DE69822701T2 - Betätigungsmechanismus für einen Rückblickspiegel - Google Patents

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DE69822701T2
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Paul Thebarton van de Loo
Peter Thebarton van de Loo
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Schefenacker Vision Systems Australia Pty Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R1/00Optical viewing arrangements; Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
    • B60R1/02Rear-view mirror arrangements
    • B60R1/06Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior
    • B60R1/062Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position
    • B60R1/07Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position by electrically powered actuators
    • B60R1/074Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position by electrically powered actuators for retracting the mirror arrangements to a non-use position alongside the vehicle

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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Betätigungsmechanismus für einen Spiegel, und insbesondere auf einen Mechanismus, mit dem ein Spiegel aus einer Benutzungsposition während der Fahrt oder einer entfalteten Position in eine zweite Position, wie zum Beispiel eine Zwischenposition oder Parkposition, bewegt werden kann.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung wird in Bezug auf ihre Anwendung für einen Flügelspiegel oder Seitenspiegel, der bei Kraftfahrzeugen verwendet wird, beschrieben. Es sollte jedoch bemerkt werden, dass der Betätigungsmechanismus mit anderen Einrichtungen verwendet werden kann, die nicht notwendigerweise Spiegel sind, und daher sollte die Erfindung nicht auf diese spezielle Anwendung beschränkt werden, die nachfolgend beschrieben wird.
  • Spiegelköpfe sind derart gestaltet, dass sie um einen vertikalen Zapfen sowohl vorwärts als auch rückwärts drehbar sind. Der Spiegelkopf wird in seiner Fahrtposition durch eine Raste gehalten, die eine Bewegung des Spiegelgehäuses in eine Parkposition manuell, ein Einbiegen durch ein Auftreffen durch vorbeifahrenden Verkehr oder durch einen Zusammenprall mit einem Hindernis ermöglicht. Wenn der Spiegel parkiert ist, ist der Spiegelkopf im Wesentlichen parallel zur Seite des Fahrzeugs, was wiederum die Gefahr eines Aufpralls oder einer Beeinträchtigung von vorbeigehenden Fußgängern oder anderen Fahrzeugen verringert. Dies ist insbesondere nützlich, wenn das Fahrzeug in einer engen oder verstopften Straße parkiert ist oder entlang einer solchen fährt.
  • Typischerweise sind bekannte automatische Parkiermechanismen so gestaltet, dass sie den Spiegelkopf aus seiner normalen Betriebsposition fahren, indem ein ausreichendes Drehmoment aufgebracht wird, um die Haltekraft der Spiegelkopfrasten zu überwinden. Zusätzlich werden extra Rasten benötigt, die ein größeres Bremsdrehmoment als der erste Satz aufweisen, um ein manuelles Wegknicken des Spiegels und des zugehörigen Antriebsmittels zu ermöglichen, wenn der Spiegel mit einem Stoß beaufschlagt wird. Deutlich gesagt, muss der Antriebsmechanismus ein ausreichendes Drehmoment liefern, um den ersten Satz der Rastermechanismen zu überwinden. Dies kann ein ziemlich merkliches Drehmoment sein, abhängig davon, wie stark der Spiegel in entweder seiner Betriebs- oder Parkierposition gehalten werden soll. Dies erfordert Motoren mit hoher Leistung, die zu hohen Geräuschen führen. Der Spiegelkopf, der Träger und die Muffe müssen auch so gestaltet werden, dass sie hohen Lasten widerstehen, und dies bedeutet normalerweise, dass metallische Komponenten verwendet werden.
  • Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung einen Mechanismus vorzusehen, und insbesondere einen Betätigungsmechanismus für einen Spiegel, der eine automatische Parkierung des Spiegelkopfs ermöglicht, und der die oben beschriebenen Probleme überwindet. Vorzugsweise kann die Erfindung zum automatischen Parkieren des Spiegelkopfs verwendet werden, wenn die Fahrzeugzündung abgeschaltet wird, und um anschließend den Spiegelkopf in seine entfaltete Position „zurückzustellen", wenn die Zündung wieder angeschaltet wird.
  • Es ist ferner ein Ziel dieser Erfindung, ein Antriebsmittel vorzusehen, das sowohl eine lineare Bewegung als auch eine Drehbewegung eines Spiegelkopfs oder eines anderen Elements ermöglicht, das diese Kombination der Bewegung erfordert, unabhängig davon, ob es ein Spiegelkopf oder ein anders Element ist.
  • Die US-A-4 982 926 beschreibt einen Betätigungsmechanismus für einen Spiegel gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Darstellung der Erfindung
  • In ihrer breitesten Form ist die Erfindung ein Betätigungsmechanismus für einen Spiegel zum Drehen eines Spiegelkopfs in Bezug auf einen Montageträger, enthaltend:
    einen Befestigungsträger für einen Spiegel;
    eine Muffe auf dem Befestigungsträger;
    einen Spiegelkopf, der auf dem Befestigungsträger drehbar in Bezug auf die Muffe gelagert ist;
    zumindest eine Raste zwischen dem Befestigungsträger für den Spiegel und dem Spiegelkopf zum Halten des Befestigungsträgers für den Spiegel und des Spiegelkopfs in Position;
    ein elastisches Mittel, das zwischen dem Befestigungsträger für den Spiegel und dem Spiegelkopf in Bezug auf die Raste wirkt, um die Raste in Eingriff zu halten, wodurch die Bewegung des Spiegelkopfs eingeschränkt wird;
    ein Antriebsmittel, das eine Wirkverbindung zwischen der Muffe und dem Spiegelkopf herstellt, um den Spiegelkopf in Bezug auf die Muffe zu drehen; und
    ein Stellglied, das in dem Antriebsmittel enthalten ist, das durch das Antriebsmittel relativ zu der Muffe bei einer anfänglichen Betätigung des Antriebsmittels bewegt wird, während die Raste, die in Eingriff ist, einer Rotation des Spiegelkopfs widersteht, wobei die Bewegung des Stellglieds eine Kraft auf das elastische Mittel aufbringt, die wiederum das elastische Mittel derart komprimiert, dass eine Bewegung des Spiegelkopfs derart ermöglicht wird, dass die Raste sich lösen kann, wobei das Antriebsmittel wiederum den Spiegelkopf in Bezug auf die Muffe dreht, wenn die Raste gelöst ist.
  • Wenngleich die Erfindung in ihrer breitesten Form in Bezug auf einen Spiegelkopf, der an einem Befestigungsträger angebracht ist, beschrieben wird, ist zu verstehen, dass sie gleichermaßen für andere Elemente passend ist, bei denen ein Element in Bezug auf das andere bewegt wird.
  • Die Bewegung des Spiegelkopfs kann in einer Richtung sein, die entweder parallel zur Längsachse der Muffe ist, oder quer zur Längsachse der Muffe. Die Raste wird entsprechend positioniert. Eine Bewegung parallel zu der Muffe würde eine vertikale Raste verwenden und eine Bewegung in Querrichtung würde eine horizontale Raste verwenden.
  • Vorzugsweise umfassen Rasten, die für den Betätigungsmechanismus für den Spiegel verwendet werden, eine Ausnehmung, die ein Paar von geneigten Oberflächen aufweist, die mit einem entsprechenden Vorsprung zusammenpassen, der ebenfalls geneigte Oberflächen an jedem Ende des Vorsprungs aufweist. Alternativ können federbelastete Rasterkugeln in Kombination mit Ausnehmungen verwendet werden.
  • Das Antriebsmittel enthält vorzugsweise einen Elektromotor in Kombination mit zugehörigen Antriebszahnrädern. Das Stellglied, das durch das Antriebsmittel betätigt wird, bewirkt bei seiner anfänglichen Betätigung eine Bewegung des Spiegelkopfs, damit die Rasten sich lösen können. Eine fortgesetzte Betätigung des Antriebsmittels bewirkt dann eine Rotation des Spiegelkopfs in eine parkierte Position. Wenn die Rasten sich gelöst haben, wird der Widerstand gegenüber einer weiteren linearen Bewegung des Spiegelkopfs größer als der Widerstand gegenüber Rotation des Spiegelkopfs, was dann zur Rotation des Spiegelkopfs führt.
  • In Hinblick auf die vertikale Bewegung des Spiegelkopfs kann das elastische Mittel eine Schraubenfeder enthalten, die koaxial zu der Muffe ist und die den Spiegelkopf gegen die Rasten drückt. In diesem Fall erfordert die vertikale Bewegung des Spiegelkopfs eine Kompression der Schraubenfeder, um den Spiegelkopf anzuheben, damit die Raste sich lösen kann. Das Antriebsmittel kann ein Zahnrad enthalten, das in Bezug auf die Muffe gelenkig gelagert ist, so dass die Achse des Zahnrads koaxial zu der Muffe ist, und so dass das Zahnrad sich in Längsrichtung in Bezug auf die Muffenachse bewegen kann. Vorzugsweise wirkt die Schraubenfeder direkt gegen die obere Fläche des Zahnrads und das Zahnrad wiederum stößt gegen einen Bereich des Spiegelkopfs, um somit eine Kraft auf die Raste zu übertragen.
  • Das Stellglied enthält vorzugsweise zumindest eine erste Rampenfläche auf dem Zahnrad, die in Eingriff mit einer entsprechenden zweiten Rampenfläche ist, die in Bezug auf die Muffe gehalten wird. Bei einer anfänglichen Betätigung des Antriebsmittels gelangen die Rampenflächen in Eingriff und bewirken eine lineare Bewegung des Zahnrads in Bezug auf die Längsachse der Muffe, wenn die erste Rampenfläche nach oben entlang der zweiten Rampenfläche gleitet. Die Schraubenfeder wirkt dem Anheben des Zahnrads entgegen, aber eine fortgesetzte Bewegung der ersten Rampenfläche in Bezug auf die zweite Rampenfläche bewirkt eine Kompression der Schraubenfeder und hebt wiederum das Zahnrad aus seinem Eingriff mit dem Spiegelkopf. Dies wiederum entlastet die auf die Rasten aufgebrachte Kraftmenge und eine Bewegung des Spiegelkopfs nach oben, um irgendwann das Lösen der Raste zu ermöglichen.
  • Es kann ein bestimmter Zwischenraum zwischen der ersten und der zweiten Rampenfläche vorhanden sein, so dass eine bestimmte kleinere Rotation des Zahnrads benötigt wird, ehe die Rampenflächen in Eingriff gelangen. Der Zwischenraum stellt sicher, dass das Zahnrad stets eine Last auf den Spiegelkopf aufbringen kann, wenn es nicht angetrieben wird. Dies wiederum bringt eine Last auf die Raste zwischen dem Spiegelkopf und dem Spiegelbefestigungsträger auf.
  • Wenn das Zahnrad ausreichend angehoben ist und die Raste gelöst ist, bleibt das Zahnrad stationär und der Elektromotor treibt es und den angebrachten Spiegelkopf um das statische Zahnrad an, wodurch eine Rotation des Spiegelkopfs in Bezug auf den Spiegelbefestigungsträger bewirkt wird.
  • Die Rampenflächen können eine Vielzahl von Gestalten einnehmen, sind jedoch vorzugsweise entweder ein Vorsprung, der rampenförmige Enden aufweist, oder es wird ein sägezahnförmiger Vorsprung verwendet. Vorzugsweise sind drei Sätze von Rampenflächen gleichmäßig um die Muffe verteilt, um Kräfte auf dem Zahnrad auszugleichen und eine stabile Befestigung vorzusehen.
  • Eine Kupplung kann auch in die Anordnung eingebracht werden. Die Kupplung kann zwischen dem Zahnrad und dem Spiegelbefestigungsträger angeordnet sein und eine Kupplungsplatte und eine Kupplungsraste enthalten. Diese Anordnung ermöglicht das Wegknicken des Spiegelkopfs als Folge einer manuellen Kraft, die auf den Spiegelkopf aufgebracht wird, oder durch den Spiegelkopf, der gegen Rotation gehalten wird.
  • Zusätzlich kann die Kupplungsplatte derart positioniert sein, dass die Feder noch eine konstante nach unten gerichtete Kraft auf die Raste aufbringt, selbst wenn die Kupplungsraste durch entweder manuelle Betätigung oder durch eine Beschränkung der Bewegung des Spiegelkopfs gelöst ist. Dies ermöglicht einen positiven Wiedereingriff der Raste durch eine manuelle Bewegung des Spiegelkopfs, obwohl die Kupplungsplatte gelöst bleibt.
  • Ferner kann eine Hilfsplatte gegen eine Oberfläche des statischen Rads auf einer Seite positioniert sein, die gegenüber der Seite ist, die die erste und zweite Rampenfläche enthält. Eine dritte und eine vierte Rampenfläche können auf sowohl auf der Hilfsplatte als auch auf dem statischen Rad vorgesehen sein, die durch die von der Feder aufgebrachte Kraft die Hebekraft bei einer anfänglichen Rotation des statischen Rads verringern. Dies wiederum erfordert weniger Kraft von dem Elektromotor oder ermöglicht die Verwendung von steileren Rampen auf dem statischen Rad, um ein schnelleres Lösen der Raste bei einer gegebenen Motorgeschwindigkeit und einem gegebenen Drehmoment vorzusehen.
  • Die Muffe kann hülsenförmig sein, was das Anbringen von einem Federmittel, vorzugsweise einer Schraubenfeder, innerhalb der Muffe ermöglicht. Zusätzlich können auch andere Bauteile in der Muffe angeordnet sein, was eine größere Flexibilität für die Gestaltung des Spiegels gibt. Es bedeutet auch, dass die Steifigkeit des Spiegels in großem Maß erhöht werden kann, wenn ihr Durchmesser zunimmt, so dass Materialien mit geringerer Festigkeit verwendet werden können. Dies führt zu einem kostengünstigeren Bauteil, das auch einfacher herzustellen sein kann.
  • Um die Querbewegung des Spiegelkopfs in Bezug auf die Muffe zu erzielen, um die Raste zu lösen, kann das Stellglied einen Schaft, der verschiebbar in Bezug auf den Spiegelkopf gelagert ist, und einen Schneckenantrieb auf dem Schaft enthalten, der mit einem Zahnrad in Eingriff ist, das in bezug auf die Muffe gehalten wird. Bei einer anfänglichen Betätigung des Antriebsmittels bewegt die Schnecke, die gegen das festgelegte Zahnrad wirkt, den Schaft entlang seiner Längsachse, so dass die Bewegung des Schafts gegen den Spiegelkopf wirkt, um ihn quer in Bezug auf die Muffe zu bewegen, um wiederum das elastische Mittel zusammenzudrücken, so dass sich der Spiegelkopf quer bewegen kann, damit sich die Rasten lösen können.
  • Vorzugsweise ist ein Gehäuse in Bezug auf die Muffe befestigt und der Schaft ist verschiebbar in Bezug auf dieses Gehäuse gelenkig gelagert. Der Spiegelkopf ist in Bezug auf das Gehäuse derart befestigt, dass das Gehäuse eine Rotation des Spiegelkopfs in Bezug auf die Muffe verhindert, aber die Befestigung des Gehäuses ist derart, dass sich der Spiegelkopf seitlich in Bezug auf die Muffe bewegen kann. Vorzugsweise enthält das elastische Mittel eine Schraubenfeder, die zwischen dem Gehäuse und dem Spiegelkopf positioniert ist, die wiederum den Spiegelkopf derart drückt, dass die Rasten mit Nachdruck in Eingriff gelangen.
  • Eine seitliche Bewegung des Schafts bei einer anfänglichen Betätigung des Antriebsmittels drückt ein Ende des Schafts gegen den Spiegelkopf und drückt in weg von den Rasten. Dies wiederum komprimiert die Feder derart, dass sich der Spiegelkopf quer bewegen kann, damit sich die Rasten trennen können.
  • Wenn die Rasten gelöst sind, wird die Kraft, die zu einer weiteren Kompression der Schraubenfeder benötigt wird, größer als die Kraft, die zum Drehen des Spiegelkopfs benötigt wird. Ein fortgesetzter Betrieb des Antriebsmittels und daher eine fortgesetzte Rotation des Schafts führen dann dazu, dass die Schnecke vorzugsweise um das Zahnrad läuft. Dies wiederum bewirkt eine Rotation des Spiegelkopfs.
  • Der Schaft und das Schneckenrad sind nur zu einem beschränkten Maß an seitlicher Bewegung angeordnet, wobei diese seitliche Bewegung ausreichend ist, um ein vollständiges Trennen der Raste zu ermöglichen, um eine Rotation des Spiegelkopfs zu erlauben. Vorzugsweise stößt der Spiegelkopf gegen einen Anschlag, wenn der Spiegelkopf seine vollständig gedrehte Position erreicht, und die daraus folgende Zunahme des Motorstroms führt zu einer elektronischen De-Energetisierung des Motors.
  • Ein Kupplungsmittel kann zwischen dem Zahnrad und der Muffe vorgesehen sein, das eine Bewegung des Zahnrads und des Spiegelkopfs in Bezug auf die Muffe ermöglicht, wenn eine Kraft auf den Spiegelkopf aufgebracht wird. Wenn beispielsweise der Spiegelkopf in einer beliebigen Richtung mit einem Stoß beaufschlagt wird, ermöglicht die Kupplung ein Lösen des statischen Rads, wodurch dem Spiegelkopf und dem zugehörigen Antriebsmittel ermöglicht wird, sich in Bezug auf die Muffe zu drehen. Wenn die Bewegung des Spiegels behindert wird, während er in oder aus einer Parkierposition gefahren wird, wird ein Leerlauf des Motors ferner durch die Freigabe der Kupplung verhindert.
  • Vorzugsweise enthält die Kupplung eine Feder, die gegen das statische Rad lagert, und eine Kupplungsraste neben dem Zahnrad, die eine ausreichende Haltekraft für einen normalen Betrieb des Betätigungsmechanismus vorsieht, die sich jedoch löst, wenn eine ausreichende Kraft auf den Spiegelkopf aufgebracht wird.
  • Während des Lösens der Rasten in Bezug auf sowohl die vertikale als auch die Querbewegung des Spiegelkopfs gibt es eine kleine Rotationsmenge des Spiegelkopfs, wenn die auf die Raste aufgebrachte Kraft aufgehoben wird. Dies ist auf die graduelle Auswärtsbewegung des Spiegelkopfs und die entsprechende erneute Justierung der Rastenposition zurückzuführen.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nun beschrieben, aber es sollte realisiert werden, dass der Rahmen der Erfindung nicht auf diese speziellen Einzelheiten dieser Ausführungsformen beschränkt ist. Fünf Ausführungsformen sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt:
  • 1 zeigt eine Querschnittsansicht eines Betätigungsmechanismus für einen Spiegel um eine Querschnittslinie 1-1 aus 3 und zeigt in Strich-Punkt-Linien einen Umriss eines Spiegelträgers und eines Spiegelkopfs;
  • 2 zeigt die gleiche Querschnittsansicht eines Betätigungsmechanismus für einen Spiegel, der in 1 dargestellt ist, jedoch in größerem Maßstab;
  • 3 zeigt eine Querschnittsansicht eines Betätigungsmechanismus für einen Spiegel entlang der Querschnittslinie 3-3 aus 2;
  • 4 zeigt eine Explosionsansicht von um die Muffe des Spiegelträgers angeordneten Bauteilen;
  • 5 zeigt eine Explosionsansicht eines Halterzahnrads und einer Hebeplatte;
  • 6 zeigt eine Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 7 zeigt eine Querschnittsansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 8 zeigt eine Querschnittsansicht einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
  • 9 zeigt eine Teilquerschnittsseitenansicht einer fünften Ausführungsform der Erfindung;
  • 10 zeigt eine Teilquerschnittsansicht in Draufsicht einer fünften Ausführungsform gemäß der Erfindung; und
  • 11 zeigt die gleiche Teilquerschnittsansicht in Draufsicht, die in 10 dargestellt ist, jedoch mit teilweise gelösten Rasten.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Eine erste Ausführungsform ist in 1 bis 5 dargestellt. Ein Spiegelbefestigungsträger 10 ist an einer Seite eines Kraftfahrzeugs befestigt. An dem Spiegelbefestigungsträger 10 ist eine Muffe 11 angebracht. Die Muffe 11 weist eine vertikale Achse auf und der Spiegelkopf 12 ist derart befestigt, dass er sich um die vertikale Achse der Muffe 11 dreht. Das Hauptergebnis, das durch die Erfindung zu erzielen ist, ist dass der Spiegelkopf 12 aus einer entfalteten Position in eine parkierte Position gedreht wird, in der der Spiegelkopf 12 im Wesentlichen parallel zur Seite des Kraftfahrzeugs ist, wobei das Spiegelglas des Spiegelkopfs 12 gegen den Kraftfahrzeugkörper liegt. Vorzugsweise tritt dies durch entweder manuelle Steuerung auf, oder wenn die Zündung abgeschaltet wird. Die Erfindung entfaltet den Spiegel auch wieder bei entweder einer Betätigung einer manuellen Steuerung oder beim Anschalten der Zündung.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die Muffe 11 hülsenförmig und wird an dem Befestigungsträger 10 des Spiegels über Schrauben 13 gehalten.
  • Ein Teil des Betätigungsmechanismus für den Spiegel, der bei dieser Ausführungsform gezeigt ist, ist innerhalb eines Gehäuses 14 enthalten, das wiederum an dem Spiegelkopf 12 befestigt ist. Das Gehäuse 14 weist eine zylindrische Lagerfläche 15 auf, die zur Außenfläche der Muffe 11 gelenkig gelagert ist. Dies ermöglicht, dass das Gehäuse 14 und der angebrachte Spiegelkopf 12 sich in Bezug auf die Muffe 11 drehen.
  • Rasten 17 sind zwischen dem Gehäuse 14 und der Muffe 11 vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform enthalten die Rasten 17 drei Vorsprünge 18 auf der Basis der Muffe 11 und entsprechende Ausnehmungen 19 in der Basis des Gehäuses 14. Die Vorsprünge 18 und die Ausnehmungen 19 weisen Winkelflächen 20 und 21 auf, die beim Lösen der Raste unterstützend wirken, wenn sich das Gehäuse 14 in Bezug auf die Muffe 11 dreht. Der Vorsprung 18 gelangt nicht vollständig innerhalb der Ausnehmung 19 in Eingriff. Dies stellt sicher, dass die untere Fläche des Gehäuses 14 nicht gegen die Basis der Muffe 11 stößt. Dies führt zu einem positiven Eingriff der Rasten, was wiederum jeder Relativrotation des Gehäuses 14 in Bezug auf die Muffe 11 widersteht.
  • Die hülsenförmige Muffe 11 ermöglicht, dass einige der Bauteile innerhalb der Muffe 11 angeordnet werden. Bei dieser Ausführungsform ist ein Rohr 22 innerhalb der Mufte 11 angeordnet, so dass die Achse des Rohrs 22 koaxial zur Achse der Muffe 11 ist. Bei dieser Ausführungsform enthält das elastische Mittel eine Schraubenfeder 23, die auf der äußeren Oberfläche des Rohrs 22 angeordnet ist. Das Rohr 22 weist einen Flansch 24 an seinem unterem Ende auf, gegen den das untere Ende der Feder 23 stößt.
  • Das Rohr 22 erstreckt sich über das obere Ende der Muffe 11 hinaus. Ein Zahnrad 25 ist an dem Rohr 22 angelenkt. Das Zahnrad 25 sitzt über dem oberen Ende der Muffe 11 und weist einen Flansch 26 auf, der zwischen ihm und der Muffe 11 positioniert ist. Der Flansch 26 ist ein Teil des Gehäuses 14. Das Zahnrad 25 stößt gegen den oberen Rand des Flansches 26. Ein Halter 29 wird an dem Ende des Rohrs 22 gehalten. Der Halter 29 wird auch daran gehindert, sich in Bezug auf das Rohr 22 zu drehen.
  • Die Feder 23 drückt das Rohr 22 nach unten, so dass der Halter 29 eine Kraft auf die obere Fläche des Zahnrads 25 aufbringt. Dies wiederum drückt das Zahnrad 25 auf den Flansch 26, was wiederum das Gehäuse 14 nach unten in Bezug auf die Muffe 11 drückt. Somit überträgt die Feder 23 ihre Kraft auf die Rasten an der Basis der Muffe 11.
  • Bezugnehmend auf 2 und 3 nimmt das Gehäuse 14 einen Elektromotor 30 auf, der wiederum eine Zahnradanordnung antreibt. Die Zahnradanordnung enthält ein Schneckenrad 31, das direkt an dem Elektromotor 30 angebracht ist. Das Schneckenrad 31 betreibt wiederum eine Untersetzungsanordnung, die ein erstes Rad 32 und ein kleineres zweites Rad 33 enthält. Das erste und das zweite Rad 32 und 33 weisen einen gemeinsamen Achsschenkel 34 auf, der in dem Gehäuse 14 angelenkt ist. Eine weitere Untersetzungsanordnung ist vorgesehen, die ein drittes Rad 35 enthält, das mit einem Schneckenrad 36 kombiniert ist. Das dritte Rad und das Schneckenrad 35 und 36 weisen eine gemeinsame Achse 37 auf und sind in dem Gehäuse 14 angelenkt. Das zweite Rad 33 kämmt mit dem dritten Rad 35 und bewirkt eine Rotation des Schneckenrads 36. Das Schneckenrad 36 ist in Eingriff mit dem Zahnrad 25.
  • Wenn die Rasten 17 in Eingriff sind, bewirkt eine Betätigung des Motors 30 und des zugehörigen Getriebes, dass das Schneckenrad 36 danach strebt, das Zahnrad 25 zu drehen. Wenn die Rasten 17 gelöst sind, führt ein fortgesetzter Betrieb des Elektromotors 30 dazu, dass das Zahnrad 25 stationär bleibt, was dann dazu führt, dass das Schneckenrad 36, und folglich das Gehäuse 14 und der daran angebrachte Spiegelkopf 12, sich um das Zahnrad 25 und die Muffe 11 drehen. Weitere Einzelheiten dieses Betriebs werden unten beschrieben.
  • 4 und 5 zeigen am besten eine Hebeplatte 40 und eine Kupplungsplatte 41. Die Hebeplatte 40 und die Kupplungsplatte 41 sind am Ende der röhrenförmigen Muffe 11 angeordnet. Die Hebeplatte 40 in Kombination mit dem Zahnrad 25 enthält das Stellglied, das die Bewegung des Zahnrads 25 nach oben bei einem anfänglichen Betrieb des Elektromotors vorsieht. Die Kupplungsplatte 41 ermöglicht ein Wegknicken des Spiegelkopfs, sollte eine Art einer externen Kraft auf den Spiegelkopf aufgebracht werden, unabhängig davon, ob der elektrische Motor 30 arbeitet oder nicht. Das obere Ende des Muffenrohrs 11 weist einen Sims 43 auf, um den die Hebeplatte und die Kupplungsplatte 40 bzw. 41 zur Rotation angelenkt sind.
  • Die Hebeplatte 40 weist einen Ringbereich 45 auf, der innerhalb einer kreisförmigen Ausnehmung am oberen Ende der Mufte 11 angeordnet ist, so dass der Ring 45 auf den Simsen 43 sitzt. Die unten liegende Oberfläche des Rings 45 weist drei kreisförmige Rippen 46 auf, die gegen den inneren Umfang der Simse 43 stoßen.
  • Die obere Fläche des Rings 45 ist mit drei Vorsprüngen 47 versehen. Jeder Vorsprung enthält eine zweite Rampenfläche 50, eine erste vertikale Fläche 51 und eine zweite vertikale Fläche 52.
  • Das Zahnrad 25 weist drei Vorsprünge 55 auf, die innerhalb des Raums zwischen den Vorsprüngen 47 auf der Hebeplatte 40 angeordnet sind. Die Vorsprünge 55 weisen erste Rampenflächen 56 auf, die gegen die zweiten Rampenflächen 50 stoßen, und vertikale Flächen 57. Es ist ein Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen 55 und dem Ring 45 vorhanden, um sicherzustellen, dass das Zahnrad 25 stets gegen den Flansch 26 des Gehäuses 14 ruht.
  • Die Hebeplatte 40 wird normal in Bezug auf die Muffe 11 gehalten. Bei einer anfänglichen Betätigung des elektrischen Motors 30 bewirkt der Schneckenantrieb 36, dass das Zahnrad 25 sich leicht in Bezug auf die Hebeplatte 40 dreht. Eine fortgesetzte Rotation des Schneckenrads 25 bewirkt einen Gleiteingriff der ersten und zweiten Rampenfläche 55 bzw. 50, was eine vertikale Hebebewegung des Zahnrads 25 hervorruft. Dieser wird durch die Feder 23 entgegengewirkt, aber der Widerstand ist geringer als die Eingriffskraft, die durch die Rasten 17 vorgesehen wird. Dies führt zu einem fortgesetzten Anheben des Zahnrads 25, bis es ausreichend über den Flansch 26 erhaben ist, damit eine vertikale Bewegung des Spiegelkopfs und ein Lösen der Rasten 17 ermöglicht wird. Wenn die Rasten 17 gelöst sind, ist die Kraft, die erforderlich ist, um das Zahnrad 25 gegen die Federkraft 23 anzuheben, größer als die Kraft, die erforderlich ist, um den Spiegelkopf 12 zu drehen, so dass ein fortgesetzter Betrieb des Schneckenrads 36 bewirkt, dass es selbst um den Umfang des stationären Zahnrads 25 umläuft. Die Konsequenz davon ist, dass das Gehäuse 14 und der angebrachte Spiegelkopf 12 sich um die Muffe drehen.
  • Die in 1 bis 5 dargestellte Ausführungsform ist für einen Betätigungsmechanismus, der für einen Spiegel rechts verwendet wird. Das Zahnrad 25, das für diese Ausführungsform gezeigt ist, weist ein Paar aus ersten Rampenflächen 56 an beiden Seiten der Vorsprünge 55 auf, so dass es für einen Spiegel links oder einen Spiegel rechts verwendet werden kann. Offensichtlich wird eine linke Hebeplatte 40 für die zweiten Rampenflächen 50 auf der gegenüberliegenden Seite der Vorsprünge 47 verlangt, wie es in dieser Ausführungsform gezeigt ist.
  • Die Kupplungsplatte 41 wird zwischen der Feder 23 und der unteren Fläche der Simse 43 gehalten. Jeder der Simse 43 ist innerhalb der Ausnehmungen 58 in der Kupplungsplatte 41 angeordnet. Die unteren Flächen der Simse 43 und die Ausnehmungen 58 enthalten die Kupplungsraste.
  • Die Hebeplatte 40 und die Kupplungsplatte 41 werden an einer Rotation relativ zueinander gehindert, wobei die Hebeplatte 41 zur Rotation um ein Rohr 22 gelenkig gelagert ist und die Kupplungsplatte 41 in Längsrichtung entlang des Rohrs 22 gleiten kann.
  • Das Rohr 22 ist mit drei in Längsrichtung verlaufenden Kanälen 61 versehen, die radial um die Oberfläche des Rohrs 22 beabstandet sind. Jeder der Kanäle 61 erstreckt sich gerade zum oberen Ende des Rohrs 22. Um eine Relativrotation der Kupplungsplatte 41 in Bezug auf das Rohr 22 einzuschränken, weist sie drei Ansatzstücke 62 auf, die in den jeweiligen Kanälen 61 in Eingriff gelangen. Das Rohr 22 wird in die Position durch das Zentrum der Kupplungsplatte 41 verschoben. Der Eingriff der Ansatzstücke 62 in den Kanälen 61 ermöglicht es, dass die Kupplungsplatte 41 axial entlang des Rohrs 22 gleitet.
  • Die Kupplungsplatte 41 weist drei Pfosten 59 auf, die innerhalb Ausnehmungen 60 der Hebeplatte 40 positioniert sind. Ein Eingriff der Pfosten 59 innerhalb der Ausnehmungen 60 verhindert, dass die Kupplungsplatte 41 sich in Bezug auf die Hebeplatte 40 dreht, ermöglicht jedoch ein bestimmtes Maß an axialer Trennung der Kupplungsplatte 41 in Bezug auf die Hebeplatte 40, wobei der Eingriff zwischen dem Pfosten 59 mit den Ausnehmungen 60 aufrechterhalten wird.
  • Die Kupplungsplatte 41 weist drei radiale Ausnehmungen 63 in ihrem Umfangsbereich auf. Die Innenfläche der Muffe 11 weist drei längs verlaufende Rippen 64 auf, die durch die radialen Ausnehmungen 63 in Eingriff genommen werden. Dies ermöglicht es, dass die Kupplungsplatte 41 in die Muffe 11 von deren Basis eingesetzt wird. Die längsverlaufenden Rippen 64 erstrecken sich nicht über die gesamte Höhe der Muffe 11, und wenn die radialen Ausnehmungen 63 sich von dem Ende der Rippen 64 trennen, kann die Kupplungsplatte 41 derart gedreht werden, dass die Ausnehmungen 58 mit den Simsen 43 in Eingriff gelangen. Der Teilkreisdurchmesser der äußeren Oberfläche der Pfosten 59 ist innerhalb des Innendurchmessers der Vorsprünge 43 positioniert. Dies ermöglicht, dass die Kupplungsplatte 41 und die Pfosten 59 sich vollständig in Bezug auf die Muffe 11 drehen, wenn die Kupplungsplatte 41 sich nach unten bewegt, so dass sich die Simse 43 von den Ausnehmungen 58 lösen.
  • Bei dieser Ausführungsform enthält der Halter 29 auch eine Hilfsplatte, wobei der Halter 29 drei dritte Rampenflächen 66 aufweist, die mit vierten Rampenflächen 67 auf dem Zahnrad 25 in Eingriff gelangen. Die Richtung der Neigung der dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 ist gleich wie diejenige der ersten und zweiten Rampenflächen 56 und 50, wobei jedoch das Neigungsmaß der dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 in Bezug auf die Horizontale geringer als das Neigungsmaß der ersten und zweiten Rampenflächen 56 und 50 ist. Dies stellt sicher, dass eine bestimmten Unterstützung vorgesehen wird, um das Zahnrad 25 anzuheben, auf Grund der Relativbewegung zwischen den dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 auf Grund des Drucks nach unten, der durch die Feder 23 ausgeübt wird, während gleichzeitig eine ausreichende Kraft nach unten vorgesehen wird, damit sich das Zahnrad 25 in bezug auf die ersten und zweiten Rampenflächen 56 und 50 nach Bedarf senken kann. Wenn der Winkel der dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 der gleiche wie derjenige der ersten und zweiten Rampenflächen 56 und 50 wäre, wäre offensichtlich keine Nettokraft nach unten, die auf das Zahnrad 25 aufgebracht wird, vorhanden. Durch Verringern des Winkels der dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 in Bezug auf die Horizontale tritt eine Nettokraft auf, die nach unten wirkt. Diese nach unten wirkende Nettokraft muss ausreichend sein, um die Reibungskraft zwischen den verschiedenen Rampenflächen zu überwinden.
  • Der Halter 29 weist mehrere Widerhaken 69 auf, die innerhalb von Öffnungen 70 des Rohrs 22 in Eingriff gelangen. Der Halter 29 wird auf das Ende des Rohrs gedrückt, wobei Ansatzstücke 71 in Eingriff mit den Kanälen 61 gelangen. Dies verhindert eine Rotation des Halters 29 in Bezug auf das Rohr 22. Der Halter 29 wird in die Position gedrückt, bis die Widerhaken 69 in die Öffnungen 70 einspringen. Auf Grund der Kompression der Feder 23 wird eine nach oben gerichtete Kraft auf den Halter 29 aufgebracht und die Position der Widerhaken 69 innerhalb der Öffnung 70 hält den Halter 29 in Position auf dem Rohr 22.
  • Bei der Energetisierung des Elektromotors 30 bringt der Schneckenantrieb 36 eine Kraft auf, um das Zahnrad 25 in der Richtung im Uhrzeigersinn anzutreiben. Eine Bewegung des Schneckenantriebs 36 und des Gehäuses 14 um das Zahnrad 25 wird durch den Eingriff der Rasten verhindert. Die zum Lösen der Rasten 17 erforderliche Kraft ist in diesem Zustand größer als die Kraft, die erforderlich ist, damit das Schneckenrad 36 das Zahnrad 25 gegen die erste und zweite Rampenfläche 56 und 50 dreht. Wenn das Schneckenrad 36 weiter fortgesetzt das Zahnrad 25 antreibt, führt dies dazu, dass die ersten Rampenflächen 56 entlang der zweiten Rampenflächen 50 gleiten. Dies wiederum bewirkt das Anheben des Zahnrads 25. Es wird gegen die Kraft der Feder 23 angehoben.
  • Ein fortgesetzter Betrieb des Schneckenrads 36 führt dazu, dass das Zahnrad 25 sich vollständig vom Flansch 26 anhebt. Dies führt dazu, dass die Winkelflächen 20 der Rasten 17 in Bezug zueinander gleiten, was zusammen mit den dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 eine bestimmte Zusatzkraft vorsieht, die dazu beiträgt, die Feder 23 zusammenzudrücken.
  • Es ist offensichtlich, dass ein flacher Winkel der ersten und zweiten Rampenflächen 56 und 50 weniger Kraft erfordert, um das Zahnrad 25 gegen die Feder 23 zu drehen. Der Nachteil eines geringen Winkels ist jedoch, dass das Anheben des Zahnrads 25 verhältnismäßig langsam stattfindet. Entsprechend wird ein steilerer Winkel für die ersten und zweiten Rampenflächen 56 und 50, der ein rasches Anheben des Zahnrads 25 vorsieht, durch die Kraft kompensiert, die durch die dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 und die Winkelflächen 20 und 21 auf den Rasten 17 vorgesehen wird. Dies minimiert die Hebelast des Zahnrads 25, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass ein rasches Anheben erreicht wird. Dies wiederum bedeutet, dass eine kleinere Motorleistung erforderlich ist und ein ruhiger und rascher Betrieb erzielt wird.
  • Wenn sich das Zahnrad 25 weiter hebt, erreichen die Rasten 17 einen Punkt, an dem sie sich unmittelbar lösen können. An diesem Punkt ist die Kraft, die erforderlich ist, um das Gehäuse 14 und den Spiegelkopf 12 in Bezug auf die Muffe 11 zu drehen, geringer als diejenige, die erforderlich ist, um das Zahnrad 25 zu heben. Wenn dies geschieht, bleibt das Zahnrad 25 stationär und der Schneckenantrieb 36 treibt sich selbst zusammen mit dem Gehäuse 14 und dem Spiegelkopf 12 um das Zahnrad 25 an. Dies dreht offensichtlich den Spiegelkopf in eine Parkierposition. Eine Betätigung des Motors 30 und daher eine Rotation des Spiegelkopfs 12 setzen sich fort, bis der Spiegelkopf seine Parkposition erreicht. An diesem Punkt wird eine weitere Rotation des Spiegelkopfs 12 verhindert, was zu einer Zunahme des durch den Motor gezogenen Stroms führt. Diese Zunahme des Stroms kann erfasst werden und es können elektronische Regelungen vorgesehen werden, um den Motor 30 zu de-energetisieren.
  • Wenn der Elektromotor 30 wieder mit Strom versorgt wird, um den Spiegelkopf 12 aus einer Parkposition in seine entfaltete Position zu bewegen, arbeitet der Motor 30 wieder, um das Zahnrad 25 zu drehen. Offensichtlich ist die Richtung der Rotation des Elektromotors 30 entgegengesetzt zu derjenigen, die zum Parkieren des Spiegelkopfs 12 verwendet wird. Die anfängliche Rotation des Zahnrads 25 bewirkt, dass die vertikalen Flächen 57 auf den Vorsprüngen 55 des Zahnrads 25 mit den zweiten vertikalen Flächen 52 auf der Hebeplatte 40 in Eingriff gelangen. Dies verhindert eine weitere Rotation des Zahnrads 25, was wiederum bewirkt, dass das Schneckenrad 36 sich um den Umfang des Zahnrads 25 bewegt. Dies wiederum ruft eine Rotation des Gehäuses 14 und des Spiegelkopfs 12 in die entfaltete Position hervor. In der entfalteten Position gelangt die Raste 17 erneut in Eingriff und der durch den Motor gezogene Strom nimmt zu, wird erfasst und führt dazu, dass der Motor 30 de- energetisiert wird.
  • Sollte der Spiegelkopf 12 gedrückt werden, entweder während der Elektromotor 30 nicht arbeitet oder selbst wenn er arbeitet, dann löst sich die Kupplungsplatte 41 und erlaubt eine freie Rotation des Spiegelkopfs 12. Wenn beispielsweise der Spiegelkopf 12 in einer beliebigen Richtung gedrückt wird, dann gelangen die vertikalen Flächen 57 auf dem Zahnrad 25 in Eingriff mit entweder der ersten oder zweiten vertikalen Fläche 51 oder 52, abhängig von der Richtung, in der der Spiegelkopf 12 gedreht wird. Dies transferiert dann die Rotationskraft von der Hebeplatte 40 über die Pfosten 59 zur Kupplungsplatte 41. Unter der Voraussetzung, dass diese Kraft ausreichend ist, bewegt sich die Kupplungsplatte 41 nach unten in Bezug auf das Rohr 22 und ermöglicht, dass sich die Simse 43 von den Ausnehmungen 58 lösen. Dies ermöglicht dann, dass die Kombination aus der Kupplungsplatte, dem Rohr 22, das drehbar an der Kupplungsplatte 41 befestigt ist, der Hebeplatte 40, die drehbar an der Kupplungsplatte 41 befestigt ist, dem Zahnrad 25, das durch den Eingriff der vertikalen Flächen 57 mit der ersten oder der zweiten vertikalen Flächen 51 oder 52 gehalten wird, und dem Gehäuse 14 sich frei in Bezug auf die Muffe 11 dreht. Dies führt dazu, dass sich die Rasten 17 lösen.
  • Auf diese Weise kann der Spiegelkopf 12 manuell in die Parkposition gebracht werden. Durch dieses Mittel wird die Kupplungsplatte 41 von den Simsen 43 gelöst. Bei einer weiteren Betätigung des Elektromotors 30 dreht sich das Zahnrad 25, bis die Kupplungsplatte wieder mit den Simsen 43 in Eingriff gelangt. Dies erlaubt dann einen normalen Betrieb der Anordnung.
  • Wenn während des Betriebs des Motors 30 der Spiegelkopf 12 in Begriff ist, blockiert zu werden, wie zum Beispiel wenn er gegen ein Hindernis läuft, dann stoppt der Schneckenantrieb 36 eine Rotation in Bezug auf die Muffe 11 und dreht wiederum das Zahnrad 25, bis die vertikalen Flächen 57 in Kontakt mit der ersten oder der zweiten vertikalen Fläche 51 oder 52 gelangen. Die Hebeplatte 40 wird dann durch das Zahnrad 25 angetrieben und wird sich drehen, über die Pfosten 59, die die Kupplungsplatte antreiben, so dass die Simse 43 sich von den Ausnehmungen 58 trennen. Alternativ kann die zum Lösen der Simse 43 aus den Ausnehmungen 58 erforderliche Kraft derart sein, dass ein übermäßiger Strom gezogen wird und dass bewirkt wird, dass der Stromerfassungskreis den Motor 30 de-energetisiert.
  • 6 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung und unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dahingehend, dass die Kupplungsplatte 41a über dem Zahnrad 25a positioniert ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Muffe 11 an dem Spiegelbefestigungsträger 10 über eine Schraube 72 befestigt. Eine einzige Schraube 72 ist alles, was erforderlich ist. Das Rohr 22 und die Feder 23 sind innerhalb der hülsenförmigen Mufte 11 angeordnet. Die Hebeplatte 40a wird unter flanschartigen Fingern 73 am Ende der Muffe 11 gehalten. Dies verhindert eine Längsbewegung der Hebeplatte 40a in Bezug auf die Mufte 11, ermöglicht es jedoch, dass sie sich dreht. Die Feder 23 lagert gegen die untere Oberfläche des Hebeplatte 40a. Das Zahnrad 25a ist über der Hebeplatte 40a positioniert, und die Hebeplatte 40a weist eine röhrenförmige Erweiterung 74a auf, an der das Zahnrad 25a gelenkig gelagert ist.
  • Die Kupplungsplatte 41a ist über dem Zahnrad 25a angeordnet, und die Eingriffsflächen der Kupplungsplatte 41a und des Zahnrads 25a üben die Funktion einer Hilfsplatte aus. Sie sind mit dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 versehen, die die Bewegung des Zahnrads 25a nach oben unterstützen. Die röhrenförmige Erweiterung 74a weist ein Ende mit Zinnen auf, die mit entsprechenden Ausnehmungen innerhalb der Kupplungsplatte derart in Eingriff gelangen, dass die Kupplungsplatte 41a sich nicht unabhängig von der Hebeplatte 40a drehen kann, aber sich in Längsrichtung bezüglich der Hebeplatte 40a entlang der Achse der Muffe 11 bewegen kann.
  • Die obere Fläche der Kupplungsplatte 41a stößt gegen die untere Fläche eines Halters 29a. Die obere Fläche der Kupplungsplatte 41a ist mit einer Anzahl von V-förmigen Vorsprüngen 76 versehen, die innerhalb von V-förmigen Ausnehmungen 77 innerhalb des Halters 29a aufgenommen sind. Der Halter 29a wird auf dem Ende des Rohrs 22 derart gehalten, dass er sich nicht drehen kann oder in Längsrichtung bezüglich des Rohrs 22 bewegen kann.
  • Eine Betätigung des Motors 30 bewirkt, dass das Zahnrad 25a sich anhebt, wodurch die Last nach unten, die auf die Raste 17a aufgebracht wird, entlastet wird. Dies ermöglicht eine Rotation des Spiegelkopfs 12 bei einer fortgesetzten Betätigung des Motors 30. Die dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 tragen zur Bewegung des Zahnrads 25a nach oben bei. Eine Wegknickbewegung oder ein Stau des Spiegelkopfs 12 führen dazu, dass sich die V-förmigen Ausnehmungen und Vorsprünge 66, 67 trennen. Wenn der Spiegelkopf 12 aus einer Parkposition manuell in seine Betätigungsposition bewegt wird, was zum Trennen der V-förmigen Ausnehmung und des Vorsprungs 76 bzw. 77 führt, wird zusätzlich noch eine Kraft auf die obere Fläche des Zahnrads 25a aufgebracht, die wiederum dazu führt, dass eine Last auf die Rasten 17a aufgebracht wird. Dies ermöglicht eine positive erneute Anordnung der Raste 17a bei einer manuellen Bewegung des Spiegelkopfs 12 nach außen.
  • Eine dritte Ausführungsform ist in 7 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform liegt die hauptsächliche Variation darin, dass alle Elemente an der Außenfläche der Muffe 11 gelagert sind. Die Hebeplatte 40b ist an der Außenfläche der Muffe 11 gelagert und weist eine röhrenförmige Erweiterung 74b auf. Das Zahnrad 25b ist an der Außenfläche der röhrenförmigen Erweiterung 74b gelagert. Das Zahnrad 25b stößt gegen die Flansche 26. Die Kupplungsplatte 41b ist über dem Zahnrad 25b angeordnet. Eine Kupplungsrastenscheibe 79 ist über der Kupplungsplatte 41b positioniert. Die Feder 23b ist zwischen der Kupplungsrastenscheibe 79 und einer Federscheibe 80b angeordnet. Die Federscheibe 80b ist an der Muffe 11 derart befestigt, dass die Feder 23b eine kompressive Last auf die obere Fläche der Kupplungsrastenscheibe 79 aufbringt und wiederum eine Kraft über den Anschlag des Zahnrads 25b auf die Flansche 26 an die Rasten 17b überträgt.
  • Diese Ausführungsform verwendet eine geringfügige Modifikation im Zahnradantrieb dahingehend, dass ein Schneckenantrieb 82b dazu verwendet wird, einen Untersetzungszahnradsatz 83b zu betreiben, der wiederum das Zahnrad 25b antreibt.
  • Wie bei der zweiten Ausführungsform weist die röhrenförmige Erweiterung 74b ein Ende mit Zinnen (Zacken) auf, das mit entsprechenden Ausnehmungen innerhalb der Kupplungsplatte 41b in Eingriff gelangt. Dies verhindert eine Relativrotation zwischen der Hebeplatte 40b und der Kupplungsplatte 41b, ermöglicht jedoch, dass sich die Kupplungsplatte 41b in Bezug auf die Längsachse der Muffe 11 bewegt.
  • Wie bei der zweiten Ausführungsform sind zwischen der Kupplungsplatte 41b und dem Zahnrad 25b Stoßflächen mit dritten und vierten Rampenflächen 66 und 67 vorgesehen, und die Stoßflächen zwischen der oberen Fläche der Kupplungsplatte 41b und der Kupplungsrastenscheibe 79 sind mit einem V-förmigen Vorsprung und Ausnehmungen 76 und 77 versehen.
  • Das Stellglied zum Anheben des Zahnrads 25b ist das Gleiche für sowohl die zweite als auch die dritte Ausführungsform. Das Stellglied enthält eine erste und eine zweite Rampenfläche 56 und 50, die dazu gebracht werden, in Bezug zueinander bei einer anfänglichen Betätigung des Elektromotors 30 zu gleiten. Dies führt zu einer Bewegung des Zahnrads 25b nach oben, einem Entlasten der nach unten gerichteten Lastkraft auf die Raste 17b und dem daraus resultierenden Anheben des Gehäuses 14 und des Spiegelkopfs 12. Wenn sie ausreichend angehoben sind, löst sich die Raste 17b und der Spiegelkopf 12 dreht sich auf eine Weise, die ähnlich zu derjenigen ist, die in Bezug auf die erste Ausführungsform beschrieben wurde.
  • Die Arbeitsweisen der ersten und der zweiten vertikalen Fläche 51 und 52 und der vertikalen Flächen 57 sind die Gleichen wie diejenigen, die bei der ersten Ausführungsform beschrieben wurden.
  • Wie bei der zweiten Ausführungsform wird, selbst wenn der V-förmige Vorsprung und die Ausnehmung 76 bzw. 77 getrennt sind, eine konstante Last nach unten über das Zahnrad 25b auf den Flansch 26 aufgebracht, was eine positive erneute Positionierung der Raste 17b ermöglicht, sollte der Spiegelkopf 12 manuell in seine Betriebsposition zurückgestellt werden. Dies gilt auch bezüglich der ersten Ausführungsform. Dies ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal, da es sicherstellt, dass die Rasten 17 erneut in Eingriff gelangen, wenn der Spiegel manuell in seine entfaltete Position bewegt wird.
  • Eine vierte Ausführungsform ist in 8 gezeigt. Diese Ausführungsform ist eine einfachere Anordnung in Vergleich zu den ersten drei, weist jedoch den Nachteil auf, dass keine positive Kraft auf die Rasten 17c aufgebracht wird, wenn die Kupplungsplatte 41c gelöst ist.
  • Bei dieser vierten Ausführungsform ist die Kupplungsplatte 41c an der äußeren Fläche der Muffe 11 gelenkig gelagert. Das Zahnrad 25c ist an einer hülsenförmigen Erweiterung 74c der Kupplungsplatte 41c gelagert. Die Feder 23c wirkt zwischen der oberen Fläche des Zahnrads 25c und einer Federscheibe 80c. Die Federscheibe 80c ist an der Muffe 11 befestigt und bewirkt, dass die komprimierte Feder 23c eine Kraft auf die obere Fläche des Zahnrads 25c aufbringt. Das Zahnrad 25c wiederum stößt gegen den Flansch 26, der wiederum eine Last auf die Raste 17c aufbringt. Bei dieser Ausführungsform sind die Rasten Kugeln, die in entsprechenden Ausnehmungen gehalten werden.
  • Bei dieser Ausführungsform wird die Kupplungsplatte 41c zwischen der Basis des Zahnrads 25c und der Basis der Muffe 11 gehalten. Das Stellglied ist zwischen den anstoßenden Flächen des unteren Bereichs des Zahnrads 25c und der oberen Fläche der Kupplungsplatte 41c vorgesehen und enthält erste und zweite Rampenflächen 56 und 50. Vertikale Flächen 57 und 51 sind am Ende der Rampenflächen 56 und 50 vorgesehen, um eine Rotation des Zahnrads 25c bezüglich der Kupplungsplatte 41c zu begrenzen. Pfosten 85 sind innerhalb entsprechenden Ausnehmungen in dem Zahnrad 25c angeordnet und stoßen gegen Flächen innerhalb des Zahnrads 25c, um seine Rotation in der anderen Richtung zu verhindern. Dies ermöglicht, dass jede auf den Spiegelkopf 12 aufgebrachte Kraft über das Zahnrad 25c zur Kupplungsplatte 41c transferiert wird, die es dann ermöglicht, dass sich der V-förmige Vorsprung und die Ausnehmungen 76 und 77 trennen.
  • Der Zahnradantrieb bei dieser vierten Ausführungsform unterscheidet sich wiederum von den vorhergehenden Ausführungsformen dahingehend, dass der Elektromotor 30 einen Schneckenantrieb 82c antreibt, der wiederum einen ersten Übersetzungszahnradsatz 83c betreibt, der wiederum einen zweiten Übersetzungszahnradsatz 84c betreibt. Dieser zweite Übersetzungszahnradsatz 84c wiederum betreibt das Zahnrad 25c.
  • Eine Hilfsscheibe 86 sitzt auf der Oberseite des Zahnrads 25c und weist dritte und vierte Rampenflächen 66 und 67 auf der Basis der Hilfsscheibe 86 und auf der Oberseite des Zahnrads 25c auf. Zusätzlich weist die hülsenförmige Erweiterung 74c ein Ende mit Zinnen (Zacken) auf, das mit Öffnungen innerhalb der Hilfsscheibe 86 in Eingriff gelangt, um eine Relativrotation zwischen den zwei Bauteilen zu verhindern, jedoch der Hilfsscheibe 86 zu ermöglichen, sich bezüglich der Kupplungsplatte 41c zu bewegen.
  • Eine fünfte Ausführungsform ist in 9 und 11 dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten bis vierten Ausführungsform dahingehend, dass sich der Spiegelkopf 12 bei dieser Ausführungsform seitlich in Bezug auf die Muffe 11 bewegt, statt des Spiegelkopfs 12, der sich vertikal entlang der Achse der Muffe 11 bewegt. Ein ähnliches Arbeitsprinzip gilt jedoch insofern, dass der Spiegelkopf 12 weg von der Raste 17 bewegt wird, um ein Lösen zu ermöglichen.
  • Bei dieser Ausführungsform ist ein Gehäuse 87 schwenkbar an der Muffe 11 montiert. Der Spiegelkopf 12 ist wiederum an dem Gehäuse 87 derart montiert, dass er bezüglich des Gehäuses 87 gleiten kann, um die Rasten 17d zu lösen oder wieder in Eingriff zu nehmen. Eine Schraubenfeder 23d ist zwischen dem Spiegelkopf 12 und dem Gehäuse 87 platziert, die derart wirkt, dass sie den Spiegelkopf 12 in einer Richtung drückt, in der die Rasten 17d in Eingriff genommen werden.
  • Bei dieser Ausführungsform enthalten die Rasten im Wesentlichen V-förmige Vorsprünge 88, die innerhalb V-förmigen Ausnehmungen 89 angeordnet werden.
  • Das Zahnrad 25d ist an der Muffe 11 angelenkt. Eine zweite Feder 91 wird zwischen der oberen Fläche des Zahnrads 25d und einer Federscheibe 80d gehalten. Eine Wegknickkupplung enthält Rasterkugeln 90, die an der Basis des Zahnrads 25d angeordnet sind.
  • Ein Schaft 92 ist verschiebbar in dem Gehäuse 87 gelagert. Der Schaft 92 kann sich um seine Achse drehen und sich in Längsrichtung entlang seiner Achse bewegen. Der Schaft 92 wird durch einen Elektromotor 30 betrieben, der ein Zahnrad 93 über einen Schneckenantrieb 82d betreibt. Der Schaft 92 weist einen Schneckenantrieb 95 auf, der mit dem Zahnrad 25d in Eingriff ist.
  • Eine anfängliche Betätigung des Elektromotors 30 bewirkt, dass der Schneckenantrieb 95 den Schaft 92 entlang seiner Längsachse derart drückt, dass das Ende 96 des Schafts 92 gegen den Spiegelkopf 12 drückt. Das Zahnrad 93 ist ausreichend breit, um sicherzustellen, dass es mit dem Schneckenantrieb 82 in Eingriff bleibt. Der Schaft 92 wird zu einer seitlichen Bewegung auf Grund dessen, dass die Rasten 17d in Eingriff sind und eine entgegenwirkende Kraft zur Rotation des Schneckenantriebs 95 um das Zahnrad 25d vorsehen, gebracht. Entsprechend enthalten der Schaft 92 und der zugehörige Schneckenantrieb 95 ein Stellglied, das den Spiegelkopf 12 derart bewegt, dass die Feder 23d komprimiert wird und die Rasten 17d gelöst werden.
  • Wie bei allen Ausführungsformen bewirkt die anfängliche Betätigung des Elektromotors 30 eine kombinierte Bewegung, wobei die Bewegung des Spiegelkopfs 12 die Raste 17d löst, was zu einer geringfügigen Rotation des Spiegelkopfs 12 führt, wenn sich die Raste 17d nach und nach löst. Mit anderen Worten bewirkt das Antriebsmittel eine Rotation des Spiegelkopfs 12 zur erneuten Justierung zum Verändern der Positionen der Rasten 17d.
  • Bei der fünften Ausführungsform wird eine ausreichende Kraft auf die Kupplungsrasten 90 aufgebracht, damit das Zahnrad 25d sich vertikal gegen die Feder 91 anheben kann, wenn der Spiegelkopf 12 mit einem Stoß beaufschlagt wird oder manuell bewegt wird. Dies ermöglicht dann, dass der Spiegelkopf 12 sich frei in Bezug auf den Befestigungsträger 10 für den Spiegel dreht.

Claims (39)

  1. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel zum Drehen eines Spiegelkopfs in Bezug auf einen Montageträger, enthaltend: einen Befestigungsträger (10) für den Spiegel, eine Muffe (11) auf dem Befestigungsträger, einen Spiegelkopf (12), der auf dem Befestigungsträger (10) drehbar bezüglich der Muffe (11) gelagert ist, mindestens eine Raste (17) zwischen dem Befestigungsträger (10) für den Spiegel und dem Spiegelkopf (12), um den Befestigungsträger (10) für den Spiegel und den Spiegelkopf (12) in Position zu halten, ein elastisches Mittel (23), das zwischen dem Befestigungsträger (10) für den Spiegel und dem Spiegelkopf (12) in Bezug auf die Raste (17) wirkt, um die Raste (17) in Eingriff zu halten, wodurch die Bewegung des Spiegelkopfs (12) eingeschränkt wird, und ein Antriebsmittel (25), das eine Wirkverbindung zwischen der Muffe (11) und dem Spiegelkopf (12) zum Drehen des Spiegelkopfs (12) in Bezug auf die Muffe (11) herstellt, gekennzeichnet durch ein Stellglied (56), das in dem Antriebsmittel (25) enthalten ist, das durch das Antriebsmittel (25) relativ zu der Muffe (11) bei einer anfänglichen Betätigung des Antriebsmittels (25) bewegt wird, während die Raste (17), die in Eingriff ist, einer Rotation des Spiegelkopfs (12) widersteht, wobei die Bewegung des Stellgliedes (56) eine Kraft auf das elastische Mittel (23) aufbringt, die wiederum das elastische Mittel (23) derart komprimiert, dass eine Bewegung des Spiegelkopfes (12) derart ermöglicht wird, dass die Raste (17) sich lösen kann, wobei das Antriebsmittel (25) wiederum den Spiegelkopf (12) in Bezug auf die Muffe (11) dreht, wenn die Raste (17) gelöst ist.
  2. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 1, wobei das Antriebsmittel enthält: ein Zahnrad (25), das in Bezug auf die Muffe (11) derart befestigt ist, dass seine Rotationsachse co-axial zur Längsachse der Muffe (11) ist, und ein Antriebsrad (36), das mit dem Zahnrad (25) kämmt, so dass das Antriebsrad (36) um den Umfang des Zahnrades (25) umläuft, um dabei den Spiegelkopf (12) zu drehen, wenn das Antriebsmittel (25) betätigt wird und wenn die auf die Raste (17) aufgebrachte Kraft ausreichend entlastet ist.
  3. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 2, wobei das elastische Mittel (23) gegen das Zahnrad (25) wirkt und das Zahnrad (25) gegen einen Bereich des Spiegelkopfs (12) stößt, um dadurch eine Kraft auf die Raste (17) zu übertragen.
  4. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 3, wobei das Stellglied eine Merkmalskombination enthält mit einer ersten Rampenfläche (56) auf dem Zahnrad (25), die in Eingriff mit einer zweiten Rampenfläche (50) ist, die in Bezug auf die Muffe (11) derart gehalten wird, dass bei einer anfänglichen Betätigung des Antriebsmittels (25) die Rampenflächen (56, 50) bei einer Drehung des Zahnrads eine lineare Bewegung des Zahnrads (25) in Bezug auf die Längsachse der Muffe (11) bewirken, so dass die auf die Raste (17) aufgebrachte Haltekraft entlastet wird.
  5. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 4, weiter enthaltend mehrere kombinierte erste und zweite Rampenflächen (56, 50).
  6. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Muffe (11) röhrenförmig ist.
  7. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 6, wobei das Zahnrad (25) sich über dem Ende der Muffe (11) befindet.
  8. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 7, wobei das elastische Mittel weiter enthält: eine Hülse (22), die innerhalb der Muffe (11) angeordnet ist und sich über diese hinaus erstreckt, wobei das Zahnrad (25) an der Hülse (22) angelenkt ist, einen Flansch (24), der sich radial nach außen am unteren Ende der Hülse (22) erstreckt, einen Sims (43), der sich radial nach innen am oberen Ende der Muffe (11) erstreckt, eine komprimierte Schraubenfeder (23), die um die Hülse (22) positioniert ist und zwischen dem Flansch (24) und dem Sims (43) angeordnet ist, und einen Halter (29) auf dem Ende der Hülse (22), der gegen das Zahnrad (25) lagert und eine Kraft in Richtung abwärts auf das Zahnrad (25) aufbringt.
  9. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 8, weiter enthaltend: eine hebende Platte (40), die unter der unteren Fläche des Zahnrads (25) angeordnet ist und an der Hülse (22) angelenkt ist und in Bezug auf die Muffe (11) gehalten wird, wobei die mehreren zweiten Rampenflächen (50) sich auf der oberen Fläche der hebenden Platte (40) befinden.
  10. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 9, weiter enthaltend eine Drehungsbegrenzungseinrichtung (51, 52, 57) zwischen der hebenden Platte (40) und dem Zahnrad (25), die die Menge der Relativrotation zwischen der hebenden Platte (40) und dem Zahnrad (25) begrenzt.
  11. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 10, wobei die Rotationsbegrenzungseinrichtung mehrere eingreifende vertikale Oberflächen (51, 52) auf sowohl der hebenden Platte (40) als auch dem Zahnrad (25) enthält, die in Anschlag sind, um eine Relativrotation zu verhindern, wobei die eingreifenden vertikalen Oberflächen (51, 57) in einer Rotationsrichtung beabstandet sind, damit sie eine ausreichende Bewegung zwischen der ersten und der zweiten Rampenfläche (56, 50) ermöglichen.
  12. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 11, wobei die zweite Rampenfläche (50) auf der hebenden Platte (40) ferner erste vertikale Oberflächen (51) enthält, die am oberen Ende von jeder der zweiten Rampenflächen (50) angebracht sind und sich davon ausgehend vertikal erstrecken, wobei das Zahnrad (25) entsprechend erste vertikale Oberfläche (57) aufweist, die von den vertikalen Oberflächen (51) auf jeder der zweiten Rampenflächen (50) beabstandet sind, so dass sich die ersten und zweiten Rampenflächen (56, 50) ausreichend in Bezug aufeinander bewegen können, ehe die ersten vertikalen Flächen (51, 57) in Eingriff gelangen.
  13. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 12, wobei die hebende Platte (40) zweite vertikale Flächen (52) angrenzend an jede der zweiten Rampenflächen (50) und entsprechende zweite vertikale Flächen (57) auf dem Zahnrad (25) enthält, die in Anschlag sind und eine Rotation in eine Richtung entgegengesetzt zu derjenigen, auf die in Anspruch 12 Bezug genommen ist, verhindern.
  14. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach einem der Ansprüche 9 bis 13, weiter enthaltend: eine Kupplungsplatte (41), die zwischen dem Sims (43) der Muffe und dem Ende der Schraubenfeder (23) angeordnet ist, die im Bezug auf die Hülse (22) gehalten wird, jedoch entlang dieser bewegbar ist, und die an einer Rotation in Bezug auf die hebende Platte (40) gehindert ist, und eine Kupplungsraste (58) zwischen der oberen Fläche der Kupplungsplatte (41) und der unteren Fläche des Sims (43), die eine ausreichende Haltekraft besitzt, um eine Bewegung zwischen der Kupplungsplatte (41) und der Muffe (11) zu verhindern, wenn das Antriebsmittel (25) betätigt wird, die jedoch eine Rotation des Spiegelkopfs (12) ermöglicht, wenn eine ausreichende Kraft auf den Spiegelkopf (12) aufgebracht wird, indem die Kupplungsraste (58) gelöst wird.
  15. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 14, wobei die Kupplungsraste mehrere Vorsprünge auf dem Sims (43) und eine entsprechende Anzahl von Ausnehmungen (58) auf der Kupplungsplatte enthält, in denen sich die Vorsprünge ausrichten.
  16. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 15, wobei der Sims mehrere Simssegmente (43) enthält, die um die Muffe (11) beabstandet angeordnet sind, wobei jedes der Simssegmente (43) auch den Vorsprung enthält, der sich in die Ausnehmung (58) ausrichtet.
  17. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 14 oder 16, wobei die Hülse (22) mehrere längs verlaufende Kanäle (61) aufweist und die Kupplungsplatte (41) mehrere Ansätze (62) besitzt, die in Eingriff in den Kanälen (61) sind, die eine Rotation der Kupp lungsplatte (41) in Bezug auf die Hülse (22) verhindern, jedoch eine Bewegung der Kupplungsplatte (41) entlang von ihr ermöglichen.
  18. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach einem der Ansprüche 14 bis 17, wobei die Kupplungsplatte (41) mehrere Pfosten (59) aufweist und die hebende Platte (40) mehrere Ausnehmungen (60) aufweist, innerhalb derer sich die Pfosten (59) ausrichten, um eine Relativrotation dazwischen zu verhindern, die jedoch eine Trennung der Kupplungsplatte (41) in Bezug auf die hebende Platte (40) ermöglichen.
  19. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach einem der Ansprüche 8 bis 18, wobei der Halter (29) dritte Rampenflächen (66) aufweist und die obere Fläche des Zahnrades (25) vierte Rampenflächen (67) aufweist, die mit den dritten Rampenflächen (66) in Eingriff sind, wobei die Richtung der Neigung der dritten und vierten Rampenflächen (66, 67) die gleiche wie diejenige der ersten und der zweiten Rampenflächen (56, 50) ist und das Neigungsmaß in Bezug auf die Horizontale der dritten und vierten Rampenflächen (66, 67) geringer als das der ersten und zweiten Rampenflächen (56, 50) ist, wobei der Halter (29) an einer Rotation in Bezug auf die Hülse (22) gehindert ist.
  20. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 7, wobei das elastische Mittel weiter enthält: eine Hülse (22), die innerhalb der Muffe (11) angeordnet ist und sich darüber hinaus erstreckt, wobei das Zahnrad (25a) an der Hülse (22) angelenkt ist, einen Flansch (24), der sich radial nach außen am unteren Ende der Hülse (22) erstreckt, eine hebende Platte (40a), die innerhalb des oberen Endes der Muffe (11) derart gehalten wird, dass die hebende Platte (40a) sich in Bezug auf die Muffe (11) drehen kann, wobei die mehreren zweiten Rampenflächen (50) auf der oberen Fläche der hebenden Platte (40a) angeordnet sind, eine komprimierte Schraubenfeder (23a), die um die Hülse (22) angeordnet ist und zwischen dem Flansch (24) und der hebenden Platte (40a) positioniert ist, und einen Halter (29a) auf dem Ende der Hülse (22), der gegen das Zahnrad (25a) lagert und eine abwärts gerichtete Kraft auf das Zahnrad (25a) aufbringt.
  21. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 20, weiter enthaltend eine Rotationsbegrenzungseinrichtung (51, 52, 57) zwischen der hebenden Platte (40a) und dem Zahnrad (25a), die die Menge der Relativrotation zwischen der hebenden Platte (40a) und dem Zahnrad (25a) begrenzt.
  22. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 21, weiter enthaltend: eine Kupplungsplatte (41a), die zwischen der oberen Fläche des Zahnrades (25a) und dem Halter (29a) angeordnet ist, die in Bezug auf die Hülse (22) gehalten wird, jedoch entlang der dieser bewegbar ist, ein Mittel zum Verhindern einer Relativrotation zwischen der Kupplungsplatte (41a) und der hebenden Platte (40a), und eine Kupplungsraste (76, 77) zwischen der oberen Fläche der Kupplungsplatte (41a) und der unteren Fläche des Halters (29a), die eine ausreichende Haltekraft aufweist, um eine Bewegung zwischen der Kupplungsplatte (41a) und dem Halter (29a) zu begrenzen, wenn das Antriebsmittel (25) betätigt wird, die jedoch eine Rotation des Spiegelkopfs (12) durch das Lösen der Kupplungsraste (58) ermöglicht, wenn eine ausreichende Kraft auf den Spiegelkopf (12) aufgebracht wird.
  23. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 22, wobei die Kupplungsraste mehrere Vorsprünge (76) auf der Kupplungsplatte (41a) und eine entsprechende Anzahl von Ausnehmungen (77) auf der Halterung (29a) enthält, in denen sich die Vorsprünge (76) ausrichten.
  24. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 23, wobei die Kupplungsplatte (41a) dritte Rampenflächen (66) aufweist und die obere Fläche des Zahnrades (25a) vierte Rampenflächen (76) aufweist, die mit den dritten Rampenflächen (66) in Eingriff sind, wobei die Richtung der Neigung der dritten und vierten Rampenflächen (66, 67) die gleiche ist, wie die der ersten und der zweiten Rampenflächen (56, 50), und das Maß der Neigung in Bezug auf die Horizontale der dritten und vierten Rampenflächen (66, 67) geringer als dasjenige der ersten und der zweiten Rampenflächen (56, 50) ist.
  25. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 5, wobei das Zahnrad (25c) an der Muffe (11) angelenkt ist, wobei das elastische Mittel (23c) zwischen dem oberen Ende der Hülse (11) und der Oberseite des Zahnrades (25c) wirkt.
  26. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 25, wobei die mehreren zweiten Rampenflächen (56) an der Basis der Muffe (11) angeordnet sind.
  27. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 25, weiter enthaltend: eine Kupplungsplatte (41c), die zwischen der unteren Fläche des Zahnrades (25c) und der Basis der Muffe (11) angeordnet ist, wobei die mehreren zweiten Rampenflächen (50) auf der oberen Fläche der Kupplungsplatte (41) angeordnet sind, und eine Kupplungsraste (66, 67) zwischen der unteren Fläche der Kupplungsplatte (41c) und der Muffe (11), die eine ausreichende Haltekraft besitzt, um eine Bewegung zwischen der Kupplungsplatte (41c) und der Muffe (11) zu begrenzen, wenn das Antriebsmittel (25) betätigt wird, die jedoch eine Rotation des Spiegelkopfs (12) durch das Lösen der Kupplungsraste (66, 67) ermöglicht, wenn eine ausreichende Kraft auf den Spiegelkopf (12) aufgebracht wird.
  28. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 27, wobei die Kupplungsraste mehrere Vorsprünge (76) auf dem Befestigungsträger (10) für den Spiegel an der Basis der Muffe und mehrere Ausnehmungen (77) in der Basis der Kupplungsplatte (41c) enthält, in denen sich die Vorsprünge (76) ausrichten.
  29. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 28, weiter enthaltend eine Rotationsbegrenzungseinrichtung zwischen der Kupplungsplatte (41c) und dem Zahnrad (25c), die das Maß der Relativrotation zwischen der Kupplungsplatte (41c) und dem Zahnrad (25c) einschränkt.
  30. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 29, wobei die Rotationsbegrenzungseinrichtung mehrere eingreifende vertikale Oberflächen (52, 57) auf sowohl der Kupplungsplatte (41c) als auch dem Zahnrad (25c) enthält, die in Anschlag sind, um eine Relativrotation zu verhindern, wobei die eingreifenden vertikalen Flächen (52) in einer Rotations richtung beabstandet sind, damit sie eine ausreichende Bewegung zwischen den ersten und zweiten Rampenflächen (56, 50) ermöglichen.
  31. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 30, wobei die zweite Rampenfläche (50) ferner eine vertikale Kante (52) angrenzend an ihr oberstes Ende enthält, die in Eingriff mit einer entsprechenden vertikalen Fläche (57) auf dem Zahnrad (25c) gelangt, die eine Relativrotation verhindert.
  32. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 31, wobei weitere vertikale Flächen Pfosten (85) auf der Kupplungsplatte (41c) enthalten, die sich in Ausnehmungen in dem Zahnrad (25c) erstrecken, wobei die Ausnehmungen Oberflächen besitzen, die mit dem Pfosten (85) in Eingriff sind, wobei die Oberflächen ausreichend von dem Pfosten (85) beabstandet sind, um eine ausreichende Bewegung zwischen der ersten und der zweiten Rampenfläche (56, 50) zu ermöglichen, ehe die Pfosten (85) und die Oberflächen mit Ausnehmungen in Eingriff gelangen und eine Relativrotation verhindern.
  33. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 25, weiter enthaltend: eine Kupplungsplatte (41b), die zwischen der oberen Fläche des Zahnrades (25b) und dem elastischen Mittel (23b) angeordnet ist, die an einer Rotation in Bezug auf die Muffe (11) gehindert ist, und eine Kupplungsraste (76, 77) zwischen der oberen Fläche des Zahnrades (25b) und der unteren Fläche der Kupplungsplatte (41b), die eine ausreichende Haltekraft aufweist, um eine Bewegung zwischen der Kupplungsplatte (41b) und dem Zahnrad (25b) zu begrenzen, wenn das Antriebsmittel (82b, 83b) betätigt wird, die jedoch eine Rotation des Spiegelkopfes (12) durch das Lösen der Kupplungsraste (41c) ermöglicht, wenn eine ausreichende Kraft auf den Spiegelkopf (12) aufgebracht wird.
  34. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 33, wobei die Kupplungsraste (41b) mehrere Vorsprünge (76) auf der oberen Fläche des Zahnrades (25b) und mehrere Ausnehmungen (77) in der Kupplungsplatte (41b) enthält, in denen sich die Vorsprünge (76) ausrichten.
  35. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 25, weiter enthaltend: eine hebende Platte (40b), die zwischen der unteren Fläche des Zahnrades (25b) und der Basis der Muffe (11) angeordnet ist und an der Muffe (11) angelenkt ist, wobei die mehreren zweiten Rampenflächen (50) auf der oberen Fläche der hebenden Platte (40b) angeordnet sind, eine Hilfsplatte, die über dem Zahnrad (25b) angeordnet ist, die eine dritte Rampenfläche (66) aufweist, die in Eingriff mit einer entsprechenden vierten Rampenfläche (76) auf der Oberseite des Zahnrades (25b) ist, wobei die Richtung der Neigung der dritten und vierten Rampenflächen (66, 67) die gleiche wie diejenige der ersten und zweiten Rampenflächen (56, 50) ist und das Maß der Neigung in Bezug auf die Horizontale der dritten und vierten Rampenflächen (66, 67) geringer als dasjenige der ersten und zweiten Rampenflächen (56, 50) ist, wobei die Hilfsplatte mit der hebenden Platte (41b) derart verbunden ist, dass sie sich nicht unabhängig drehen können, eine Kupplungsplatte (41b), die zwischen der oberen Fläche der Hilfsplatte und dem elastischen Mittel (23b) angeordnet ist, die an einer Rotation in Bezug auf die Muffe (11) gehindert ist, und eine Kupplungsraste (76, 77) zwischen der oberen Fläche der Hilfsplatte und der unteren Fläche der Kupplungsplatte (41b), die eine ausreichende Haltekraft besitzt, um eine Bewegung zwischen der Kupplungsplatte (41b) und einer Kombination aus der hebenden Platte (40b), dem Zahnrad (25b) und der Hilfsplatte zu verhindern, wenn das Antriebsmittel betätigt wird, die jedoch eine Rotation des Spiegelkopfs (12) durch das Lösen der Kupplungsraste (76, 77) ermöglicht, wenn eine ausreichende Kraft auf den Spiegelkopf (12) aufgebracht wird.
  36. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 35, wobei die Kupplungsraste mehrere Vorsprünge (76) auf der oberen Fläche der Hilfsplatte und mehrere Ausnehmungen (77) in der Kupplungsplatte enthält, in die sich die Vorsprünge (76) ausrichten.
  37. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 3, wobei das Stellglied enthält: einen Schaft (92), der verschiebbar in Bezug auf den Spiegelkopf (12) gelagert ist, und einen Schneckenantrieb (95) auf dem Schaft (92), der mit dem Zahnrad (25d) derart in Eingriff ist, dass bei einer anfänglichen Betätigung des Antriebsmittels die Rotation der Schne cke (95) den Schaft (92) entlang seiner Längsachse derart bewegt, dass ein Ende des Schafts (92) den Spiegelkopf (12) gegen das elastische Mittel (23d) derart bewegt, dass die auf die Raste (17d) aufgebrachte Kraft entlastet wird.
  38. Betätigungsmittel für einen Spiegel nach Anspruch 37, weiter enthaltend ein Gehäuse (87), das an der Muffe (11) gelagert ist, das verschiebbar in Eingriff mit dem Spiegelkopf (12) ist, wobei das elastische Mittel eine Schraubenfeder (23d) enthält, die zwischen dem Gehäuse (87) und dem Spiegelkopf (12) angeordnet ist, die derart wirkt, dass sie in mit der Raste (17d) in Eingriff ist, wobei der Schaft (92) verschiebbar in dem Gehäuse (87) derart gelagert ist, dass bei einer Betätigung des Antriebsmittels die Schnecke (95) den Schaft (92) derart bewegt, dass ein Ende des Schafts (96) gegen den Spiegelkopf (12) drückt und die Feder (23d) derart komprimiert, dass die auf die Raste (17d) wirkende Kraft entlastet wird.
  39. Betätigungsmechanismus für einen Spiegel nach Anspruch 38, weiter enthaltend eine Kupplungsraste (90) zwischen dem Zahnrad (25d) und der Muffe (11), und eine Feder (91), die zwischen dem Zahnrad (25d) und der Muffe (11) wirkt, um die Kupplungsraste (90) derart zu halten, dass die Bewegung des Zahnrads (25d) in Bezug auf die Kupplungsraste (91) verhindert wird, wenn das Antriebsmittel betätigt wird, die jedoch eine Rotation des Spiegelkopfs (12) durch das Lösen der Kupplungsraste (91) ermöglicht, wenn eine ausreichende Kraft auf den Spiegelkopf (12) aufgebracht wird.
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