-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
-
Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Verpakkungsmaschine zum Vorbereiten von Behältern aus
Rohlingen, die flach gefaltet sind, um in ein Rohr von quadratischem
bis rechteckigem Querschnitt auffaltbar zu sein, und zum Abfüllen von
Milch oder ähnlichem
Inhalt in die Behälter.
-
Es sind schon Verpackungsmaschinen
bekannt, welche einen Rotor, der radiale Hülsen aufweist, wobei jede passend
gemacht ist, um ein rohrförmiges
Werkstück
(Rohling) mit quadratischem bis rechteckigem Querschnitt zu tragen,
wenn es um diese gelegt ist, und wobei jede derart angeordnet ist, um
nacheinander an einer Mehrzahl von Bearbeitungsstationen anzuhalten,
und eine Gruppe von Geräten,
die jeweils an den erforderlichen Stationen zwischen den Verarbeitungsstationen
zum Falten und Schließen
eines Containerboden ausbildenden Endbereichs des Werkstück, das
um die Hülse
gelegt ist, angeordnet sind, umfassen.
-
Die beschriebene Verpackungsmaschine
erzeugt Fremdstoffe wie Papierpartikel, wenn das Gerät die erforderliche
Packoperation an dem Rohling durchführt. Falls die Fremdstoffe
in den Behälter
eindringen, stellen sie vom Gesichtspunkt der Hygiene ein Problem
dar, so daß die
Hül- sen
und Geräte
regelmäßig von
den Fremdstoffen gereinigt werden.
-
Die Reinigung bringt die Möglichkeit
mit sich, daß der
Arbeiter einige Hülsen
oder andere Komponenten der Maschine mit seiner Hand berühren wird, so
daß die
Hülsen,
etc. kontaminiert werden oder die Fremdstoffe sich in der Maschine
verbreiten.
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung
ist es, eine Verpakkungsmaschine vorzusehen, die so ausgebildet
ist, daß die
Fremdstoffe wie Papierpartikel, die von Werkstücken bzw. Rohlingen erzeugt
werden, ohne die Möglichkeit
des Kontaminierens der Hülsen
und Gerätekomponenten,
oder des Verteilens der Fremdstoffe in der Maschine, zuverlässig aufgesammelt
werden können.
-
Die vorliegende Erfindung sieht eine
Verpackungsmaschine nach zu dem Oberbegriff von Anspruch 1 vor.
-
Solche Verpackungsmaschinen können aus der
EP-A-0 454 260 entnommen werden.
-
Gemäß der Erfindung ist die Verpackungsmaschine
dadurch gekennzeichnet, daß die
Luftansaugdüse
zum Aufsammeln der Fremdstoffe entlang eines Bewegungswegs der Hülse so angeordnet
ist, daß die
Saugöffnungen
der Saugdüse
dem Bewegungsweg der Hülse
von der Faltstation zu der Verbindungsstation gegenüberliegen.
-
Der Falter wird an der Faltstation
in Kontakt mit dem Werkstück
gebracht, und das Werkstück wird
in gleitenden Kontakt mit der Schiene gebracht, um den Werkstückendbereich
gefaltet zu halten, so daß Fremdstoffe
dazu neigen, besonders an der Faltstation und um die Halteschiene
herum erzeugt zu werden.
-
Bei der erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine
ist die Luftansaugdüse
so angebracht, daß die
Luft an der erforderlichen Position entlang des Bewegungsweges von
der Hülse
angesaugt wird, so daß die
Fremdstoffe, die Papierpartikel beinhalten und aus Werkstücken erzeugt
werden, zusammen mit der Luft, die in die Düse gesaugt wird, gesammelt werden.
Dementsprechend können
die Fremdstoffe, wie Papierpartikel, die von den Werkstücken erzeugt werden,
verläßlich ohne
die Möglichkeit,
daß die Fremdstoffe
die Hülsen
oder Gerätekomponenten kontaminieren
oder verteilt werden, aufgesammelt werden.
-
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die Halteschiene
ein Paar von Schienenelementen umfaßt, die sich in der Bewegungsrichtung
der Hülse
erstrecken und Seite an Seite sowie voneinander beabstandet angeordnet
sind, wobei das Bodenverbindungsgerät ein Preßelement umfaßt, das
einer äußeren Endfläche der
Hülse gegenüberliegt,
die an der Verbindungsstation angehalten ist, wobei die Saugöffnungen
eine erste Saugöffnung,
die dem Bewegungsweg der Hül-
se zwischen dem Paar von Schienenelementen gegenüberliegt, und eine zweite Öffnung aufweisen,
die dem Bewegungsweg der Hülse zwischen
dem Preßelement
und einem be züglich des
Bewegungswegs der Hülse
stromabwärts
gelegenen Ende der Halteschiene gegenüberliegt.
-
Die Saugdüse ist in kurzer Entfernung
zu dem Bewegungsweg der Hülse
angeordnet, wobei ein ungenutzter Raum verwendet wird.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine Seitenansicht von einer Verpackungsmaschine, welche die Erfindung
darstellt;
-
2 ist
eine vergrößerte Teilseitenansicht von 1;
-
3 ist
eine perspektivische Ansicht von einer Führungsschiene und einer Düse von der
Verpakkungsmaschine; und
-
4 ist
eine perspektivische Ansicht von einem Werkstück zur Verwendung mit der Verpackungsmaschine.
-
BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
-
Eine Ausführungsform der Erfindung wird
im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden.
-
4 zeigt
ein rohrförmiges
Werkstück 11 von
quadratischem bis rechteckigem Querschnitt, welches kopfüber auf gestellt
ist. Das Werkstück 11 ist
aus einem auf Papier basierenden Laminat hergestellt, welches entlang
der Oberfläche
mit Polyethylen beschichtet ist, und umfaßt einen Rumpfausbildungsbereich 12,
der zu einem Rumpf gemacht wird, einen das Oberteil ausbildenden
Endbereich 13, der zu dem Oberteil gemacht wird, und einen
den Boden ausbildenden Endbereich 14, der zu einem Boden gemacht
wird.
-
Der den Boden ausbildende Endbereich 14 umfaßt erste
bis vierte rechteckige Bodenwände 15 bis 18,
welche endlos miteinander verbunden sind. Die ersten und dritten
Bodenwände 15, 17 sind
jeweils mit einer invertierten V-förmigen Linie 19 ausgebildet.
Unter Bezug auf 2 wird
das Werkstück 11 um
eine Hülse 21 gelegt,
wobei der den Boden ausbildende Endbereich 14 nach außen über das äußere Ende
von der Hülse 21 absteht.
Die ersten und dritten Bodenwände 15, 17 sind
orthogonal zu der Bewegungsrichtung der Hülse (durch einen Pfeil in 2 gezeigt) positioniert.
Die zweiten und vierten Bodenwände 16, 18 sind
parallel zu der Bewegungsrichtung der Hülse positioniert.
-
1 zeigt
eine Verpackungsmaschine, welche einen Rotor 22, der acht
radiale Hülsen 21 aufweist
und kontinuierlich angetrieben wird, um die Hülsen nacheinander an acht Stationen,
z. B. erste bis achte Bearbeitungsstationen I bis VIII, anzuhalten, einen
Werkstückzubringer 23,
der an der ersten Bearbeitungsstation I zum Umlegen des rohrförmigen Werkstücks 11 um
die Hülse 21 angeordnet ist,
wobei davon ein den Boden ausbildender Endbereich 14 über das äußere Ende
der Hülse 21 hinaus
absteht, einen Bodenerhitzer 24, der an der vierten Bearbeitungsstation
IV angeordnet ist, um heiße
Luft an dem Werkstückendbereich 14 zu
applizieren, einen Bodenfalter 25, der an der fünften Bearbeitungsstation V
positioniert ist, um den Werkstückendbereich 14 flach
zu falten, ein Bodenverbindungsgerät 26, das an der sechsten
Bearbeitungsstation VI positioniert ist, um den gefalteten Endbereich
unter Druck zu verbinden, eine Führungsschiene 27,
die sich von der fünften
Bearbeitungsstation V zu der sechsten Bearbeitungsstation VI erstreckt,
um den Werkstückendbereich 14,
der durch den Falter 25 gefaltet ist, zu der Position von
dem Bodenverbindungsgerät 26 zu
führen
sowie den Endbereich 14 gefaltet zu halten, ein Containerauslieferungsgerät 28,
das an der achten Bearbeitungsstation VIII angeordnet ist, um das Werkstück 11,
das einen geschlossenen Boden aufweist, von der Hülse 21 zu
entfernen, und ein Containertransportband 29, das sich
von der achten Bearbeitungsstation VIII als der Startpunkt für einen Transportweg
zum Empfangen und Transportieren des Werkstücks 11, das von der
Hülse geliefert
wird, erstreckt, umfaßt.
-
Die zweiten, dritten und siebten
Bearbeitungsstationen II, III, VII sind Reservestationen.
-
Während
das Werkstück 11,
das in seinem Boden geschlossen ist, durch das Band 29 transportiert
wird, wird Inhalt in das Werkstück 11 gefüllt, und das
Werkstück 11 wird
da nach an seinem das Oberteil ausbildenden Endbereich 13 geschlossen,
um einen geschlossenen Behälter
vorzusehen.
-
Eine Luftansaugdüse 31 zum Aufsammeln von
Fremdstoffen ist nahe an der Schiene 27 angebracht, um
das Werkstückbodenende
geschlossen zu halten.
-
Der Bodenfalter 25 weist
ein Paar von ersten Faltelementen 41 auf, die entlang der
Bewegungsrichtung von der Hülse
geöffnet
und geschlossen werden können,
und ein Paar von zweiten Faltelementen 42, die in Richtungen
senkrecht zu der Bewegungsrichtung von der Hülse geöffnet und geschlossen werden
können,
auf.
-
Die ersten und dritten Bodenwände 15, 17 von
dem den Boden ausbildenden Endbereich 14 werden erst durch
das erste Faltelement 41 nach innen gefaltet, und die zweiten
und dritten Bodenwände 16, 18 werden
dann über
die ersten und zweiten Bodenwände 15, 17 durch
das zweite Faltelement 42 nach innen gefaltet.
-
Das Bodenverbindungsgerät 26 hat
ein Preßelement 51,
das gegenüber
der äußeren Endfläche von
der Hülse 21 liegt,
wenn sie an der sechsten Station VI gestoppt ist und in Richtung
der Endfläche
und weg von dieser bewegbar ist.
-
Das Preßelement 51 preßt den gefalteten werkstückendbereich 14 gegen
die äußere Endfläche von
der Hülse 21,
wobei die Überlappungen
von dem Endbereich 14 unter Druck verbunden werden.
-
Wie in 3 detaillierter
dargestellt ist, weist die Führungsschiene 27 ein
Paar von Schienenelementen 61 auf. Die Schienenelemente 61 haben
jeweils die Form von einer Kreisbogenplatte, die sich entlang des
Bewegungsweges von der Hülse
erstreckt als ob sie das Preßelement 51 und
die ersten und zweiten Faltelemente 41, 42 verbinden
würde. Die
Schienenelemente 61 werden voneinander beabstandet und
liegen gegenüber
der äußeren Endfläche von
der Hülse 21,
wobei ein kleiner Abstand dazwischen vorgesehen ist, während die
Hülse in
Bewegung ist. Zwischen dem Preßelement 51 und
den unteren Enden der Schienenelemente 61, deren Enden
bezüglich
der Bewegung der Hülse
stromabwärts
positioniert sind, ist ein Zwischenraum ausgebildet.
-
Der gefaltete Endbereich 14 von
dem Werkstück 11 wird
durch das Bewegen im gleitenden Kontakt mit der Führungsschiene 27 gefaltet
gehalten.
-
Die Luftansaugdüse 31 umfaßt einen
Saugkörper 71 in
der Form eines umgekehrten L-förmigen Rohres,
zwei erste Öffnungselemente 72,
die an einem vertikalen Bereich von dem Saugkörper 71 vorgesehen
sind, und ein zweites Öffnungselement 72, das
an dem unteren Ende von dem vertikalen Bereich von dem Saugkörper 71 vorgesehen
ist.
-
Ein Saugrohr 75, das sich
von einem Gebläse 74 erstreckt,
ist mit einem offenen Ende des horizontalen Bereiches von dem Saugkörper 71 verbunden
(1).
-
Jedes der Öffnungselemente 72 weist
eine erste Saugöffnung 76 in
der Form von einem vertikal verlängerten
Kreis auf. Das zweite Öffnungselement 73 weist
eine zweite Saugöffnung 77 in
der Form eines horizontal verlängerten
Kreises auf. Zwischen den zwei Schienenelementen 61 von
der Führungsschiene 27 liegen
die zwei ersten Saugöffnungen 76 gegenüber zu dem
Bewegungsweg von der Hülse
in kleiner Entfernung zu dieser. Zwischen dem Preßelement 51 und
den zwei Schienenelementen 61 liegt die zweite Saugöffnung 77 gegenüber zu dem
Bewegungsweg von der Hülse
in kleiner Entfernung zu dieser.
-
Die Polyethylenschicht entlang der
Oberfläche
von dem Werkstück
wird durch die heiße
Luft, die durch den Bodenheizer 24 daran appliziert wird, weich
und flüssig
gemacht. Der weich gemachte Bereich von dem Werkstück 11 erzeugt
Schmutzpartikel aus Polyethylen und Papier, wenn er durch den Falter 25 gefaltet
wird und in gleitenden Kontakt mit der Führungsschiene 27 gebracht
wird, welche in die Düse 31 zusammen
mit der Luft eingesaugt werden. Dies vermeidet die Möglichkeit,
daß die
Schmutzpartikel in dem Arbeitsbereich des Verpackens verteilt werden,
wobei die Umgebung saubergehalten wird.
-
Die Schmutzpartikel, die durch die
Führungsschiene 27 erzeugt
werden, werden normalerweise von den ersten Öffnungselementen 72 aufgesammelt,
wobei diejenigen, die nicht durch die ersten Öffnungselemente 72 gesammelt
verbleiben, sich zusammen mit der Führungsschiene 27 bewegen und möglicherweise
z. B. auf dem Preßelement 51 gesammelt
werden. Diese Möglichkeit
kann durch das zweite Öffnungselement 73,
das an der dargestellten Position angeordnet ist, ausgeschlossen
werden. Für das
Sammeln von Fremdstoffen wie Papierpartikeln kann die Saugnase mit
einer Abdeckung verbunden werden, die so geformt ist, daß sie den
ganzen Falter abdeckt und nicht die Bewegung von dem Werkstück, wenn
es um die Hülse
gelegt ist, behindert. In diesem Fall entsteht eine Notwendigkeit,
ein Gebläse 74 von
vergrößerter Stärke zu verwenden.
-
Die vorliegenden Erfindung ist auch
auf Packmaschinen anwendbar, welche einen Falter zum Falten des
Werkstücks
während
der Bewegung der Hülsen
beinhalten, wie es in JP-B
Nr. 10244/1981 anstatt des beschriebenen Falters offenbart ist.