DE69822928T2 - Tintenstrahldruckkopf - Google Patents

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generating chamber
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Shinri Suwa-shi Sakai
Toyohiko Suwa-shi Mitsuzawa
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tintenstrahl-Druckkopf, der so aufgebaut ist, dass der Abschnitt einer Druckerzeugungskammer, der mit einer Düsenöffnung zum Ausstoßen von Tintentröpfchen in Verbindung steht, durch eine elastische Platte gebildet wird, und ein piezoelektrisches Element an der Oberfläche der elastischen Platte ausgebildet ist, so dass Tintentröpfchen durch die Verformung des piezoelektrischen Elementes und der elastischen Platte ausgestoßen werden.
  • VERWANDTE TECHNIK
  • Es ist ein herkömmlicher Tintenstrahl-Druckkopf bekannt, der Druckerzeugungskammern aufweist, die mit Düsenöffnungen zum Ausstoßen von Tintentröpfchen in Verbindung stehen, und so aufgebaut ist, dass ein Abschnitt der Druckerzeugungskammern durch eine elastische Platte gebildet wird. Die elastische Platte wird durch ein piezoelektrisches Element verformt, um Druck auf Tinte in den Druckerzeugungskammern auszuüben und so Tintentröpfchen über die Düsenöffnungen auszustoßen. Es gibt zwei verschiedene Typen von Tintenstrahl-Druckköpfen, die in der Praxis eingesetzt werden, wobei eine Struktur ein piezoelektrisches Element mit einem Vertikalschwingungsmodus umfasst, bei dem das piezoelektrische Stellglied in der axialen Richtung desselben ausgedehnt/zusammengezogen wird, und die andere Struktur ein piezoelektrisches Stellglied mit einem Ablenkschwingungsmodus umfasst.
  • Erstere Struktur ist in der Lage, das Fassungsvermögen der Druckerzeugungskammer zu verändern, wenn die Abschlussfläche des piezoelektrischen Stellgliedes mit der elastischen Platte in Kontakt gebracht wird. Daher kann ein Kopf, der für einen Druckvorgang mit hoher Dichte eingerichtet ist, hergestellt werden. Jedoch ist ein kompliziertes Verfahren erforderlich, bei dem das piezoelektrische Stellglied in eine Kammform unter teilt wird, die mit dem Anordnungsabstand der Düsenöffnungen übereinstimmt. Des Weiteren ist ein Verfahren erforderlich, um das unterteilte piezoelektrische Stellglied anzuordnen, das in der Druckerzeugungskammer anzuordnen und zu befestigen ist. Daher weist erstere Struktur dahingehend ein Problem auf, dass der Herstellungsvorgang zu kompliziert ist.
  • Letztere Struktur hingegen ist in der Lage, das piezoelektrische Element für die elastische Platte mit einem relativ einfachen Verfahren zu schaffen, bei dem eine unbearbeitete Platte des piezoelektrischen Materials so angebracht wird, dass sie der Form der Druckerzeugungskammer entspricht, und die unbearbeitete Platte dann gebrannt wird. Da die Ablenkschwingung verwendet wird, ist eine relativ große Fläche erforderlich. Dadurch entsteht dahingehend ein Problem, dass dichte Anordnung nicht ausgeführt werden kann.
  • Um das Problem zu lösen, das bei dem letztgenannten Druckkopf auftritt, ist in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung (OPI) Nr. 5-286131 eine Struktur offenbart worden. In diesem Fall wird eine gleichmäßige Schicht aus piezoelektrischem Material auf der Gesamtfläche der elastischen Platte mit einem Filmherstellungsverfahren ausgebildet. Dann wird die Schicht aus piezoelektrischen Material mit einem lithographischen Verfahren in eine Form geschnitten, die an die Druckerzeugungskammer angepasst werden kann. So wird das piezoelektrische Element unabhängig für jede der Druckerzeugungskammern hergestellt.
  • Daher kann der Prozess zum Anbringen des piezoelektrischen Elementes an der elastischen Platte weggelassen werden. So kann das piezoelektrische Stellglied mit dem lithographischen Verfahren geschaffen werden, das ein genaues und einfaches Verfahren ist. Des Weiteren wird dahingehend ein Vorteil erzielt, dass die Dicke des piezoelektrischen Stellgliedes verringert wird und damit Hochgeschwindigkeitsbetrieb möglich ist. In diesem Fall wird wenigstens nur die obere Elektrode für jede der Druckerzeugungskammern geschaffen, während die Schicht aus piezoelektrischem Material für die Gesamtoberfläche der elastischen Platte vorhanden ist. Daher kann das piezoelektrische Stellglied, das den Druckerzeugungskammern entspricht, betrieben werden.
  • Der Druckkopf des Typs, der die piezoelektrischen Stellglieder mit dem Ablenkschwingungsmodus umfasst, ist so eingerichtet, dass die piezoelektrischen Stellglieder, die den Druckerzeugungskammern entsprechen, mit einer isolierenden Schicht abgedeckt sind. Des Weiteren sind Ausschnitte bzw. Fenster (im Folgenden als "Kontaktlöcher" bezeichnet) für die isolierende Schicht vorhanden, so dass sie Verbindungsabschnitte mit einer leitenden Struktur zum Zuführen von Spannung zu jedem der piezoelektrischen Stellglieder bilden, und zwar so, dass die Fenster so ausgebildet sind, dass sie den Druckkammern entsprechen. Weiterhin sind Verbindungsabschnitte zwischen den piezoelektrischen Stellgliedern und der leitenden Struktur in dem Kontaktloch ausgebildet.
  • An dem Kontaktlochabschnitt, in dem der Verbindungsabschnitt zwischen den piezoelektrischen Stellgliedern, die den Druckerzeugungskammern entsprechen, und der leitenden Struktur ausgebildet ist, kommt es jedoch leicht zur Entstehung von starker Spannung bzw. Belastung aufgrund der Funktion der piezoelektrischen Stellglieder. Daher entsteht dahingehend ein Problem, dass die Entstehung von Rissen und das Auftreten von Druck nicht verhindert werden können.
  • Da der Verbindungsabschnitt mit der leitenden Struktur mit dem Kontaktlochabschnitt verbunden ist, wird Verformung, die durch das Anlegen von Spannung verursacht wird, vergleichsweise eingeschränkt. Die Nachgiebigkeit ist jedoch verglichen mit der der anderen Abschnitte nicht gering. Daher tritt dahingehend ein Problem auf, dass die Ausstoßgeschwindigkeit verringert wird und die Betriebsspannung erhöht wird.
  • Das obenstehende Problem wird dann akut, wenn die Schicht aus piezoelektrischem Material mit dem Filmherstellungsverfahren ausgebildet wird. Da das piezoelektrische Material, das mit dem Filmherstellungsverfahren ausgebildet wird, sehr dünn ist, kann verglichen mit der Struktur, die durch das Aufbringen des piezoelektrischen Stellgliedes ausgebildet wird, nur mangelhafte Steifigkeit erreicht werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Angesichts des Obenstehenden besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Tintenstrahl-Druckkopf zu schaffen, der in der Lage ist, die Entstehung von Rissen und das Auftreten von Bruch aufgrund der Konzentration von Spannung in dem Kontakt abschnitt zu verhindern und die Verringerung des Wirkungsgrades der Verformung in dem Kontaktabschnitt zu verhindern.
  • Um die oben erwähnten Probleme zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung einen Tintenstrahl-Druckkopf, der die in Anspruch 1 aufgeführten Merkmale umfasst. Der Tintenstrahl-Druckkopf der vorliegenden Erfindung umfasst einen piezoelektrischen Schwingungserzeuger mit einem piezoelektrischen Stellglied, das enthält: eine elastische Platte, die wenigstens einen Abschnitt der Druckerzeugungskammer bildet, die mit Düsenöffnungen in Verbindung steht; ein piezoelektrisches Element, das an der Oberfläche der elastischen Platte ausgebildet ist, und einen piezoelektrischen Aktivierungsabschnitt, der in einem Bereich gegenüber der Druckerzeugungskammer ausgebildet ist, wobei die Breite des piezoelektrischen Aktivierungsabschnitts in jedem Bereich gegenüber der Druckerzeugungskammer geringer ist als die Breite der Druckerzeugungskammer, wobei ein Kontaktabschnitt, der mit einer Zuleitungselektrode zum Anlegen von Spannung an eine obere Elektrode des piezoelektrischen Elementes verbunden ist, an der Oberseite der oberen Elektrode ausgebildet ist und Verformung des Abschnitts der elastischen Platte, der der Druckerzeugungskammer gegenüber liegt, an dem Kontaktabschnitt, wenn Spannung an das piezoelektrische Element angelegt wird, verglichen mit den anderen Abschnitten dadurch erschwert wird, dass die Vorrichtung eine Konstruktion hat, die aus einer der folgenden Konstruktionen ausgewählt wird.
  • Gemäß einer ersten Konstruktion der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahl-Druckkopf geschaffen, bei dem die Breite des Abschnitts des piezoelektrischen Aktivierungsabschnitts an der Druckerzeugungskammer an dem Kontaktabschnitt geringer ist als die Breite der anderen Abschnitte.
  • Da die Vorrichtung so aufgebaut ist, dass die Breite des piezoelektrischen Aktivierungsabschnitts an dem Kontaktlochabschnitt gering ist, wird Verformung, die aufgrund der Funktion des Kontaktlochabschnitts auftritt, verglichen mit den anderen Abschnitten eingeschränkt. So kann die Erzeugung von Spannung verhindert werden, und Bruch und dergleichen lassen sich vermeiden.
  • Gemäß einer zweiten Konstruktion der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahl-Druckkopf geschaffen, bei dem die Breite eines Abschnitts der Druckerzeugungskammer an dem Kontaktabschnitt geringer ist als die Breite der anderen Abschnitte.
  • Da die Vorrichtung so aufgebaut ist, dass die Breite des Abschnitts der Druckerzeugungskammer an dem Kontaktlochabschnitt gering ist, wird Verformung, die aufgrund der Funktion des Kontaktlochabschnitts auftritt, verglichen mit der der anderen Abschnitte eingeschränkt. Dadurch kann die Erzeugung von Spannung verhindert werden, und Bruch kann vermieden werden. Da die Nachgiebigkeit des Kontaktlochabschnitts verringert werden kann, kann die Gesamt-Ausstoßgeschwindigkeit erhöht werden.
  • Gemäß einer dritten Konstruktion der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahl-Druckkopf geschaffen, bei dem die Dicke der elastischen Platte, die die Druckerzeugungskammer abdeckt, an dem Kontaktabschnitt größer ist als die Dicke des Abschnitts, an dem anderen Abschnitt.
  • Da die Vorrichtung den Aufbau hat, bei dem die Dicke der Abschnitte der elastischen Platte und der unteren Elektrode an dem Kontaktlochabschnitt größer ist als die der anderen Abschnitte, wird Verformung, die aufgrund der Funktion des Kontaktlochabschnitts auftritt, verglichen mit den anderen Abschnitten eingeschränkt. Dadurch kann die Erzeugung von Spannung eingeschränkt werden, und Bruch oder dergleichen können verhindert werden.
  • Gemäß einer vierten Konstruktion der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahl-Druckkopf geschaffen, bei dem die Dicke des Abschnitts der elastischen Platte, die die Druckerzeugungskammer abdeckt, an eine Außenwand einer der Druckerzeugungskammern angrenzend in dem Abschnitt an dem Kontaktlochabschnitt größer ist als in den Abschnitten bis auf den Abschnitt an dem Kontaktlochabschnitt.
  • Da die Vorrichtung so aufgebaut ist, dass die Dicke der elastischen Platte und der unteren Elektrode, die verformte Abschnitte an dem Kontaktlochabschnitt sind, größer ist als die der anderen Abschnitte, kann Verformung, die aufgrund der Funktion des Kontaktlochabschnitts auftritt, verglichen mit den anderen Abschnitten eingeschränkt werden.
  • Dadurch kann die Erzeugung von Spannung eingeschränkt werden und Bruch oder dergleichen können verhindert werden.
  • Gemäß einer fünften Konstruktion der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahl-Druckkopf geschaffen, wobei der Abschnitt an dem Kontaktabschnitt ein nicht aktiver piezoelektrischen Abschnitt ist.
  • Da die Vorrichtung den Aufbau hat, bei dem der Abschnitt an dem Kontaktabschnitt nicht piezoelektrisch verformt wird, wenn eine elektrische Spannung angelegt wird, wird der Abschnitt an dem Kontaktabschnitt kaum verformt. Dadurch kann die Erzeugung von Spannung eingeschränkt werden, und Bruch oder dergleichen können vermieden werden.
  • Da die Vorrichtung der Erfindung den Aufbau hat, bei dem die Verformung der elastischen Platten in dem Abschnitt an dem Kontaktabschnitt im Vergleich zu der anderer Abschnitte eingeschränkt wird, kann Spannung bzw. Belastung, die auf die piezoelektrische Schicht an dem Kontaktabschnitt ausgeübt wird, verringert werden. So lässt sich Bruch vermeiden.
  • Gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahl-Druckkopf geschaffen, bei dem eine isolierende Schicht an der Oberseite der oberen Elektrode ausgebildet ist, und die isolierende Schicht einen Kontaktlochabschnitt hat, der ein Fenster zum Ausbilden des Kontaktabschnitts zwischen der Zuleitungselektrode und der oberen Elektrode ist.
  • Da die Vorrichtung so aufgebaut ist, dass die Verformung der piezoelektrischen Stellglieder in dem Abschnitt an dem Kontaktabschnitt verglichen mit der anderer Abschnitte eingeschränkt wird, kann Spannung, die auf den piezoelektrischen Aktivierungsabschnitt, an dem Kontaktabschnitt, ausgeübt wird, verringert werden. So lässt sich Bruch vermeiden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung wird die Druckerzeugungskammer auf einem Einkristall-Siliziumsubstrat durch anisotropes Ätzen ausgebil det, und jede Schicht des piezoelektrischen Schwingungserzeugers wird mit einem Filmausbildungsverfahren und einem Lithographieverfahren ausgebildet.
  • Daher ist es möglich, Tintenstrahl-Druckköpfe herzustellen, die jeweils dicht angeordnete Düsenöffnungen in einer großen Menge haben und dies auf relativ einfache Weise.
  • Des Weiteren ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, Tintenstrahl-Druckköpfe herzustellen, bei denen ein Abschnitt an dem Kontaktloch kaum verformt wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung, die einen Tintenstrahl-Druckkopf gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 ist ein Schema, das den Tintenstrahl-Druckkopf gemäß der ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt und eine Draufsicht sowie eine Schnittansicht von 1 einschließt;
  • 3 ist ein Schema, das eine Abwandlung der in 1 dargestellten Abdichtplatte zeigt;
  • 4 ist ein Schema, das einen Prozess zum Herstellen von Dünnfilmen gemäß der ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 5 ist ein Schema, das einen Prozess zum Herstellen von Dünnfilmen gemäß der ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 6 ist eine Draufsicht, die einen wichtigen Abschnitt der ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 7 ist eine Draufsicht, die einen wichtigen Abschnitt einer zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 8 ist eine Draufsicht, die einen wichtigen Abschnitt einer dritten Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 9A, 9B und 9C sind eine Draufsicht und Schnittansichten, die einen wichtigen Abschnitt einer vierten Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigen;
  • 10 ist eine Schnittansicht, die einen wichtigen Abschnitt einer Abwandlung der vierten Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 11 ist eine auseinandergezogene Perspektivansicht, die einen Tintenstrahl-Druckkopf gemäß einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 12 ist eine Schnittansicht, die einen Tintenstrahl-Druckkopf gemäß einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 13 ist eine Schnittansicht, die einen Tintenstrahl-Druckkopf gemäß einer fünften Ausführung der Erfindung zeigt; und
  • 14A und 14B sind Schnittansichten, die einen Tintenstrahl-Druckkopf gemäß einer weiteren Anordnung der in 13 dargestellten fünften Ausführung zeigen.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Ausführung der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden beschrieben.
  • 1. Erste Ausführung
  • 1 ist eine Perspektivansicht, die einen zusammengesetzten Tintenstrahl-Druckkopf gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt. 2 ist ein Schema, das die Schnittstruktur einer der Druckerzeugungskammern in der Längsrichtung zeigt.
  • Ein Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrat 10 besteht, wie in den Zeichnungen dargestellt, aus einem Einkristall-Siliziumsubstrat mit einem Flächenazimuth von (110). Das Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrat 10 besteht normalerweise aus einem Substrat mit einer Dicke von ungefähr 150 μm bis 300 μm, vorzugsweise ungefähr 180 μm bis ungefähr 280 μm, am Besten ungefähr 220 μm. Dies liegt darin begründet, dass mit der genannten Dicke die Dichte der Anordnung erhöht werden kann, während gleichzeitig die Steifigkeit isolierender Wände zwischen benachbarten Druckerzeugungskammern aufrechterhalten wird.
  • Eine der Oberflächen des Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrats 10 ist als eine offene Fläche ausgebildet, während eine andere Fläche einen elastischen Film 50 hat, der aus Siliziumdioxid besteht und im Voraus durch thermische Oxidation ausgebildet wurde und eine Dicke von 1 μm bis 2 μm hat.
  • Die offene Fläche des Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrats 10 weist des Weiteren Düsenöffnungen 11 und Druckerzeugungskammern 12 auf, die durch anisotropes Ätzen des Einkristall-Siliziumsubstrats ausgebildet werden.
  • Das anisotrope Ätzen wird so ausgeführt, dass das Einkristall-Siliziumsubstrat in Alkalilösung, beispielsweise aus KOH, eingetaucht wird. So wird das Einkristall-Siliziumsubstrat allmählich erodiert, so dass erste Flächen (111) senkrecht zu Flächen (110) und zweite Flächen (111), die einen Winkel von ungefähr 35° zu den Flächen (110) bilden, zutage treten. Das anisotrope Ätzen wird so durchgeführt, dass die Ätzrate, die für die Flächen (111) ermöglicht wird, ungefähr 1/180 der Ätzrate beträgt, die für die Flächen (110) ermöglicht wird. Das anisotrope Ätzen ermöglicht es, eine genaue Bearbeitung durchzuführen, indem hauptsächlich vertikale Bearbeitung von Parallelogrammen durchgeführt wird, von denen jedes durch zwei erste Flächen (111) und zwei zweite diagonale Flächen (111) gebildet wird. So können die Druckerzeugungskammern 12 dicht angeordnet werden.
  • Bei dieser Ausführung wird die längere Seite jeder der Druckerzeugungskammern 12 durch die ersten Flächen (111) gebildet, und die kürzere Seite derselben wird durch die zweiten Flächen (111) gebildet. Die Druckerzeugungskammern 12 werden ausgebildet, indem Ätzen so durchgeführt wird, dass das Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrat 10 durchdrungen wird und der elastische Film 50 erreicht wird. Der elastische Film 50 wird in der Alkalilösung in sehr geringem Maß erodiert, da die Alkalilösung dazu dient, das Einkristall-Siliziumsubstrat zu ätzen.
  • Des Weiteren wird jede der Düsenöffnungen 11, die mit Enden der Druckerzeugungskammern 12 kommunizieren kann, in eine Form gebracht, die eine Breite und eine Tiefe hat, die geringer sind als die jeder der Druckerzeugungskammern 12. Das heißt, die Düsenöffnungen 11 werden ausgebildet, indem das Einkristall-Siliziumsubstrat bis an eine Mittelposition der Dicke des Einkristall-Siliziumsubstrats geätzt wird (durch Halb-Ätzen). Es ist anzumerken, dass Halb-Ätzen durch Regulieren der Ätzdauer durchgeführt wird.
  • Die Größe jeder der Druckerzeugungskammern 12 zum Ausüben von Druck, um Tintentröpfchen auszustoßen, und die jeder der Düsenöffnungen 11 zum Ausstoßen von Tintentröpfchen werden entsprechend der auszustoßenden Menge an Tintentröpfchen, der Ausstoßgeschwindigkeit und der Ausstoßfrequenz reguliert. Wenn beispielsweise 360 Tintentröpfchen pro Inch aufgezeichnet werden, muss jede der Düsenöffnungen 11 genau so ausgebildet werden, dass sie eine Nutenbreite von einigen zehn μm hat.
  • Jede der Druckerzeugungskammern 12 und eine gemeinsame Tintenkammer 31, die weiter unten beschrieben wird, können miteinander über Tintenzuführ-Verbindungsöffnungen 21 in Verbindung stehen, die an Positionen ausgebildet sind, die den Enden der Druckerzeugungskammern 12 einer Abdichtplatte 20 entsprechen, die weiter unten beschrieben wird. So wird Tinte von der gemeinsamen Tintenkammer 31 über die Tintenzuführ-Verbindungsöffnungen 21 zugeführt und an die Druckerzeugungskammern 12 verteilt.
  • Die Abdichtplatte 20 besteht aus Glaskeramik und hat die Tintenzuführ-Verbindungsöffnungen 21, die den Druckerzeugungskammern 12 entsprechen, und eine Dicke von beispielsweise etwa 0,1 mm bis 1 mm sowie einen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten von beispielsweise 2,5 [× 10–6/°C] bis 4,5 [× 10–6/°C], wenn die Temperatur 300°C oder weniger beträgt. Es ist anzumerken, dass es sich bei den Tintenzuführ-Verbindungsöffnungen 21 um eine Schlitzöffnung 21A handeln kann, die sich über eine Position an ein Ende des Tintenzuführabschnitts jeder der Druckerzeugungskammern 12 angrenzend erstreckt, oder um eine Vielzahl von Schlitzöffnungen 21B, wie dies in 3A und 3B dargestellt ist. Eine der Flächen der Abdichtplatte 20 deckt die Gesamtfläche des Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrats 10 ab, so dass sie dazu dient, das Ein kristall-Siliziumsubtrat gegen Aufschlag oder Kraft von außen zu schützen. Des Weiteren bildet eine weitere Fläche der Abdichtplatte 20 eine Wand der gemeinsamen Tintenkammer 31.
  • Ein die gemeinsame Tintenkammer bildendes Substrat 30 bildet die Wand der gemeinsamen Tintenkammer 31 und wird hergestellt, indem rostfreier Stahl mit einer entsprechenden Dicke entsprechend der Anzahl von Düsenöffnungen und der Tintentröpfchen-Ausstoßfrequenz gestanzt wird. In dieser Ausführung beträgt die Dicke des die gemeinsame Tintenkammer bildenden Substrats 30 0,2 mm.
  • Tintenkammer-Seitenplatten 40 bestehen aus Substraten aus rostfreiem Stahl, so dass die Oberfläche jeder der Tintenkammer-Seitenplatten 40 die Wand der gemeinsamen Tintenkammer 31 bildet. Die Tintenkammer-Seitenplatte 40 hat eine dünne Wand 41, die durch Halb-Ätzen eines Abschnitts einer anderen Fläche ausgebildet wird, um eine Vertiefung 40 herzustellen. Des Weiteren ist eine Tinteneinleitöffnung 42, der Tinte von außen zugeführt wird, für die Tintenkammer-Seitenplatte 40 vorhanden. Die dünne Wand 41 absorbiert den Druck, der erzeugt wird, wenn Tintentröpfchen ausgestoßen werden, und in einer Richtung entgegengesetzt zu den Düsenöffnungen 11 ausgeübt wird. Daher wird das unnötige Wirken von Über- oder Unterdruck auf die anderen Druckerzeugungskammern 12 über die gemeinsame Tintenkammer 31 vermieden. In dieser Ausführung wird Steifigkeit, die erforderlich ist, um die Verbindung zwischen der Tinteneinleitöffnung 42 und der externen Tintenzuführeinrichtung herzustellen, berücksichtigt. Daher beträgt die Dicke der Tintenkammer-Seitenplatte 40 0,2 mm, und ein Abschnitt der Tintenkammer-Seitenplatte 40 wird als die dünne Wand 41 ausgeführt, die eine Dicke von 0,02 mm hat. Um den Vorgang zum Ausbilden der dünnen Wand 41 durch Halb-Ätzen wegzulassen, kann die Dicke der Tintenkammer-Seitenplatte 40 von Anfang an 0,02 mm betragen.
  • Des Weiteren werden ein piezoelektrisches Element, das einen unteren Elektrodenfilm 60 mit einer Dicke von beispielsweise ungefähr 0,5 μm enthält, und ein piezoelektrischer Film 70, der eine Dicke von beispielsweise ungefähr 1 mm hat, sowie ein oberer Elektrodenfilm 80, der eine Dicke von beispielsweise 0,1 mm hat, an einem Abschnitt gegenüber der Öffnung, die in dem Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrat 10 ausgebildet ist, übereinander geschichtet, so dass ein piezoelektrisches Stellglied gebildet wird. Die piezoelektrischen Elemente sind, wie oben beschrieben, in den Bereichen des elastischen Films 50 gegenüber den Druckerzeugungskammern 12 so angeordnet, dass das piezoelektrische Element unabhängig für jede der Druckerzeugungskammern 12 angeordnet ist. In dieser Ausführung ist der untere Elektrodenfilm 60 eine gemeinsame Elektrode des piezoelektrischen Elementes. Des Weiteren ist der obere Elektrodenfilm 80 eine einzelne Elektrode für die piezoelektrischen Elemente. Diese Ausführung hat den Aufbau, bei dem die piezoelektrischen Filme 70 einzeln für die Druckerzeugungskammern 12 vorhanden sind. In dieser Ausführung ist der untere Elektrodenfilm 60 nicht auf das einzelne plattenartige Element beschränkt, sondern kann so abgewandelt werden, dass er ein kammartiges Element ist, das mit einer vertikalen Brücke und verschiedenen Abschnitten versehen ist, die sich horizontal so erstrecken, dass sie der jeweiligen Druckerzeugungskammer entsprechen. Es kann eine weitere Struktur eingesetzt werden, bei der ein piezoelektrischer Film für die Gesamtfläche vorhanden ist und der obere Elektrodenfilm 80 einzeln für jede der Druckerzeugungskammern 12 vorhanden ist. In beiden Fällen wird ein piezoelektrischer Aktivierungsabschnitt durch den unteren Elektrodenfilm, die piezoelektrische Schicht und den oberen Elektrodenfilm gebildet, der durch die angelegte Spannung verformt wird, und der piezoelektrische Aktivierungsabschnitt ist für jede der Druckerzeugungskammern 12 vorhanden.
  • In dieser Ausführung sind Abschnitte des piezoelektrischen Film 70 und des oberen Elektrodenfilms 80, die Kontaktlöchern 90a einer isolierenden Schicht 90 entsprechen, die weiter unten beschrieben wird, als Abschnitte 70a mit geringer Breite und Abschnitte 80a mit geringer Breite ausgebildet, die jeweils eine Breite haben, die geringer ist als die der anderen Abschnitte.
  • Die isolierende Schicht 90, die elektrisch isolierend wirkt, ist so ausgebildet, dass sie wenigstens den äußeren Rand der Oberseite jedes der oberen Elektrodenfilme 80 und die Seitenflächen des piezoelektrischen Films 70 abdeckt. Vorzugsweise besteht die isolierende Schicht 90 aus einem Material, das mit einem Filmausbildungsverfahren ausgebildet werden oder durch Ätzen geformt werden kann, so beispielsweise Siliziumoxid, Siliziumnitrid, oder einem organischen Material, vorzugsweise lichtempfindlichem Polyimid mit geringer Steifigkeit und ausgezeichneter elektrischer Isolierfähigkeit.
  • Ein Kontaktloch 90a, das es ermöglicht, einen Teil des Abschnitt 80a des oberen Elektrodenfilms 80 mit geringer Breite, der mit einem leitenden Muster 100 verbunden ist, das weiter unten beschrieben wird, freizulegen, ist in einem Teil des Abschnitts der isolierenden Schicht 90 zum Abdecken der Oberseite des Abschnitts ausgebildet, der dem Abschnitt 80a des oberen Elektrodenfilms 80 mit geringer Breite entspricht. Das leitende Muster 100 ist so ausgebildet, dass es ein Ende hat, das mit jedem der oberen Elektrodenfilme 80 durch das Kontaktloch 90a verbunden ist, und ein anderes Ende, das sich zu dem Verbindungsanschlussabschnitt erstreckt. Das leitende Muster 100 ist so ausgebildet, dass es eine minimale Breite hat, die es ermöglicht, ein Ansteuersignal zuverlässig zu dem oberen Elektrodenfilm 80 zu leiten.
  • Ein Verfahren zum Ausbilden des piezoelektrischen Films und dergleichen auf dem Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrat 10, das aus dem Einkristall-Siliziumsubstrat besteht, wird nunmehr unter Bezugnahme auf 4 und 5 beschrieben.
  • Ein Wafer des Einkristall-Siliziumsubstrats, aus dem das Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrat 10 ausgebildet wird, wird, wie in 4A dargestellt, in einem Diffusionsofen thermisch oxidiert, wobei die Innentemperatur desselben ungefähr 1100°C beträgt, so dass der elastische Film 50, der aus Siliziumdioxid besteht, ausgebildet wird.
  • Der untere Elektrodenfilm 60 wird, wie in 4B dargestellt, durch Kathodenzerstäuben hergestellt. Als ein Material des unteren Elektrodenfilms 60 wird vorzugsweise Pt oder dergleichen eingesetzt. Dies liegt darin begründet, dass ein piezoelektrischen Film 70, der weiter unten beschrieben wird und der durch Kathodenzerstäuben oder ein Sol-Gel-Verfahren ausgebildet wird, bei Temperaturen von etwa 600°C bis etwa 1000°C in der Atmosphäre oder in einer Atmosphäre aus Sauerstoff gebrannt und kristallisiert werden muss, nachdem der piezoelektrische Film 70 ausgebildet worden ist. Das heißt, das Material des unteren Elektrodenfilms 60 muss Leitfähigkeit auch bei der oben genannten hohen Temperatur und in Sauerstoffatmosphäre beibehalten. Wenn PZT als das Material des piezoelektrischen Films 70 eingesetzt wird, wird vorzugsweise eine Änderung der Leitfähigkeit, die aufgrund der Diffusion von PbO auftritt, eingeschränkt wird. Daher ist Pt ein bevorzugtes Material.
  • Dann wird, wie in 4C dargestellt, der piezoelektrische Film 70 ausgebildet. Obwohl der piezoelektrische Film 70 durch Kathodenzerstäuben ausgebildet werden kann, hat diese Ausführung eine Struktur, bei der ein sogenanntes Sol-Gel-Verfahren eingesetzt wird. Das heißt, sogenanntes Sol, das hergestellt wird, indem ein metallorganisches Material in einem Lösungsmittel gelöst wird, wird aufgetragen und dann getrocknet, um das Sol in Gel umzuwandeln. Dann wird das Gel bei hohen Temperaturen gebrannt, so dass der piezoelektrische Film 70, der aus dem Metalloxid besteht, hergestellt wird. Als ein Material des piezoelektrischen Films 70 wird vorzugsweise Bleizirkonat-Titanat (PZT) für den Tintenstrahl-Druckkopf eingesetzt.
  • Dann wird, wie in 4D dargestellt, der obere Elektrodenfilm 80 ausgebildet. Der obere Elektrodenfilm 80 muss aus einem Material mit ausgezeichneter Leitfähigkeit bestehen. So kann eine Vielzahl von Metallmaterialien, wie beispielsweise Al, Au, Ni und Pt oder ein leitendes Oxid, eingesetzt werden. In dieser Ausführung wird ein Pt-Film durch Kathodenzerstäuben ausgebildet.
  • Dann werden, wie in 4E dargestellt, der obere Elektrodenfilm 80 sowie der piezoelektrische Film 70 so strukturiert, dass das piezoelektrische Stellglied für jede der Druckerzeugungskammern 12 bereitgestellt wird. 4E zeigt einen Prozess, bei dem der piezoelektrische Film 70 mit dem gleichen Muster wie der obere Elektrodenfilm 80 strukturiert wird. Das Strukturieren des piezoelektrischen Films 70 kann, wie oben beschrieben, weggelassen werden. Dies liegt darin begründet, dass, wenn Spannung angelegt wird, so dass das Muster des oberen Elektrodenfilms 80 als eine einzelne Elektrode benutzt wird, das elektrische Feld nur an jeden der oberen Elektrodenfilme 80 und den unteren Elektrodenfilm 60 angelegt wird, der die gemeinsame Elektrode ist. Auf die anderen Abschnitte wird kein Einfluss ausgeübt. Jedoch muss Hochspannung angelegt werden, um das gleiche ausgeschlossene bzw. verdrängte Volumen zu erreichen. Daher wird vorzugsweise auch der piezoelektrische Film 70 strukturiert. Dann wird der untere Elektrodenfilm 60 so strukturiert, dass überflüssige Abschnitte entfernt werden.
  • Anschließend wird, wie in 5A dargestellt, die isolierende Schicht 90 so ausgebildet, dass sie den äußeren Rand des oberen Elektrodenfilms 80 und die Seitenfläche des piezoelektrischen Films 70 abdeckt. Ein bevorzugtes Material der isolierenden Schicht 90 ist oben beschrieben. In dieser Ausführung wird ein negatives lichtempfindliches Polyimid eingesetzt.
  • Dann wird, wie in 5B dargestellt, die isolierende Schicht 90 so strukturiert, dass Kontaktlöcher 90a in den Abschnitten ausgebildet werden, die den Teilen entsprechen, die den Endabschnitten der Tintenzuführabschnitte der Druckerzeugungskammern 12 entsprechen. Die Kontaktlöcher 90a stellen die Verbindung zwischen dem leitenden Muster 100, das weiter unten beschrieben wird, und dem oberen Elektrodenfilm 80 her. Es ist anzumerken, dass die Kontaktlöcher 90a in den anderen Abschnitten der Druckerzeugungskammern ausgebildet werden können, so beispielsweise in dem Mittelabschnitt oder den Endabschnitten, die an die Düsen angrenzen.
  • Dann wird ein leitendes Element, das beispielsweise aus CrAu besteht, auf der Gesamtfläche ausgebildet, und anschließend strukturiert. Damit ist das leitende Muster 100 ausgebildet.
  • Der Prozess zum Ausbilden der Filme ist wie oben beschrieben eingerichtet. Nachdem die Filme wie oben beschrieben ausgebildet worden sind, wird das Einkristall-Siliziumsubstrat mit der oben genannten Alkalilösung anisotrop geätzt, so dass die Druckerzeugungskammern 12 und dergleichen ausgebildet werden, wie dies in 5C dargestellt ist. Es ist anzumerken, dass die oben genannten sequentiellen Filmausbildungsprozesse und der Prozess des anisotropen Ätzens so ausgeführt werden, dass eine Vielzahl von Chips gleichzeitig auf einem Wafer ausgebildet werden. Nachdem die genannten Prozesse abgeschlossen sind, werden die Chips für jedes Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrat 10 mit der Chipgröße, wie in 1 dargestellt, abgetrennt. Dann wird das abgetrennte Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrat 10 nacheinander mit der Abdichtplatte 20 dem Substrat 30 zum Ausbilden der gemeinsamen Tintenkammer und der Tintenkammer-Seitenplatte 40 verbunden, so dass sie zu einer Einheit zusammengefasst sind. Damit ist der Tintenstrahl-Druckkopf hergestellt.
  • Der so aufgebaute Tintenstrahlkopf nimmt Tinte über die Tinteneinleitöffnung 42 auf, die mit der externen Tintenzuführeinrichtung (nicht dargestellt) verbunden ist. So wird der innere Abschnitt von der gemeinsamen Tintenkammer 31 zu den Düsenöffnungen 11 mit Tinte gefüllt. In Reaktion auf ein Aufzeichnungssignal, das von einer externen Steu erschaltung (nicht dargestellt) zugeführt wird, wird Spannung an einen Abschnitt zwischen dem unteren Elektrodenfilm 60 und dem oberen Elektrodenfilm 80 über das leitende Muster 100 angelegt. So werden der elastische Film 50, der untere Elektrodenfilm 60 und der piezoelektrische Film 70 gebogen und verformt, so dass der Druck in den Druckerzeugungskammern 12 erhöht wird. Dadurch werden Tintentröpfchen über die Düsenöffnungen 11 ausgestoßen.
  • Die Form des piezoelektrischen Stellgliedes und der Druckerzeugungskammer 12 ist in 6 dargestellt.
  • Diese Ausführung hat den Aufbau, bei dem, wie in 6 dargestellt, die Abschnitte des piezoelektrischen Films 70 und des oberen Elektrodenfilms 80, in denen die Kontaktlöcher 90 ausgebildet sind, die Abschnitte 70a mit geringer Breite und die Abschnitte 80a mit geringer Breite sind, die jeweils verglichen mit den anderen Abschnitten eine geringe Breite haben. Die anderen Abschnitte sind so strukturiert, dass sie im Wesentlichen den Formen der Druckerzeugungskammern 12 entsprechen. Die Kontaktlöcher 90a der isolierenden Schicht 90 sind in den Abschnitten 80a mit geringer Breite ausgebildet. In den Kontaktlöchern 90a ist ein Abschnitt, der mit dem leitenden Muster 100 verbunden ist, ausgebildet.
  • Diese Ausführung hat, wie oben beschrieben, den Aufbau, bei dem die Breite jedes der piezoelektrischen Elemente in den Abschnitten des Kontaktlochs 90a zum Ausbilden des Verbindungsabschnitts mit dem leitenden Muster 100 verringert ist. Daher kann das Maß der Biegung der Abschnitte, die den Kontaktlöchern 90a entsprechen, verringert werden. So kann Spannung, die auf den Abschnitt 70a mit geringer Breite und den Abschnitt 80a mit geringer Breite wirkt, verringert werden. So lassen sich Risse und Bruch vermeiden. Die vorliegende Ausführung kann auch umgesetzt werden, indem der aktive Teil des piezoelektrischen Elementes an dem Kontaktloch 90a eine geringe Breite erhält.
  • 2. Zweite Ausführung
  • 7 zeigt Formen eines piezoelektrischen Stellgliedes und einer Druckerzeugungskammer eines Tintenstrahl-Druckkopfes gemäß einer zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung.
  • Anstelle des Abschnitts 70a des piezoelektrischen Films 70 mit geringer Breite und des Abschnitts 80a des oberen Elektrodenfilms 80 mit geringer Breite gemäß der ersten Ausführung hat diese Ausführung einen Aufbau, bei dem ein Abschnitt 12b mit geringer Breite in einem Teil der Druckerzeugungskammer 12 ausgebildet ist, der dem Kontaktloch 90a entspricht. Die anderen Abschnitte sind denen der ersten Ausführung entsprechend ausgebildet.
  • Das heißt, der Abschnitt 12b mit geringer Breite ist in einem Teil der Druckerzeugungskammer 12 ausgebildet. Des Weiteren sind der piezoelektrische Film 70 und der obere Elektrodenfilm 80 so ausgebildet, dass sie die gleiche Breite im gesamten Abschnitt der Druckerzeugungskammern 12 haben. Darüber hinaus sind die Kontaktlöcher 90a der isolierenden Schicht 90 in den Abschnitten ausgebildet, die den Abschnitten 12b mit geringer Breite entsprechen.
  • Daher wird, wenn Spannung an das piezoelektrische Stellglied über das Kontaktloch 90a angelegt wird, Verformung eines Abschnitts, der dem Abschnitt 12b der Druckerzeugungskammern 12 mit geringer Breite entspricht, d. h. des Abschnitts, der über das Kontaktloch 90a mit dem leitenden Muster 100 verbunden ist, eingeschränkt. Dadurch wird Spannung bzw. Belastung, die auf die Abschnitte des piezoelektrischen Films 70 und des oberen Elektrodenfilms 80 wirkt, die dem Kontaktloch 90a entsprechen, verringert. So können Risse und Bruch vermieden werden. Des Weiteren kann die Nachgiebigkeit der Abschnitte, die den Kontaktlöchern 90a entsprechen, verringert werden, und damit kann die Ausstoßgeschwindigkeit erhöht werden.
  • 3. Dritte Ausführung
  • 8 zeigt die Formen eines piezoelektrischen Stellgliedes und einer Druckerzeugungskammer eines Tintenstrahl-Druckkopfes gemäß einer dritten Ausführung der vorliegenden Erfindung.
  • Diese Ausführung wird hergestellt, indem die erste Ausführung und die zweite Ausführung miteinander kombiniert werden. Ein Abschnitt 12b mit geringer Breite ist in einem Teil der Druckerzeugungskammer 12 ausgebildet, der dem Kontaktloch 90a entspricht. Des Weiteren sind Abschnitte 70a und 80a mit geringer Breite für den piezoelektrischen Film 70 und den oberen Elektrodenfilm 80 vorhanden. Die anderen Abschnitte sind denen der ersten und der zweiten Ausführung entsprechend ausgebildet.
  • Das heißt, ein Abschnitt 12b mit geringer Breite ist an ein Ende des Tintenzuführabschnitts der Druckerzeugungskammern 12 angrenzend ausgebildet. Des Weiteren ist die Breite der Abschnitte des piezoelektrischen Films 70 und des oberen Elektrodenfilms 80, die dem Abschnitt 12b mit geringer Breite entsprechen, geringer als die Breite der anderen Abschnitte. Daher sind ein Abschnitt 70a mit geringer Breite und ein Abschnitt 80a mit geringer Breite ausgebildet. Des Weiteren ist ein Kontaktloch 90a einer isolierenden Schicht 90 in einem Teil ausgebildet, der dem Abschnitt 12b mit geringer Breite entspricht.
  • Daher wird des Weiteren, wenn Spannung an das piezoelektrische Stellglied über das Kontaktloch 90a angelegt wird, die Verschiebung des Teils der Druckerzeugungskammer 12, der dem Abschnitt 12b mit geringer Breite entspricht, d. h. des Verbindungsabschnitts mit dem leitenden Muster 100 über das Kontaktloch 90a, weiter verringert. Damit wird Belastung, die auf die Abschnitte des piezoelektrischen Films 70 und des oberen Elektrodenfilms 80 wirkt, die dem Kontaktloch 90a entsprechen, verringert. So wird Nachgiebigkeit des Abschnitts, der dem Kontaktloch 90a entspricht, verringert. Daher wird die Ausstoßgeschwindigkeit erhöht.
  • 4. Vierte Ausführung
  • 9 zeigt die Form eines piezoelektrischen Stellgliedes und einer Druckerzeugungskammer 12 eines Tintenstrahl-Druckkopfes gemäß einer vierten Ausführung der vorliegenden Erfindung.
  • Diese Ausführung hat einen Aufbau, bei dem die Dicke eines elastischen Films 50 und eines unteren Elektrodenfilms 60, die als die Schwingplatte des piezoelektrischen Schwingungserzeugers dienen, in Abschnitten, die den Kontaktlöchern 90a entspre chen, und den anderen Abschnitten verschieden ist. So können die Abschnitte, die den Kontaktlöchern 90a entsprechen, nicht einfach verformt werden.
  • Das heißt, die Dicke der Abschnitte des unteren Elektrodenfilms 60 gegenüber den Druckerzeugungskammern 12 bis auf die Abschnitte, die den Kontaktlöchern 90a entsprechen (in 9a mit diagonalen Linien dargestellte Abschnitte), wird verringert. So wird ein dünner Abschnitt 60a ausgebildet, und ein piezoelektrischer Film 70 sowie ein oberer Elektrodenfilm 80 werden auf dem dünnen Abschnitt 60a ausgebildet. Der dünne Abschnitt 60a des unteren Elektrodenfilms 60 kann leicht durch Ionenätzen oder dergleichen ausgebildet werden.
  • Daher können, wenn Spannung an das piezoelektrische Stellglied angelegt wird, die Abschnitte bis auf den Abschnitt, der dem Kontaktloch 90a entspricht, leicht verformt werden. Umgekehrt wird die Verformung des Abschnitts, der dem Kontaktloch 90a entspricht, vergleichsweise eingeschränkt. Damit wird die Entstehung von Belastung verhindert. Dadurch können Risse und Bruch vermieden werden. In dieser Ausführung ist die isolierende Schicht 90 in den Abschnitten bis auf das Kontaktloch 90a entfernt, um das Maß der Verformung zu vergrößern.
  • Diese Ausführung hat den Aufbau, bei dem die Dicke des unteren Elektrodenfilms 60 in den Abschnitten bis auf den Abschnitt gegenüber der Druckerzeugungskammer 12, der dem Kontaktloch 90a entspricht, verringert ist. Um die Struktur herzustellen, bei der die Dicke der Schwingungsplatte verringert ist, so dass die Schwingungsplatte leicht verformt wird, kann ein dünner Abschnitt 60b nur für den Abschnitt vorhanden sein, der dem Randabschnitt der Druckerzeugungskammer 12 entspricht, wie dies in 10 dargestellt ist. Auch in diesem Fall wird die isolierende Schicht 90 in den Abschnitten bis auf das Kontaktloch 90a entfernt, um das Maß der Verformung zu vergrößern.
  • In beiden Fällen muss die Dicke des Abschnitts an den Randabschnitt angrenzend, der der wichtigste Abschnitt für die Verformung ist, die durch den piezoelektrischen Schwingungserzeuger erzeugt wird, verringert werden. Daher wird vorzugsweise die Dicke eines Abschnitts vom Randabschnitt der Druckerzeugungskammer 12 bis an eine Position etwas weiter außen als der Randabschnitt verringert. Die Verbindung mit dem dünnen Abschnitt 60b der angrenzenden Druckerzeugungskammer 12 wird zugelassen.
  • Der dünne Abschnitt kann für den elastischen Film 50 oder sowohl für den elastischen Film 50 als auch für den unteren Elektrodenfilm 60 anstelle des unteren Elektrodenfilms 60 vorhanden sein. Natürlich ist es auch möglich, dass nur die untere Elektrode als die elastische Platte vorhanden ist, um den dünnen Abschnitt für die untere Elektrode zu schaffen.
  • 5. Fünfte Ausführung
  • 13 ist eine Schnittansicht, die einen Tintenstrahl-Druckkopf gemäß einer fünften Ausführung der Erfindung zeigt. Gemäß der fünften Ausführung wird ein Abschnitt, der dem Kontaktloch 90a entspricht, durch ein nichtaktives piezoelektrisches Element gebildet, so dass der Abschnitt, der dem Kontaktloch 90a entspricht, vergleichsweise schwer verformt wird. Das heißt, wenigstens ein Teil des unteren Elektrodenfilms 60, der dem Kontaktloch 90a entspricht, wird entfernt, um einen Abschnitt 60a, in dem die untere Elektrode entfernt ist, auszubilden, der als nicht aktives piezoelektrisches Element dient, das selbst dann keine piezoelektrische Verformung verursacht, wenn Spannung angelegt wird. Gemäß der fünften Ausführung kann, da der Abschnitt, der dem Kontaktloch 90a entspricht, durch daran angelegte Spannung piezoelektrisch nicht verformt wird, erreicht werden, dass der Abschnitt, der dem Kontaktloch 90a entspricht, vergleichsweise schwer verformt wird.
  • Weiterhin kann als ein weiteres Beispiel dafür, wie das nicht aktive piezoelektrische Element ausgebildet wird, so dass der Abschnitt, der dem Kontaktloch 90a entspricht, vergleichsweise kaum verformt wird, eine dielektrische Schicht an einem Abschnitt vorhanden sein, der dem Kontaktloch 90a entspricht, wie dies in 14A und 14B dargestellt ist. Das heißt, eine gering dielektrische Schicht 95a wird, wie in 14A dargestellt, zwischen dem unteren Elektrodenfilm 60, dem Kontaktloch 90a entsprechend und dem piezoelektrischen Film 70 ausgebildet, so dass der die isolierende Schicht bildende Bereich als nicht aktiver piezoelektrischen Abschnitt dient. Des Weiteren wird eine gering dielektrische Schicht 95b, wie in 14B dargestellt, zwischen dem piezoelektrischen Film 70 dem Kontaktloch 90a entsprechend und dem oberen Elektrodenfilm 90 ausgebildet, so dass der die gering dielektrische Schicht bildende Bereich als nicht aktiver piezoelektrischer Abschnitt dient. Damit wird erreicht, dass der Abschnitt, der dem Kontaktloch 90a entspricht, nicht vergleichsweise kaum verformt wird.
  • Bei beiden Anordnungen, die in 14A und 14B dargestellt sind, kann die gering dielektrische Schicht vorzugsweise aus einem Material bestehen, das dem Material der isolierenden Schicht 90, die in 2B dargestellt ist, gleicht, wobei sie eine Dicke hat, die ausreicht, um keine piezoelektrischen Erscheinungen zu verursachen.
  • 6. Andere Ausführungen
  • Die Ausführungen der vorliegenden Erfindung sind beschrieben worden. Der Grundaufbau des Tintenstrahl-Druckkopfes ist nicht auf die oben genannten Strukturen beschränkt. So kann beispielsweise außer der oben beschriebenen Abdichtplatte das die Tintenkammer bildende Substrat 30 aus Glaskeramik bestehen. Des Weiteren kann die dünne Wand 41 als separates Element aus Glaskeramik hergestellt werden. Das Material, die Struktur und dergleichen können, wenn geeignet, abgewandelt werden.
  • Obwohl die oben genannten Ausführungen den Aufbau haben, bei dem die Düsenöffnungen für die Abschlussfläche des Fluiddurchlass-Ausbildungssubstrats 10 vorhanden sind, können die Düsenöffnungen, die senkrecht zu der Fläche vorstehen, ausgebildet werden.
  • Eine perspektivische Explosionsdarstellung der oben genannten Struktur ist in 11 dargestellt, und die Querschnittsform des Fluiddurchlasses ist in 12 dargestellt. Bei dieser Ausführung sind die Düsenöffnungen 11 in einem Düsensubstrat 120 gegenüber dem piezoelektrischen Schwingungserzeuger ausgebildet. Die Düsenverbindungsöffnungen 22, die Verbindung zwischen den Düsenöffnungen 11 und den Druckerzeugungskammern 12 herstellen, sind so ausgebildet, dass sie die Abdichtplatte 20, das die gemeinsame Tintenkammer bildende Substrat 30, die dünne Platte 41A und die Tintenkammer-Seitenplatte 40A durchdringen.
  • Diese Ausführung hat einen Aufbau, der im Wesentlichen den oben erwähnten Ausführungen bis auf den Aufbau gleicht, bei dem die dünne Platte 41A und die Tintenkammer-Seitenplatte 40A aus einzelnen Elementen bestehen und Öffnungen 40b in der Tinten kammer-Seitenplatte 40 ausgebildet sind. Die gleichen Elemente sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, und auf Beschreibung der gleichen Elemente wird verzichtet.
  • Auch bei dieser Ausführung sind der Abschnitt 70a mit geringer Breite und der Abschnitt 80a mit geringer Breite ähnlich wie bei der ersten Ausführung für die Teile des piezoelektrischen Films 70 und des oberen Elektrodenfilms 80 vorhanden, die den Kontaktlöchern 90a der isolierenden Schicht 90 entsprechen. Dadurch können die Abschnitte, die den Kontaktlöchern 90a entsprechen, verglichen mit den anderen Abschnitten nicht einfach verformt werden. Somit kann ein gleichartiger Effekt wie bei der ersten Ausführung erzielt werden. Natürlich können die Strukturen gemäß der zweiten bis vierten Ausführung verwendet werden.
  • Jede der oben erwähnten Ausführungen ist bezüglich des dünnen Tintenstrahl-Druckkopfes beschrieben worden, der hergestellt werden kann, indem das Filmherstellungsverfahren und das Lithographieverfahren durchgeführt werden. Natürlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die oben erwähnten Strukturen beschränkt. So kann die vorliegende Erfindung beispielsweise bei einer Reihe von Tintenstrahl-Druckköpfen einschließlich einer Struktur eingesetzt werden, bei der die Druckerzeugungskammern durch das Laminieren von Substraten ausgebildet werden, einer Struktur, bei der der piezoelektrische Film ausgebildet wird, indem eine unbearbeitete Platte aufgebracht wird oder indem ein Siebdruck durchgeführt wird, oder einer Struktur, bei der der piezoelektrische Film durch Ausnutzung von Kristallwachstum ausgebildet wird.
  • Obwohl jede Ausführung den Aufbau hat, bei dem der elastische Film als die elastische Platte separat von der unteren Elektrode vorhanden ist, kann die untere Elektrode auch als der elastische Film dienen.
  • Obwohl die Struktur, bei der die isolierende Schicht zwischen dem piezoelektrischen Stellglied und der Zuleitungselektrode ausgebildet ist, beschrieben worden ist, ist die vorliegende Erfindung nicht auf die obenstehende Struktur beschränkt. So kann beispielsweise die isolierende Schicht weggelassen werden, und ein anisotroper leitender Film kann thermisch an jeder der oberen Elektroden angeschweißt werden. Des Weiteren kann der anisotrope leitende Film mit der Zuleitungselektrode verbunden werden.
  • Als Alternative dazu kann die Verbindung mit einem beliebigen verschiedener Bond-Verfahren hergestellt werden, so beispielsweise dem Drahtbonden.
  • Die vorliegende Erfindung kann, wie oben beschrieben, bei einer Vielzahl von Tintenstrahl-Druckköpfen innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können, wie oben beschrieben, die Teile der elastischen Platte gegenüber den Druckerzeugungskammern, die den Kontaktlöchern entsprechen, mittels einer Spannung, die an das piezoelektrische Element angelegt wird, verglichen mit den anderen Abschnitten nicht leicht verformt werden. Daher kann eine Wirkung dahingehend erreicht werden, dass Risse und Bruch, die durch den Betrieb verursacht werden, vermieden werden können.

Claims (7)

  1. Tintenstrahl-Druckkopf, der umfasst: ein piezoelektrisches Stellglied, das umfasst: eine elastische Platte (50), die wenigstens einen Abschnitt einer Druckerzeugungskammer (12) bildet, die mit Düsenöffnungen in Verbindung steht; ein piezoelektrisches Element (70), das an der Oberfläche der elastischen Platte ausgebildet ist; und einen piezoelektrischen Aktivierungsabschnitt (60, 70, 80), der in einem Bereichgegenüber der Druckerzeugungskammer ausgebildet ist, wobei die Breite des piezoelektrischen aktivierenden Abschnitts in jedem Bereich gegenüber der Druckerzeugungskammer geringer ist als die Breite der Druckerzeugungskammer, dadurch gekennzeichnet, dass: ein Kontaktabschnitt (90a), der mit einer Zuleitungselektrode zum Anlegen von Spannung an eine obere Elektrode (80) des piezoelektrischen Elementes verbunden ist, an der Oberseite der oberen Elektrode ausgebildet ist; und Verformung des Abschnitts der elastischen Platte (50), der der Druckerzeugungskammer gegenüberliegt, an dem Kontaktabschnitt (90a), wenn Spannung an das piezoelektrische Element angelegt wird, verglichen mit den anderen Abschnitten durch eine Konstruktion erschwert wird, die aus einer der folgenden Konstruktionen ausgewählt wird: bei der die Breite des piezoelektrischen aktivierenden Abschnitts (70a, 80a), der der Druckerzeugungskammer entspricht, an dem Kontaktabschnitt (90a) geringer ist als die Breite der anderen Abschnitte; bei der die Breite eines Abschnitts der Druckerzeugungskammer (12) an dem Kontaktabschnitt (90a) geringer ist als die Breite der anderen Abschnitte; bei der die Dicke der elastischen Platte (50), die die Druckerzeugungskammer abdeckt, an dem Kontaktabschnitt (90a) größer ist als die Dicke des Abschnitts an dem anderen Abschnitt; bei der die Dicke des Abschnitts der elastischen Platte (50), die die Druckerzeugungskammer abdeckt, an eine Außenwand einer der Druckerzeugungskammern angrenzend in dem Abschnitt an dem Kontaktlochabschnitt (90a) größer ist als in den Abschnitten bis auf den Abschnitt an dem Kontaktlochabschnitt; und bei der der Abschnitt an dem Kontaktabschnitt ein nicht aktiver piezoelektrischen Abschnitt (60a, 95a, 95b) ist.
  2. Tintenstrahl-Druckkopf nach Anspruch 1, wobei eine isolierende Schicht (90) an der Oberseite der oberen Elektrode (80) ausgebildet ist und die isolierende Schicht einen Kontaktlochabschnitt (90a) hat, der ein Fenster zum Ausbilden des Kontaktabschnitts zwischen der Zuleitungselektrode (100) und der oberen Elektrode (80) ist.
  3. Tintenstrahl-Druckkopf nach Anspruch 1, wobei die Druckerzeugungskammer (12) auf einem Einkristall-Siliziumsubstrat durch anisotropes Ätzen ausgebildet wird und jede Schicht des piezoelektrisches Schwingungserzeugers mit einem Filmherstellungsverfahren und einem Lithographieverfahren ausgebildet wird.
  4. Tintenstrahl-Druckkopf nach Anspruch 1, wobei der nicht aktive piezoelektrische Abschnitt (60a) ausgebildet wird, indem der untere Elektrodenfilm (60) an dem Kontaktabschnitt (90a) entfernt wird.
  5. Tintenstrahl-Druckkopf nach Anspruch 1, wobei der nicht aktive piezoelektrische Abschnitt ausgebildet wird, indem eine dielektrische Schicht (95a) zwischen dem piezoelektrischen Element (70) an dem Kontaktabschnitt (90a) und dem unteren Elektrodenfilm (60) angeordnet wird.
  6. Tintenstrahl-Druckkopf nach Anspruch 1, wobei der nicht aktive piezoelektrische Abschnitt ausgebildet wird, indem eine dielektrische Schicht (95b) zwischen dem piezoelektrischen Element (70) an dem Kontaktabschnitt (90a) und dem oberen Elektrodenfilm (80) angeordnet wird.
  7. Tintenstrahl-Druckkopf nach Anspruch 1, wobei die elastische Platte (50) einen unteren Elektrodenfilm (60) hat, und wobei die Dicke des unteren Elektrodenfilms (60) an dem Kontaktabschnitt (90a) größer ist als die Dicke des Abschnitts (60b) an dem anderen Abschnitt.
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