DE69920794T2 - Elektromagnetisches Proportionalventil mit veränderbarer Stellkraft, welches einen sekmentierten Permanentmagnet aufweist - Google Patents

Elektromagnetisches Proportionalventil mit veränderbarer Stellkraft, welches einen sekmentierten Permanentmagnet aufweist Download PDF

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Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spule-und-Spulenkörper-Anordnung für ein solenoidbetätigtes Proportionalventil mit veränderlicher Kraft, welches den Druck eines Fluids in Abhängigkeit eines an ein Ventilsolenoid angelegten elektrischen Stroms steuert, und betrifft im Besonderen ein solenoidbetätigtes Proportionalventil mit veränderlicher Kraft, welches Permanentmagnetsegmente aufweist, die in Taschen in einem Spulenkörper angeordnet sind.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Ein Proportional-Solenoid-Steuerventil mit veränderlicher Kraft, welches relativ kostengünstig herzustellen ist und kompakte Abmessungen aufweist und dabei eine im Wesentlichen lineare proportionale Fluidsteuerung aufrechterhält, ist in dem auf gemeinschaftliche Inhaberschaft mit Najmolhoda zurückgehenden US-Patent Nr. 4 988 074 vom 29. Januar 1991 beschrieben. Das patentierte Proportional-Solenoid-Steuerventil mit veränderlicher Kraft umfasst ein äußeres Stahl-Solenoid-Gehäuse und ein Aluminium-Ventilgliedgehäuse, welche mechanisch miteinander gefügt sind, z.B. durch Lappen an dem Stahl-Solenoid-Gehäuse, die um Bereiche des Aluminium-Ventilgliedgehäuses gelegt sind.
  • Das Proportional-Steuerventil mit veränderlicher Kraft umfasst einen ferromagnetischen (z.B. Stahl-)Anker, der von Federn mit niedriger Federrate an einander gegenüberliegenden Enden des Ankers innerhalb des Bohrlochs eines kernlosen Solenoid-Spulenkörpers so gehalten ist, dass er zwischen Positionen, welche zu einer geschlossenen Ventilstellung und einer vollgeöffneten Ventilstellung korrespondieren, als Antwort auf einen an eine elektromagnetische Spule angelegten elektrischen Strom hin- und herbeweglich ist. Die Position des Ankers wird durch Ausbalancieren der veränderlichen Kraft eines elektromagnetischen Feldes einer elektromagnetischen Spule und der Kraft des magnetischen Feldes eines einteiligen Permanentringmagneten gegen die Kraft einer gewundenen Kompressionsfeder, welche das Ventil zu der Geschlossenstellung des Ventils hin vorspannt, gesteuert. Die elektromagnetische Spule, der Spulenkörper und der Anker sind in dem Stahl-Solenoid-Gehäuse untergebracht, derart, dass das Stahlgehäuse eine Konzentration des Flusses des elektromagnetischen Feldes an dem Anker bereitstellt. Der Permanentringmagnet wird an dem Spulenkörper in Position warmverstemmt. Das Fluidsteuerventil am Ende des Ankers bewegt sich relativ zu einem in dem Aluminium-Ventilgehäuse angeordneten Ventilsitz, um einen Fluideinlass mit Fluidauslassöffnungen zu verbinden, um so den Fluiddruck an Fluidsteueröffnungen proportional zur Größe des angelegten elektrischen Stromes zu regulieren.
  • Eine kommerziell hergestellte Version des obengenannten patentierten Proportional-Solenoid-Fluidsteuerventils mit veränderlicher Kraft wurde so modifiziert, dass sie ein Edelstahlkugelventil und einen separaten, in die Düse gepressten Edelstahlventilsitzeinsatz aufweist. Das Kugelventil ist in einem Edelstahlkäfig zwischen dem Ventilsitz und einem stabartigen, zylinderförmigen Stahlanker, der sich relativ zu dem Ventilsitz proportional zur Größe des an die elektromagnetische Spule angelegten elektrischen Stromes bewegt, eingeschlossen. Wenn sich der Anker relativ zu dem Ventilsitz bewegt, um das Ventil zu betätigen, wird das Kugelventil aufgrund des Fluiddrucks in dem Ventilgliedgehäuse und des Einschlusses in dem Kugelventilkäfig in dem Spulenkörper veranlasst, dem Ende des Ankers zu folgen. Der Fluideinlass wird durch Öffnen des Kugelventils mit Fluidauslassöffnungen verbunden, um so den Fluiddruck an Fluidsteueröffnungen proportional zur Größe des an die Spule angelegten elektrischen Stromes zu regulieren.
  • In dem Ventilgliedgehäuse ist ein Steuerschieberventil angeordnet, um eine Zweistufen-Hochfluss-Funktion bereitzustellen, wobei der Zulauföffnung zugeführtes unter Druck stehendes Fluid zunächst an den Steueröffnungen vorbeigeführt wird und einem Ende des Steuerschieberventils zufließt, um es von einer Nullfluidfluss-Steuerschieberposition zu einer Maximumfluidfluss-Steuerschieberposition relativ zu den Steueröffnungen zu bewegen, wie durch den für das Kugelventil durch Einstellen der Kraft der gewundenen Feder voreingestellten Teilöffnungsdruck bestimmt. Anschließend umfasst eine zweite Stufe des Vorgangs das Steuern des Fluidflusses durch die Steueröffnungen durch Bewegen des Steuerschieberventils zwischen der Minimal- und der Maximalfluss-Steuerschieberposition proportional zur Höhe des elektrischen Stromflusses zu der Spule. Solche Proportional-Solenoid-Steuerventile mit veränderlicher Kraft, welche heutzutage kommerziell hergestellt werden, werden mit einem Aluminiumguss-Getriebekörper oder -gehäuse mit Hilfe einer mit einer äußeren Düsennut in Kontakt stehenden Klemmplatte, Bolzen oder beidem operabel verbunden.
  • Ferner beschreibt das US-Patent Nr. 5 611 370 (Najmolhoda) vom 18. März 1997 (entspricht EP 0 711 944 A ) ein Proportional-Solenoid-Steuerventil mit veränderlicher Kraft, welches ein im Wesentlichen nichtmagnetisches gemeinsames Gehäuse für das Solenoid und Steuerventil aufweist, um so die Ventilfertigung und -konstruktion zu vereinfachen und dabei dennoch eine im Wesentlichen lineare proportionale Fluiddrucksteuerung aufrechtzuerhalten.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt in der Bereitstellung einer Spule-und-Spulenkörper-Anordnung für ein Proportional-Solenoid-Fluidsteuerventil mit veränderlicher Kraft, welche eine einfachere Konstruktion und geringere Kosten des Steuerventils ermöglicht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Proportional-Solenoid-Fluidsteuerventil mit veränderlicher Kraft bereit, wie in Anspruch 1 definiert, zum Steuern des Drucks eines unter Druck stehenden Fluids in einem Fluidsteuersystem im Verhältnis zum Strompegel eines elektrischen Eingangssignals. In einer Aus führungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Proportional-Solenoid-Fluidsteuerventil mit veränderlicher Kraft einen Anker in Anlage mit einem Fluiddrucksteuerventil, welcher als Antwort auf einen elektrischen Strom, der an ein Solenoid angelegt wird, welches an einem Spulenkörper in einem Solenoid-Gehäuse angeordnet ist, bewegbar ist, und Mittel zum Vorspannen des Ankers in einer Richtung, um eine Ventilfluiddruckantwort auf den dem Solenoid zugeführten Strompegel herzustellen (d.h. Fluiddruck in Abhängigkeit vom Solenoid-Strom). Eine Mehrzahl von axial magnetisierten Permanentmagnetsegmenten, jeweils mit einer inneren bogenförmigen Magnetfläche gegenüber dem Anker, sind vorgesehen, um gemeinsam ein permanentmagnetisches Feld bereitzustellen, welches mit dem elektromagnetischen Feld der erregten Spule zusammenwirkt, um den Anker zu bewegen. Die Permanentmagnetsegmente sind in einer kreisförmigen Anordnung um die Peripherie des Ankers in entsprechenden, in Umfangsrichtung im Abstand voneinander angeordneten, sich axial erstreckenden Taschen des Spulenkörpers in einer gemeinsamen transversalen Ebene relativ zu der Längsachse der Bewegung des Ankers angeordnet. Die Magnetsegmente sind nach Anzahl und Ausdehnung der bogenförmigen Oberfläche so gewählt, dass sie gemeinsam weniger als 100 % der peripheren Oberfläche des Ankers umschließen oder überlagern, bei Betrachtung im Schnitt quer zu der Längsachse. Bevorzugt umschließen die inneren bogenförmigen Oberflächen der Permanentmagnetsegmente gemeinsam wenigstens ca. 67 %, bevorzugt ca. 70 % bis ca. 80 % der peripheren Oberfläche des Ankers, bei Betrachtung im quer verlaufenden Schnitt.
  • In einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist jedes Permanentmagnetsegment eine innere bogenförmige Oberfläche gegenüber dem Anker und eine äußere bogenförmige Oberfläche auf, um ein im Wesentlichen C-förmiges Magnetsegment zu bilden. Jedes Magnetsegment weist axiale Seitenflächen auf, wobei jedes Segment zwischen den Seitenflächen axial magnetisiert ist, und sich radial erstreckende Endflächen, welche in Umfangsrichtung von den Endflächen eines benachbarten Magnetsegments beabstandet sind. Bei Betrachtung im quer verlaufenden Schnitt sind die Endflächen des Permanentmagnetsegments in radialen Ebenen angeordnet, welche das Zentrum eines zylinderförmigen Ankers schneiden.
  • Der Spulenkörper gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist entsprechende, sich axial erstreckende Taschen auf zur Aufnahme jedes Permanentmagnetsegmentes mit den axialen Seitenflächen im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Bewegung des Ankers orientiert. Hierzu ist jede Tasche definiert durch eine innere bogenförmige Öffnung, eine äußere bogenförmige Wandung und sich radial erstreckende Endwandungen. Jede Tasche weist ein offenes äußeres Ende auf, durch welches ein jeweiliges Magnetsegment in die Tasche eingeführt wird, und ein inneres Ende, welches durch eine axiale Taschenwandung verschlossen ist, die sich im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse erstreckt. Jedes Magnetsegment ist in seiner eigenen Tasche eingegrenzt und ist von benachbarten Magnetsegmenten durch die Endwandungen der Tasche und von dem Anker durch die innere bogenförmige Öffnung der Tasche getrennt. Jedes Magnetsegment ist bevorzugt reibschlüssig in jeder Tasche eingegrenzt, z.B. dadurch, dass die sich radial erstreckenden Endflächen des Magnetsegments mit sich axial erstreckenden Festlegepfosten, welche in jeder Tasche in der Nähe der äußeren bogenförmigen Oberfläche und der sich radial erstreckenden Endwandungen vorgesehen sind, in reibschlüssigen Eingriff kommen, wenn das Segment in die Tasche eingefügt wird. Es ist ein Rücksprung in der axialen Wandung jeder Tasche hinter dem Magnetsegment vorgesehen zur Aufnahme von Kunststoffspänen, welche von den Festlegepfosten abgetrennt werden, wenn das jeweilige Magnetsegment mit Reibschluss in die jeweilige Tasche eingefügt wird, so dass die Späne das Magnetsegment in der Tasche nicht fehlorientieren.
  • Die vorliegende Erfindung ist vorteilhaft, weil die Verwendung von mehrfachen bogenförmigen Permanentsegmenten die benötigte Menge an teurem Permanentmagnetmaterial vermindert und die Fertigung der Permanentmagnetkomponente leichter und weniger kostenaufwändig macht, ohne abträgliche Beeinflussung des Betriebs des Steuerventils, durch richtige Kontrolle der Magnetsegmentzahl und -konfiguration. Ferner werden durch die Anordnung der Permanentmagnetsegmente in entsprechenden Taschen des Spulenkörpers die Konstruktion und Montage des Steuerventils vereinfacht und die Komplexität des Warmverstemmens der Segmente in den Taschen vermindert.
  • Die obengenannten und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden, detaillierteren Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten, nachfolgenden Figuren.
  • KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • 1 ist ein Längsschnitt eines Proportional-Solenoid-Fluidsteuerventils mit veränderlicher Kraft gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Darstellung ist entlang der Linie 1-1 von 3 ausgeführt.
  • 2 ist ein Schnitt entlang der Linie 2-2 von 1 des Spulenkörpers mit bogenförmigen Permanentmagnetsegmenten, welche in den Taschen des Spulenkörpers reibschlüssig eingesetzt und warmverstemmt sind.
  • 3 ist ein Längsschnitt entlang der Linie 3-3 des Proportional-Solenoid-Fluidsteuerventils mit veränderlicher Kraft.
  • 4 ist eine Seitenansicht eines Permanentmagnetsegmentes.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Es wird nun auf 1 Bezug genommen, gemäß welcher ein Proportional-Solenoid-Fluidsteuerventil 10 mit veränderlicher Kraft ein Ventilglied 12 und zugehörige Ventilkomponenten, welche in einem Ventil- oder Düsengehäuse 19a angeordnet sind, und ein Solenoid 14, welches in einem im Wesentlichen zylinderförmigen Solenoid-Gehäuse 19b angeordnet ist, aufweist, um ein Fluidsteuerventil von im Wesentlichen der Art bereitzustellen, wie in dem auf gemeinschaftliche Inhaberschaft zurückgehenden Najmolhoda-US-Patent Nr. 4 988 074 beschrieben. Das Ventilgehäuse 19a kann aus Aluminium hergestellt sein, während das Solenoid-Gehäuse 19b Stahl oder ein anderes ferromagnetisches Material gemäß US-Patent Nr. 4 988 074 umfassen kann. Das Ventilgehäuse 19a und das Solenoid-Gehäuse 19b können mittels Lappen T, 3, des Solenoid-Gehäuses 19b, die über eine Ringschulter des Ventilgehäuses 19a gelegt sind, wie in US-Patent Nr. 4 988 074 aufgezeigt, gefügt sein, oder als ein einziges, gemeinsames Gehäuse ausgebildet sein in Einklang mit dem US-Patent 5 611 370 (Najmolhoda), wobei das gemeinsame Gehäuse aus einem im Wesentlichen nichtmagnetischen Material mit geringer oder gar keiner magnetischen Permeabilität hergestellt ist.
  • Ein Material, welches für ein derartiges gemeinsames oder einziges Gehäuse besonders geeignet ist, umfasst Aluminium und dessen Legierungen oder thermoplastische Kunststoffe, welche durch Gießen oder Spritzgießen in die erforderliche Gehäusekonfiguration zur Aufnahme des Ventilgliedes 12 und des Solenoid 14 geformt werden. Das gemeinsame Gehäuse umfasst einen Gehäuseabschnitt oder -bereich zum Umschließen des Solenoid 14 und einen Düsengehäuseabschnitt oder -bereich zum Umschließen des Ventils 12 und zugehöriger Ventilkomponenten.
  • Gemäß 1 ist das Solenoid 14 in dem Solenoid-Gehäuse 19b (oder – im Falle der Ausführungsform mit gemeinsamem Gehäuse – in dem Solenoid-Gehäuseabschnitt) angeordnet und weist eine elektromagnetische Solenoidspule 16 auf, welche um eine zylindrische Oberfläche eines Spulenkörpers 18 aus geformtem Kunststoff gewickelt ist, der ein zylinderförmiges, seine Längsachse durchsetzendes Bohrloch 20 aufweist. Der Spulenkörper 18 ist aus einem glasgefüllten thermoplastischen Kunststoff hergestellt. Ein in Axialrichtung länglicher, im Wesentlichen zylindrischer Anker 22, der aus einem ferromagnetischen Material (z.B. Stahl) hergestellt ist, ist mittels einer dünnen Feder 24 mit niedriger Federrate, welche an einem hinteren äußersten Ende 22a des Ankers angeordnet ist, innerhalb des Bohrlochs 20 des Kunststoff-Spulenkörpers 18 gehalten.
  • Die Plattenfeder 24 ist von der Art, wie sie in dem obenerwähnten US-Patent Nr. 4 988 074 (Najmolhoda) beschrieben ist. Das heißt, die Federplatte ist aus einem sehr dünnen nichtmagnetischen austenitischen Edelstahl gebildet, z.B. aus einem vollkommen harten austenitischen Edelstahl, der eine sehr niederratige Feder für die Federkonfiguration nach 5 des vorgenannten Patents Nr. 4 988 074 ergibt. Die innere Peripherie der Plattenfeder 24 ist mittels eines nichteisenhaltigen Ringankerfederhaltegliedes 25 (z.B. aus halbhartem Messing) am hinteren äußersten Ende 22a des Ankers 22 angeordnet, so dass der Anker 22 innerhalb des Spulenkörpers 18 in Axialrichtung frei längsbeweglich ist. Das gegenüberliegende, vordere innere Ende 22b des Ankers kann durch eine ähnliche optionale Plattenfeder (nicht gezeigt) gehalten sein, oder die Plattenfeder 26 kann bei der Ausführungsform nach 1 weggelassen sein, wobei das innere Ende 22b des Ankers 22 unabgestützt bleibt, abgesehen von der axialen Peripherie eines Dämpfungsgliedes 25, welches in einer Dämpfungskammer 80 aufgenommen ist, wie im Folgenden beschrieben.
  • Die äußere Peripherie der Plattenfeder 24 ist zwischen dem/der radial vergrößerten ringförmigen Endflansch oder Schulter 18r des Spulenkörpers 18 und einem gegenüberliegenden ringförmigen Ende eine/r/s Ventilgehäusekappe oder -verschlusses 46 aus einer Aluminiumlegierung (z.B. Al-Legierung 6061 T6) angeordnet. Das Solenoid-Gehäuse 19a umfasst einen ringförmigen Endflansch 19e, welcher die Kappe oder den Verschluss 46 überlagert, wie gezeigt, mit einer Belleville-Wellenscheibe 47 zwischen denselben zum Auffangen von Summentoleranzen.
  • Wie in 1 gezeigt, ist ein Dämpfungsglied 25 an dem inneren Ende 22b des Ankers 22 mit einem Stahl-Kugelventil 38 in Anlage. Das Kugelventil 38 wirkt mit einem ringförmigen Ventilsitz 21a an einem in das Ventil- oder Düsengehäuse 19a gepressten Kugelventilkäfigeinsatz 21 zusammen. Das Kugelventil 38 und der Ventilsitz 21a definieren ein Fluidableitungsventil zum Ableiten von Fluid zu Ablassöffnungen 74 wie im Folgenden beschrieben. Eine optionale Flussscheibe W kann in einem Rücksprung des Spulenkörpers 18 gemäß der im Vorstehenden erwähnten US-Patentschrift Nr. 4 988 074 bereitgestellt sein, um den elektromagnetischen Fluss am inneren Ende des Ankers zu konzentrieren.
  • In Einklang mit der Erfindung sind eine Mehrzahl von axial magnetisierten Permanentmagnetsegmenten 34 (rein beispielhaft sind zwei Segmente gezeigt), wobei jedes Segment eine innere bogenförmige Magnetoberfläche 34a gegenüber dem Anker 22 aufweist, vorhanden, um gemeinsam ein permanentmagnetisches Feld bereitzustellen, welches mit dem elektromagnetischen Feld der erregten Spule 16 zusammenwirkt, um den Anker 22 zu bewegen. Die Permanentmagnetsegmente 34 sind um die äußere zylindrische Peripherie oder Oberfläche 22e des Ankers 22 in entsprechenden, in Umfangsrichtung im Abstand voneinander angeordneten, sich axial erstreckenden Taschen 18a des Spulenkörpers 18 in einer gemeinsamen transversalen Ebene relativ zu der Längsachse A der Bewegung des Ankers 22 und dem Spulenkörperbohrloch 20 angeordnet. Die Magnetsegmente 34 sind nach Anzahl und umfangsmäßiger Länge bzw. Ausdehnung der inneren bogenförmigen Oberflächen 34a so gewählt, dass sie gemeinsam weniger als 100 % der äußeren zylindrischen Peripherie oder Oberfläche 22e des Ankers umschließen oder überlagern, bei Betrachtung im Schnitt quer zu der Längsachse A, siehe 2. Hierzu können zwei, drei, vier oder mehr Magnetsegmente 34 vorhanden sein. Bevorzugt umschließen oder überlagern die inneren bogenförmigen Oberflächen 34a der Permanentmagnetsegmente 34 gemeinsam wenigstens ca. 67 % der äußeren Ankeroberfläche 22e, bei Betrachtung im quer verlaufenden Schnitt. Noch bevorzugter umschließen oder überlagern die inneren bogenförmigen Oberflächen 34a gemeinsam ca. 70 bis ca. 80 % der äußeren Ankeroberfläche 22e des Ankers, bei Betrachtung im quer verlaufenden Schnitt, 2.
  • Es wird nun auf die 2 und 4 Bezug genommen, gemäß welchen jedes Permanentmagnetsegment 34 eine innere bogenförmige Fläche oder Oberfläche 34a gegenüber der äußeren Ankeroberfläche 22e aufweist, gemeinsam gebildet von benachbarten äußeren Oberflächen von gleicher Ausdehnung des Ankers 22 und Ankerfederhalters 25. Jedes Segment 34 weist ferner eine äußere bogenförmige Fläche oder Oberfläche 34b, eine erste und eine zweite axiale Seitenfläche 34c, 34d und eine erste und eine zweite sich radial erstreckende Endfläche 34e, 34f auf, um ein im Wesentlichen C-förmiges Magnetsegment zu bilden. Jedes Segment ist zwischen den Seitenflächen 34a, 34d axial magnetisiert, wie mit den Magnetpolangaben "N" und "S" in 3 vermerkt, so dass die Axialrichtung der Magnetisierung im Wesentlichen parallel zur Längsachse A des Ankers 22 liegt.
  • Die sich radial erstreckenden Endflächen 34e, 34f sind in Umfangsrichtung von entsprechenden Endflächen eines benachbarten Magnetsegmentes 34 beabstandet. Die Endflächen 34e, 34f, bei Betrachtung im quer verlaufenden Schnitt, sind in radialen Ebenen angeordnet, welche das Zentrum des Ankers 22 schneiden, das auf der Längsachse A liegt. Bei der in den 14 gezeigten Ausführungsform definieren die sich radial erstreckenden Endflächen 34e, 34f hierzwischen einen eingeschlossenen Winkel von 120 Grad um das Zentrum des Ankers 22, wobei jedoch auch andere Winkel im Bereich von ca. 90 bis ca. 140 Grad bei der Umsetzung der Erfindung Verwendung finden können. Beispielhafte Bogenlängen der inneren bogenförmigen Fläche 34a und der äußeren bogenförmigen Fläche 34b für den obenerwähnten eingeschlossenen Winkel von 120 Grad von 4 sind 0,336 Inch bzw. 0,671 Inch, wobei die Längen der Endflächen jeweils 0,160 Inch betragen. Die inneren bogenförmigen Flächen 34a jedes Magnetsegmentes sind typisch in einem radialen Abstand (nominell) von ca. 0,0205 Inch von der äußeren Oberfläche 22e des Ankers 22 beabstandet. Beispielsweise kann ein Außendurchmesser D1 der Ankerfläche 22e 0,280 Inch betragen, während der Innendurchmesser D2 der inneren bogenförmigen Magnetsegmentfläche 34a 0,321 Inch betragen kann.
  • Der Spulenkörper 18 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst entsprechende, sich axial erstreckende, (in der Endansicht) im Wesentlichen trapezförmig gestaltete Taschen 18a auf, um jedes Permanentmagnetsegment 34 mit den axialen Seitenflächen 34c, 34d im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse A des Ankers ausgerichtet aufzunehmen. Jede Tasche 18a ist definiert durch eine innere bogenförmige Öffnung 18b, eine äußere bogenförmige Wandung 18c und eine erste und eine zweite, sich radial erstreckende Endwandung 18d, 18e. Jede Tasche weist ein offenes äußeres axiales Ende auf, durch welches ein jeweiliges Magnetsegment in die Tasche eingeführt wird, und ein inneres axiales Ende, welches durch eine axiale Taschenendwandung 18f verschlossen ist, die sich im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse A erstreckt. Der Spulenkörper umfasst ferner eine ringförmige Umfangsendnut 18j benachbart zu der ringförmigen Schulter 18r.
  • Zwischen den Taschen 18a sind leere, sich axial erstreckende, (in der Endansicht) im Wesentlichen trapezförmig gestaltete Rücksprünge 18k angeordnet. Jeder Rücksprung 18k umfasst eine innere bogenförmige Wand 18w und eine äußere bogenförmige Wand, die Teile von kontinuierlichen Umfangswänden 18m des Spulenkörpers umfasst, die ferner die äußeren bogenförmigen Wandungen 18c der Taschen 18a definiert, wie aus 2 ersichtlich. Die sich radial erstreckenden Wände jedes leeren Rücksprungs 18k werden mit der benachbarten Tasche 18a geteilt.
  • Jedes Magnetsegment 34 ist in seiner eigenen Tasche 18a eingegrenzt und ist von benachbarten Magnetsegmenten durch die leeren Rücksprünge 18k getrennt und von dem Anker 22 durch die innere bogenförmige Öffnung 18b der Tasche getrennt. Jedes Magnetsegment 34 ist bevorzugt reibschlüssig in jeder Tasche 18a eingegrenzt, dadurch, dass jede äußere bogenförmige Fläche 34b und sich radial erstreckende Endfläche 34e, 34f mit einem ersten, zweiten und dritten sich axial erstreckenden Festlegepfosten 18g, 18h, 18i, welche in jeder Tasche 18a integral ausgebildet (z.B. geformt) mit der äußeren bogenförmigen Wand 18c und den sich radial erstreckenden Endwandungen 18d, 18e derselben vorgesehen sind, in Reibschluss kommt, wenn das Segment in die Tasche eingefügt wird. Bevorzugt ist ein halbkugelförmiger Rücksprung 18p in der axialen Endwandung 18f jeder Tasche hinter dem Magnetsegment 34, in 2, in der Nähe der Festlegepfosten 18g, 18h, 18i vorgesehen zur Aufnahme von Kunststoffspänen (nicht gezeigt), welche von den sich axial erstreckenden Festlegepfosten 18g, 18h, 18i abgetrennt werden, wenn das Magnetsegment 34 mit Reibschluss in die jeweilige Tasche eingefügt wird, so dass die Späne das Magnetsegment in seiner Tasche nicht fehlorientieren.
  • Die Permanentmagnetsegmente 34 sind aus einem Selten-Erden-Permanentmagnetmaterial gebildet, z.B. Sm-Co oder bevorzugt Nd2Fe14B, wodurch die Verwendung von Magnetsegmenten mit verminderten Abmessungen, die ein kompaktes Solenoid ergeben, möglich wird. Die axial magnetisierten Permanentmagnetsegmente 34 erzeugen gemeinsam ein permanentmagnetisches Feld, welches den Anker 22 auch in Abwesenheit eines elektrischen Stromflusses zu der Spule 16 im Wesentlichen axial sättigt. Es ist also ein relativ kleineres Magnetfeld nötig, um den Anker 22 zwischen der axialen Position, welche in 1 gezeigt ist, die zu einer Ventil-Geschlossenstellung korrespondiert (in der das Kugelventil 38 auf dem Ventilsitz 21a sitzt), und einer axialen Position, in 1 nach links, welche zu einer Ventil-Offenstellung korrespondiert (in der das Kugelventil 38 von dem Ventilsitz 21a getrennt ist) zu bewegen.
  • Bei einer Verfahrens-Ausführungsform der Erfindung werden die Permanentmagnetsegmente 34 jeweils in den entsprechenden Taschen 18a des Spulen körpers 18 positioniert, so dass sie um die Peripherie des Bohrlochs 20 angeordnet sind, wobei die inneren bogenförmigen Oberflächen 34a gemeinsam weniger als 100 % des Bohrlochs 20 und damit der Ankeroberfläche 22a überlagern, bei Betrachtung im Schnitt quer zu der Längsachse A. Bevorzugt werden die Permanentmagnetsegmente 34 so in jede Tasche eingeführt, dass Reibschluss zwischen der äußeren bogenförmigen Fläche 34b und ersten und zweiten sich radial erstreckenden Endfläche 34e, 34f jedes Magnetsegmentes 34 mit den sich axial erstreckenden Festlegepfosten 18g, 18h, 18i jeder Tasche beim Positionieren jedes Magnetsegmentes in derselben entsteht. Beim Einführen jedes Magnetsegmentes werden Späne, welche von den Spulenkörperpfosten 18g, 18h, 18i entfernt werden, in den Vorsprüngen 18p in der axialen Spulenkörperendwandung 18f in der Nähe der Festlegepfosten aufgenommen, derart, dass die Späne das Magnetsegment 34 in der Tasche nicht fehlorientieren. Nach erfolgter Positionierung der Permanentmagnetsegmente 34 in den jeweiligen Taschen 18a werden sie in denselben warmverstemmt durch Erhitzen und Verformen von Bereichen der radialen Endwandungen 18d, 18e des Spulenkörpers 18 als Warmverstemmlappen 18t über die Magnetsegmente, 1 und 3.
  • Das Kugelventil 38 ist in einem mit flachen Seiten versehenen Rücksprung oder Käfig, der durch maschinelle Bearbeitung oder sonstwie in dem Edelstahleinsatz 21 zwischen dem inneren Ende des Ankers 22 und dem Ventilsitz 21a gebildet ist, aufgenommen und seitlich begrenzt. In dieser Ventilanordnung ist das Kugelventil 38 durch die gewundene Feder 42 gegen das Ankerende 22b vorgespannt und folgt der Bewegung des Ankers 22 zu dem Ventilsitz 21a hin bzw. von diesem weg infolge des Fluiddrucks auf das Kugelventil und infolge seines Eingeschlossenseins in dem Käfig 21b.
  • Die gewundene Kompressionsfeder 42 (Federvorspannungsmittel) ist in einer zylindrischen Anker-Senkbohrung zwischen dem axialen Ankerende 22a und einem zentralen, sich axial erstreckenden Vorsprung 46a der/des Ventilgehäusekappe oder -verschlusses 46 festgehalten. Der Vorsprung 46a nimmt die gewundene Federfeder 42 mit dem Ende der Feder 42 in Anlage mit der inneren Oberfläche oder Wandung der Kappe 46 auf. Der Anker 22 ist durch die gewundene Feder in die Ventil-Geschlossenstellung vorgespannt, wenn die Solenoidspule 16 energielos ist. Die Kappe oder der Verschluss 46 umfasst eine zylindrische Außenfläche, welche in einer zylindrischen Senkbohrung des Spulenkörpers 18 aufgenommen ist, um die Feder 24 festzuhalten, wie gezeigt.
  • Ein Kunststoffverbinderkörper 52 ist an dem Spulenkörper 18 angeordnet und tritt aus dem Solenoid-Gehäuse 19b durch eine geeignete Öffnung 19f in demselben aus. Elektrische Kontakte 54 (nur einer gezeigt) erstrecken sich durch den Spulenkörper 18 und durch Öffnungen in dem Verbinderkörper 52. Derartige elektrische Kontakte 54 sind in dem obengenannten US-Patent Nr. 4 988 074 (Najmolhoda) aufgezeigt. Die Enden der elektrischen Kontakte 54 sind mit den Drähten der elektromagnetischen Spule 16 verbunden, um ein elektrisches Stromsignal von einer veränderlichen Stromquelle (nicht gezeigt) zu empfangen.
  • Das Ankerdämpfungsglied 25 umfasst einen im Wesentlichen mit flachen Seiten versehenen scheibenförmigen Abschnitt 25b, welcher an dem inneren Ankerende 22b gebildet ist. Das Ankerdämpfungsglied 25 umfasst das ferromagnetische Ankermaterial, z.B. Stahl, um einen verbesserten Magnetflussträger bereitzustellen, um den magnetischen Fluss direkt in das Ankerende 22b zu lenken und dabei gleichzeitig die Abmessungen der Solenoideinheit zu reduzieren.
  • Der scheibenförmige Endabschnitt 25b umfasst eine zylindrische äußere periphere Oberfläche 25c, welche mit einer in dem Ventil- oder Düsengehäuse 19a angeordneten zylindrischen Dämpfungskammer 80 zusammenwirkt, um Druckschwingungen zu reduzieren oder zu dämpfen, welche aus dem elektrischen, mechanischen und/oder hydraulischen Geräusch in dem/der gesteuerten Fluidsystem oder -schaltungsanordnung resultieren; d.h. dem/der Fluidsystem oder -schaltungsanordnung, bei dem es sich z.B. um eine durch das Ventil 12 gesteuerte Automatikgetriebeschaltungsanordnung handeln kann, wie in der parallel anhängigen, auf gemeinschaftliche Inhaberschaft zurückgehenden Anmeldung, Serial No. 08/978 257 mit dem Titel Proportional Variable Force Solenoid Control Valve With Armature Damping, beschrieben. Hierzu ist ein kontrollierter Zwischenraum zwischen der äußeren, zylindrischen, peripheren Oberfläche 25c des Dämpfungsgliedes 25 und der Kammerwandung 80a vorgesehen. Die Dämpfungskammer 80 ist durch mechanische Bearbeitung oder sonstwie in dem Ventil- oder Düsengehäuse 19a gebildet und steht in Verbindung mit den Ablassöffnungen 74 (zwei gezeigt, wobei sich zwei zusätzliche, nicht gezeigte Ablassöffnungen in die Zeichenebene hinein und aus ihr heraus erstrecken).
  • Im Einsatz in einer Automatikgetriebeanwendung, wobei das Steuerventil im Hydraulikgetriebefluid voll eingetaucht ist, wird die Dämpfungskammer 80 typisch überwiegend hydraulisches Fluid enthalten, wobei jedoch auch etwas Luft in der Dämpfungskammer 80 vorhanden sein kann.
  • Die Querschnittsfläche des Dämpfungsgliedes 25 und der Zwischenraum zwischen der Oberfläche 25c und der mit ihr zusammenwirkenden Wand 80a der Dämpfungskammer 80 sind so gewählt, dass sie eine Reduzierung oder Dämpfung von Druckschwingungen, welche aus dem Geräusch in dem/der gesteuerten Fluidsystem oder -schaltungsanordnung resultieren, bewirken, welche Druckschwingungen zu einem nichtlinearen Ventilantwortverhalten führen können. Eine beispielhafte Querschnittsfläche des Scheibenabschnitts 25b (Querschnittsfläche berechnet unter Verwendung des Außendurchmessers des Dämpfungsgliedes 25) kann 0,039 Inch2 betragen (0,54 Inch Außendurchmesser des Dämpfungsglied-Scheibenabschnitts). Für diese beispielhafte Querschnittsfläche des Dämpfungsgliedes 25 kann ein beispielhafter radialer Zwischenraum von ca. 0,005 Inch zwischen der Scheibenoberfläche 25c und der Kammerwand 80a für das in 1 gezeigte Proportional-Solenoid-Fluidsteuerventil mit veränderlicher Kraft, welches zur Verwendung in einer Automatikhydraulikgetriebeanwendung zum Steuern einer hydraulischen Gangschaltungsanordnung ausgebildet ist, vorgesehen sein. Allgemeiner kann der obenerwähnte radiale Zwischenraum im Bereich von 0,004 bis 0,0055 Inch liegen für einen Scheibenabschnitt-Außendurchmesser im Bereich von 0,54 bis 0,542 Inch und eine axiale Länge der Oberfläche 25c im Bereich von 0,070 bis 0,074 Inch in einer Dämpfungskammer mit einem Innendurchmesser von 0,550 bis 0,551 Inch, um eine Dämpfungsfläche im Bereich von 0,0003 bis 0,0004 Inch2 bereitzustellen.
  • In der Tat stellen die Dämpfungskammer 80 und das Dämpfungsglied 25 ein eingeschlossenes Fluidvolumen bereit, welches überwiegend Hydraulikfluid umfasst und welches durch die begrenzte Zwischenraumfläche zwischen der Oberfläche 25c und der Wand 80a hindurchbewegt werden muss und dabei die aus dem elektrischen, mechanischen und/oder hydraulischen Geräusch in dem/der gesteuerten Fluidsystem oder -schaltungsanordnung resultierenden Druckschwingungen reduziert oder dämpft.
  • Das Ventil- oder Düsengehäuse 19a weist einen longitudinalen Durchgang 66 auf mit einer im Wesentlichen zylindrischen Konfiguration zur Aufnahme eines Steuerschiebers 67 aus einer Aluminiumlegierung (z.B. Al-Legierung 6262), der in dem Durchgang 66 in Steuerschieberendbereichen satt anliegend und axial hin- und herverschieblich angeordnet ist.
  • Das Gehäuse 19a ist in einer Bohrung oder Kammer (nicht gezeigt) in einem Aluminiumgussgetriebekörper (nicht gezeigt) oder anderen Fluidsteuersystem angeordnet. Äußere O-Ringdichtungen 51, 52 an dem Ventilgehäuse 19a dichten an dem Getriebegehäuse und trennen die Versorgungs- und Steuerleitungen oder -kanäle (nicht gezeigt) der Hydraulikgetriebeschaltungsanordnung.
  • Das Ventilgehäuse 19a weist eine Druckfluid-Zulauf- oder Einlassöffnung 72, eine Mehrzahl von Steueröffnungen 83, eine Mehrzahl von ersten Ablassöffnungen 81, welche den Steueröffnungen zugeordnet sind, und eine Mehrzahl von zweiten Ablassöffnungen 74, welche dem Kugelventil 38 zugeordnet sind, auf. Das Ventilgehäuse 19a umfasst die Dämpfungskammer 80, welche mit dem Kugelventil 38 in Verbindung steht und damit auch mit den entsprechenden Ablassöffnungen 74. Diese Öffnungen können durch Gießen, maschinelle Bearbeitung oder sonstwie in dem Ventilgehäuse 19a gebildet sein. Die Steueröffnungen 83, die Ablassöffnungen 81 und die Ablassöffnungen 74 sind auf dem Umfang des Düsenabschnitts 19a im Abstand voneinander angeordnet. Typisch weist das Ventilgehäuse 19a zwei Steueröffnungen 83, vier Ablassöff nungen 81 und vier Ablassöffnungen 74 auf. Eine röhrenförmige Fluidfiltersiebanordnung FSA ist an dem Düsengehäuse 19a mittels eines Halters 75 gehalten und durch einen O-Ring 77 an demselben gedichtet. Die Anordnung umfasst Filtersiebe F, welche die Einlass- und Steueröffnungen 72, 83 überlagern, wie gezeigt, um Fluidfluss durch darüberliegende Öffnungen OP in dem Filterstützring R zu ermöglichen und den Zutritt von schädlichen Schmutz- oder Abriebteilchen zu verhindern, die in dem Fluid vorhanden sein können. Die Filtersiebe F werden von dem Stützring R getragen.
  • Die Einlassöffnung 72 steht in Verbindung mit einer ringförmigen Kammer 73, die ihrerseits mit einem radialen Fluiddurchgang 67a des Steuerschiebers 67 in Verbindung steht. Der Durchgang 67a steht in Verbindung mit einem longitudinalen zentralen Durchgang 67b des Steuerschiebers 67, der einen mit Presssitz darin gefügten Öffnungsstopfen 67h aufweist.
  • Das verschiebliche Steuerschieberventil 67 ist in dem Ventilgehäuse 19a angeordnet, um eine Zweistufen-Operation bereitzustellen, gemäß welcher in der ersten Stufe unter Druck stehendes Fluid der Einlass- oder Zulauföffnung 72 zugeführt wird, wobei das Ende 67c des Steuerschieberventils gegen eine Gehäusestopendwand (nahe Einsatz 21) anliegt, wie in 1 gezeigt, wie von einer Feder 68 vorgespannt, und wobei das Kugelventil 38 gegen den Ventilsitz 21a anliegt, ohne elektrischen Stromfluss zu der Spule 16. Die Feder 68 liegt an einem Endverschluss 69 an. Im Ergebnis wird der eintretende Fluidstrom an den Steueröffnungen 83 vorbeigeführt und stattdessen so gerichtet, dass er durch die Steuerschieberdurchgänge 67a, 67b und den Öffnungsstopfen 67h zu dem axialen Fluiddurchgang des Ventileinsatzes 21 strömt. Das Kugelventil 38 sitzt zunächst – infolge der Kraft der gewundenen Feder 42 – auf dem Ventilsitz 21a. Die Position des Steuerschieberventils 67, welche zu einer Minimalfluidfluss-Steuerschieberventilposition relativ zu den Steueröffnungen 83 korrespondiert, tritt auf, wenn die ringförmige Steuerschieber-Steuerfläche 67e nicht mit der Einlassöffnung 72 in Verbindung steht. Sobald jedoch das Fluid den Ventilsitz 21 erreicht, steigt der Fluiddruck auf ein solches Maß, dass das Steuerschieberventil 67 entgegen der Feder 68 ausreichend nach rechts in 1 bewegt wird, um die ringförmige Steuerfläche 67e mit der Einlassöffnung 72 in Verbindung zu bringen, wobei die Ablassöffnungen 81 geschlossen werden. Diese Stellung des Steuerschieberventils 67 korrespondiert zu einer Maximalfluidfluss-Steuerschieberventilposition relativ zu den Steueröffnungen 83, wobei die ringförmige Steuerschiebersteuerkammer mit der Einlassöffnung 72 in Verbindung steht. Durch die Verbindung der Steuerschieber-Steuerfläche 67e mit der Einlassöffnung 72 wird auch das Ende 67d des Steuerschieberventils 67 via Durchgang 67g mit der Steuerdrucköffnung 83 verbunden. Wenn also die stationären Strömungszustände verwirklicht sind, sind die einander gegenüberliegenden Enden des Steuerschieberventils 67 dem gleichen Fluiddruck ausgesetzt.
  • Anschließend umfasst eine zweite Stufe des Vorgangs das Steuern des Fluidflusses durch die Steueröffnungen 83 durch die Steuerschieberventilbewegung zwischen der obenerwähnten Minimum- und Maximumfluss-Steuerschieberposition. Die Bewegung des Steuerschieberventils wird durch Ableiten von Fluid von dem Ventilsitz 21a durch die Ablassöffnungen 74 gesteuert, um den Fluidddruck auf lineare proportionale Weise zu verändern. Beispielsweise wird der Spule 16 über die Kontakte 54 ein elektrischer Strom zugeführt, um ein elektromagnetisches Feld zu erzeugen, welches – zusätzlich zu dem permanentmagnetischen Feld der Permanentmagnetsegmente 34 und der Kraft des Fluiddrucks auf das Kugelventil 38 – die gewundene Feder 42 und die geringe Kraft der Federplatte 24 überwindet, um den Anker 22 linear proportional zu dem an die Spule 16 angelegten Strompegel zu bewegen. Weil das Kugelventil 38 sich mit dem Anker 22 bewegt, öffnet sich das Kugelventil 38 linear proportional zu dem an die Spule 16 angelegten Strom und leitet Fluid aus den Ablassöffnungen 74 ab, um den Fluiddruck an den Steuerschieberventilgliedenden außer Gleichgewicht zu setzen, um die Steuerschieberventilposition linear proportional zwischen der obenerwähnten Minimal- und Maximalfluidfluss-Steuerschieberposition relativ zu den Steueröffnungen 83 und Ablassöffnungen 81 des Ventilgehäuses 19a zu steuern. Dies sorgt für einen kontrollierten Fluidfluss aus den Steueröffnungen 83 heraus im direkten Verhältnis zur Öffnung des Kugelventils 38 gemäß der linearen Bewegung des Ankers 22, die ihrerseits direkt proportional zur Größe des der Spule 16 des Solenoid 14 zugeführten elektrischen Stromes ist.
  • Eine derartige axiale Steuerschieberbewegung, wie im Vorstehenden beschrieben, liefert einen Negativverstärkungsmodus der Fluidflusssteuerung, wobei ein linearer Rückgang des Fluiddrucks an den Steueröffnungen 80 im Verhältnis zu einem Anstieg des elektrischen Stromflusses zu der Spule 16 steht. Es kann aber auch ein Positivverstärkungsmodus der Fluidflusssteuerung durch das beschriebene Proportional-Fluidsteuerventil 10 mit veränderlicher Kraft erhalten werden durch Umkehrung des elektrischen Stromflusses in der Spule 16 und durch Zuführen von Zulaufdruck durch die Einlassöffnung 72 bei vollgeöffnetem Kugelventil 38, wie durch die Stellung des Ankers 22 bei stromdurchflossener Spule 16 bestimmt, wie in dem obenerwähnten US-Patent Nr. 5 611 370 beschrieben.
  • Unabhängig davon, ob das Proportional-Solenoid-Steuerventil 10 mit veränderlicher Kraft in einem Positiv- oder Negativverstärkungsmodus betrieben wird, werden die Ankerscheibe 25 und Dämpfungskammer 80 zusammenwirken, um Fluiddruckschwingungen zu vermindern oder zu dämpfen, weiche aus dem elektrischen, mechanischen und/oder hydraulischen Geräusch in dem/der gesteuerten Fluidsystem oder -schaltung resultieren, welche Druckschwingungen ihrerseits zu einem nichtlinearen Ventilantwortverhalten führen können. In einer elektronisch gesteuerten Fahrzeuggetriebeanwendung kann elektromechanisches Geräusch in dem/der gesteuerten System oder Schaltungsanordnung seinen Ursprung in dem Getriebekontrollmodul (z.B. ein zerhacktes Pulsbreitensteuersignal) und Schwingungen der Kupplung oder Gangschaltungsventile in dem Getriebekörper haben und Fluiddruckschwingungen und nichtlineares Ventilverhalten erzeugen.
  • Es wurden bestimmte bevorzugte Ausführungsformen des Proportional-Solenoid-Ventils mit veränderlicher Kraft und der Fluidsteuervorrichtung für ein elektronisches Getriebe gemäß der Erfindung aufgezeigt und im Detail beschrieben; es versteht sich jedoch, dass Variationen oder Modifikationen möglich sind, ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Claims (13)

  1. Spule-und-Spulenkörper-Anordnung für ein solenoidbetätigtes Proportionalventil mit veränderlicher Kraft, wobei die Anordnung aufweist: eine Solenoidspule (16), welche auf einer Oberfläche des Spulenkörpers (18) um eine Längsbohrung (20) des Spulenkörpers herum angeordnet ist, einen Anker (22), welcher in der Bohrung als Antwort auf einen an die Solenoidspule angelegten elektrischen Strom axial bewegbar ist, und Permanentmagnetmittel (34) zum Bereitstellen eines permanentmagnetischen Feldes für ein Zusammenwirken mit dem elektromagnetischen Feld der strombeaufschlagten Solenoidspule, um den Anker proportional zur Größe des an die Solenoidspule angelegten elektrischen Stromes zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (18) eine Mehrzahl von Taschen (18a) aufweist, welche in einer gemeinsamen transversalen Ebene relativ zu der Achse der Längsbohrung (20) in Umfangsrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind, wobei jede Tasche ein axial magnetisiertes Permanentmagnetsegment (34) aufnimmt, wobei die Permanentmagnetsegmente (34) um die Peripherie der Bohrung (20) angeordnet sind und gemeinsam das permanentmagnetische Feld bereitstellen.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Taschen (18a) sich in Axialrichtung in dem Spulenkörper (18) erstrecken.
  3. Anordnung nach Anspruch 1, wobei jedes Magnetsegment (34) in seiner eigenen Tasche (18a) eingegrenzt ist und von benachbarten Magnetsegmenten getrennt ist durch sich radial erstreckende Endwandungen (18d, 18e) der Tasche und von dem Anker (22) getrennt ist durch eine innere bogenförmige Öffnung (18b) der Tasche.
  4. Anordnung nach Anspruch 3, wobei jedes Magnetsegment (34) in jeder Tasche (18a) reibschlüssig eingegrenzt ist.
  5. Anordnung nach Anspruch 4, wobei jedes Permanentmagnetsegment (34) dadurch reibschlüssig eingegrenzt ist, dass sich radial erstreckende Endflächen (34e, 34f) des Magnetsegmentes mit einem ersten und einem zweiten sich axial erstreckenden Festlegepfosten (18h, 18i), welche in jeder Tasche (18a) in der Nähe der sich radial erstreckenden Endwandungen (18d, 18e) vorgesehen sind, in reibschlüssigen Eingriff kommen, wenn das Segment in die Tasche eingefügt wird.
  6. Anordnung nach Anspruch 5, wobei ein Rücksprung (18p) in einer axialen Wandung (18f) jeder Tasche (18a) hinter dem Magnetsegment (34) in der Nähe des Übergangs zwischen der axialen Wandung und jeder sich radial erstreckenden Endwandung (18d, 18e) vorgesehen ist zur Aufnahme von Kunststoffspänen, welche von den Festlegepfosten abgetrennt werden, wenn das Magnetsegment (34) mit Reibschluss in die jeweilige Tasche eingefügt wird, so dass die Späne das Magnetsegment in der Tasche nicht fehlorientieren.
  7. Anordnung nach Anspruch 1, wobei jede Tasche (18a) durch eine innere bogenförmige Öffnung (18b), eine äußere bogenförmige Wandung (18c) und eine erste und eine zweite radiale Endwandung (18d, 18e) definiert ist und ein offenes äußeres axiales Ende aufweist, durch das ein jeweiliges axial magnetisiertes Magnetsegment (34) in die Tasche eingefügt werden kann, und ein inneres axiales Ende aufweist, welches durch eine axiale Taschenwandung (18f) geschlossen ist, die sich im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse erstreckt.
  8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei jedes Permanentmagnetsegment (34) eine der Bohrung (20) gegenüberliegend angeordnete, innere bogenförmige Magnetoberfläche (34a) aufweist, welche gemeinsam das permanentmagnetische Feld bereitstellen, wobei die Permanentmagnetsegmente nach Anzahl und Länge der inneren bogenförmigen Oberfläche so gewählt sind, dass sie gemeinsam weniger als 100 % der Bohrung (20) überlagern, bei Betrachtung im Schnitt quer zu der Längsachse.
  9. Anordnung nach Anspruch 8, wobei die Längen der inneren bogenförmigen Oberfläche der Permanentmagnetsegmente (34) gemeinsam wenigstens ca. 67 % und bevorzugt ca. 70 % bis ca. 80 % der Bohrung (20) umschließen, bei Betrachtung im quer verlaufenden Schnitt.
  10. Anordnung nach Anspruch 8, wobei jedes Permanentmagnetsegment (34) eine äußere bogenförmige Oberfläche (34b), eine erste und eine zweite axiale Seitenfläche (34c, 34d) und eine erste und eine zweite sich radial erstreckende Endfläche (34e, 34f) aufweist, um ein im Wesentlichen C-förmiges Magnetsegment zu bilden, wobei jedes Segment zwischen den axialen Seitenflächen axial magnetisiert ist.
  11. Anordnung nach Anspruch 10, wobei die sich radial erstreckenden Endflächen (34e, 34f) in Umfangsrichtung im Abstand von den Endflächen eines benachbarten Magnetsegmentes (34) angeordnet sind, wobei die Endflächen – bei Betrachtung im quer verlaufenden Schnitt – in radialen Ebenen angeordnet sind, welche das Zentrum der Bohrung (20) schneiden.
  12. Anordnung nach Anspruch 10, wobei die Taschen (18a) so angeordnet sind, dass jedes Permanentmagnetsegment (34) mit im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse der Bohrung (20) ausgerichteten axialen Seitenflächen (34c, 34d) aufgenommen ist.
  13. Proportionalsolenoidventil mit variabler Kraft zum Steuern des Drucks eines Fluids in einem Fluidsteuerungssystem als Antwort auf einen an ein Solenoid angelegten elektrischen Strom, wobei das Ventil ein Gehäuse (19a, 19b) umfasst, welches in ihm angeordnet die Spule-und-Spulenkörper-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 und Mittel (42) zum Vorspannen des Ankers in einer Richtung aufweist, um eine Ventilfluiddruckantwort auf den Solenoidspulenstrom herzustellen.
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