Der Fluidauslaß 36 ist mit dem Fluideinlaß 38 verbunden, der wiederum mit einem ersten Ende einer Fluidleitung 18 gekoppelt ist. Ein zweites Ende der Fluidleitung 18 ist mit einem Druckkopf 14 gekoppelt.
  • Der Druckkopf 14 empfängt Tinte von der Leitung 18 und bringt die Tinte selektiv auf ein Medium (nicht gezeigt) auf. Der Druckkopf 14 umfaßt einen Regulatorabschnitt 14, ein internes Reservoir 42 und einen Auswurfvorrichtungsabschnitt 44. Der Regulatorabschnitt 40 reguliert oder steuert den Fluiddruck in dem internen Reservoir 42. Bei einem Ausführungsbeispiel umfaßt der Regulator ein Ventil 40a, das mit der Leitung 18 verbunden ist. Der Regulator 40 öffnet und schließt das Ventil 40a ansprechend auf Druckveränderungen im internen Reservoir 42, um den ordnungsgemäßen Überdruck in dem internen Reservoir 42 beizubehalten. Das interne Reservoir 42 ist mit dem Auswurfvorrichtungsabschnitt 44 fluidisch gekoppelt. Ansprechend auf Signale, die von der Druckerelektronik 20 empfangen werden, bringt ein Auswurfvorrichtungsabschnitt 44 die Tinte selektiv auf das Medium (nicht gezeigt) auf.
  • 2 stellt eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels des Drucksystems 10 dar. Das Drucksystem 10 umfaßt ein Druckchassis 46, das einen oder mehrere Tintenbehälter 12 der vorliegenden Erfindung enthält, die in einem von einer Mehrzahl von Aufnahmeschlitzen 48 gleitbar angebracht sind. Das in 2 dargestellte Ausführungsbeispiel ist konfiguriert, um vier Tintenbehälter 12 aufzunehmen, wobei jeder Tintenbehälter 12 eine andere Tintenfarbe enthält. Im Falle eines Vier-Farb-Druckens enthält jeder der vier Tintenbehälter 12 eine andere Tintenfarbe, wie z. B. Cyan-, Gelb-, Magenta- und Schwarz-Tinten. Jede der vier Tinten wird an einen oder mehrere Druckköpfe 14 geliefert, die wiederum die Tinte selektiv auf ein Druckmedium, wie z. B. Papier, aufbringen. Das Druckerchassis 46 umfaßt auch ein Steuerungsbedienfeld 50 zum Steuern des Betriebs des Drucksystems 10 und einen Medienschlitz 52, aus dem das Druckmedium ausgestoßen wird.
  • Der bevorzugte Tintenbehälter 12 der vorliegenden Erfindung liefert eine unter Druck stehende Tinte an den Druckkopf 14. Der Tintenbehälter 12 ist bei diesem Ausführungsbeispiel im Aufnahmeschlitz 48 gleitend befestigt. Der Aufnahmeschlitz 48 ist, zumindest teilweise, durch ein Paar von Seitenwänden 54 definiert. Für den Fall, wo der Tintenbehälter 12 verformbar ist, kann eine Unterdrucksetzung des Tintenbehälters 12 eine nach außen gerichtete Ausdehnung oder Ausbeulung eines Paars von Seiten 46 erzeugen, die den Tintenbehälter 12 definieren. Wenn ein Tintenbehälter 12 eine übermäßige Zeitdauer lang unter Druck steht, kann der Tintenbehälter 12 eine permanente Verformung annehmen. Diese Verformung, wenn sie extrem genug ist, kann verhindern, daß der Tintenbehälter 12 zwischen die Seitenwände 54 paßt, was ein Einbringen oder Entfernen des Tintenbehälters 12 erschwert. Die Entlüftungsvorrichtung 32 der vorliegenden Erfindung stellt sicher, daß der Innendruck entlastet wird, um eine permanente Verformung des Tintenbehälters 12 zu verhindern.
  • 3A stellt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Tintenbehälters 12 dar, das entlang der Linie 3A-3A von 2 erstellt wurde. Der Tintenbehälter 12, wie in 3A dargestellt, umfaßt ein Chassis 58, ein zusammenfaltbares Reservoir 60 und ein Druckgefäß 62. Bezug nehmend auf 1 sind identische Elemente mit identischen Bezugszeichen bezeichnet. Das Ausführungsbeispiel des Tintenbehälters 12, das in 1 dargestellt ist, weist jedoch Tinte in direktem Kontakt mit der Außenwand des Tintenbehälters 12 auf. Im Gegensatz dazu stellt 3A einen Tintenbehälter 12 mit einem zusammenfaltbaren Reservoir 60 dar, das die Tinte enthält und durch das Druckgefäß 62 umgeben ist. Ebenfalls im Gegensatz zu 1 wird bei der Version in 3A das Chassis 58 verwendet.
  • Das Chassis 58 liefert eine Anzahl von Funktionen. Es umfaßt den Fluidauslaß 36 und liefert eine Fluidkommunikation zwischen dem Fluidauslaß 36 und dem zusammenfaltbaren Reservoir 60. Das Chassis 58 umfaßt den Gaseinlaß 26, der mit der Druckkammer 28 in Fluidkommunikation ist. Die Druckkammer 28 ist durch eine Außenoberfläche des zusammenfaltbaren Reservoirs 60 und eine Innenoberfläche 30 des Druckgefäßes 62 definiert.
  • Das zusammenfaltbare Reservoir 60 ist vorzugsweise ein zusammenfaltbarer Filmbeutel, der einen Vorrat von Tinte 34 enthält. Der Beutel weist eine Öffnung an einem Ende auf, die mit Beutelversiegelungsoberflächen 64 versiegelt ist, die auf dem Chassis 58 gebildet sind.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Druckgefäß 62 eine flaschenförmige Umhüllung, die aus Polyethylen gefertigt ist. Sie ist konzipiert, um Drücke gleich etwa 13,8 kPa (etwa 2 PSI (PSI = pounds per square inch = Pfund pro Quadratzoll) zum Unterdrucksetzen des Vorrats von Tinte 34 zu liefern. Die beibehaltenen Drücke in der Kammer 28 können jedoch bewirken, daß sich das Druckgefäß 62 permanent verformt. Wenn eine Unterdrucksetzung während der Verwendung des Druckersystems eintritt, liefern die Seitenwände 54 (siehe 2) eine gewisse Unterstützung, um dabei zu helfen, eine permanente Verformung des Druckgefäßes 62 zu verhindern. Das Druckgefäß 62 ist am Chassis 58 in der Nähe einer Gefäßversiegelungsoberfläche 66 angebracht. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Versiegelung zwischen dem Druckgefäß 62 und dem Chassis 58 durch einen O-Ring 68 vorgesehen.
  • Der Tintenbehälter 12 ist angepaßt, um in einem Aufnahmeschlitz 48 (2) lösbar installiert zu sein. Wenn der Tintenbehälter 12 installiert ist, werden fluidische Verbindungen und Luftverbindungen eingerichtet, wie durch 1 angezeigt ist und in 3B stark vergrößert gezeigt ist. 3B stellt den Fluidauslaß 36 und den Gaseinlaß 26, der in 3A gezeigt ist, verbunden mit dem Drucksystem 10 dar. Eine fluidische Verbindung ist zwischen dem Fluidauslaß 36, der dem Tintenbehälter 12 zugeordnet ist, und dem Fluideinlaß 38, der dem Aufnahmeschlitz 48 zugeordnet ist, eingerichtet, wodurch eine Fluidkommunikation zwischen dem Tintenvorrat 34 und dem Druckkopf 14 bereitgestellt wird. Bei diesem Beispiel weist der Fluidauslaß 36 ein Fluidseptum 70 zum Versiegeln des Fluidauslasses 36 auf. Der Fluideinlaß 38 weist eine Hohlnadel 72 auf, die mit der Fluidleitung 18, die dem Drucksystem 10 zugeordnet ist, fluidisch verbunden ist.
  • Wenn der Tintenbehälter 12 im Aufnahmeschlitz 48 installiert ist, ist zwischen dem Gaseinlaß 26, der dem Tintenbe kälter 12 zugeordnet ist, und dem Gasauslaß 24, der dem Drucksystem 10 zugeordnet ist, eine Verbindung zum Liefern einer Fluidkommunikation zwischen der Druckquelle 16 und der Druckkammer 28 eingerichtet. Bei diesem Beispiel weist der Gaseinlaß 26 ein Gasseptum 74 auf. Der Gasauslaß 24 weist eine Hohlnadel 76 auf, die mit der Druckleitung 22 gekoppelt ist.
  • Unter Bezugnahme auf 4A ist das bevorzugte Ausführungsbeispiel des Chassiss 58 gezeigt. Neben dem Bereitstellen der vorstehend erwähnten Funktionen umfaßt das Chassis auch eine Entlüftungsvorrichtung 32. Die Entlüftungsvorrichtung 32 kommuniziert zwischen einer äußeren Oberfläche des Chassiss 58 und einer Druckkammer 28 ( 3A) .
  • 4B stellt eine weggeschnittene Ansicht des Chassiss 58 dar, die das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Entlüftungsvorrichtung 32 im Querschnitt darstellt. Die Entlüftungsvorrichtung 32 umfaßt ein poriges oder gasdurchlässiges Bauglied 78, das die Druckkammer 28 und eine Außenatmosphäre verbindet. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt die Entlüftungsvorrichtung 32 ein Gehäuse 80, das sich von einer Innenoberfläche 82 des Chassis 58 erstreckt. Das porige Bauglied 78 wird durch das Gehäuse 80 getragen.
  • Das porige Bauglied 78 ist vorzugsweise aus einem spritzgegossenen porigen Polyethylen gebildet. Ein Beispiel dieses Materials wird unter dem Handelsnamen POREXTM vertrieben, das durch Porex Technologies in Fairburn Georgia hergestellt wird. Die Flußratencharakteristika des porigen Bauglieds 78 werden primär durch die Materialporengröße und sekundär durch die Komprimierung des porigen Bauglieds 78 durch das Gehäuse 80 bestimmt. Wenn die Porengröße zunimmt, nimmt die Flußbeschränkung und der Fluidwiderstand ab. Die Komprimierung hat den Effekt, daß sie die Porengröße reduziert wird, wodurch die Flußeinschränkung erhöht wird. Für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel weist das porige Bauglied 78 eine Porengröße von 18–40 μm auf.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Entlüftungsvorrichtung 32 spezifiziert, um eine Luftflußrate von näherungsweise 3 cc/min (Kubikzentimeter pro Minute) zu liefern, die bei STP (STP = Standardtemperatur und -druck) mit einer Druckdifferenz von 17–2 kPa (2,5 PSI) zwischen der Druckkammer 28 und einer Außenatmosphäre gemessen wird. Die bevorzugte Flußrate kann jedoch abhängig von dem Volumen des Behälters, der Empfindlichkeit des Behältergefäßes 62 gegenüber einer permanenten Verformung und der Rate, mit der die Gasdruckquelle 16 (in 1 gezeigt) die Druckkammer 28 unter Druck setzt, variieren.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sieht das porige Bauglied 78 eine Barriere für eine Flüssigkeit vor, die zwischen der Kammer 28 und der Außenatmosphäre verläuft. Dies wird durch Einbringen eines herkömmlichen absorbierenden Materials, wie z. B. Tonpulver, in den Kunststoff erreicht, der verwendet wird, um das porige Bauglied 78 zu bilden. Wenn eine Flüssigkeit das porige Bauglied 78 kontaktiert, schwillt das absorbierende Material an, wodurch die Poren in dem porigen Bauglied 78 verschlossen werden.
  • Ein Querschnitt der Entlüftungsvorrichtung 32 in ihrem nichtzusammengebauten und zusammengebauten Zustand ist in 4C bzw. 4D gezeigt. Wie in 4C gezeigt ist, umfaßt die Entlüftungsvorrichtung 32 eine zylindrische Verbundbohrung 84 mit einem breiteren Durchmesserabschnitt 86 und einem schmaleren Durchmesserabschnitt 88. Der Übergang zwischen dem breiteren und dem schmaleren Durchmesser liefert eine radiale Schulter 90. Der größere Durchmesserabschnitt umfaßt einen führenden konisch zulaufenden Abschnitt 92.
  • Wie durch den Pfeil in 4C angezeigt ist, wird die Entlüftungsvorrichtung 32 durch Einbringen von einem zy- 1indrischen porigen Bauglied 78 in die Verbundbohrung 84 gebildet. Der führende konisch zulaufende Abschnitt 92 unterstützt die Führung des porigen Bauglieds 78 in den breiteren Durchmesserabschnitt 86. Das porige Bauglied 78 wird in die Verbundbohrung gepreßt, bis ein führendes Ende 94 die radiale Schulter 90 erreicht. Da das porige Bauglied 78 in den größeren Durchmesserabschnitt 86 installiert ist, wird es radial komprimiert, wodurch eine sichere Versiegelung zwischen dem porigen Bauglied 78 und der inneren Wand des größeren Durchmesserabschnitts 86 sichergestellt wird.
  • 4D stellt den zusammengebauten Zustand der Entlüftungsvorrichtung 32 dar. Das porige Bauglied 78 definiert einen Gasflußweg 96 zwischen der Druckkammer 28 und einer Außenatmosphäre. Der schmale Durchmesserabschnitt 88 der Verbundbohrung 84 liefert eine Kommunikation zwischen dem führenden Ende 94 des porigen Bauglieds 78 und der Außenatmosphäre. Ein nachlaufendes Ende 98 des porigen Bauglieds 78 erstreckt sich in die Kammer 28. Das Gehäuse 80 erstreckt sich entlang einer Entfernung über der Innenoberfläche 82, um der Entlüftungsvorrichtung 32 zu ermöglichen, eine bestimmte Menge einer Fluidansammlung entlang der Innenoberfläche 82 ohne ein Verstopfen der Entlüftungsvorrichtung 32 zu tolerieren.
  • Alternativ kann das porige Bauglied 78 aus einem gesinterten Metall gefertigt sein. Das gesinterte Metall verhält sich funktionsmäßig ähnlich und würde in ähnlicher Weise, wie im Hinblick auf 4C und 4D erörtert, eingesetzt werden. Das gesinterte Metall weist kleine Poren auf, durch die Gas oder Luft gelangen können, hält jedoch ein Fluid mit einem Druck zurück, der umgekehrt zur Porengröße zunimmt.
  • Die Entlüftungsvorrichtung 32 könnte auch als eine oder mehrere labyrinthförmige (spiralförmig, serpentinenförmig, gewunden etc.) Durchgänge mit einer gesteuerten Öffnungsgröße gefertigt sein, die zwischen der Druckkammer 28 und der Außenatmosphäre kommunizieren. Die Quantität, Öffnungsgröße, Länge und Verbiegungsgeometrie der Durchgänge kann eingestellt sein, um einen gegebenen Grad einer Luftflußund Fluidflußeinschränkung zu liefern.
  • Die Entlüftungsvorrichtung 32 ist im Hinblick auf 4A4D als in das Chassis 58 eingebaut beschrieben worden. Die Entlüftungsvorrichtung 32 kann jedoch in eine beliebige andere Position auf dem Tintenbehälter 12 eingebaut sein, die einen Gasflußweg zwischen der Druckkammer 28 und der Außenatmosphäre liefert. 1 stellt beispielsweise eine Entlüftungsvorrichtung 32 dar, die in eine Außenwand des Tintenbehälters 12 eingebaut ist, wie z. B. das Druckgefäß 62.
  • Die Herstellung des Tintenbehälters 12 umfaßt ein Zusammenbauen der Tintenbehälterkomponenten und ein Befüllen des Tintenbehälters mit Tinte. Das Befüllen erfolgt typischerweise durch Liefern von Tinte an den Fluidauslaß 36. Unter Bezugnahme auf 1 ist zu ersehen, daß, während die Tinte eingeführt wird, die Luft in der Kammer 28 tendenziell komprimiert wird und unter Druck steht. Mittels der Entlüftung 32 kann diese Luft entweichen. Somit weist die Entlüftung 32 dahingehend einen Vorteil auf, daß sie einen beliebigen Druck, der von dem anfänglichen Tintenbefüllungsprozeß zurückblieb, entlastet.
  • Wenn der Tintenbehälter 12 zusammengebaut ist, nimmt die Druckkammer 28 typischerweise einen Druck an, der gleich dem einer Außenatmosphäre ist. Wenn der Tintenbehälter 12 durch ein Flugzeug transportiert wird oder in eine geographische Region mit einer größeren absoluten Höhe transportiert wird, existiert ein Druckunterschied zwischen der Druckkammer 28 und der Außenatmosphäre. Dieser Druckunterschied kann 34,5 kPa (5 PSI) oder mehr während des normalen Transports des Tintenbehälters erreichen. Wenn dieser Druckunterschied für wenigstens 2–3 Stunden existiert, können die Wände des Druckgefäßes 62 permanent verformt werden. Diese Verformung, wenn sie extrem genug ist, kann verhindern, daß der Tintenbehälter 12 in den Aufnahmeschlitz 48 installiert werden kann (2). Die Entlüftungsvorrichtung 32 der vorliegenden Erfindung verhindert diese permanente Verformung, indem der Druck innerhalb des Druckgefäßes 62 verteilt wird.
  • Das Vermeiden der permanenten Verformung legt eine Mindestflußrate für die Entlüftungsvorrichtung 32 fest. Für einen exemplarischen Entwurf beträgt die Mindestflußrate etwa 1 cc (Kubikzentimeter) Luft pro Minute bei STP (Standardtemperatur und -druck) mit einem Druckunterschied (zwischen der Druckkammer 28 und einer Außenatmosphäre) von 17,2 kPa (2,5 PSI). Für kleine Behälter mit weniger nachgiebigen Druckgefäßen könnte das Minimum 0,1 cc Luft pro Minute (gleiche Bedingungen) oder weniger betragen. Die Mindestflußrate hängt allgemein von verschiedenen Faktoren ab, z. B. Behältervolumen, Druckgefäßmaterial, um nur einige zu nennen.
  • Während des Betriebs wird der Tintenbehälter 12 anfänglich in den Aufnahmeschlitz 48 installiert, so daß der Fluidaus-laß 36 mit dem Fluideinlaß 38 Eingriff nimmt, um eine Fluidverbindung zwischen dem Tintenvorrat 34 und der Fluidleitung 18 einzurichten. Das Einbringen des Tintenbehälters 12 koppelt auch den Lufteinlaß 26 mit dem Luftauslaß 24, der dem Drucksystem zugeordnet ist, um eine Kommunikation zwischen der Druckleitung 22 und der Druckkammer 28 einzurichten.
  • Anfangs befindet sich der Tintenbehälter 12 in einem Nichtbetriebszustand, wo die Tinte nicht mit dem richtigen Druck an das Drucksystem 10 geliefert wird. Um einen Betriebszustand zu erreichen, muß das Druckgefäß 62 auf einen ordnungsgemäßen Pegel unter Druck gesetzt werden. Die Druckquelle oder Luftpumpe 16 beginnt, Gas an die Druckkammer 28 über die Druckleitung 22 zu liefern, um einen positiven Innenüberdruck in der Druckkammer 28 zu liefern. Gleichzei tig entlastet die Entlüftungsvorrichtung 32 den Druck von der Druckkammer 28. Es ist von Bedeutung, daß die Entlüftungsvorrichtung 32 den Druck langsam genug entlastet, so daß die Druckquelle 16 die Kammer 28 mit einer akzeptablen Rate unter Druck setzt.
  • Die Anforderung einer Unterdrucksetzung setzt eine maximale Flußrate für die Entlüftungsvorrichtung 32. Für einen exemplarischen Entwurf wird die maximale Flußrate als 5 cc pro Minute (Luft bei STP) mit einem internen Überdruck 17,2 kPa (2,5 PSI) spezifiziert. Abhängig von der zeitlichen Anforderung zum Unterdrucksetzen des Tintenbehälters 12 und der Flußrate, die durch die Druckquelle 16 erzeugt wird, könnte die akzeptable Flußrate jedoch 50 cc pro Minute oder höher (Luft bei STP) mit einem internen Überdruck von 17,2 kPa (2,5 PSI) betragen.
  • Sobald der interne Überdruck (in der Druckkammer 28) einen vordefinierten Bereich erreicht, der als Betriebsdruckbereich bezeichnet wird, befindet sich der Tintenbehälter 12 in einem Betriebszustand. Das Druckersystem 10 liefert dann in selektiver Weise Energieversorgungssignale an die Druckköpfe 14 für ein selektives Aufbringen von Tinte auf das Medium. Für typische Systeme sollte dieser Überdruck im Bereich von 3,4 bis 20,7 kPa (0,5–3,0 Pfund pro Quadratzoll) liegen. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sollte der Überdruck im Bereich von 6,9–13, 8 kPa (1,0– 2,0 Pfund pro Quadratzoll) liegen. Die Tinte fließt von den Tintenvorräten 34 durch die Fluidleitungen 18 und an die Druckköpfe 14, um die Druckköpfe 14 nachzufüllen. Für das Drucksystem von 1 enthält jeder Druckkopf 14 einen Druckregulator 40 zum Einstellen oder Regulieren des Drucks zwischen der Leitung 18 und dem Reservoir 42, um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Auswurfvorrichtungsabschnitts 44 zu ermöglichen.
  • Während des Druckens wird der Innendruck in den Druckkammern 28 innerhalb eines vorbestimmten Bereichs beibehalten, der die erforderlichen Tintenflußraten von den Tintenvorräten 34 an die Druckköpfe 14 sicherstellt. Dies kann durch Regulieren des Drucks, der von der Pumpe 16 geliefert wird, erfolgen. Alternativ kann die Pumpe 16 ein- und ausgeschaltet werden, um einen ordnungsgemäßen Druckbereich beizubehalten.
  • Wenn das Drucken beendet ist, wird die Pumpe 16 ausgeschaltet. An diesem Punkt ermöglicht die Entlüftung 32, daß sich der Druck in der Druckkammer 28 ausbreitet. Die Abnahmerate des Drucks ist jedoch niedrig genug, so daß, wenn ein Drucken innerhalb eines spezifizierten Zeitraums erneut gestartet wird, dann der Innenüberdruck der Druckkammer 28 auf einem Pegel ist, der hoch genug ist, um das Drucken zu beginnen. Somit wird bevorzugt, daß die Flußrate niedrig genug ist, so daß die Druckkammer zumindest die Hälfte des Betriebsüberdrucks in der Druckkammer 28 für zumindest fünf Sekunden beibehält, nachdem die Pumpe ausgeschaltet worden ist. Um eine Verformung des Druckgefäßes 62 zu verhindern, wäre es jedoch zu bevorzugen, daß sich zumindest die Hälfte des Betriebsdrucks innerhalb von fünf Stunden ausbreitet.
  • Wenn der Tintenbehälter 12 aus dem Drucksystem entfernt wird, ermöglicht die Entlüftungsvorrichtung demselben, Druck abzubauen, um die vorstehend erwähnte Verformung des Tintenbehälters 12 zu verhindern. Somit kann der Tintenbehälter, bevor die Tinte ausgeht, ohne Probleme beim erneuten Einbringen des Tintenbehälters 12 in das Druckersystem 10 entfernt und ersetzt werden.

Claims (8)

  1. Ein Tintenbehälter (12) zum Liefern von Tinte an ein Tintenstrahl-Drucksystem (10), wobei der Tintenbehälter (12) folgende Merkmale aufweist: ein Druckgefäß (62), das einen Nichtbetriebszustand und einen Betriebszustand aufweist, wobei, während des Betriebszustands, das Druckgefäß (62) einen internen Überdruck aufweist, der größer als der atmosphärische Druck außerhalb des Druckgefäßes (62) ist und innerhalb eines Betriebsbereichs beibehalten wird, so daß die unter Druck stehende Tinte an das Drucksystem (10) vom Druckgefäß (62) geliefert wird, wobei während des Nichtbetriebszustands keine Tinte vom Druckgefäß (62) an das Drucksystem (10) geliefert wird; und eine Entlüftungsvorrichtung (32), die zwischen einer Innenoberfläche (30) des Druckgefäßes (62) und einer Außenatmosphäre kommuniziert, wobei die Entlüftungsvorrichtung (32) eine kontinuierliche Entlüftung des inneren Überdrucks sowohl während des Betriebs- als auch des Nichtbetriebszustands liefert.
  2. Der Tintenbehälter (12) gemäß Anspruch 1, bei dem der Entlüftungsmechanismus (78) einen Fluß von Gas durch denselben so einschränkt, daß zumindest die Hälfte des inneren Überdrucks des Druckgefäßes (62) für zumindest fünf Sekunden beibehalten wird, wenn der Tintenbehälter (12) nicht mit einer Druckquelle (16) verbunden ist.
  3. Der Tintenbehälter (12) gemäß Anspruch 1, bei dem der Entlüftungsmechanismus (78) einen Fluß von Gas mit einer ausreichenden Rate erlaubt, so daß zumindest die Hälfte des inneren Überdrucks des Druckgefäßes (62) innerhalb von fünf Stunden freigesetzt wird, wenn der Tintenbehälter (12) nicht mit einer Druckquelle (16) verbunden ist.
  4. Der Tintenbehälter (12) gemäß Anspruch 1, bei dem sich eine Flußrate durch den Entlüftungsmechanismus (78) im Bereich von 0,1 bis 50 Kubikmeter Luft pro Minute bewegt, gemessen bei Standardtemperatur- und Druck, wenn ein innerer Überdruck von 17,2 kPa (2,5 Pfund pro Quadratzoll) im Druckgefäß (62) existiert.
  5. Der Tintenbehälter (12) gemäß Anspruch 1, bei dem sich eine Flußrate durch den Entlüftungsmechanismus (78) im Bereich von 1 bis 5 Kubikmeter Luft pro Minute bewegt, gemessen bei Standardtemperatur- und Druck, wenn ein innerer Überdruck von 17,2 kPa (2,5 Pfund pro Quadratzoll) im Druckgefäß (62) existiert.
  6. Der Tintenbehälter (12) gemäß Anspruch 1, bei dem der Entlüftungsmechanismus (78) ein poröses Bauglied (78) aufweist, das einen Gasflußweg (96) zwischen einem unter Druck stehenden Bereich (28) des Tintenbehälters (12) und einer Außenatmosphäre definiert.
  7. Der Tintenbehälter (12) gemäß Anspruch 6, bei dem das Druckgefäß (62) eine Außenoberfläche aufweist, die eine Öffnung (84) definiert, und bei der das poröse Bauglied (78) in der Öffnung (84) positioniert ist.
  8. Der Tintenbehälter (12) gemäß Anspruch 7, bei dem das poröse Bauglied (78) durch die Öffnung (84) komprimiert ist.
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