DE73149C - Verfahren und Apparat zum Feuchten bezw. Trocknen der Druckplatten für Lichtdruck- und ähnliche Maschinen - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Feuchten bezw. Trocknen der Druckplatten für Lichtdruck- und ähnliche Maschinen

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DE73149C
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air
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73149D
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English (en)
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Firma SCHMIERS WERNER & STEIN in Leipzig, Dösener Weg 13
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das neue Verfahren besteht darin, dais die Feuchtung der Druckplatten durch feuchte Luft geschieht, welche auf die Druckplatte in geeigneter Weise aufgeblasen wird. Ein zur Ausführung dieses Verfahrens dienender Apparat ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Er besteht aus drei Haupttheilen, und zwar: ι. aus der Windzuführung mittelst Blasebalgs C, Ventilators oder Pumpe; auf der Zeichnung ist erstere veranschaulicht;
2. aus einem Verdunstungsbehä'lter B;
3. aus einem Luftausströmungsrohr mit Absperrvorrichtung.
Der Windapparat C, Fig. 1 und 7, besteht aus einem in einen Kasten eingeschlossenen Blasebalg, der durch den Wagen der Schnellpresse vermittelst des Winkelhebels α in eine auf- und niedergehende Bewegung versetzt wird, wodurch der Balg Luft einsaugt und dieselbe wieder auspreist. Die ausgepreiste Luft strömt durch' den Schlauch c und nach Oeffnen des Hahnes b in den Feuchttopf B. Letzterer enthält (Fig. 5 und 6) mehrere in Zwischenräumen über einander gelegte Ringe d, welche mit Stoff, überspannt sind. Um das Innere des Topfes B stets feucht zu halten, ist am Deckel desselben ein Wassergefäfs s mit einem Regulirhahn t angebracht. Das durch den Hahn t in Pfeilrichtung eintretende Wasser ergiefst sich auf die mit Stoff überzogenen Ringe d, das überflüssige, am Boden des Topfes B angesammelte Wasser kann durch den Hahn ν zeitweise abgelassen werden.
Der mit b bezeichnete Hahn an dem Verdunstungsbehälter B dient zur eventuellen Abschliefsung der feuchten Luft nach dem Blasebalge.
Die in den Feuchttopf B eingetretene Luft tritt nun aus letzterem, die Feuchtigkeitsdünste mit sich fortreifsend, durch den Stutzen q und den Schlauch e in das Luftausströmungsrohr A, Fig. ι. Von hier aus strömt die Luft durch den am Rohre A angebrachten Schlitz/", Fig. 3, auf die Druckplatte D, Fig. 1. Die Excenter g und h sind an der Cylinderwelle festgeschraubt und dienen zur Regulirung der Luftausströmung bezw. zum Schliefsen und Oeffhen der Drosselklappe z, Fig. 2 und 3, und zwar geschieht das Schliefsen der letzteren durch die Excentererhöhung, während das Oeffnen durch die Excentervertiefung bewerkstelligt wird.
Die Regulirung der Luftausströmung richtet sich nach der Gröfse der Druckplatte; ist das Format der Druckplatte einmal ein kürzeres, so dreht man das Excenter h, damit nicht unnöthig Luft ausströmt, nach Pfeileichtung Fig. 4; dadurch wird die niedrige Excenterbahn eine kürzere und die Drosselklappe i wird früher geschlossen.
Beim Einstellen der Druckplatte ist das Excenter g, Fig. 4, so zu stellen, dafs Excenterkante a', der Mittelpunkt des Druckcylinders und die Greiferkante b1 eine gerade Linie bilden. Die Rolle k am Hebel / läuft auf beiden Excentern und wird durch die am
hinteren Ende des Hebels / angreifende Zugfeder r, Fig. 2, beim Drehen des Cylinders in die Excentervertiefung gezogen. Hebel Z ist mit der Kurbel m der Drosselklappe i durch eine Zugstange ο verbunden; letztere dreht die Kurbel in die punktirte Stellung (Fig. 3) und öffnet die Drosselklappe i; alsdann tritt die geprefste Luft in das Ausströmungsrohr A und aus diesem durch den Schlitz/, Fig. 3, auf die sich nach Pfeilrichtung bewegende Druckplatte D, Fig. ι und 7.
Die Luftausströmung erfolgt so lange, bis das hintere Ende der Druckplatte unter den Schlitz/ zu stehen kommt; nachdem läuft die Rolle k auf die Erhöhung der Excenter und schliefst die Drosselklappe i so lange, bis die Vertiefung der Excenter wiederkehrt.
Ferner soll die Windzuführung mittelst Blasebalgs, Ventilators oder Pumpe sowie Luftausströmungsrohrs A mit Absperrvorrichtung unter Ausschlufs des Verdunstungsbehälters B dazu dienen, die Druckplatte bei zu grofser Feuchtigkeit zu trocknen.
Zu diesem Behuf wird der Blasebalg mit dem Ausströmungsrohr A mittelst eines Schlauches oder eines Metallrohres direct verbunden, wie aus Fig. ι und 7 durch den punktirt gezeichneten Schlauch ersichtlich ist. Bei dieser Verbindung wird auf die Druckplatte trockene Luft aufgeblasen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Feuchten bezw. Trocknen der Druckplatten für Lichtdruck- oder ähnliche Maschinen, darin bestehend, dafs ein feuchter bezw. trockener Luftstrom nach jedem Abzüge des Druckes oder vor dem Einfärben der Druckplatte mechanisch auf letztere aufgeblasen wird.
2. Zur Ausführung des unter 1. gekennzeichneten Verfahrens eine Feuchtvorrichtung, bestehend aus einem wassergetränkte, luftdurchlässige Schichten d enthaltenden Behälter B, durch welchen hindurch mittelst geeigneter Vorrichtungen ein Luftstrom intermittirend in das mit Ausblaseschlitz/ versehene Rohr A geprefst wird, während zum Aufblasen trockener Luft der die Prefsluft liefernde Behälter C unter Ausschaltung des Behälters B in unmittelbare Verbindung mit dem Rohre A gesetzt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73149D Verfahren und Apparat zum Feuchten bezw. Trocknen der Druckplatten für Lichtdruck- und ähnliche Maschinen Expired - Lifetime DE73149C (de)

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