DE81648C - - Google Patents

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DE81648C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/22Electroplating combined with mechanical treatment during the deposition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

PATENTAMT.
von Kupfer und anderen Metallen.
Ausübung
Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren zur Gewinnung von verdichtetem Kupfer oder anderem Metall auf elektrolytischem Wege ist dadurch gekennzeichnet, dafs als Kathoden des elektrolytischen Bades sich drehende Walzen benutzt werden, welche das sich auf ihnen niederschlagende Kupfer etc. verdichten.
Auf der Zeichnung ist ein zur
vorliegenden Verfahrens geeigneter Apparat als Beispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 ebenfalls im Querschnitt eine andere Ausführungform desselben. Bei der Ausführung des vorliegenden Verfahrens wird das Kupfer oder ein anderes Metall auf den die Kathoden des elektrolytischen Bades bildenden Walzen niedergeschlagen und gleichzeitig verdichtet, während die Anoden jede beliebige geeignete Form erhalten können.
Ein zur Ausführung des Verfahrens geeigneter Apparat besteht aus einem Behälter α zur Aufnahme des elektrolytischen Bades, welches die als Walzen b und c ausgebildeten Kathoden aufnimmt, deren Anzahl beliebig sein kann. Die Kathoden können sowohl über einander als auch neben einander angeordnet werden.
Bei dem durch Fig. 1 und 2 dargestellten Beispiel sind zwei Kathoden über einander angeordnet.
Die untere Walze b ist mit ihrem Zapfen in isolirenden Böcken d gelagert, welche mit GleitfUhrungen e für die Zapfen der oberen Walze c versehen sind.
Die untere Walze b erhält ihre Drehbewegung auf irgend eine geeignete Weise, z. B. durch eine Riemscheibe f, durch eine Kurbel oder dergleichen und übertragt ihre Drehung auf die obere Walze c, welche sich in demselben Verhältnifs vertical verschieben kann, wie die Dicke des Kupferniederschlags auf den Walzen zunimmt. Der Zusammenhang der beiden Walzen wird entweder durch ihr eigenes Gewicht oder durch Federn, Gewichte oder dergleichen bewirkt. Die Walzen müssen jedoch so angebracht sein, dafs sie sich bei Beginn der Operation nicht berühren, denn sie" würden dadurch den Ueberzug aus Graphit oder anderem Material, womit sie für die Erzeugung des Metallniederschlages bedeckt werden, zerstören. Um diese Berührung zu vermeiden, kann man zwischen den beiden Walzen an jedem Ende einen Kupferring g von etwas gröfserem Durchmesser als die Walze und einige Millimeter stark anordnen, der dem elektrischen Strom gestattet, von einer Walze zur anderen zu gelangen, und der die Berührung an anderen Stellen der Walzen verhindert.
Nach einiger Zeit, sobald sich die Oberfläche der beiden Walzen mit elektrolytisch niedergeschlagenem Metall bezw. Kupfer bedeckt hat, zieht man die Ringe g von den Walzen ab.
Natürlich kann man auch in anderer Weise die Reibung der beiden Walzen an einander verhindern. Die Stromzuführung erfolgt durch eine auf der Walze c schleifende" Bürste h. Man könnte die Walzen b und c auch, wie
oben erwähnt, neben einander in einer horizontalen Ebene anordnen, wobei die sonstige Anordnung dieselbe bleibt.
- Eine Walze wird angetrieben und die andere kann sich horizontal verschieben in dem Mafse, wie die Stärke des Kupferniederschlages zunimmt, die Berührung der beiden Walzen wird in derselben Weise wie bei der ersten Anordnung bewirkt.
Die Form der Anoden k I, sowie das Material, aus welchem sie bestehen, wird entsprechend der Form der Kathoden bezw. nach dem niederzuschlagenden Material gewählt.
Der bei m und η eintretende Strom schlägt das Kupfer auf den Walzen b und c gleichmäfsig nieder, und dieser Niederschlag wird auf geeignete Weise von den Walzen entfernt, sobald er die gewünschte Stärke erreicht hat.
Sollen nach. dem vorliegenden Verfahren Röhren von gröfserem Durchmesser hergestellt werden, so kann man, um eine zu grofse Ausdehnung des Gefäfses α zu vermeiden, zwei oder mehrere kleine Walzen c1 c'2 anwenden und diese in der aas Fig. 3 ersichtlichen Weiset anordnen.
Der Strom wird der einen Walze, im vorliegenden Falle der Walze b, durch eine Bürste h zugeführt und geht durch diese in die anderen Walzen c1 c2. Bei dieser Anordnung kann man gleichzeitig ein Rohr von gröfserem Durchmesser und mehrere Rohre von kleinerem Durchmesser erzeugen.
Durch das vorliegende Verfahren, welches sich für alle auf elektrolytischem Wege niederschlagbaren Metalle eignet, erhält man Niederschläge bester Beschaffenheit mit einem sehr einfachen und billigen Apparat; während des Verlaufs der Operation ist keine Ueberwachung nöthig und erfolgt der Niederschlag, des Metalles vollkommen gleichmäfsig auf der Oberfläche'der Walzen.
Die gewonnenen Niederschläge können entweder als Röhren benutzt und dann noch gezogen werden, oder man kann Platten oder Bleche daraus herstellen und diese strecken, oder man kann auch Drähte, Barren oder Stangen etc. daraus formen. ,

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur elektrolytischen Niederschlagung und gleichzeitigen Verdichtung von Kupfer und anderen Metallen, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei oder mehrere sich drehende Walzen derart als Kathoden angeordnet sind, dafs sie zum Zwecke der Verdichtung des sich auf ihnen niederschlagenden Metalles gegenseitig einen Druck auf einander ausüben.
2. Eine zur Ausübung des in Anspruch 1. gekennzeichneten Verfahrens geeignete Vorrichtung, bestehend aus einem Gefäfs (a), in welchem neben oder über einander liegende, stets mit einander in leitender Berührung befindliche Walzen (b c bezw. b c1 e%) als Kathoden derart drehbar angeordnet sind, dafs ihr gegenseitiger Abstand entsprechend der Stärke des Metallniederschlages auf denselben sich selbstthätig vergröfsern kann, wobei die Anoden jede beliebige geeignete Form erhalten können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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