DE84450C - - Google Patents
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- DE84450C DE84450C DENDAT84450D DE84450DA DE84450C DE 84450 C DE84450 C DE 84450C DE NDAT84450 D DENDAT84450 D DE NDAT84450D DE 84450D A DE84450D A DE 84450DA DE 84450 C DE84450 C DE 84450C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
- C09D101/00—Coating compositions based on cellulose, modified cellulose, or cellulose derivatives
- C09D101/08—Cellulose derivatives
- C09D101/16—Esters of inorganic acids
- C09D101/18—Cellulose nitrate
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- Adornments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
dem Gegenstande
getrockneten
getrockneten
Das Färben von Metallen wurde, abgesehen von der chemischen Metallfärbung, meist durch
Auftragen farbiger Lacke mit dem Pinsel bewerkstelligt.
Das neue Verfahren besteht darin, dafs man die zu färbenden Gegenstände in irgend einen
farblosen Lack, sei es eine Harz- oder Pyroxylinlösung, eintaucht und nach erfolgtem Trocknen
die erzeugte farblose Lackschicht durch Eintauchen in eine geeignete Farbstofflösung auf
färbt. Wenn man den gut und vorgewärmten Gegenstand nur einen Augenblick in die Farbstofflösung
eintaucht und dann sofort heftig ausschleudert, so entsteht eine gleichmäfsige Färbung.
Ganz gleichförmige Färbungen erhält man, wenn man anstatt auszuschleudern den gefärbten
Gegenstand aus dem Färbebade in eine Waschflüssigkeit bringt, welche vortheilhaft
aus gleichen Gewichtstheilen Alkohol und Benzin besteht, und durch Hin- und Herziehen
in derselben die überschüssige Farbflüssigkeit abspült.
Als Farbstoff lösung dient starker, mit Alizarinfarben mit oder ohne Zusatz von vegetabilischen
Anilinfarben gefärbter Alkohol. Die vegetabilischen Farbstoffe (z. B. Aloe, Drachenblut,
Gummigutti) müssen behufs Erzielung hauchfreier Färbungen zuvor entfettet werden. Bei
der Verwendung basischer Anilinfarben bewirkt der Zusatz ihres doppelten Gewichts an Harz
gröfsere Lichtbeständigkeit.
Die beschriebene Farbstoff lösung (»Tauchfarbe«) braucht, um auf Metallen satte Farbtöne
hervorzubringen, höchstens :/4 pCt. Farbstoff
zu enthalten, während die bisher gebräuchlichen farbigen Lacke ungefähr 5 pCt. benöthigen.
Dieser Umstand ermöglicht bei dem Tauchverfahren die Anwendung der durch hervorragende Lichtechtheit ausgezeichneten
Alizarinfarben. Letztere konnten wegen ihrer im allgemeinen geringen Löslichkeit in Alkohol
und wegen der entfärbend auf dieselben wirkenden Eigenschaften der Harzsäuren bisher
für die Metallfärbung nicht nutzbar gemacht werden.
Zur Erzielung einer schönen Goldfarbe auf Messing dient eine folgendermafsen zusammengesetzte
Tauchfarbe: 100 1 absoluter Alkohol, 120 g Anilingelb, 80 g Alizarinroth.
Die grofse zur Verfügung stehende Anzahl von Farben ermöglicht es, durch Tauchen
jeden Farbton zu erzielen.
Die Lichtbeständigkeit der erzielten Färbungen soll infolge der ermöglichten Anwendung
der Alizarinfarben eine absolute sein.
Durch die Combination von Pyroxylinlacken mit den »Tauchfarben« wird die Haltbarkeit
der gefärbten Ueberzüge gegen Abnutzung sowie- den Einflüssen der Witterung gegenüber
um ein Bedeutendes gröfser als bisher.
Die Einfachheit der Handhabung giebt selbst einem Ungeübten die Möglichkeit, einen noch
so kunstvoll ornamentirten Metallgegenstand, ζ. Β. einen Kronleuchter, dessen Färbung sonst
eine mehrstündige sorgfältige Bearbeitung seitens eines erfahrenen Vernierers mittelst Lack und
Pinsel erforderte, in wenigen Minuten sauber zu färben.
Ebenso wie Metalle können auch Gegenstände aus anderem nicht porösen Material,
ζ. B. Bein, Celluloid u. a. m., nach dieser Methode
gefärbt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Vernieren von Gegenständen, besonders Metall-, Bein- und Celluloidwaaren in allen Farben, darin bestehend, dafs die mit farblosem Lacküberzogenenunddarauf getrockneten Gegenstände mit einer Farbe, bestehend aus einer Lösung von Alizarinfarbstoffen mit oder ohne Zusatz von Anilinoder Pflanzenfarbstoffen in starkem Alkohol, durch Tauchen imprägnirt und sodann von der überschüssigen Farbflüssigkeit durch Eintauchen in eine den Ueberzug nicht lösende Waschflüssigkeit befreit werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84450C true DE84450C (de) |
Family
ID=356676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84450D Active DE84450C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84450C (de) |
-
0
- DE DENDAT84450D patent/DE84450C/de active Active
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