DE804043C - Metallfenster in Einfach- und Verbundausfuehrung - Google Patents

Metallfenster in Einfach- und Verbundausfuehrung

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Publication number
DE804043C
DE804043C DEP53413A DEP0053413A DE804043C DE 804043 C DE804043 C DE 804043C DE P53413 A DEP53413 A DE P53413A DE P0053413 A DEP0053413 A DE P0053413A DE 804043 C DE804043 C DE 804043C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
window
composite design
metal
sash
Prior art date
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Expired
Application number
DEP53413A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Boettge
Franz Hauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wintershall AG
Original Assignee
Wintershall AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wintershall AG filed Critical Wintershall AG
Priority to DEP53413A priority Critical patent/DE804043C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804043C publication Critical patent/DE804043C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/06Single frames
    • E06B3/08Constructions depending on the use of specified materials
    • E06B3/12Constructions depending on the use of specified materials of metal
    • E06B3/14Constructions depending on the use of specified materials of metal of special cross-section
    • E06B3/16Hollow frames of special construction, e.g. made of folded sheet metal or of two or more section parts connected together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Die gebräuchlichste Form der Fenster ist die aus Holz. Bei der konstruktiven Gestaltung war stets der Gedanke maßgebend, eine möglichst gute Ab dichtung zur Außenluft zu erreichen. Auf Grund der naturbedingten Eigenschaften des Holzes, bei trockener Luft zu schrumpfen und bei feuchter Luft zu quellen, kann diese Aufgabe aber auch bei noch so guter Konstruktion und Arbeit nur unvollkommen gelöst werden.
  • Die bekanntesten hierdurch bedingten Nachteile sind empfindliche Wärmeverluste bei kaltem Wetter. Als weitere Folgeerscheinung ist die auftretende Zugluft zu nennen, die auch im Sommer bei windigem Wetter den Aufenthalt dicht am Fenster kaum ermöglicht.
  • Eine Milderung, aber keine restlose Beseitigung dieser aufgeführten Nachteile kann man durch den Einbau von Doppelfenstern erreichen. Durch die Verteuerung kann aber nur in wenigen Fällen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden.
  • Holzfenster beider Ausführungsarten haben weiter den Nachteil des relativ geringen Lichteinfalls durch die erforderlichen starken Querschnitte.
  • Auch der Straßenlärm hat bei undichten Fenstern leichter Zutritt.
  • Die verschiedensten bekannten Konstruktionen des in neuerer Zeit aufgenommenen Baues von Metallfenstern konnten die eingangs geschilderten Nachteile zwar mildern, aber keineswegs ganz beseitigen.
  • Alle genannten Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß eine hermetische Abdichtung des Fensters erreicht wird. Die Erfindung geht aus den Zeichnungen hervor.
  • Punkt 2 in Abb. i und 2 der Zeichnung zeigt im Querschnitt einen Rahmen, der die Fensterflügel umschließt. Dieser Rahmen- ist so ausgebildet, daß er einen normalen Gummirundschlauch (sog. -Maschinenschlauch) aufnimmt, der sich um rund '/;; seines Durchmessers bei Schließen der Fensterflügel zusammendrückt und sich auf Grund seiner Eigenschaften dicht an die Fensterflügel legt. Die gleiche Funktion zeigt die Mittelstegausbildung des linken Flügels, Punkt g. Zur hermetischen Abdichtung der Scheiben gegenüber der Außenluft sind diese nicht mit dem üblichen Kitt oder mit Holzleisten, sondern wiederum mit einem normalen Gummirundschlauch versehen. Aus der Querschnittszeichnung (Abb. i und 2) ist die erfindungsgemäße Dichtung ersichtlich. Durch den allseitig umlaufenden Metallanschlag Punkt e und f ist eine zusätzliche Reservedichtung geschaffen, die allein schon die Dichtigkeit eines Holzfensters übertrifft. Punkt h der beiden Abbildungen zeigt die einfache Lösung der Verschlußfrage.
  • Ein weiterer Vorteil des Fensters gemäß der Erfindung ist das fast lautlose Schließen, bedingt durch den hervorstehenden Gummischlauch, der auch bei kräftig zuschlagendem Flügel jeden Laut abfängt. Das in Abb. 2 gezeigte Verbundfenster ist nur darum mit zwei hintereinandergeschalteten Scheiben ausgerüstet, um auch noch die Vorteile der stagnierenden Luftschicht, also des Luftpolsters zwischen den beiden Scheiben und damit der Isolierung gegen die Kältedurchlässigkeit des Glases überhaupt auszunutzen.
  • Durch einen geringen Mehraufwand an Kosten wird hierdurch. ein wesentlicher wirtschaftlicher Effekt durch Einsparung von Brennmaterial erzielt.
  • Gegenüber den bereits auf dem Markt befindlichen Verbundfenstern hat das Verbundfenster gemäß der Erfindung den Vorteil, daß auch das Putzen der Innenflächen der sich gegenüberliegenden Scheiben ohne weiteres vorgenommen werden kann. Ermöglicht wird dies durch die einfache Möglichkeit, die Scheiben zu lösen.
  • Bei beiden Ausführungen wird die Scheibe von oben in den Flügel eingeschoben. Durch eine entsprechend geformte Profilleiste wird dann die Einschubseite verschlossen. Nach dem Einschieben der Scheibe wird die Profilleiste in die eigens hierfür ausgebildete Nut des oberen Flügelprofils eingeschoben und nach Unterschieben des Gummischlauchs mit dem übrigen Rahmen eine fcrmschlüssige dichte Verbindung gebildet. Will man die Scheibe lösen, wird der Gummischlauch entfernt und dann die Profilliste i (Abb. 5) herausgenommen, worauf äie Scheibe mühelos nach oben herauggezogen und innen gereinigt werden kann.
  • Die Verbindung der Flügel in den Gehrungen erfolgt durch Füllstücke, die eine kraftschlüssige, verwindungsfreie und über die Ecken vollkommen steife Konstruktion garantieren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Metallfenster in Einfach- und Verbundausführung mit 3facher Abdichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Fensterflügel aus Rohrprofilen (3, 4) mit Zunge für die Aufnahme der Scheiben (ä) und deren Abdichtungs- und Halterungsprofil (b) mit am Flügel angebrachten Fensterbändern (5) bestehen, der Rahmen (i) U-förmigen Querschnitts mit Auflaufprofilen (2) durch Schrauborgane (6) und mit dem Mauerwerk durch Maueranker (c) verbunden ist und Flügel (3, 4) und Rahmen (i) durch ein schlauchartiges Gummiprofil (d) im Auflaufprofil (2) gegeneinander hermetisch abgedichtet sind.
  2. 2. Metallfenster in Einfach- und Verbundausführung gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei weitere metallische Dichtungen (e, f) zwischen Flügelprofil (3,4) undAuflaufprofil (2).
  3. 3. Metallfenster in Einfach- und Verbundausführung gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einschieben der Scheibe diese durch eine eingesetzte Leiste (i) über den Gummischlauch abgedichtet wird.
DEP53413A 1949-08-31 1949-08-31 Metallfenster in Einfach- und Verbundausfuehrung Expired DE804043C (de)

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DE804043C true DE804043C (de) 1951-04-16

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ID=7386423

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DE (1) DE804043C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035884B (de) * 1954-12-27 1958-08-07 Aluminium Walzwerke Singen Tueranschlagleiste aus Metall

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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