DE741096C - Vielfachtarifgeraet - Google Patents

Vielfachtarifgeraet

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DE741096C
DE741096C DEW95504D DEW0095504D DE741096C DE 741096 C DE741096 C DE 741096C DE W95504 D DEW95504 D DE W95504D DE W0095504 D DEW0095504 D DE W0095504D DE 741096 C DE741096 C DE 741096C
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DE
Germany
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tariff
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respect
control element
Prior art date
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Expired
Application number
DEW95504D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Eugen Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H FRIEDRICH WOEHRLE DR ING
Original Assignee
E H FRIEDRICH WOEHRLE DR ING
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D4/00Tariff metering apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vielfachtarifgerät Die Erfindung bet - rifft ein Vielfachtarifgerät zur Erfassung gelieferter Mengen an Elektrizirät, Gas -und Wasser, dessen Anzeigeleinrichtung in Abhäugigkeit-van der je- weils in Anrechnuing zu bringenden Tarifstufe über ein Abtastglied durch Kurvenkörper beeinflußt wird.
  • Derartige Geräte sind bisher in der Form benutzt worden, daß das Abtastglied für die Anzeige entweder von, Hand ?oder mechanisch von deiner Steuerscheihe auf die nächste über-Psetzt oder die-, S.te.uerscheibe in ihrer Gestalt entsprechend den in Anrech:nungzubringende,..n. Wertstufen des Tarifs verändert oder gegen andersgestaltete ausgewechselt wurden.
  • Bekannt sind auch Geräte., -welche eineVeränderunu des Lieferpreises zur Anpassung an die Gestehungskohsten dadurch herbeiführen, daß durch ein Steuerrad, welches während eines ganzen Jahres eine einzige* Umdrehung vollführt -, während jedes Monats ein Teilmechanismus des eigentlichen Meßmechanismus je über verschieden lange Zeiträume ausgeschaltet wird. Mit solchen Geräten ist je-, dolch nur eine grobe, also annähernde Berücksichtigun,g der Belastungssichwankungen möglich. Es ist auch schou bekannt, mehrere solcher Steuerräder nebeneinander anzuorduen und sie auf einen quer verstellbaren Taster arbeiten zu lassen. Das verhilft aber auc11 niclit zu einer ausreichenden Verfeine-. rung des Meßergehnisses.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß zur Berücksichtigung der tages- und jahreszeitlich wechselnden Tarifstufen an Stelle von. einzelnen ausnechselbaren oder in ihrer G,#stalt verändierbaren Steuerscheiben ein einziger in bezug auf das Abtastglied dreh- und verschiebbar oder drehbar gelagerter Steuerkörper vorgüsehen ist-, dessen stetig verlaufende, dem Belastungsdiagramm, vofrzti#"-sweise Jahresbelastungsdiagramm, des Lieferwerkes angepaßte Steuerfläche so, ausgebildet ist, daß jeder zueinem bestimmten Z' eitpunIzt in, bezu# auf den Steuerkörper vorhandenen Stellung des Abtastgliedes ein der jeweils anzurechn,enden Tarifstufe entsprechender Hub des Abtastgliedes zugeordnet ist und somit die Tarifstufe: selbsttätig in das Anzeigergerät eingesteuert wird.
  • Formt man den Ste:uerkörper als umlaufenden Zylinder, so werden der Zylinderkörper und das Abtastglied relativ zueinander stetig parallel zur Zylinderachse verschoben und somit das Abtastglied auf dem Zylinderkörpier in Richtung aus den Bewegun-en. senkrecht und parallel zur Zylinderachse bewegt. Am Ende der Meßperiode, vorzugsweise am Jahresende, kann der Zylinderkörper wieder von Hand in seinc Anfangsla-e zurück-eführt werden, oder es kann auch diese Bewegung selbsttätig erfolgen, damit selbst dieser nur einmal jährlich erforderliche Eingriff wegfällt.
  • Man kann den Steuerkörper auch als unilaufende Scheibe ausbilden, die das Bela.stungsgebirgel als zickzackartig zwischen deren Umfang und deren Mittelpunkt ununterbrochen verlaufenden Kurvenzug trägt. Das Abtastglied müßte in diesem Falle in Rad-*#enricbtuiii2; pendelnd hin und her Zgeführt werden.
  • In ve',en Fällen kann. zugansten einer einfacheren Bauweise auf eine mathematisch uenaue Anpassung des Preisverlaufes an ein ]eweiliges Optimum verzichtet w##i-den. Ist z.B. der Preisverlauf von den Sünnenbelichttlll#sze*teii innerball) eines Jahres abhängig, so ähneln sich die Halbjahre Januar bis Juni Und Juli bis Dezember, Der Stesuerkörper ])raucht in einem solchen Fall nur die Hälfte der svinmetrischen Ste#Li,erlurv,- zu umfassen Und äiese auf das Abtast-Iied während eines Jahres zweimal züi übertragen. Dazu ist dann nur notwendig, den Steuerkörper und dasAhtast"lied hin und her -chend z> C zu verschieben, womit -lei,chze:it"*g errc:Icht wird, daß sie am Eade. des Jahres wiedersich in der gegens!eitiucii Ausgangslage befinden und so, ehie besondere Rückführung in diese nicht nötig ist. Ob man das Abtastglied oder den SteuerkörpLi- die Hiiiun#clh,er13em-e-,uiig a a itisfübren läßt, ist natürlich geIchgült Und richtet sich lediglich nach der für den-Einzulfall zweckmäßigeren Bauweise. DurchAnuendun- eines Steuerkörpers nach der Erfindung ist es möglich, vollständig selbsttätig die Preisgestalt.-Ling, in beliebig nauer Annäherung an den Belastungsverlauf des Lieferwerkes ' z.B. eines Elektrizitätswerkes, bzw. diesem Verlauf genau entsprechend durchzuführen. Ein solchesBelastun isgebirge entsteht bekanntlich durch -zeitliche Aneinanderreihtin- der sich ständi- von MinUte Zu Minute, VOU Stunde, ZU Stunde, vou Tag zu Tag und von. Monat zu Monat ändernden Belastungshöhen. Erst mit dem Steuerkörper nach der Erfindung ist dies ri-iö-li,cii geworden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen1-stand in einem Ausfülirungsbe.ispiel dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längs- Und Querschnitt eines \lie-Ifaclitarifgerätes.
  • Abb. 2 der Län-ssclinitt einer sell)stt#-itigen Rückführung des zylinderförmig-en Körpers. In Abb. i ist zur Anzeil-e des innerhalb eines gegebenen Zeitraunies zu ermittelnden Höchstwertes des Produktes ans Preis und Verbrauch ein an sich bekannter 'Messer zu-"runde gelegt. Ein T-förmiger Sciiiepplörper i mit waagerecht verlaufendem Querbalk-eii2 wIrd durch FührUn-en3 Senkl-CCht -C-führt und trägt einen längs einer Skala 5, z.B. einer Reichsmarkskala, spielenden Zeig,ur -1- Der Schleppkörper i wird in seiner jeweiligen Lage. durch eine Brciiisfe(ler6 -ehalten, deren Kraft -erade -enü 1-1 gt, um das selbsttätige Herabgleiten zu verhindern. Cher C dem Querbalken 2 bewe-t sich waa-erecht ein mit einem Hebel 7 verbundener Stift 8, der Von. el Inem Messer 9 beliebiger Art. z. B. einem 'Messer elektrischer Leistung, von rechts nach links gezogen wird. Der Stift 8 -leitet hierbei längs eines um einen Drelipunkt io schwenkbar gelagerten, geradlini-en Führungsbalkens i i# der als Abtast-Iied dient und an seinem freiüii Ende eine Rolle 12 trägt. Die bisher beschriebene Einrichtun#g ist bekannt Und bildet daher keinen Teil der Er- findung.
  • Die Rolle 12 legt s-icli ge gen den erfindungsgemäß eformten Körper z.B. t -inen Z-dinder i3# dessen entsprechend dem Belastungsdia-ramm nach Art einer Schraubenliiiie aLit ihn aufgebrachte Stetierk-#,irvc ir bekannter Weise die Nei- gun- des Führun sbalkcns i i bestimmt. Die Höhlenla-e des Stifies 8 entspricht somit in eben.fal Is an si##h bukaanter Weise dem Produkt aus der je-weils gültigen Tarifstufe und damit dem Preis un,1 (lern Verbrauch. Der waagerecht und entsprechend der jeweils ge-ebenen. Neigung des FührLingsbalkens i i auch senkrecht bewegte Stift 8 legt sicli beim Herabgleiten längs des Füllrun-sbalkens bzw. Abtastglied#es i i auf den Querbalken 2 auf, beschwert durch se;ii Eigenden Schleppkörper i und drückt diesen -e--eii die Breinswirkup-,- der Feder6 ab lb ID C wärts, so daß sich der mitbewe-te Zeiger 4 auf der Skala 5 einstellt und dort stets das höchste während eines bestimmten Zeitrauincs aufgetretene Produkt anzeigt.
  • Der Zylinderkörper 13 ist mit einem Zahnrad 14 verbunden, das durch einen Zahntrieb i li über eine Welle 16 von dem hier nicht gez,eicbp.,cteti Uhrtverk aus ar.-etrieben wird. Damit der dem Abtast-Iied dargebotene Querschnitt des Zylind#ers 13 fortschrehend entsprechend dem Belastungsdiagramiii we#7liselt, wird dieser axial längs einer dem '\,lcßfeit-Z, raum an-epaßten Spindel i,- geführt, in b deren Gewinde 18 unter dem Drack einer Feder ig ein Mutterstück 2o eingreift. Die Z:, ihre Lage in Achsünrichtung nicht verändernde Rolle 12 des Abtastgliedes tastet daher die Oberfläche des Zylindiers längs z# einer fortlaufenden Sichraubenlinme ab. Am Ende des Meßzeitraumes kann nach Lüften der Feder #q der Zylinder 13 von Hand oder aucli selbsttätig wieder in seine Arifangslage zurückgeführt werden, so# daß das Spiel von neuem beginnen, kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel für selbsttätige Rückführung des Zylinderkörpers 13 zeigt die Abb. 2. Der Antrieb des Zylinders 13 erfolgt wiederum über einen Zahntrieb 14, iS; die Welle 16 des Triebrades 15 wird jedoch nicht unmittelbar, sondern über ein Zahnräderpaar 2 1, 22 und eine Schhipfkupplung 23 von einer Uhrwerkswelle24 angetrieben. Der Zylinder 13 schraubt sich längs der festen Gewindespindel 17, 18 mit einer mit ihm fest verbunden-en Mutter 2 5, bis ein an ihr vorgesehener Nocken26 zur richtigen Tagesstunde des ablaufenden Meßzeitraumes einen Anschlag 27 berührt und sie samteiner mit ihm verbundenen Steuerstange28 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles verstellt, so daß eine gleichfalls an der Stange28 befestigte Kontaktbrücke29 das Kontaktpaar3o verbindet und hierdurch den Stromkreis eines Motors 31 schließt. Dieser schraubt, das Zahnrad 22 gegen die Wirkung der Schlupfkupplung t3 23 rückwärts drehend, den Zylinderkörper 13 w#ed-er zurück, bis ein Nacken 26' in der richtig gen Winkelstellung einen Anschlag27 ' berührt und durch öffnen des Motorstromkreis#es der Zylinderkörper 13 zur Ruhe kommt, worauf das Spiel von neuem beginnen kann.
  • Beim Rückgang, wird zur Vermeidung von Störungen vorteilhaft der Hebel i i samt der Rolle 12 von dein S#teuerkörper 13 selbsttätig abgehoben, entweder durcJÜ einen an der Steuerstange28 angebrachten Noicken32 oder selbsttätig elektrisc11 durch einen vom Motorstrom durchflossenen, Zugmagneten, der am Ende der Rückführung zugleich mit dem Motor wieder stromlos wird.
  • Statt'derelektrischen Rückführui#g des Zylind#ers 13 ist auch eine rein mechanische,Vorrichtung denkbar, bei der die Rückstellarbeit durch eine vornUhrwerk periodisch gespannte Feder geleistet wird, deren Auslösung durc11 die selbsttätige Verschiebung der Steuerstange 28 erfolgt.
  • Die Einwirkung der nach dem Preisverlauf geformten Steuerkörper auf das Anzeigewerk, das als Zählwerk ausgebildet sein kann, kann in verschiedener Weise geschehen und ist nicht auf die in Abb. i dargestellten Mittel beschränkt. Umkupplungen, Umstellung von Skalen, Änderung von Widerständen und übersetzungen können, um nur enuge zu Nena nen, als Mittel verwendet werden. Solche Körper können in allen den Fällen Anwendung finden, bei denen,die Angaben einer behiebigen Meßquelle mit sich ändernden Preisen kombiniert werden sollen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vielfachtarifgerät zur Erfassung gelieferter Mengen an Elektrizität, Gas und Flüss#igkeit, dessen Anzeig-ecinri#chtuiq."- in Abhängigkeit von der jeweils in Anrechnung zu bringenden Tarifstufe über ein Abtastglied durchKurvenkörper beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Berücks-,Iclitigung der tages- und jahreszeitlich wechselnden Tarifstufen an Stelle von ;einzelnen auswechselbaren oder in ihrer Gestalt veränderbareif Steuerscheiben ein einzig ",er in bezug auf das Abtastglied (io, i i) dreh- und verschiebbar oder drehbar gelagerter Steuerkörper (13) vorgesehen ist, dessen stetig verlaufende, dem Belastungsdiagramm, vo#rzugsiveis#e Jahresbelastungsdialgramm-, des Lieferwerkes angepaßte Steuerfläche so, ausgebildet ist, daß jeder zu einem. bestimmten Zeitpunkt in bezug auf'den Steuerkörper (13) vorhandenen Stellung des Abtastgliedes (io, i i) ein der jeweils anzurechnenden Tarifstufe entsprechender Hub des Abtastgliedes zugeordnet ist und somit die Tarifstufe selbsttätig in das Anzeigegerät eingesteuert wird.'
  2. 2. Vielfachtarifgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (13) walzünförmig ausgebildet und auf einer Sühraubenspindel (17, 18) derart geführt ist, daß er am Schlu#sse, ein-er M.eßperiode selbsttätig in die Aulsgangslagge zurückge;dreht Wild. ,3. Vielfachtarifgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei ZugrundeJegung eines in bezug auf die Mitte der Meßzeit symmetrisch gestalteten Tarifsyst,ems die, Anordnung so getroffen ist, daß Steuerkörper und Abtastglied (i o, i i) relativ zueinander eine Hinundherbewegung ausführen, so, daß am Ende der Meßzeit die Ausgangslage dieser beiden Körper wieder erreicht ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik- sind im Erbeilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 142 945, 146 2 16, 291359, 292970, 444871, 504595, 541 589; schweizerische Patents,chrift Nr. 142 275.
DEW95504D 1934-12-02 1934-12-02 Vielfachtarifgeraet Expired DE741096C (de)

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Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE146216C (de) *
DE291359C (de) *
DE142945C (de) *
DE444871C (de) * 1927-05-31 Friedrich Woehrle Vielfachtarifmesser oder -zaehler zuer den Verkauf von elektrischer Energie oder Arbeit, von Fluessigkeiten oder Gasen
DE504595C (de) * 1928-09-27 1930-08-07 Aeg Zeiteinstellvorrichtung fuer Maximumzeiger
CH142275A (de) * 1929-12-19 1930-09-15 Sauter Ag Schaltuhr für Mehrfachtarifzähler.
DE541589C (de) * 1925-07-31 1932-01-14 A F E Hanson Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet, Gas oder Wasser fuer veraenderliche Grundgebuehr bei konstanter oder veraenderlicher Arbeitsgebuehr

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