DE70847C - Radreifen mit aus Plattenringen bestehender Felge - Google Patents
Radreifen mit aus Plattenringen bestehender FelgeInfo
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- DE70847C DE70847C DENDAT70847D DE70847DA DE70847C DE 70847 C DE70847 C DE 70847C DE NDAT70847 D DENDAT70847 D DE NDAT70847D DE 70847D A DE70847D A DE 70847DA DE 70847 C DE70847 C DE 70847C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/24—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for securing tyres on rim or wheel body
- B60C7/28—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for securing tyres on rim or wheel body using straps or the like, e.g. vulcanised into the tyre
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1893 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft den Aufbau eines für Fahrräder und andere Fuhrwerke bestimmten
Radreifens, welcher sich dadurch kennzeichnet, dafs die Felge aus zwei hochkantig neben einander gestellten Wangenkränzen
oder Plattenringen besteht, die unter Einspannung des Gummireifens von I-förmigem
Querschnitt durch Stehbolzen mit einander zu vereinigen sind; an diese Bolzen schliefsen die
Speichen an.
Fig. ι ist die Seitenansicht eines Theils des neuen Fahrradreifens,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie u-v von Fig. ι ;
Fig. 3 zeigt in Querschnitt und Seitenansicht den aus Gummi bestehenden vollen Doppelwulstlaufreifen,
der bei der Einrichtung nach Fig. ι angewendet wird;
Fig. 2 a ist ein der Fig. 2 entsprechender Schnitt mit anderer Anordnung des Speichenanschlusses
bei den Bolzen.
Der Radkranz besteht nach der Erfindung aus zwei hochkantig neben einander angeordneten
Plattenringen α, die am äufseren und inneren Umfange mit Rippen bildenden Umbörtelungen
b und c versehen sind. Diese Ringe sind im Ganzen durch nahe dem inneren
Rande (bei c) angebrachte Stehbolzen verbunden, welche zugleich die Träger oder Anschlufsstücke
für die Speichen bilden sollen. Mit Gewindezapfen g gl reichen genannte
Zwischenstücke zu diesem Zwecke durch Löcher e der beiderseitigen Plattenringe α hindurch
und nehmen aufsen die Muttern//1 auf. Die Bolzen h selbst bestehen je aus
einem cylindrischen mittleren Theil h, der nach Fig. 2 mit Löchern zum Einfügen der Speichen q
versehen sein kann, und aus beiderseits aufgesetzten oder anschliefsenden Bundringen k\ zwischen
welchen und jenen Muttern//1 das Metall der Plattenringe α α nebst dem einseitig aufliegenden
Umbörtelungsflantschc festgefafst wird.
Zwischen den beiden Ringen α wird ferner unter dem Angriff der gegen einander gekehrten
Umbörtelungswulste b derselben der Laufreifen d festgehalten, welcher die aus Fig. 3
ersichtliche I-Form oder Doppelwulstform mit beiderseitigen Ringhohlkehlen d1 hat. Letztere
greifen in die Umbörtelungen b der Plattenringe ein und bewirken eine sichere Befestigung des
Laufreifens d, indem er zusammengeprefst wird, während die Schraubenmuttern ff1 an den
Zwischenbolzen h angezogen werden.
Die Radspeichen, deren Enden q q1 nach
Fig. 2 bei den Löchern k k1 der Bolzen mit Nietköpfen festgelegt sind, bestehen aus paarweise
angeordneten cylindrischen oder prismatischen Metallstäben r r1. Diese sind in
üblicher Weise an der Nabe befestigt und an ihren freien Enden mit Gewinde versehen.
Muffen s verbinden die Enden q2 r2, die entgegengesetztes
Gewinde tragen, und ermöglichen ein Spannen der Speichen.
Bei der in Fig. 2 a veranschaulichten Ausführungsform ist die Anwendung von Speichen
aus widerstandfähigen biegsamen Metalldrähten oder auch aus Darmseiten oder Seilen vorausgesetzt,
deren Enden einerseits durch Löcher oder über Dorne an der Nabe, andererseits
durch Löcher k in den Bolzen h gehen und an denselben festgelegt sind. Um diese
Speichen zu spannen, werden die Bolzen h durch Vermittelung eines Durchsteckstabes, für
welchen das Loch t vorgesehen ist, in ihren Lagern e gedreht. Die Verwendung von biegsamem
Draht und Seilspeichen gestattet, für den Fall eines zufälligen Bruches die Speiche durch
eine gewöhnliche Schnur zu ersetzen.
Der aus Gummi bestehende Laufreifen von dem in Fig. 3 gezeigten Profil kann, wie in
Fig. ι bei χy dargestellt, aus mehreren Stücken
zusammengesetzt werden, und er wird vermöge der angegebenen Verspannungseinrichtung, die
allein auf dem Anziehen der Muttern ff1 beruht,
vollständig gegen Herausziehen gesichert, während dabei die übliche Schellakbefestigung
auf einem Felgenreifen entbehrlich wird. Die laschenartigen Wangenkränze bilden in Verbindung
mit den Stehbolzen selbst die Felge. Der Laufreifen kann auch ein Hohlreifen sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Radreifen mit aus zwei gegen einander zusammenspannbaren Wangenkränzen oder Plattenringen (α α) bestehender Felge, dadurch gekennzeichnet, dafs die äufseren, mit Ausbörtelungswulsten (b) verstärkten Ränder der neben einander liegenden Plattenriegel (a) den Gummilaufreifen (d) von I-förmigem Querschnitt zwischen sich aufnehmen und festhalten, indem die inneren Plattenränder mittelst Muttern an den die Platten verbindenden Stehbolzen (h) zusammengespannt sind, wobei die drehbaren Stehbolzen (h) zum Anschlüsse der Speichen dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70847C true DE70847C (de) |
Family
ID=344196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70847D Expired - Lifetime DE70847C (de) | Radreifen mit aus Plattenringen bestehender Felge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70847C (de) |
-
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- DE DENDAT70847D patent/DE70847C/de not_active Expired - Lifetime
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