DE69925983T2 - Druckelemente mit einer schicht auf basis flüssiger photopolymere und einer schicht auf basis fester photopolymere - Google Patents

Druckelemente mit einer schicht auf basis flüssiger photopolymere und einer schicht auf basis fester photopolymere Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft photoempfindliche Druckelemente, welche eine feste photopolymerisierbare Deckschicht und mindestens eine flüssige photopolymerisierbare Schicht umfassen. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung der photoempfindlichen Druckelemente.
  • Reliefbilddruckplatten werden häufig zum Drucken auf einer Vielzahl von Substraten, welche Papier, Wellpappe, Film, Folie und Laminate einschließen, verwendet. Reliefplatten schließen typischerweise eine Trägerschicht und eine oder mehrere Schichten von gehärtetem Photopolymer ein. Es ist auf dem Fachgebiet bekannt, dass eine verbesserte Druckqualität resultiert, wenn jede Schicht eine unterschiedliche Härte, d.h. Elastizitätsmodul, aufweist.
  • Mehrschichtphotopolymerdruckplatten können zum Beispiel durch Belichten von mehrfachen Schichten von unterschiedlichen flüssigen photopolymerisierbaren Zusammensetzungen mit aktinischem Licht durch ein photografisches Negativ, so dass die unterschiedlichen Schichten, wenn sie gehärtet sind, unterschiedliche Elastizitätsmoduln aufweisen, hergestellt werden. Flüssige photopolymerisierbare Mehrschichtdruckelemente haben jedoch eine Anzahl an Nachteilen. Beispiele von solchen Nachteilen sind Klebrigkeit, welche ein Anhaften des Substrats oder von Teilchen des Substrats an der Druckplatte verursacht, und Bildvariation von Platte zu Platte, wobei beides in einer niedrigeren Druckqualität resultiert.
  • Folglich bleibt auf dem Fachgebiet ein Bedarf, beständig nicht klebrige Mehrschichtdruckplatten aus flüssigen Photopolymeren herzustellen.
  • Diese und andere Aufgaben werden durch die vorliegende Erfindung, welche Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtdruckplatten aus sowohl festen als auch flüssigen photopolymerisierbaren Materialien bereitstellt, erfüllt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Herstellung eines Photopolymerdruckelements bereit, umfassend den Schritt: Bereitstellen einer Deckschicht (14), welche eine Schicht eines festen photohärtbaren Harzes mit ersten und zweiten gegenüberliegenden Hauptflächen umfasst; Platzieren eines photografischen Negativs benachbart zu der ersten Fläche der festen Schicht; Bereitstellen einer flüssigen Photopolymerschicht (18) benachbart zu der zweiten Fläche der Schicht, wobei ein Mehrschichtverbundmaterial gebildet wird; und Belichten des Verbundmaterials mit aktinischem Licht durch das photografische Negativ für eine Zeit und unter Bedingungen, welche zum Polymerisieren von ausgewählten Anteilen des Verbundmaterials wirksam sind.
  • Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Photopolymerdruckelement bereit, umfassend: eine Deckschicht (14), welche ein festes photohärtbares Harz umfasst und erste und zweite gegenüberliegende Hauptflächen aufweist; eine erste flüssige Photopolymerschicht benachbart zu der zweiten Fläche der Deckschicht; und ein Deckflächengebilde (12) benachbart zu der ersten Fläche der Deckschicht.
  • Die Verfahren umfassen im Allgemeinen die Schritte von Bereitstellen einer Deckschicht von festem photopolymerisierbarem Harz mit ersten und zweiten gegenüberliegenden Hauptflächen; Platzieren eines photografischen Negativs benachbart zu der ersten Hauptfläche der festen Schicht; Platzieren von flüssigem Photopolymer auf der zweiten Hauptfläche der Schicht, wobei feste und flüssige Schichten definiert werden; Belichten der Schichten mit aktinischem Licht durch das photografische Negativ, um ausgewählte Anteile der Schichten zu polymerisieren; und Entfernen der nicht polymerisierten Anteile der festen und flüssigen Schichten, nachdem die festen und flüssigen Schichten mit aktinischem Licht belichtet wurden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die feste Photopolymerdeckschicht durch einheitliches Aufbringen eines solvatisierten festen photopolymerisierbaren Harzes, z.B. eines Polyurethans, welches in einem Lösungsmittel gelöst ist, auf einen Deckfilm und Entfernen des Lösungsmittels davon hergestellt. Die resultierende Deckschicht wird durch eine erste Hauptfläche, welche das Deckflächengebilde umfasst, und eine zweite Hauptfläche gegenüberliegend zur ersten Hauptfläche definiert. Die resultierende Deckschicht wird hergestellt, wobei sie das Deckflächengebilde zum Platzieren über dem photografischen Negativ enthält, wobei der Wirkungsgrad des Verfahrens zur Herstellung von Mehrschichtdruckplatten mit flüssigem Photopolymer durch Beseitigen eines Verfahrensschrittes erhöht wird. Nachdem die Deckfilm-enthaltende Deckschicht über einem photografischen Negativ platziert ist, wird die Flexodruckplatte gemäß auf dem Fachgebiet von Mehrschichtdruckplatten mit flüssigem Photopolymer herkömmlichen Praktiken hergestellt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird auch das feste Photopolymer der Deckschicht ausgewählt, um dessen Fähigkeit, mit der benachbarten flüssigen photopolymerisierbaren Harzzusammensetzung zu vernetzen, wenn sie aktinischer Strahlung ausgesetzt wird, wobei eine integrierte Struktur gebildet wird, einzusetzen. Jedoch bleiben nach dem Härtevorgang alle Schichten unterscheidbare Einheiten.
  • Die zahlreichen Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung können durch Bezug auf die angefügten nicht maßstabsgetreuen Figuren vom Fachmann besser verstanden werden, wobei:
  • 1 eine Querschnittsansicht eines Flexodruckelements mit flüssigem Photopolymer mit einer festen Photopolymerdeckschicht gemäß der Erfindung ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht die Einbringung einer festen Photopolymerdeckschicht in ein flüssiges photohärtbares Druckelement (d.h. eine photohärtbare Druckplatte) ein. Genau betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung einer Druckplatte aus einem photohärtbaren Element mit mindestens zwei unterschiedlichen Schichten – wobei eine davon fest ist – umfassend: Belichten des photohärtbaren Elements mit aktinischem Licht durch ein photografisches Element. Die photohärtbaren Elemente, welche gemäß der Erfindung verwendet werden, können eine oder mehrere flüssige Schichten einschließen. In bevorzugten Ausführungsformen variieren die Elemente in der Dicke von etwa 0,025 Zoll bis etwa 0,25 Zoll (0,5 bis 6 mm) und haben Abmessungen von bis zu etwa 52 Zoll bis etwa 80 Zoll (1,3 bis 2 m). Wie in 1 gezeigt, umfasst ein bevorzugtes photohärtbares Element 10 ein Trägerflächengebilde 20, mindestens eine flüssige photohärtbare Schicht 18, eine feste photohärtbare Schicht 14 und eine optionale Deckflächengebildeschicht 12 zum Schutz eines photografischen Negativs.
  • Gemäß dem Verfahren der Erfindung wird über einem photografischen Negativ eine feste photohärtbare Deckschicht platziert. Die feste photohärtbare Deckschicht umfasst eine feste photopolymerisierbare Harzschicht, welche mindestens ein festes photopolymerisierbares Harz umfasst, und weist im Allgemeinen eine Dicke von etwa 0,003 bis 0,014 Zoll (0,08 bis 0,1 mm) auf. Bevorzugt ist die chemische Zusammensetzung der festen photopolymerisierbaren Harzschicht derart, dass es möglich ist, das nicht gehärtete feste Polymer zu entwickeln, d.h. durch eine wässrige Lösung, welche ein oberflächenaktives Mittel umfasst, zu entfernen. Solche Polymere sind im Allgemeinen Amin-enthaltend, d.h. Polyurethan(meth)acrylate, und werden genau in U.S. Patent Nr. 5,554,712, 5,364,741 und 5,328,805, alle von Huynh-Tran et al., beschrieben.
  • Stärker bevorzugt wird Polyvinylpyrrolidon (PVP) zu dem festen photopolymerisierbaren Harz (in Lösung) gegeben, so dass das Verhältnis an Feststoffen von PVP zu photopolymerisierbarem Harz etwa 1:1 Gewichtsteile beträgt. Noch stärker bevorzugt weist das zu dem festen photopolymerisierbaren Harz gegebene PVP ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von etwa 360.000 auf, wie durch Gelpermeationschromatographie bestimmt wird, und das Verhältnis an Feststoffen von PVP zu photopolymerisierbarem Harz beträgt etwa 1:1 Gewichtsteile.
  • Die Zugabe von PVP erhöht die Wasserwaschbarkeit der nicht gehärteten festen Deckschicht in einer Wasserloberflächenaktives Mittel-Lösung stark. Ohne die Zugabe von PVP zu dem festen photopolymerisierbaren Harz wird die resultierende Platte alternativ in einer verdünnten Lösung einer schwachen organischen Säure, zum Beispiel Essigsäure oder Milchsäure, entwickelt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform schließt das Druckelement eine optionale transparente Deckfilmschicht ein, welche zwischen der Deckschicht und einem photografischen Negativ eingebracht werden kann. Bevorzugt ist der Deckfilm flexibel und wurde aus Polyester gebildet. Repräsentative Deckfilme schließen die FLEXCOVER- und FLEXCOVER M-Produkte ein, welche von Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia verkauft werden.
  • Nachdem der Deckfilm und die Deckschicht über dem Bild-tragenden photografischen Negativ platziert wurden, wird die Flexodruckplatte gemäß auf dem Fachgebiet von Mehrschichtdruckplatten mit flüssigem Photopolymer herkömmlichen Praktiken hergestellt. Gemäß diesen herkömmlichen Praktiken wird mindestens eine Schicht von flüssigem Photopolymer dann über der festen Deckschicht in der gewünschten Dicke verteilt und das Trägerflächengebilde wird über der äußersten flüssigen Schicht (wenn mehr als eine vorhanden ist) platziert, um das Element zu bilden.
  • Genauer wird die flüssige photohärtbare Schicht, welche im Allgemeinen eine Dicke von etwa 0,030 bis etwa 0,250 Zoll (0,7 bis 7 mm) aufweist, für ihre Kompatibilität mit der festen photohärtbaren Harzschicht gewählt, so dass nach dem Härtevorgang die flüssigen und festen Schichten unterscheidbare Einheiten bleiben, welche dennoch stark genug miteinander verbunden sind (ohne die Hilfe eines Klebstoffes), dass (sich) die Schichten während dem Druckverfahren nicht trennen oder brechen.
  • Geeignete flüssige photohärtbare Materialien schließen ungesättigte Polymerverbindungen wie Polyester, Polyether, Polyenthiol-Zusammensetzungen, Polyurethane, endständig ungesättigte Homopolymere und Copolymere von Butadien, Isopren, Chloropren, Styrol, Isobutylen und Ethylen, bei welchen die endständige Ungesättigtheit über eine Kombination von mindestens zwei Ether-, Thioether-, Ester-, Keto- oder Amidresten an das Polymer angefügt ist, welche in Kombination mit einem Photoinitiator verwendet werden, ein. Beispielhafte flüssige photohärtbare Materialien werden in U.S. Patent Nr. 3,661,575 (Ketley et al.); U.S. Patent Nr. 4,332,873 (Hughes et al.); und U.S. Patent Nr. 4,266,007 (Hughes et al.) offenbart.
  • Wenn zusätzliche flüssige photohärtbare Schichten verwendet werden, zum Beispiel um eine Druckplatte mit besonderen Härtecharakteristika zu erreichen (z.B. um einen besonderen Gradienten von Elastizitätsmoduln zu erreichen), werden solche Schichten typischerweise über der ersten aufgebracht.
  • Die photohärtbaren Materialien der Erfindung sollten in mindestens einem aktinischem Wellenlängenbereich vernetzen (härten) und dabei aushärten. Wie hier verwendet, ist aktinische Strahlung eine Strahlung, welche zum Auslösen einer chemischen Veränderung in einer belichteten Einheit in der Lage ist. Aktinische Strahlung schließt zum Beispiel verstärktes (z.B. Laser) und nicht verstärktes Licht, insbesondere in den UV- und Infrarot-Wellenlängenbereichen ein. Bevorzugte aktinische Wellenlängenbereiche zum Härten der photohärtbaren Materialien der Erfindung sind 250 nm bis 450 nm, stärker bevorzugt 300 nm bis 400 nm, noch stärker bevorzugt 320 nm bis 380 nm.
  • Bevorzugt ist die chemische Zusammensetzung der festen photohärtbaren Harzschicht und der benachbarten flüssigen photohärtbaren Schicht gleich, wobei sie sich nur im mittleren Molekulargewicht unterscheiden. Zum Beispiel kann das feste Photopolymer, welches die feste photohärtbare Harzdeckschicht umfasst, ein Polyurethan mit einem mittleren Molekulargewicht von 5.000 bis 60.000 (bevorzugt 5.000 bis 30.000) sein, wogegen das flüssige Photopolymer, welches die flüssige photohärtbare Schicht 18 umfasst, ein Polyurethan mit einem mittleren Molekulargewicht von etwa 1.500 oder weniger sein kann.
  • Es ist auch bevorzugt, wenn die festen und flüssigen Photopolymere die gleichen ungesättigten endständigen Reste für das UV-Härtungsvermögen tragen, wie zum Beispiel ein Methacrylat oder ein Diisocyanat, um eine feste Bindung zwischen den festen und flüssigen Schichten 14 beziehungsweise 18 sicher zu stellen. Geeignete endständige Reste werden in U.S. Patent Nr. 5,554,712, 5,364,741 und 5,328,805, alle von Huynh-Tran et al. beschrieben.
  • Die Härte der festen und flüssigen Schichten wird durch Anpassen der Zusammensetzung von jeder Schicht erreicht, so dass die Schichten nach dem Härten die gewünschte relative Härte aufweisen. Dies wird typischerweise vom Fachmann durch Kontrollieren des Umfangs der Vernetzung, welche während der Photopolymerisation auftritt, erreicht. Der Umfang der Vernetzung in einer Polymerzusammensetzung ist direkt proportional zu ihrer Härte. Der Fachmann kontrolliert typischerweise den Umfang der Vernetzung durch Auswählen oder Herstellen von Polymeren mit unterschiedlichen Ungesättigtheitsgraden. Je mehr Ungesättigtheit in einer Polymerzusammensetzung vorhanden ist, desto stärker wird das Polymer nach dem Härten vernetzt sein und folglich, desto härter wird es sein. Dieses und andere Verfahren zum Erreichen von unterschiedlichen Härtegraden und anderer gewünschter physikalischer und chemischer Charakteristika von gehärteten Photopolymerharzen, welche Flexoreliefbilddruckplatten umfassen, sind dem Fachmann bekannt und werden im Detail in U.S. Patent Nr. 4,332,873 von Hughes et al. und U.S. Patent Nr. 3,990,897 von Zuerger et al. erörtert. Die Härte wird typischerweise gemäß dem im ASTM-Standard D 2240-91 (Standard Test Method for Rubber Property – Durometer Hardness) dargelegten Verfahren gemessen.
  • Schließlich wird das Trägerflächengebilde 20 im Allgemeinen als ein Träger verwendet. Diese Trägerschicht kann aus einem transparenten oder lichtundurchlässigen Material wie Papier, Cellulosefilm, Kunststoff oder Metall gebildet werden. In bevorzugten Ausführungsformen ist sie ein Polyethylenterephthalat-Film mit einer Dicke in der Größenordnung von 0,005 Zoll. Der Träger trägt gegebenenfalls einen Klebstoff für ein sichereres Anbringen an die photohärtbare Schicht. Typischerweise wird ein ultraviolett-transparenter Film als das Trägerflächengebilde 20 verwendet, um während der Entwicklung eine Sekundärbelichtung von hinten möglich zu machen.
  • Die Belichtung eines so gebildeten Elements bezieht typischerweise eine Belichtung mit aktinischer Strahlung von hinten durch die Trägerschichten, dann eine Belichtung mit aktinischer Strahlung von vorne durch das Bild-tragende Negativ ein. Es ist diese Belichtung von vorne, welche typischerweise das Reliefbild erzeugt, da das Licht das Polymer in jenen Bereichen I härtet, in welchen das Licht das Negativ passieren kann. Die Platte wird dann durch Entfernen des Deckflächengebildes und des überschüssigen (nicht gehärteten) Photopolymers, wobei in einer ein oberflächenaktives Mittel enthaltenden Lösung gewaschen wird, und gegebenenfalls durch ein zusätzliches Belichten mit UV-Licht, um den Härtevorgang zu vervollständigen, entwickelt.
  • Zusätzliche Aufgaben, Vorteile und neue Merkmale dieser Erfindung werden dem Fachmann aus den folgenden Beispielen offensichtlich, mit welchen nicht beabsichtigt ist, einschränkend zu sein.
  • BEISPIEL 1
  • Etwa 1.000 g einer Vorratslösung von Flexlight Splash IIF (Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia; enthaltend 440 Gramm (44%) festes Polymer, 420 Gramm (42%) Toluol und 140 Gramm (14%) Methylethylketon) wurden durch die Zugabe von etwa 360 Gramm Toluol und etwa 640 Gramm Methylethylketon modifiziert, um eine Endzusammensetzung zu erreichen, welche aus etwa 22% festem Polymer in einer 1:1-Lösung von Toluol zu Methylethylketon besteht. Ein feuchter Film der modifizierten Lösung mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen.
  • Eine Probeplatte wurde aus diesem Film unter Verwendung einer Belichtungseinheit vom Merigraph 100-Typ hergestellt. Die Deckfilm-enthaltende feste Deckschicht wurde über einem Bild-tragenden Negativ platziert. Dann wurde Letterflex 32C (Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia)-Polymergrundlage auf die feste Deckschicht aufgebracht. Ein Stück von Flexback (Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia)-Substrat wurde über der 32C-Grundlage positioniert und der gesamte Plattenaufbau wurde auf 110 Mil (2,8 mm) gepresst. Die Platte wurde zuerst 1,6 Minuten einer Belichtung von hinten durch das Flexback-Polyestersubstrat ausgesetzt, gefolgt von einer Flächenbelichtung für 8 Minuten durch das Negativ und die feste Deckschicht. Die Platte wurde für 10 Minuten in einer Rotationsauswascheinheit mit 35 Gallonen (160 Liter) gewaschen. Die verwendete Auswaschlösung enthielt 0,75 Gallonen (3,4 Liter) Flexowash X-100 (Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia) und ein halbes Pint Silicium-Entschäumungsmittel. Die Platte wurde getrocknet und für 10 Minuten nachbelichtet. Bei der resultierenden Platte wurden in der Platte Bereiche mit feinen Umkehrungen nicht weggewaschen.
  • Beispiel 2
  • Etwa 2,2 Gramm Polyvinylpyrrolidon (PVP) mit einem Molekulargewicht von 360.000 wurden zu etwa 10 Gramm der modifizierten Vorratslösung von Flexlight Splash IIF von Beispiel 1 gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil PVP und 1 Teil Splash IIF umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen.
  • Eine Probeplatte wurde unter Verwendung von diesem Film unter Verwendung einer Belichtungseinheit vom Merigraph 100-Typ hergestellt. Die Deckfilm-enthaltende feste Deckschicht wurde über einem Bild-tragenden Negativ platziert. Dann wurde Letterflex 32C-Polymergrundlage auf die feste Deckschicht aufgebracht. Ein Stück von Flexback-Substrat wurde über der 32C-Grundlage positioniert und der gesamte Plattenaufbau wurde mit einem Beilagenblech mit 110 Mil (2,8 mm) (die Ausmaße des Beilagenblechs sind 0,110'' × 0,5'' × 18'' (2,8 mm × 13 mm × 460 mm)) auf 110 Mil (2,8 mm) gepresst. Die Platte wurde 1,6 Minuten einer Belichtung von hinten durch das Flexback-Polyestersubstrat ausgesetzt, gefolgt von einer Flächenbelichtung für 8 Minuten durch das Negativ und die feste Deckschicht. Die Platte wurde dann für 10 Minuten in einer Rotationsauswascheinheit mit 35 Gallonen (160 Liter) gewaschen. Die verwendete Auswaschlösung enthielt 0,75 Gallonen (3,4 Liter) Flexowash X-100 und ein halbes Pint (0,3 Liter) Silicium-Entschäumungsmittel. Die Platte wurde getrocknet und für 10 Minuten nachbelichtet.
  • Die Deckschicht gemäß diesem Beispiel erreichte eine Entwicklung (Auswaschen) in den feinen Umkehrbereichen, war nicht klebrig und zeigte Haarrissbildung, als die Platte auf sich selber gefaltet wurde.
  • Beispiel 3
  • Etwa 1,6 Gramm Letterflex XLF230 Red (Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia) wurden zu etwa 10 Gramm einer Lösung, welche aus etwa 1,6 Gramm Polyvinylpyrrolidon (PVP) mit einem Molekulargewicht von 360.000, das in etwa 8,4 Gramm Isopropylalkohol gelöst worden war, bestand, gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil PVP und 1 Teil XLF230 Red umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film trocknete fest und milchig-weiß. Der Film löste sich in Wasser und auch in einem Flexowash 100-Bad.
  • Beispiel 4
  • Etwa 3,2 Gramm Letterflex XLF230 Red wurden zu etwa 1,6 Gramm einer Lösung, welche aus etwa 1,6 Gramm Polyvinylpyrrolidon (PVP) mit einem Molekulargewicht von 360.000, das in etwa 8,4 Gramm Isopropylalkohol gelöst worden war, bestand, gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 0,5 Teile PVP und 1 Teil XLF230 Red umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film trocknete klebrig, aber klarer als Beispiel 3. Der Film löste sich in Wasser und auch in einem Flexowash 100-Bad.
  • Beispiel 5
  • Etwa 2,2 Gramm Letterflex XLF230 Red wurden zu etwa 10,0 Gramm der modifizierten Vorratslösung von Flexlight Splash IIF von Beispiel 1 gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil Splash IIF und 1 Teil XLF230 Red umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film trocknete stark klebrig und klar.
  • Beispiel 6
  • Etwa 11,0 Gramm Letterflex XLF230 Red wurden zu etwa 100,0 Gramm der modifizierten Vorratslösung von Flexlight Splash IIF von Beispiel 1 gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil Splash IIF und 0,5 Teile XLF230 Red umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film trocknete klebrig und leicht trübe.
  • Beispiel 7
  • Zu etwa 2,8 Gramm Letterflex XLF230 Red (Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia) wurden etwa 10,0 Gramm Diaformer ZSM (Sandoz) bei 28% Feststoffen gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil Diaformer ZSM und 1 Teil XLF230 Red umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film trocknete klumpig, sehr brüchig und war nicht in der oberflächenaktives Mittel-Lösung löslich oder dispergierbar.
  • Beispiel 8
  • Etwa 5,5 Gramm Letterflex XLF230 Red wurden zu etwa 100,0 Gramm der modifizierten Vorratslösung von Flexlight Splash IIF von Beispiel 1 gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil Splash IIF und 0,25 Teile XLF230 Red umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film trocknete weniger klebrig als Beispiel 6 und leicht trübe. Diese Probe war in Wasser dispergierbar.
  • Beispiel 9
  • Zu etwa 1,6 Gramm einer Vorratslösung von Letterflex Newspress RSA (Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia) wurden etwa 10 Gramm einer Lösung, welche aus 1,6 Gramm Polyvinylpyrrolidon (PVP) mit einem Molekulargewicht von 360.000, das in etwa 8,4 Gramm Isopropylalkohol gelöst worden war, bestand, gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil PVP und 1 Teil Newspress RSA umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film war trocken nicht klebrig, klar und brüchig. Der Film löst sich in Wasser und auch in einem Flexowash 100-Bad.
  • Beispiel 10
  • Zu etwa 10 Gramm einer Vorratslösung von Letterflex Newspress RSA wurden etwa 1,0 Gramm Ethylcellulose gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil Ethylcellulose und 4 Teile Newspress RSA umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film war trocken, nicht klebrig, klar und biegsam. Der Film löst sich nicht in Wasser oder in einem Flexowash 100-Bad.
  • Beispiel 11
  • Es wurde 1 Gewichtsteil von Beispiel 9 mit 1 Teil von Beispiel 10 gemischt. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen. Der resultierende Film war trocken, nicht klebrig, klar und biegsam. Der Film löst sich in Wasser und in einem Flexowash 100-Bad.
  • Beispiel 12
  • Etwa 22 Gramm Polyvinylpyrrolidon (PVP) mit einem Molekulargewicht von 10.000 wurden zu etwa 100 Gramm der modifizierten Vorratslösung von Flexlight Splash IIF von Beispiel 1 gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil PVP und 1 Teil Splash IIF umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen.
  • Eine Probeplatte wurde unter Verwendung von diesem Film durch eine typische Flüssigplattentechnik unter Verwendung einer Belichtungseinheit vom Merigraph 100-Typ hergestellt. Der Deckfilm mit der festen Deckschicht wurde über einem Bild-tragenden Negativ platziert. Dann wurde Letterflex 32C (Polyfibron Technologies, Inc., Atlanta, Georgia)-Polymergrundlage auf die feste Deckschicht aufgebracht. Ein Stück von Flexback-Substrat wurde über der 32C-Grundlage positioniert und der gesamte Plattenaufbau wurde mit einem Beilagenblech mit 110 Mil (2,8 mm) (die Ausmaße des Beilagenblechs sind 0,110'' × 0,5'' × 18'' (2,8 mm × 13 mm × 460 mm)) auf 110 Mil (2,8 mm) gepresst. Die Platte wurde 1,6 Minuten einer Belichtung von hinten durch das Flexback-Polyestersubstrat ausgesetzt, gefolgt von einer Flächenbelichtung für 8 Minuten durch das Negativ und die feste Deckschicht. Die Platte wurde dann für etwa 10 Minuten in einer Rotationsauswascheinheit mit 35 Gallonen (160 Liter) gewaschen. Die verwendete Auswaschlösung enthielt 0,75 Gallonen (3,4 Liter) Flexowash X-100 und ein halbes Pint (0,3 Liter) Silicium-Entschäumungsmittel. Die Platte wurde getrocknet und für 10 Minuten nachbelichtet.
  • Die gemäß diesem Beispiel hergestellte Deckschicht erreichte keine Entwicklung (Auswaschen) in den feinen Umkehrbereichen. Jedoch war die Platte nicht klebrig und zeigte keine Haarrissbildung, als sie auf sich selber gefaltet wurde.
  • Beispiel 13
  • Etwa 22 Gramm Polyvinylpyrrolidon (PVP) mit einem Molekulargewicht von 40.000 wurden zu etwa 100 Gramm der modifizierten Vorratslösung von Flexlight Splash IIF von Beispiel 1 gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil PVP und 1 Teil Splash IIF umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen.
  • Eine Probeplatte wurde unter Verwendung von diesem Film durch eine typische Flüssigplattentechnik unter Verwendung einer Belichtungseinheit vom Merigraph 100-Typ hergestellt. Der Deckfilm mit der festen Deckschicht wurde über einem Bild-tragenden Negativ platziert. Dann wurde die Letterflex 32C-Polymergrundlage auf die feste Deckschicht aufgebracht. Ein Stück von Flexback-Substrat wurde über der 32C-Grundlage positioniert und der gesamte Plattenaufbau wurde auf 110 Mil (2,8 mm) gepresst. Die Platte wurde 1,6 Minuten einer Belichtung von hinten durch das Flexback-Polyestersubstrat ausgesetzt, gefolgt von einer Flächenbelichtung für 8 Minuten durch das Negativ und die feste Deckschicht. Die Platte wurde dann für 10 Minuten in einer Rotationsauswascheinheit mit 35 Gallonen (160 Liter) gewaschen. Die verwendete Auswaschlösung enthielt 0,75 Gallonen (3,4 Liter) Flexowash X-100 und ein halbes Pint (0,3 Liter) Silicium-Entschäumungsmittel. Die Platte wurde getrocknet und für 10 Minuten nachbelichtet.
  • Die gemäß diesem Beispiel hergestellte Deckschicht erreichte keine Entwicklung (Auswaschen) in den feinen Umkehrbereichen. Jedoch war die Platte nicht klebrig und zeigte keine Haarrissbildung, als sie auf sich selber gefaltet wurde.
  • Beispiel 14
  • Etwa 22 Gramm KLUCEL L (Hercules, Inc., Wilmington, DE)-Hydroxypropylcellulose wurden zu etwa 100 Gramm der modifizierten Vorratslösung von Flexlight Splash IIF von Beispiel 1 gegeben, so dass die Feststoffe in der Lösung 1 Teil KLUCEL L und 1 Teil Splash IIF umfassten. Ein feuchter Film mit 10 Mil (0,25 mm) wurde auf einen mit Silikon beschichteten Polyesterdecktrennfilm unter Verwendung eines Abstreichmessers beschichtet, um einen trockenen Film mit 4 Mil (0,1 mm) zu gießen.
  • Eine Probeplatte wurde unter Verwendung von diesem Film durch eine typische Flüssigplattentechnik unter Verwendung einer Belichtungseinheit vom Merigraph 100-Typ hergestellt. Der Deckfilm mit der festen Deckschicht wurde über einem Bild-tragenden Negativ platziert. Dann wurde Letterflex 32C-Polymergrundlage auf die feste Deckschicht aufgebracht. Ein Stück von Flexback-Substrat wurde über der 32C-Grundlage positioniert und der gesamte Plattenaufbau wurde mit einem Beilagenblech mit 110 Mil (2,8 mm) (die Ausmaße des Beilagenblechs sind 0,110'' × 0,5'' × 18'' (2,8 mm × 13 mm × 460 mm)) auf 110 Mil (2,8 mm) gepresst. Die Platte wurde 1,6 Minuten einer Belichtung von hinten durch das Flexback-Polyestersubstrat ausgesetzt, gefolgt von einer Flächenbelichtung für 8 Minuten durch das Negativ und die feste Deckschicht. Die Platte wurde dann für etwa 10 Minuten in einer Rotationsauswascheinheit mit 35 Gallonen (160 Liter) gewaschen. Die verwendete Auswaschlösung enthielt 0,75 Gallonen (3,4 Liter) Flexowash X-100 und ein halbes Pint (0,3 Liter) Silicium-Entschäumungsmittel. Die Platte wurde getrocknet und für 10 Minuten nachbelichtet. Diese Beispieldeckschicht erreichte keine Entwicklung (Auswaschen) in den feinen Umkehrbereichen. Jedoch war die Platte nicht klebrig und eine Textur wurde in der Deckschicht festgestellt. Die Platte zeigte Haarrissbildung, als sie auf sich selber gefaltet wurde.

Claims (13)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Photopolymer-druckelements, umfassend die Schritte: Bereitstellen einer Deckschicht (14), welche eine Schicht eines festen photohärtbaren Harzes mit ersten und zweiten gegenüberliegenden Hauptflächen umfasst; Platzieren eines photografischen Negativs benachbart zu der ersten Fläche der festen Schicht; Bereitstellen einer flüssigen Photopolymerschicht (18) benachbart zu der zweiten Fläche der Schicht, wobei ein Mehrschichtverbundmaterial gebildet wird; und Belichten des Verbundmaterials mit aktinischem Licht durch das photografische Negativ für eine Zeit und unter Bedingungen, welche zum Polymerisieren von ausgewählten Anteilen des Verbundmaterials wirksam sind.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, weiter umfassend den Schritt des Entfernens von nicht polymerisierten Anteilen des Verbundmaterials nach dem Belichtungsschritt.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei die Deckschicht gebildet wird durch: Bereitstellen einer Schicht eines solvatisierten festen photohärtbaren Harzes auf einem Deckfilm; und Entfernen des Lösungsmittels, wobei die Deckschicht gebildet wird.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei eine Deckfilmschicht (12) zwischen die erste Fläche der festen photohärtbaren Harzschicht und das photografische Negativ eingebracht wird.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei die feste photohärtbare Harzschicht Polyvinylpyrrolidon umfasst.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei das Polyvinylpyrrolidon ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 360.000 aufweist.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei die feste photohärtbare Harzschicht Polyvinylpyrrolidon und ein festes photohärtbares Harz in einem Gewichtsverhältnis von 1:1 umfasst.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei die feste photohärtbare Harzschicht ein Polyurethan umfasst.
  9. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei das Polyurethan ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 360.000 aufweist.
  10. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das feste photohärtbare Harz in einem wässrigen Medium löslich ist.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei das wässrige Medium ein oberflächenaktives Mittel enthält.
  12. Photopolymerdruckelement, umfassend: eine Deckschicht (14), welche ein festes photohärtbares Harz umfasst und erste und zweite gegenüberliegende Hauptflächen aufweist; eine erste flüssige Photopolymerschicht (18) benachbart zu der zweiten Fläche der Deckschicht; und ein Deckflächengebilde (12) benachbart zu der ersten Schicht der Deckschicht.
  13. Druckelement gemäß Anspruch 12, umfassend eine zweite flüssige Photopolymerschicht benachbart zu der ersten flüssigen Photopolymerschicht.
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