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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Verfahren zum Herstellen von
Parboiled-Reis (angekochtem Reis) und den Parboiled-Reis.
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Es
ist bereits eine Anlage zur Herstellung von Parboild-Reis bekannt,
umfassend eine Vorrichtung zur Durchführung einer Einweichung, eine
Säule,
in der der Reis verkleistert wird, die implizit einen Ausgang und
einen Eingang und ein Heizmittel (Wasserdampf) umfasst (CH-344 292A.)
Ein Mittel zum Herstellen von Parboild-Getreide mit den oben genannten
Vorrichtungen und eine Vorrichtung zum Abtropfen lassen werden in
GB-A-2 298 122 offenbart. Ein Verfahren zur Vorbereitung eines Parboiled-Reises
mit einer minimalen Rissbildung wird in US-2,903,360 und in US-A-5316,783
offenbart
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Beim
Parboiled-Reis handelt es sich um einen Reis, der einer Einweichung,
einer thermischen Behandlung, einer Trocknung und in vielen Fällen einer
Bearbeitung unterzogen wurde. Diese Behandlung ermöglicht es
insbesondere, einen nicht klebenden Reis zu erhalten, dessen Körner unbeschädigt sind,
jedoch mit dem Nachteil, dass die Kochzeit länger ist.
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Die
Erfindung umgeht diesen Nachteil durch ein Verfahren zur Herstellung
von Parboiled-Reis, sowohl Paddy- als auch Cargo-Reis, das es ermöglicht, einen Parboiled-Reis
zu erhalten, dessen Kochzeit stark verkürzt ist.
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Das
Verfahren gemäß der Erfindung
besteht darin, den Reis in Wasser mit einer Temperatur von weniger
als 70°C
unter solchen Bedingungen und während
eines solchen Zeitraums einzu weichen, dass nach dem Entfernen des
Oberflächenwassers durch
Abtropfen oder Schleudern ein eingeweichter Reis mit mehr als 31
Gewichtsprozent Feuchtigkeit erhalten wird. Anschließend wird
eine Verkleisterung des eingeweichten Reises durchgeführt, indem
dieser während
eines ausreichend langen Zeitraums auf eine Temperatur von mehr
als 130°C
erhitzt und gleichzeitig die Feuchtigkeit bei mehr als 20 Gewichtsprozent
gehalten wird, um einen durchgehend verkleisterten Reis zu erhalten.
Gemäß der Erfindung erfolgt
die Verkleisterung, indem der eingeweichte Reis kontinuierlich durch
ein Gehäuse
geführt
wird, um durch das Gleichgewicht, das sich im Gehäuse zwischen
dem Feuchtigkeitsgehalt des Reises, der der Verkleisterung unterzogen
wird, und dem Feuchtigkeitsgehalt der gasförmigen Atmosphäre des Gehäuses einstellt,
die Dampfmenge zu begrenzen, die der Reis während der Verkleisterung freisetzt,
um die Feuchtigkeit des Reises im Laufe der Verkleisterung auf einem
Wert von über
20 Gewichtsprozent zu halten, und indem der eingeweichte Reis im
Gehäuse
im Wesentlichen durch Leitung erhitzt wird, sodass die Feuchtigkeit
des verkleisterten Reises nicht deutlich erhöht wird und insbesondere 28
Gewichtsprozent nicht überschritten
werden.
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Durch
ein derartiges Vorgehen werden zwei Probleme vermieden: Wenn der
Reis durch einen Heißluftstrom
erhitzt wird, kommt es notwendigerweise zu einer Trocknung, die
dessen Feuchtigkeitsgehalt sehr schnell reduziert, was zu einer
Rissbildung der Reiskörner
führt.
Außerdem
ist eine Behandlung durch einen Heißluftstrom aufgrund ihrer notwendigen
Kürze,
wenn man die Körner
nicht verbrennen möchte,
sehr wenig homogen, da wegen der Schnelligkeit der Freisetzung des
Wassers manche Körner nicht
mehr ausreichend Wasser erhalten, damit die Verkleisterung der Stärke korrekt
stattfinden kann. Wenn dagegen die Verkleisterung durch eine Behandlung
mit unter Druck stehendem Dampf erfolgt, übersteigt der Feuchtigkeitsgehalt
etwa 28 Gewichtsprozent. Es ist festzustellen, dass dies die Textur
der Körner
stärkt,
die weniger porös
wird. Die Kochzeit ist dann sehr lange. Wenn der Reis in ein Gehäuse gegeben
wird und durch Leitung und nicht durch Konvektion, mithilfe einer
heißen
Flüssigkeit
erhitzt wird, insbesondere durch Kontakt mit dem Metallgehäuse, das
durch die Durchleitung von Strom oder durch eine externe Ummantelung,
durch die ein flüssiger Wärmeträger geleitet
wird, erhitzt wird, kann der Feuchtigkeitsgehalt des Reises gut
unter Kontrolle gebracht werden, während dessen Temperatur erhöht wird,
um ihn zu verkleistern.
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Das
Einweichen erfolgt im Allgemeinen mindestens drei Stunden lang bei
einer Temperatur von 40 bis 70°C,
wobei die Dauer umso kürzer
sein kann, je höher
die Temperatur ist. Das Verhältnis
zwischen dem Volumen des Reises und demjenigen des Wassers beträgt mindestens
2,5. Die Einweichung kann in einer Wanne oder in einem Trichter
erfolgen. Die Vorrichtung zum Abtropfen kann ein Vibrationsfilter sein,
der die Trennung des Wassers sicherstellt, das sich auf der Oberfläche der
Reiskörner
befindet, und das insbesondere 2 bis 3 Gewichtsprozent darstellt.
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Im
Allgemeinen wird der verkleisterte Reis auf einen Feuchtigkeitsgehalt
von 11 bis 13 Gewichtsprozent getrocknet, um handelsüblichen
Reis zu erhalten, und gegebenenfalls wird der getrocknete Reis auch
verarbeitet.
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Vorzugsweise
beträgt
die Dauer des Durchlaufs oder die Aufenthaltsdauer des eingeweichten Reises
im Gehäuse
zwischen vier und zehn Minuten. Bei mehr als zehn Minuten kann es
vor kommen, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Reises zu sehr abnimmt.
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Es
kann dafür
gesorgt werden, dass in ruhendem Zustand der Reis zwischen 5 und
30 % des Volumens des Gehäuses
einnimmt.
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Um
zu verhindern, dass bestimmte Reiskörner ständig mit dem erhitzten Gehäuse in Kontakt bleiben
und rösten
wird bevorzugt, den Reis im Gehäuse
zu bewegen, indem das Gehäuse
zum Vibrieren gebracht wird, sodass nie die gleichen Reiskörner mit
dem Gehäuse
in Kontakt sind.
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Es
ist auch eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Zubereitung
von Reis bereitzustellen, das darin besteht, daraus durch das Verfahren
gemäß der Erfindung
Parboiled-Reis herzustellen, ihn auf Raumtemperatur abzukühlen (15
bis 30°C)
und dabei seine Feuchtigkeit bei mehr als 19 % zu belassen, den
abgekühlten
Reis zu verarbeiten, ihn auf mindestens 75–80°C zu erhitzen, dann den erhitzten Reis
abzuplatten und ihn bis zu einer Feuchtigkeit von 11 bis 13 % zu
trocknen.
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Am
Ende des Verfahrens zum Parboiling werden die Körner in eine Trockensäule übertragen, um
dort abgekühlt
zu werden. In dieser Säule
wird der Reis von einem Luftstrom mit Raumtemperatur durchflossen.
Dieser Reis wird so auf Raumtemperatur zurückgeführt und verliert dabei zwischen
3 und 5 % Feuchtigkeit.
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Die
Verarbeitung erfolgt durch das aufeinander folgende Durchlaufen
von 3 Verarbeitungskegeln, die herkömmlicherweise verwendet werden,
um den Reis zu bleichen.
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Zum
Beispiel und in den meisten Fällen
umfassen diese Geräte
einen metallischen Kegelstumpf, der mit einer scheuernden Schicht
belegt ist und sich im Inneren eines Gehäuses aus einem Siebblech dreht,
das genau die gleiche Form aufweist, jedoch geringfügig größer ist.
Der Reis wird zwischen dem Kegelstumpf und dem Metallgehäuse eingeführt, er
ordnet sich ringförmig
an, indem er sich mit dem Kegelstumpf dreht. Die Bleichung der Körner ergibt
sich aus der Reibung dieser gegen die scheuernde Fläche und
auch der Körner
gegeneinander. Um eine vollständige
Bleichung zu erzielen, d.h. die Freilegung der Stärke der
Körner,
werden die verarbeiteten Reiskörner
unverzüglich
der Erhitzung und der Abplattung unterzogen.
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Die
Feuchtigkeit des Reises bei Beendigung der Verarbeitung beträgt zwischen
17 und 20 %. Wenn die Abplattung der Körner ohne vorherige Erhitzung
durch den Durchlauf zwischen kalten Metallrollen stattfindet, ist
das Auftreten zahlreicher Brüche der
beschädigten
Körner
zu beobachten, von denen im Laufe der Abplattung ein Teil abgerissen
wurde. Es kommt zu einer Zunahme der Brüche um 20 Gewichtsprozent des
Produktes. Lediglich 25 % der Körner
bleiben unbeschädigt,
ohne Verformung und ohne fehlenden Teil.
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Die
Erhitzung der Körner über die
Temperatur ihrer Verkleisterung hinaus, zwischen 60 und 75°C je nach
Sorte, ermöglicht
es, ihre Verformbarkeit durch Überschreiten
der Glasübergangstemperatur
der Stärke
deutlich zu erhöhen.
Diese Erhitzung muss ohne Veränderung
der Feuchtigkeit der Körner erfolgen.
Eine Erhitzung mit Heißluft
würde z.B.
einen schnellen Feuchtigkeitsverlust und eine Versteifung der Körner mit
bedeutender Rissbildung und Brüchen hervorrufen.
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Die
Verwendung von Infrarot für
die Erhitzung der Körner
ist durchaus geeignet, durch eine Behandlung in einer einzigen Schicht
werden die Körner
in 20 Sekunden von 25°C
auf 80°C
erhitzt, ohne dass sich ihre Feuchtigkeit ändert. Die derart erhitzten
Körner
können
ohne die Bildung von Brüchen
und mit einer Quote von Körnern
mit Rissbildung (mit dem bloßen
Auge sichtbare Risse) von weniger als 10 % (Anzahl der Körner mit
Rissbildung/Gesamtzahl der Körner)
abgeplattet werden.
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Die
Abplattung erfolgt durch den Durchgang zwischen zwei Metallrollen,
z.B. den Rollen, die verwendet werden, um aus Getreide Flocken zu
bilden. Der Abstand zwischen den Rollen wird zwischen 0,2 und 0,5
mm eingestellt, vorzugsweise zwischen 0,3 und 0,4 mm, um die gewünschte Wirkung
auf die Körner
zu erzielen. Die identische Geschwindigkeit der zwei Rollen wird
auf 20 bis 60 UPM eingestellt, vorzugsweise auf 30 bis 50 UPM.
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Die
abgeplatteten Reiskörner
werden dann unverzüglich
in eine Trockensäule übertragen,
in der sie von einem Luftstrom mit einer Temperatur von weniger
als 50°C
durchflossen werden. Sie werden so nach und nach auf eine Feuchtigkeit
von 11 bis 13 % zurückgeführt, um
anschließend
konditioniert zu werden.
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Die
Dicke der Körner
wird wie folgt gemessen.
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Der
Querschnitt der Körner
in ihrer Mitte lässt eine
ovale Fläche
erscheinen.
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Die
Dicke E, die von der Messung erfasst wird, ist der kleinste in der
Mitte der Körner
genommene Schnitt.
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Praktisch
erfolgt die Messung der Dicke E mit der Schublehre in der Mitte
der Körner,
gesehen im Profil.
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Nach
der Abplattung und der endgültigen Trocknung
ist die durchschnittliche Dicke E von 100 zufällig genommenen Körnern mindestens
15 % geringer als die Dicke E der trockenen Körner, die nicht abgeplattet
wurden. Vorzugsweise reduziert die Abplattung die Dicke der Körner zwischen
20 und 25 %, wobei davon ausgegangen wird, dass E weder kleiner
als 0,9 mm noch größer als
1,3 mm sein darf. Unter dem kleineren Wert sind die Körner zu
platt und ähneln
Scheiben, die vernünftigerweise
nicht als Reiskörner
bezeichnet werden können.
Für den
nicht unterrichteten Verbraucher werden sie in die Kategorie der
Flocken eingeordnet. Es wird bevorzugt, dass E zwischen 1,1 und
1,2 mm liegt.
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Nach
der Abplattung und der Trocknung weist der erhaltene Reis mehr als
90 % der Körner ohne
Rissbildung auf. Die Körner
mit Rissbildung werden als gespaltener Reis bezeichnet, sie weisen einen
oder mehrere mit dem bloßen
Auge gut sichtbare Brüche
auf, die immer quer und von einer Seite zur anderen der Körner verlaufen.
Sie ergeben sich aus den zu starken Spannungen im Inneren der Körner aufgrund
von zu hohen Temperatur- und/oder Feuchtigkeitsunterschieden zwischen
dem Inneren und dem Umfang der Körner.
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Es
ist auch eine Aufgabe der Erfindung, eine Anlage zur Herstellung
von Parboiled-Reis bereitzustellen, die nacheinander eine Wanne
zur Einweichung, eine Vorrichtung zum Abtropfen und ein Gehäuse mit
einem Eingang und einem Ausgang, Mittel zum Erhitzen des Gehäuses sowie
Mittel, um das Gehäuse
zum Vibrieren zu bringen, umfassen, um den Reis vom Eingang bis
zum Ausgang hindurchzuleiten.
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Die
durchgehende Anlage gemäß der Erfindung
ermöglicht
es, alle Körner
individuell und homogen zu behandeln, und sie verhält sich
gleichzeitig wie ein Wärmeaustauscher
und ein geteilter chemischer Gas-Festkörper-Reaktor.
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Die
Reiskörner
werden gleich nach dem Eintritt in das Gehäuse einzeln durch den Kontakt
mit der heißen
Wand des Gehäuses
erhitzt. Die in den Körnern
gleichmäßig enthaltene
Feuchtigkeit verwandelt sich in dem Maße, in dem die Körner sich
erhitzen, nach und nach in Dampf um. Die Decke des Gehäuses füllt sich
gleichzeitig mit Wasserdampf und hält im Umkreis der Körner eine
Feuchtigkeit aufrecht, die deren Dehydration begrenzt und so die
vollständige Verkleisterung
der Stärke
ermöglicht.
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Damit
die Behandlung zufrieden stellend erfolgt und die Körner vollständig umgewandelt
werden, muss die Durchlaufzeit eine Temperaturerhöhung der
Körner
bis auf 130°C
ermöglichen.
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Die
Aufenthaltsdauer der Körner
im Gehäuse
wird durch dessen Länge
und durch die angewandte Vibrationsfrequenz bestimmt. Die Aufenthaltsdauer
wird wie oben angegeben eingestellt, um einen guten Einschluss der
Reiskörner
im Gehäuse zu
erzielen, wodurch der Wasserverlust begrenzt und die Dampfatmosphäre im Umkreis
der Körner
beibehalten wird.
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Es
ist auch eine Aufgabe der Erfindung, eine Charge von Parboiled und
nicht rissigen Reiskörnern bereitzustellen,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens 90 % der Körner gemäß dem Alkalitest durchgehend
verkleistert sind und eine Festigkeit von weniger als 62 auf dem
Chopin-Viskoelastograhpen aufweisen, nachdem sie acht Minuten lang
in Wasser getaucht wurden.
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Es
ist in der Tat festzustellen, dass die Parboiled-Reiskörner gemäß der Erfindung sehr homogen
verkleistert sind, und dass insbesondere 99 % der Körner und
sogar 100 davon verkleistert sind und dadurch der so hergestellte
Parboiled-Reis völlig
unerwarteterweise sehr schnell kocht.
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Wenn
außerdem
als zu behandelnde Reiskörner
diejenigen gewählt
werden, die einen Amylosegehalt im Verhältnis zur Trockenmasse von
weniger als 15 Gewichtsprozent aufweisen, ist festzustellen, dass
Parboiled-Reis gemäß der Erfindung
in 5 Minuten gekocht werden kann. Diejenigen Reissorten, die diesen
Amylosegehalt aufweisen, sind insbesondere Khao Dawk Mali (Thailand),
Miara (Frankreich) und le Hom Mali (Thailand).
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Diese
kurze Kochdauer ergibt sich auch bei Reis, der diesen Amylosegehalt
nicht aufweist, wenn er dem oben beschriebenen Verfahren unterzogen und
ein Abplattungsvorgang durchgeführt
wird.
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Der
Alkalitest wird wie folgt durchgeführt.
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100
Parboiled-Reiskörner
werden 20 Stunden lang in eine 1,7 %ige KOH-Lösung gegeben.
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Nach
20 Stunden Reaktionszeit ist der Abbau der Körner zu beobachten
- – unbeschädigte Körner: nicht
verkleisterte Körner
- – in
einer undurchsichtigen kreidigen Masse verteilte Körner: wenig
verkleisterte Körner
- – völlig durchsichtige
verteilte Körner,
ohne undurchsichtigen kreidigen Kern: vollständig verkleisterte Körner.
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Der
Chopin-Viskoelastograph ermöglicht
es, die viskoelastischen Eigenschaften des gekochten Reises zu bewerten,
indem seine Verformung unter Anwendung einer konstanten Kraft von
700g während
20 Sekunden und dann eines Nachlassens der Kraft während 40
Sekunden beurteilt wird.
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Für die Messung
im Viskoelastografen werden 100 g Reis in einem Liter sprudelndem
Wasser gekocht. Nach dem Kochen werden die Körner eine Minute lang auf einem
Sieb mit 1,25 mm Öffnung
abtropft und dann 15 Minuten lang in einer Petrischale von 60 mm
abgekühlt,
die auf eine feuchte Schwammplatte gestellt und von einer Petrischale von
80 mm so abgedeckt wird, dass letztere mit dem Wasser, das die Schwammplatte
tränkt,
eine Abdichtung bildet. Drei derartig abgekühlte Körner werden dann auf den Viskoelastographen
gelegt. Die Dicke E der Körner
vor der Anwendung der Kraft und die Dicke e1 nach
der Abplattung werden aufgezeichnet. Auf der Grundlage dieser Werte
wird die Festigkeit F = 100 (e1/E) berechnet.
Es werden sechs Messungen beim gleichen gekochten Reis durchgeführt, um
den Durchschnitt und die Standardabweichung bei den sechs erhaltenen
Ergebnissen zu berechnen.
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Außerdem haben
diese Parboiled-Reiskörner
gemäß der Erfindung
mit einem Amylosegehalt im Verhältnis
zur Trockenmasse von weniger als 15 Gewichtsprozent die folgende
Eigenschaft: die gekochten Körner,
die in einen hermetisch geschlossenen Behälter gegeben und bei 4°C 6 Tage
lang in den Kühlschrank
ge stellt werden, weisen eine im Viskoelastographen gemessene Festigkeit
auf, die höchstens
120 % derjenigen entspricht, die sie 15 Minuten nach dem Kochen
aufweisen. Diese Eigenschaft ist sehr gefragt, insbesondere wenn
ein Gericht im Voraus zubereitet werden muss.
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1 der
beigefügten
Zeichnung zeigt einen Teil der Anlage und
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2 und 3 zeigen
zwei Anlagen.
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Sie
umfasst einen Sockel, der auf Dämpferklötzchen 2 montiert
ist. Von diesem Sockel geht ein Ständer 3 aus, auf den
Unwuchtmotoren 4 montiert sind, die eine Platte 5 zum
Vibrieren bringen.
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Auf
dieser Platte 5 ist ein innerer Zylinder 6 und
koaxial daran ein Zylinder 7 verbolzt. Der Zwischenraum
zwischen den Zylindern 6 und 7 ist mit einem thermisch
und elektrisch isolierenden Material ausgefüllt. Eine metallische Rohrschlange 8 ist
um den Zylinder 6 befestigt und windet sich von einem Eingang 9 zu
einem Ausgang 10. Die Ausgänge 9 und 10 sind
durch einen elektrischen Heizkreislauf 11 mit einem elektrischen
Stromgenerator 12 verbunden. Der Eingang 9 wird
von einem vibrierenden Filter aus beschickt, der als Vorrichtung
zum Abtropfen dient und seinerseits durch ein Förderband aus einer Wanne zur
Einweichung mit feuchtem Reis beschickt wird.
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Die
in 2 gezeigte Anlage umfasst aufeinander folgend
eine Wanne 21 zum Einweichen, ein Gehäuse 8 zum Parboiling,
eine Vorrichtung 22 zum Trocknen und eine Vorrichtung 23 zur
Verarbeitung.
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Diejenige
von 3 umfasst aufeinander folgend eine Wanne 24 zum
Einweichen, ein Gehäuse 8 zum
Parboiling, eine Vorrichtung 25 zum Abkühlen, eine Vorrichtung 26 zur
Verarbeitung, eine Vorrichtung 27 zum Erhitzen, eine Vorrichtung 28 zur
Abplattung und eine Vorrichtung 29 zum Trocknen.
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Die
folgenden Beispiele erläutern
die Erfindung. In diesen Beispielen werden die Teile und Prozentsätze in Gewicht
angegeben, außer
bei ausdrücklicher
gegenteiliger Angabe.
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Beispiel 1
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Zwischen
1 und 600 kg Cargo-Reis der Sorte Khao Dawk Mali werden in eine
Wanne gegeben und mit 1500 Liter Wasser mit 65°C bedeckt. Der Reis wird 3 Stunden
lang in Kontakt mit dem Wasser gelassen. Das Einweichwasser wird
dann entfernt, und der Reis wird mithilfe der Schwerkraft aus der
Wanne entnommen und auf einem vibrierenden Filter entwässert, der
einen Vibrationsgenerator, ein auf einen rostfreien Rahmen geschweißtes rostfreies
Netzsieb und ein nicht verstopfendes System mit Nylonringen umfasst.
Seine Feuchtigkeit ist nun gleich 31,4%. Er wird dann durch eine
Dosierförderschnecke,
die von einem Frequenzumrichter gesteuert wird, mit einem Durchsatz
von 100 bis 600 kg/h (gemäß verschiedener
Versuche, die alle zur Zufriedenheit verliefen) zum Gehäuse gefördert, das
eine Rohrschlange mit 64 m Länge
und einem Innendurchmesser von 110 mm aufweist und deren Wände im Voraus
auf 190°C erhitzt
wurden. Der Reis wird durch Vibration mit einer Geschwindigkeit
von 7 m/Minute vom Eingang zum Ausgang des Gehäuses transportiert. Seine Aufenthaltsdauer
beträgt
9 Minuten und 9 Sekunden. Seine am Ausgang des Gehäuses erreichte
Temperatur beträgt
130°C. Seine
Feuchtigkeit beträgt
25,5 %. Die so behandelte Charge wird dann in Heißlufttrockensäulen transportiert,
in denen ihre Feuchtigkeit für
ihre Konservierung auf 12,5 % zurückgeführt wird. Sie wird dann gemäß dem herkömmlichen Verfahren
verarbeitet.
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Wenn
der so bearbeitete Reis dem Alkalitest unterzogen wird, weist er
98 % völlig
durchsichtige, d.h. völlig
verkleisterte Körner
auf.
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Seine
Dichte entspricht 95 % der Dichte der gleichen verarbeiteten, jedoch
nicht behandelten Körner.
Mit bloßem
Auge oder mit einer Doppellupe sind keine Risse sichtbar.
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Dieser
Reis, gemäß dem oben
beschriebenen Protokoll 5 Minuten lang in sprudelndem Wasser gekocht
und 15 Minuten lang abgekühlt,
weist die folgenden im Viskoelastographen gemessenen Textureigenschaften
auf:
Fmoy = 59,0 – Standardabweichung
bei 6 Messungen = 1,2
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Beispiel 2
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600
kg Cargo-Reis der Sorte Thaϊ-Bonnet werden
gemäß dem in
Beispiel 1 beschriebenen Verfahren behandelt. Seine Aufenthaltsdauer
im Gehäuse
beträgt
hier 9 Minuten. Seine am Ausgang des Gehäuses erreichte Temperatur beträgt 140°C. Seine
Feuchtigkeit beträgt
21,8 %. Wenn der so bearbeitete Reis dem Alkalitest unterzogen wird,
weist er 95 % völlig
durchsichtige, d.h. völlig
verkleisterte Körner auf.
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Seine
Dichte ist gleich 96 % der Dichte der gleichen verarbeiteten, jedoch
nicht behandelten Körner.
Mit bloßem
Auge oder mit einer Doppellupe sind keine Risse sichtbar.
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Dieser
Reis, gemäß dem oben
beschriebenen Protokoll 8 Minuten lang in sprudelndem Wasser gekocht
und 15 Minuten lang abgekühlt,
weist die folgenden im Viskoelastographen gemessenen Textureigenschaften
auf:
Fmoy = 59,0 – Standardabweichung
bei 6 Messungen = 4,3
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Beispiel 3
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600
kg Paddy-Reis der Sorte Thaϊ-Bonnet werden
gemäß dem in
Beispiel 1 beschriebenen Verfahren behandelt. Die Dauer der Einweichung
beträgt hier
7 Stunden und die Temperatur 68°C.
Die vorgegebene Temperatur für
das Gehäuse
beträgt
230°C. Die
Aufenthaltsdauer im Gehäuse
beträgt
8 Minuten. Die am Ausgang des Gehäuses erreichte Temperatur des
Reises beträgt
155°C. Seine
Feuchtigkeit beträgt 22,1
%.
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Wenn
der so bearbeitete Reis dem Alkalitest unterzogen wird, weist er
95 % völlig
durchsichtige, d.h. völlig
verkleisterte Körner
auf.
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Seine
Dichte ist gleich 96 % der Dichte der gleichen verarbeiteten, jedoch
nicht behandelten Körner.
Mit bloßem
Auge oder mit einer Doppellupe sind keine Risse sichtbar.
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Dieser
Reis, gemäß dem oben
beschriebenen Protokoll 8 Minuten lang in sprudelndem Wasser gekocht
und 15 Minuten lang abgekühlt,
weist die folgenden im Viskoelastographen gemessenen Textureigenschaften
auf:
Fmoy = 55,3 – Standardabweichung
bei 6 Messungen = 4,3
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Vergleichendes Beispiel
1
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1
kg Cargo-Reis der Sorte Thaϊ-Bonnet
wird gemäß dem in
Beispiel 1 beschriebenen Verfahren eingeweicht und dann nach dem
Abtropfen 20 Sekunden lang einem Heißluftstrom mit 200°C ausgesetzt.
Die Feuchtigkeit des behandelten Reises beträgt nun 23 %. Der Reis wird
anschließend
getrocknet und dann gemäß dem Verfahren
von Beispiel 1 verarbeitet.
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Dieser
so bearbeitete und dem Alkalitest unterzogene Reis weist 30 % noch
undurchsichtige, das heißt
nur teilweise verkleisterte Körner
auf. Zahlreiche Körner
sind außerdem
rissig.
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Vergleichendes Beispiel
2
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1
kg Cargo-Reis der Sorte Thaϊ-Bonnet
wird gemäß dem in
Beispiel 1 beschriebenen Verfahren eingeweicht und dann nach dem
Abtropfen 20 Sekunden lang einer Behandlung mit unter einem Druck von
2 Bar stehendem Dampf unterzogen. Der Reis wird anschließend getrocknet
und dann gemäß dem in
Beispiel 1 beschriebenen Verfahren verarbeitet.
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Dieser
Reis, gemäß dem oben
beschriebenen Protokoll 8 Minuten lang in sprudelndem Wasser gekocht
und 15 Minuten lang abgekühlt,
weist die folgenden im Viskoelastographen gemessenen Textureigenschaften
auf:
Fmoy = 70,1 – Standardabweichung
bei 6 Messungen = 0,7
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Beispiel 4 (wird vom Patentsanspruch
nicht abgedeckt)
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600
kg Cargo-Reis der Sorte Thaϊ-Bonnet werden
gemäß dem in
Beispiel 2 beschriebenen Verfahren bis zum Ausgang des Gehäu ses zum
Parboiling behandelt. Die Körner
werden dann bis zu einer Trockensäule transportiert, in der sie
durch einen Luftstrom mit Raumtemperatur bis auf 25°C abgekühlt werden.
Die Aufenthaltsdauer in der Säule
beträgt
15 Minuten, die Feuchtigkeit des Reises verringert sich auf 18 %.
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Der
Reis wird nun durch den aufeinander folgenden Durchlauf durch 3
Verarbeitungskegel verarbeitet, die zwischen 8 und 9,5 % Mühlennachprodukt und
4 % Brüche
erzeugen.
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Er
wird anschließend
auf ein Vibrationsband transportiert, das von Infrarotlampen erhitzt
wird. Die Temperatur der Körner
erreicht in 20 Sekunden 85°C. Die
Feuchtigkeit der Körner
beträgt
17,5 %. Dieses Band dient auch zur Beschickung des Durchgangs zwischen
den zwei metallischen Rollen, die die Abplattung der Körner durchführen. Der
Abstand zwischen den Rollen wird auf 0,35 mm eingestellt, ihre Geschwindigkeit
auf 40 UPM. Am Ausgang werden die abgeplatteten Körner schnell
in die Trockensäulen
transportiert, wo ihre Feuchtigkeit auf 12,5 % zurückgeführt wird.
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Wenn
der so bearbeitete Reis dem Alkalitest unterzogen wird, weist er
98 % völlig
durchsichtige, d.h. völlig
verkleisterte Körner
auf.
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Seine
Dichte ist gleich 94 % der Dichte des gleich verarbeiteten, jedoch
nicht behandelten Reises. 4 % der Körner weisen mit dem bloßen Auge sichtbare
Risse auf. Die durchschnittliche Dicke der Körner beträgt 1,2 mm, d.h. eine Reduzierung
um 23 % im Verhältnis
zur Dicke der gemäß Beispiel
2 behandelten Körner.
Die Rate der Brüche
bleibt identisch mit derjenigen, die nach der Verarbeitung festgestellt
wurde, d.h. 4 %.
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Dieser
Reis, gemäß dem oben
beschriebenen Protokoll 5 Minuten lang in sprudelndem Wasser gekocht
und 15 Minuten lang abgekühlt,
weist die folgenden im Viskoelastographen gemessenen Textureigenschaften
auf:
Fmoy = 61,4 – Standardabweichung
bei 6 Messungen = 1,4
-
Beispiel 5 (wird vom Patentsanspruch
nicht abgedeckt)
-
600
kg Cargo-Reis der Sorte Khao Dawk Mali werden gemäß dem in
Beispiel 1 beschriebenen Verfahren bis zum Ausgang des Gehäuses zum
Parboiling behandelt. Die Körner
werden dann bis zu einer Trockensäule transportiert, in der sie
durch einen Luftstrom mit Raumtemperatur bis auf 25°C abgekühlt werden.
Die Aufenthaltsdauer in der Säule
beträgt
15 Minuten, die Feuchtigkeit des Reises verringert sich auf 20 %.
-
Der
Reis wird nun durch den aufeinander folgenden Durchlauf durch 3
Verarbeitungskegel verarbeitet, die zwischen 8 und 9,5 % Mühlennachprodukt und
6 % Brüche
erzeugen.
-
Er
wird anschließend
auf ein Vibrationsband transportiert, das von Infrarotlampen erhitzt
wird. Die Temperatur der Körner
erreicht in 20 Sekunden 80°C. Die
Feuchtigkeit der Körner
beträgt
18,5 %. Dieses Band dient auch zur Beschickung des Durchgangs zwischen
den zwei metallischen Rollen, die die Abplattung der Körner durchführen. Der
Abstand zwischen den Rollen wird auf 0,30 mm eingestellt, ihre Geschwindigkeit
auf 45 UPM. Am Ausgang werden die abgeplatteten Körner schnell
in die Trockensäulen
transportiert, wo ihre Feuchtigkeit auf 12,5 % zurückgeführt wird.
-
Wenn
der so bearbeitete Reis dem Alkalitest unterzogen wird, weist er
99 % völlig
durchsichtige, d.h. völlig
verkleisterte Körner
auf.
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Seine
Dichte ist gleich 93 % der Dichte des gleich verarbeiteten, jedoch
nicht behandelten Reises. 6 % der Körner weisen mit dem bloßen Auge sichtbare
Risse auf. Die Rate der Brüche
beträgt
6 %, identisch mit derjenigen, die nach der Verarbeitung festgestellt
wurde. Die durchschnittliche Dicke der Körner beträgt 1,1 mm, d.h. eine Reduzierung
um 25 % im Verhältnis
zur Dicke der gemäß Beispiel
2 behandelten Körner.
-
Dieser
Reis, gemäß dem oben
beschriebenen Protokoll 3 Minuten lang in sprudelndem Wasser gekocht
und 15 Minuten lang abgekühlt,
weist die folgenden im Viskoelastographen gemessenen Textureigenschaften
auf:
Fmoy = 60,9 – Standardabweichung
bei 6 Messungen = 2,1
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Vergleichendes Beispiel
3
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1
kg Cargo-Reis der Sorte Thaϊ-Bonnet
wird gemäß dem in
Beispiel 4 beschriebenen Verfahren zu Parboiled-Reis verarbeitet
und abgekühlt.
Die Körner
werden dann bei Raumtemperatur ohne vorherige Erhitzung direkt abgeplattet.
Am Ende der Abplattung sind 48 % der Körner mit Rissen und 17 % Brüche zu beobachten.
Lediglich 23 % der Körner sind
unbeschädigt
und vollständig.