DE8806021U1 - Pferdeballenschützer - Google Patents

Pferdeballenschützer

Info

Publication number
DE8806021U1
DE8806021U1 DE8806021U DE8806021U DE8806021U1 DE 8806021 U1 DE8806021 U1 DE 8806021U1 DE 8806021 U DE8806021 U DE 8806021U DE 8806021 U DE8806021 U DE 8806021U DE 8806021 U1 DE8806021 U1 DE 8806021U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
horse
pastern
ball
molded body
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8806021U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE8803078U external-priority patent/DE8803078U1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE8806021U priority Critical patent/DE8806021U1/de
Publication of DE8806021U1 publication Critical patent/DE8806021U1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L5/00Horseshoes made of elastic materials
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/006Protective coverings
    • A01K13/007Leg, hoof or foot protectors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Pferdeballenschützer.
Bekannt sind Formkörper aus Gummi zum Bewahren der Mufkronen und Kronenbeine der Vorderhufe von Pferden tor Verletzungen, insbesondere durch loses Gestein U.dgl., jedoch auch durch die eigenen Hufe des Pferies bei bestimmten Gangarten. Eine derartige Gummiflocke ist oberhalb der Hufkrone im Bereich des Ironengelenkes am Kronenbein gehalten und umgibt ien Huf allseitig wie eine Glocke. Derartige Gummiflocken fledern bei häufiger Benutzung an ihren tändern leicht aus, was vom Pferd,insbesondere bei •chneller Gangart, als störend empfunden wird, inslesondere beim Galoppieren über grasbewachsenes lelände. Außerdem wird kein ausreichender Schutz ier Fessel und überhaupt kein Schutz des Koten lind auch des Ballen erreicht, da diese Gummiflocken nicht unverrückbar am Kronenbein bzw. an ier Fessel des Unterarms eines Pferde gehalten ist, to daß insbesondere bei einer schnellen Gangart •ich diese Gummiglocken verschieben, so daß die Ballrn freigelegt werden und es leicht zu einer Ballenbe- »chädigung , und zwar nicht nur durch loses Gestein U.dgl., sondern durch die hinteren Hufe kommt, wenn iiese Gummiglocken an den Vorderbeinen des Pferdes lefestigt sind. Hinzu kommt,daß es bei derartigen Gummiflocken beim Reiten durch morastiges Gelände zu einer Schmutzansammlung unterhalb der Gummiglocke, insbesondere im Bereich der Hufkrone, kommt, zumal gerade diese Gummiglocken sowohl beim Springsport als auch beim Geländereiten und Jagdreiten eingesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schutz für die Pferdeballen zu schaffen, der mit festem und
unverrückbarem Sitz an der Fessel eines Pferdeheines befestigt ist und der darüber hinaus an jede Ballenform ohne Beeinträchtigung einer Schutzwirkung anpaßbar ist.
Oiese Aufgabe wird bei einem Pferdeballenschützer trfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß £i der Pfsi^dsbsllsnschüt^sr* sus eins™ Fornikör^si* aus einem Polyurethanschaum, einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren aufkaschierten Gewebeschicht oder Gummi oder einem anderen geeigneten, elastischen Kunststoff besteht,
b) der Formkörper kappenartig ausgebildet und mit eii.3r Hufsohlenauflageplatte mit einem an dieser angeformten, vorderseitig offen und im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Schaft versehen ist,
c) die Seitenwände des Formkörperschaftes von einer rückwärtigen, zungenförmigen Ballenabdeckplatte mit je einer zu beiden Seiten der Ballenaboeckplatte
an dieser angeformten Fesselanlageplatte gebildet werden und
(J) im oberen Bereich der Fesselanlageplatten des Formkörperschaftes ein an der Außenwandfläche der Ballenabdeckplatte anliegender, in der Länge veränderbarer Feststellriemen mit einer Riemenschnalle od.dgl. angeordnet ist
Ein derart ausgebildeter Pferdeballenschützer wird am Huf eines Pferdes fast wie ein Schuh getragen und gehalten, wobei sich die Hufsohle auf der Hufsohlenauflageplatte des Formkörpers abstützt, aus dem ei^x Pferdeballenschöt.zer besteht. Beim Aufsetzen des Hufes wird der Pferdeballenschützer mit seiner Huf-
sohlenauflageplatte gegen den Untergrund gepreßt und dadurch fest und unverrückbar am Pferdebein so gehalten, daß immer ein ausreichender Schutz des Pferdeballens gewährleistet ist, wobei die Befestigung des Pferdeballenschützers vermittels eines Feststellriemens an der Fessel des Pferdebeines oberhalb der Hufkrone gleichfalls zu einem festen und unverrückbaren Sitz des gesamten Pferdeballenschützers beiträgt.
Dadurch, daß der Pferdeballenschützer aus einem besonders gestalteten Formkörper mit einem Schaft besteht, der die Fessel bis auf einen vorderen Bereich umschließt, wird der Ballen vollständig von diesem Formkörperschaft abgedeckt und somit umfassend geschützt. Der Schaft dieses Formkörpers besteht aus einer zungenförmigen Ballenabdeckplatte, die ausreichend lang bemessen ist und bis über den Ballenbereich hinausragt; ja sogar bis in den Fesselbereich geführt sein kann, so daß der gesamte Ballen- und Fesselbereich gegen Druck und Schlageinwirkungen, z.B. durch die Hufe der hinteren Pferdebeine,geschützt sind, Vorzugsweise erfolgt die Anbringung des Pferdeballenschützers an den beiden Vorderbeinen eines Pferde, da die Ballen der vorderen Pferdebeine der Gefahr von Verletzungen durch die Hufe der hinteren Pferdebeine ausgesetzt sind.
Der Schaft des Formkörpers kann einstückig ausgebildet sein, jedoch besteht auch die Möglichkeit, den Schaft des Formkörpers so auszubilden, daß eine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Ballengrößen nicht nur aufgrund der Elastizität des gewählten Werkstolfes für den Pferdebailenschützer , sondern durch eine besondere Schaftgestaltung möglich ist.
Hierzu besteht der Formkörperschaft aus einer zungenförmigen Ballenabdeckplatte, an die zu beiden Seiten je eine Fesselanlageplatte angeformt ist, wobei sowohl dia Ballenabdeckplatte als auch die beiden Fesselanlageplatten aus entsprechend geformten Zuschnitten bestehen. Die Fesselanlageplatten sind mit der Ballenabdeckplatte fest verbunden, jedoch im bodenseitigen Bereich unverbunden mit der Hufsohlenauflageplatte, so daß im bodenseitigen Bereich, d.h. in dem der Hufsohlenauflageplatte benachbarten Bereich, die Fesselanlageplatten auseinanderfaltbar sind, wodurch eine Anpassungsfähigkeit des Pferdeballenschützers an unterschiedliche Hufausgestaltungen, unterschiedliche Fesselausgestaltungen und unterschiedliche Größen der Ballen gegeben ist. Eine weitere Möglichkeit zur Anpassung an verschiedene Huf-, Fessel- und Ballenformen und Größen ist dadurch gegeben, daß die Ballenabdeckplatte des Formkörperschaftes nur mit einem unteren Abschnitt mit den beiden Fesselanlageplatten verbunden ist, so daß im oberen Bereich die Ballenabdeckplatte nach außen und nach innen abbiegbar ist, wodurch eine hohe Anpassungsfähigkeit gegeben ist.
Vorteilhafte Ausgest altungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht einen Pferdeballenschützer,
Fig. 2 in einer Vorderansicht den Pferdeballenschützer,
Fig. 3 in einer Seitenansicht den Pferdeballenschützer,
Fig. 4 in einer weiteren Seitenansicht den Pferdeballenschützer,
Fig. 5 den Pferdeballenschützer in einer Rückansicht,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. I und
Fig. 7 in einer Seitenansicht den an der Fessel des Vorderb -ines eines Pferdes angebrachten Pferde ballenschütz^r.
Der in den Fig. 1 bis 7 mit 10 bezeichnete Pferdeballenschützer besteht aus einem kappenartigen i:ormkörper 30, der von einer Hufsohlenauflageplatte 31 und einem an dieser angeformten Schaft 32 gebildet wird, der jedoch nicht allseitig geschlossen , sondern vorderseitig offen ausgebildet ist (Fig.l und Z).
Der Formkörper 30 besteht aus einem Polyurethanschaum, einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren eufkaschierten Gewebeschicht; er kann auch aus Gummi oder einem anderen, geeigneten elastischen Kunstetoff bestehen, wobei insbesondere solche Kunststoffe £ur Anwendung gelangen, die neben einer ausreichenden Elastizität eine gewisse Weichheit und Anschmiegbarkeit besitzen, so daß nach dem Anlegen des Pferdeballenschützers 10 sich dessen Formkörperschaft 32 mit seinen Seitenwänden an die Fessel eines Pferde-
&igr; a a a
10
beines unter Berücksichtigung der vorgegebenen Konturen anlegt.
Die Hufsohlenauflageplatte 31 besteht aus einem tei.lkreisförmigen bzw. halbkreisförmigen Zuschnitt und entspricht in etwa einem Drittel oder der Hälfte der Fläche eines Pferdehufes, wobei der äußere Randverlauf der Hufsohlenauflageplatte 31 dem äußeren Randverlauf der Hufsohle eines Pferdes entspricht (Fig.l, 2 und 7) .
Der Formkörperschaft 32 des Formkörpers 30 des Pferdeballenschützers 10 ist gebildet von drei Zuschnitten, die miteinander verbunden sind, nämlich einem Zuschnitt,der die Ballenabdeckplatte 33 bildet und zwei weiteren Zuschnitten, die die Fesselanlageplatten 34,134 bilden. Die Ballenabdeckplatte 33, deren Außenwandfläche mit 33a bezeichnet ist, ist etwa zungenförmig ausgebildet und mit den beiden Fesselanlageplatten 34,134 nach einer Ausführungsform fest verbunden und na".h einer weiteren Ausführungsform isr die Ballenabdeckplatte 33 nur über einen bodenseitigen Abschnitt mit den Fesselbnlageplatten 34,134 verbunden, die zu beiden Seiten der Ballenabdeckplatts 33 an dieser befestigt sind. Die Befestigung der Fesselanlageplatten 34,134 en der Ballenabdeckplatte 33 nur über einen bestimmten Abschnittsbereich erfolgt durch die Anordnung senklecht verlaufender Längsschlitze, Einschnitte od.dgl. 35,135.
Die Länge dieser senkrechten Längsschlitze , Einschnitte od.dgl. 35,135 entspricht etwa der halben Höhe oder einem Drittel der Höhe der Ballenabdeckplatte
Durch die Anbringung dieser Lang53schl.itze , Einschnitte od.dgl. 35 ,1J5 zu beiden Seiten d~r Ballenabdeckplatte 33 im Verbindungsbereich dieser Ballenabdeckplatte mit den Fesselanljyeplatten 34,134 sind die Ballenabdeckplatte 33 und die beiden Fesselanlageplatten 34,134 in ihren oberen Bereichen beweglich und abbiegbar, so daß dadurch eine Anpassung an die Fessei des PföruöuöiriKB üi ü y 11 C &pgr; Ist. Die FöSäelänläytipläLuöri 34,134 sind als etwa rechteckförmige , d.h. längliche, Zuschnitte, ausgebildet und weisen im Bereich ihrer vorderen Längskanten 36,136 bogenförmige Einziehungen auf (Fig.1).
Die Außenwandfläche der Fesselanlageplatte 34 ist mit 34a und deren Innenwandfläche mit 34b bezeichnet. Die Innenwandfläche der Fesselanlageplatte 134 ist bei 134a und die Außenwandfläche bei 134b angedeutet (Fig.l und 5).
Der Formkörperschaft 32 ist mit der Hufsohlenauflageplatte 31 im Bereich deren kreisbogenförmig verlaufendem Umfang befestigt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Befestigung des Formkörperschaftes 32 ausschließlich im bodenseitigen Bereich der Ballenabdeckplatte 33 vorzunehmen derart, daß nur die untere Kante der Ballenabdeckplatte 33 am Umfang der Hufsohlenauf lageplatte 31 befestigt ist, so daß im Bereich der Fesselanlageplatten 34,134 keine Verbindung zwischen den Fesselanlageplatten und der Hufsohlenauflageplatte 31 gegeben ist, so daß der Pferdeballenschützer 10 auch dort eingesetzt werden kann, wo Hufe gegeben sind, deren Hufsohle eine größere Abmessung aufweist als diese durch die Form der Hufsohlenauf lageplatte 31 vorgegeben ist. Aber da der
12
Formkörper 30 des Pferdeballenschützers 10 kappenartig ausgebildet ist und nur mit einem Abschnitt über den Pferdehuf gestülpt wird, ist eine Anpassung en jede Hufform einschließlich des Ballens gegeben.
Die Befestigung des Pferdeballenschützers 10 am Pferdebein, d.h. an der Fessel des Pferdebeines, erfolgt vermitteis eines Feststeiiriemeris 40, tier im oberen Bereich des Formkörpers 30 so befestigt ist, daß nach einem Ansetzen des Pferdeballenschützers auf den Pferdehuf vermittels dieses Festr:tellriemens 40 , wenn dieser entsprechend angezogen ist, dann der Pferdeballenschützer fest am Pferdefuß gehalten ist.
Dieser Feststellriemen besteht aus einem einstückig ausgebildeten Riementeil und ist mit einer Riemenschnalle 41 versehen. Entsprechend Fig. 2 und 5 ist der Feststellriemen 40 an der Außenwandfläche 34a der Fesselanlageplatte 34 mittels einer Nietverbindung od.dgl. 42 an dieser Fesselanlageplatte 34 derart befestigt, daß das Ende 40b des Feststellriemens 40 über die vordere Öffnung des Formkörperschaftes 32 von der Fesselanlageplatte 34 zu der Fesselanlageplatte 134 geführt ist. Benachbart zu der Nietverbindung 42 weist die Fesselanlageplatte 34 eine schlitzförmige Durchbrechung 37 auf, die etwa senkrecht verlaufand ist und durch die der Feststellriemen 40 zur Anlage an der Innenwandfläche 34b der Fesselanlageplatte 34 geführt ist. Der Feststellriemen 40 ist dann im Anschluß an die Fesselanlageplatte 34 durch den Längsschlitz , Einschnitt od.dgl. 35 so hindurchgeführt, daß der Feststellriemen 40 mit einem Abschnitt an der Außenwandfläche 33a der Ballenabdeckplatte 33 zur Anlage
13
kommt. Von hier aus ist der Feststellriemen 40 durch den weiteren Längsschlitz,Einschnitt od.dgl. 135 zur Anlage an dar Innenwandfläche 134a der Fessel •nlageplatte 134 geführt, die ebenfalls mit einer ttwa senkrecht verlaufenden, schlitzförmigen Durchbrechung 137 versehen ist, durch die der Fest.stellfiemen 40 hindurchgeführt ist, um an der Außenwandfläche i34b der Fesselanlagepiatte &Idigr;34 zur Anlage gebracht zu werden. Benachbart zu der Durchbrechung 135 in der Fesselanlageplatte 134 ist der Feststellriemen 40 mittels einer Nietverbindung od.dgl. 142 befestigt, und zwar derart, daß über die Nietverbindung 142 ein Abschnitt des Feststellriemens 40 hinausragt, wobei dieser Abschnitt relativ kurz betessen ist. Dieser Abschnitt trägt an seinem freien Inde 40a die Riemenschnalle 41, durch die das andere Inde 40b des vorderseitig herumgeführten Feststellriemens aufgenommen wird. Wird ein derart geführter und angeordneter Feststellriemen 40 angezogen, dann legt sich der Formkörperschaft des Pferdeballen-•chützRrs 10 an die Fessel des Pferdebeines an, so daß der Pferdeballenschützer unverrückbar und fest im Hufbereich zum Schutz des Ballens gehalten ist. An-•telle eines Feststellriemens können auch andere ■efestigungseinrichtungen Verwendung finden, wie I.B. ein starres Band, welches entsprechend dem Fest-■tellriemen 40 geführt und dessen freien Enden dann verknoten werden; jedoch auch andere Befestigungsmittel können Verwendung finden.
Zur Erhöhung der Rutschfestigkeit eines am Pferdehuf angelegten Pferdeballenschützers 10 weist dieser an der Außenseite seiner Hufsohlenauflageplatte 31 ein quer zur Laufrichtung des Pferdes verlaufendes Rillenprofil auf, wobei &ach die Möglichkeit besteht,
14
an der Unterseite der Hufsohlenauflageplatte 31 Spikes anzuordnen. In Fig. 6 ist bei 60 ein Hillenprofil als Gleitschutz angedeutet.
Neben einem festen und unverrückbaren Sitz des Pfertieballenschützers 10 an einem Pferdefuß wird nicht nur eine Schonung des Ballens und ein Schutz des Bsllens gegen Verletzungen erreicht, sondern der Pferdeballenschützer 10 stellt gleichzeitig einen ausreichenden Hufeisenschutz dar, nämlich insofern, eis Pferde mit ihren Hinterfüßen in die Ballen tier Vnrderfüße greifen, was zu einem Abreißen der Hufeisen führen kann.
Die Riemenschnalle 41 des Feststellriemens kann als Klemmschnalle ausgebildet sein; es besteht jedoch euch die Möglichkeit, das freie Ende 40b des Festetellriemens 40 mit einer Anzahl von Durchbrechungen zur Aufnahme eines Haltedorns zu versehen, wenn eine entsprechend mir einem Haltedorn versehene Riementchnalle Verwendung findet.
In Fig. 7 ist ein Pferdeballenschützer iü an einem Pferdebein befestigt. Hier ist mit 20 der Unterarm des Fußes eines Pferdes , mit 21 der Huf, mit 22 die Huf krone ■. *-\t 23 der Kronenrand, mit 24 die Fessel, mit 25 die Kote, mit 26 der Ballen und mit 27 die Hufsohle bezeichnet.

Claims (8)

1. Pferdeballenschützer, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Pferdeballenschützer (10) aus einem Formkörper (30) aus einem Polyureth&nschaum, einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren auikaschierten Gewebeschicht oder Gummi oder einem anderen geeigneten, elastischen Kunststoff besteht,
b) der Formkörper (30) kappenartig ausgebildet und mit einer Hufsohlenauflageplatte (31) mit einein an dieser angeformten,vorderseitig offen und im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Schaft
(32) versehen ist ,
c) die Seitenwände des Formkörperschaftes (32) von einer rückwärtigen, zungenförmigen Ballenabdeckplatte (33) mit je einer zu beiden Seiten der Ballenabdeckplatte (33) an dieser angeformten Fesselanlageplatte (34,134) gebildet werden und
d) im oberen Bereich der Fesselanlageplatten (34, 134) des Formkörperschaftes (32) ein an der Außenwandfläche (33a) der Ballenabdeckplatte
(33) anliegender, in der Länge veränderbarer Feststellriemen (40) mit einer Riemenschnalls od. dgl. (41) angeordnet ist.
2. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (30) einstückig ausgebildet ist.
3. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet; daß die Hufsohlenauflageplatte (31) des Formkörpers (30) aus einem etwa halbkreisförmigen Zuschnitt besteht.
4. Pferdeballenschf-tzer nach Anspruch 1 bis 3, dadjrch gekennzeichnet, daß die Ballenabdeckplatte (33) fest mit der HufsohlenauflagRplatte (31) und die beiden seitlichen Fesselanlageplatten (34,134) mit der Ballenabdeckplatte (33) fest verbunden sind, wobei die Fesselanlageplatten (34,134) im bodenseitigen Bereich mit der Hufsohlenauflageplatte (31) unverbunden sind.
5. Pferdeballenschötzer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenabdeckplatte (33) im Verbindup.gsbereich mit den beiden Fesselanlageplatten (34,134) über senkrechte Längsschlitze , Einschnitte od.dgl. (35, 135) mit den Fesselinlageplatten (34,134) unverbunden ist, wobei die Längsschlitze , Einschnitte od.dgl. (35,135) eine Länge aufweisen, die einem Drittel oder der Hälfte der Höhe des Formkörperschaftes (32) entspricht.
6. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Fesselanlageplatten (34;134) aus ei.nem etwa rechtGckförmiggn Zuschnitt besteht, dessen vordere freie Längskente (36;136) bogenförmig eingezogen ist.
7. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststellriemen (40) aus einem Riementeil besteht, das an der Außenwandfläche (IAa) der einen (34) der beiden Fesselanlageplatten (34;134) mittels einer Nietverbindung od.dgl. (42) an der Fesselanlageplatte (34) befestigt ist, daß benachbart zu der Nietverbindung (4?) riiR Ffissfil anl anfiri 1 attfi (34) eine schlitzförmige Durchbrechung (37) zum Hindurchführen des Feststellriemens 1,40) zur Anlage an der Innenwandfläche (34b) der Fesselanlageplatte (34) aufweist, daß der Feststellriemen (40) im Anschluß an die Fesselanlageplatte (34) durch den Längsschlitz, Einschnitt od.dgl. (35) zur Anlage an der Außenwandfläche (33a) der Ballenabdeckplatte (33) hindurchgeführt ist, daß der Feststellriemen (40) von der Außenwandfläche (33a) der Ballenabdeckplatte (33) durch den weiteren Längsschlitz, Einschnitt od.dgl. (135) zur Anlage an der Innenwandfläche (134a) der weiteren Fesselanlageplatte (134) geführt ist, die mit einer schlitzförmigen Durchbrechung (137) 2um Hindurchführen des Feststellriemens (40) zur Anlage an die Außenwandfläche (134b) der Fesselanlageplatte (134) versehen ist, an der benachbart zu der Durchbrechung (135) der Feststellriemen (40) mittels einer Nietverbindung od.dgl. (142) befestigt ist, der an seinem freien Ende (40a) die Riemenschnalle (41) zur Aufnahme des anderen freien Endes (40b) des vorderseitig über die Öffnung des Formkörperschaftes (32) geführten Feststellriemens (40) dient.
8. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Hufsohlenauflageplatte (31) des Formkörpers (30) ein Gleitschutzprofil (60) oder Spikes vorgesehen sind.
DE8806021U 1988-03-08 1988-05-06 Pferdeballenschützer Expired DE8806021U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8806021U DE8806021U1 (de) 1988-03-08 1988-05-06 Pferdeballenschützer

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8803078U DE8803078U1 (de) 1988-03-08 1988-03-08 Pferdeballenschützer
DE8806021U DE8806021U1 (de) 1988-03-08 1988-05-06 Pferdeballenschützer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8806021U1 true DE8806021U1 (de) 1988-07-28

Family

ID=25952781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8806021U Expired DE8806021U1 (de) 1988-03-08 1988-05-06 Pferdeballenschützer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8806021U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29716571U1 (de) * 1997-09-15 1997-12-04 Meyer zu Drewer, Jochen, 49201 Dissen Ballenschützer
EP2227948A1 (de) * 2009-03-12 2010-09-15 Muriel F. Colquhoun Hufeisenschutzvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29716571U1 (de) * 1997-09-15 1997-12-04 Meyer zu Drewer, Jochen, 49201 Dissen Ballenschützer
EP2227948A1 (de) * 2009-03-12 2010-09-15 Muriel F. Colquhoun Hufeisenschutzvorrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1565054B1 (de) Grössenverstellbarer schuh für huftiere
DE2752239C3 (de) Sportschuh mit einer Gleitschutzsohle
EP1008295A2 (de) Hufschuh
EP0212445B1 (de) Fussbekleidung für Huftiere
DE69403609T2 (de) Schuh für beschlagene Tierhufe
DE2362044A1 (de) Unterschenkelschuetzer
EP3203832B1 (de) Hufschuh für ein huftier, vorzugsweise ein pferd
DE8806021U1 (de) Pferdeballenschützer
DE8803078U1 (de) Pferdeballenschützer
DE3811480A1 (de) Pferdeballenschuetzer
DE3525741C2 (de) Heilpflaster
DE3538069A1 (de) Schuh mit brand- oder fussbettsohle
EP0275553A1 (de) Künstlicher gelenkloser Fuss
DE69817417T2 (de) Schutzvorrichtung für Pferdehufe
EP0893057A1 (de) Offener Hufbeschlag aus Kunststoff
DE102020129777B4 (de) Hufschutz
CH680181A5 (en) Foot cladding for hoofed animals - has fastener parallel to rear top hoof edge, fitting closely against it
DE7234475U (de) Fußschutz-Vorrichtung
DE102005051707B4 (de) Ballenschützer für den Vorderhuf eines Pferdes
DE19538093C2 (de) Hufschutz
DE60200348T2 (de) Innenschuh für Schuh für Gleitsportarten
WO2016055387A1 (de) Hufschuh für ein huftier, vorzugsweise ein pferd
DE4135131A1 (de) Hufschuh
DE8123588U1 (de) "Sportbandage"
DE3938087C2 (de)