DE865982C - Laufgewichtswaage mit an einem Staender angeordnetem Waagebalken - Google Patents
Laufgewichtswaage mit an einem Staender angeordnetem WaagebalkenInfo
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- DE865982C DE865982C DEP22016D DEP0022016D DE865982C DE 865982 C DE865982 C DE 865982C DE P22016 D DEP22016 D DE P22016D DE P0022016 D DEP0022016 D DE P0022016D DE 865982 C DE865982 C DE 865982C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
- G01G1/18—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
- G01G1/26—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Laufgewichtswaage,
bei der der Waagebalken an. einem Ständer angeordnet ist. Derartige Waagen werden
z. B. als Teigwaagen in Bäckereien und Konditoreien benutzt und erhalten eine Haupt- und eine
Nebenskala, wobei der Lastangriffspunkt auf der einen Seite der Lagerung des Waagebalkens und
das Laufgewicht auf der anderen Seite angeordnet ist.
Um eine gedrängte Bauart bei möglichst zentraler Anordnung der Lastschale bei einer solchen
Waage zu erreichen, wird gemäß' der Erfindung vorgeschlagen, den Waagebalken etwa in seiner
Mitte zu lagern und als Doppelbalken auszubilden, zwischen dessen Teilen das Laufgewicht verschiebbar
ist. Die Last wird hierbei in der Nähe der Balkenlagerung, also auch in der Nähe der Mitte
des Balkens angehängt. Durch diese Ausbildung wird weiterhin der große Vorteil erzielt, daß die
Waage infolge verhältnismäßig langer Skala für höhere Gewichte benutzt werden kann als die bisher
bekannten Waagen. Außerdem ist es möglich, die Waage so auszubilden, daß sie auch bei einer Tragfähigkeit
von 10 kg und mehr eichfähig ist und für öffentliche Verkaufsstellen benutzbar wird.
Vorteilhaft werden die Laufschienen mit den von beiden Seiten ablesbaren Skalen über dem
Doppelbalken etwa in der Mitte von dessen beiden Längsträgern angeordnet und ihre Tragstützen mit
den Querstreben des Doppelbalkens verbunden. Dieser Doppelbalken ist in zwei Pfannen gelagert,
die etwa in der Mitte eines Gehäuserahmens ange-
ordnet sind. Durch dieses Gehäuse wird der eigentliche Waagebalken verdeckt, während die darüberliegenden
Laufschienen mit den Gewichten von beiden Seiten sichtbar bleiben. Die eine Stirnwand
des Gehäuserahmens erhält eine Verlängerung zum Befestigen der feststehenden Zunge, während die
bewegliche Zunge an einer der Tragstützen für die Laufschienen befestigt ist. Der Gehäuserahmen
kann z. B. von zwei rohrförmigen, Säulen getragen ίο werden, die an einer Sockelplatte befestigt sind,
über der sich die Waagschale befindet.
Um den Waagebalken bequem ins Gleichgewicht bringen zu können, so<
daß die Waage im unbelasteten Zustand zum Einspielen gebracht wird, ist ein Justiergewicht sowohl in senkrechter als auch
in waagerechter Richtung verstellbar. Es kann z. B. mittels eines Winkels, in dessen Schenkeln Latiglöcher
angeordnet sind, an dem Waagebalken befestigt werden. Durch diese Langlöcher wird in
einfachster Weise die senkrechte und waagerechte Einstellung des Justiergewichts erreicht. An dem
Justiergewicht kann auch noch in bekannter Weise ein weiteres Justiergewicht angeordnet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Waage gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-B der
Fig. i,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie E-P der
Fig· 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. ι und
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Laufschiene
in vergrößertem Maßstab.
An der Sockelplatte 10 sind die beiden aus Rohr bestehenden und gebogenen Säulen 11 und 12 befestigt,
die den rechteckigen Gehäuserahmen 13 tragen. In der Mitte dieses Gehäuserahmens sind
auf einer Brücke 14 die beiden Pfannen 15 und 16
für den rahmenförmigeni Doppelbalken 17 angeordnet.
An den Querstreben 18 und 19 des Doppelbalkens sind die Tragstützen 20 und 21 für die
Laufschiene 22 des Hauptlaufgewichts 23 (kg-Gewicht)
und für die Lauf schiene 24 des Hilfslaufgewichts 25 (g-Gewicht) befestigt. Diese auf beiden
Seiten mit Skalen versehenen Laufschienen
liegen über dem Doppelbalken 17 etwa in der Mitte von dessen beiden Längsträgern, und zwar derart,
daß das Hauptgewicht 23 zwischen den beiden Längsträgern des Doppelbalkens 17 verschoben
werden kann. An dem Doppelbalken 117 ist mittels
eines U-förmigen Gehänges 26· ein Tragbügel 27 für
die Schale 28 od. dgl. angehängt. Die rechte Stirnwand
des Gehäuserahmens ist mit einer Verlängerung 29 versehen, an der die feststehende Zunge
30 angebracht ist, während- die bewegliche Zunge
31 an der Tragstütze 21 befestigt ist.
- Das Hauptlaufgewicht 23 trägt auf seiner Oberseite eine durch eine Klammer 32 befestigte Blattfeder
33 mit der Nase 34, die halbkreisförmig ausgebildet .ist und in die ebenfalls halbkreisförmigen
Kerben 35 einspringt. Durch diese Ausbildung der Kerben wird ein leichtes Reinigen erzielt, da sich
der Staub od. dgl. leicht aus dem Grund der Kerben entfernen läßt. In dem Laufgewicht 23 ist eine
Exzenterwelle 36 mit Stellrad 37 gelagert (Fig. 3 und 4), so· daß man durch Drehen dieses Stellrades
die Blattfeder 33 und damit die Nase 34 anheben kann, um das Gewicht leicht zu verschieben, ohne
daß die Nase in jede Kerbe einspringt«
Die obere Lauf schiene 24 für das Hilfslaufgewicht 25 ist nach Fig. S als Doppel-T-Schiene ausgebildet,
die auf beiden Seiten an den inneren Stegenden mit Nuten 38 versehen ist, so>
daßi man die aus Kunststoff od. dgl. hergestellten Skalenträger 39 und 40 von der Seite her in diese Schiene einschieben
kann. Selbstverständlich kann auch die Laufschiene 22 für das. Hauptlaufgewicht in glei-'
eher Weise ausgebildet sein, wobei die doppel-T-förmige
Schiene auf ihrer Oberseite die Kerben zum Feststellen des Hauptlaufgewichts erhält.
Das Justiergewicht 41 ist z. B. mittels eines Winkels
42 an der Querstrebe 19 des Doppelbalkens befestigt. Um dieses Gewicht sowohl in senkrechter
als auch in waagerechter Richtung verstellen zu können, erhält der senkrechte Schenkel des Winkels
42 ein Langloch 43 (Fig. 5) und der waagerechte ein Langloch 44 (Fig. 2). Auf diese Weise
kann man die unbelastete Waage leicht und bequem ausgleichen.
An diesem Justiergewicht 41 ist mittels einer Schraubenspindel 45 ein weiteres· Justiergewicht 46
gelagert, das durch diese tiefe Anordnung bequem und handlich zugänglich ist.
Der Feststeller 47 ist an dem Gehäuserahmen 13
gelagert und wird durch den Hebel 48 betätigt. Bei Benutzung der Waage dient dieser Feststeller
47 gleichzeitig als unterer Anschlag für den Doppelbalken
17, so daß ein besonderer Anschlag hierfür
erspart wird. An der gleichen Stelle befindet sich auch innerhalb des Gehäuserahmens ein Anschlagwinkel
49 zur oberen Begrenzung des Waagebalkens. Dieser Winkel ist so angeordnet, daß er
zur Verstärkung der Lagerung des Feststellers 47 dient.
Claims (8)
1. Laufgewichtswaage mit an einem Ständer no
angeordnetem Waagebalken, dadurch gekennzeichnet, daß der Waagebalken etwa in der Mitte
gelagert und als Doppelbalken (17) ausgebildet ist, zwischen dessen Teilen das Laufgewicht
(23) verschiebbar ist.
2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Last (Schale 28 öd. dgl.) in
der Nähe der Balkenlagerung, also auch in der Nähe der Mitte des Balkens angehängt ist.
3. Waage nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Laufschienen (22, 24) mit den von beiden Seiten ablesbaren Skalen
über dem Doppelbalken (17) etwa in der Mitte von dessen beiden Längsträgern angeordnet und
ihre Tragstützen (20, 21) mit den Querstreben (18, 19) des Doppelbalkens verbunden sind,
4· Waage nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Doppelbalken (17) in zwei Pfannen (15, 16) gelagert ist, die etwa in
der Mitte eines Gehäuserahmens (13) angeordnet sind.
5. Waage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Stirnwand des Gehäuserahmens (13) eine Verlängerung {29) zum
Befestigen der feststehenden Zunge (30) aufweist.
6. Waage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehäuserahmen (13) von zwei rohrförmigen Säulen (11, 12) getragen
wird, die an einer Sockelplatte (10) od. dgl. befestigt sind.
7. Waage nach Anspruch ii bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an einer Querstrebe (19) des Doppelbalkens (17) mittels eines Winkels (42)
od. dgl. mit Langlöchern (43, 44) ein in senkrechter und waagerechter Richtung verstellbares
Justiergewicht (41) angeordnet ist.
8. Waage nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem am Doppelbalken (17) befestigten Justiergewicht (41) unterhalb
des Gehäuserahmens (13) ein weiteres Justiergewicht (46) verstellbar angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 5691 1.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22016D DE865982C (de) | 1948-11-19 | 1948-11-19 | Laufgewichtswaage mit an einem Staender angeordnetem Waagebalken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22016D DE865982C (de) | 1948-11-19 | 1948-11-19 | Laufgewichtswaage mit an einem Staender angeordnetem Waagebalken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE865982C true DE865982C (de) | 1953-02-09 |
Family
ID=7368536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP22016D Expired DE865982C (de) | 1948-11-19 | 1948-11-19 | Laufgewichtswaage mit an einem Staender angeordnetem Waagebalken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE865982C (de) |
-
1948
- 1948-11-19 DE DEP22016D patent/DE865982C/de not_active Expired
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