DE830073C - Schaltungsanordnung zur Stoerverminderung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Stoerverminderung

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DE830073C
DE830073C DEP8834A DEP0008834A DE830073C DE 830073 C DE830073 C DE 830073C DE P8834 A DEP8834 A DE P8834A DE P0008834 A DEP0008834 A DE P0008834A DE 830073 C DE830073 C DE 830073C
Authority
DE
Germany
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diode
resistance
voltage
circuit arrangement
circuit
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Expired
Application number
DEP8834A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Nowak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DEP8834A priority Critical patent/DE830073C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE830073C publication Critical patent/DE830073C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/04Limiting level dependent on strength of signal; Limiting level dependent on strength of carrier on which signal is modulated

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Störverminderung Im Rahmen der bekannten Krachtöterschaltungen ist es bereits bekannt, im Niederfrequenzteil des Empfängers eine Spannungsbegrenzung in der Weise vorzunehmen, daß alle Spitzen, die über eine vorgegebene Amplitude der Modulationssparinung hinausgehen, abgeschnitten werden. Bei Telefonieempfang wird man mit Rücksidht auf die Qualität der Wiedergabe die. Schaltung so dimensionieren müssen, daß man auch einen möglichst hohen Modulationsgrad übertragen kann.
  • Abt. i zeigt den Verlauf der Niederfrequenzspannung eines demodulierten Trägers, so wie er sich als Anzeigebild auf (lern Schirm eines Braunschen Rohres ergeben würde. Außer dem niederfrequenten, von der Demodulation des Trägers herrührenden Spannungsverlauf treten Störspitzen auf, die den Empfang stark beeinträchtigen. Die bekannten Schaltungen zielen darauf ab, durch eine Begrenzung des nirelerfrequenten Spannungsverlaufes (vgl. die in Abb. i eingezeichneten, gestrichelten Linien) die Spitzen der Störspannung S abzuschneiden.
  • In Abb. 2 ist ein Schaltbild einer solchen bekannten Schaltung dargestellt. Die niederfrequente Wechselspannung wird über den Kondensator a zwei gegensinnig geschalteten Diodenstrecken 6 und c zugeführt. Die Kauhoden der beiden Dioden sind miteinander verbunden. Die Anoden der Dioden werden durch die Batterie g gegenüber den Kathoden positiv vorgespannt. Die Wirkungsweise dieser bekannten Schaltung ist folgende: Betrachtet man zunächst die positive Halbwelle einer niederfrequenten Wechselspannung, so wird diese von der Diode b praktisch unbeschränkt durchgelassen. Der Anode der Diode c wird über den Widerstand/ eine so große positive Vorspannung gegeben, daß diese Diode c für die positive Halbwelle der Wechselspannung ebenfalls durchlässig ist. % Durch Wahl der Größe dieser Vorspannung hat man es in der Hand, eine Spannungsbegrenzung in dem Sinne durchzuführen, daß Spannungsamplituden oberhalb einer vorgegebenen Grenze abgeschnitten werden. Für die negative Halbwelle der niederfrequenten Wechselspannung gilt das gleiche. Hierfür erhält die Anode der Diode b eine entsprechend dem oben Gesagten bemessene positive Vorspannung. Die negative Halbwelle Scann also die Diode b ungehindert passieren, während -die Diodenstrecke c für diese Halbwelle ohnehin durchlässig ist.
  • In der Prinzipdarstellung gemäß Abb. 2 ist für die Vorspannungserzeugung eine Batterie g vorgesehen. Da die Amplitude der zu übertragenden niederfrequenten Wechselspannung von der Amplitude des einfallenden Trägers abhängt, muß diese Vorspannung naturgemäß einstellbar sein. Sonst würde es passieren, daß man durch die Amplitudenbegren.zung große niederfrequente Amplituden, die von einem starken Sender herrühren, überhaupt nicht mehr hindurchbekommt. Praktisch erfolgt die Lösung dieses Problems in der `'eise, daß man die Spannung für die Erzeugung der Vorspannung der Diodenstrecken von dem einfällenden Träger ableitet.
  • Die in Abb. 2 skizzierte Schaltung hat nun folgende Mängel: Der Einfachheit halber soll zunächst nur ein Teil dieser Schaltung, nämlich der in Abb. 3 skizzierte Teil, betrachtet werden. Hier ist nur eine Diodenstrecke b dargestellt, man kann also eine Spannungsbegrenzung nur für eine Halbwelle durchführen. Nimmt man zunächst einmal an, daß die beiden Widerstände d und e gleiche Werte haben, so steht an der Anode der Diodenstrecke b infolge der durch die Widerstände d und e (hervorgerufenen Spannungsteilung (der Widerstand der Diode ist dabei zu vernachlässigen) die Hälfte der von der Batterie g gelieferten Spannung. Wird dieser Schaltung über den Kondensator a eine Wechselspannung zugefühzt, so bleibt die Gleichspannung an der Anode der Diode stehen, da der Kondensator a auf diese Gleichspannung aufgeladen wird und diese festhält, Da der am Widerstand e auftretende Spannungsabfall verlorengeht, ergibt sich, daß man für die Spannungserzeugung zur Öffnung der Diodenstrecken Spannungsquellen mit verhältnismäßig großen Spannungen benötigt. In der Praxis führt das zu erheblichen Schwierigkeiten, da man ja, wie bereits obenerwähnt, diese Öffnungsgleichspannungen unmittelbar von der Trägerspannung ableitet und dabei mitunter hohe .'fodulationsgrade verarbeiten möchte. Hat man aber eine genügend große positive Spannung an der Kathode der Diode b zur Verfügung, so kann man auch Sender mit verhältnismäßig hohem Modulationsgrad einwandfrei empfangen.
  • Ein weiterer Mangel der bekannten Schaltung besteht darin, daß die Aussteuerung der Diode durch den Wechselwiderstand, mit dem sie belastet ist, bestimmt wird. Betrachtet man dazu die in Abb. 7 dargestellte Diodenkennlinie r (der Strom I ist in Abhängigkeit von der Spannung U aufgetragen), so würde man die Diodenstrecke normalenyeise unter Zugrundelegung eines vorgegebenen Arbeitspunktes von der Widerstandsgeraden s aus aussteuern. Dadurch, daß der Wecbselwiderstand kleiner ist als der Gleichstromwiderstand, verlagert sich die Widerstandsgerade in die Lage t, und damit verringert sich der :Aussteuerbereich der Diodenstrecke ganz erheblich.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile der bekannten Schaltung und schlägt vor, den Wechselstromwiderstandswert des Ausgangswiderstandes der Diode wesentlich größer als den halben Gleichstromwiderstan.dsowert des gesamten Eingangs- und Ausgangswiderstandes zu bemessen.
  • Die erste Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der an der Kathode der Diode liegende Widerstand d ein -Mehrfaches des an der Anode der Diode liegenden @@'iderstandes e betragen soll. Nimmt man beispielsweise für den Widerstand d einen Wert von 8oo kOhm und für den Widerstand e einen Widerstand von 200 kOhm an, und gibt man der Spannungsquelle g einen Spannungswert von io Volt, so liegt an der Anode der Diode nur noch ein Minuspotential von 2 Volt. Die für die Aussteuerung der Diode wirksame Vorspannung beträgt jetzt 1o - 2 = 8 Volt, also 8o'/'o der Gleichspannung, weil erst bei einer durch die zugeführte Wechselspannung auftretenden Augenblicksspannung von -8 Volt am Widerstand e die positive Vorspannung am Widerstand d von 8 Volt aufgehoben wird. Durch diesen Vorschlag wird das Verhältnis des Ausgangswiderstandes d zum gesamten Gleichstromwiderstand e und d verbessert. Bei gleichem Wert der beiden `Widerstände e und d wäre diese Spannung dagegen auf den halben Wert der Batteriespannung, nämlich 5 Volt, gestiegen, so daß für die Aussteuerung nur 5o% der Gleichspannung zur Verfügung stehen würden.
  • Zur Vergrößerung des wirksamen Wechselwiderstandes von d wird empfohlen, in den Wechselstromkreis der Diode c einen Begrenzungswiderstand h in Abb. 3 einzubauen. Bei den obigen Zahlenbeispielen für die Widerstände d und e würde man denn Widerstand 1i einen Wert von etwa 700 kOhm geben.
  • Die gesamte Anordnung, wie sie sich bei der Ausführung der Erfindung ergehen würde, ist in Abb. q. dargestellt. In der Diodenstrecke m des Zwischenfrequenzverstärkerrohreswird die imAusgang des letzten Bandfilter; k auftretende Zwischenfrequenz gleichgeric'ltet und in üblicher -''eise der bereits obenerwähnten Strecke aus zwei hintereinander-, jedoch gegensinnig geschalteten Dioden b und c zugeführt. Gleichzeitig wird die Zwischenfrequenz einem Anodengleichrichter ft zugeführt. Die Öffnungsspannung für die Diodenstrecke wird am Kathodenwiderstand des Anodengleichrichters abgegriffen. Die Widerstände d und e sind bei dieser Schaltung entsprechend der Erfindung dimensioniert. Der Widerstand 1i dient zur weiteren Vergrößerung des Wechselstromwiderstandes der Diodenschaltung.
  • Ein besonderer Anodengleichrichter zur Erzeugung der für die -Anodenstrecken benötigten Öffnungsspannung ist dann nicht erforderlich, wenn man entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß :11>l. 3 die Öffnungsgleichspannung direkt am Belastungswiderstand der Diodenstrecke m abnimmt.
  • In Abb. 6 ist schließlich noch ein Ausführungsbeispiel dargestellt, in dem die Widerstände e und f durch die beiden Drosseln p und q ersetzt sind. Auch dadurch wird erreicht, daß das richtige Widerstandsverhältnis gemäß der Erfindung zustande kommt. Besitzen die Drosseln p und q sowie das Potentiometer P einen gerriigend großen Wechselwiderstand, so kann der Begrenzungswiderstand h wegfallen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Verminderung der in einer hochfrequenten Empfangsanlage auftretenden Störungen durch Begrenzung der nachGleichrichtung auftretenden niederfrequenten Spannungsamplituden mittels einer entsprechend vorgespannten, längs geschalteten Diodenstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromw iderstan:dswert des Ausgangswiderstandes (d) der Diode (b) wesentlich grö-Ber als der halbe Gleichstromwiderstandswert des gesamten Eingangs- und Ausgangswiderstandes (e und d) des Diodernkreises ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandswert des Ausgangswiderstandes (d) ein Mehrfaches des Widerstandswertes des Eingangswiderstandes (e) beträgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangswiderstand der Diode (b) aus einer Drossel (p) besteht.
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangswiderstand der folgenden, umgekehrt gepolten, längs geschalteten Diode (c) aus einer Drossel (q) besteht.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe vor die folgende, umgekehrt gepolte, längs geschaltete Diode (c) ein die Nebenschlußwirkung dieser Diode (c) vermindernder Widerstand (le) geschaltet ist.
DEP8834A 1948-10-02 1948-10-02 Schaltungsanordnung zur Stoerverminderung Expired DE830073C (de)

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DE830073C true DE830073C (de) 1952-01-31

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121657B (de) * 1959-06-08 1962-01-11 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer einen Funkempfaenger zur Stoerimpulsbergrenzung
DE1295681B (de) * 1964-02-13 1969-05-22 Siemens Ag Oszillator mit einem Amplitudenbegrenzer im Ausgangskreis
DE2934956A1 (de) * 1978-08-31 1980-03-06 Nissan Motor Rauschunterdrueckungssystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121657B (de) * 1959-06-08 1962-01-11 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer einen Funkempfaenger zur Stoerimpulsbergrenzung
DE1295681B (de) * 1964-02-13 1969-05-22 Siemens Ag Oszillator mit einem Amplitudenbegrenzer im Ausgangskreis
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