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Die vorliegende Erfindung betrifft
gelatinöse
Nahrungsmittelprodukte zum Zurverfügungstellen einer ausgewogenen
Ernährung
insbesondere gelatinöse
Nahrungsmittelprodukte, die alle wesentlichen Nährstoffe enthalten und die
aufgrund ihrer pH-Werts von 3,3 bis 4 einen erfrischenden Geschmack
haben und welche eine Zusammensetzung eines Gels sind, das mit einem
Geliermittel und einem isoelektrischen Gel eines Proteins gebildet
wird, wobei die Zusammensetzung gute Eßqualitäten hervorruft, z. B. Leichtigkeit
beim Schlucken der Form als weiches Gel.
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Technischer
Hintergrund
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Konventionellerweise sind Gelees,
die durch das Andicken von Getränken
mit Agar oder Gelatinen hergestellt werden, oder gelatinöse Nahrungsmittelprodukte
wie Puddings, Yoghurts und Aspiks als Nahrungsmittel bekannt, die
Wasser und Nährstoffe
an Patienten liefern, die an einer Dysphagie (Schluckschwierigkeiten)
leiden, typischerweise ältere
Patienten und Patienten mit zerebrovaskulären Erkrankungen. Wenn eine
im wesentlichen nicht-visköse
Flüssigkeit
wie beispielsweise Wasser oder Tee unvorsichtigerweise Patienten
mit Dysphagie verabreicht wird, kann die Flüssigkeit nicht richtig geschluckt
werden und kann dadurch in die Luftröhre eindringen, was das Risiko
einer Pneumonie steigert oder in extremen Fällen das Leben bedrohen kann. Gelees
oder gelatinöse
Nahrungsmittel werden Patienten verabreicht, um solche Risiken zu
vermeiden.
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Nahrungsmittel für Patienten mit Dysphagie müssen die
folgenden Eigenschaften haben. Ersten sollten sie alle wesentlichen
Nährstoffe
in geeigneten Anteilen enthalten, um den Patienten eine ausreichende Nährstoffversorgung
zu ermöglichen.
Außerdem
sollten sie eine geeignete Festigkeit und Konsistenz haben, die
das leichte Schlucken oder leichte Kauen ermöglicht; sie sollten kohäsiv ohne
Trennung im Mund sein; und sie sollten die Kehle beim Schlucken
glatt passieren.
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Die oben erwähnten Gelees und geleeartigen
Produkte wie beispielsweise Puddings, die für gewöhnlich als nicht-nährmittelreiche Nahrungsmittel
für gesunde
Personen hergestellt werden oder geliefert werden, können deswegen
Patienten mit Dysphagie keine ausreichende und ausgewogene Nahrung
zur Verfügung stellen.
Zusätzlich
ist es notwendig, daß diese
Produkte gekaut werden und nicht ohne Kauen geschluckt werden können. Das
bedeutet, daß solche
Produkte hinsichtlich ihrer Eigenschaften unzureichend sind, die
notwendig sind, um sie nur durch das Schlucken einzunehmen.
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In den letzten Jahren sind neue Nahrungsmittelprodukte,
gelartige Getränke
verschiedener Arten auf dem Softdrink-Markt aufgetreten. Diese Getränke werden
in Form von Gelees zur Verfügung
gestellt, die beispielsweise durch Schütteln vor dem Trinken zerbröselt werden.
Ihre einzigartigen Trinkqualitäten,
d. h. interessante Schluckcharakteristika und Eigenschaften der
Textur, entsprechen den Geschmäckern
der Menschen von heute und ziehen daher Aufmerksamkeit auf sich.
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Diese gelartigen Getränke werden
jedoch auch für
gesunde Menschen hergestellt und haben nicht die Inhaltsstoffe,
die für
eine Ernährung
von Patienten mit Dysphagie geeignet sind. Obwohl diese Getränke einen sauren
pH-Wert nahe dem gewöhnlicher
Softdrinks haben, und dadurch eine gute Lagerstabilität aufweisen, enthalten
sie keine wesentlichen Mengen an Proteinen oder Lipiden. Das bedeutet,
daß diese
Getränke
keine Inhaltsstoffe umfassen, die für eine Ernährung von Patienten mit Dysphagie
geeignet sind, d. h. alle wesentlichen Nährstoffe in geeigneten Anteilen.
Es gibt nicht einmal die Absicht, daß sie eine solche Aufmachung
haben.
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Des weiteren müssen proteinreiche Nahrungsmittel
wie beispielsweise Pudding durch Erwärmen auf 100°C oder höher (im
allgemeinen bei 120°C
für 10
Minuten) erwärmt
werden, da sie auf einen neutralen pH-Wert eingestellt sind. Die
Sterilisierungsbehandlung verursacht den Verlust an Nährstoffen
(insbesondere Vitaminen) oder einen Verlust des Geschmacks und Geruchs.
Wenn diese Nahrungsmittel auf einen sauren pH eingestellt werden,
um ihnen einen erfrischenden Geschmack zu geben, haben sie aufgrund
der Koagulierung der Proteine eine ungleichmäßige Textur und sind daher
in keiner Weise erfrischend. Des weiteren werden solche Produkte,
falls sie einen saueren pH-Wert haben, über einen kurzen Zeitraum zersetzt,
wenn sie der Luft ausgesetzt werden.
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Aus EP-A-0 914 779 ist eine Protein-Emulsion,
die Saccharid, Lipid, Protein, organische Säuren, Emulgiersäure und
Geliermittel enthält,
bekannt. Diese Proteinemulsion enthält jedoch nicht organische
Säuresalze
in einem Gewichtsbereich von 0,5 bis 2 Gew.-% an organischen Säuresalzen.
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Wie oben diskutiert wurden, müssen technisch
ausbalancierte Nahrungsmittelprodukte entwickelt werden, die als
Nahrungsmittel für
Patienten mit Dysphagie geeignet sind, und die ohne Kauen geschluckt
werden können.
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Offenbarung
der Erfindung
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Das Ziel der Erfindung ist das Zurverfügungstellen
von neuen gelatinösen
Nahrungsmittelprodukten, die insbesondere für die Ernährung von Patienten mit Dysphagie
geeignet sind, wobei das Produkt alle wesentlichen Nährstoffe
in geeigneten Anteilen umfaßt
und die Form eines weichen Gelees hat, das von Patienten mit Dysphagie
leicht gegessen werden kann.
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Die vorstelligen Erfinder haben ausgedehnte
Untersuchungen durchgeführt,
um das oben genannte Ziel zu erreichen und das folgende herausgefunden.
Hinsichtlich der Nahrungsmittelprodukte, die ohne Kauen geschluckt
werden können,
sehen Leute, einschließlich
Patienten mit Dysphagie, solche mit einem sauren pH-wert als appetitlich
an. Andererseits verändert
Protein – einer
der wesentlichen Nährstoffe – seine
Eigenschaften beim isoelektrischen Punkt stark, und deswegen bildet
sich bei einem sauren pH-Wert kein homogenes Gel, das die Nahrungsmittelprodukte
appetitlich macht.
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Sie haben weitere Untersuchungen
durchgeführt
und herausgefunden, daß eine
Zusammensetzung eines isoelektrischen Gels des Proteins, und eines
Gels, das mit dem Geliermittel gebildet wird, erhalten wird, welches
weich und homogen ist, und ohne Kauen geschluckt werden kann, wenn
spezifische Mengen an Lipid, Sacchariden, organischen Säuren, organischen
Säuresalzen,
Emulgiermitteln und Geliermitteln zu einem Protein hinzugegeben
werden, um eine Emulsion mit einem sauren pH-Wert nahe oder gleich
dem isoelektrischen Punkt des Proteins zu erreichen. Die vorliegende
Erfindung ist auf der Grundlage dieser neuen Befunde erfüllt worden.
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Die vorliegende Erfindung stellt
ein gelatinöses
Nahrungsmittelprodukt zur Lieferung einer ausgewogenen Ernährung zur
Verfügung,
welche ein Gel einer emulgierten Mischung ist, die 10 bis 50 Gew.-%
der kombinierten Menge der unten aufgelisteten Inhaltsstoffe umfaßt (auf
Basis des Trockengewichts) und 50 bis 90 Gew.-% Wasser, und welche
einen pH-Wert von 3,3 bis 4 hat, und welche eine Zusammensetzung
eines isoelektrischen Gels des Proteins und ein wärmelösliches
Gel ist, welches mit dem Geliermittel geformt wird.
| Saccharid | 30–90 Gew.-% |
| Lipid | 5–40 Gew.-% |
| Protein | 2–60 Gew.-% |
| organische
Säure | 0,2–5 Gew.-% |
| organisches
Säuresalz | 0,2–5 Gew.-% |
| Emulgiermittel | 0,2–5 Gew.-% |
| Geliermittel | 0,2–5 Gew.-% |
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Das gelatinöse Nahrungsmittelprodukt der
Erfindung hat die Form eines weichen Gels, insbesondere ist es als
Nahrungsmittel für
Patienten mit Dysphagie geeignet. Das Nahrungsmittelprodukt kann
leicht zerdrückt
oder zerbröselt
werden und das zerdrückte
oder zerbröselte
Produkt setzt eine geeignete Menge (ungefähr 2 bis 20%) Wasser frei.
Demgemäß hat das
Nahrungsmittelprodukt herausragende Eßqualitäten und Textur-Eigenschaften,
so daß in
dem Mund leicht zerbröselt
werden kann, z. B. durch das Zerdrücken mit der Zunge ohne zu
kauen, und so leicht durch die Kehle rinnt. Insbesondere ist das
Nahrungsmittelprodukt der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß es Protein,
Lipid und andere Nährstoffe
umfaßt,
die in konventionellen Softdrinks nicht vorhanden sind, und dennoch
seine herausragenden Eßqualitäten und
Textur-Eigenschaften behält.
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Des weiteren kann das gelatinöse Nahrungsmittelprodukt
der Erfindung, welches geeignete und ausreichende Anteile an Protein,
Lipid und anderen Nährstoffen
enthält,
die für
den menschlichen Körper
wie oben bezeichnet, wesentlich sind, Nährstoffe wirksam liefern, wenn
es eingenommen wird.
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Außerdem hat das gelatinöse Nahrungsmittelprodukt
der Erfindung einen erfrischenden Geschmack und gute Lagerstabilität, da es
einen pH-Wert von 3,3 bis 4, bevorzugt 3,5 bis 4 aufweist. Des weiteren
ist das erfindungsgemäße Nahrungsmittelprodukt
trotz des sauren pH-Wertes frei von Körnern des koagulierten Proteins,
und hat eine Glattheit und Homogenität, die dem Nahrungsmittelprodukt
gute Eßeigenschaften
und Textur-Eigenschaften verleihen.
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Die Inhaltsstoffe des gelatinösen Nahrungsmittelproduktes
der Erfindung werden unten im Detail beschrieben.
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Saccharid
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Das Saccharid zur Verwendung in dem
gelatinehaltigen Nahrungsmittelprodukt der Erfindung ist einer der
wesentlichen Nährstoffe
und kann ausgewählt
werden aus denen, die in der Lage sind, in Form von Glycogen in
der Leber oder in der Muskulatur gespeichert zu werden, und als
Energiequelle für
physische Aktivitäten
zu dienen. Beispiele solcher Saccharide schließen zahlreiche gewöhnliche
Saccharide wie beispielsweise Monosaccharide (z. B. Glucose und
Fructose) und Disaccharide (z. B. Maltose und Sucrose) ein; Zuckeralkohole
wie beispielsweise Xylitol, Sorbitol, Glycerin und Erythritol; Polysaccharide
wie beispielsweise Dextrin und Cyclodextrin; und Oligosaccharide
wie beispielsweise Fructooligosaccharid, Galactooligosaccharid und Lactosucrose.
Diese Saccharide können
einzeln oder in Kombination verwendet werden. Wenn zwei oder mehr
Saccharide in Kombination verwendet werden, sind natürlich kommerziell
erhältliche
Saccharid-Gemische wie beispielsweise isomerisierter Zucker oder
gereinigte Sucrose verwendbar.
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Verwendbare Saccharide schließen solche
ein, die nicht nur als Nährstoffe,
sondern auch als Süßungsmittel
dienen, wie beispielsweise Sucrose. Saccharide, die als Süßungsmittel
dienen, können
bevorzugt verwendet werden, um den gelatinösen Nahrungsmittelprodukt Süße zu verleihen.
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Natürlich ist es möglich, Süßungsmittel,
die nicht Saccharide sind, in Kombination mit oder unabhängig von
dem Saccharid hinzuzugeben. Verwendbare Süßungsmittel schließen natürliche Süßungsmittel
wie beispielsweise Sormatin, Stevia-Extrakte (z. B. Rebaudiosid
A) und Glycyrrhizin ein, und synthetische Süßungsmittel wie beispielsweise
Saccharin und Aspartam.
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Der Anteil der Saccharide in dem
gelatinösen
Nahrungsmittelprodukt der Erfindung liegt für gewöhnlich bei ungefähr 30 bis
90% (Gew.-%, das gleiche trifft nachfolgend zu), bevorzugt ungefähr 40 bis
80%, mehr bevorzugt ungefähr
60 bis 70% auf Basis des Trockengewichtes. Anteile von weniger als
30% oder mehr als 90% sind nicht bevorzugt, da das erhaltene Nahrungsmittelprodukt
nicht die Anforderung für
ein von den Nährstoffen
her gesehen ausgewogenes Nahrungsmittel erfüllt. Das bedeutet, daß wenn der
Anteil weniger als 30% ist, daß das
resultierende Nahrungsmittelprodukt unzureichend als Nährstoffquelle
ist, während
es zu viele Nährstoffe
enthält,
wenn der Anteil 90% überschreitet.
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Ein besonders bevorzugter Anteil
des Saccharids, das als Süßungsmittel
dient, ist 30 bis 60%, mehr bevorzugt 40 bis 50% auf Basis des Trockengewichts.
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Von den oben erwähnten Oligosacchariden ist
Lactosucrose bevorzugt. Die Verwendung von Lactosucrose erhöht die Lactobacilli
fifidus-Anzahl im Körper
und senkt die Zersetzungsprodukte, um dadurch zur Prävention
von Krebs und der Steigerung des Immunsystems beizutragen.
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Lipide
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Das erfindungsgemäß verwendete Lipid in dem Nahrungsmittelprodukt
kann aus gewöhnlichen
Lipiden ausgewählt
werden, die als zusätzliche
Energiequellen neben den Sacchariden dienen, z. B. bei andauernder
physischer Verausgabung. Beispiele für Lipide schließen langkettige
Fettsäuretriglyceride
(LCTs) als wesentliche Fettsäuren
ein, wie beispielsweise Sojabohnenöl, Baumwollsaatöl, Distelöl, Maisöl, Reisöl, Kokosnußöl, Perillaöl, Sesamöl, Leinsamenöl und ähnliche
pflanzliche Öle,
Sardinenöl,
Lebertranöl
und ähnliche Fischöle; und
Krötenöl. Das Lipid
kann auch ein mediumkettiges Fettsäuretriglycerid (MCT) sein,
für gewöhnlich mit
8 bis 10 Kohlenstoffatomen. MCTs sind leicht zu absorbieren und
zu verbrennen und schwierig zu lagern. Die LCTs und MCTs können einzeln
verwendet werden, oder zwei oder mehr Mitglieder die unabhängig voneinander
aus den LCTs oder MCTs ausgewählt
werden, können
in Kombination verwendet werden.
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Es ist bevorzugt, daß die Lipide
in dem gelatinösen
Nahrungsmittelprodukt der Erfindung in einem Anteil von ungefähr 5 bis
40%, bevorzugt ungefähr
10 bis 30%, mehr bevorzugt ungefähr
15 bis 25% auf der Basis des Trockengewichts vorhanden sind. Anteile
von weniger als 5 oder solche die 40% stark überschreiten sind nicht bevorzugt,
da das resultierende Nahrungsmittelprodukt nicht die Anforderung
an nährstoffausgewogene Nahrungsmittelprodukte
erfüllt.
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Lipide sind in Wasser kaum löslich und
dadurch werden sie in der vorliegenden Erfindung in Form von Öl-in-Wasser-Emulsionen verwendet.
Zur Herstellung des Nahrungsmittelproduktes der Erfindung ist es
daher notwendig, ein Emulgiermittel zu verwenden, um das Lipid zu
emulgieren.
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Emulgiermittel
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Das in der Erfindung verwendete Emulgiermittel
kann ausgewählt
werden aus solchen, die konventionellerweise im Bereich der Nahrungsmittelprodukte
verwendet werden. In Anbetracht der Tatsache, daß das Nahrungsmittelprodukt
der Erfindung auf einen sauren pH-wert eingestellt wird, besitzt
das Emulgiermittel bevorzugt Säurewiderstandsfähigkeit.
Ein typisches Beispiel solcher Emulgiermittel ist Pectin. Beispiele
bevorzugter Emulgiermittel neben Pectin schließen Eigelblecithin, hydrogenisiertes
Eigelblecithin, Sojabohnenlecithin, hydrogeniertes Sojabohnenlecithin
und ähnliche
Phospholipide ein; Polyoxyethylenmonooleat (kommerziell erhältlich als "Tween 80", Produkt von AMR)
und ähnliche
synthetische Tenside; und Sucrosefettsäureester, Polyglycerinfettsäureester
und ähnliche.
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Diese Emulgiermittel können einzeln
oder in Kombination verwendet werden, aber für gewöhnlich werden zwei oder mehr
davon in Kombination verwendet. Der Anteil des Emulgiermittels liegt
bevorzugt bei 0,1 bis 10%, mehr bevorzugt bei ungefähr 0,1 bis
3%, bezogen auf die Menge der herzustellenden Emulsion. Der Anteil
des Emulsionsmittels, falls er als Anteil des Nahrungsmittelproduktes
der Erfindung ausgerechnet wird, liegt bei ungefähr 0,2 bis 5%, bevorzugt bei
ungefähr
0,5 bis 3%, bezogen auf das Trockengewicht.
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Protein
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Das Protein, einer der wesentlichen
Inhaltsstoffe des gelatinösen
Nahrungsmittelproduktes der Erfindung wird ausgewählt aus
denen, die konventionellerweise im Bereich der Nahrungsmittelprodukte
verwendet werden. Es ist notwendig, daß die Proteine bei dem pH-Wert
des Nahrungsmittelproduktes der Erfindung, d. h. pH 3,3 bis 4 ein
isoelektrisches Gel bilden. Beispiele solcher Proteine schließen Gelatine,
Casein, Molkeproteine (z. B. Lactalbumin), Sojabohnenprotein und
Weizenprotein ein; Salze dieser Proteine; Zersetzungsprodukte dieser
Proteine (saure Zersetzungsprodukte und Enzymzersetzungsprodukte);
Extrakte dieser Proteine; Konzentrate dieser Proteine; und Vollmilchpulver
und fettarme Milchpulver. Die Proteine können einzeln oder in Kombination
verwendet werden.
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Das Protein ist in dem Nahrungsmittelprodukt
der Erfindung in einem Anteil von ungefähr 2 bis 60%, bevorzugt ungefähr 10 bis
45% und mehr bevorzugt ungefähr
15 bis 30% bezogen auf das Trockengewicht vorhanden. Teile von weniger
als 2% oder mehr als 30% sind nicht bevorzugt, das das erhaltene
Nahrungsmittelprodukt nicht die Anforderung eines von den Nährstoffen
hergesehen ausgewogenen Nahrungsmittels erfüllt.
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Organische
Säure und
organisches Säuresalz
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Andere wesentliche Bestandteile des
gelatinösen
Nahrungsmittelproduktes der Erfindung, die organische Säure und
das organische Säuresalz,
können
aus solchen ausgewählt
werden, die für
gewöhnlich
in Nahrungsmitteln oder Getränken
verwendet werden und in der Lage sind den pH-Wert des erfindungsgemäßen Nahrungsmittelproduktes
(Gel) auf 3,3 bis 4, mehr bevorzugt 3,5 bis 4 einzustellen. Bevorzugte
organische Säuren
schließen
Zitronensäure,
Tartarsäure, Äpfelsäure, Bernsteinsäure, Ascorbinsäure und
Gluconsäure ein.
Diese organische Säuren
können
einzeln oder in Kombination verwendet werden. Es ist für gewöhnlich wünschenswert,
daß die
organische Säure
in dem gelatinösen
Nahrungsmittelprodukt der Erfindung in einem Anteil von ungefähr 0,2 bis
5%, bevorzugt ungefähr
0,5 bis 3% auf Basis des Trockengewichtes vorhanden ist. Anteile
von weniger als 0,2% machen es schwierig das Nahrungsmittelprodukt
auf einen pH-Wert von 3,3 auf bis 4 einzustellen. Andererseits verleihen
Anteile, die 5% stark überschreiten
dem Nahrungsmittelprodukt zu viel Säure, was den Geschmack stören kann.
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Organische Säuresalze haben pH-Einstellungs-
und Pufferungswirkung. Beispiele organischer Säuresalze schließen Natriumsalz,
Kaliumsalz und ähnliche
Alkalimetallsalze der oben erwähnten
organischen Säuren
ein, und Calciumsalz, Magnesiumsalz und ähnlich Erdalkalimetallsalze
der oben erwähnten
organischen Säuren.
Diese organischen Säuresalze
können
entweder einzeln oder in Kombination verwendet werden. Das in dem
Nahrungsmittelprodukt vorhandene organische Säuresalz ist in einem Anteil
von ungefähr
0,5 bis 5%, bevorzugt ungefähr
0,5 bis 3% bezogen auf das Trockengewicht vorhanden. Anteile von
weniger als 0,2% führen
zu einer unzureichenden Pufferungswirkung. Für gewöhnlich können Anteile von bis zu 5%
ausreichende Ergebnisse erzielen.
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Geliermittel
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Das Geliermittel wird bevorzugt ausgewählt aus
solchen die konventionellerweise als Verdickungsmittel im Bereich
der Nahrungsmittelprodukte verwendet werden. Beispiele schließen ein
Pectin, Furcelleran, Carrageenan, Agar, Johannisbrotkernmehl, Guar
gum und Gummi arabicum. Sie können
entweder einzeln oder in Kombination verwendet werden. Diese Geliermittel
haben geeignete Gelierungsfähigkeit
und gelstabilisierende Fähigkeit,
und können
daher dem entstehenden Gel eine gewünschte Gelstärke und
Wasserfreisetzbarkeit verleihen, insbesondere eine Gelstärke und
Wasserfreisetzbarkeit, daß das
Gel leicht im Mund mit der Zunge zerdrückt werden kann.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
können
Xanthangum, Konjakmannan oder ähnliche
als Teil des Geliermittels verwendet werden, wenn es so benötigt wird.
Es ist wünschenswert,
daß das
Geliermittel in dem Nahrungsmittelprodukt der Erfindung in einem
Anteil von 0,2 bis 5%, bevorzugt etwa 0,3 bis 2%, auf das Trockengewicht
bezogen, vorhanden ist. Falls der Anteil weniger als 0,2% ist, hat
das erhaltene Nahrungsmittelprodukt eine unzureichende Gelstärke. Andererseits,
wenn der Anteil 5% stark überschreitet,
ist das erhaltene Gel so fest, daß es darin versagt, daß vorausgesetzte
Nahrungsmittelprodukt für
Patienten mit Dysphagie zur Verfügung
zu stellen.
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Zusatzstoffe
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Das gelatinöse Nahrungsmittelprodukt der
Erfindung kann, falls notwendig, zusätzlich zu den angegebenen Anteilen
der wesentlichen Inhaltsstoffe geeignete Additive enthalten.
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Verwendbare Additive schließen Multivitaminpräparate,
Mineralien (Elektrolyte und Spurenelemente), natürliche und synthetische Geschmacksstoffe,
Farbstoffe, Geschmacksmaterialien (Käse, Schokolade, etc.), Stabilisatoren,
Konservierungsmittel, Alkohole, Fruchtsäfte und Fruchtpulpen ein. Sie
können
einzeln oder in Kombination verwendet werden. Der Anteil des Additivs
ist nicht begrenzt, aber er beträgt
ungefähr
für gewöhnlich bis
zu 20 Gew.-Teile bezogen auf 100 Gew.-Teile des erfindungsgemäßen Nahrungsmittelproduktes.
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Von den oben erwähnten Additiven, sind Multivitaminpräparate und
Mineralien bevorzugt zu verwenden, da sie den Zweck einer ausgewogenen
Ernährung
unterstützen
können.
Bevorzugte Multivitaminpräparate
schließen
Gemische aus verschiedenen wasser- oder lipidlöslichen Vitaminen wie beispielsweise
Vitamin A (Retinole), Vitamin B1 (Thiamin),
Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin B12 (Cyanocobalamin),
Vitamin C (Ascorbinsäure),
Vitamin D (Cholecalciferol oder ähnliche),
Vitamin E (Tocopherol), Niacin, Bisbentiamin, Nicotinsäureamid,
Calciumpanthothenat, Folsäure,
Biotin und Bitartarsäurecholin
ein.
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Besonders bevorzugte Multivitaminpräparate sind
solche die die folgenden Vitamine in den folgenden relativen Mengen, bezogen
auf 200 g des Nahrungsmittelproduktes der Erfindung, enthalten.
| Vitamin
A | 10–2000 IU |
| Vitamin
B1 | 0,1–3,0 mg |
| Vitamin
B2 | 0,01–3,1 mg |
| Vitamin
B6 | 0,01–3,2 mg |
| Vitamin
B12 | 0,1–30 ng |
| Vitamin
C | 1–500 mg |
| Vitamin
D | 1–300 IU |
| Vitamin
E | 1–100 IU |
| Nicotinsäureamid | 0,1–30 mg |
| Calciumpantotheat | 0,1–31 mg |
| Folsäure | 0,01–3,0 mg |
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Verwendbare Mineralstoffe (Elektrolyte
und Spurenelemente) schließen
solche ein, die bekannt sind wie beispielsweise Natriumchlorid,
Natriumacetat, Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid, Calciumcarbonat,
Dikaliumphosphat, Mononatriumphosphat, Calciumglycerophosphat, Eisen
und Natriumsuccinatcitrat, Mangansulfat, Kupfersulfat, Zinksulfat,
Natriumiodat, Kaliumsorbat, Zink, Mangan, Kupfer, Iod und Kobalt
ein. Die Mengen dieser Mineralstoffe können frei ausgewählt werden
gemäß dem gewünschten
Zweck.
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Verfahren zum Herstellung
eines gelatinösen
Nahrungsmittelproduktes zum Liefern einer ausgewogenen Ernährung
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Das Verfahren zum Herstellen des
gelatinösen
Nahrungsmittelproduktes der Erfindung wird unten im Detail beschrieben.
Das Nahrungsmittelprodukt wird durch das Mischen und Emulgieren
der wesentlichen Inhaltsstoffe, eines und mehrerer optionaler Additive
und Wasser hergestellt, und durch das Erwärmen der Emulsion. Die Emulsion
kann durch das Mischen aller Inhaltsstoffe zum gleichen Zeitpunkt,
oder bevorzugt durch das Herstellen einer wäßrigen Lösung oder wasserlöslicher
Inhaltsstoffe erhalten werden, die dann mit den öllöslichen Inhaltsstoffen und
dem Emulgiermittel gemischt werden, gefolgt von einer Emulgierung.
Ein bevorzugteres Verfahren umfaßt die Schritte des Mischen
des Proteins mit einem Gemisch aus Wasser und einem geeigneten Emulgiermittel
für eine
präliminäre Emulgierung,
das Zugeben der erhaltenen Emulsion in eine wäßrige Lösung des Lipids, Emulgiermittels,
Saccharids, organische Säure
und optionaler Additive, Emulgieren des Gemischs, Zugeben von einem
organischen Säuresalz,
um die Emulsion auf einen vorherbeschriebenen pH-Wert (isoelektrischer
Punkt des Proteins) einzustellen, und Hinzugeben des Geliermittels,
gefolgt von einer weiteren Emulgierung. Das Mischen und das Emulgieren
der Inhaltsstoffe kann bei Raumtemperatur oder bevorzugt bei leicht
erhöhter
Temperatur durchgeführt
werden.
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Die Emulgierung kann auf konventionelle
Weise unter Verwendung geeigneter Emulsionsapparate hergestellt
werden, wie beispielsweise Homomixer und Hochdruckhomogenisatoren,
durch ein Vollpassageverfahren oder durch ein Zirkulationsverfahren.
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Die so erhaltene Emulsion wird dann
erwärmt,
auf konventionelle Weise in ein geeignetes Gefäß eingefüllt und sterilisiert und ergibt
die in Erwägung
gezogenen gelatinösen
Nahrungsmittelprodukte. Die Sterilisierung kann auf konventionelle
Weisen durch das Erwärmen
oder durch aseptische Filtrierung durchgeführt werden. Wenn Hitzesterilisierung
verwendet wird, muß das
Nahrungsmittelprodukt nicht vor der Sterilisierung erwärmt werden,
da das Produkt während
der Sterilisierung erwärmt
wird. Wenn jedoch das Nahrungsmittelprodukt ohne Erwärmen sterilisiert
wird, ist es notwendig das Produkt vor der Sterilisierung zu erwärmen. Das Erwärmen vor
der Sterilisierung kann unter Bedingungen durchgeführt werden, die ähnlich solchen
sind, die konventioneller Weise in der Wärmesterilisierung verwendet
werden.
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Das erhaltene gelatinöse Nahrungsmittelprodukt
der Erfindung hat gute Eßqualitäten, und
kann von Patienten mit Dysphagie sicher geschluckt werden, die mit
verschiedenen Erkrankungen oder nach chirurgischen Operationen assoziiert
ist. Das Nahrungsmittelprodukt der Erfindung kann eine gut ausgewogene
Ernährung
ermöglichen,
wenn es eingenommen wird, und es ist geeignet, um nicht nur Patienten
mit Dysphagie eine Ernährung
zu liefern, sondern auch Athleten, die wünschen, während des Trainings oder des
Wettkampfes Nährstoffe
schnell zu erhalten.
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Beste Art
der Durchführung
der Erfindung
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Um die Erfindung weiter zu illustrieren,
werden die folgenden Beispiele dargestellt, in denen alle Teile und
Prozentangaben in Gewicht sind, wenn es nicht anders angegeben wurde. Beispiel
1
| Suchrose | 5
Teile (13,2) |
| Dextrin | 15
Teile (39,4) |
| Casein | 5
Teile (13,2) |
| Lactalbumin | 5
Teile (13,2) |
| Reisöl (raffiniertes
Reisöl) | 6,3
Teile (16,6) |
| Enzym-zersetztes
Lecithin | 0,2
Teile (0,5) |
| Wasser | 62
Teile |
| Zitronensäure | 0,8
Teile (2,1) |
| Natriumcitrat | 0,2
Teile (0,5) |
| Pectin | 0,3
Teile (0,8) |
| Xanthangum | 0,2
Teile (0,5) |
| Gesamt | 100,00 Teile |
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Gemäß der obigen Formel (wobei
die Werte in den Klammern Prozentangaben der Inhaltsstoffe sind die
nicht Wasser sind, auf trockener Gewichtsbasis), Zitronensäure als
organische Säure,
Sucrose und Dextrin als Saccharide und Casein und Lactalbumin als
Proteine wurden zum Wasser, das auf 70°C vorgewärmt wurde, hinzugegeben. Das
Gemisch wurde in einem Homogenisator gerührt (Produkt von Tokushu Koka
Kogyo) bei 9000 Upm für
5 Minuten. Zu der erhaltenen Flüssigkeit
wurden raffiniertes Reisöl
als Lipid sowie Enzym-zersetztes Lecithin als Emulgator hinzugegeben.
Das Gemisch wurde emulgiert (10000 Upm, 20 min) und durch Zugabe
von Natriumcitrat als organisches Säuresalz auf pH 3,9 eingestellt
(pH-Einstellung und Pufferungsmittel).
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Zu der erhaltenen Emulsion wurden
Pectin und Xanthangum als Geliermittel hinzugegeben, gefolgt von
einer Homogenisierung (10000 Upm, 10 Minuten).
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Die erhaltene Emulsion wurde in einem
weichen Beutel mit einer Düse
gefüllt,
auf 65°C
für 10
Minuten erwärmt
und abkühlen
gelassen, wobei es ein gelatinöses
Nahrungsmittelprodukt der vorliegenden Erfindung gab.
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Das erhaltene gelatinöse Nahrungsmittelprodukt
hat eine gleichmäßige und
glatte Oberflächenerscheinung,
und es hatte die Form eines weichen Gels, das leicht mit der Zunge
im Mund zerdrückt
werden konnte, daher auch kein Kauen notwendig machte.
Beispiel
2
| Sucorse | 5
Teile (14) |
| Dextrin | 15
Teile (41,9) |
| Enzym-zersetztes
Sojabohnenprotein | 5
Teile (14) |
| Sojabohnenisolat | 5
Teile (14) |
| MCT | 4
Teile (11,2) |
| Eigelblecithin | 0,2
Teile (0,6) |
| Wasser | 64,2
Teile |
| Zitronensäure | 0,8
Teile (2,2) |
| Natriumascorbat | 0,3
Teile (0,8) |
| Carrageenan | 0,3
Teile (0,8) |
| Agar | 0,2
Teile (0,6) |
| Gesamt | 100 Teile |
| Multivitaminpräparat | 0,2
Teile |
| Magnesiumsulfat | 0,1
Teile |
| Kaliumchlorid | 0,1
Teile |
| Dinatriumhydrogenphosphat | 0,1
Teile |
| Hefezink | 0,1
Teile |
| Gesamt | 0,6 Teile |
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In der obigen Formel ist "Eigelblecithin" ein Produkt von
Taiyo Kagaku; "Multivitaminpräparat" hat die Zusammensetzung,
die in der obigen Beschreibung der Additive gezeigt ist, und die
Werte in den Klammern sind die Prozentangaben der Inhaltsstoffe
relativ auf die kombinierte Menge der wesentlichen Inhaltsstoffe
der Erfindung bezogen auf das Trockengewicht.
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Gemäß der Formel wurden Zitronensäure als
organische Säure,
Sucrose und Dextrin als Saccharid und Enzym-zersetztes Sojabohnenprotein
und Sojabohnenisolat als Protein bei 70°C zu vorgewärmtem Wasser hinzugegeben.
Das Gemisch wurde bei 9000 Upm für
5 Minuten in einem Homogenisator gerührt (Produkt von Tokushu Kika
Kogyo). Zu der erhaltenen Flüssigkeit
wurden MCT als Lipid und Eigelblecithin als Emulgator hinzugegeben,
gefolgt von einer Emulgierung (10 000 Upm, 20 Minuten). Zu der Emulsion
wurden das Multivitaminpräparat,
Magnesiumsulfat, Kaliumchlorid, Dinatriumhydrogenphosphat und Hefezink
gegeben und das erhaltene Gemisch wurde durch die Zugabe von Natriumascorbat
als organisches Säuresalz
auf pH 3,9 eingestellt (pH-Einstellung
und Pufferungsmittel).
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Zu der erhaltenen Emulsion wurden
Carrageenan und Agar als Geliermittel hinzugegeben, gefolgt von einer
weiteren Homogenisierung (10000 Upm, 10 Minuten). Die erhaltene
Emulsion wurde in einem weichen Beutel mit einer Düse gefüllt und
durch das Erwärmen
auf 65°C über 10 Minuten
sterilisiert, was ein gelatinöses
Nahrungsmittelprodukt der vorliegenden Erfindung ergab.
-
Das erhaltene gelatinöse Nahrungsmittelprodukt
hat einen gleichmäßige und
glatte Oberflächenerscheinung,
und es lag in Form eines weichen Gels vor, das leicht in dem Mund
mit der Zunge zerdrückt
werden konnte, und so kein Kauen benötigte. Beispiel
3
| Sucrose | 5
Teile (12,9) |
| Dextrin | 15
Teile (38,8) |
| Casein | 5
Teile (12,9) |
| Lactalbumin | 5
Teile (12,9) |
| Reisöl (raffiniertes
Reisöl) | 7
Teile (18,1) |
| Enzym-zersetztes
Lecithin | 0,2
Teile (0,5) |
| Wasser | 61,3
Teile |
| Ascorbinsäure | 0,8
Teile (2,1) |
| Natriumcitrat | 0,2
Teile (0,5) |
| Pectin | 0,3
Teile (0,8) |
| Xanthangum | 0,2
Teile (0,51 |
| Gesamt | 100,0 Teile |
-
Gemäß der obigen Formel (wobei
die Werte in den Klammern die Prozentangaben der Inhaltsstoffe sind,
die nicht Wasser sind, auf einer Trockengewichtsbasis), Ascorbinsäure als
organische Säure,
Sucrose und Dextrin als Saccharide und Casein und Lactalbumin als
Proteine wurden zu vorgewärmten
Wasser bei 50°C
hinzugegeben. Das Gemisch wurde in einem Homomixer gerührt (Produkt
von Tokushu Kika Kogyo) bei 9000 Upm für 5 Minuten. Zu der erhaltenen
Flüssigkeit
wurde raffiniertes Reisöl
als Lipid und Enzym-zersetztes Lecithin als Emulgiermittel hinzugegeben,
gefolgt von einer Emulgierung (10000 Upm, 20 Minuten). Die Emulsion
wurde durch die Zugabe von Natriumcitrat als organisches Säuresalz
auf pH 3,9 eingestellt (pH-Einstellung und Pufferungsmittel).
-
Zu der erhaltenen Emulsion wurde
Pectin und Xanthangum als Geliermittel hinzugegeben, gefolgt von einer
weiteren Homogenisierung (10000 Upm, 10 Minuten).
-
Die erhaltene Emulsion wurde in einen
weichen Beutel mit einer Düse
gefüllt,
bei 90°C
durch Erwärmen
für 10
Minuten sterilisiert, was ein gelatinöses Nahrungsmittelprodukt der
vorliegenden Erfindung ergab. Beispiel
b
| Sucrose | 5
Teile (14) |
| Dextrin | 15
Teile (41,9) |
| Enzym-zersetztes
Sojabohnenprotein | 5
Teile (14) |
| Sojabohnenisolat | 5
Teile (14) |
| MCT | 4
Teile (11,2) |
| Eigelblecithin | 0,2
Teile (0,6) |
| Wasser | 64,2
Teile |
| Gluconsäure | 0,8
Teile (2,2) |
| Natriumascorbat | 0,3
Teile (0,8) |
| Carrageenan | 0,3
Teile (0,8) |
| Agar | 0,2
Teile (0,6) |
| Gesamt | 100 Teile |
| Multivitaminpräparat | 0,2
Teile |
| Magnesiumsulfat | 0,1
Teile |
| Kaliumchlorid | 0,1
Teile |
| Sekundäres Natriumphosphat | 0,1
Teile |
| Gesamt | 0,5 Teile |
-
In der obigen Formel ist "Eigelblecithin" ein Produkt von
Taiyo Kagaku; "Multivitaminpräparat" hat die in der obigen
Beschreibung gezeigte Zusammensetzung der Additive, und die Werte
in den Klammern sind Prozentangaben der Inhaltsstoffe, bezogen auf
die kombinierte Menge der wesentlichen Inhaltsstoffe der Erfindung
auf einer Trockengewichtsbasis.
-
Gemäß der Formel, werden Gluconsäure als
organische Säure
Sucrose und Dextrin als Saccharid sowie Enzym-zersetztes Sojabohnenprotein
(Pulver) und Sojabohnenisolat (Pulver) als Protein zum Wasser hinzugegeben.
Das Gemisch wurde im Homomixer (Produkt von Tokushu Kika Kogyo)
bei 9000 Upm für
5 min gerührt.
Zu der erhaltenen Flüssigkeit
wurde das Multivitaminpräparat,
Magnesiumsulfat, Kaliumchlorid und sekundäres Natriumphosphat hinzugegeben.
Des weiteren wurde MCT als Lipid und Eigelblecithin als Emulgator
hinzugegeben, gefolgt von einer Homogenisierung (10000 Upm, 20 Minuten).
Die Emulsion wurde durch die Zugabe von Natriumascorbat als organisches
Säuresalz
auf pH 3,8 eingestellt (pH-Einstellung und Pufferungsmittel).
-
Zu der erhaltenen Emulsion wurden
Carrageenan und Agar als Geliermittel hinzugegeben, gefolgt von einer
weiteren Homogenisierung (10000 Upm, 10 Minuten). Die erhaltene
Emulsion wurde in einen weichen Beutel mit einer Düse gefüllt, und
durch das Erwärmen
bei 90°C
für 10
Minuten sterilisiert, was ein gelatinöses Nahrungsmittelprodukt der
vorliegenden Erfindung ergab.
-
Das erhaltene gelatinöse Nahrungsmittelprodukt
hatte eine gleichförmige
und glatte Oberflächenerscheinung
und hatte die Form eines weichen Gels, das leicht mit der Zunge
im Mund zerdrückt
werden konnte, und dadurch kein Kauen benötigte. Beispiel
5
| Glucose | 5
Teile (10,6) |
| Lactosucrose | 15
Teile (31,9) |
| Sojabohnenprotein | 5
Teile (10,6) |
| Molkeprotein-Konzentrat
(Pulver) | 10
Teile (21,3) |
| Palmöl | 10
Teile (21,3) |
| Polyglycerinfettsäureester | 0,4
Teile (0,9) |
| Wasser | 53,0
Teile |
| Malinsäure | 0,7
Teile (1,5) |
| Natriummalat | 0,2
Teile (0,4) |
| Gelatine | 0,5
Teile (1,1) |
| Guar
gum | 0,2
Teile (0,4) |
| Gesamt | 100,0 Teile |
| Multivitaminpräparat | 0,2
Teile |
| Polydextrose | 4
Teile |
| Magnesiumchlorid | 0,1
Teile |
| Kaliumsulfat | 0,1
Teile |
| Eisenlactat | 0,1
Teile |
| Sekundäres Natriumphosphat | 0,1
Teile |
| Gesamt | 4,6 Teile |
-
In der obigen Formel ist "Polyglycerinfettsäureester" eine Produkt von
Taiyo Kagaku; "Multivitaminpräparat" hat die in der obigen
Beschreibung der Additive gezeigte Zusammensetzung, und die Werte
in den Klammern sind die Prozentangaben der Inhaltsstoffe bezogen
auf die zusammengesetzte Menge der wesentlichen Inhaltsstoffe auf
einer Trockengewichtsbasis.
-
Gemäß der obigen Formel wurden Äpfelsäure als
organische Säure,
Glucose und Lactosucrose als Saccharid und Sojabohnenprotein (Pulver)
und Molkeproteinkonzentrat (Pulver) als Protein zum Wasser hinzugegeben.
Das Gemisch wurde in einem Homomixer gerührt (Produkt von Tokushu Kika
Kogyo) bei 9000 Upm für
5 Minuten. Zu der erhaltenen Flüssigkeit
wurde Palmöl
als Lipid hinzugegeben und Polyglycerinfettsäureester als Emulgiermittel.
Des weiteren wurde das Multivitamin-Präparat, Polydextrose, Magnesiumchlorid,
Kaliumsulfat, Eisenlactat und sekundäres Natriumphosphat hinzugegeben,
gefolgt von einer Emulgierung (10000 Upm, 20 Minuten). Die Emulsion
wurde auf pH 3,7 durch die Zugabe von Natriummalat als organischen Säuresalz
(pH – Einstellung
und Pufferungsmittel) eingestellt.
-
Zu der erhaltenen Emulsion wurde
Gelatine und Guar gum als Geliermittel hinzugegeben, gefolgt von einer
weiteren Homogenisierung (10000 Upm, 10 Minuten). Die erhaltene
Emulsion wurde in einen weichen Beutel gefüllt, der eine Düse hat und
durch das Erwärmen
für 10
min auf 90°C
sterilisiert, was ein erfindungsgemäßes gelatinöses Nahrungsmittelprodukt ergab.
-
Das erhaltene gelatinöse Nahrungsmittelprodukt
hat eine gleichförmige
und glatte Oberflächenbeschaffenheit,
und hatte die Form eines weichen Gels, das in dem Mund mit der Zunge
leicht zerdrückt
werden konnte, und dadurch kein Kauen benötigte.
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Testbeispiel 1 (Testeigenschaften
des gelatinösen
erfindungsgemäßen Nahrungsmittelproduktes)
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Das Verfahren des Beispiels 1 wurde
mit der Ausnahme des Variierens der Menge an Zitronensäure (und
das Variieren der Menge an Wasser in Übereinstimmung mit der Menge
der Zitronensäure)
wiederholt, um gelatinöse
Nahrungsmittelproduktproben der vorliegenden Erfindung und vergleichbare
gelatinöse
Nahrungsmittelproduktproben zu erhalten, die alle ein pH-Wert im
spezifischen Bereich (pH 3,0 bis 4,4) haben.
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Jede der erhaltenen Proben (10 cm
Würfel)
wurde in 5 mm Würfel
geschnitten und für
1 Minute stehengelassen. Dann wurde die aus der Probe freigesetzte
Wassermenge gemessen und der Prozentsatz des freigesetzten Wassers
bezogen auf die Menge in der Probe (Prozentsatz des freigesetzten
Wassers) wurde ausgerechnet.
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Die Sauerkeit und Festigkeit (Textur)
der Proben wurde von 10 Probanden untersucht. Die Sauerkeit wurde
auf einer 3-gradigen
Skala untersucht: stark, angenehm und unzureichend, und die Festigkeit
auf einer dreirangigen Skala: fest körnig und angenehm.
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Die Ergebnisse werden in Tabelle
1 gezeigt. Die Einstufungen der sensorischen Untersuchung in der Tabelle
sind solche, die von der Hälfte
oder mehr der Probanden angegeben wurden.
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Die in der Tabelle 1 gezeigten Ergebnisse
zeigen, daß die
erfindungsgemäßen gelatinösen Nahrungsmittelprodukte
mit einem pH-Wert von 3,5 bis 4,0 geeignete Mengen an Wasser freisetzen,
und eine geeignete Sauerkeit und eine zu bevorzugende Festigkeit
haben.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Das erfindungsgemäße gelatinöse Nahrungsmittelprodukt hat
gute Eßqualitäten und
kann sicher von Patienten mit Dysphagie gegessen werden, die mit
verschiedenen Erkrankungen oder nach chirurgischen Operationen assoziiert
ist, wobei das Nahrungsmittelprodukt in der Lage ist eine gut ausgewogene
Ernährung zu
liefern. Des weiteren ist das Nahrungsmittelprodukt der Erfindung
nicht nur für
obigen Patienten sondern auch für
gesunde Menschen geeignet, z. B. für Athleten, die schnell während des
Trainings oder des Wettkampfs Nährstoffe
erhalten müssen.