DE819699C - Strassenbaumaschine, insbesondere zur Herstellung bituminoeser oder zementgebundener Belaege - Google Patents
Strassenbaumaschine, insbesondere zur Herstellung bituminoeser oder zementgebundener BelaegeInfo
- Publication number
- DE819699C DE819699C DEI869A DEI0000869A DE819699C DE 819699 C DE819699 C DE 819699C DE I869 A DEI869 A DE I869A DE I0000869 A DEI0000869 A DE I0000869A DE 819699 C DE819699 C DE 819699C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- construction machine
- road construction
- machine according
- leveling
- frame
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 title claims description 48
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 13
- 239000004568 cement Substances 0.000 title claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 71
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 35
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 34
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 12
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 11
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 11
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 11
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 9
- 238000009826 distribution Methods 0.000 claims description 4
- 230000007480 spreading Effects 0.000 claims description 4
- 238000003892 spreading Methods 0.000 claims description 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 claims description 2
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims description 2
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 38
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 38
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 17
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 6
- 230000008859 change Effects 0.000 description 5
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 5
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 4
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 3
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 3
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 239000010426 asphalt Substances 0.000 description 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005056 compaction Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/48—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ
- E01C19/4866—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ with solely non-vibratory or non-percussive pressing or smoothing means for consolidating or finishing
- E01C19/4873—Apparatus designed for railless operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Paving Machines (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Straßenbaumaschine,
insbesondere für die Herstellung bituminöser oder zementgebundener Beläge. Es handelt
sich im besonderen um eine Maschine für den Auftrag einer Materialschicht oder eines Materialteppichs
auf einer relativ rauhen Unterlage, z. B. aus Beton, auf einer alten Straßenoberfläche oder
auf einer rauh geebneten Oberfläche und zur Erzeugung einer glatten Oberfläche mit vorbestimmtem
Längs- und Querprofil.
Die Straßenbaumaschine umfaßt eine Einheit zur Aufnahme des Materials und zu dessen Aufbringen
auf die Unterlage und eine in Verbindung mit der ersten Einheit stehende Einheit, die das aufgeschüttete
Belagsgut ebnet und verdichtet.
Eine Maschine solcher Art ist in der amerikanischen Patentschrift 2 054 436 veranschaulicht. Die
Ebnungseinheit dieser Maschine umfaßt seitliche Kufen, die dazu dienen, die Unregelmäßigkeiten der
Straßendecke auszugleichen. Diese Kufen sind mit einem querdiagonal angebrachten Abstreicher versehen.
Da der Abstreicher von den Kufen getragen wird, können die Unregelmäßigkeiten der zu belegenden
Unterlage bei der zu fertigenden Belagsdecke ausgeglichen werden. Obschon diese Maschine
beim Auslegen von Belagsbändern oder -streifen in einer dem Abstand der Kufen entsprechenden Breite
sehr zufriedenstellend arbeitet, kann sie doch keine Streifen legen, die breiter als der Abstand der Kufen
voneinander sind, weil keine Vorrichtung angebracht ist, die das Ausbreiten des Belagsmaterials über die
Kufen hinaus ermöglicht. Um diesem Übelstand abzuhelfen, wurde die in der amerikanischen Patentschrift
2 054 437 beschriebene Maschine gebaut. Diese Maschine gleicht der in Patent 2 054 436 dargelegten
Maschine, doch umfaßt die Ebnungs- und
Fertigungseinheit Hilfsvorrichtungen, die an den hinteren Enden der Kufen rechtwinklig zu diesen
angebracht sind, um einen Teil des Belagsmaterials rückwärts und seitlich über die hinteren Enden der
Kufen hinaus auszubreiten. So ermöglicht diese Maschine, Materialstreifen von größerer Breite als
diejenige des Kufenabstandes zu bilden. Da aber die genannten Hilfsvorrichtungen an den hinteren Enden
der Kufen angebracht sind und der Hauptabstreicher im wesentlichen in der Mitte zwischen
den Kufenenden angeordnet ist, so verursacht jede vertikale Bewegung der Kufen, die durch Unregelmäßigkeiten
der zu belegenden Unterlage hervorgerufen werden, eine vertikale Bewegung der Hilfsvorrichtungen
in einer von der Bewegung der Hauptabstreicher verschiedenen Ausdehnung. Dadurch ergeben
sich Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche des zu erzeugenden Belages. Außerdem muß man die
Hilfsabstreicher senkrecht und seitlich von Hand einstellen. Um diesem Übelstande abzuhelfen,
wurde die in der amerikanischen Patentschrift 2 295 519 beschriebene Maschine gebaut. Bei dieser
Maschine ist der Hauptabstreicher an den hinteren Enden der Kufen angeordnet, so daß er sich über die
Kufen hinaus erstreckt und das Material seitlich über die Kufen hinaus ausbreiten kann. Dazu umfaßt
diese Maschine automatische Steuerorgane für den Höhenwechsel des Abstreichers und für das
Ausgleichen der in der zu belegenden Unterlage bestehenden Unregelmäßigkeiten. Diese Bauart begegnet
der Schwierigkeit bei der Bildung der Straßendecke seitlich über die Kufen hinaus und behebt
auch die Schwierigkeit der Verschiedenheit bei der vertikalen Drehung des Hauptabstreichers
und der Hilfsabstreicher, da ein einziger Abstreicher die gesamte Breite des herzustellenden Streifens umfaßt.
Es ist aber bei dieser Maschine immer noch schwierig, die Vermischung eines Streifens mit dem
danebenliegenden vorzunehmen und die Maschine so einzustellen, um die Breite der von der Maschine
hervorgebrachten Streifen zu variieren, weil letzteres Verfahren die Verwendung von Sperr- und Verlängerungsgliedern
zwecks Änderung der effektiven Länge des Abstreichers nötig macht.
Der Hauptzweck vorliegender Erfindung besteht in dem Aufbau einer Straßenbaumaschine angegebener Art, bestehend aus einer Materialaufnahme- und -ausbreitungseinheit und einer dazugehörigen Ebnungs- und Fertigungseinheit. Die beiden Einheiten sind so konstruiert und zueinander passend angeordnet, daß sie beim Herstellen einer geradlinigen Straßendecke mit fertiger, glatter Oberfläche mit entsprechendem Umriß sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung zusammenspielen, wobei dieser Umriß allgemein demjenigen der zu belegenden Fläche entspricht oder von ihm abweicht. Die fertige Oberfläche ist frei von Unregelmäßigkeiten, da die Unregelmäßigkeiten während des Einbaus der Decke durch die Maschine ausgeglichen werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Straßenbaumaschine umfaßt demnach eine für das Bewegen auf einer zu belegenden, relativ unebenen Unterlage fahrbare Einheit, eine Materialebnungseinheit, die mit der ersten Einheit zusammenwirkt, ein Ebnungsglied für das Bearbeiten des vor ihm auf der Einbaufläche gelagerten Materials, ein dieses Ebnungsglied tragendes Gestell, dies Gestell tragende lange Kufen, die geeignet sind, auf der zu behandelnden Unterlage zu gleiten und deren Unregelmäßigkeiten zu überbrücken, ferner Mittel zur Verbindung der Kufen mit der ersten Einheit, die gegenseitige senkrechte Bewegungen zulassen und Mittel zum Aufhängen des Endes des Gestells an der erstgenannten Einheit.
Der Hauptzweck vorliegender Erfindung besteht in dem Aufbau einer Straßenbaumaschine angegebener Art, bestehend aus einer Materialaufnahme- und -ausbreitungseinheit und einer dazugehörigen Ebnungs- und Fertigungseinheit. Die beiden Einheiten sind so konstruiert und zueinander passend angeordnet, daß sie beim Herstellen einer geradlinigen Straßendecke mit fertiger, glatter Oberfläche mit entsprechendem Umriß sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung zusammenspielen, wobei dieser Umriß allgemein demjenigen der zu belegenden Fläche entspricht oder von ihm abweicht. Die fertige Oberfläche ist frei von Unregelmäßigkeiten, da die Unregelmäßigkeiten während des Einbaus der Decke durch die Maschine ausgeglichen werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Straßenbaumaschine umfaßt demnach eine für das Bewegen auf einer zu belegenden, relativ unebenen Unterlage fahrbare Einheit, eine Materialebnungseinheit, die mit der ersten Einheit zusammenwirkt, ein Ebnungsglied für das Bearbeiten des vor ihm auf der Einbaufläche gelagerten Materials, ein dieses Ebnungsglied tragendes Gestell, dies Gestell tragende lange Kufen, die geeignet sind, auf der zu behandelnden Unterlage zu gleiten und deren Unregelmäßigkeiten zu überbrücken, ferner Mittel zur Verbindung der Kufen mit der ersten Einheit, die gegenseitige senkrechte Bewegungen zulassen und Mittel zum Aufhängen des Endes des Gestells an der erstgenannten Einheit.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die übereinstimmenden
Merknummern Teile gleicher Art kennzeichnen. Es zeigt
Fig. ι einen Seitenaufriß der Maschine,
Fig. 2 einen Aufriß des hinteren Endes der Maschine,
Fig. 2 einen Aufriß des hinteren Endes der Maschine,
Fig. 3 eine Draufsicht der Maschine,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 von Fig. 3, Fig. 5 die Draufsicht eines Teiles der Maschine, den mittleren Abstreicher und den vorderen Teil des Untergestells darstellend, das diesen Abstreicher und die hinteren Abstreicher trägt,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 von Fig. 3, Fig. 5 die Draufsicht eines Teiles der Maschine, den mittleren Abstreicher und den vorderen Teil des Untergestells darstellend, das diesen Abstreicher und die hinteren Abstreicher trägt,
Fig. 6 die Draufsicht eines Teils einer Seite der Maschine, teilweise geöffnet und in der Hauptsache
darstellend, wie die seitliche Regelplatte für die automatische Regulierung der Höhe der angrenzenden
Seite des Abstreichergestells montiert ist,
Fig. 6 a einen Schnitt nach der Linie 6a-6° von
Fig. 6 durch den vorderen Teil einer Kufe, deren Verbindung mit dem Traktorchassis darstellend,
Fig. 6b ein Detail einer Absperrplatte und der damit zusammenhängenden Teile in perspektivischer
Ansicht,
Fig. 7 einen Seitenaufriß der in Fig. 6 gezeigten Anordnung,
Fig. 8 eine Einzelheit in Draufsicht zur Darstellung des hinteren Teils des drehbar angeordneten
Abstreichertraggestellstückes, worin einer der dabei getragenen hinteren Abstreicher und die damit zusammenhängende
Regulieranordnung einschließlich der auf der durch den mittleren Abstreicher gebildeten
Fläche wirkenden Maßplatte gezeigt werden, Fig. 9 einen senkrechten Schnitt im wesentlichen
der Linie 9-9 von Fig. 8 entlang verlaufend,
Fig. 10 einen senkrechten Schnitt durch eines der Steuerventile des mit den Abstreichern in Verbindung
stehenden und durch die Maßplatten zur Regelung der Höhe der Abstreicher betätigten Typs,
Fig. 11 einen ähnlichen Schnitt im wesentlichen rechtwinklig zu Fig. 10,
Fig. 12 einen Aufriß von vorn, teilweise geöffnet, des mittleren Abstreichers und der damit zusammenhängenden
Teile,
Fig. 13 einen Querschnitt durch den mittleren Abstreicher
von Fig. 12 nach der Linie 13-13,
Fig. 14 eine Draufsicht des Abstreichers nach Fig. 12,
Fig. 15 einen Frontalaufriß, teilweise geöffnet, eines der hinteren Abstreicher,
Fig. 16 eine Draufsicht des Abstreichers nach »25
Fig· 15.
Fig. 17 einen Querschnitt durch den Abstreicher
nach der Linie 17-17 in Fig. 15,
Fig. 18 ein Detail, hauptsächlich im Aufriß, der Mittel für die Aufhängung des Abstreichertraggestelle
an den aufrecht stehenden Führungsarmen zur Verbindung der Kufen mit dem Traktorchassis,
Fig. 19 einen Schnitt der Struktur von Fig. 18 im wesentlichen nach der Linie 19-19 von Fig. 18 verlaufend,
Fig. 20 eine Draufsicht zu Fig. 18,
Fig. 20 eine Draufsicht zu Fig. 18,
Fig. 21 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 21-21 in Fig. 20,
Fig. 22 einen Schnitt nach der Linie 22-22 in Fig. 20,
Fig. 23 ein Detail in Perspektive der in den Fig. 18
bis 22 veranschaulichten Anordnungen,
Fig. 24 ein Detail in Perspektive der drehbaren Anordnung zwischen einer Kufe und einem Führungsarm,
Fig. 25 einen senkrechten Schnitt durch einen Teil eines der Abstreicher mit' Veranschaulichung
des Drucklagers für die schwingbare Schneidestange und der Mittel zur Neigung dieser Stange um
ihre Längsachse,
Fig. 26 einen Horizontalschnitt nach der Linie 26-26 in Fig. 25,
Fig. 27 eine schematische Ansicht im Grundriß der ganzen in Funktion befindlichen Maschine,
Fig. 28 eine schematische Ansicht im Grundriß zur Veranschaulichung der Antriebsmittel für die
verschiedenen Einheiten der Maschine,
Fig. 29 eine schematische Ansicht der Antriebsmittel im Seitenaufriß,
Fig. 30 eine schematische Ansicht des hydraulischen Systems der Maschine,
Fig. 31 eine schematische Ansicht der Brennstoffanordnung
für den Abstreichererhitzer der Maschine,
Fig. 32 einen Schnitt durch ein Sicherheitsventil des hydraulischen Systems zur Vermeidung des Abfallens
des hydraulisch aufgehängten hinteren Endes des Abstreichertraggestells bei Fehlen oder erheblicher
Verminderung des hydraulischen Druckes, Fig· 33 einen Seitenaufriß, teilweise geöffnet,
einer veränderten Form der Maschine,
Fig. 34 eine Ansicht von hinten und einen Aufriß der Maschine nach Fig. 33,
Fig. 35 eine Draufsicht der in den Fig. 34 und 35 gezeigten Maschine.
Die Maschine gemäß den Fig. 1 bis 3 umfaßt die Traktoreinheit 1 und die als Schlepper damit verbundene
Ebnungs- und Fertigungseinheit 2. Der Traktor 1 ist so gestaltet, daß er an seinem vorderen
Ende von einem sich längsseits mit ihm bewegenden Muldenkipper Material aufnimmt, es rückwärts befördert
und es auf der zu belegenden Fläche an der von der Einheit 2 zu bearbeitenden Stelle ablegt.
Die Einheit 1 läuft auf der relativ unebenen Unterlage, die zu belegen ist, während die Einheit 2 das
Oberflächenmaterial bearbeitet und es in die gewünschte Oberfläche entsprechend geebnet fertig
einbaut.
Der Traktor 1 hat Selbstantrieb mittels eines Verj brennungsmotors 3 an seinem hinteren Ende. Diese
Einheit wird getragen durch ein Paar verlängerter Raupen 4, die dank ihrer Länge senkrechte Bewegungen
des Traktors auf der unebenen Unterlage auf ein Mindestmaß herabsetzen. Das vordere Ende
dieser Einheit ist mit einem Materialbehälter 5 (Fig. ι und 2) versehen, der das Material von einem
an die Maschine angeschlossenen Muldenkipper aufnimmt. Ein Paar endlose Förderer 6 (Fig. 3) sind
am Auslauf des Behälters 5 vorgesehen; sie sind an jeder Seite desselben angeordnet und werden durch
ein in der Längsrichtung des Behälters verlaufendes Plattenzwischenstück 7 getrennt. Diese Förderer
erstrecken sich.vom vorderen Ende der Einheit 1 nach deren' hinterem Ende. Das von ihnen auf die
Unterlage abgeladene Material wird von einem sich quer ausdehnenden Schüttler 8 verteilt, der an der
hinteren Seite des Traktorgestells drehbar geführt ist. Der Verteiler 8 besitzt spiralförmig im linken
und rechten Teil angebrachte Schaufeln 9, um das Material in entgegengesetzten Richtungen quer über
die Unterlage zu leiten, Materialklumpen zu lösen und das Material aufzulockern.
Wie am besten aus den Fig. 28 und 29 hervorgeht, sind die Antriebsmittel an der Einheit 1 so
angeordnet, daß sie unabhängig voneinander die Raupen 4, die Förderer 6 und den Verteiler 8 anzutreiben
vermögen. Der unabhängige Antrieb der Raupen 4 gestattet das Steuern der Traktoreinheit.
Der unabhängige Antrieb der Förderer 6 und des Verteilers 8 gestatten eine vollständige Regulierung
der Verteilung des Materials über die Unterlage. Der Antriebsmechanismus umfaßt die Transmission
10, die vom Motor 3 über eine Hauptkupplung 11 angetrieben
wird. Die Transmission 10 treibt über einen Gelenkkettenantrieb 12 eine Antriebswelle 13
an. Ein Gelenkkettenantrieb 14 ist mit jedem Ende der Welle 13 verbunden und wird von da aus vermittels
einer mit der Welle verbundenen Kupplung 15 angetrieben. Die Kupplungen 15 können einzeln
gesteuert werden, um wahlweise jeden derFörderero zu betätigen. Ein Gelenkkettenantrieb 16 erstreckt
sich von einem Zwischenstück der Welle zum Verteiler 8 und kann unabhängig gesteuert werden, um
den Verteiler 8 in Bewegung zu halten oder zum Stillstand zu bringen. Hinter der Transmission 10
befinden sich die Raupenantriebswellen 18. Jede dieser Wellen erstreckt sich seitwärts bis zu einem
Punkt über der angeschlossenen Raupe, und an dieser Stelle befindet sich eine Kupplung 19. Von der
Kupplung 19 führt ein Gelenkkettenantrieb 20 zu der Raupe 4. Die Kupplungen 19 können unabhängig
voneinander betätigt werden. Die Transmission 10 treibt über einen Kettenradantrieb 21
und eine Weife 22 verschiedene Glieder der Ebnungsund Fertigungseinheit 2 an.
Die Ebnungs- und Fertigungseinheit 2 ist innerhalb der Raupen 4 angeordnet. Die Einheit 2 ist mit
der Einheit 1 so verbunden, daß sie nachgezogen wird., doch ist eine im wesentlichen freie Bewegung
der beiden Einheiten möglich. Muß die Traktoreinheit 1 sich senkrecht bewegen, wenn sie über Unregelmäßigkeiten
einer unebenen Unterlage gleitet,
auf der sich die Raupen 4bewegen, so wird diese vertikale
Bewegung nicht auf die Ebnungs- und Fertigungseinheit übertragen.
Wie es am besten aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, besitzt die Ebnungs- und Fertigungseinheit ein Paar
als Kufen ausgebildete Laufglieder 23, die sich längs der beiden Seiten der Traktoreinheit hinziehen, und
zwar innerhalb der Raupen 4. Die Kufen 23 sind aus Metallplatten hergestellt. Ihre vorderen Enden
ragen etwas über das vordere Ende des Traktorchassis vor und ihre hinteren Enden reichen bis zum
hinteren Ende des Traktorchassis. Diese Kufen tragen alle Ebnungsglieder der Ebnungs- und Fertigungseinheit
2. Die Kufen 23 (Fig. 1) haben ihren unteren Kanten entlang verlaufende, flache Schuhe
24 und nach oben gebogene Enden 25.
Die Kufen 23 sind mit der Traktoreinheit durch ein Paar aufrecht stehende Führungsarme 26 (Fig. 7
und 23) verbunden. Die Arme 26 sind hinter dem Verteiler 8 innerhalb der Kufen 23 angeordnet. Für
die Kufen 23 ist es wesentlich, daß sie an ihren Schwerpunkten an den Armen drehbar gelagert werden,
um zu verhindern, daß die Kufen an ihrem Ende infolge des Eigengewichtes in Vertiefungen der
Unterlage absinken. Um die Vergrößerung der Gesamtlänge der Maschine zu vermeiden, sind die unteren
Enden der Arme 26 nach vorwärts gerichtet und erstrecken sich in erheblicher Ausdehnung den
Kufen entlang. Am äußeren Ende eines jeden Teils 27 ist ein horizontaler Querzapfen 28 zur Verbindung
der Kufe mit dem Arm angeordnet (Fig. 24). Infolge der Anordnung der Führungsarme 26 weisen
die Kufen immer noch eine beträchtliche Länge auf, ohne über die vorderen oder hinteren Enden der
Traktoreinheit 1 hinauszuragen. Zur Vermeidung
~~ der Seitenschwankung des vorderen Endes jeder
Kufe 23 ist eine zusätzliche Verbindung zwischen Kufe und Gestell und Traktorchassis, wie in Fig. 6,
6a und 7 gezeigt, vorgesehen. Diese Verbindung umfaßt den an der inneren Wand jeder Kufe angeschweißten
und mit einer in ihm winklig angeordneten Nut 28d versehenen Ausleger 28C. Vom Traktorchassis
abhängig und fest an ihm angeordnet befindet sich ein Ausleger 28*, der sich der Außenseite
des genuteten Auslegers 28° entlang ausdehnt. Dieser Ausleger 28e trägt einen Stellzapfen 28/ an
seinem sich seitwärts in die Nut 28d erstreckenden
unteren Ende, das an der Innenseite eine Klemmplatte 280 trägt. Der Kontakt des Auslegers 28C mit
dem angrenzenden Ausleger 28* verhindert die seitliche
Auswärtsbewegung jeder Kufe, während die mit der Innenseite des Auslegers 28C in Kontakt befindliche
Klemmplatte 280 deren seitliche Einwärtsbewegung
verhindert. Die senkrechte Bewegung des Kufenendes wird ermöglicht durch den Stellzapfen
28^, der in der Nut 28d getragen wird. So wird also
die seitliche Bewegung des Kufenendes vermieden, aber seine senkrechte Bewegung gestattet.
Jeder aufrecht stehende Führungsarm 26 ist für entsprechende senkrechte Bewegung in Verbindung
mit einem Paar senkrecht angeordneter Winkel 29, die im Abstand zu jeder Seite des Traktorchassis
festgemacht sind, vorgesehen. Die Winkel 29 tragen an ihren Innenseiten flanschenartige Laufrollen 30,
welche so angeordnet sind, daß sie einen Leitweg für die Aufnahme des Armes 26 bilden und die senkrechte
Bewegung des Armes im Leitweg gestatten. Die senkrechte Bewegung zwischen dem Traktorchassis
und den Kufen wird auf diese WTeise ermöglicht. Ferner ist es, wie oben angegeben, den Kufen
ermöglicht, in bezug auf die Arme 26 und das Traktorgestell sich senkrecht zu drehen.
Halbwegs zwischen den vorderen und hinteren Enden der Kufen 23 ist ein quer verlaufender, mittlerer
Streichbalken 31, wie in Fig. 3 am besten aufgezeigt,
angeordnet. Dieser Streichbalken wird indirekt von den Kufen 23 und Armen 26 in der in den
Fig. 18 bis 23 genauer dargestellten Weise getragen. Da das Glied 31 halbwegs zwischen den Kufenenden
geführt ist, wirken sich senkrechte Bewegun- 8<
> gen der Kufenenden wenig auf das Glied 31 aus. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Streichbalken 31
direkt hinter den Verteilern angeordnet, um das ausgebreitete Material zu ebnen und einzubauen. Die
Kufen 23 begrenzen seitlich des Verteilers und des mittleren Streichbalkens die seitliche Ausbreitung
des Materials.
Der Streichbalken 31 ist auf einem Untergestell 33 geführt, wie in Fig. 3 gezeigt, und zwar unter
und etwas hinter einer quer verlaufenden Tragbalkenanordnung 32, die den vorderen Teil des
Streichbalkentraggestells bildet. Der Balken 32 ist (Fig. 23) am oberen Teil der Arme 26 durch je eine
Aufhängungsschraube 34 aufgehängt. Das untere Ende dieser Aufhängungsschraube trägt eine drehbare
Büchse 35. Die Büchse 35 ist an einem einwärts verlaufenden und vom Arm 26 getragenen Ansatz
36, wie in Fig. 18 und 21 gezeigt, verankert. Der obere Teil der Schraube 34 verläuft lose durch
eine öffnung in einen vom oberen Ende des Armes 26 einwärts ragenden Ansatz 37. Das obere Ende
jeder Schraube kann mittels eines in Fig. 4 gezeigten Handrades gedreht werden. Wie Fig. 18 noch zeigt,
ist die Schraube 34 zwischen den Ansätzen 36, 37 in einem Kloben 39 gelagert. Letzterer ist zur senkrechten
Bewegung an den Führungsstangen 41, die an den Ansätzen 36 und 37 verankert sind, angeordnet.
Eine Drehung der Schraube 34 läßt den Kloben 39 an den Stangen 41 gleiten. Der Kloben 39 hat
vorwärts und rückwärts verlaufende Zapfen 42, welche in an den Außenkanten eines in den Fig. 18
bis 23 gezeigten Führungsgliedes 44 gebildeten U-förmigen Lagern 43 eingreifen. Dieses Glied 44
ist inseitig mit einer senkrecht angeordneten Führungsbacke 45 versehen. Letztere paßt in einen durch
ein Paar, wie bei 47, an den Vorder- und Hinterflächen des Balkens 32 befestigte Führungsstützen
46 gebildeten Leitweg. Ein abnehmbarer Bolzen 49 ist durch die Backe 45 und eine der Stützen 46 geführt,
um eine entsprechende senkrechte Bewegung der Backen 45 und des Endes des Balkens 32 zu verhindern.
Sobald die Schraube 34 an einem der beiden Enden des Balkens 32 gedreht wird, wird dieses
Ende des Balkens gehoben oder gesenkt, da das Ende des Balkens während dieser Verstellung sich um den
Zapfen 42 dreht. So kann jedes Ende des Balkens 32
und jede Seite des vorderen Endes des Gestelles 33 mechanisch verstellt werden, um die Höhe jeden
Endes des Streichbalkens 31 zu regulieren.
Ein zusätzliches Aufhängungsmittel ist für jedes Ende des Balkens 32 vorgesehen, um dessen Höhe
und diejenige der angrenzenden Seite des Gestells 33 nach Belieben automatisch zu regulieren. Dieses
Mittel ist ein hydraulischer Stoßheber 50; ein solcher ist an jedem Ende des Balkens 32 angeordnet. Der
Stoßheber 50 ist an der Schraube 34 mittels einer mit einer senkrechten Muffe 52 versehenen Konsole 51
aufgehängt. Die Konsole 51 ist mit ihrem unteren Ende bei 53 am oberen Ende des Stoßhebers 50
drehbar angeordnet. Das untere Ende des Stoßhebers ist bei 54 am Ende des Balkens 32 drehbar
gelagert. Der Stoßheber 50 erhält in seinem unteren Ende Flüssigkeit durch eine Leitung 55. Das Gewicht
des Balkens 32 und der angeschlossenen Teile verursacht die Senkung dieser Teile, sobald die
ao durch die Leitung 55 strömende Flüssigkeit vom Stoßheber abgelassen ist. Der Stoßheber ist außer
Tätigkeit gesetzt, sobald der abnehmbare Bolzen 49 in entsprechender Lage ist, da dieser das Ende des
Balkens nach der Backe 45 hin verschließt. Entfernt man aber den Bolzen 49, so funktioniert der Stoßheber
wie angegeben, um das Ende des Balkens 32 am Backen 45 vertikal zu verschieben, das heißt, das
Ende des Streichbalkens 31 in bezug auf die Kufen 23 zu verändern.
Wird die Backe 45 nach dem Ende des Balkens 32 zu durch den Bolzen 49 gesperrt, so bewirkt die
Drehung der Schrauben 34 in der Muffe 52 und im Kloben 39 ein Heben oder Senken des Balkens 32,
ohne den Stoßheber 50 zu beeinflussen. Daher können die Schrauben zuerst das Ende des Balkens 32
richten und den Streichbalken 31 dabei auf die richtige Höhe im Verhältnis zu den stützenden Kufen
bringen. Dies bestimmt die Dicke der zu bildenden Belagschicht. Ein Ende kann höher liegen als das
andere, je nach der in der Straße zu bildenden Wölbung. Jeder der l>eiden Stoßheber 50 kann auch einzeln
benutzt werden, je nachdem der zu bildende Belagstreifen mit einem vordem gebildeten auf einer
oder auf beiden Seiten der Maschine gelegten Streifen oder Randstreifen zusammengepaßt werden soll.
Wird jeder Stoßheber benutzt, so wird der Bolzen 49 entfernt, und der Stoßheber an der betreffenden
Seite kann ohne Störung der ursprünglichen Stellung der Schraube 34 wirken.
Ist einer der Stoßheber 50 in Tätigkeit, so wird er mittels eines am angrenzenden Ende des Balkens
32 durch eine Konsole 56* an einem der Führungsstützen 46 befestigten Steuerventile automatisch
gesteuert, wobei dieses Ventil mit Hilfe der Leitung 55 am Stoßheber 50 angeschlossen wird. Zur Betätigung
des Ventils 56 ist die in den Fig. 6 und 7 gezeigte Einrichtung vorgesehen. Diese umfaßt eine
ausziehbare Welle 57, die sich auswärts über den angrenzenden Raupenteil 4 vom Ventil 56 aus erstreckt.
Die Welle 57 umfaßt einen festen Wellenteil 58, der in einer Muffe 59 verkeilt ist und der
durch Regulierung einer Klemmschraube 60 festgehalten werden kann. Die Muffe 59 ist in einem
von einer Konsole 62 (Fig. 19 und 20) getragenen Rohr 61 drehbar angeordnet, wobei die Konsole 62
an der Winkelstütz? 44 angebracht ist. Das innere Ende der Muffe 59 trägt einen Schwingarm 63
(Fig. 6 und 19). Letzterer ist durch eine Stift- und Nutverbindung 64 aim oberen Ende einer Spindel 65
des Ventils 56 angeschlossen. Wie in Fig. 7 gezeigt, besitzt das äußere Ende des Wellenteils 58 einen
an ihm verkeilten Schwingarm 66. Dieser Arm ist durch eine Stange 67 mit verstellbarer Spannschraube
mit dem hinteren Ende einer Steuerlehrplatte 68 bei 69 drehbar verbunden. Die Platte 68
ist noch mit dem hinteren Ende eines Zuggliedes 70 verbunden, das an einer Welle 71 drehbar angeordnet
ist, die in einer Außenkonsole 72 des Raupengestells geführt ist. Die drehbare Verbindung des
Gliedendes 70 mit der Welle 71 besteht aus,einer
Muffe 73 (Fig. 6), die auf der Welle 71 gleiten kann, in Übereinstimmung mit der Verstellung der ausziehbaren
Welle 58. Das vordere Ende der Platte 68 ist mittels einer verstellbaren Kettenaufhängung 74
am Arm 70 aufgehängt. Die Höhe der Steuerplatte 68 kann anfangs durch Regulierung der Stange 67
und der Kette^74 eingestellt werden. Die Enden der
Platte 68 sind bei 75 aufwärts gebogen. Die Steuerplatte 68, an jeder Seite der Maschine angebracht,
bewegt sich auf einer vorbestimmten Linie (vorher gelegter Streifen, Randstreifen usw.) und steuert
das Ventil 56 durch die Schwingarme 66 und 63 und die damit verbundenen Teile. Die Betätigung des
Ventils 56 reguliert den Ein- und Auslaß von Flüssigkeit im Stoßheber 50.
Sowohl bei der mechanischen als auch bei der automatischen Verstellung eines Endes des Balkens
32 wird dieser um den Zapfen 42 herumgedreht.
Das Streichbalkentraggestell 33 umfaßt auch einen drehbar gelagerten Tragteil 76 für den hinteren
Abstreicher. Die allgemeine Anordnung dieses Teils 76 ersieht man aus Fig. 3. Der Teil 76 umfaßt
parallele Längsbalken Jj. Jeder dieser Balken yj
erstreckt sich vom Querbalken 32 rückwärts über die hinteren Enden der Kufen und des Traktorchassis
hinaus. Wie in Fig. 5, 6, 7 gezeigt, ist das vordere Ende eines jeden Balkens 76 durch einen
horizontalen Querzapfen 78 an der Rückseite des Stützbalkens 32 drehbar gelagert. Die Balken JJ
sind durch eine Anzahl Querbalken 79 zu einem Rahmen zusammengefügt. Dieser Rahmen kann
senkrecht um die Zapfen 78 schwingen. Am hinteren Ende des Rahmenstückes 76 ist ein Paar
Streichbalken 80 geführt. Diese Streichbalken sind gespreizt angeordnet und am Rahmenteil senkrecht
und nach der Seite hin von Hand verstellbar.
Der hintere Teil der drehbaren Rahmenpartie 76 ist am Traktorgestell mittels hydraulischer Stoßheber
81 nach Fig. 1, 2 und 3 aufgehängt. Jeder
Stoßheber 81 hat seinen Kolben bei 82 drehbar mil einer Konsole 83, die sich vom oberen Teil des
Traktorgestells an dessen hinteren Ende ausdehnt, verbunden. Das untere Ende des Zylinders eines
jeden Stoßhebers ist bei 84 mit einer am Balkenglied JJ des Rahmenteils 76 angefügten Winkelstütze
drehbar verbunden. Die Stoßheber 81 sind mit dem
hinteren Teil des Rahmenstückes verbunden. Jedem Stoßheber 81 wird oberhalb seines Kolbens Flüssigkeit
zugeführt und durch eine* Leitung 85 daraus abgelassen. Jede dieser Leitungen 85 wird durch ein
Ventil 86, das mit dem Ventil 56 übereinstimmt, gesteuert. Flüssigkeit wird nur den oberen Enden der
Stoßheber 81 zugeführt, um das hintere Ende des Gestellteils 76 zu heben und zu tragen. Das Senken
des Gestells wird durch dessen Gewicht bewirkt, wenn die Flüssigkeit aus den oberen Enden der
Stoßheber heraustritt.
Jedes der Ventile 86 wird automatisch durch auf der vom mittleren Streichbalken erzeugten Oberfläche
sich bewegenden Steuerlehren gesteuert. Zu diesem Zwecke ist jedes dieser Ventile mit einem
Steuerarm 88, wie in den Fig. 1, 8 und 9 gezeigt, verbunden. Das Ventil 86 wird von einem der Querglieder
79 des Gestells zwangsläufig geführt, da es von einer Konsole 89, die am Glied 79 befestigt ist,
ao getragen wird. Die Spindel 90 des Ventils erstreckt sich aufwärts und ist durch ein Kardangelenk 91
mit dem unteren Ende einer Schraube 92, die durch den Arm 88 gewunden ist, wie bei 93 angegeben,
verbunden. Das obere Ende der Schraube 92 trägt
as ein Handrad 94, mittels dem sie gedreht werden
kann. Die Arme 88 liegen im wesentlichen stets horizontal, und die Höhe des Armes im Verhältnis
zu dem dazugehörigen Ventil 86 kann anfänglich durch Drehung des Handrades 94 angepaßt
werden.
Wie Fig. 3 zeigt, sind die Arme 88 winklig zu den dazugehörigen Streichbalken 80 angeordnet. Das
vordere Ende jeden Armes 88 wird durch eine Steuerlehrplatte 95 getragen, während das hintere
Ende von einer Steuerlehrplatte 96 gehalten wird. Die Platte 95 ist am unteren Ende eines Armes 97,
der mit dem vorderen Ende des Armes 88 starr verbunden ist, geführt. Die Platte 96 wird am unteren
Ende eines senkrechten Armes 98 (Fig. 9), dessen oberes Ende am hinteren Ende des Armes 88 festgemacht
ist, geführt. Der untere Teil des Armes 98 ist bei 99 an einer Stütze 100 am hinteren Ende der
Platte 96 fest verschraubt. Das vordere Ende der Platte 96 ist mit aufwärts stehenden Ansätzen 101
versehen, die bei 102 an den nach vorn verlaufenden Zuggliedern 103 drehbar angeordnet sind, letztere
sind mit ihren vorderen Enden bei 104 am vorderen Ende der Konsole 105 drehbar angelenkt. Der senkrechte
Teil der Konsole 105 ist bei 106 fest an das am weitesten rückwärts befindliche Querglied 79
der drehbaren Rahmenpartie 76 angeschraubt. Ein Schraubenbolzen 107 erstreckt sich aufwärts von
der Platte 96 lose durch eine öffnung im waagerechten
Teilstück der Konsole 105. Dieser Schraubenbolzen 107 trägt an seinem oberen Ende Gegenmuttern
108. Der Schraubenbolzen 107 ermöglicht eine senkrechte Aufwärtsbewegung des vorderen
Endes der Platte 96, beschränkt aber dessen Abwärtsbewegung. Das Eingraben des vorderen Endes
der Platte in das Belagmaterial wird also durch den Schraubenbolzen 107 verhindert, der zwecks leichten
Hebens des vorderen Plattenendes verstellt werden kann. Beide Enden der Platte sind aufwärts
gerichtet, um die Verhinderung des Eingrabens in das Belagmaterial, wie bei 109 angegeben, zu verstärken.
Die Platte 95 ist ähnlich der Platte 96 und wird gleicherweise an einem Arm 97 abgestützt. Ihr
hinteres Ende ist durch die aufrecht stehende Stütze 110 an das untere Ende des Armes 97 mittels einer
Verbolzung 111 starr angeschlossen. Das vordere Ende der Platte 95 ist mittels eines Gelenkes 112
(ähnlich dem Gelenk 103) an einer waagerechten Konsole 113 angeschlossen. In diesem Falle wird
aber die Konsole 113 angrenzend an die untere Kante einer senkrecht angeordneten Schürze 11-4,
die vom Rahmenteil 76 gehalten wird, geführt.
Wie in Fig. 27 gezeigt, nimmt der mittlere Streichbalken 31 nicht die volle Breite des Abstandes
zwischen den Kufen 23 ein. Die vorderen Platten 95 gleiten über die Oberfläche der vom
Streichbalken 31 gebildeten Belagsschicht angrenzend an die Kanten des Streifens. Da die Steuerarme 88 gegen ihre hinteren Enden sich einander
nähern, so wirken die hinteren Platten 96 an einwärts von den Platten 95 entfernt liegenden Stellen
und aHich auf der durch den mittleren Streichbalken geschaffenen Oberfläche. Auch wenn die hinteren
Streichbalken 8o einwärts weit möglichst verstellt werden, wie mit den punktierten Linien angedeutet
wird, arbeiten die hinteren Platten 96 auf der vom Streichbalken 31 geschaffenen Oberfläche, und zum
mindesten wird ein Teil der Oberfläche, auf der jede Platte 96 gleitet, vom hinteren Streichbalken dieser
Seite nicht berührt, so daß also alle Platten 95 und 96 jederzeit auf den durch den mittleren Streichbalken
geschaffenen Belag wirken. Jede senkrechte Bewegung eines der Enden jeden Armes 88, die
durch das Gleiten der Platten 95 und 96 über die vom mittleren Streichbalken geschaffene Oberfläche
verursacht wird, betätigt die angeschlossene Steuerklappe 86. Deren Betätigung wirkt sich dann auf
den Stoßheber 81 an der entsprechenden Seite der Maschine aus und veranlaßt entweder das Heben
oder das Senken des hinteren Teils des Rahmens 76 auf der entsprechenden Seite, der sich um die vorderen
Zapfen 78 dreht. Das Ventil 86 an jedem Arm 88 befindet sich zwischen den Armenden und im
wesentlichen halbwegs zwischen den vorderen und hinteren Enden des zugeordneten Streichbalkens 80
in seiner normalen Lage. Die Längstrennung der Platte 95 von der Platte 96 am gleichen Arm 88 bewirkt
eine weitere Verfeinerung des Oberflächenprofils, das durch den hinteren Streichbalken geschaffen
wird, und reguliert die durch derartiges Stützen der Platten an den entgegengesetzten Enden U5
des Hebelarms mit dem dazwischenliegenden Ventil 86 erzielte ausgleichende Wirkung.
Es geht aus obigem hervor, daß das vordere Ende des Rahmens 76 so an den Kufen 23 angebracht ist,
daß jede Seite des Rahmens am vorderen Ende entweder von Hand mittels der Handräder 38 oder
automatisch unter Steuerung eines der Ventile 56 und des zugeordneten Stoßhebers 50 senkrecht verstellbar
ist. Der hintere Teil des Rahmens 76 wird mittels der Platten 95 und 96, die die Ventile 86 unabhängig
regulieren, automatisch senkrecht um den
Drehzapfen 78 verstellt, wobei die Ventile 86 den
Stoßheber 81 unabhängig steuern. Diese automatische Verstellung erfolgt in Übereinstimmung mit
der durch den mittleren Streichbalken geschaffenen S Oberfläche, da die Platten 95 und 96 darüber hingleiten.
Wie vordem angegeben, hören die Enden des Streichbalkens 31 kurz bei den angrenzenden Kufen
23 auf. Dies gestattet, daß vom Verteiler 8 ausgebreitetes Material an den Enden des Streichbalkens
vorbei zurückfließen, wie in Fig. 27 gezeigt, und allenfalls die hinteren Streichbalken 80 erreichen
kann. Die vorderen Enden der Streichbalken 80 verlaufen stets einwärts über die äußeren Enden des
Streichbalkens 31, während die äußeren Enden nach verschiedenen seitlichen Lagen, üblicherweise über
die Kufen 23 hinausreichend, wie in Fig. 27 gezeigt, gerichtet werden können. Daimit eine genügende
Materialmenge die hinteren Streichbalken erreicht,
ao ist ein Mittel vorgesehen, das das zurückflutende
Material an den Enden des Streichbalkens 31 vorbei nach den hinteren Streichbalken 80 leitet. Es
geht aus den Fig. 3, 4, 6b und 27 hervor, daß die Schürzen 114 durch die Seitenbalken yy des Rah-
»5 mens 76 getragen werden, im wesentlichen parallel
zu den Kufen 23 verlaufen und sich rückwärts von den Enden des Streichbalkens 31, die sie überlappen,
ausdehnen. Die Schürzen 114 sind starr an den Balken yy befestigt und wirken zusammen mit den angrenzenden
Kufen 23. Sie bilden mit diesen Durchgangskanäle 117 für das sich rückwärts bewegende
Material.
Innerhalb jedes dieser Kanäle 117 ist eine Förderschraube
118 angeordnet. Die Schrauben τ 18 sind
an ihren Enden in Lagern von am Seitenbalken "J"J
befestigten Stützen 119 geführt. Die Schrauben 118
werden durch später beschriebene Mittel angetrieben und dienen dazu, das Material in den Kanälen
117 rückwärts nach den hinteren Streichbalken 80 zu leiten.
Um zu verhindern, daß Material hinten an einem der Enden des Streichbalkens 31 vorbei zu den angrenzenden
Schrauben 118 gelangt, z. B. wenn der hintere Streichbalken 80 an einer Seite nicht benutzt
wird, ist eine in den Fig. 3, 6, 6b und 12 gezeigte Abstoppvorrichtung vorgesehen. Diese Anordnung
umfaßt eine längs verschiebbare Abstoppplatte oder Schranke 120, die senkrecht angeordnet
ist und für die Gleitbewegung gegen die Außenseite der angrenzenden Schürze 114 geführt wird. Die
Platte 120 wird durch längs sich ausdehnende, an den oberen und unteren Kanten der Schürze 114
befestigte Leitkanäle 121 geführt. Zur Bewegung der Abstoppplatte 120 in der Längsrichtung in bezug
auf die Schürze 114 ist eine Gewindespindel 122 angeordnet.
Letztere ist an der Schürze 114 in einem hinter der am weitesten zurückliegenden Stellung
der Platte 120 angeordneten Träger 123 drehbar verankert. Das vordere Ende der Schraube 122 wird
von einer der Stützen 119, die die Förderschraube
118 trägt, geführt. Die bewegliche Platte 120 ist mit
einem einwärts verlaufenden Gehäuse 124 versehen, das eine darin undrehbar angeordnete Mutter trägt,
durch die die Schraube 122 dringt. Die Schraube 122 kann nach Wahl mittels einer Kurbel 1226 gedreht
werden, und bei der Drehung wird das Gehäuse axial von der Schraube bewegt; infolgedessen
gleitet die Platte 120 entsprechend der sie tragenden Schürze 1114. Die Platte 120 trägt eine senkrecht bewegliche
Kantenplatte 120* mit Stift und Schlitzverbindung i2Oc, so daß die Platte 1206 jederzeit
mit der Belagsoberfläche Berührung nimmt und auf ihr gleitet. Die Platte 120 befindet sich normalerweise
in ihrer hintersten Lage, kann aber vorwärts bewegt werden, bis ihr vorderes Ende über den
Streichbalken hinaus und über das Ende des Verteilers 8 hinaus dringt, um so den Verteiler an der
seitlichen Lenkung des Materials über das Ende des Abstreichbalkens 31 hinaus zu hindern. So dient die
Platte 120* für die Begrenzung der seitlichen Ausbreitung des Materials über das Ende des Hauptstreichbalkens
hinaus. Wie in Fig. 27 veranschaulicht, können eine oder beide Platten 120 in die
Abstopplage bewegt werden, um zu verhindern, daß das Material rückwärts an den Enden des mittleren
Streichbalkens vorbeigleitet. Wird der Rahmen 76 für den Transport emporgehoben, so können die
Ketten i2od zur Befestigung der Platte 1206 in ihrer
obersten Lage dienen.
Die Bauart des mittleren Streichbalkens 31 ist in den Fig. 12 bis 14 veranschaulicht. Der Streichbalken
31 ist, wie .vorerwähnt, am vorderen Ende des Rahmens 76 direkt hinter und unter dessen
Zapfen 78 montiert. Diese Vorrichtung umfaßt einen quer verlaufenden Hauptsupport in Form eines
kastenartigen Trägers 125, dessen Enden mittels Winkelstützen 126 an den Seitenbalken "j"j des Rahmens
76 unbeweglich befestigt sind, wobei die Stützen an der oberen Fläche des Trägers 125 und
an den inneren Flächen der Balken yy angeschraubt
sind. Der Träger 125 dehnt sich über die ganze Länge des Streichbalkens aus. Die Schneidestange
127 des Streichbalkens ist der Schwingungen wegen daran aufgehängt. Die Aufhängungsmittel umfassen
die Pendelhängarme 128, wovon einer an jedem Ende des Streichbalkens und ein anderer in der
Mitte desselben vorgesehen ist. Das obere Ende eines jeden Armes 128 ist mit der vorderen Seite
einer an der oberen Fläche des Trägers 125 verschraubten Tragstütze 130 mittels eines Walz-Zapfenlagers
129 verbunden. Das untere Ende eines jeden Armes ist an einem zweiteiligen Lager 131
angeschraubt, das in einem an einer aufwärts gerichteten Platte 133 der Schneidestange 127 angeordneten
halbkreisförmigen Lagerteil 132 sitzt. Das Joch 131 und der Lagerteil 132 sind mit Muffen
versehen, um Teile eines Wälzlagers, durch das der Wellenzapfen 134 dringt, aufzunehmen.
Aus Fig. 12 ist ersichtlich, daß die Schneidestange 127 aus den Teilen 135 und 136 besteht, um die iao
Arbeit des Streichbalkens zu erleichtern. Diese Teile sind an der Mittelfuge 137 getrennt. Jeder
Teil der Schneidestange umfaßt die Platte 133, die an Armen 128 aufgehängt ist. Aus Fig. 14 geht hervor,
daß die Lagerteile 132 der angrenzenden Enden der Platten 133 hintereinander angeordnet sind.
Deshalb ist das am unteren Ende des mittleren Armes 128 geführte Lager 131 breiter, damit es den
Lagerteil 132 spreizen kann.
Der Hauptteil-der Schneidestange 127 besteht in
Form eines rinnenartigen Schuhes 139. Letzterer hat eine flache, untere Fläche 140 und eine vordere,
gezahnte oder gezackte Kante 141, die im Winkel zur Fläche 140 angeordnet ist, beispielsweise mit
45°. Die vordere Kante 141 erfaßt das Material, und, in Schwingung versetzt, schüttelt sie es, zerkleinert
es und leitet es rückwärts unter die flache Fläche 140, die eine fertige Oberfläche auf dem
Material erzeugt. Der obere Teil des Schuhes 139 ist durch eine angeschweißte Platte 142 geschlossen,
um einen Flüssigkeit führenden Kanal 143 zu bilden.
Der Schuh 139 ist mittels längs verteilter Scharniere
144 am unteren Ende der aufwärts gerichteten Platte 133 verbunden. Diese Scharniere ermöglichen
das Neigen der Schneidestange um ihre Längsachse, zwecks Änderung des auf das Material ausgeübten
Druckes. Zur Verstellung der Schneidestange um ihre Achse ist eine Anordnung vorgesehen, welche
diese Verstellung ohne Störung der Schwingung der
as Schneidestange am Arm 128 vollzieht und um den
Druck, der auf die Schneidestange ausgeübt wird, wenn sie das Material durchdringt, aufzunehmen.
Dieses Mittel ist in den Fig. 25 und 26 veranschaulicht und umfaßt ein Scharnier 144, das hinter
jedem Arm 128 angebracht ist. Ein Drucklager 1446
besitzt einen Querzapfen 145, der durch Winkelklammern 146 am hinteren Steg des Schuhes 139
befestigt ist. Die vordere und hintere Seite des Zapfens 145 erfassende, ausgekehlte Rollen 147 werden
von einer rückwärts verlaufenden Stütze 148 getragen. Diese Stütze ist am unteren Ende einer vierkantigen,
aufwärts gerichteten Welle 149 starr befestigt. Der kantige Teil der Welle 149 dient für
die senkrechte Gleitbewegung und ist am unteren Ende in einem Lager 150 geführt, das an einer an
der hinteren Seite des Trägers 125 verschraubten Stütze 151 befestigt ist. Der obere Teil der Stütze
151 trägt ferner ein Lager 152, in welches das mit
einer Schraubenwindung versehe'ne, obere Ende der Welle 149 zur freien senkrechten Bewegung geführt
ist. Mittels am oberen Teil 153 der Welle 149 oberhalb
und unterhalb des Lagers 152 aufgeschraubter Muttern 154 kann die Welle 149 senkrecht verstellt
werden. Dadurch wird die Rollentragstütze 148 gehoben und eine Hubwirkung auf den Zapfen 145
ausgeübt, der in der zwischen den Rollen 147 vorgesehenen Muffe um seine Achse dreht. Dies bewirkt
das Heben der hinteren Kante des Rinnengliedes 139, das zur Drehung um die Scharniere 144
veranlaßt wird. Die Schneidestange kann durch diese Einrichtung nach Belieben gekippt werden.
Die Zapfen 145 und die Rollen 147 übernehmen den auf die Schneidestange ausgeübten Druck und erlauben
doch deren Schwingung, indem der Zapfen 145 lediglich zwischen den Rollen 147 rückwärts
und vorwärts gleitet.
Um die Krone des Streichbalkens zu verstellen, braucht man nur die mittlere Stütze 130, an der der
mittlere Arm 128 hängt, in ihrer Vertikallage anzupassen. Dies wird bewerkstelligt, indem man Einlegestücke
unter die Stützen 130 bringt oder sie von letzteren entfernt. Dadurch werden die angrenzenden
Enden der Schneidestangenteile 135 und 136 ;
gehoben oder gesenkt, wobei die Drehteile 132 innerhalb des zugeordneten Lagers 131 während
dieser Verstellung um den Drehzapfen 134 drehen.
Die Schwingungen der Schneidestange 127 erfolgen exzentrisch durch eine in den Fig. 12 und 14
veranschaulichte Einrichtung. Diese Einrichtung umfaßt eine Stange 155, die durch eine Rolle 156
einer Winkelstütze 157 schwingbar angeordnet ist, welche an die aufwärts gerichtete Platte 133 eines
der Teile 135 der Schneidestange angeschraubt ist. Das andere Stangenende ist mit einem am Träger
125 angebrachten Exzenterantrieb verbunden, der über ein Kardangelenk 161 von einer Welle 160 aus
angetrieben wird.
Es ist offensichtlich, daß, wenn die Welle 160 angetrieben
ist, die Stange 155 hin und her geht, was die Schwingung der Schneidestange 127 bewirkt,
wobei die Arme 128 und die Schneidestange 127 gegenseitig um den Zapfen 129 drehen.
Um die Arme 128 und deren zugeordnete Drehzapfenanordnung
sowie den exzentrisch schwingenden Antrieb für die Schneidestange vor dem durch den Streichbalken vorwärtsgetriebenen Material
zu schützen, ist eine Schutzplatte 162 vorgesehen. Diese Schutzplatte ist direkt gegenüber dem
Streichbalken 131 senkrecht angeordnet und dehnt sich dessen ganzen Länge nach aus. Sie ist am
Träger 125 durch vorwärts verlaufende Winkelstützen 162* befestigt, welche Stützen an der hinteren
Fläche der Platte 162 und an der Vorderfläche des Trägers angeschraubt sind. Die Zwischenräume
zwischen den Enden der Platte 162 und dem Streichbalken sind durch Schutzplatten 163 (Fig. 14) geschlossen,
die an Enden der Platte 162 befestigt sind und sich rückwärts davon erstrecken. Aus
Fig. 14 geht hervor, daß die Absperrplatten 120 die Platten 163 übergreifen. Deshalb wird es jedem
Material unmöglich gemacht, an den Enden des Streichbalkens einzudringen. Aus Fig. 13 ist ersichtlich, daß die untere Kante der Platte 162 rückwärts
gerichtet ist, um einen Winkelteil 164 zu bilden, der in gerader Linie mit der winkligen
Vorderkante 141 der Schneidestange 127 verläuft.
Der Teil 164 leitet demnach das Material abwärts und rückwärts nach der gezackten Kante 141 der
Schneidestange. Ein Vierkantstück 164* (Fig. 25
und 26) wird von der Vorderseite der Schneidestange getragen und erstreckt sich deren ganzen
Länge nach über der äußersten unteren Kante des Teils 164, um das Material am Aufwärtsdringen
zwischen der Schneidestange 127 und der Führungsplatte 164 zu verhindern.
Durch den Kanal 143 der Schneidestange 127
wird dieser ein Heizmittel zugeführt, um sie auf ihrer ganzen Länge zu erwärmen. Dieses Heizmittel
wird durch ein Kniestück 165 (Fig. 25 und 26) zugeführt, das in einer öffnung der Platte 142
zwischen den Enden eines jeden Teflstückes 135 und
136 der Schneidestange drehbar gelagert ist. Das Kniestück 165 ist durch einen senkrechten Zapfen
166 an der Platte 1420 angelenkt, so daß es bei der
Schwingung der Schneidestange ebenfalls schwingen kann. Dieses Kniestück ist mittels einer ausziehbaren
Verbindung an ein Leitrohr ,167 angeschlossen, das seinerseits an eine Heizquelle, von
der noch die Rede sein wird, angeschlossen ist. Das Ende jeder der Schneidestangenteile 135 und 136
ist mit einem Abzug 1656 versehen, um das Ausströmen
des Heizmittels zwecks Zirkulation im Kanal 143 zu gestatten.
Die hinteren Streichbalken 80 sind in ihrer Bauart im wesentlichen gleich dem mittleren Streichbalken
31 und werden in den Fig. 15, 16 und 17 eingehend
veranschaulicht. Jeder Streichbalken besitzt einen kastenartigen Träger 168, eine Schneidestange
169 und eine vorn angeordnete Schutzplatte
170. Es sind an jedem dieser Streichbalken Mittel vorgesehen, um die Schneidestange ins Schwingen
zu bringen und um sie um ihre Achse zu verstellen, die mit den entsprechenden Teilen des mittleren
Streichbalkens identisch sind.
Wie vordem erwähnt, ist jeder hintere Streichbalken am hinteren Teil des Rahmenteils 76 durch
Mittel aufgehängt, die sowohl seitliche als senkrechte Verstellung gestatten. Um die senkrechte
Verstellung zu bewirken, hat der Träger 168 jedes hinteren Streichbalkens eine aufrecht stehende und
an jedem seiner Enden angeschraubte Stütze 171. Letztere sind durch Schrauben- und Nutverbindungen
172 an eine vordere Stütze 173 und an eine hintere Stütze 174 angeschlossen. Die vordere
Stütze 173 ist mit einem Muffenteil 175 versehen,
der auf einem Rohr 176 (Fig. 8) gleitbar ist, das sich quer vom Rahmenstück 76 ausdehnt und durch
dessen Balken "]"j zu einem Punkt geführt ist, der
sich nahe an der Stelle befindet, wo die hydraulischen Stoßheber 81 angeordnet sind. Jede hintere
Stütze 174 ist mit einem am äußeren Ende eines Rohrstückes 178 geklemmten Spaltringteil 177 versehen.
Das innere Ende des Rohrstückes 178 ist innerhalb des Endes eines Rohres 179 ausziehbar,
das am äußeren, hinteren Ende des Rahmens 76 angeordnet ist, sich quer dazu ausdehnt und durch die
Balken JJ gestützt wird. Ein im wesentlichen _
L-förmiger Arm 180 verbindet jede vordere Stütze 173 fest mit der hinteren Stütze 174. Um jede der
Stützen 171 in bezug auf die Stützen 173 und 174
senkrecht zu bewegen, ist eine Schraubenspindel 181 vorgesehen. Letztere ist an ihrem unteren Ende an
einem an der Stütze 171 gebildeten Ansatz 182
drehbar verankert, während ihr oberer Teil durch den waagerechten Teil der Stütze 173 oder 174 gewunden
ist. Die Schraube 181 kann am Kopf 185
(Fig. 9) gedreht werden. Jedes Ende des Streichbalkens kann durch Drehen der entsprechenden
Schraube 181 senkrecht verstellt werden, wobei das entgegengesetzte Ende des Streichbalkens um die
Achse des Rohres, das dieses trägt, dreht.
Diese Anordnung ermöglicht nicht nur die senk- ! rechte Regulierung jedes Endes eines jeden hinteren
Streichbalkens, sondern auch die seitliche Anpassung desselben als eine Einheit. Dieses Verstellen
erfolgt mittels einer Gewindespinder 186 (Fig. 8), deren inneres Ende bei 187 an einem sich
längs ausdehnenden Teil des Armes 180 drehbar gelagert ist. Die Schraube 186 ist auch durch einen
Muffenteil 188 gewunden, der am äußeren Ende einer sich seitlich ausdehnenden Stütze 189, deren
inneres Ende bei 190 am hinteren Ende des Balkens Tj des Rahmens 76 fest angeordnet ist, gebildet
wird. Jede Schraube 186 kann durch ein Handrad 191 gedreht werden. Die Drehung eines der Handräder
191 bewirkt die Drehung der entsprechenden Schraube 186, indem der Arm 180 seitwärts dreht,
und damit auch der an den dabei geführten Stützen 173 und 174 aufgehängte hintere Streichbalken seitwärts
bewegt wird. Während dieser Verschiebung gleitet die Muffe 175 der Stütze 171 auf dem Rohr
176, und der Rohrteil 178 hinten gleitet in die größere Rohrpartie 179.
Wie vorher erwähnt, wird das Material durch die Förderschrauben 118 nach den hinteren Streichbalken
zurückgeleitet. Dieses Material gelangt an das innere Ende der Vorderseite der hinteren
Streichbalken. Die Schneidestange des hinteren Streichbalkens ergreift, sobald sie in Schwingung
ist, das nach dem Streichbalken geführte Gut und wirkt in gleicher Weise wie die Schneidestange des
Streichbalkens 31. Wenn sich die Maschine fortbewegt, gelangt das Material rückwärts und seitwärts
nach dem äußeren Ende jeden hinteren Streichbalkens. Um das Fördern des Belagsgutes
nach außen zu begrenzen, ist jeder hintere Streichbalken mit einem Seitenblech 192 (Fig. 3 und 8)
versehen, das ein senkrecht bewegliches Leitblech 192* trägt. Das Blech 192 ist parallel zu den Kufen
23 angeordnet und. wird von Stützen 193 und 194 am Streichbalken entlang geführt. Die vordere
Stütze 193 ist mit der Stirnfläche der Schutzplatte 170 verbunden, die zum hinteren Streichbalken gehört,
während die hintere Stütze 194 mit dem äußeren Ende des Trägers 168 des Streichbalkens verbunden
ist. Das Blech 192 wird für verhältnismäßig freie Bewegung senkrecht durch die Vertikalführungen
193* und 194*, die an den Enden am Blech 192
aufliegen, an letzterer geführt. Dadurch läßt das Leitblech 1926 seine untere Kante stets an der
Fläche entlang gleiten; es ist mit einer flachen Kufenkante 192° versehen. Da das Blech 192 am
Streichbalken aufliegt, bewegt es sich mit diesem während der Verstellungen desselben senkrecht und
seitwärts. Zum Festmachen des Leitbleches 1926 in seiner obersten Stellung beim Wegheben des Gestells
96 für den Transport können Ketten \t)2.a verwendet
werden.
Bei den hinteren Streichbalken ist keine Kronenanpassung vonnöten, da sie relativ kurz sind undjedes
Ende senkrecht verstellt werden kann und auch weil sie an den äußersten Seitenteilen der gefertigten
Materialschicht angeordnet sind. Die Schwingung jeder Schneidestange wird wie beim
Hauptstreichbalken vermittels einer Getriebeeinheit 195, die von einer daran mittels Kardangelenk
197 verbundenen Welle 196 angetrieben wird, bewerkstelligt.
Die hinteren Streichbalken wirken durch die Schrauben 119 auf das rückwärts nach den ersteren
geführte Material. Sie werden anfänglich durch die an jedem Ende eines jeden Streichbalkens befindlichen
Richtköpfe 185 auf die geeignete Höhe eingestellt. Das Ein- oder Auswärtsverstellen der
hinteren Streichbalken wird durch ein quer angeordnetes, am hinteren Ende des Rahmenteiles 76
aufgehängtes Laufbrett 1986 erleichtert. Der Arbeiter kann auf diesem Laufbrett stehen und jedes der
beiden Handräder 191 bedienen. Die Verstellung der Streichbalken ist besonders wünschenswert
beim Vermischen eines Streifens mit dem daneben befindlichen, vorher geformten Streifen, besonders
wenn die Kante dieses Streifens unregelmäßig ist. Auch kann diese Verstellung rasch erfolgen, um die
Breite des Belagsstreifens jederzeit zu ändern. Wie aus Fig. 27 hervorgeht, liegen die vorderen Steuerplatten 95 stets vor den inneren Enden der Streichbalken
80 und bearbeiten die vom mittleren Streichbalken 31 erzeugte Oberfläche. Die hinteren Platten
96 sind hinter den Streichbalken 80, wirken aber auch auf der vom mittleren Streichbalken geschaffenen
Oberfläche.
Die hinteren Streichbalken werden im wesentlichen gleicherweise erwärmt wie der mittlere
Streichbalken 31. Zu diesem Zwecke ist jeder hintere Streichbalken 80 mit einem Kniestück 198
(Fig. 17 und 28) versehen, das an seinem äußeren Ende drehbar daran angeordnet ist. Das innere Ende
des Streichbalkens ist mit einem Abzug 199 versehen, um das Ausströmen des Heizmittels zu gestatten.
Die Kniestücke 198 passen ausziehbar zu einem Heizrohr 200, das sich quer vom Rahmen 76
erstreckt. Das Rohr 200 ist an eine Heizvorrichtung 201 angeschlossen, die am hinteren Ende des Rahmens
76 abgestützt ist. Die Heizvorrichtung 201 empfängt gepreßte Luft durch einen Schlauch 202,
der an einem an der Traktoreinheit vorgesehenen Blasebalg 203 angeschlossen ist und von der Krafteinheit
3 mittels eines geeigneten Antriebs 204 von der Welle 2046 angetrieben wird. Die Heizvorrichtung
201 ist auch mit dem Leitrohr 167 verbunden, damit das Heizmittel dem mittleren Streichbalken
zuströmt. Es ist auch wünschenswert, die Ebnungsplatten für die Steuerung der Höhe der verschiedenen
Streichbalken zu erwärmen. Zu diesem Zweck erstrecken sich die Schläuche 205 vom Leitrohr 167
aus nach jedem Ebnungsglied 95, während die Schläuche 206 vom Erhitzer aus zu jedem der Ebnungsglieder
96 führen. Diese Schlauchleitungen lassen nur die erwärmte Luft nach den oberen Flächen der Ebnungsplatten strömen. Die Enden
jedes Schlauches sind mit dem zugeordneten Plattenglied bequem lösbar verbunden.
Als Erhitzer eignet sich vor allem ein mit öl gespeister
Preßlufterwärmer. Am Rahmen 76 ist ein Brennstoffbehälter 210 vorgesehen (Fig. 31). Das
öl wird durch einen Filter 211 mittels einer Pumpe
212, die es nach der Heizvorrichtung 201 pumpt, dem Behälter entnommen. Die Pumpe 212 wird
durch ein Getriebe 212* von der gleichen Antriebswelle
204* (Fig. 28) aus, die einen Blasebalg 203 betätigt, angetrieben.
_ Die vordem erwähnte Welle 22 (Fig. 28) der Traktoreinheit 1 ist dazu geeignet, verschiedene
Einheiten am Drehrahmen 76 zu treiben und ist damit durch bewegliche Getriebeverbindungen verbunden,
um eine entsprechende Verstellung des Rahmens 76 zu gestatten. Die Welle 22 treibt so
eine rückwärts verlaufende, parallel daran am Traktorgestell abgestützte Welle 213. Die Welle 22
treibt die Welle 213 mittels einer Kupplung 214 sowie
eines Gelenkkettenantriebes 215. Die Kupplung 214 kann zur Unterbrechung des Antriebes aller
vom Rahmen 76 geführten Glieder betätigt werden. Das hintere Ende der Welle 213 ist über eine ausziehbare
Welle 216 mittels eines Kardangelenkes 217 verbunden. Die Welle 216 verläuft rückwärts
und abwärts und ist mit einer Antriebswelle 218, die von den Quergliedern 79 des Rahmenteiles 76
getragen wird, verbunden. Die Verbindung zwischen der Welle 216 und der Welle 218 erfolgt
durch ein Kardangelenk 219. Die Welle 218 kann also mit dem Rahmen 76 senkrecht zur W7elle 213
bewegt werden. Die Welle 218 treibt eine parallel zu ihr liegende Welle 220, die durch den Rahmen 76
geführt wird, wobei dieser Antrieb durch Vermittlung eines Gelenkkettenantriebes 221 erfolgt. Das
vordere Ende der Antriebswelle 220 ist durch ein Kardangelenk 222 an einer vorwärts und abwärts
verlaufenden, ausziehbaren Welle 165 angeschlossen, die mit der die Schneidestange des mittleren
Streichbalkens 31 in Schwingung versetzende Getriebeeinheit verbunden ist. Da die Welle 165 ausziehbar
ist und mit Kardangelenken versehen ist, kann die Schneidestange des Streichbalkens ohneBehinderung
der Vertikalverstellung oder der Vertikalbewegung desselben in Schwingung versetzt werden.
Die Welle 220 erstreckt sich rückwärts am Rahmen 76 zum Antrieb eines Getriebes 223. Dieses
Getriebe treibt ein Paar teleskopartig ausgebildeter Wellen 224, die sich auswärts in entgegengesetzte
Richtungen erstrecken und mit je einem Getriebe 225, welche die Schneidestange des hinteren Streichbalkens
in Schwingung versetzen, verbunden sind. Klauenkupplungen 225* sind mit den Getrieben 225
so verbunden, daß der Antrieb der Schneidestange eines jeden hinteren Streichbalkens unabhängig betätigt
oder ausgeschaltet werden kann. Kardangelenke 226 sind zwischen der Welle 224 und dem
Getriebe 223 vorgesehen. Ein Kardangelenk 227 ist je'zwischen den Getrieben 225 und den Wellen 224
angeordnet. Auf diese Weise können vertikale und seitliche Verstellungen der Streichbalken 80 ohne
Unterbrechung des Antriebes für deren Schneidestangenschwingung erfolgen. Die Welle 220 treibt
auch einen Gelenkkettenantrieb 228, der sich seitwärts und abwärts davon ausdehnt. Das Kettengetriebe
228 treibt die in den Kanälen 117 vorgesehenen Förderschrauben 118.
Es ist eine Anordnung zum Heben aller Teile der Ebnungs- und Fertigungseinheit 2 vorgesehen, damit
diese Einheit für die Beförderung ganz an der
Traktoreinheit aufgehängt werden kann. Diese Einheit umfaßt ein Paar Heber 230 (Fig. 4), die an der
Traktoreinheit 1 neben den Armen 26 geführt sind. Wie in den Fig. 18 und 23 gezeigt, besitzt jeder
Heber 230 einen Zylinder, der sein unteres Ende bei 231 am Traktorchassis verankert hat, wobei ein
Halter 232, der am Chassis angebracht ist, zur senkrechten Haltung des Hebers 230 dient. Letzterer
ist mit einem Kolben 233 und mit einer aufwärts gerichteten Kolbenstange 234 versehen. Mittels
einer Leitung 235 kann dem unteren Ende eines jeden Hebers Flüssigkeit zugeführt werden, wobei
sich die Kolbenstange 234 gegen einen Hebearm 236 bewegt, der durch die Gewindestangen 34 am Arm
26 verankert ist. Wird gleichzeitig bei den Hebern 230 Flüssigkeit zugeführt, so werden beide Arme
26 gehoben, was das Wegheben der Läufer vom Boden bewirkt. Jede wesentliche Schwingung der
hängenden Läufer um ihre Drehzapfen 28 wird
ao durch eine die Glieder 28C umfassende Verbindung
vermieden.
Das hintere Ende des Rahmens 76 der Einheit 2, wird, wie vorher erwähnt, von den Hebern 81 gestützt,
die es an der Traktoreinheit 1 aufhängen. Für
a5 den Transport der Maschine an einen anderen Ort
ist es jedoch wünschenswert, nicht nur die Läufer 23 am Traktor aufzuhängen, sondern auch die hinteren
Streichbalken 80 so hoch als möglich zu heben und diese so am Traktor aufzuhängen. Dies geschieht
durch Steuerung der Ventile 86 von Hand, um sie zur Abgabe von Flüssigkeit an die Heber 81 zu veranlassen,
damit diese das hintere Ende des Gestells 76 so hoch als möglich heben. Diese Steuerung von
Hand wird in den Fig. 1 und 3 veranschaulicht. Sie umfaßt einen Steuerhebel 236, der für die Schwingbewegung
am Traktor angebracht ist und durch Kniehebel 237 mit einem Paar Kabel 238 verbunden
ist, die an rückwärts von der Traktoreinheit 1 über die an den Ventilen 86 angeschlossenen Arme 88 sich
ausdehnenden Führungsarmen 239 befestigt sind. Die Kabel 238 werden in den Führungsarmen so geführt,
daß die Hebelbewegung einen Zug daran ausübt und die Arme 239 völlig hebt. Das gestattet den
Steuerplatten zu fallen, bis die Ventile 86 in ihrer Lage sind, um die Höchstmenge an Flüssigkeit an
die Heber 81 abzugeben, wodurch das hintere Ende des Rahmens 76 auf eine maximale Höhe am Traktor
ι gebracht wird.
Die Einheit 2 wird nun zum Transport vollständig an der Einheit 1 aufgehängt. Die Kufen 23, der mittlere
Streichbalken 31, die hinteren Streichbalken 80 und alle zugeordneten Teile werden von der Einheit
ι in beträchtlicher Höhe gehalten. So ist eine Änderung des Arbeitsortes der Maschine lediglich
durch das Fahren des Traktors 1 möglich.
Will man die Einheit 2 wieder in ihre Arbeitslage senken, so wird die Flüssigkeit von den unteren
Enden der Heber 230 und der unteren Enden der Heber 81 abgelassen. Das Gewicht der aufgehängten
Teile veranlaßt dann die Einheit 2, sich zu senken. Die Heber 230 werden durch später beschriebene,
handbetätigte Ventile gesteuert. Um die Flüssigkeit aus den Hebern 81 abzulassen, wird ein Steuerhebel
236 betätigt, wodurch die Arme 239 sich senken und die Ventile 86 zum Ablassen der Flüssigkeit
aus den Hebern gesteuert werden.
Das hydraulische System ist in Fig. 30 schematisch dargestellt. Es umfaßt eine Druckpumpe
240, die am Traktor 1 angeordnet ist und von einem Getriebe 241 (Fig. 28) von der Krafteinheit 3 aus
angetrieben wird. Eine Druckleitung 242 führt von der Pumpe weg, und eine Einlaßleitung 243 führt
zur Pumpe hin, wobei diese Einlaßleitung an einem im Vorratstank 245 angeordneten Filter 244 angeschlossen
ist. Ein Entlastungsventil 246 ist in der Leitung 242 angeordnet und durch eine Rückleitung
247 an eine Rücklaufrohrleitung 248 angeschlossen. Die Druckleitung 242 ist an eine Druckleitung 235
angeschlossen, die zur Leitung 2350 führt, welche
mit den Hebern 230 in Verbindung steht. Ein Handventil 249 an der Leitung 248 reguliert die Zufuhr
der Preßflüssigkeit nach den Hebern 230. Ein Handventil 250 reguliert das Zurückströmen der Flüssigkeit
von der Leitung 235 in die Rückleitung 251, die am Verteilerrohr 248 angeschlossen ist. Ein Manometer
252 ist an der Leitung 242 angeschlossen. Eine Druckleitung 253 führt von der Leitung 242 weg
und wird durch ein Handventil 254 gesteuert. Die Leitung 253 ist mit einer Leitung 254* verbunden,
die zu den Steuerventilen 56 führt. Diese Ventile können durch eine Klappe 254 von der Leitung abgeschlossen
werden. Eine Rückleitung 255 führt von den Hebern 56 weg und ist durch eine Leitung 256
am Behälter 245 angeschlossen. Die Rücklaufabzweigleitung 248 ist durch eine Leitung 257 an die
Leitung 242 angeschlossen und führt zu den Steuerventilen 86. Rückleitungen 259 führen von den
Hebern 81 weg und sind durch eine Leitung 260 an das Rückleitsammelrohr 248 angeschlossen. Ein Absperrventil
261 ist in der Druckleitung 258 vorgesehen. Ein besonders geartetes Absperrventil 262 ist
in der Leitung 260 als Sicherheitsorgan angeordnet, um das Absinken des hinteren Endes des Rahmens
76 im Falle des Aussetzens der Pumpe 240 zu verhindern. Dieses Absperrventil ist durch eine Leitung
263 an die Leitung 258 angeschlossen.
Das Absperrventil 262 ist in Fig. 32 genauer dargestellt. Es umfaßt ein Gehäuse, an dessen unterem
Ende die von der Pumpe herkommende Leitung 263 angeschlossen ist. Die Leitung 260 ist am Gehäuse no
auf zwei entgegengesetzten Seiten angeschlossen. Ein Kanal 1264 im Gehäuse verbindet den von den
Ventilen 86 zum oberen Gehäuseteil führenden Leitungsteil 260, wobei dieser Gehäuseteil an den Kanal
265, der durch eine mit einem Ventilsitz für ein "5 Tellerventil 267 versehene öffnung 266 an den anderen
Leitungsteil 260 angeschlossen ist, anschließt. Eine verstellbare Druckfeder 268 im oberen Teil des
Gehäuses ruht auf dem Tellerventil 267. Normalerweise wird der durch die Feder 268 ausgeübte Druck
durch den Druck in der Pumpenleitung 263 auf einen am unteren Ende einer mit dem Teller 267 verbundenen
senkrechten Spindel 270 gebildeten Kolben 269 überwunden. Fällt der Pumpendruck unter ein
vorbestimmtes Druckmaß, so wird der Teller 267 las
von der Feder 268 auf seinen Sitz gepreßt. Dadurch
wird das Strömen des Druckes in entgegengesetzter Richtung durch die Leitung 260 unterbrochen, ohne
daß die Heber 81 das hintere Ende des Rahmens fallen lassen und möglicherweise daneben getragene
Teile beschädigt oder die hinteren Streichbalken auf den eben eingebauten Belag gepreßt würden.
Die Ventile 56 und 86 sind identisch. Eines dieser Ventile wird in den Fig. 10 und 11 genau veranschaulicht.
Jedes Ventil umfaßt ein Gehäuse, in das eine Ventilspindel 271 für die vertikale Gleitbewegung
eingebaut ist. Das Gehäuse ist mit einem Druckeinlaß 272 und einem Auslaß 273, beide ans
Haupthydrauliksystem angeschlossen, versehen. 274 ist ein zusätzlicher Auslaß, der anden zu betätigenden
Heber angeschlossen ist. Die Spindel 271 ist an zwei Stellen verjüngt, um die ringförmigen Durchlässe
275 und 276 anzuordnen. Die Spindel 271 für Gleitbewegungen
ist in einer im Gehäuse angebrachten Muffe angeordnet. Diese Muffe hat einen Durchlaß
ao 278 mit einem einwärts gekehrten Teil 279 an ihrem
oberen Ende. Befindet sich die Ventilspindel 271 in ihrer untersten Lage, so tritt die Preßflüssigkeit
durch den Einlaß 272 in die ringförmige Kammer
276 um die Spindel herum, und der weitere Fluß »5 wird gestoppt, weil der vergrößerte Teil 280 an der
Ventilspindel sich unter der öffnung 279 befindet. Jetzt strömt alle Flüssigkeit im angeschlossenen
Heber aus der an die öffnung 274 angeschlossenen Leitung durch den Kanal 275, durch die öffnung
279, den Durchlaß 278 und schließlich durch den Auslaß 273 aus. Sobald die Ventilspindel genügend
gehoben ist, wird die öffnung 279 durch den Ventilspindelteil 280 geschlossen, und der ringförmige
!Durchlaß 276 wird in die Lage gebracht, um den Einlaß 272 an den Auslaß 274 anzuschließen, damit
die Preßflüssigkeit zum Heber gelangt.
Um eine Leitvorrichtung für den auf dem Traktor ι die Maschine bedienenden Arbeiter vorzusehen,
damit er die Maschine auf dem richtigen Kurs halten kann, zum Beispiel gerade neben einem schon gelegten
Streifen, ist ein Linienzeiger gemäß Fig. 1 und 3 vorgesehen. Diese Einrichtung kann an jeder
Seite der Maschine angebracht worden, wobei es davon abhängt, auf welcher Seite der vorher eingebaute
Streifen gelegt wurde. Der Linienweiser umfaßt eine sich nach vorn ausdehnende Stange 285,
deren hinteres Ende in einer von einer Stütze 287 geführten Klemmuffe 286 gleitbar montiert ist. Die
Stütze 287 ist auf dem Traktorchassis mittels eines Klemmzapfens 288 aufgestützt. Das äußere Ende
der Stange 285 trägt -einen drehbar daran aufgehängten Zapfen 289, der sich abwärts nach einem
knapp an die Einbaufläche angrenzenden Punkt ausdehnt. Die Stange 285 kann entsprechend axial verstellt
werden, und die Stütze 287 kann um ihren Drehzapfen schwingen, um den Zapfen 289 an die
Kante des vorher gelegten Streifens zu verschieben. Der Maschinist kann dann den Zapfen an der Belagskante
überblicken und die Maschine an ihr entlang lenken.
Eine Anzeigeanordnung ist am Kopf des Traktors ι vorgesehen, um die Höhe des Streichbalkenuntergestells
33 anzuzeigen und damit die Höhe des mittleren Streichbalkens 31. Diese Anzeigevorrichtung
gibt das Niveau auf beiden Rahmenseiten an. Sie umfaßt, wie die Fig. 1 und 4 zeigen, einen aufrecht
stehenden Anzeiger 290, der zweckmäßig kalibriert ist und auf dem Traktor angeordnet ist. Ein
Zeiger 291 erstreckt sich aufwärts am Anzeiger 290, und sein unteres Ende ist an dem Balken 32 des
senkrecht verschiebbaren Gestells 33 befestigt. Bewegt sich das Gestell 33 senkrecht an einer der beiden
Seiten, so wirkt der Zeiger 291 auf dieser Seite mit dem Anzeiger 290 zusammen, um die Höhe des
Streichbalkenendes anzuzeigen.
In Fig. 4 ist eine weitere mit dem Streichbalkenrahmen verbundeneAnzeigevorrichtung veranschaulicht.
Diese Einrichtung umfaßt einen starren Arm 292, der sich aufwärts von dem Balken 32 an dessen
Mitte erstreckt. Das obere Ende dieses Armes trägt eine Stütze 293, an der ein Zeiger 294 angelenkt ist,
der einen Niveauanzeiger 295 trägt. Eine Schraube 296 ist an der Stütze 293 angebracht, um das untere
Ende des Zeigers zu erfassen und diesen um seinen Zapfen zu drehen, wobei die Stütze am Zeiger kalibriert
ist, um die Verstellung des Zeigers in bezug auf die senkrechte Lage anzuzeigen. Ist der Streichbalken
abwärts geneigt, so wird diese Neigung durch den Niveauanzeiger 295 angegeben. Die Schraube
296 wird dann verstellt, um den Niveauanzeiger in die Niveauanzeigelage zu bringen. So wird während
einer nachfolgenden Betätigung der Maschine jede Abweichung des Streichbalkens von der ursprünglich
geneigtenLage durch den Niveauanzeiger angezeigt.
Angenommen, daß diese Maschine an die Arbeitsstelle oder an einen bestimmten Punkt am Arbeitsplatz
zu befördern ist, wozu die Heber 230 und die Heber 81 betätigt worden sind, um die Einheit 2
vollständig hochzuheben und sie auf den Kufen zu tragen, dann werden die Raupen 4 durch entsprechende
Verstellung der Kupplungen 19 angetrieben, um den Traktor nach der betreffenden Position
zu steuern. Hierauf werden die Heber 230 und 81 betätigt, um die Einheit 2 in ihre Arbeitslage zu
bringen.
Die Streichbalkentriebkupplung 214 (Fig. 28) muß beim Einbauen des Belagsstoffes stets eingerückt,
sonst aber stets ausgerückt sein. Die Schneidestangen der hinteren Streichbalken 80
können unabhängig voneinander betätigt werden, indem man die Klauenkupplungen 225*, die mit jeder
der Getriebeeinheiten 225 in Verbindung stehen, ein- bzw. ausrückt.
Die Zubringer 6 der Einheit 1 können mittels der Kupplungen 15 unabhängig betätigt werden, und
der Verteiler 8 kann durch die Kupplung 17 angelassen und unabhängig gesteuert werden, um eine
entsprechende Verteilung zu erzielen, bevor das Material zu den Streichbalken gelangt.
Der Erhitzer 201 wird in Betrieb gesetzt und die damit verbundene Brennstoffpumpe 212 durch den
dafür vorgesehenen Antrieb betätigt. Die hydraulische Pumpe 240 wird gleichfalls in Betrieb gesetzt.
Legt man mit der Maschine einen Streifen, so wird das vordere Ende des Streichbalkentraggestells und
damit der mittlere Streichbalken 31 auf entsprechende
Höhe und Neigung mittels der Handräder 38 eingestellt. Dadurch wird die gewünschte Dicke des Belages
bestimmt, die an den Anzeigern 290 abgelesen werden kann. Die Streichbalkenschneidestange kann
durch Adjustierung der Wellen oder Zapfen 149 um ihre Längsachse gekippt werden. Die Niveauanzeigevorrichtung
294 wird so eingestellt, daß der Niveauanzeiger 295 die Niveauposition anzeigt. Jede Abweichung
von der eingestellten Neigung des Streichbalkens wird durch den Niveauanzeiger angezeigt.
Da die Maschine sich fortbewegt, wird ein Lastwagen längs an ihrer Seite entlang geschoben und
sein Inhalt in den Behälter 5 verladen. Durch entsprechende Steuerung des Zubringers 6 und des Verteilers
8 wird die entsprechende Materialmenge, auf der zu bedeckenden Fläche vor dem mittleren Streichbalken
31 abgeladen und quer verteilt. Das Material wird vom mittleren Streichbalken bearbeitet, wobei
ao die vorrückende schwingende Schneidestange 127, die zum Zerkleinern des Materials dient, es allmählich
unter ihre gezahnte Kante preßt und allenfalls verdichtet und ebnet. Befinden sich die Absperrplatten
120 in ihrer hintersten Lage, so kann das Material an den Enden des Streichbalkens 31 vorbei
nach hinten in die Kanäle 117 dringen. Das Material wird mittels der Förderschrauben 118 nach den
inneren Enden der hinteren Streichbalken 80 geleitet. Nun wirken die hinteren Streichbalken auf
dieses Material und breiten es seitwärts und rückwärts nach den äußeren Seitenplatten 192 aus. Die
Seitenplatten 1926 bilden die geraden Kanten auf
der eingebauten Belagsschicht, und die seitlicheLage dieser Seitenplatten wird durch Verstellen der
Handräder 191 bestimmt. Diese Seitenplatten gleiten innerhalb gewisser Grenzen ohne Rücksicht auf die
senkrechte Lage der hinteren Streichbalken 80 auf der Unterlage. Die vertikale Lage der hinteren
Streichbalken 80 ist vorher durch Betätigung der Knöpfe 181 einzustellen, wobei die Streichbalken
auf die passende Höhe gerichtet und, wenn nötig, geneigt werden, indem ein Ende höher als das andere
gerichtet wird, wobei die Neigungslage eine Fortsetzung derjenigen des mittleren Streichbalkens 31
bildet.
Wie vorher erwähnt, wird jegliche senkrechte Bewegung der ausgleichenden Kufen 23, dank dem
Umstände, daß der mittlere Streichbalken 31 im wesentlichen in der Mitte zwischen den vorderen und
hinteren Enden der Kufen angebracht ist, und da sie wegen deren Länge nur gering ist, beim mittleren
Streichbalken auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Da ferner die Kufen eine beträchtliche Länge aufweisen
und an ihren Schwerpunkten angelenkt sind, üben die Unebenheiten der Unterlage eine geringe Wirkung
auf die Kufen aus. Nachdem die Steuerplatten 95 und 96 auf der durch den mittleren Streichbalken
bearbeiteten Fläche gleiten, werden die hinteren Streichbalken 80 automatisch mittels der Ventile
86 und Heber 81 in ihrer Lage gehalten, und zwar in solcher Höhe, daß die von ihnen bearbeiteten
Streifenteile glatt in den durch den Streichbalken 31 hervorgebrachten Streifen übergehen. Keiner der
Streichbalken überträgt ein wesentliches Gewicht der Maschine auf den einzubauenden Belag, da das
Streichbalkenuntergestell an seinem vorderen Ende von den Kufen 23 und an seinem hinteren
Ende vom Fahrgestell des Traktors 1 getragen wird. Auf diese Weise wird eine übermäßige Verdichtung
des einzubauenden Belagsstoffes ausgeschaltet.
Weil das Ventil 86 sich zwischen jedem Arm 88 befindet und die Platten 95 und 96 an den Enden
dieser Arme angeordnet sind, werden irgendwelche geringe Unebenheiten in der durch den Streichbalken
31 und in der durch die von den Platten 95 und 96 gesteuerten hinteren Streichbalken 80 erzeugten
Oberfläche ausgeglichen. Weiter geht aus Fig. 27 hervor, daß die Platten 97 so angeordnet
sind, daß sie stets auf der vom Streichbalken 31 hervorgebrachten Oberfläche gleiten, auch wenn die
Streichbalken 80 selbst weitmöglichst einwärts gerichtet werden.
Wünscht man einen Streifen nur in der Breite des mittleren Streichbalkens 31 zu legen, so ist es unnötig,
einen hinteren Streichbalken zu verwenden, und die Seitenkante des Streifens wird durch die
Platte 1206 geformt, die in gewissen Grenzen ohne Rücksicht auf die senkrechte Lage des Streichbalkens
auf der Oberfläche gleiten. Nun werden die Absperrplatten 120 nach ihren vordersten Lagen bewegt,
um das Rückwärtsfluten des Belagsstoffes an den Enden des Streichbalkens 31 vorbei zu verhindern.
Zudem können jetzt die Kupplungen 225* für
die Schneidestangen der hinteren Streichbalken so verstellt werden, daß das schwingende Getriebe derselben
ausgeschaltet wird. Nach Belieben kann auch nur einer der hinteren Streichbalken in Betrieb gesetzt
werden. Hierbei befindet sich die Absperrplatte 120 an der betreffenden Seite in ihrer vordersten
Lage, während die Absperrplatte auf der anderen Seite sich in ihrer hinteren Stellung befindet.
Zu jeder Zeit kann jede der Absperrplatten für verschiedene Lagen verstellt werden, um die Menge des
an der betreffenden Seite befindlichen Endes des Streichbalkens vorbei flutenden Materials zu steuern.
Die Breite des Belagsstreifens kann jederzeit rasch geändert werden, indem man die die seitlichen Lagen
der hinteren Streichbalken 80 steuernden Handräder 191 verstellt.
Wird das Verschmelzen einer Kante des gelegten Streifens mit der angrenzenden Kante eines vorher
gebildeten Streifens gewünscht, so wird der Zapfen
49 an der betreffenden Seite der Maschine entfernt, damit die automatische Steuerung funktioniert, um 11S
die Höhe des Hauptstreichbalkens 31 an dieser Seite entsprechend einzustellen. Die Einstellung erfolgt
durch das Ventil 86 und die Platte 68, die den Heber
50 an der betreffenden Seite der Maschine steuern. Die Platte gleitet dem vorgehend erzeugten Streifen iao
entlang und steuert so die Höhe des angrenzenden Endes des Streichbalkens 31 derart, daß die dabei
erzeugte Oberfläche des Belages genau zu dem vorher geschaffenen Streifen paßt. Das Ende des mittleren
Streichbalkens wird seitlich von der Kante des vor- 1*5
her gebildeten Streifens abgesetzt, doch füllt der
nachfolgende hintere Streichbalken diesen Zwischenraum
aus und erzeugt eine Oberfläche, die genau zu der vorher geschaffenen paßt, weil die Platten 95
und 96 über die vom Ende des von der Platte 68 gesteuerten Streichbalkens 31 geebnete Oberfläche des
Belages gleitet. In gewissen Fällen mag es wünschenswert sein, die automatische Steuerung für
beide Enden des Streichbalkens 31 zu verwenden, z. B. beim Legen eines mittleren Streifens zwischen
zwei vorher gelegte Seitenstreifen.
Die Fig. 33 bis 35 zeigen eine etwas veränderte Form der Maschine (Fig. 1), die aber die gleichen
Grundprinzipien aufweist.
In der geänderten Maschine ist die Einheit ifl
praktisch identisch mit der Einheit 1 der zuvor beschriebenen Maschine. Die Schleppeinheit 2" ist
ganz ähnlich wie die Einheit 2. Die Einheit 2a besitzt
in diesem Falle den an seinem vorderen Ende durch die Zapfen 78" am Quertragbalken 32" an-
ao gelenkten Teil 760, wobei die Balkenanordnung dieselbe
wie im vorigen Beispiel ist. Der Balken 32" wird aber von den senkrecht angeordneten und in den
von der Traktoreinheit 1 geführten Leitkanälen 29" montierten Armen ·26β getragen, damit sich diese
senkrecht bewegen können. Die Arme 26 sind ge-* rade und die Kufen 230 an deren unteren Enden bei
280 angelenkt. Da in diesem Beispiel die Arme 260
gerade sind, so sind die Kufen 23° etwas kürzer. Sonst ist die Einheit gleich wie die vorige, mit Ausnähme
dessen, daß kein Mittel zur Förderung des Materials nach den hinteren Streichbalken vorgesehen
ist und daß die Steuerplattenanordnung eine andere ist.
Die Steuerplattenanordnung dieser geänderten Maschine besteht aus zwei einzigen Platten 96",
welche den beiden hinteren Platten 96 der vorigen Maschine entsprechen. (Diese Platten sind am hinteren
Ende des Rahmens 760 aufgehängt. Zur Aufhängung jeder Platte ist das obere Ende eines
L-förmigen Armes 88 starr auf einem der Querglieder des Rahmens befestigt. Eine senkrecht verstellbare
Drehzapfenanordnung ioo" ist zum Stützen des vorderen Endes der Platte vom Arm 88 aus vorgesehen.
Angrenzend an den hinteren Plattenteil ist eine Stange 920 mit ihrem unteren Ende drehbar
daran angeordnet, während ihr oberes Ende in eine Kupplung 93° geschraubt ist. Ein Getriebe 94° ist
an der Stange 920 verkeilt und kann mittels eines Getriebes 94* gedreht werden, wobei dieses Getriebe
946 am unteren Ende der Welle 94C angebracht ist,
die am Rahmen 76" drehbar befestigt ist und durch ein Handrad gedreht werden kann. Die Kupplung
93° ist mit dem unteren Ende der Spindel des Ventils 86° verbunden. Die Platte 960 kann durch die
rotierende Welle 94° gehoben oder gesenkt werden,,
wodurch die Lage der Ventilspindel im Ventil 86" verändert wird. Diese Einstellung wird verwendet,
um das Ventil in eine geeignete Anfangslage zu bringen und die Platte 96" auf das richtige Niveau
zu setzen. Das Ventil 86° steuert den zugehörigen Heber 8ie, der zur Aufhängung des Rahmens j6a
am Traktor dient. Die Platten 960 betätigen die Ventile 86", um die hinteren Streichbalken 8oe auf
der gleichen Höhe wie den mittleren Streichbalken 31" zu halten. Um den Hebern 8ia die größtmögliehe
Flüssigkeitsmenge zuzuführen, damit der Rahmen 76° so hoch wie möglich an der Einheit i"
sich heben läßt, können die Ventile 86" mechanisch betätigt werden. Zu diesem Zwecke ist ein exzentrischer
Hebel 236" hinten am Rahmen 76° angelenkt und mittels Kabel 238 mit der hinteren Kante
der Platte 96" verbunden. Durch Betätigung dieser Hebel wird das hintere Ende der Platte 96s gehoben,
und diese bewegt die Ventilspindel des Ventils 86" in die entsprechende Lage für die Zuführung der
Höchstmenge an Flüssigkeit nach dem zugehörigen Heber 8i". Beide Hebel 236" werden betätigt, um
beide Seiten des Rahmens j6a zu heben. Es ist zu
beachten, daß die Seitenplatten 1920, die mit den
hinteren Streichbalken 80 verbunden sind, durch Verbindungen 192^ geführt werden, um deren freie
Vertikalbewegung zu gestatten.
Diese Maschine ist in der Funktion ähnlich wie die zuerst beschriebene Form. Im Gegensatz zu
der ersten Ausführungsform werden zwei einzige Steuerplatten für die Steuerung des Niveaus der hinteren
Streichbalken 8oa verwendet. Diese Streichbalken gleiten, wie bei der ersten Maschine, auf der
vorher von den hinteren Streichbalken 31" geschaffenen
Oberfläche.
Die beschriebenen Maschinen eignen sich ganz besonders für Bitumengemisch, aber auch für Zement
oder andere plastische Straßenbaumaterialien.
Claims (40)
1. Straßenbaumaschine, insbesondere zur Herstellung bituminöser und zementgebundener Beläge,
gekennzeichnet durch eine auf einer zu belegenden, relativ unebenen Unterlage fahrbare
Einheit, eine Materialebnungseinheit, die mit der ersten Einheit zusammenwirkt, ein Ebnungsglied
für das Bearbeiten des vor ihm auf der Einbaufläche gelagerten Materials, ein dieses
Ebnungsglied tragendes Gestell, dies Gestell tragende lange Kufen, die geeignet sind, auf der
zu behandelnden LTnterlage zu gleiten und deren Unregelmäßigkeiten zu überbrücken, ferner
Mittel zur Verbindung der Kufen mit der ersten Einheit, die gegenseitige senkrechte Bewegungen
zulassen und Mittel zum Aufhängen des Endes des Gestells an der erstgenannten Einheit.
2. Straßenbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einheit
einen Materialverteiler für die zu belegende Unterlage enthält, und die zweite Einheit lange
Kufen zum Gleiten über der zu belegenden Unterlage aufweist, die am einen Ende das Gestell
tragen.
3. Straßenbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einheit
einen trichterförmigen Behälter, eine unterhalb des Behälters angeordnete Fördereinrichtung
und eine am Ende der Fördereinrichtung angeordnete Verteilervorrichtung für das auszubreitende
Material enthält, während die zweite
Einheit ein hinter der Verteilvorrichtung angeordnetes Ebnungsglied für das ausgebreitete
Material aufweist.
4. Straßenbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einheit ein
vorderes Ebnungsglied und zwei hinter diesem liegende, schräg nach hinten und auswärts gerichtete
Ebnungsglieder sowie Mittel zur automatischen und unabhängigen Regulierung der Höhe der hinteren Ebnungsglieder aufweist, und
daß die Regulierungsmittel eine Lehre zum Abtasten des durch das vordere Ebnungsglied geebneten
Materials einschließen.
5. Straßenbaumaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel für die
automatische Regulierung der Höhe der hinteren Ebnungsglieder ein durch die Lehre betätigtes
hydraulisches System einschließen.
6. Straßenbaumaschine nach Anspruch 4, geao kennzeichnet durch Mittel zur automatischen
Regelung der Höhe eines Endes des vorderen Ebnungsgliedes, die eine Lehre enthalten, die
mit einem der gewünschten Belagoberfläche entsprechend nach oben begrenzten Führungsstrei-
»5 fen in Berührung steht.
7. Straßenbaumaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lehre ein hydraulisches
System betätigt, das die Höhe des einen Endes des vorderen Ebnungsgliedes reguliert.
8. Straßenbaumaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des
vorderen Ebnungsgliedes Zwischenräume vorhanden sind, um dem Material das Zurückfluten
nach den hinteren Ebnungsgliedern zu gestatten, und daß Absperrmittel am Ende des vorderen
Ebnungsgliedes angebracht sind zwecke Änderung oder Unterbrechung des Materialstromes
an den Enden des vorderen Ebnungsgliedes.
9. Straßenbaumaschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch von der Ebnungseinrichtung
geführte Förderschrauben, die sich von den Enden des vorderen Ebnungsgliedes nach den
hinteren Ebnungsgliedern erstrecken, um die Zuleitung des Materials nach den hinteren Ebnungsgliedern
zu sichern.
10. Straßenbaumaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur höhenveränderlichen
Aufhängung des hinteren Endes des Gestells an der ersten Einheit vorgesehen sind mit einer Lehre, die infolge Berührung mit
dem vom vorderen Ebnungsglied geebneten Belag die gewünschte Höhenlage selbsttätig bewirkt.
11. Straßenbaumaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Aufhängung des hinteren Endes des Gestells
an der ersten Einheit hydrauliche Heber aufweist, die durch ein von der Lehre betätigtes
Ventil gesteuert werden.
12. Straßenbaumaschine nach Anspruch 2 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell
durch vertikal anpaßbare und mittels automatischer Mittel verstellbare Organe mit den Kufen
verbunden ist, wobei diese Mittel eine Lehre einschließen, die mit einem entsprechend der gewünschten
Belagsoberfläche nach oben begrenzten Führungsstreifen in Berührung steht.
13. Straßenbaumaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel
zwischen Gestell und Kufen auch eine mechanisch von Hand zu betätigende Verstelleinrichtung
enthalten.
14. Straßenbaumaschine nach Anspruch 4, 10
und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Ebnungsglieder gegenüber dem Gestell
senkrecht und seitlich verstellbar sind.
15. Straßenbaumaschine nach Anspruch 14,
gekennzeichnet durch eine Seitenrandplatte am äußeren Ende der hinteren Ebnungsglieder, die
senkrecht in bezug auf diese verstellbar geführt ist, so daß die Randplatte die Oberfläche des Belages
berührt.
16. Straßenbaumaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die fahrbare Einheit aus einem Traktor mit Raupengliedern besteht.
17. Straßenbaumaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Material
aufnehmende trichterförmige Behälter an seiner Auslauföffnung mit einem Paar unabhängig
voneinander steuerbarer endloser Förderbänder ausgestattet ist, und das an ihrem Auslaufende
angeordnete Ausbreitorgan von einer sich quer erstreckenden, drehbaren Förderschnecke mit
entgegengesetzten Schraubengängen gebildet wird. '
18. Straßenbaumaschine nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke unabhängig vom Antrieb der Förderbänder drehbar
ist.
19. Straßenbaumaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende der
Ebnungsglieder unabhängig vom anderen Ebnungsglied senkrecht verstellbar ist.
20. Straßenbaumaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der
Kufen mit der Traktoreinheit dienenden Mittel senkrechte Führungsarme aufweisen, deren untere
Enden an den Kufen angelenkt sind, und die Führungen besitzen, die von der Traktoreinheit
getragen werden und die oberen Teile der Arme senkrecht beweglich führen.
21. Straßenbaumaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsarme
am hinteren Ende der Traktoreinheit angeordnet sind und vorwärts verlaufende Teile aufweisen,
an denen die Kufen angelenkt sind.
22. Straßenbaumaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,, daß der vordere Teil
des Gestells an den Führungsarnien durch von Hand verstellbare Mittel höhenverstellbar aufgehängt
ist.
23. Straßenbaumaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel für die
Aufhängung des Gestells an jedem Führungsarm eine zusätzliche Führung für eine senkrechte
Bewegung des Gestells an dem Arm und Mittel für die selbsttätige Steuerung der senkrechten
Bewegung durch ein Steuerlehrenglied aufweist, das mit einem der gewünschten Belagsoberfläche
entsprechenden Führungsstreifen in Berührung steht.
24. Straßenbaumaschine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige
Steuerorgan hydraulische Stoßheber mit Steuerventil umfaßt, das von der Steuerlehre betätigt
wird.
25. Straßenbaumaschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für die
Aufhängung des hinteren Endes des Gestells an dessen entgegengesetzten Seiten angeordnete
und mit dem Gestell und der Traktoreinheit verbundene hydraulische Stoßheber umfaßt und daß
das Steuerorgan an den entgegengesetzten Seiten des Gestells aufgehängte Pfannenglieder
ao einschließt, die mit der vom vorderen Ebnungs-
glied erzeugten Belagsfläche in Berührung stehen, wobei jedes der Pfannenglieder mit einem
Steuerventil verbunden ist, das an der entsprechenden Seite der Maschine mit dem Stoßheber
verbunden ist.
26. Straßenbaumaschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar Pfannenglieder
an jeder Maschinenseite hintereinander angeordnet sind.
27. Straßenbaumaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß von der Traktoreinheit
geführte Stoßheber für die Führungsarme und die damit verbundenen Kufen vorgesehen
sind.
28. Straßenbaumaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des vorderen
Ebnungsgliedes im Abstand von den Kufen liegen und in dem Zwischenraum parallel zu den Kufen geführte und von dem vorderen
Ebnungsglied zu den hinteren Ebnungsgliedern führende Schurzglieder als seitliche Lenkflächen
für das Material angeordnet sind.
29. Straßenbaumaschine nach Anspruch 28, gekennzeichnet durch in Verlängerung der
Schurzglieder liegende und vor dem Ebnungsglied angeordnete Absperrplatten, die in ihrer
Längsrichtung beweglich sind.
30. Straßenbaumaschine nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Schurzgliedei
auf dem Gestell senkrecht beweglich angeordnet sind.
31. Straßenbaumaschine nach Anspruch 4, da-
durch gekennzeichnet, daß jedes der Ebnungsglieder eine von einem Stützbalken getragene
schwingbare Schneidestange aufweist, die durch ein bewegliches, zwischen der Traktoreinheit
und der Ebnungs- und Einbaueinheit angeordnetes Getriebe in Schwingungen versetzt wird.
32. Straßenbaumaschine nach .Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Schneidestange um eine Längsachse geneigt werden kann,
ohne daß ihre Schwingungen beeinträchtigt werden.
33. Straßenbaumaschine nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite
jeder Schneidestange ein Drucklager angeordnet ist.
34. Straßenbaumaschine nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schneidestange
eine vordere gezackte, winklig an einer hinteren, flachen Planierungsplatte angeordnete
Kante aufweist.
35. Straßenbaumaschine nach Anspruch 34, gekennzeichnet durch je eine Kupplung für den
Antrieb der Scheidestangen der einzelnen Ebnungsglieder.
36. Straßenbaumaschine nach Anspruch 31 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidestange
als ein an seiner Vorderseite auf einem Support mittels Scharniers drehbar angeordnetes
und an seiner Hinterseite mittels senkrecht verstellbarer Stangen aufgehängtes Kanalglied
ausgebildet ist.
37. Straßenbaumaschine nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden
der zur Aufhängung des Kanalgliedes dienenden Stangen Druckrollen führen, die an der hinteren
Seite des Kanalgliedes angeordnete und sich längs daran ausdehnende Bolzen erfassen.
38. Straßenbaumaschine nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidestange
mittels Pendelglieder am Balken schwingend aufgehängt ist.
39. Straßenbaumaschine nach Anspruch 38, gekennzeichnet durch Mittel zur Erwärmung
der Schneidestange.
40. Straßenbaumaschine nach Anspruch 1, bei der das hintere Ende des Gestells mittels
hydraulischer Stoßheber aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherheitsventil vorgesehen
ist, um das Absinken des durch die Heber aufgehängten Gestells im Falle der Verminderung
des hydraulischen Druckes zu verhindern.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
ion iö. 5i
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US85244A US2591502A (en) | 1949-04-02 | 1949-04-02 | Road paving machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819699C true DE819699C (de) | 1951-11-05 |
Family
ID=22190368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI869A Expired DE819699C (de) | 1949-04-02 | 1950-05-04 | Strassenbaumaschine, insbesondere zur Herstellung bituminoeser oder zementgebundener Belaege |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2591502A (de) |
| BE (1) | BE494912A (de) |
| DE (1) | DE819699C (de) |
| FR (1) | FR1019275A (de) |
| GB (1) | GB668907A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010980B (de) * | 1953-03-14 | 1957-06-27 | Dingler Werke Ag | Gelaendegaengige, mit Raedern oder Raupen ausgeruestete Strassen- und Kanalbaumaschine |
| DE1074066B (de) * | 1960-01-28 | Dinglerwerke Aktiengesellschaft Zw eibrucken | Einrichtung an gleislosen Straßenfertigern zum Herstellen von planebencn Straßenbelagen | |
| DE1085184B (de) * | 1955-07-07 | 1960-07-14 | Maria Lehmann Pottkaemper Geb | Belagseinbaumaschine fuer den Strassenbau mit einem Materialaufnahmekuebel und einem Gleiskettenfahrwerk |
| DE1092944B (de) * | 1957-07-19 | 1960-11-17 | Gulf Internat Trading Establis | Strassenfertiger mit Verteilervorrichtungen und zur Fahrtrichtung schraeg nach hinten und aussen angeordneten Verteilerbohlen |
| DE1146091B (de) * | 1955-02-02 | 1963-03-28 | Costante Domenighetti | Selbstfahrender Strassenfertiger, insbesondere zum Herstellen bituminoeser Decken |
Families Citing this family (44)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074614B (de) * | 1960-02-04 | Grün berg Volko Berner (Obhess) | Straßenfertiger zum Herstellen von bituminösen Straßendecken | |
| US2901843A (en) * | 1953-12-10 | 1959-09-01 | Thomas Tom | Subgrade planer |
| US2922345A (en) * | 1955-06-06 | 1960-01-26 | Alexander G Mentes | Apparatus for automatically leveling material in the building of roads and the like |
| US3000277A (en) * | 1957-01-15 | 1961-09-19 | Crane | Asphalt paving machine |
| US2953977A (en) * | 1957-05-22 | 1960-09-27 | Warren Harold | Adjustable telescoping spreader |
| US3069983A (en) * | 1957-06-18 | 1962-12-25 | Impresa Pizzarotti & C S R L | Method of laying roads and apparatus therefor |
| US2948202A (en) * | 1957-07-03 | 1960-08-09 | Jaeger Machine Co | Screed structure |
| US3029715A (en) * | 1958-02-27 | 1962-04-17 | Preco Inc | Control system for paving machine |
| US3029716A (en) * | 1958-02-27 | 1962-04-17 | Preco Inc | Paving machine control system |
| US2962947A (en) * | 1959-01-09 | 1960-12-06 | Ulrich Mfg Co | Road base spreading apparatus |
| US3236163A (en) * | 1959-06-19 | 1966-02-22 | Blaw Knox Co | Means for laying paving material |
| US3153992A (en) * | 1959-11-16 | 1964-10-27 | E D Etnyre & Co | Pavement sealer spreader apparatus |
| US3015258A (en) * | 1959-11-27 | 1962-01-02 | Jaeger Machine Co | Paving material spreader |
| US3177785A (en) * | 1959-12-14 | 1965-04-13 | Ulmac Equipment Company | Trench filler and visual guide for same |
| US3264958A (en) * | 1962-04-19 | 1966-08-09 | Preco Inc | Slope and grade control for paving machines |
| US3234861A (en) * | 1962-08-10 | 1966-02-15 | Gordon H Ball Inc | Adjustable header assembly for roadbuilding machinery |
| US3259034A (en) * | 1963-04-15 | 1966-07-05 | Blaw Knox Co | Reference plane for paving machines |
| US3267824A (en) * | 1963-05-22 | 1966-08-23 | Rex Chainbelt Inc | Pavement laying apparatus |
| US3273532A (en) * | 1963-10-30 | 1966-09-20 | Barker Chemical Company | Surface coating apparatus |
| US3442222A (en) * | 1966-05-06 | 1969-05-06 | Swedish Rail System Ab S R S S | Method of laying railroad tracks on concrete bases |
| US3414327A (en) * | 1966-06-13 | 1968-12-03 | Christensen Diamond Prod Co | Apparatus and methods for cutting concrete surfaces |
| US3636831A (en) * | 1969-09-24 | 1972-01-25 | Blaw Knox Const Equipment | Pavement widener |
| US3856425A (en) * | 1971-01-04 | 1974-12-24 | Miller Formless Co Inc | Adjustable side for slip form |
| CH564651A5 (de) * | 1971-05-05 | 1975-07-31 | Domenighetti Domenico | |
| US3967912A (en) * | 1974-03-18 | 1976-07-06 | Parker Jimmy L | Paver feed control |
| US4012160A (en) * | 1974-03-18 | 1977-03-15 | Parker Jimmy L | Paving machine with enclosed material compartment |
| US4026658A (en) * | 1974-07-26 | 1977-05-31 | Barber-Greene Company | Automatic support system for a screed |
| GB1491092A (en) * | 1975-01-08 | 1977-11-09 | Mcgregor & Sons Ltd R | Tug unit for rail-mounted concrete paver |
| US3997277A (en) * | 1975-06-13 | 1976-12-14 | Cmi Corporation | Material transfer mechanism |
| US4778305A (en) * | 1987-03-27 | 1988-10-18 | Rexworks Inc. | Slip-form paver with laterally moveable paving tool |
| CA2181969C (en) * | 1995-12-05 | 2007-07-17 | Charles G. Macku | Asphalt paver with remixing conveyor system |
| USD578142S1 (en) * | 2006-05-16 | 2008-10-07 | Joseph Voegele Ag | Road construction machine |
| US7694805B2 (en) * | 2007-12-18 | 2010-04-13 | Caterpillar Paving Products Inc. | Guard assembly and related methods |
| USD660876S1 (en) | 2010-08-09 | 2012-05-29 | Joseph Vögele AG | Feeder for a road paving machine |
| USD650396S1 (en) | 2010-11-03 | 2011-12-13 | Joseph Vogele Ag | Feeder for a road paving machine |
| USD670743S1 (en) | 2011-08-01 | 2012-11-13 | Joseph Vögele AG | Exhaust pipe for a road construction machine |
| USD668691S1 (en) | 2012-02-01 | 2012-10-09 | Joseph Vögele AG | Cover for an exhaust port of a road construction machine |
| DE102013000788A1 (de) * | 2013-01-17 | 2014-07-17 | Bomag Gmbh | Einbaubohle für einen Straßenfertiger und Straßenfertiger mit einer derartigen Einbaubohle |
| USD753189S1 (en) | 2013-04-12 | 2016-04-05 | Joseph Voegele Ag | Screed |
| US11242657B2 (en) | 2018-01-24 | 2022-02-08 | Blaw-Knox Corporation | Flap for an asphalt paver hopper |
| CN109235211A (zh) * | 2018-11-05 | 2019-01-18 | 安徽企路石工程技术开发有限公司 | 路桥路肩石铺设系统 |
| CN114561854A (zh) * | 2022-03-08 | 2022-05-31 | 河南永鑫路桥工程有限公司 | 混凝土路面振捣整平装置 |
| US20250075445A1 (en) * | 2023-08-30 | 2025-03-06 | Caterpillar Paving Products Inc. | Paving material agitation and distribution bar system |
| CN120486219B (zh) * | 2025-07-18 | 2025-09-23 | 山西一建集团有限公司 | 一种潜流人工湿地填料的机械摊铺装置及其使用方法 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2054437A (en) * | 1934-12-31 | 1936-09-15 | Jaeger Machine Co | Apparatus for building roads |
| US2138828A (en) * | 1936-04-10 | 1938-12-06 | Barber Greene Co | Machine for and process of laying roads |
| US2185645A (en) * | 1938-03-21 | 1940-01-02 | Jaeger Machine Co | Road-building apparatus |
| US2162665A (en) * | 1938-06-04 | 1939-06-13 | Jaeger Machine Co | Road-building apparatus |
| US2214093A (en) * | 1939-08-24 | 1940-09-10 | Blaw Knox Co | Paving apparatus |
| US2295519A (en) * | 1940-08-04 | 1942-09-08 | Jaeger Machine Co | Apparatus for surfacing roads |
| US2473961A (en) * | 1944-11-27 | 1949-06-21 | Jaeger Machine Co | Machine or apparatus for surfacing roads |
| US2453510A (en) * | 1945-09-17 | 1948-11-09 | Jackson Vibrators | Screeding and compacting machine for concrete slabs and the like |
-
1949
- 1949-04-02 US US85244A patent/US2591502A/en not_active Expired - Lifetime
-
1950
- 1950-03-27 GB GB7604/50A patent/GB668907A/en not_active Expired
- 1950-04-01 FR FR1019275D patent/FR1019275A/fr not_active Expired
- 1950-04-03 BE BE494912D patent/BE494912A/xx unknown
- 1950-05-04 DE DEI869A patent/DE819699C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074066B (de) * | 1960-01-28 | Dinglerwerke Aktiengesellschaft Zw eibrucken | Einrichtung an gleislosen Straßenfertigern zum Herstellen von planebencn Straßenbelagen | |
| DE1010980B (de) * | 1953-03-14 | 1957-06-27 | Dingler Werke Ag | Gelaendegaengige, mit Raedern oder Raupen ausgeruestete Strassen- und Kanalbaumaschine |
| DE1146091B (de) * | 1955-02-02 | 1963-03-28 | Costante Domenighetti | Selbstfahrender Strassenfertiger, insbesondere zum Herstellen bituminoeser Decken |
| DE1085184B (de) * | 1955-07-07 | 1960-07-14 | Maria Lehmann Pottkaemper Geb | Belagseinbaumaschine fuer den Strassenbau mit einem Materialaufnahmekuebel und einem Gleiskettenfahrwerk |
| DE1092944B (de) * | 1957-07-19 | 1960-11-17 | Gulf Internat Trading Establis | Strassenfertiger mit Verteilervorrichtungen und zur Fahrtrichtung schraeg nach hinten und aussen angeordneten Verteilerbohlen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1019275A (fr) | 1953-01-20 |
| BE494912A (de) | 1950-08-01 |
| GB668907A (en) | 1952-03-26 |
| US2591502A (en) | 1952-04-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE819699C (de) | Strassenbaumaschine, insbesondere zur Herstellung bituminoeser oder zementgebundener Belaege | |
| DE2131650C3 (de) | Straßenfertiger mit einem Fertigungswerkzeuge tragenden Rahmen | |
| DE2630457A1 (de) | Planier-fraesmaschine | |
| CH651085A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum ausbessern von laengsnaehten oder -rissen in strassenbelaegen. | |
| DE102017009248B4 (de) | Kleinfertiger | |
| EP0957204A1 (de) | Strassenfertiger und Beschicker hierfür | |
| DE922718C (de) | Strassenbaumaschine | |
| US2093766A (en) | Road semi-surfacing implement | |
| DE2330548A1 (de) | Vorrichtung, die waehrend ihrer vorwaertsbewegung ein band aus einem formbaren plastischen gemisch legt | |
| DE1949845A1 (de) | Strassenaufreissmaschine | |
| CH642700A5 (de) | Gleisbaumaschine zum verteilen und profilieren des bettungsschotters eines gleises. | |
| US3015257A (en) | Hydraulically operated pavement finishing machine | |
| DE19832787A1 (de) | Kompostumsetzer | |
| DE69924070T2 (de) | Fräsvorrichtung mit wiedereinfahrbaren Hinterrädern | |
| DE19821091C1 (de) | Straßenfertiger | |
| DE2156282A1 (de) | Maschine zum schicht weisen Abtragen, insbesondere verschlissener Straßendecken | |
| DE1759166A1 (de) | Strassendeckenfertiger | |
| DE102005028867A1 (de) | Raupengetriebene Asphaltverdichtungsvorrichtung | |
| DE19652396C1 (de) | Deckenfertiger | |
| DE1781267A1 (de) | An einem Schlepper befestigte Beladevorrichtung | |
| DE2333881C2 (de) | Selbstfahrende Vorrichtung zur Oberflächenverfestigung des Erdbodens | |
| DE2161582A1 (de) | Mehrzweckbaugerät | |
| DE102021000333A1 (de) | Verfahren zum Verschwenken einer Fahreinrichtung einer Straßenfräsmaschine und Straßenfräsmaschine | |
| DE1459741A1 (de) | Vorrichtung zum Fraesen und Auslegen von Ausnehmung der Fahrb | |
| DE845350C (de) | Verteiler- und Verdichtergeraet fuer Strassendecken aus Beton oder bituminoesen Stoffen |