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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Polyamid, das eine hohe Polarität und einen
hohen Brechungsindex hat und das als Material zur Herstellung von
Fasern oder Kunststoffen einsetzbar ist; ein Verfahren zur Herstellung
eines Polyamids und ein Zwischenprodukt zur Herstellung des Polyamids.
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Stand der
Technik
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Beispiele
für Materialien
und Produkte, die aus Polyamiden hergestellt werden, umfassen eine
Polyamidfaser wie Nylon, Polyamidharz, das als technischer Kunststoff
verwendet wird, und Aramidfaser wie z.B. Kevlar-Faser. Diese Polyamide
werden in großem
Umfang in Anwendungen wie universelle Fasermaterialien, elastische
Fasermaterialien, hochfeste Fasermaterialien und Kunststoffe verwendet.
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Allerdings
gibt es einen Bedarf für
die Entwicklung eines Polyamids, das verbesserte Eigenschaften aufweist.
Ein Beispiel ist Schwimmbekleidung. Wenn weiße Schwimmbekleidung, die mit
einem herkömmlichen
Nylon hergestellt wurde, getragen wird, kann der Körper des
Trägers
infolge der Nähe
des Brechungsindexes von Wasser und dem von Nylon durch die Schwimmbekleidung
gesehen werden. Schwimmbekleidung, die mit einem herkömmlichen
Polyamid mit hohem Brechungsindex hergestellt wird, ist andererseits
durch ein unangenehmes Gefühl
auf der Haut und durch ein nicht zufriedenstellendes Aussehen ungünstig. Somit
besteht ein Bedarf für
ein Polyamid, das eine Faser bereitstellen kann, die sowohl bezüglich eines
hohen Brechungsindex zufriedenstellend ist, als auch ein gutes Gefühl auf der
Haut vermittelt. Außerdem
hat herkömmliches
Polyamid eine schlechte biologische Abbaubarkeit und demnach wird
ein Polyamid gefordert, das eine verbesserte biologische Abbaubarkeit
hat.
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In
Anbetracht der obigen Ausführungen
besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung
eines Polyamids mit Funktionen wie hohem Brechungsindex, hohe Festigkeit
und hoher biologischer Abbaubarkeit.
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Offenbarung
der Erfindung
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Um
die vorstehend genannten Nachteile zu überwinden, haben die Erfinder
der vorliegenden Erfindung ausgedehnte Studien an Dicarbonsäuren, die
als Ausgangsmaterialien zur Herstellung von Polyamiden dienen können, durchgeführt und
haben festgestellt, dass Polyamide, die durch Polykondensation von
2H-Pyran-2-on-4,6-dicarbonsäure
und einer Vielzahl von Diaminen hergestellt werden, hohe mechanische
Festigkeit aufweisen und einen hohen Brechungsindex und eine hohe
Polarität
haben und dass ein 2H-Pyran-2-on-Ring ausgezeichnete biologische
Abbaubarkeit hat. Auf der Basis dieser Feststellungen wurde die
vorliegende Erfindung vollendet.
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Dementsprechend
stellt die vorliegende Erfindung ein Polyamid mit einer sich wiederholenden
Struktureinheit der Formel (1)
(worin
R
1 einen divalenten Kohlenwasserstoffrest
darstellt, der gegebenenfalls ein Heteroatom ohne aktiven Wasserstoff
in seiner Struktur aufweist) und ein Verfahren zur Herstellung desselben
bereit.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein Polyamid mit sich wiederholenden
Struktureinheiten der Formeln (1) und (2)
(worin
R
2 einen divalenten Kohlenwasserstoffrest
darstellt, der gegebenenfalls ein Heteroatom ohne aktiven Wasserstoff
in seiner Struktur hat, und R1 dasselbe wie oben definiert darstellt)
und ein Verfahren zur Herstellung desselben bereit.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner 2H-Pyran-2-on-4,6-dicarbonsäure-Derivate
bereit, die durch die Formel (3) dargestellt werden:
(worin X
1 eine
Alkoxygruppe oder ein Halogenatom darstellt).
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Unter
den Monomeren zur Herstellung des Polyamids der vorliegenden Erfindung
sind die obigen Carbonsäurederivate
neue Verbindungen.
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Beste Arten
zur Durchführung
der Erfindung
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Die
Polyamide der vorliegenden Erfindung haben eine sich wiederholende
Struktureinheit, die durch die Formel (1) dargestellt wird, oder
sich wiederholende Struktureinheiten, die durch die Formeln (1)
und (2) dargestellt werden. In den Formeln (1) und (2) stellen R1 und R2 jeweils
einen divalenten Kohlenwasserstoffrest dar, der gegebenenfalls ein
Heteroatom ohne aktiven Wasserstoff in seiner Struktur aufweist.
Unter divalenten Kohlenwasserstoffresten sind R3 und
R3-(OR3)l- bevorzugt, worin l eine Zahl zwischen
1 und 4 ist und R3 einen gesättigten
oder ungesättigten
divalenten C2-C24-Kohlenwasserstoffrest
darstellt, wobei eine lineare oder verzweigte C2-C24-Alkylengruppe, ein divalenter C3-C8-Cycloalkanrest und
ein aromatischer divalenter C5-C10-Kohlenwasserstoffrest
besonders bevorzugt sind. Beispiele für bevorzugtere R1 und
R2 umfassen eine Trimethylengruppe, eine
Propylengruppe, eine Tetramethylengruppe, eine Hexamethylengruppe,
eine Octamethylengruppe, eine Decamethylengruppe, eine Dodecamethylengruppe,
eine Phenylengruppe, eine Tolylengruppe, eine Xylylengruppe, eine
Naphthalingruppe, eine Cyclohexylengruppe und -CH2CH2(OCH2CH2)2-. Die Kohlenwasserstoffreste können einen
Substituenten haben, der keinen aktiven Wasserstoff hat, z.B. eine Alkoxy(vorzugsweise
C1-C6)-Gruppe, eine
Alkanoyl (vorzugsweise C2-C6)-Gruppe,
eine Alkyl(vorzugsweise C1-C6)-Gruppe, eine Aryl(vorzugsweise
C6-C14)-Gruppe oder
eine Aralkyl(vorzugsweise C7-C18)-Gruppe.
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Im
Polyamid mit sich wiederholenden Struktureinheiten der Formeln (1)
und (2) können
diese zwei Typen an Einheiten in einer Blockart (z.B. Blockcopolymer)
oder statistisch (d.h. Random-Copolymer) verknüpft sein.
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Beim
Molekulargewicht des erfindungsgemäßen Polyamids ist keine besondere
Beschränkung
auferlegt und es variiert entsprechend der Verwendung. Typischerweise
ist das Molekulargewicht auf der Basis des zahlenmittleren Molekulargewichts
vorzugsweise 10.000 bis 200.000, bevorzugter 40.000 bis 100.000.
Im Hinblick auf die Formbarkeit aus einer Lösung oder einer Schmelze davon
und der Entwicklung physikalischer Eigenschaften, z.B. mechanische
Festigkeit, ist das Molekulargewicht besonders bevorzugt 60.000
bis 80.000.
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Das
Polyamid der vorliegenden Erfindung, das eine sich wiederholende
Struktureinheit hat, die durch die Formel (1) repräsentiert
wird, kann entsprechend dem folgenden Reaktionsschema produziert
werden: Reaktionsschema
1
(worin X
2 eine Hydroxylgruppe,
eine Alkoxygruppe oder ein Halogenatom ist; R
1 dasselbe
wie oben definiert ist).
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Spezifischer
ausgedrückt,
ein 2H-Pyran-2-on-4,6-dicarbonsäure-Derviat
(4) und ein Diamin (5) werden einer Polykondensationsreaktion unterworfen,
um dadurch das erfindungsgemäße Polyamid
(1) zu produzieren.
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Unter
den Dicarbonsäuremonomeren
(4) sind ein Monomer, in dem X2 eine Alkoxygruppe
ist, und ein Monomer, in dem X2 ein Halogenatom
ist, neue Verbindungen. Die Verbindungen können durch Umwandeln von 2H-Pyran-2-on-4,6-dicarbonsäure, die
durch die Formel (4) dargestellt wird (worin X für OH steht), in einen Ester
oder ein Säurehalogenid
derselben durch ein gängiges
Verfahren produziert werden. Unter Alkoxygruppen für X2 ist eine niedrigere Alkoxygruppe bevorzugt,
wobei eine C1-C6-Alkoxygruppe
in Anbetracht der Reaktivität
für Diamine
besonders bevorzugt ist. Unter den Halogenatomen sind ein Chloratom
und ein Bromatom bevorzugt.
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Entsprechend
der Dicarbonsäurespezies
(4) können
geeignete Polykondensationstypen verwendet werden. Eine Dehydratisierungs-Polykondensation
wird z.B. vorzugsweise verwendet, wenn eine Dicarbonsäurespezies
(4) eingesetzt wird, in der X2 eine Hydroxylgruppe
ist. Entsprechend wird eine Alkohol-entfernende Polykondensation
vorzugsweise verwendet, wenn ein Dicarbonsäurederivat (4) verwendet wird,
in dem X2 eine Alkoxylgruppe ist, und eine
Grenzflächen-Polykondensation
wird bevorzugt eingesetzt, wenn ein Dicarbonsäurederivat (4) verwendet wird,
in dem X2 ein Halogenatom ist.
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Bei
der Dehydratisierungs-Polykondensation z.B. werden Dicarbonsäure (4)
und ein Diamin (5) in einem Molverhältnis von etwa 1:1 vermischt
und das Gemisch wird in Gegenwart eines optionalen Dehydratisierungs-Kondensierungsmittels,
wie z.B. Dicyclohexylcarbodiimid, erwärmt.
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Bei
einer Alkohol-entfernenden Polykondensation werden z.B. ein Dicarbonsäure-Diester
(4) und ein Diamin (5) in einem Molverhältnis von etwa 1:1 vermischt
und dann wird das Gemisch erwärmt.
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Eine
Grenzflächenpolykondensation
wird vorzugsweise z.B. durchgeführt,
indem eine Grenzfläche zwischen
einer Lösung
eines Dicarbonsäuredihalogenids
(4) in Halogenkohlenwasserstoff und einer wässrigen Lösung, die Alkalihydroxid und
ein Diamin (5) enthält,
verwendet wird. Beispiele für
den Halogenkohlenwasserstoff umfassen Tetrachlorkohlenstoff und
Chloroform. Als Alkalihydroxid wird vorzugsweise Natriumhydroxid
eingesetzt.
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Das
Polyamid der vorliegenden Erfindung, das sich wiederholende Struktureinheiten
der Formel (1) und (2) hat, kann nach dem folgenden Reaktionsschema
produziert werden: Reaktionsschema
2
(worin X
3 eine Hydroxylgruppe,
eine Alkoxygruppe oder ein Halogenatom darstellt; m und n ganze
Zahlen sind und R
1, R
2 und
X
2 dieselbe Bedeutung wie oben definiert
haben).
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Spezifischer
ausgedrückt,
ein 2H-Pyran-2-on-4,6-dicarbonsäure-Derivat
(4), ein Diamin (5) und ein Dicarbonsäurederivat (6) werden einer
Polykondensationsreaktion unterworfen, um dadurch das Polyamid der vorliegenden
Erfindung mit sich wiederholenden Struktureinheiten der Formeln
(1) und (2) herzustellen.
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Unter
Alkoxygruppen für
X3 im Dicarbonsäuremonomer (6) ist eine niedrigere
Alkoxygruppe bevorzugt, wobei eine C1-C6-Alkoxygruppe
im Hinblick auf die Reaktivität
für Diamine
besonders bevorzugt ist. Unter Halogenatomen sind ein Chloratom
und ein Bromatom bevorzugt.
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Entsprechend
der Dicarbonsäurespezies
(4) und (6) können
geeignete Typen einer Polykondensation verwendet werden. Beispielsweise
wird eine Dehydratisierungs-Polykondensation bevorzugt verwendet,
wenn die Dicarbonsäurespezies
(4) und (6) verwendet werden, in denen X2 und
X3 jeweils eine Hydroxylgruppe sind. Entsprechend
wird vorzugsweise eine Alkohol-entfernende Polykondensation verwendet,
wenn Dicarbonsäurespezies
(4) und (6) verwendet werden, in denen jeder der Reste X2 und X3 eine Alkoxygruppe
ist, und eine Grenzflächenpolykondensation
wird vorzugsweise verwendet, wenn die Dicarbonsäurespezies (4) und (6) verwendet
werden, in denen X2 und X3 jeweils
ein Halogenatom sind.
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Diese
Reaktionen können
in einer Weise ähnlich
der im vorstehend beschriebenen Reaktionsschema 1 verwendeten durchgeführt werden,
mit der Ausnahme, dass eine willkürliche Menge an Dicarbonsäurederivat
(6) zugesetzt wird.
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Das
Verhältnis
der sich wiederholenden Struktureinheiten (1) zu (2) (m : n) ist
vorzugsweise 4 : 1 bis 1 : 4, wobei 2 : 1 bis 1 : 2 besonders bevorzugt
ist.
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Gegebenenfalls
kann eine Vielzahl von Additive dem erfindungsgemäßen Polyamid
zugesetzt werden. Beispiele für
Additive umfassen ein Antioxidans, ein Färbemittel, einen UV-Absorber,
einen Lichtstabilisator, einen Silanhaftvermittler, einen Lagerungsstabilisator,
einen Weichmacher, ein Gleitmittel, ein Lösungsmittel, einen Füllstoff,
ein Anti-Aging-Mittel, ein die Netzbarkeit modifizierendes Mittel
und ein die Beschichtbarkeit modifizierendes Mittel.
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In
den so erhaltenen Polyamiden der vorliegenden Erfindung verleiht
eine 2H-Pyran-2-on-Ringstruktur den Polyamiden Steifigkeit. Die
Polyamide können
eine Kombination sich wiederholender Struktureinheiten aus einer "steifen Ringeinheit-weichen
aliphatischen Ketteneinheit" oder
einer "steifen Ringeinheit-steifen
aromatischen Gruppeneinheit" haben,
indem R1 und R2 ausgewählt werden.
Die Polyamide, die eine derartige Struktur haben, dienen als Materialien
mit einem weiten Bereich physikalischer Eigenschaften und sind als
weiche, elastische oder hochfeste Fasern und Kunststoffe einsetzbar.
Da der 2H-Pyran-2-on-Ring außerdem
eine hohe Polarität
und einen hohen Brechungsindex hat, haben die erfindungsgemäßen Polyamide,
die daraus erhalten werden, auch eine hohe Polarität und einen
hohen Brechungsindex und sind für
Fasern für
Stoff verwendbar. Darüber
hinaus wird der 2H-Pyran-2-on-Ring in einem Zwischenprodukt während des
biologischen Abbaus von Lignin durch Wildtyp-Bakterien gefunden
und wird unter Bildung von Kohlendioxid und Wasser in Erde weiter
abgebaut. So erfahren die erfindungsgemäßen Polyamide einen schnellen
biologischen Abbau durch Ligninabbauende Wildtyp-Bakterien in Erde.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird als Nächstes
detaillierter anhand von Beispielen beschrieben, die allerdings
nicht zur Beschränkung
der Erfindung darauf angeführt
werden.
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Beispiel 1
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In
Acetonitril (100 ml) wurde 2H-Pyran-2-on-4,6-dicarbonsäure (nachfolgend
als PDC abgekürzt)
(10 g) gelöst.
Ein Gemisch aus der Lösung
und Oxalsäuredichlorid
(20 ml) wurde 20 h bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Das Reaktionsgemisch
wurde unter reduziertem Druck getrocknet und durch Sublimation bei 120°C und etwa
0,1 mmHg gereinigt, wodurch 8,2 g eines entsprechenden Säurechlorids,
2H-Pyran-2-on-4,6-dicarbonsäure-dichlorid
(im Folgenden als PDC-chlorid abgekürzt), in Form weißer nadelartiger Kristalle
hergestellt wurden.
(1H-NMR: in d3-Acetonitril)
PDC: 7,1, 7,4 (Ringproton),
1,43 (-COOH), PDC-chlorid: 7,4, 7,6 (Ringproton)
(13C-NMR:
in d3-Acetonitril)
PDC: 145, 152 (> C-COOH), 108, 122 (unsubstituierter Ringkohlenstoff),
161, 165 (Carbonyl und -COOH), PDC-chlorid: 145, 150 (> C-COOH), 110, 128 (Ringkohlenstoff, unsubstituiert),
164 (Keton), 157, 160 (-COCl) ppm.
(IR)
PDC: 3400 (-COOH), 1730 (Keton und Carbonsäure), PDC-chlorid:
1730 (Keton), 1750 (-Cocl), 720 (C-Cl) cm–1.
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Beispiel 2
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PDC
(10 g) wurde in Methanol (500 ml) gelöst und konzentrierte Salzsäure (1 ml)
wurde zu der Lösung gegeben.
Das resultierende Gemisch wurde durch Sieden für 24 h unter Rückfluss
erhitzt und dann bei Umgebungstemperatur unter reduziertem Druck
auf 50 ml konzentriert. Chloroform (300 ml) wurde zu dem Gemisch
gegeben. Das resultierende Gemisch wurde mit Eis gekühlt und
präzipitiertes,
nicht-umgesetztes PDC wurde durch Filtration entfernt. Das Filtrat
wurde durch Schütteln
mit einer wässrigen
0,5 %igen Lösung
(100 ml) von Natriumbicarbonat und anschließend 2 Mal mit Wasser (300
ml) verteilt. Die abgetrennte Chloroform-Lösung wurde über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und unter reduziertem Druck zur Trockne gebracht,
wodurch 7,8 g 2H-Pyran-2-on-4,6-dicarbonsäure-dimethylester (im Folgenden
als PDCM abgekürzt)
erhalten wurden.
(1H-NMR: in CDCl3)
7,15, 7,5 (Ringproton), 3,96 (Methyl)
(13C-NMR: in CDCl3)
54
(Methyl), 142, 150 (> C-COOCH3),
108, 122 (Ringkohlenstoff, unsubstituiert), 163 (Keton), 160 (-COO-) ppm.
(IR)
1730
(Keton), 1750 (Estercarbonyl), 110, 1280 (-C-O-C).
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Beispiel 3
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PDC-chlorid
(2,00 g, 9,04 mmol) wurde in Chloroform (30 ml) gelöst. Eine
wässrige
Lösung
(30 ml), die Hexamethylendiamin (1,58 g, 13,6 mmol) und NaOH (0,54
g, 13,6 mmol) enthielt, wurde vorsichtig in die Chloroform-Lösung gegossen.
Ein Rührpaddel,
das an der Flüssigkeit-Flüssigkeit-Grenzfläche angeordnet war,
wurde für
etwa 10 min mit etwa 30 U/min rotieren gelassen, dann wurde der
gebildete Polyamidfilm gesammelt. Der so gebildete Polyamidfilm
wurde sukzessive mit heißem
Wasser und Ethanol gewaschen und getrocknet, wodurch 2,41 g eines
Polyamids, das durch die Formel (1) dargestellt wird, worin R -(CH2)6- ist, in Form
eines weißen
Pulvers erhalten wurden.
(1H-NMR: in
d7-DMF)
7,1, 7,5 (Ringproton), 8,8
(Amido), 4,4 (α-Methylen),
3,3 (β-Methylen),
1,3 (γ-Methylen)
(13C-NMR: in d7-DMF)
145,
148 (> C-CONH-), 109, 119 (Ringkohlenstoff, unsubstituiert),
150 (Keton), 160 (Amido-Kohlenstoff), 40 (α-Methylen), 27 (β-Methylen),
14 (γ-Methylen)
ppm.
(IR)
3280 (> N-H,
Amido), 1640 (Carbonyl), 1685 (Amido I), 1540 (Amido II), 2920 (Methylen,
Streckschwingung) cm–1.
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Die
Grenzviskosität,
wie sie in Ameisensäure
bei 25°C
gemessen wurde, war 1,85 dl/g. Das zahlenmittlere Molekulargewicht
und das gewichtsmittlere Molekulargewicht waren 67.000 bzw. 104.000,
gemessen durch GPC unter Verwendung von Poly(N-vinylpyrrolidon)
als Standard.
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Beispiel 4
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Das
Verfahren von Beispiel 3 wurde wiederholt, außer dass Decamethylendiamin
(2,33 g, 13,6 mmol) anstelle von Hexamethylendiamin verwendet wurde,
wodurch 2,73 g eines Polyamids, das durch die Formel (1) dargestellt
wird, in der R -(CH2)10-
ist, als weißes
Pulver erhalten wurden.
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(1H-NMR:
in d7-DMF)
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Das
Peakprofil war identisch mit dem, das in Beispiel 3 erhalten worden
war, außer
dass Peaks, die zu den Methylenprotonen in γ- und δ-Position zugeordnet wurden,
bei etwa 1,4 ppm beobachtet wurden.
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(13C-NMR:
in d7-DMF)
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Das
Peakprofil war identisch mit dem, das in Beispiel 3 erhalten worden
war, außer
dass die Peaks, die Methylenkohlenstoffen in γ- und δ-Positionen zugeordnet wurden,
bei 14 bis 12 ppm beobachtet wurden.
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(IR)
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Das
IR-Spektrum war ähnlich
dem, das in Beispiel 3 erhalten worden war, außer dass die Intensität eines
Peaks, der der Streckschwingung von Methylen bei etwa 2920 cm–1 zugeordnet
wurde, erhöht
war.
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Die
intrinsische Viskosität,
wie sie in Ameisensäure
bei 25°C
gemessen wurde, war 2,05 dl/g. Das zahlenmittlere Molekulargewicht
und das gewichtsmittlere Molekulargewicht waren 96.000 bzw. 147.000,
gemessen durch GPC in ähnlicher
Weise wie es in Beispiel 3 angewendet wurde.
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Beispiel 5
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Das
Verfahren von Beispiel 3 wurde wiederholt, außer dass Dodecamethylendiamin
(2,71 g, 13,6 mmol) anstelle von Hexamethylendiamin verwendet wurde,
wodurch 3,16 g eines Polyamids, das durch Formel (1) dargestellt
wird, worin R -(CH2)12-
war, als weißes
Pulver erhalten wurden.
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(1H-NMR
in d7-DMF)
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Das
Peakprofil war identisch dem, das in Beispiel 3 erhalten worden
war, außer
dass Peaks, die methylenischen Protonen in γ-, δ- und ε-Positionen zugeordnet wurden,
bei etwa 1,4 ppm beobachtet wurden.
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(13C-NMR:
in d7-DMF)
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Das
Peakprofil war identisch mit dem in Beispiel 3 erhaltenen, außer dass
die Peaks, die Methylenkohlenstoffen der γ-, δ- und ε-Positionen zugeordnet wurden,
bei 14 bis 11 ppm beobachtet wurden.
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(IR)
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Das
IR-Spektrum war dem sehr ähnlich,
das in Beispiel 3 erhalten worden war, außer dass die Intensität eines
Peaks, der einer Streckschwingung von Methylen bei etwa 2920 cm–1 zugeordnet
wurde, erhöht
war.
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Die
Grenzviskosität
wurde in Ameisensäure
bei 25°C
gemessen und war 1,94 dl/g. Das zahlenmittlere Molekulargewicht
und das gewichtsmittlere Molekulargewicht waren 72.000 bzw. 113.000,
gemessen durch GPC in ähnlicher
Weise, wie es in Beispiel 3 erfolgte.
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Beispiel 6
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In
eine Lösung
von PDC-chlorid (2,00 g, 9,04 mmol) in Acetonitril (30 ml) wurde
eine Acetonitrillösung (50
ml), die p-Phenylendiamin (0,976 g, 9,04 mmol) und Triethylamin
(0,914 g, 9,04 mmol) enthielt, tropfenweise über einen Zeitraum von etwa
1 h unter Eiskühlung
gegeben. Nachdem das Gemisch unter Kühlung mit Eis 2 h lang gerührt worden
war, wurde Hexamethylphosphorsäuretriamid
(im Folgenden als HMPT abgekürzt) (100
ml) dem Gemisch zugesetzt. Das resultierende Gemisch wurde für 12 h bei
Raumtemperatur gerührt.
Das gesamte Gemisch wurde in gesättigte
Kochsalzlösung
(50 ml) gegeben. Die Präzipitate
wurden gesammelt, mit heißem
Wasser, Acetonitril und Ethanol gewaschen, wodurch 2,65 g eines
Polyaramids, das durch die Formel (1) dargestellt wird, in der R
-(p-C6H4)- war,
als blassgelbes Pulver erhalten wurden.
(1H-NMR:
in d7-DMF)
7,1, 7,5 (Proton, PDC-Ring),
6,2, 6,8 (Proton, Benzolring), 9,1 (Amido).
(13C-NMR:
in d7-DMF)
145, 148 (> C-CONH-, PDC-Ring), 109, 119 (Kohlenstoff,
unsubstituiert, PDC-Ring), 134 (> C-NHCO-, Benzolring), 121 (Kohlenstoff,
unsubstituiert, Benzolring), 150 (Keton), 160 (Amido-Kohlenstoff)
ppm.
(IR)
3275 (> N-H,
Amido), 1640 (Carbonyl), 1685 (Amido I), 1544 (Amido II), 3040,
2980 (C-H, Benzolring) cm–1.
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Die
Grenzviskosität,
gemessen in Ameisensäure
bei 25°C,
war 2,20 dl/g. Das zahlenmittlere Molekulargewicht und das gewichtsmittlere
Molekulargewicht waren 101.000 bzw. 154.000, gemessen durch GPC
in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 3.
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Beispiel 7
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Das
Verfahren von Beispiel 6 wurde wiederholt, außer dass m-Phenylendiamin (0,976
g, 9,04 mmol) verwendet wurde, wodurch 2,07 g eines Polyaramids,
das durch die Formel (1), in der R -(m-C6H4)- ist, dargestellt wird, als blassgelbes
Pulver erhalten wurden.
(1H-NMR: in
d7-DMF)
7,1, 7,5 (Proton, PDC-Ring),
6,2, 6,8, 7,2 (Proton, Benzolring), 9,1 (Amido).
(13C-NMR:
in d7-DMF)
146, 148 (> C-CONH-, PDC-Ring), 110, 119 (Kohlenstoff,
unsubstituiert, PDC-Ring), 133 (> C-NHCO-, Benzolring), 120
(Kohlenstoff, unsubstituiert, Benzolring), 150 (Keton), 162 (Amido-Kohlenstoff)
ppm.
(IR)
3275 (> N-H,
Amido), 1640 (Carbonyl), 1685 (Amido I), 1544 (Amido II), 3040,
2980 (C-H, Benzolring) cm–1.
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Die
Grenzviskosität,
die in Ameisensäure
bei 25°C
gemessen wurde, war 2,88 dl/g. Das zahlenmittlere Molekulargewicht
und das gewichtsmittlere Molekulargewicht waren 125.000 bzw. 168.000,
gemessen durch GPC nach einem ähnlichen
Verfahren wie das in Beispiel 3 verwendete.
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Beispiel 8
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Eine
wässrige
Lösung
(50 ml) von PDC (2,00 g, 10,86 mmol) und eine Lösung von p-Xylylendiamin (1,77
g, 13,0 mmol) in Methanol (30 ml) wurden vermischt, wodurch weiße Präzipitate
gebildet wurden. Die Präzipitate
wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und unter
reduziertem Druck getrocknet, wodurch 3,08 g (9,63 mmol) eines 1:1-Salzes
davon erhalten wurden. Ein Teil des Salzes wurde in HMPT (100 ml)
unter Bildung einer Suspension gelöst. Eine Lösung von Dicyclohexylcarbodiimid
(nachfolgend als DCC abgekürzt)
(3,97 g, 19,26 mmol) in HMPT (30 ml) wurde der Suspension zugesetzt
und das Gemisch wurde für
20 h unter Erwärmen
auf 60°C
reagieren gelassen. Der als Nebenprodukt gebildete Dicyclohexylharnstoff
(im Folgenden als DC-Harnstoff abgekürzt) wurde durch Heißfiltration
entfernt und das Filtrat wurde unter Rühren in Methanol (500 ml) gegossen.
Die gebildeten Präzipitate
wurden durch Filtration gesammelt und getrocknet, wodurch 2,44 g
eines Polyaralkylamids, das durch die Formel (1), worin R -(p-CH2-C6H4-CH2)- ist, dargestellt wird, als blassgelbes
Pulver erhalten werden.
(1H-NMR: in
d7-DMF)
7,1, 7,5 (Proton, PDC-Ring),
6,8 (Proton, Benzolring), 9,0 (Amido), 3,2 (Methylen).
(13C-NMR: in d7-DMF)
145,
147 (> C-CONH-, PDC-Ring), 108, 117 (Kohlenstoff,
unsubstituiert, PDC-Ring), 129 (> C-CH2-,
Benzolring), 122 (Kohlenstoff, unsubstituiert, Benzolring), 150
(Keton), 160 (Amido-Kohlenstoff), 64 (Methylen) ppm.
(IR)
3275
(> N-H, Amido), 1640
(Carbonyl), 1684 (Amido I), 1546 (Amido II), 3038, 2984 (C-H, Benzolring)
cm–1.
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Die
Grenzviskosität,
die in Ameisensäure
bei 25°C
gemessen wurde, war 1,74 dl/g. Das zahlenmittlere Molekulargewicht
und das gewichtsmittlere Molekulargewicht waren 62.000 bzw. 94.000,
gemessen durch GPC in einem ähnlichen
Verfahren wie das in Beispiel 3 verwendete.
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Beispiel 9
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PDCM
(2,00 g, 9,43 mmol) und 1,4-Cyclohexanformdiamid (1,60 g, 9,43 mmol)
wurden vermischt und das Gemisch wurde bei 180°C für 20 h unter Stickstoff reagieren
gelassen, während
als Nebenprodukt gebildetes Methylformiat durch Destillation entfernt
wurde. Verfestigtes Polymer wurde durch Brechen des aus Glas hergestellten
Reaktors entnommen, schließlich
unter Verwendung eines Mörsers
fein zerkleinert und mit heißem
Wasser und Ethanol gewaschen, wodurch 2,91 g eines Polyamids, das
durch die Formel (1), worin R -(1,4-Cyclohexylen)- ist, dargestellt
wird, als blassgelbes Pulver erhalten werden.
(1H-NMR:
in d7-DMF)
7,1, 7,5 (Proton, PDC-Ring),
4,1, 2,4 (Proton, Cyclohexanring), 8,8 (Amido).
(13C-NMR:
in d7-DMF)
143, 146 (> C-CONH-, PDC-Ring), 108, 116 (Kohlenstoff,
unsubstituiert, PDC-Ring), 56, 42 (Kohlenstoff, Cyclohexanring),
152 (Keton), 161 (Amido-Kohlenstoff) ppm.
(IR)
3277 (> N-H, Amido), 1641
(Carbonyl), 1682 (Amido I), 1543 (Amido II), 2982 (Cyclohexanring)
cm–1.
-
Die
Grenzviskosität,
wie sie in Ameisensäure
bei 25°C
gemessen wurde, war 2,09 dl/g. Das zahlenmittlere Molekulargewicht
und das gewichtsmittlere Molekulargewicht waren 69.000 bzw. 127.000,
gemessen durch GPC in einem Verfahren ähnlich dem in Beispiel 3 verwendeten.
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Beispiel 10
-
PDC-chlorid
(0,10 g, 0,45 mmol) und Adipinsäuredichlorid
(0,34 g, 1,84 mmol) wurden in Chloroform (20 ml), das in einem 100
ml-Becherglas befand, gelöst.
Hexamethylendiamin (1,06 g, 9,10 mmol) und K2CO3 (0,31 g, 2,26 mmol), die als Entchlorierungsmittel
dienten, wurden in H2O (10 ml), das in einem
100 ml-Becherglas vorgelegt worden war, gelöst. Die wässrige Lösung wurde vorsichtig in die
Chloroformlösung
gegossen. Die gebildete Grenzfläche
wurde mäßig gerührt, so
dass sich die zwei Schichten nicht vermischten, und gebildeter Feststoff
wurde mit Hilfe einer Rührschaufel
gesammelt. Der Feststoff wurde in H2O dispergiert,
durch Filtration erneut gesammelt und unter reduziertem Druck getrocknet,
wodurch ein Copolymer erhalten wurde, für das R1 -(CH2)6- war und R2 -(CH2)4-
war. Die Bildung des Copolymers wurde durch die folgenden Analysen identifiziert.
(FT-IR)
3320
(NH), 2950 (-CH2-, Methylenkette), 1750
(> CO, Pyronring),
1670 (Amido I), 1540 (Amido II), 1270 (> CN) cm–1
(1H-NMR)
1,5, 3,4 (Methylenkette), 7,0,
7,4 (PDC-Ring), etwa 7,5 (Amido, Methylenkette), 8,5 (Amido, PDC-Gerüst) ppm
(Elementaranalyse)
C
: H : O : N = 0,425 : 0,440 : 0,076 : 0,059 (theoretisch, 52 % der
PDC-Einführung
C : H : O : N = 0,43 : 0,44 : 0,07 : 0,06)
-
Der
Anteil des eingeführten
PDC in das Polymer war 52%, was aus der Elementaranalyse und dem Verhältnis der
integralen Höhe
in dem Peak (etwa 7,5 ppm), der Methylenketten-Amido zugeordnet
wurde, zu der (etwa 8,5 ppm), der dem PDC-Gerüst-Amido zugeordnet wurde.
-
Beispiel 11
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In
einem Vierhalskolben, der mit einem Rührer, einem Stickstoffeinlassrohr,
einem Trocknungsrohr und einem Tropftrichter ausgerüstet war,
wurden ein Lösungsmittel
(Tetrahydrofuran) (20 ml) und Acetonitril (20 ml)), Hexamethylendiamin,
0,52 g (4,5 mmol), und Triethylamin (0,63 ml) gegeben. PDC-chlorid
(0,2 g, 0,9 mmol) wurde in einem Lösungsmittel (10 ml), das mit
dem obigen Lösungsmittel
identisch ist, gelöst
und die Lösung
wurde tropfenweise unter Rühren
und unter Kühlung
mit Eis zu dem obigen Gemisch gegeben. Nachdem das Rühren beendet
war, wurde eine Lösung
von Adipinsäurechlorid
(0,66 g, 3,62 mmol) in dem selben Lösungsmittel (10 ml) tropfenweise
zugesetzt und das Reaktionsgemisch wurde 5 Tage lang polymerisieren gelassen.
Das Produkt wurde in H2O (500 ml) dispergiert,
durch Filtration wieder gesammelt und unter reduziertem Druck getrocknet,
um dadurch ein Copolymer zu erhalten, in dem R1 -(CH2)6- und R2 -(CH2)4- war. Die Bildung
des Copolymers wurde durch folgenden Analysen identifiziert.
(FT-IR)
3320
(NH), 2950 (-CH2-, Methylenkette), 1750
(> CO, Pyronring),
1670 (Amido I), 1540 (Amido II), 1270 (> CN) cm–1
(1H-NMR)
1,5, 3,4 (Methylenkette), 7,0,
7,4 (PDC-Ring), etwa 7,5 (Amido, Methylenkette), 8,5 (Amido, PDC-Gerüst) ppm
(Elementaranalyse)
C
: H : O : N) 0,477 : 0,441 : 0,072 : 0,058 (theoretisch, 48 % der
PDC-Einführung
C : H : O : N = 0,48 : 0,44 : 0,07 : 0,06)
-
Der
Anteil des in das Polymer eingeführten
PDC war 48 %, was durch Elementaranalyse und das Verhältnis der
integralen Höhe
bei dem Peak (etwa 7,5 ppm), der Methylenketten-Amido zugeordnet
worden war, zu der des Peaks (etwa 8,5 ppm), der PDC-Gerüst-Amido
zugeordnet worden war.
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Beispiel 12
-
Das
Verfahren von Beispiel 11 wurde wiederholt, außer dass Hexamethylendiamin
(0,52 g, 4,5 mmol), PDC-chlorid (0,33 g, 1,51 mmol) und Adipinsäurechlorid
(0,55 g, 3,01 mmol) verwendet wurden, um dadurch ein Copolymer zu
erhalten, in dem R1 -(CH2)6 war und R2 -(CH2)4- war. Die Bildung
des Copolymers wurde durch die folgenden Analysen identifiziert.
(FT-IR)
3320
(NH), 2950 (-CH2-, Methylenkette), 1750
(> CO, Pyronring);
1670 (Amido I), 1540 (Amido II), 1270 (> CN) cm–1
(1H-NMR)
1,5, 3,4 (Methylenkette), 7,0,
7,4 (PDC-Ring), etwa 7,5 (Amido, Methylenkette), 8,5 (Amido, PDC-Gerüst) ppm
(Elementaranalyse)
C
: H : O : N = 0, 467 : 0,434 : 0,092 : 0,065 (theoretisch, 80 %
der PDC-Einführung
C : H : O : N = 0, 47 : 0,43 : 0,09 : 0,07)
-
Der
Anteil an eingeführtem
PDC in das Polymer war 80%, wobei dieser Wert aus der Elementaranalyse
und dem Verhältnis
der integralen Höhe
bei dem Peak (etwa 7,5 ppm), der Methylenketten-Amido zugeordnet
worden war, zu der des Peaks (etwa 8,5 ppm), der dem PDC-Gerüst-Amido
zugeordnet worden war, erhalten wurde.
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Beispiel 13
-
Acetonitril,
das als Lösungsmittel
zur Reaktion verwendet wurde, war durch Verwendung von Calciumhydroxid
für eine
Nacht vordehydratisiert und destilliert worden. Anschließend wurde
das Acetonitril in Gegenwart von P2O5 weiter destilliert, um dadurch ein Lösungsmittel
herzustellen. Es wurden destilliertes 1,2-Bis (2-aminoethoxy)ethan
(BAE) und Triethylamin verwendet.
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In
einen Vierhalskolben, der mit einem Rührer, einem Stickstoffeinlassrohr,
ein Trocknungsrohr und einem Tropftrichter ausgestattet war, wurden
BAE, 0,21 g (2,32 mmol), Triethylamin (0,27 g, 2,66 mmol) und Acetonitril
(50 ml) gegeben. PDC-chlorid (0,50 g, 2,26 mmol) wurde in Acetonitril
(50 ml) aufgelöst
und die Lösung
wurde tropfenweise unter Rühren
und unter Kühlung
mit Eis zu dem obigen Gemisch gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
bei Raumtemperatur für
6 Tage polymerisieren gelassen. Das Produkt wurde in H2O (1000
ml) dispergiert, durch Filtration gesammelt und unter reduziertem
Druck getrocknet. Das getrocknete Produkt wurde in einer Lösung von
Trifluoressigsäure
in Chloroform gelöst,
um eine Trifluoracetylierung durchzuführen. Das Produkt wurde zwei
Typen einer Repräzipitation,
d.h. Repräzipitation
in Methanol oder Wasser und Repräzipitation
in einer gesättigten
Lösung
von LiCl in Diemthylformamid unterzogen, wobei zwei Schritte wiederholt
wurden. Auf diese Weise wurden 0,62 g Polymer, in dem R1 -CH2CH2OCH2CH2OCH2CH2-
war, erhalten wurden. Die Bildung des Polymers wurde durch die folgenden
Analysen identifiziert.
(FT-IR)
3320 (NH), 2950 (-CH2-, Methylenkette), 1750 (> CO, Pyronring), 1670
(Amido I), 1540 (Amido II), 1270 (> CN) cm–1
(1H-NMR)
3,5, 3,4 (Methylenkette), etwa
7,0 (PDC-Ring), 8,5 (Amido, PDC-Gerüst) ppm
-
Beispiel 14
-
Acetonitril,
das als Lösungsmittel
zur Reaktion verwendet wurde, war durch Verwendung von Calciumhydroxid
für eine
Nacht vordehydratisiert und destilliert worden. Anschließend wurde
das Acetonitril außerdem in
Gegenwart von P2O5 destilliert,
um dadurch ein Lösungsmittel
herzustellen. Es wurden destilliertes 1,2-Bis (2-aminoethoxy)ethan
(BAE) und Triethylamin verwendet.
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In
einen Vierhalskolben, der mit einem Rühren, einem Stickstoffeinlassrohr,
einem Trocknungsrohr und einem Tropftrichter ausgestattet war, wurden
0,42 g (4,64 mmol), Triethylamin (0,54 g, 5,32 mmol) und Acetonitril
(50 ml) gegeben. PDC-chlorid (0,50 g, 2,26 mmol), gelöst in Acetonitril
(25 ml), und Adipinsäurechlorid
(0,43 g, 2,26 mmol), gelöst
in Acetonitril (25 ml), wurden nach und nach tropfenweise zu dem
obigen Gemisch unter Rühren
und Kühlung
mit Eis gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 6 Tage
polymerisieren gelassen. Das Produkt wurde in H2O
(1000 ml) dispergiert, durch Filtration gesammelt und unter reduziertem
Druck getrocknet. Das getrocknete Produkt wurde in einer Lösung von
Trifluoressigsäureanhydrid
in Chloroform aufgelöst,
um eine N-Trifluoracetylierung durchzuführen. Das Produkt wurde zwei
Typen der Repräzipitation
unterworfen, d.h. Repräzipitation
in Methanol oder H2O und Repräzipitation
in einer gesättigten
Lösung
von LiCl in Dimethylformamid, wobei die zwei Schritte wiederholt
wurden. Auf diese Weise wurden 0,82 g Copolymer, in dem R1 -CH2CH2OCH2CH2OCH2CH2- war und R2 -(CH2)4- erhalten. Die
Bildung des Polymers wurde durch die folgenden Analysen identifiziert.
(FT-IR)
3320
(NH), 2950 (-CH2-, Methylenkette), 1750
(> CO, Pyronring),
1670 (Amido I), 1540 (Amido II), 1270 (> CN) cm–1
(1H-NMR)
3,5, 3,4 (Methylenkette), etwa
7,0 (PDC-Ring), 8,5 (Amido, PDC-Gerüst) ppm
(Elementaranalyse)
C
: H : O : N = 0,321 : 0,464 : 0,156 : 0,058 (theoretisch, 35 % der
PDC-Einführung
C : H : O : N = 0,32 : 0,46 : 0,16 : 0,06)
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Der
Anteil an eingeführten
PDC war 35 %, was durch Elementaranalyse erhalten wurde.
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Testbeispiel 1
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Die
physikalischen Eigenschaften von Polyamiden und Polyaramiden, die
in den Beispielen 3 bis 9 erhalten worden waren, wurden untersucht.
Die Resultate sind in Tabelle 1 gezeigt.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Polyamid bereit, das einen hohen
Brechungsindex und hohe biologische Abbaubarkeit hat und das als
weiche, elastische oder hochfeste Fasern und Kunststoffe verwendbar ist.