DE8803078U1 - Pferdeballenschützer - Google Patents

Pferdeballenschützer

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DE8803078U1 DE8803078U DE8803078U DE8803078U1 DE 8803078 U1 DE8803078 U1 DE 8803078U1 DE 8803078 U DE8803078 U DE 8803078U DE 8803078 U DE8803078 U DE 8803078U DE 8803078 U1 DE8803078 U1 DE 8803078U1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/006Protective coverings
    • A01K13/007Leg, hoof or foot protectors

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Description

Die Erfindung betrifft einen Pferdeballenschützer.
Bekannt sind Formkörper aus Gummi zum Bewahren der Nufkronen und Kronenbeine der Vorderhufe von Pferden vor Verletzungen, insbesondere durch loses Gestein u.dgl., jedoch auch durch die eigenen Hufe des Pferdes bei bestimmten Gangarten. Eine derartige Gummifilocke ist oberhalb der Hufkrone im Bereich des Kronengelenkes am Kronenbein gehalten und umgibt den Huf allseitig wie eine Glocke. Derartige Gummiglocken fledern bei häufiger Benutzung an ihren Rändern leicht aus, was vom Pferd,insbesondere bei schneller Gangart, als störend empfunden wird, insbesondere beim Galoppieren über grasbewachsenes Gelände. Außerdem wird kein ausreichender Schutz der Fessel und überhaupt kein Schutz des Koten und auch des Ballen erreicht, da diese Gummiglocken nicht unverrückbar am Kronenbein bzw. an der Fessel des Unterarms eines Pferde gehalten ist, 60 daß insbesondere bei einer schnellen Gangart eich diese Gummiglocken verschieben, so daß die Ballen freigelegt werden und es leicht zu einer Ballenbe-6chädigung , und zwar nicht nur durch loses Gestein u.dgl., sondern durch die hinteren Hufe kommt, wenn diese Gummiglocken an den Vorderbeinen des Pferdes befestigt sind. Hinzu kommt,daß es bei derartigen Gummiglocken beim Reiten durch morastiges Gelände zu einer Schmutzansammlung unterhalb der Gummiglocke, insbesondere im Bereich der Hufkrone, kommt, zumal gerade diese Gummiglocken sowohl beim Springsport als auch beim Geländereiten und Jagdreiten eingesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schutz für die Pferdeballen zu schaffen, der mit festem und
unverrückbarem Sitz an der Fessel eines Pferdebeines befestigt ist und der darüber hinaus an jede Bellen" form ohne Beeinträchtigung einer Schutzwirkung an* paßbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Pferdeballenschützer •rfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß ■) der Pferdeballenschützer aus einem Formkörper aus einem Polyurethanschaum, einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren aufkaschierten Gewebeschicht oder Gummi oder einem anderen geeigneten, elastischen Kunststoff besteht,
b) der Formkörper kappenartig ausgebildet und mit einer Hufsohlenauflageplatte mit einem an dieser angeformten, vorderseitig offen und im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Schaft versehen ist,
c) die Seitenwände des Formkörperschaftes von einer rückwärtigen, zungenförmigen Ballenabdeckplatte mit je einer zu beiden Seiten der Ballen&bdeckplatte an dieser angeformten Fesselanlageplatte gebildet werden und
d) im oberen Bereich der Fesselanlageplatten des Formkörperschaftes ein an der Außenwandfläche der Ballenabdeckplatte anliegender, in der Länge veränderte ;er Feststellriemen mit einer Riemenschnalle od.dgl. angeordnet xst.
Ein derart ausgebildeter Pferdeballenschützer wird am Huf eines Pferdes fast wie e.in Schuh getragen und gehalten, wobei sich die Hufsohle auf der Hufsohlenauf lageplatte des Formkörpers abstützt, aus dem c
Pferdeballenschützer besteht. Beim Aufsetzen des Hufes wird der Pferdeballenschützer mit seiner Huf-
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sohlenauflageplatte gegen den Untergrund gepreßt und dadurch fest und unverrückbar am Pferdebein so gehalten, daß immer ein ausreichender Schutz des Pferdeballens gewährleistet ist, wobei die Befestigung des Pferdeballenschutzers vermittels eines Feststellriemens an der Fessel des Pferdebeines oberhalb der Hufkrone gleichfalls zu einem festen und unverrückbaren Sitz des gesamten Pferdeballenschutzers beiträgt.
k Dadurch, daß der Pferdeballenschützer aus einem besonders gestalteten Formkörper mit einem Schaft besteht, der die Fessel bis auf einen vorderen Bereich umschließt, wird der Ballen vollständig von diesem Formkörperschaft abgedeckt und somit umfassend geschützt. Der Schaft diese* Formkörpers besteht aus einer zungenförmigen Ballenabdeckplatte, die ausreichend lang bemessen ist und bis über den Ballenbereich hinausragt; ja soger bis in den Fesselbereich geführt sein kann, so daß der gesamte Ballen- und Fesselbereich gegen Druck und Schlageinwirkungen, z.B. durch die Hufe der hinteren Pferdebeine,geschützt sind. Vorzugsweise erfolgt die Anbringung des Pferdeballenschützers an den beiden Vorderbeinen eines Pferde, de die Ballen der vorderein Pferdebeine der Gefahr von Verletzungen durch die Hufe der hinteren Pferdebeine ausgesetzt sind.
Der Scheft des Formkörpers kann einstückig ausgebildet sein, Jedoch besteht auch die Möglichkeit, den Scheft des Formkörpere so auszubilden, daß eine Anpassungsfähigkeit on unterschiedliche Ballengrößen nloht nur aufgrund der Elastizität des gewählten Werkstoffes für den Pferdeballenschützer , sondern durch eine besondere Schsftgestsltung möglich ist.
Hierzu besteht der Formkörperschaft aus einer zungenförmigen Ballenabdeckplatte, an die zu beiden Seiten je eine Fesselanlageplatte angeformt ist, wobei sowohl die Ballenabdeckplatte als auch die beiden Fesselanlageplatten aus entsprechend geformten Zuschnitten bestehen. Die Fesselanlageplatten sind mit der Ballenabdeckplatte fest verbunden, jedoch im bodenseitigen Bereich unverbunden mit der Hufsohlenauf lageplatte, so daß im bodenseitigen Bereich, d.h. in dem der Hufsohlenauflageplatte benachbarten Bereich, die Fesselanlageplatten auseinanderfaltbar sind, wodurch eine Anpassungsfähigkeit des Pferdeballenschützers an unterschiedliche Hufausgestaltungen, unterschiedliche Fesselausgestaltungen und unterschiedliche Größen der Ballen gegeben ist. Eine weitere Möglichkeit zur Anpassung an verschiedene Huf-, Fessel- und Ballenformen und Größen ist dadurch gegeben, daß die Ballenabdeckplatte des Formkörperschaftes nur mit einem unteren Abschnitt mit den beiden Fesselanlageplatten verbunden ist, so daß im oberen Bereich die Ballenabdeckplatte nach außen und nach innen abbiegbar ist, wodurch eine hohe Anpassungsfähigkeit gegeben ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungebeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Eo zeigen
Fig. 1 in einer scheubildlichen Ansicht einen PferdeballenechÜtzer,
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Fig. 2 in einer Vorderansicht den Pferdeballenschutzer,
Fig. 3 in einer Seitenansicht den Pferdeballenschutzer,
Fig. 4 in einer weiteren Seitenansicht den Pferdeballenschutzer,
Fig. 5 den Pferdeballenschutzer in einer Rückansicht,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 1 und
Fig. 7 in einer Seitenansicht den an der Fessel des Voi.dert/ines eines Pferdes angebrachten Pferde ballenschötr-sr.
Der in den Fig. 1 bis 7 mit 10 bezeichnete Pferdeballenschutzer besteht aus einem kappenartigen formkörper 30, der von einer Hufsohlenauflageplatte 31 und einem an dieser angeformten Schaft 32 gebildet wird, der jedoch nicht allseitig geschlossen , sondern vorderseitig offen ausgebildet ist (Fig.l und 2).
Der Formkörper 30 besteht aus einem Polyurethanschaum, einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren eufkaschierten Gewebeschicht; er kann auch aus Gummi oder einem anderen, geeigneten elastischen Kunststoff bestehen, wobei insbesondere solche Kunststoffe zur Anwendung gelangen, die neben einer ausreichenden Elastizität eine gewisse Weichheit und Anschmiegbarkeit besitzen, »o daß nach dem Anlegen dee Pferdeballenschützers 10 eich dessen Formkörperschaft 32 mit seinen Saitenwänden an die Feesei eines Pferde-
.- 10
f . beines unter Berücksichtigung der vorgegebenen Kon-
türen anlegt.
Die Hufsohienauflageplatte 31 besteht aus eintni teilkreisförmigen bzw. halbkreisförmigen Zuschnitt und entspricht in etwa einem Drittel oder der Hälfte der Fläche eines Pferdehufes, wobei der äußere Rardverlauf der Hufsohienauflageplatte 31 dem äußeren Randverlauf der Hufsohle eines Pferdes entspricht vFig.l, 2 und 7).
Der Formkörperschaft 32 des ;"ormkörpers 30 des Pferdeballenschützers 10 ist gebildet von drei Zuschnitten, die miteinander verbunden sind, nämlich einem Zuschnitt,der die Ballenabdeckplatte 33 bildet und zwei weiteren Zuschnitten, die die Fesselanlageplatten 34,134 bilden. Die Ballenabdeckplatte 33, deren Außenwandfläche mit 33a bezeichnet ist, ist etwa zungenförmig ausgebildet und mit den beiden Fesselanlageplatten 34,134 nach einer Ausführungsform fest verbunden und narh einer weiteren Ausführungsform ist die Ballenabdeckplatte 33 nur über einen bodenseitigen Abschnitt mit den Fesselanlageplattfn 34,134 verbunden, die zu beiden Seiten der Ballenabdeckplatte 33 an dieser befestigt sind. Die Befestigung der Fesselanlageplatten 34,134 an der Ballenabdeckplatte 33 nur über einen bestimmten Abschnittsbereich erfolgt durch die Anordnung senkrecht verlaufender Längsschlitze, Einschnitte od.dgl. 35,135.
Die Länge die-ser senkrechten Längaschlitze , Einschnitte od.dgl. 35,135 entspricht etwa der halben Höhe oder einem Drittel der Höhe der Ballenabdeckplatte 33.
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Durch die Anbringung dieser Längiieehlitze, Einschnitte od.dgl. 35 ,135 2u beiden Seiten der Bellenebdeckplatte 33 im Verbindungsbereich dieser flallenebdeekplstte mit den Fesselanlageplatten 34,134 sind die Ballenabdeckplatte 33 und die beiden Fesselanlageplatten 34,134 in ihren oberen Bereichen beweglich und abbiegbar, so daß dadurch eine Anpassung an die Fessel des Pferdebeines möglich ist. Die Fesseianlageplatten 34,134 sind als etwa rechteckförmige , d.h. längliche, Zuschnitte, ausgebildet und weisen im Bereich ihrer vorderen Längskanten 36,136 bogenförmige Einziehungen auf (Fig.l).
Die Außenwandfläche der Fesselanlageplatte 34 ist mit 34a und deren Innenwandfläche mit 34b bezeichnet. Die Innenwandfläche der Fesselanlageplatte 134 ist bei 134a und die Außenwandfläche bei 134b angedeutet (Fig.l und 5).
Der Formkörperschaft 32 ist mit der Hufsohlenauflageplatte 31 im Bereich deren kreisbogenförmig verlaufendem Umfang befestigt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Befestigung des Formkörperschaftes 32 ausschließlich im bodenseitigen Bereich der Ballenabdeckplatte 33 vorzunehmen derart, daß nur die untere Kante der Ballenabdeckplatte 33 am Umfang der Hufsohlenauf lageplatte 31 befestigt ist, so daß im Bereich der Fesselänlägeplätten 34,134 keine Verbindung zwischen den Fesselanlageplätten und der Hufsohlenauflageplatte 31 gegeben ist, so daß der Pferdeballenschützer 10 auch dort eingesetzt werden kann, wo Hufe gegeben sind, deren Hufsohle eine größere Abmessung aufweist als diese durch die Form der Hufsohlenauflageplatte 31 vorgegeben ist. Aber da der
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Formkörper 30 des Pferdeballenschützers 10 kappenartig ausgebildet let und nur mit einem Abschnitt Über den Pferdihuf gestülpt wird, ist eine Anpassung an jede Hufform einschließlich des Ballens gegeben
Die Befestigung des Pferdeballenschützers 10 am Pferdebein, d.h. an der Fessel des Pferdebeines, erfolgt vermitteis eines Feststellriemens 40, der im oberen Bereich des Formkörpers 30 so befestigt ist, daß nach einem Ansetzen des Pferdeballenschützers auf den Pferdehuf vermittels dieses Feststellriemens 40 , wenn dieser entsprechend angezogen ist, denn der Pferdeballenschützer fest am Pferdefuß gehalten ist.
Dieser Feststellriemen besteht aus einem einstückig ausgebildeten Riementeil und ist mit einer Riemenschnalle 41 versehen. Entsprechend Fig. 2 und 5 ist der Feststellriemen 40 an der Außenwandfläche 34a der Fesselenlageplatte 34 mittels einer Nietverbindung od.dgl. 42 an dieser Fesselanlageplatte 34 derart befestigt, daß das Ende 40b des Feststellriemens 40 über die vordere öffnung des Formkörperschaftes 32 von der Fesselanlageplatte 34 zu der Fesselanlageplatte 134 geführt ist. Benachbart zu der Nietverbindung 42 weist die Fesselanlageplatte 34 eine schlitzförmige Durchbrechung 37 auf, die etwa senkrecht verlaufend ist und durch die der Feststellriemen 40 zur Anläge en der Innenwandflache 34b der Fesäelänlageplätte 34 geführt ist. Der Feststellriemen 40 ist dann im Anschluß an die Fesselanlageplatte 34 durch den Längsschlitz , Einschnitt od.dgl. 35 so hindurchgeführt, daß der Feststellriemen 40 mit einem Abschnitt an der Außenwandfläche 33a der Ballenabdeckplatte 33 zur Anlage
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kommt. Von fUer aus ist der Featstellrlemen 40 durch den weiteren Längsschlitz,Einschnitt od.dgl. 135 zur AnIe(Je en der Innenwandfläche 134a der Fessel-•nlageplatte 134 geführt, die ebenfalls mit einer •twa senkrecht verlaufenden, schlitzförmigen Durchbrechung 137 versehen ist, durch die der Feststellriemen 40 hindurchgeführt ist, um an der Außenwandflache 134u der resselänlägeplätte 134 zur Anläge gebrecht zu v/erden. Benachbart zu der Durchbrechung 135 in der Fdsselanlageplatte 134 ist der Feststelltiemen 40 mittels einer Nietverbindung od.dgl. 142 befestigt, und zwar derart, daß über die Nietverbindung 142 ein Abschnitt des Feststellriemens 40 hinausragt, wobei dieser Abschnitt relativ kurz bemessen ist. Dieser Abschnitt trägt an seinem freien Ende 40a die Riemenschnalle 41, durch die das andere Ende 40b des vorderseitig herumgeführten Feststellriemens aufgenommen wird. Wird ein derart geführter und angeordneter Feststellriemen 40 angezogen, dann legt sich der Formkörperschaft des Pferdeballenschützers 10 an die Fessel des Pferdebeines an, so daß der Pferdebellenschützer unverrückbar und fest im Hufbereich zum Schutz des Ballens gehalten ist. Anstelle eines Feststellriemens können auch andere lefestigungseinrichtungen Verwendung finden, wie z.B. ein starres Band, welches entsprechend dem Feststellriemen 40 geführt und dessen freien Enden dann verknoten werden; jedoch auch andere Befestigungsmittel können Verwendung finden.
Zur Erhöhung der Rutschfestigkeit eines am Pferdehuf angelegten Pferdeballenschützers 10 weist dieser an der Außenseite seiner Hufsohlenauflageplatte 31 ein quer zur Laufrichtung des Pferdes verlaufendes Rillenprofil auf, wobei auch die Higliehkeit besteht,
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an dar Unterseite der Hufsohlenauflageplatta 31 Spiked anzuordnen. In Fig. 6 ist bei 60 ein Rillen" profil als Gleitschutz angedeutet.
Neben einem festen und unverrückbaren Sitz des Pferdeballenschützers 10 an einem Pferdefuß wird nicht nur eine Schonung des Ballens und ein Schutz des Ballens gegen Verletzungen erreicht, sondern der Pferdeballenschützer 10 stellt gleichzeitig einen ausreichenden Hufeisenschutz dar, nämlich insofern, als Pferde mit ihren Hinterfüßen in die Bellen der Vorderfüße greifen, was zu einem Abreißen der Hufeisen führen kenn.
Die Riemenschnalle 41 des Feststellriemens kann als Klemmschnall'e ausgebildet sein; es besteht jedoch auch die Möglichkeit, das freie Ende 40b des Festatellriemens 40 mit einer Anzahl von Durchbrechungen zur Aufnahme eines Haltedorns zu versehen, wenn eine entsprechend mit einem Haltedorn verselvene Riemerlachnalle Verwendung findet.
In Fig. 7 ist ein Pferdeballenschützer 10 an einem Pferdebein befestigt. Hier ist mit 20 der Unterarm des Fußes eines Pferdes , mit 21 der Huf, mit 22 die Huf krön., siit 23 der Kronenrand, mit 24 die Fessel, mit 25 die Kote, mit 2ö der Ballen und mit 27 die Hufsohle bezeichnet.

Claims (1)

1. Pferdeballenschützer, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Pferdeballenschützer (10) aus einem Formkörper (30) aus einem Polyurethanschaum, einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren aufhaschierten Gewebeschicht oder Gummi oder einem anderen geeigneten, elastischen Kunststoff besteht,
b) der Formkörper (30) kappenartig ausgebildet und mit einer Hufsohlenauflageplatte (31) mJU; einem an dieser angeformten,vorderseitig offen und im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Schaft
(32) versehen ist ,
c) die Seitenwände des Formkörperschaftes (32) von einer rückwärtigen, zungenförmigen Ballenabdeckplatte (33) mit je einer zu beiden Seiten der Ballenabdeckplatte (33) an dieser angeformten Fesselanlageplatte (34,134) gebildet werden und
d) im oberen Bereich der Fesselanlageplatten (34, 134) des Formkörperschaftes (32) ein en der Außenwandfläche (33a) der Ballenabdeckplatte
(33) anliegender, in der Länge veränderbarer Feststellriemen (40) mit einer Riemenschnelle od.dgl. (41) engeordnet ist.
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2. Pferdeballenschützer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß der Formkörper (30) einstückig ausgebildet ist.
3. Pferdeballenschützer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hufsohlenauflageplatte (31) des Formkörpers (30) aus einem etwa halbkreisförmigen Zuschnitt besteht.
4. Pferdeballenschützer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenabdeckplatte (33) fest mit der Hufsohlenaufladeplatte (31) und die beiden seitlichen Fesselanlageplatten (34,134) mit der Ballenabdeckplatte (33) fest verbunden sind, wobei die Fesselanlageplatten (34,134) im bodensei,tigen Bereich mit der Hufsohlenauflageplatte (32.) unverbunden sind.
5. Pferdeballenschützer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenabdeckplatte (33) im Verbindungsbereich mit den beiden Fesselanlageplatten (34,134) über senkrechte Längsschlitze , Einschnitte od.dgl. (35, 135) mit den Fesselanlageplatten (34,134) unverbunden ist, wobei die Längsschlitze , Einschnitte od.dgl. (35,135) eine Länge aufweisen, die einem Drittel oder der Hälfte der Höhe des Formkärperschaftee (32) entspricht.
6. Pferdeballenschützer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Fesselanlageplatten (34;134) aus dinem etwa rechteckförmigen Zuschnitt besteht, dessen vordere freie Lengekante (36;13&THgr;) bogenförmig eingezogen ist.
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Pferdeballenechützer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Feetetellriemen (40) Due einem Riementeil besteht, das an der Außenwandflache (34a) der einen (34) der beiden Feaselanlageplatten (34;134) mittels einer Nietverbindung od.dgl. (42) an der Fesselanlageplatte (34) befestigt ist, daß benachbart zu der Nietverbindung (42) die Fesselanlegeplatte (34) eine schlitzförmige Durchbrechung (37) zum Hindurchführen des Feststellriemens (40) zur Anlage an der Innenwandfläche (34b) der Fesselanlageplatte (34) aufweist, daß der Feststellriemen (40) im Anschluß an die Fesselanlageplatte (34) durch den Längsschlitz, Einschnitt od.dgl. (35) zur Anlage an der Außenwandfläche (33a) der Ballenabdeckplatte (33) hindurchgeführt ist, daß tfer Feststellriemen (40) von der Außenwandfleche (33a) der Ballenabdeckplatte (33) durch den weiteren Längsschlitz, Einschnitt od.dgl. (135) zur Anlage an der Innenwandfläche (134a) der weiteren Fesselanlageplatte (134) geführt ist, die mit einer schlitzförmigen Durchbrechung (137) zum Hindurchführen des Feststellriemens (40) zur Anlage an die Außenwandfläche (134b) der Fesselanlegeplatte (134) versehen ist, an der benachbart zu der Durchbrechung (135) der Feststellriemen (40) mittels einer Nietverbindung od.dgl. (142) befestigt ist, der an seinem freien Ende (40a) die ftiemenschnäüe (41) zur Aufnehme des anderen freien Endes (40b) des vorderseitig über die Öffnung des Formkörperschaftes (32) geführten Feststellriemens (40) dient.
8. PJferdeballenechützer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Hufeohleneuflageplatte (31) des Formkörpere (30) ein Gleitschutzprofil (60) oder Spikes vorgesehen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD350560S (en) 1992-04-03 1994-09-13 Oki Electric Industry Co., Ltd. Ink ribbon cartridge
DE9403838U1 (de) * 1994-03-08 1995-07-13 Kessler, Paul, 88250 Weingarten Pferdestallschuh

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