DE739907C - Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen

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DE739907C
DE739907C DES149908D DES0149908D DE739907C DE 739907 C DE739907 C DE 739907C DE S149908 D DES149908 D DE S149908D DE S0149908 D DES0149908 D DE S0149908D DE 739907 C DE739907 C DE 739907C
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DES149908D
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English (en)
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Dr Karl Kumetat
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Siegle & Co G GmbH
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Siegle & Co G GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/32Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing a reactive methylene group

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffen Durch Zusatz von Harzmoder festen Fettsäuren zu wasserunlöslichen Monoazofa.rbstchffen aus Acetessigsäurearyliden wird nach Patentschrift 427 870 eine feinere Verteilung der Pigmente und damit eine größere Transparenz der Farbstoffe erzielt. Diese größere Transparenz wird nach der britischen Patentschrift 445 705 dadurch erreicht, daß man die Kupplung von diazotiertem 1 - Amino-2-nitro-4-methylb:e,zol mit Aaetoacetylamino.-benzol in Gegenwart von Calcium- oder B:ariumresänat in solcher Menge durchführt, daß der EndfarbStO,lff 20 'bis 35 % Resinat enthält.
  • Es wurde nun gefunden, daß man eine Erhöhung der Transparenz der Farbstoffe erzielt, wenn man an Stelle des Harzes oder der Erdalkaliresinate Aluminiumresinat benutzt. Durch die Anwendung von Aluminiumresinat wird also ein bedeutender technischer Fortschritterzielt. Man kann die Farbstoffe derart herstellen, daß man der Acetessigsäurearylidlösung eine gesondert hergestellte Aufschlämmung von Aluminiumresinat vor Beginn der Kupplung zusetzt oder gleichzeitig mit der Diazolösung zulaufen läßt.- Man kann aber auch anderseits derart verfahren, daß man, zur alkalischen Acebessigazylidlösung zunächst die Lösung einer löslichen Harzseife zugibt, dann eine Alumin.atlösung zusetzt, bis zur schwach sauren Reaktion ansäuert und dann die Kupplung vornimmt. Selbstverständlich kann man auch die Kupplung bei Gegenwart eines Pigmentträgers vornehmen, z. B. eines transparenten Druckweißes, welches ein in ölhaltigem Bindemittel klar durchscheinendes Aluminiumhydroxyd darstellt.
  • Beispiel 1 44 Gewichtsteile Aoetoacetylaminobenzol werden in 1300 Raumbeilen Wasser mit 2o Raumteilen Natronlauge von - 4o° Bd gelöst. Die Lösung wird in eins' Lösung von 27 Gewichtsteilen Kolophonium in 50o Raumteilen Wasser und 2o Raumteilen Natronlauge von 4o° B6 gegeben. Vor Beginn der Kupplung fügt man noch eine Lösung von 27 Gewichtsteilen sch@vefelsaurer Tonerde (mit 22% Al #03) in 4oo Raumteilen Wasser und 5o Raumteilen Natronlauge von 40° B6 hinzu, gibt weiterhin 7o Gewichtsteile essigsauxes Natrium in 35o Raumteilen Wasser zu und säuert mit 5o%iger Essigsäure bis zu einem pH Wert von ;etwa 6 bis 5 an. Nun versetzt man mit :einer Diazolösung, die aus 39,5 Gewichtsteilen i Amino-2-nitro-4-methylben zol, 8o Raumteilen. Salzsäure von 20° B6, 5oo Raumteilen Wasser und 17,3 Gewichtsteilen Natriumnitrit hergestellt wurde. Nach dem Auskuppeln wird der Farbstoff abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man .erhält so 117 Gewichtsteile Farbstoff. Statt einer alkalisch gemachten Lösung von schwefelsaurer Tonerde kann man auch eine Lösung von Natriumaluminat anwenden. Beispiel 2 53 Gewichtsteile i A.cetoacetylamino-2-chlorbenzol werden in -i 3oo Raumteilen Wasser und 25 Raumteilen Natronlauge von 4o° B6 gelöst. Die Lösung wird mit einer Lösung von 3o Gewichtsteilen Kolophonium in 5oo Raumteilen Wasser und 22 Raumteilen Natronlauge 4o° B6 versetzt. Nach Zufügung einer Lösung von 15 Gewichtsteilen schwefelsaurer Tonerde (mit 22% Al. 03) in Zoo Raumteilen Wasser und °25 Raumteilen Natronlauge von 4o° Be fügt man 7o Gewichtsteile essigsaures Natrium in 35oRaumteilen Wasser zu und säuert mit 5oo;`oiger Essigsäure bis zu einem pH Wert von 6 bis 5 an. Man versetzt nun mit einer Diazolösung, die aus 43,5 Gewichtsteilen i-Amino-2-chlor--1-nitrobenzol, 85 Raumteilen Salzsäure von 25° B6, 5oo Raumteilen Wasser und 17,3 Gewichtsteilen Natriumnitrit hergestellt wurde. Nach dem Auskuppeln wird der Farbstoff abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält so i i o Gewichtsteile' Farbstoff. Beispiel 3 Man verfährt wie in Beispiel i, fügt aber nach dem Ansäuern mit Essigsäure 27 Gewichtsteile transparentes Druckweiß hinzu und beginnt dann .erst mit der Kupplung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichenMon:o.azofarbstoffen, dadurchgek:ennzeichnet, daß man Diazoverbindungen wasserunlöslicher primärerAmine mit Acetessigaryliden bei Gegenwart von größeren Mengen Aluminiumresinat für sich oder auf einem Pigmentträger kuppelt.
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