DE868585C - Ablegevorrichtung fuer Torfsoden an Torfgewinnungsmaschinen - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer Torfsoden an Torfgewinnungsmaschinen

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DE868585C
DE868585C DEST1275D DEST001275D DE868585C DE 868585 C DE868585 C DE 868585C DE ST1275 D DEST1275 D DE ST1275D DE ST001275 D DEST001275 D DE ST001275D DE 868585 C DE868585 C DE 868585C
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Germany
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sods
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sod
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DEST1275D
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Gebhard Strenge
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • ' Es. ist bekannt, die Torfsoden - auf das- Trockenfeld derart aufzusetzen, daß sich die Soden lediglich auf ihren Lang- und Kurzseiten stützen.
  • Die Erfindung macht es- .-sich -zur Aufgabe,- das Aufsetzen der Torfsoden auf as 'meistens noch mit Heidekraut -oder. Grasgewächsen, . Röhrengräsern öd .-dgl. -bewachsene Trockenfeld derart zu bewirken, daß die, Soden nur möglichst eicht am Boden. anliegen bzw. auf der Bewaehsung gelagert sind. Während bisher die Torfsoden flach am Böden anlagen und infolge ihrer verhältnismäßig großen Fallhöhe, die von der Höhe der Ablegevorrichtung der: Maschine bestimmt war, auf den Boden aufschlugen und so fest mit dem Boden auflagen,. entstehen bei der Erfindung zwischen den ausgesetzten Torfsoden und dem Trockenfeld. gewisse Lufträume, die eine günstige Austrocknung der Torfsoden auch an ihrer Unterseite gewährleisten; gleichzeitig wird verhindert,. daß. die Torfsoden' aus dein 'Boden Feuchtigkeit aufsaugen. Durch die Erfindung wird also eine schnelle-Trocknung der Soden ohne besondere: Behandlung ermöglicht: Es wird Arbeit und Zeit gespart, da das Wenden der Torfsoden wegfällt, und schließlich wird auch die richtige Torfform erhalten.
  • DieErfindung -besteht darin, daß 'an der fahrbaren Ablegevörrichtung-in Fahrtrichtung liegende Auffangflächen mitgefahren werden, von denen die Soden auf das Trockenfeld abgeschoben werden.
  • Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung.
  • -` Die- Erfindurrg-läßt sich -in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine schematische Seitenansicht der Ablegevorrichtung, Abb. 2 einen- Grühdriß der Abschiebevorrichtüng nach: Äbb. i, '- .
  • Abb. 3 eine andere Ausführungsform der .Auffangflache, ' - . -3 . .- _ . Abbq, eine andere Ausführungsform der Ablegevörrichtung unter Anwendung -einer Rillenziehvorrichtung.
  • Wie in Abb. i gezeigt, ist -an das Fahrgestell ct der Torfgewinnungsmaschine, beispielsweise einer Torfstrangpresse, die mit einer Förder- und Ablege-Torrichtung b versehen ist, quer zur Fahrtrichtung 3,n dem Fahrgestell hängend eine Auffangfläche e, die beispielsweise durch eine Platte, Brett od: dgl, ;ebildet sein kann, vorgesehen. Die Auffangfläche c st beispielsweise durch Seil d am Fahrgestell a;n-;ehängt. Die von der: höher liegenden Ablegevorichtung abgeworfenen Soden e fallen zunächst auf lie Auffangfläche und werden von dieser beim Vorücken der Maschine ohne Fallhöhe auf .das Trockeneld geschoben. Dies kann durch Abstreifschieber f oder Leisten bewirkt werden; die in gewissen Zeitbständen, und zwar im Takt mit der Abgabe der >oden .von der Ablegevörrichtung, wirken. Die Auffangfläche: lagert verhältnismäßig lose auf der Bodenbewachsting und legt die Gräser u: dgl., ohne sie zu knicken, leicht um. Zweckmäßig ist die Auf-#angfiäche c an ihrer Vorderkante g schlittenförmig hochgebogen:- Die abgeschobenen Soden werden dann so leicht und sanft auf die Bewachsüng aufgeschoben, daß sie, wie in Abb. i dargestellt, von der - Bewachsung- getragen werden, also gleichsam - hohl- lagern: In Abb. 3 ist zu diesem Zweck veranschaulicht, daß die Auffangfläche c an der Unterseite in Fahrtrichtung liegende Kufen h aufweist, die ein Flachliegen und Brechen der Bodenbewächsung verhüten.
  • In Abb. 4 ist gezeigt, daß gegebenenfalls vor der Vorderkante der Auffangflächen c- (es können gegebenenfalls auch mehrere aneinander liegende Auffangflächen oder Bretter vorgesehen sein) besondere Rillenziehvorrichtüngen, beispielsweise -Häufelschare i oder auch,: wie strichpunktiert gezeigt, eine Rillenyvalze k; angeordnet sind. Dadurch wird erreicht, daß auf dem Boden bzw. zwischen der Bewachsung Rillen entstehen, auf denen dann die quer liegenden abgeworfenen Soden ebenfalls höhl auflagern.
  • In Abb. Z ist noch veranschaulicht, däß die oberhalb der Auffangfläche angeordnete Abstreifleiste f (bei- Anwendung mehrerer-: nebeneinanderliegender Auffangflächen c ist es zweckmäßig, dementsprechend auch mehrere Abstreifleisten vorzusehen) maschinell oder durch Handbetätigung während der Vorwärtsfahrt betätigt werden kann, beispielsweise durch ein Hebelgestänge 1, m, das mit der Betätigungsvorrichtung -für die Ablegevorrichtung b ver-Bunden ist, so daß also im Takt mit dem Abwurf der Soden auf die Auffangfläche die Soden von dieser abgeschoben werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜ.GfIE: i. Fahrbare Ablegevorrichtung für Torf-. Soden an Torfgewinnungsmäschinen, dadurch gekennzeichnet, däß in Fahrtrichtung liegende Auffangflächen mitgefahren werden, von denen die Soden auf das Trockenfeld abgeschoben werden.
  2. 2. Ablegevorrichtung nach Anspruch r, da-' durch gekennzeichnet, daß vor der Vorderkante der Auffangflächen Rillenziehvorrichtungen bzw. Häufelschare, Rillenwalzen od: dgl. angeordnet sind. '
  3. 3. Ablegevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangfläche an der Unterseite in Fahrtrichtung liegende Kufen aufweist, die ein Flachdrücken und Brechen der Bödenbewachsung verhüten
  4. 4. Ablegevorrichtuäg nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß obgrhälb der Auffangfläche mindestens eine Abstreifleiste vorgesehen ist; die maschinell- oder durch Hand-Betätigung während des Vorrückens der Maschine die aufgefangenen -Soden. auf das Trockenfeld abschiebt.
DEST1275D 1944-01-07 1944-01-07 Ablegevorrichtung fuer Torfsoden an Torfgewinnungsmaschinen Expired DE868585C (de)

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