-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
BEREICH DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Drucksteuerungsverfahren
und -gerät
in einem Drucksystem und genauer auf ein Drucksystem, das aus einem
externen Rechner und einem Druckgerät besteht, die über Zweiweg-Kommunikation
verbunden sind und bei denen der externe Rechner Daten in Übereinstimmung
mit einer vom Druckgerät
kommenden Kalibrierungsanforderung korrigiert und aus einem Drucksteuerungsverfahren
und -gerät.
-
VERWANDTE HINTERGRUNDTECHNIK
-
Die
ausgegebenen Bilder eines Druckgeräts verändern sich mit Änderungen
der Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder dergleichen.
Ist das Druckgerät
elektrofotografisch, verändern
oder verschlechtern sich erzeugte Bilder wegen Verschlechterung
oder dergleichen von Verschleissteilen wie Walze, Tonerpatrone und
dergleichen. Das herkömmliche
Druckgerät
führt zur
Korrektur solcher Veränderungen
oder Verschlechterungen von Bildern Kalibrierung durch. Bei der
Kalibrierung erzeugt eine Steuereinheit Korrekturdaten in Reaktion
auf eine Kalibierungsanforderung einer Maschineneinheit und korrigiert
Bilddaten.
-
Aber
eine solche in einem Drucker vorgenommene Kalibrierung kann nur
begrenzte Korrekturarten ausführen.
Wenn z.B. die Dichten der jeweiligen Farben korrigiert werden sollen,
korrigiert ein binärer
Drucker Daten im Vorgang der Erzeugung auszugebender binärer Daten.
Genauer, um die Dichtedaten eines auszugebenden Originalbildes an
die vom aktuellen Drucker in Übereinstimmung
mit den originalen Dichtedaten aufgezeichneten Dichtedaten anzupassen,
erzeugt die Kontrollereinheit binäre Bilddaten zur Eingabe in
die Maschineneinheit auf Grundlage des Originalbildes unter Berücksichtigung der
Dichteunterschiede.
-
Deshalb
kann, wenn der externe Rechner Daten binärsetzt und binäre Bilddaten
zum Druckgerät überträgt, der
Kontroller die Dichteunterschiede zwischen Originalbild und ausgegebenem
Bild nicht erfassen und Kalibrierung im Drucker die Daten nicht ausreichend
korrigieren.
-
EP-A-0 603 833 offenbart
ein Bildverarbeitungsgerät
zum Glätten
von Bilddaten. Das Gerät enthält einen
ersten Speicher zum Speichern von Bilddaten mit Farbkomponentdaten
für Gelb,
Magenta und Cyan für
jedes Pixel der Bilddaten, eine logische Verarbeitungsschaltung
zum Einblenden der Farbkomponentdaten Pixel für Pixel und zum Erzeugen entsprechend
verarbeiteter Bilddaten, eine Vergleichsschaltung zum Vergleichen
der verarbeiteten Bilddaten mit mehreren zweidimensionalen Bezugsbildmustern
und zum Auswählen
von einem der mehreren zweidimensionalen Bezugsbildmuster, das mit den
verarbeiteten Bilddaten so übereinstimmt,
dass Pixelpositionsdaten, die dem aus den mehreren zweidimensionalen
Bezugsbildmustern entsprechen, erzeugt werden und einen Generator
zum Erzeugen von Farbkomponentsignalen für Gelb, Magenta und Cyan entsprechend
den Pixelpositionsdaten.
-
US-A-5 559 933 offenbart
ein System und ein Verfahren zum Übertragen und Drucken von Dateien,
entstanden aus Mainframerechnersystemen, Workstations oder PCs,
verbunden mit einem heterogenen Rechnernetzwerk. Der Druckerkontroller
koordiniert die Verteilung von Druckdateien zum Drucken über mehrere
Rechnersysteme zu damit verbundenen Druckern. Als Reaktion auf hereinkommende Dateien,
empfangen aus einem anderen Rechnersystem innerhalb des Netzwerks,
verwendet das System Dateimaskenattribute, um automatisch Übertragungsanforderungen
und Druckanforderungen zu erzeugen. In Reaktion auf Benutzereingaben über eine
grafische Benutzerschnittstelle, aktualisiert das System verschiedene
Dateidatensätze, Druckattribute
und Übertragungsattributaufstellungen
und Systemkonfigurationen, ehe eine Übertragungs- oder Druckanforderung
erzeugt wird. Unterstützung
für multiple
Seitenbeschreibungssprachen und multiple. Drucker ist gegeben.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung wurde gemacht in Anbetracht der vorstehend
beschriebenen bekannten Technik und hat als Ziel, ein Drucksystem,
ein Drucksteuerungsverfahren und -gerät zur Verfügung zustellen, die Kalibrierung
implementieren, die auf eine Kalibrierungsanforderung durch einen
Drucker ein Ausgabebild hoher Qualität erzeugen kann.
-
Diese
Ziel wird erreicht durch ein Bildverarbeitungsgerät nach Anspruch
1, ein Verfahren nach Anspruch 10 und ein Rechnerprogrammprodukt
nach Anspruch 14.
-
Das
Drucksteuerungsverfahren für
ein Drucksteuerungsgerät,
welches über
einen Zweiwegpfad mit einem Druckgerät verbunden ist, das Korrekturdaten
zusammen mit einer Korrekturanforderung in Übereinstimmung mit seinem Status
ausgibt und das das Druckgerät
veranlasst zu drucken, enthält:
einen
Schritt des Holens von Korrekturdaten in Übereinstimmung mit der Korrekturanforderung
des Druckgeräts;
und
einen Schritt des Erzeugens einer Korrekturtabelle auf
Grundlage der Korrekturdaten.
-
Das
Drucksteuerungsgerät,
welches über
einen Zweiwegpfad mit einem Druckgerät verbunden ist, das Korrekturdaten
zusammen mit einer Korrekturanforderung in Übereinstimmung mit seinem Status
ausgibt und das das Druckgerät
veranlasst zu drucken, enthält:
eine
Holeinrichtung zum Holen von Korrekturdaten in Übereinstimmung mit der Korrekturanforderung
des Druckgeräts;
und
eine Erzeugungseinrichtung zum Erzeugen einer Korrekturtabelle
auf Grundlage der Korrekturdaten.
-
Das
Drucksystem enthält:
ein
Druckgerät
zur Ausgabe von Korrekturdaten zusammen mit einer Korrekturanforderung
in Übereinstimmung
mit seinem Status; und
ein Drucksteuerungsgerät, das enthält
eine
Holeinrichtung zum Holen von Korrekturdaten in Übereinstimmung mit der Korrekturanforderung
des Druckgeräts;
und
eine Erzeugungseinrichtung zum Erzeugen einer Korrekturtabelle
auf Grundlage der Korrekturdaten,
wobei das Drucksystem gebildet
wird durch Verbinden des Druckgeräts mit dem Drucksteuerungsgerät über eine
Zweiwegkommunikation.
-
Zur
Verfügung
steht auch ein Speichermedium, welches ein Drucksteuerungsprogramm
für ein Gerät speichert,
das über
einen Zweiwegpfad mit einem Druckgerät verbunden ist, das Korrekturdaten zusammen
mit einer Korrekturanforderung in Übereinstimmung mit seinem Status
ausgibt und das das Druckgerät
veranlasst zu drucken, mit:
- (1) Schritt des
Prüfens
neuer Korrekturdaten zum Prüfen,
ob neue Korrekturdaten für
Kalibrierung vorhanden sind;
- (2) Schritt des Holens neuer Korrekturdaten zum Holen von Korrekturdaten
für Kalibrierung,
wenn beim Schritt des Prüfens,
ob neue Korrekturdaten vorhanden sind bestimmt wird, dass neue Korrekturdaten
für Kalibrierung
vorhanden sind;
- (3) Schritt des Setzens der Korrekturdatenvergleichsmarkierung
zum Setzen einer Korrekturdatenvergleichsmarkierung, die anzeigt,
ob die neuen Korrekturdaten im Vergleich mit alten, bei der letzten
Kalibrierung verwendeten Korrekturdaten auf "AN" stehen,
wenn neue Korrekturdaten geholt werden und auf "AUS",
wenn beim Schritt des Prüfens
neuer Korrekturdaten bestimmt wird, dass neue Korrekturdaten zum
Kalibrieren nicht vorhanden sind;
- (4) Schritt des Prüfens
des Vorhandenseins alter Korrekturdaten zum Prüfen, ob Korrekturdaten, verwendet
bei der letzen Kalibrierung vorhanden sind;
- (5) Schritt des Holens alter Korrekturdaten zum Holen alter
Korrekturdaten, wenn beim Schritt des Prüfens des Vorhandenseins alter
Korrekturdaten bestimmt wird, dass Korrekturdaten, verwendet bei
der letzen Kalibrierung vorhanden sind;
- (6) Schritt des Bestimmens beim Vergleich alter und neuer Korrekturdaten
zum Vergleich des Inhalts der neuen und alten Korrekturdaten, wenn beim
Schritt des Setzens der Korrekturdatenvergleichsmarkierung die Korrekturdatenvergleichsmarkierung
auf "AN" steht;
- (7) Schritt des Erstellens einer neuen Korrekturtabelle zum
Erstellen einer neuen Korrekturtabelle zur Kalibrierung, wenn beim
Schritt des Bestimmens beim Vergleich alter und neuer Korrekturdaten
bestimmt wird, dass sich neue und alte Korrekturdaten unterscheiden;
- (8) Schritt des Registrierens einer Gruppe neuer Korrekturdaten
zum Registrieren der neuen Korrekturdaten und der neuen Korrekturtabelle,
wenn die Korrekturtabelle beim Schritt des Erstellens einer neuen
Korrekturtabelle erstellt wird;
- (9) Schritt des Prüfens
des Vorhandenseins der alten Korrekturtabelle zum Prüfen, ob
eine Korrekturtabelle, verwendet bei der letzten Kalibrierung vorhanden
ist, wenn bestimmt wird, dass die neuen Korrekturdaten gleich den
alten Korrekturdaten sind, wenn beim Schritt des Prüfens des Vorhandenseins
alter Korrekturdaten bestimmt wird, dass alte Korrekturdaten nicht
vorhanden sind und wenn beim Schritt des Setzens der Korrekturdatenvergleichsmarkierung
bestimmt wird, dass die Markierung auf Nichtvergleichen der neuen
und alten Korrekturdaten gesetzt ist und wenn die neue Korrekturtabelle
beim Schritt des Erstellens der neuen Korrekturtabelle nicht erstellt werden
kann;
- (10) Schritt des Holens der alten Korrekturtabelle zum Holen
einer alten Korrekturtabelle, wenn beim Schritt des Prüfens des
Vorhandenseins der alten Korrekturtabelle bestimmt wird, dass die
bei der letzen Kalibrierung verwendete Korrekturtabelle vorhanden
ist;
- (11) Schritt des Setzens einer Kalibrierausführungsprüfungsmarkierung zum Setzen
einer Kalibrierausführungsprü fungsmarkierung,
die anzeigt, ob Kalibrierung ausgeführt wird auf "AN", wenn die Gruppe
neuer Korrekturdaten beim Schritt des Registrierens der Gruppe der
neuen Korrekturdaten registriert wird oder ob beim Schritt des Holens
der alten Korrekturtabelle die alte Korrekturtabelle geholt wird
und auf "AUS", wenn beim Schritt
des Prüfens
des Vorhandenseins der alten Korrekturtabelle bestimmt wird, dass
die alte Korrekturtabelle nicht vorhanden ist; und
- (12) Schritt der Kalibrierungsausführung zum Kalibrieren von Druckdaten
unter Verwendung der erstellten neuen Korrekturtabelle oder der
geholten alten Korrekturtabelle, wenn beim Schritt des Setzens der
Kalibrierausführungsprüfungsmarkierung
die Markierung auf "AN" gesetzt ist.
-
Weitere
Eigenheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden ersichtlich
aus der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den Begleitzeichnungen,
in denen gleiche Bezugszeichen in allen Zeichnungen dieselben oder ähnliche
Teile bezeichnen.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Die
Begleitzeichnungen, enthalten in und einen Teil der Spezifikation
bildend, stellen Ausführungsbeispiele
der Erfindung dar und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu,
die Grundlagen der Erfindung zu erklären.
-
1 ist
ein Flussdiagramm, das den Ablauf des Prinzips der Datenkorrektursteuerung
gemäss der
vorliegenden Erfindung zeigt;
-
2 ist
ein Blockdiagramm eines Drucksystems gemäss eines Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung;
-
3 ist
ein Flussdiagramm der Kalibrierungssteuerung im Ausführungsbeispiel;
-
4 ist
ein Flussdiagramm der Kalibrierungssteuerung im Ausführungsbeispiel;
-
5 ist
eine Zeichnung zum Erklären
der Dichtekorrektur als ein Beispiel für Kalibrierung; und
-
6 ist
eine Schnittansicht eines Farblaserstrahldruckers.
-
7 zeigt
ein Netzwerksystem, das externe Rechner, einen Server und Drucker
zeigt.
-
8 ist
ein Fenster, auf dem ein Benutzer manuell auswählt, ob Kalibrierung erfolgen
soll.
-
9 ist
eine Tabelle, die Korrekturdaten und Statusinformation für jeden
Drucker speichert.
-
10 ist
eine Statusliste der mit dem Netzwerksystem verbundenen Drucker,
die auf dem externen Rechner angezeigt wird.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
-
Die
bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachstehend unter Bezug auf die
Begleitzeichnungen beschrieben.
-
<Anordnung
des Drucksystems>
-
2 ist
ein Blockdiagramm eines Drucksystems, auf das das Datenkorrektursteuerverfahren gemäss eines
Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung angewendet wird und das aus einem externen
Rechner und einem damit über
eine Zweiwegkommunikationsleitung verbundenen Drucker besteht.
-
Dieses
Drucksystem beinhaltet einen externen Rechner 100, einen
Drucker 200 und um sie zu verbinden eine Kommunikationsleitung 300.
Der externe Rechner 100 enthält Eingabeeinheit 101,
Displayeinheit 102, Ein/Ausgabedatenkontroller 103, Schnittstellenkontroller 104,
Druckdatenkontroller 105, Kalibrierungskontroller 106,
Speichereinheit 107, Speichermediumleser 108,
zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 109, um den gesamten
externen Rechner 100 zu steuern und einen Systembus 110 zum
Verbinden dieser Bestandteile.
-
Der
Drucker 200 beinhaltet eine Maschineneinheit 201,
Kontrollereinheit 202 und von der Kontrollereinheit 202 gesteuerte
Speichereinheit 203.
-
Die Kommunikationsleitung
-
300 kann
ein normales LAN oder eine serielle Zweiwegschnittstelle wie IEEE1394
oder USB enthalten.
-
Die
Eingabeeinheit 101 enthält
eine Zeigevorrichtung, wie Tastatur, Maus oder dergleichen. Die Displayeinheit 102 enthält ein CRT
Display, Flüssigkristalldisplay
oder dergleichen. Druckdatenkontroller 105 ist ein sogenannter
Druckertreiber und genauer ein Rastertreiber zum Erzeugen von binären Bilddaten
auf Grundlage von Druckdaten. Zu beachten ist, dass der Druckertreiber
ein Programm ist, das zwischen einem immer auf dem externen Rechner 100 laufenden
Betriebssystem und dem Drucker 200 liegt, um von einem
Anwendungsprogramm oder dergleichen in Übereinstimmung mit dem Drucker
erzeugte Druckdaten zu verarbeiten und den Drucker 200 zu
steuern und es ist in der Speichereinheit 107 oder einem
vom Speichermediumleser 108 gelesenen Medium gespeichert.
Der Speichermediumleser 108 kann Programme wie einen Druckertreiber
und dergleichen, und auf einem Speichermedium wie FD (Floppy Disk)
CD-ROM, ROM, Magnetband aufgezeichnete Bilddaten lesen.
-
Die
Maschineneinheit 201 hat die Funktion, besonders eine Kalibrierungsanforderung
zusätzlich zur
normalen Maschinenverarbeitung wie Druckverarbeitung zur Kontrollereinheit
zu leiten. Die Kontrollereinheit 202 hat die Funktion des
Steuerns der Speichereinheit 203, welche Korrekturdaten
holen und bei ihrem Empfang speichern kann, besonders die Kalibrie rungsanforderung
aus der Maschineneinheit 201, zusätzlich zur normalen Kontrollerverarbeitung.
-
Zu
beachten ist, dass die Maschineneinheit 201 eine Kalibrierungsanforderung
zur Kontrollereinheit 202 ausgibt, wenn jeder der verschiedenen
Statusparameter, die den Maschinenstatus anzeigen, einen vorbestimmten
Wert erreicht hat. Die Statusparameter beinhalten die Verwendungsfrequenz
nachdem eine photosensitive Walze ausgewechselt wurde, Temperatur
und Feuchtigkeit im Drucker, Temperatur einer Fixiereinheit zur
Tonerschmelze und dergleichen im Fall der z.B. elektrophotografischen
Maschine. Bei einer Maschine des Tintenstrahltyps, die mit einem
Heizer die Tinte zum Verursachen von Filmsieden heizt und Tinte
durch diesen Druck ausstösst,
werden Tintentemperatur, Temperatur des Heizers zum Heizen der Tinte
und dergleichen als Statusparameter verwendet. Die Maschineneinheit 201 überwacht
solche Parameter unter Verwendung von Sensoren, Zählern und
dergleichen. Wie in 6 gezeigt, kann der Drucker
einen Dichtesensor zum direkten Erfassen der Tonerdichte auf einer
Walze enthalten und die direkt erfasste Bilddichte kann bei der
Kalibrierung verwendet werden.
-
<Anordnung
des Druckers>
-
6 ist
eine Schnittansicht eines Farbdruckers als ein Beispiel für Drucker 200.
In diesem Drucker wird ein Laserstrahl von allen Bilddaten in Farbeinheiten
moduliert, erzielt basierend auf vom externen Rechner 101 empfangenen
Druckdaten und von einem rotierenden Polygonspiegel 31 reflektiert,
um die Oberfläche
der fotosensitiven Walze 15 abzutasten und dabei ein elektrostatisch
latentes Bild zu erzeugen. Das elektrostatisch latente Bild wird
mit Toner zu einem sichtbaren Bild entwickelt. Solche sichtbaren
Bilder für
alle Farben werden auf einen Zwischentransferkörper 9 mehrfach übertragen,
um ein sichtbares Farbbild zu erzeugen. Das sichtbare Farbbild wird
auf ein Transfermedium 2 übertragen und fixiert. Eine
Bilderzeugungseinheit, die die vorstehend beschriebene Steuerung
durchführt,
enthält
eine Walzeneinheit 13 mit der fotosensitiven Walze 15, eine
Primärladereinheit
mit Kontaktladerolle 17, eine Reinigungseinheit, eine Entwicklungseinheit,
den Zwischentranferkörper 9,
eine Papierzufuhreinheit mit Papierzufuhrkassette 1 und
verschiedene Rollen 3, 4, 5 und 7,
eine Transfereinheit mit Tranferrolle 10 und eine Fixiereinheit 25.
-
Die
Walzeneinheit 13 enthält
in sich die fotosensitive Walze (fotosensitiver Körper) 15 und
einen Reinigungsbehälter 14,
der auch als Halterung der fotosensitiven Walze 15 dient
und eine Reinigungsfunktion hat. Die Walzeneinheit 13 wird
abnehmbar vom Druckergehäuse
gehalten und kann entsprechend bei der Wartung der fotosensitiven
Walze 15 leicht ausgetauscht werden. Die fotosensitive
Walze 15 wird durch Erzeugen einer organischen Fotoleitschicht
auf der äusseren
Oberfläche
eines Aluminiumzylinders bereitet und wird drehbar vom Reinigungsbehälter 14 gehalten.
Die fotosensitive Walze 15 wird von einer Antriebskraft, übertragen
aus einem (nicht gezeigten) Antriebsmotor gedreht. Der Antriebsmotor
dreht die fotosensitive Walze 15 in Übereinstimmung mit der Bilderzeugung
gegen den Uhrzeigersinn. Auf der Oberfläche der fotosensitiven Walze 15 wird
ein elektrostatisch latentes Bild erzeugt durch wahlweises Belichten
der Oberfläche
der fotosensitiven Walze 15 mit einem Laserstrahl aus einer
Scannereinheit 30. In der Scannereinheit 30 wird ein
modulierter Laserstrahl von einem Polygonspiegel reflektiert, der
von einem Motor 31a synchron mit dem horizontalen Synchronsignal
eines Bildsignals gedreht wird und der reflektierte Laserstrahl
wird über eine
Linse 32 und einen Reflektionsspiegel 33 auf die fotosensitive
Walze 15 gestrahlt.
-
Die
Entwicklungseinheit enthält
drei Farbentwickler 20Y, 20M und 20C zum
Erzielen von Yellow (Y) Magenta (M) und Cyan (C) Bildern durch Entwicklung
und einen einzelnen Schwarzentwickler 21B zum Erzielen
eines Black (B) Bildes durch Entwicklung, um so das elektrostatisch
latente Bild in ein sichtbares Bild zu wandeln. Die Farbentwickler 20Y, 20M und 20C und
der Schwarzentwickler 21B haben jeweils Umhüllungen 20YS, 20MS, 20CS und 21BS und
Zuführungsklingen 20YB, 20MB, 20CB und 21BB,
die in Presskontakt mit der äusseren
Oberfläche
dieser Umhüllungen 20YS, 20MS, 20CS und 21BS stehen.
Die drei Farbentwickler 20V, 20M und 20C haben
Zufuhrrollen 20YR, 20MR und 20CR.
-
Der
Schwarzentwickler 21B ist abnehmbar auf dem Druckergehäuse angebracht
und die Farbentwickler 20Y, 20M und 20C sind
abnehmbar auf einem Entwicklungsdrehteil 23 angebracht,
das sich um einen Drehschaft 22 dreht.
-
Die
Umhüllung 21BS des
Schwarzentwicklers 21B hat einen geringen Abstand von ca
300 ❍m von
der fotosensitiven Walze 15. Dem Schwarzentwickler 21B wird
von seinem internen Zufuhrteil Toner zugeführt und er lädt den Toner
durch Friboelektrifizierung, um ihn durch die Zuführungsklinge 21BB auf
die äussere
Oberfläche
der Umhüllung 21BS zu bringen,
die im Uhrzeigersinn rotiert. Durch Anlegen einer Entwicklungsspannung
an die Umhüllung 21BS wird
ein elektostatisch latentes Bild auf der fotosensitiven Walze 15 durch
schwarzen Toner entwickelt, um darauf ein sichtbares Bild zu erzeugen.
-
Die
drei Farbentwickler 20Y, 20M und 20C werden
bei der Bilderzeugung mit der Drehung des Entwicklungsdrehteils 23 gedreht
und eine vorbestimmte Umhüllung 20YS, 20MS und 20CS liegt
der fotosensitiven Walze 15 mit einem geringen Abstand von
300 μm dazu
gegenüber.
Ein vorbestimmter der Farbentwickler 20Y, 20M und 20C hält an der
Entwicklungsposition gegenüber
der fotosensitiven Walze 15 und bildet mit dem entsprechenden
Farbtoner auf der fotosensitiven Walze 15 ein sichtbares
Bild.
-
Bei
Farbbildentwicklung dreht sich ein Entwicklungsdrehteil 23 pro
Umdrehung des Zwischentransferkörpers 9 und
Entwicklungsabläufe
werden in der Reihenfolge von Yellowentwickler 20Y, Magentaentwickler 20M,
Cyanentwickler 20C und Schwarzentwickler 20B erledigt.
Der Zwischentransferkörper 9 macht
vier Umdrehungen, um nacheinander sichtbare Bilder durch die Yellow-,
Magenta-, Cyan- und Schwarztoner zu erzeugen und dann entsteht ein sichtbares
Vollfarbenbild auf dem Zwischentransferkörper 9.
-
Der
Zwischentransferkörper 9 berührt die
fotosensitive Walze 15 und wird bei der Drehung der fotosensitiven
Walze 15 gedreht. Bei Farbbilderzeugung wird der Zwischentransferkörper 9 im
Uhrzeigersinn gedreht und geht zu Mehrfachübertragungen von vier sichtbaren
Bildern von der fotosensitiven Walze 15 über. Bei
der Bilderzeugung befördert
der Zwischentransferkörper 9 das
Transfermedium 2 mit der Transferrolle 10, indem
er es dazwischen einklemmt, wodurch gleichzeitig Mehrfachübertragung der
sichtbaren Farbilder auf dem Zwischentransferkörper 9 zum Transfermedium 2 stattfindet.
TOP Sensor 9a und RS Sensor 9b zum Erfassen der
mit der Drehrichtung des Zwischentransferkörpers 9 verbundenen
Positionen und ein Dichtesensor 9c zum Erfassen der Dichte
eines auf den Zwischentransferkörper übertragenen
Tonerbildes liegen um den Zwischentransferkörper.
-
Die
Transferrolle 10 beinhaltet einen Transferlader, angebracht
zur Annäherung
an oder zur Trennung von der fotosen sitiven Walze 15 und
ist gebildet durch Winden eines mediumresistent geschäumten elastischen
Teil um einen Metallschaft.
-
Die
Transferrolle 10 wird nach unten vom Zwischentransferkörper 9 getrennt,
so dass ein sichtbares Farbbild nicht gestört wird, wenn es auf den Zwischentransferkörper 9 mehrfach übertragen
wird, wie durch die durchgehende Linie in 6 angezeigt.
Nach Erzeugung der vier sichtbaren Farbbilder auf dem Zwischentransferkörper 9 wird
die Transferrolle 10 durch einen (nicht gezeigten) Nockenteil nach
oben bewegt, wie durch die gepunktete Linie in 6 angezeigt,
gleichzeitig mit dem Übertragungszeitpunkt
dieser sichtbaren Farbbilder auf das Übertragungsmedium 2.
So wird die Transferrolle 10 über das Übertragungsmedium 2 mit
einem vorbestimmten Druck gegen den Zwischentransferkörper 9 gepresst
und eine Vorspannung angelegt und damit das sichtbare Farbbild auf
dem Zwischentransferkörper 9 auf
das Übertragungsmedium 2 übertragen.
-
Die
Fixiereinheit 25 fixiert das übertragene sichtbare Farbbild
während
sie das Übertragungsmedium 2 befördert und
enthält
eine Fixierrolle 26 zum Heizen des Übertragungsmediums 2 und
eine Andruckrolle 27 zum Pressen des Übertragungsmediums 2 gegen
die Fixierrolle 26. Fixierrolle 26 und Andruckrolle 27 haben
Hohlform wie die entsprechend beinhalteten Heizer 28 und 29.
Genauer wird das Übertragungsmedium 2,
das das sichtbare Farbbild trägt,
durch Fixierrolle 26 und Andruckrolle 27 befördert und
empfängt
Hitze und Druck, um das Tonerbild auf seiner Oberfläche zu fixieren.
-
Nach
Fixieren des sichtbaren Bildes wird das Übertragungsmedium 2 durch
Entladerollen 34, 35 und 36 in eine Entladeeinheit 37 entladen
und damit endet die Bilderzeugung.
-
Eine
Reinigungseinrichtung entfernt den Resttoner auf fotosensitiver
Walze 15 und Zwischentransferkörper 9. Tonerrückstände nach
Erzeugung des sichtbaren Bildes durch Toner auf der fotosensitiven
Walze 15 und seiner Übertragung
auf den Zwischentransferkörper 9 oder
nach Erzeugung der vier sichtbaren Farbbilder auf dem Zwischentransferkörper 9 und
seiner Übertragung
auf das Übertragungsmedium 2 werden
im Reinigungsbehälter 14 aufbewahrt.
-
<Kalibrierungssteuerung>
-
1 zeigt
ein Beispiel des Ablaufs des Datenkorrektursteuerverfahrens (ausgeführt vom
Kalibrierungskontroller 106 in 2) in diesem
Ausführungsbeispiel.
Dieser Ablauf beinhaltet den Eingabevorgang Schritt S1 des Druckens
unter Berücksichtigung
z.B. eines Anwendungsprogramms, den ersten Normalkalibrierungsverarbeitungsschritt
S2 des Nolens von Korrekturdaten aus dem Drucker, den ersten normalen
Bildverarbeitungsschritt S3 mit Durchführung der RGB → YMCK Wandlung,
den zweiten Kalibrierungsverarbeitungsschritt S4 des Durchführens von
mehrwertiger Gammakorrektur für
die YMCK-gewandelten
Daten und den normalen zweiten Bildverarbeitungsschritt S5 des Binärsetzens
und der Ausgabe der korrigierten Daten.
-
3 und 4 zeigen
das in 1 gezeigte Verfahren mehr im Detail. Der erste
Kalibrierverarbeitungsschritt S2 in 3 beinhaltet
die Schritte: Prüfung
des Vorhandenseins neuer Korrekturdaten S100, Holen neuer Korrekturdaten
S101, Setzen der Korrekturdatenvergleichsmarkierung S102-1 und S102-2,
Prüfung
des Vorhandenseins alter Korrekturdaten S103, Holen alter Korrekturdaten
S104, Prüfung
der Korrekturdatenvergleichsmarkierung S105, Vergleichsverarbeitung
alter & neuer
Korrekturdaten S106 (3), Vergleich alter & neuer Korrekturdaten S107,
Erzeugung einer neuen Korrekturtabelle S108, Prüfung der neuen Korrekturtabellenerzeugung S109,
Registrierung der neuen Korrekturdaten S110, Registrierung der neuen
Korrekturtabelle S111, Setzen der Kalibrierungsausführungsprüfungsmarkierung
S112-1 und S112-2, Prüfung
des Vorhandenseins der alten Korrekturtabelle S113 und Holen der
alten Korrekturtabelle S114 (4). Der
zweite Kalibrierungsverarbeitungsschritt S4, gezeigt in 1,
beinhaltet den Kalibrierungsausführungsmarkierungs-Prüfungsschritt S200
und den Kalibrierungsausführungsschritt
(Anlegen der Korrekturtabelle) S201, wie in 4 gezeigt.
-
<Details
der Steuerungsabfolge>
-
Die
Arbeit des Datenkontrollers des Drucksystems dieses Ausführungsbeispiels
wird nachstehend unter Bezug auf die 1, 2, 3 und 4 beschrieben.
-
Wenn
der Betreiber Eingabevorgänge
für den
Druck unter Verwendung der Eingabeeinheit 101 und der Displayeinheit 102 durchführt und
dabei ein Anwendungsprogramm des externen Rechners 100 berücksichtigt
(Schritt S1), startet die in 3 und 4 gezeigte
Abfolge. Diese Abfolge kann vorgenommen werden, wenn der Spannungschalter
des Druckers 200 angeschaltet ist. Zum Beispiel kann die Abfolge
nur für
jedes Spannung AN vorgenommen werden, um Veränderungen wie das Altern der
Walzen oder des Toners zu verlangsamen.
-
Der
Druckdatenkontroller 105 prüft, ob Korrekturdaten für die Kalibrierung
(im Weiteren neue Korrekturdaten) in der Speichereinheit 203 des
Druckers 200 vorhanden sind (Schritt S100). Diese neuen
Korrekturdaten werden in Reaktion auf eine von der Maschineneinheit 201 im
Drucker 200 zur Kontrollereinheit 202 ausgegebene
Kalibrierungsanforderung von der Kontrollereinheit 202 in
der Speichereinheit 203 gespeichert.
-
Ein
Beispiel der Korrekturdaten wird nachstehend unter Bezug auf 5 erklärt. Wie
vorstehend beschrieben, gibt die Maschineneinheit 201 eine
Kalibrierungsanforderung aus, wenn einer der Statusparameter einen
vorbestimmten Schwellenwert erreicht hat. Die durchgehende Kurve
in 5 stellt die Beziehung zwischen Eingabedichte
und aktell aufgezeichneter Ausgabedichte dar, wenn die Tonerfixiertemperatur
T als einer der Statusparameter einen Schwellenwert T1 erreicht
hat, an dem die Kalibrierungsanforderung ausgegeben wird. Idealerweise
stimmt die Eingabedichte mit der Ausgabedichte überein, wie mit der gepunkteten
Linie angezeigt. Aber wenn die Fixiertemperatur T = T1, weicht die Ausgabedichte
wie in 5 gezeigt von der Ideallinie ab. In diesem Fall
werden zum Beispiel die Ausgabedichten O1 bis O5, die den vorbestimmten
Eingabedichten I1 bis I5 entsprechen, als Korrekturdaten in die
Speichereinheit 203 gespeichert. Die Beziehung zwischen
Eingabe- und Ausgabedichten wird unter Berücksichtigung von Änderungen
bei der Fixiertemperatur im Voraus experimentell bestimmt und in
der Speichereinheit 203 oder einem ROM (nicht gezeigt) gespeichert.
So werden die Korrekturdaten als eine Funktion der Temperatur T
gegeben. Auf diese Weise wird der Zusammenhang zwischen Eingabe-
und Ausgabedichten unter Berücksichtigung
jedes Statusparameters als Korrekturdaten in der Speichereinheit 203 gespeichert.
Alternativ dazu kann in Reaktion auf eine Kalibrierungsanforderung
die Beziehung zwischen eingegebenen Bilddaten und Dichte (erfasst
vom Dichtesensor 9) eines Tonerbildes, erzeugt in Übereinstimmung
mit den Bilddaten, erzielt und in der Speichereinheit 203 gespeichert
werden. Korrekturdaten für
andere Statusparameter als die Fixiertemperatur werden genauso in
Einheiten vorbestimmter Schwellenwerte gegeben.
-
Wird
bei Schritt S100 bestimmt, neue Korrekturdaten zu speichern, werden
diese aus der Speichereinheit 203 geholt (Schritt S101).
Dann wird eine Korrekturdatenvergleichsmarkierung auf "AN" gesetzt, was das
Vorhandensein der neuen Korrekturdaten anzeigt (Schritt S102-1).
Wird bei Schritt S100 bestimmt, dass keine neuen Korrekturdaten
vorhanden sind, wird die Korrekturdatenvergleichsmarkierung bei
Schritt S102-2 auf "AUS" gesetzt.
-
Zu
beachten ist, dass der Datenkontroller 105 unter Verwendung
einer Kommunikationsmöglichkeit
des Betriebssystems bereits vorher neue Korrekturdaten herauslesen
kann und sie in der Speichereinheit 107 oder dergleichen
speichern kann, anstatt über
die Zweiwegschnittstelle direkt auf die Speichereinheit 203 Zugriff
zu nehmen. In diesem Fall braucht der Datenkontroller 105 bei
der Prüfung
in Schritt S100 nicht auf die Speichereinheit 203 zuzugreifen.
-
Sind
die neuen Korrekturdaten vorhanden, durchsucht der Datenkontroller 105 die
Speichereinheit 107 zur Prüfung, ob bei der letzten Kalibrierung verwendete
Korrekturdaten (im Weiteren als alte Korrekturdaten bezeichnet)
vorhanden sind (Schritt S103). Sind solche Daten gespeichert, werden
die alten Korrekturdaten aus der Speichereinheit 107 geholt
(Schritt S104). Dann wird der Wert der Korrekturdatenvergleichsmarkierung
geprüft
(Schritt S105). Steht die Markierung auf "AN" werden
die bei Schritt S101 geholten neuen Korrekturdaten mit den bei Schritt
S104 geholten alten Korrekturdaten verglichen (Schritt S106). Das
Vergleichsergebnis wird geprüft
(Schritt S107) und wenn bestimmt wird, dass die beiden Daten sich
unterscheiden, wird eine neue Korrekturtabelle zur Kalibrierung
(im Weiteren als neue Korrekturtabelle bezeichnet) erzeugt (Schritt S108).
-
Die
neue Korrekturtabelle wird auf der Grundlage der bei Schritt S101
geholten neuen Korrekturdaten erstellt. Zu beachten ist, dass die
Korrekturtabelle verwendet wird zur Korrektur der Beziehung zwischen
den Eingabe- und Ausgabedichten vor der Korrektur, angezeigt im
in 5 gezeigten Beispiel durch die durchgezogene Kurve
zu einer idealen Beziehung, angezeigt durch die gepunktete Kurve.
Bei Schritt S108 wird eine Korrekturtabelle zum Ausführen von
Dichtewandlung eines ausgegebenen binären Bildes, um die Beziehung
zwischen den Eingabe- und Ausgabedichten, angezeigt durch die durchgezogene
Linie in 5 zu einer originalen, angezeigt
durch die gepunktete Linie wiederzugeben, erzeugt auf Grundlage
der neuen Korrekturdaten, die die Beziehung zwischen den durch die
durchgezogene Linie in 5 angezeigten Eingabe- und Ausgabedichten
darstellt. Zu beachten ist, dass in der vorstehenden Beschreibung
nur eine Dichte in Betracht gezogen wurde, bei einem Farbbild jedoch
Dichten in Farbeinheiten in Betracht gezogen werden müssen. In
einem Farbbild ändern
sich, wenn sich die Ausgewogenheit von Farbdichten geändert hat,
auch Farbton und Farbreinheit. Mit anderen Worten, die Korrektur
von Dichten in Farbeinheiten schliesst die von Farbtönen und
Farbreinheit mit ein.
-
Nach
Erzeugung der neuen Korrekturtabelle wird geprüft, ob diese Erzeugug Erfolg
hatte (Schritt S109). Kann die neue Korrekturtabelle erzeugt werden,
werden die geholten neuen Korrekturdaten registriert (Schritt S110)
und die neue Korrekturtabelle wird registriert (Schritt S111). Nach
dem Registrieren wird eine Kalibrierungsausführungsprüfungsmarkierung auf "AN" gesetzt (Schritt
S112-1).
-
Wird
allerdings bei Schritt S103 bestimmt, dass alte Korrekturdaten nicht
vorhanden sind, wird bei Schritt S115 die Korrekturdatenvergleichsmarkierung überprüft. Ist
die Markierung "AN" wird eine neue Korrekturtabelle
erzeugt. Wird bei Schritt S115 bestimmt, dass die Markierung "AUS" ist, oder wenn bei
Schritt S105 bestimmt wird, dass die Korrekturdatenvergleichsmarkierung "AUS" ist oder wenn bei Schritt
S109 festgestellt wird, dass die Erzeugung der neuen Korrekturtabelle
nicht gelingt, wird überprüft, ob eine
bei der letzten Kalibrierung verwendete Korrekturtabelle in der
Speichereinheit 107 vorhanden ist (Schritt S113). Wird
bei Schritt S113 bestimmt, dass eine solche Tabelle vorhanden ist,
wird eine alte Korrekturtabelle geholt (Schritt S114) und eine Kalibrierungsausführungsprüfungsmarkierung
wird bei Schritt S112-1 auf "AN" gesetzt.
-
Wird
aber bei Schritt S113 bestimmt, dass ein solche Tabelle nicht vorhanden
ist, wird die Kalibrierungsausführungsprüfungsmarkierung
auf "AUS" gesetzt (Schritt
S112-2).
-
Nach
Ende der Erzeugung der Korrekturtabelle erfolgt normale Bildverarbeitung
für Druckdaten (Schritt
S3). Zu beachten ist, dass die normale Bildverarbeitung im Datenkontroller 105 in
zwei Verarbeitungsvorgänge
in Schritt S3 und Schritt S5 aufgeteilt wird. Bei der ersten normalen
Bildverarbeitung (Schritt S3) wandelt der Datenkontroller 105 Druckdaten
von RGB (8-Bit) Daten in CMYK (8-Bit) Daten. Bei der zweiten normalen
Bildverarbeitung (Schritt S5) setzt der Datenkontroller 105 die
CMYK (8-Bit) Daten binär
und gibt sie an den Drucker aus.
-
Die
Kalibrierungsausführungsprüfungsmarkierung
wird geprüft
(Schritt S200). Ist die Markierung "AN",
wird die Kalibrierung ausgeführt
unter Verwendung der in Schritt S108 erzeugten neuen Korrekturtabelle
oder der in Schritt S114 geholten alten Korrekturtabelle (Schritt
S201). Mit dieser Verarbeitung wird für die bei Schritt S3 erzeugten
CMYK Daten (8-Bit) mehrwertige Gammakorrektur durchgeführt.
-
Zuletzt
erfolgt, wie vorstehend beschrieben, die normale Bildverarbeitung
(Schritt S5) für
die Druckdaten.
-
Zu
beachten ist, dass die in 5 gezeigte Korrektur
als einziger Korrekturvorgang im vorstehend beschriebenen. Ablauf
erfolgt. Aber die Anzahl der Vorgänge erhöht sich um einen. Um das zu
verhindern, kann als bei der bei Schritt S3 verwendeten Tabelle
zur RGB → CMYK
Wandlung eine Tabelle verwendet werden, die die Korrekturtabelle
enthält,
um gleichzeitig RGB → CMYK
Wandlung und Korrektur durchzuführen.
Zu diesem Zweck wird bei Schritt 108 eine Tabelle zur RGB → CMYK Wandlung
auf Grundlage der Korrekturdaten erzeugt. Normalerweise wird RGB → CMYK Wandlung
durch Matrixberechnungen erreicht und auch Dichtekorrektur kann
durch Matrixberechnungen erreicht werden. So ist es leicht, durch Zusammenführen beider
Funktionen eine Wandlungstabelle zu erzeugen. Anstelle des Zusammenführens kann
eine solche Wandlungstabelle unter Verwendung der Korrekturdaten
als Schlüssel
erzielt werden.
-
Mit
dem vorstehend beschriebenen Ablauf erzeugt der Datenkontroller
im externen Rechner als Reaktion auf eine Kalibrierungsanforderung
aus der Druckmaschineneinheit eine Korrekturtabelle. Da diese Korrekturtabelle
beim Vorgang des Erzeugens eines binären Bildes auf Bilddaten im
Datenkontroller im externen Rechner angewendet wird, auch wenn der
externe Rechner binäre
Bilddaten zum Drucker sendet, um diesen zum Drucken zu veranlassen, können Bilddichten
und Farben korrigiert werden. Deshalb kann ohne Rücksicht
auf den Zustand des Druckers ein Bild hoher Qualität ausgedruckt
werden.
-
[Zweites Ausführungsbeispiel]
-
Im
zweiten Ausführungsbeispiel
wird Verarbeitung in einem Netzwerk, aufgebaut durch Verbinden einer
Vielzahl externer Rechner, einer Vielzahl an Druckern und einem
Server zum Verwalten dieser Drucker mit einer Kommunikationsleitung 300,
wie in 7 gezeigt, erklärt.
-
Zu
beachten ist, dass der Aufbau jedes externen Rechners wie der des
in 2 gezeigten externen Rechners 100 ist
und der Aufbau des Druckers wie der des Druckers 200.
-
Der
Verarbeitungsablauf wird nachstehend beschrieben, wobei ein Fall
als Beispiel dient, in dem ein externer Rechner A-300 einem Drucker
A-330 einen Druckauftrag erteilt.
-
Grundsätzlich ist
der Verarbeitungsablauf derselbe wie im ersten Ausführungsbeispiel.
-
Der
Eingabevorgangsschritt S1 des Druckens unter Berücksichtigung z.B. eines Anwendungsprogramms
erfolgt zuerst und der erste normale Bildverarbeitungschritt S2,
der erste Kalibrierungsschritt S3, der zweite Kalibrierungsverarbeitungschritt
S4 und der zweite normale Bildverarbeitungsschritt S5 werden im
Wechsel ausgeführt.
-
Im
zweiten Ausführungsbeispiel
liegt der Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel darin, dass
Druckbefehle einer Vielzahl von externen Rechnern vom Server 320 eingereiht
und verwaltet werden.
-
Der
Server 320 interveniert in die Kommunikation zwischen dem
externen Rechner und dem Drucker, die bei der in 1, 3 und 4 gezeigten
Verarbeitung erfolgt.
-
Mit
dieser Anordnung kann verhindert werden, dass ein einzelner Drucker
gleichzeitig Druckbefehle oder Anforderungn von einer Vielzahl von
externen Rechnern empfängt.
Im in 7 gezeigten Netzwerk kann verhindert werden, dass,
wenn die einzelnen externen Rechner Korrekturdaten für die Kalib rierung
aus den Druckern in Übereinstimmung
mit Druckbefehlen holen, der Server 320 im System dieses
Ausführungsbeispiels
zeitweilig überlastet
wird.
-
Als
ein Verfahren immer Farbkorrektur in Übereinstimmung mit dem Druckerzustand
durchzuführen,
kann ein Verfahren verwendet werden, bei dem neue Korrekturdaten
jedesmal über
den Server zum externen Rechner übertragen
werden, wenn der Drucker Kalibrierung ausführt und neue Korrekturdaten
erzeugt.
-
Gemäss dieses
Verfahrens braucht der externe Rechner nicht bei jedem Drucken Korrekturdaten
aus dem Drucker zu holen. Aber wenn der Drucker Kalibrierung ausführt und
neue Korrekturdaten erzeugt, muss der Server diese unmittelbar zum
externen Rechner übertragen.
Kann der Server nicht mit einem bestimmten externen Rechner kommunizieren,
muss er wiederholt auf diesen zugreifen. Deshalb ist der Server überlastet,
wenn eine grosse Anzahl von externen Rechnern mit dem Netzwerk verbunden
sind. Als Ergebnis können
solche Belastungen andere Verarbeitungsvorgänge wie das Drucken negativ
beeinflussen.
-
Auch
wenn der Drucker Kalibrierung so ausführt, kann gemäss dieses
Ausführungsbeispiels
verhindert werden, dass der Server überlastet wird.
-
Die
in 3 und 4 gezeigten Kommunikationsabläufe können, wenn
eine Kommunikationsleitung vorhanden ist, in kurzer Zeit erledigt
werden. So fällt
eine von der Kommunikation verusachte Verlängerung der Druckzeit nicht
so lang aus, dass sie den Betrieb stört.
-
Auch
kann gemäss
dieses Ausführungsbeispiels
Stabilität
des Systems im Netzwerk und gute Farbwiedergabefähigkeit zugesagt werden.
-
Zu
beachten ist, dass Benutzeranwendungen nicht bei der Farbwiedergabefähigkeit
wohl aber bei der Verarbeitungszeit von Bedeutung sein können. In
einem solchen Fall kann, wie in 8 gezeigt,
auf einer Benutzerschnittstelle, die dem Drucker entspricht, manuell
gewählt
werden, ob Kalibrierung durchgeführt
wird, d.h. ob erster und zweiter Kalibrierungverarbeitungsschritt
ausgeführt
werden sollen.
-
[Drittes Ausführungsbeispiel]
-
Im
zweiten Ausführungsbeispiel
werden die Korrekturdaten auf der Seite des Druckers verwaltet. Im
Gegensatz dazu verwaltet beim dritten Ausführungsbeispiel gleichzeitig
der Server die Korrekturdaten.
-
Dieses
Ausführungsbeispiel
nimmt wie das zweite Ausführungsbeispiel
das in 7 gezeigte Netzwerksystem an. In diesem Ausführungsbeispiel besteht
der Unterschied zum zweiten Ausführungsbeispiel
darin, dass der Server mit den Druckern kommuniziert und gleichzeitig
die neuesten Korrekturdaten der Drucker verwaltet.
-
Wie
im ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben, gibt in Reaktion auf eine Kalibrierungsanforderung
der Maschineneinheit der Kontroller einen Kalibrierungsausführungsbefehl
an diese Maschineneinheit heraus. Der Kontroller erzeugt neue Korrekturdaten
durch die in 5 gezeigte Verarbeitung und speichert
die Daten in eine Speichereinheit 203. Gleichzeitig informiert
der Kontroller den Server mit einer Erzeugungsmeldung bezüglich der
neuen Korrekturdaten, bestehend aus den neuen Korrekturdaten selbst,
der Holzeit der neuen Korrekturdaten und der aktuellen Statusinformation.
Beim Empfang einer solchen Information speichert der Server die
empfangene Information in Übereinstimmung
mit dem Drucker, wie in 9 gezeigt.
-
In 9 ist "Name des Druckers" der Name jedes mit
dem Netzwerk verbundenen Druckers. STATUS Information ist ein repräsentativer
Wert aus den Statusparametern, der als Schwellenwert dient, wenn
die Maschineneinheit eine Kalibrierungsanforderung herausgibt. In 9 wird
die Anzahl gedruckter Blätter,
die eine leichte Schätzung
der Korrekturdatenerzeugungszeit erlaubt, als STATUS Information
verwendet.
-
Der
Server kann durch Analyse der Druckbefehlsinhalte die Anzahl der
bei jedem Druckauftrag zu druckenden Blätter abschätzen. Der Server berechnet
die Anzahl der gedruckten Blätter
durch Summieren der geschätzten
Anzahl gedruckter Blätter.
-
Zu
beachten ist, dass die Art des repräsentativen Werts abhängig vom
Druckverfahren des Druckers (elektrophotografisches Verfahren, Tintenstrahlverfahren)
geändert
werden kann. Kann anders als die Anzahl der gedruckten Blätter der
repräsentative
Wert nicht geschätzt
werden, kann Information durch periodische Kommunikation mit den
Druckern eingeholt werden.
-
Gibt
ein externer Rechner einen Druckbefehl heraus, werden zwischen ihm
und dem Server die in 3 und 4 gezeigten
Verarbeitungen ausgeführt.
-
Da
der Server gleichzeitig die neuesten Korrekturdaten der Drucker
verwaltet, kann eine Statusliste der mit dem Netzwerksystem verbundenen
Drucker auf einer druckbezogenen Benutzerschnittstelle jedes externen
Rechners angezeigt werden, wie in 10 gezeigt.
-
Diese
Liste wird nur angezeigt, wenn der Benutzer einem Listendisplay
auf der Benutzerschnittstelle den Befehl dazu gibt. Gemäss dieses
Befehls kommuniziert der externe Rechner mit dem Server, um für die Listenanzeige
erforderliche Information zu holen. Im Fall der in 10 gezeigten
Listenanzeige holt der externe Rechner den Druckernamen, Erzeugungszeit
der Korrekturdaten, und in 9 gezeigte STATUS
Information vom Server. Wie in 10 gezeigt,
zeigt der externe Rechner dann die geholte Information in einer
Liste an. In 10 wird die Anzahl der Blätter, bis
die Maschine eine Kalibrierungsanforderung herausgibt, auf Grundlage
der Anzahl der vom Server geholten Blätter berechnet und angezeigt.
-
Befiehlt
der Benutzer eine Kalibrierunganforderung auf der in 10 gezeigten
Benutzerschnittstelle, kann der externe Rechner eine Kalibrierunganforderung
an den Kontrol ler jedes Druckers herausgeben. Haben sich viele Druckbefehle
für den Drucker
im Server eingereiht, wird die Kalibrierunganforderung am Ende der
Druckbefehlschlange eingereiht. Genauer, die Kalibrierunganforderung
des externen Rechners wird zum Kontroller gesendet, sobald die Druckvorgänge, basierend
auf den eingereihten Druckbefehlen fertig und Korrekturdaten erzeugt
sind.
-
So
können
auf Anforderung des Benutzers Korrekturdaten erzeugt werden, ohne
die Farbwiedergabefähigkeit
von Druckbefehlen zu beeinflussen, die sich gerade im Server eingereiht
haben.
-
Gemäss dieses
Ausführungsbeispiels
kann, da der Server die neuesten Korrekturdaten und die STATUS Information
gleichzeitig verwaltet, dem Benutzer leicht eine Statusliste der
Drucker vorgelegt werden. Der Benutzer kann den Drucker auf Grundlage
des angezeigten Druckerstatus auswählen.
-
[Viertes Ausführungsbeispiel]
-
Die
vorliegende Erfindung kann auf verschiedene andere Rechnersysteme
angewendet werden, wie auf ein peer-to-peer Rechnersystem zusätzlich zu
einem über
ein Netzwerk verbundenen Rechnersystem, gezeigt in 2.
-
Die
Abfolgen der 3 und 4 sind als ein
Programm auf einem Speichermedium wie einer FD (Floppydik), einem
CD-ROM, ROM, einem Magnetband oder dergleichen gespeichert und der
externe Rechner kann ein solches Programm über den Speichermediumleser 108 laden.
-
Zu
beachten ist, dass die vorliegende Erfindung sowohl auf ein System,
bestehend aus einer Vielzahl von Ausstattungen als auch auf ein
Gerät, bestehend
aus einer einzelnen Ausstattung angewendet werden kann.
-
In
diesem Fall bildet das Speichermedium, das das Programm gemäss der vorliegenden
Erfindung speichert die vorliegende Erfindung.
-
Durch
Laden dieses Programms aus dem Speichermedium in das System oder
das Gerät
arbeitet das System oder das Gerät
gemäss
eines vorbestimmten Verfahrens.
-
Erzeugung
der Korrekturtabelle (4) kann durch die Kontrollereinheit 202 im
Drucker 200 erfolgen oder in der von der Einheit 202 gesteuerten
Speichereinheit 202 gespeichert und registriert werden. Dann
werden CMYK Druckdaten, empfangen vom externen Rechner unter Verwendung
der registrierten Tabelle im Drucker korrigiert, bevor sie als binäre Bilder
zugeordnet werden. Das heisst, die Schritte S200 in 4 bis
S5 werden auf der Seite des Druckers ausgeführt.
-
Wie
vorstehend beschrieben, können
gemäss
der vorliegenden Erfindung, auch wenn der externe Rechner binäre Bilddaten
zum Drucker sendet, um diesen zum Drucken zu veranlassen, Bilddichten und
Farben korrigiert werden. Deshalb kann ungeachtet des Zustandes
des Druckers ein Bild hoher Qualität ausgedruckt werden.
-
Gibt
eine Maschineneinheit eines Druckers eine Kalibrierungsanforderung
heraus, speichert eine Kontrollereinheit des Druckers Korrekturdaten
in eine Speichereinheit. Beim Drucken prüft ein Datenkontroller, ob
die Korrekturdaten in der Speichereinheit gespeichert sind. Sind
die Korrekturdaten gespeichert, erzeugt der Datenkontroller eine
Korrekturtabelle auf Grundlage der Korrekturdaten. Der Datenkontroller
korrigiert Druckdaten in Übereinstimmung mit
der Korrekturtabelle und erzeugt binäre Bilddaten. Der Datenkontroller
sendet dann die binären Bilddaten
zum Drucker, um diesen zum Drucken zu veranlassen.