DE8806021U1 - Pferdeballenschützer - Google Patents
PferdeballenschützerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Pferdeballenschützer.
Bekannt sind Formkörper aus Gummi zum Bewahren der
Mufkronen und Kronenbeine der Vorderhufe von Pferden
tor Verletzungen, insbesondere durch loses Gestein U.dgl., jedoch auch durch die eigenen Hufe des Pferies
bei bestimmten Gangarten. Eine derartige Gummiflocke ist oberhalb der Hufkrone im Bereich des
Ironengelenkes am Kronenbein gehalten und umgibt ien Huf allseitig wie eine Glocke. Derartige Gummiflocken
fledern bei häufiger Benutzung an ihren tändern leicht aus, was vom Pferd,insbesondere bei
•chneller Gangart, als störend empfunden wird, inslesondere
beim Galoppieren über grasbewachsenes lelände. Außerdem wird kein ausreichender Schutz
ier Fessel und überhaupt kein Schutz des Koten
lind auch des Ballen erreicht, da diese Gummiflocken
nicht unverrückbar am Kronenbein bzw. an ier Fessel des Unterarms eines Pferde gehalten ist,
to daß insbesondere bei einer schnellen Gangart •ich diese Gummiglocken verschieben, so daß die Ballrn
freigelegt werden und es leicht zu einer Ballenbe- »chädigung , und zwar nicht nur durch loses Gestein
U.dgl., sondern durch die hinteren Hufe kommt, wenn iiese Gummiglocken an den Vorderbeinen des Pferdes
lefestigt sind. Hinzu kommt,daß es bei derartigen Gummiflocken beim Reiten durch morastiges Gelände zu
einer Schmutzansammlung unterhalb der Gummiglocke,
insbesondere im Bereich der Hufkrone, kommt, zumal
gerade diese Gummiglocken sowohl beim Springsport als auch beim Geländereiten und Jagdreiten eingesetzt
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schutz für die Pferdeballen zu schaffen, der mit festem und
unverrückbarem Sitz an der Fessel eines Pferdeheines
befestigt ist und der darüber hinaus an jede Ballenform ohne Beeinträchtigung einer Schutzwirkung anpaßbar
ist.
Oiese Aufgabe wird bei einem Pferdeballenschützer
trfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß
£i der Pfsi^dsbsllsnschüt^sr* sus eins™ Fornikör^si*
aus einem Polyurethanschaum, einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren aufkaschierten
Gewebeschicht oder Gummi oder einem anderen geeigneten, elastischen Kunststoff besteht,
b) der Formkörper kappenartig ausgebildet und
mit eii.3r Hufsohlenauflageplatte mit einem
an dieser angeformten, vorderseitig offen und im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Schaft
versehen ist,
c) die Seitenwände des Formkörperschaftes von einer rückwärtigen, zungenförmigen Ballenabdeckplatte mit
je einer zu beiden Seiten der Ballenaboeckplatte
an dieser angeformten Fesselanlageplatte gebildet werden und
(J) im oberen Bereich der Fesselanlageplatten des Formkörperschaftes ein an der Außenwandfläche der Ballenabdeckplatte anliegender, in der Länge veränderbarer Feststellriemen mit einer Riemenschnalle od.dgl. angeordnet ist
(J) im oberen Bereich der Fesselanlageplatten des Formkörperschaftes ein an der Außenwandfläche der Ballenabdeckplatte anliegender, in der Länge veränderbarer Feststellriemen mit einer Riemenschnalle od.dgl. angeordnet ist
Ein derart ausgebildeter Pferdeballenschützer wird
am Huf eines Pferdes fast wie ein Schuh getragen und gehalten, wobei sich die Hufsohle auf der Hufsohlenauflageplatte
des Formkörpers abstützt, aus dem ei^x
Pferdeballenschöt.zer besteht. Beim Aufsetzen des
Hufes wird der Pferdeballenschützer mit seiner Huf-
sohlenauflageplatte gegen den Untergrund gepreßt und dadurch fest und unverrückbar am Pferdebein
so gehalten, daß immer ein ausreichender Schutz des Pferdeballens gewährleistet ist, wobei die Befestigung
des Pferdeballenschützers vermittels eines Feststellriemens an der Fessel des Pferdebeines
oberhalb der Hufkrone gleichfalls zu einem festen und unverrückbaren Sitz des gesamten Pferdeballenschützers
beiträgt.
Dadurch, daß der Pferdeballenschützer aus einem
besonders gestalteten Formkörper mit einem Schaft besteht, der die Fessel bis auf einen vorderen Bereich
umschließt, wird der Ballen vollständig von diesem Formkörperschaft abgedeckt und somit umfassend
geschützt. Der Schaft dieses Formkörpers besteht aus einer zungenförmigen Ballenabdeckplatte, die ausreichend
lang bemessen ist und bis über den Ballenbereich hinausragt; ja sogar bis in den Fesselbereich
geführt sein kann, so daß der gesamte Ballen- und Fesselbereich gegen Druck und Schlageinwirkungen,
z.B. durch die Hufe der hinteren Pferdebeine,geschützt
sind, Vorzugsweise erfolgt die Anbringung des Pferdeballenschützers
an den beiden Vorderbeinen eines Pferde, da die Ballen der vorderen Pferdebeine der
Gefahr von Verletzungen durch die Hufe der hinteren Pferdebeine ausgesetzt sind.
Der Schaft des Formkörpers kann einstückig ausgebildet sein, jedoch besteht auch die Möglichkeit, den
Schaft des Formkörpers so auszubilden, daß eine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Ballengrößen
nicht nur aufgrund der Elastizität des gewählten Werkstolfes für den Pferdebailenschützer , sondern
durch eine besondere Schaftgestaltung möglich ist.
Hierzu besteht der Formkörperschaft aus einer zungenförmigen Ballenabdeckplatte, an die zu beiden Seiten
je eine Fesselanlageplatte angeformt ist, wobei sowohl dia Ballenabdeckplatte als auch die beiden
Fesselanlageplatten aus entsprechend geformten Zuschnitten bestehen. Die Fesselanlageplatten sind
mit der Ballenabdeckplatte fest verbunden, jedoch im bodenseitigen Bereich unverbunden mit der Hufsohlenauflageplatte,
so daß im bodenseitigen Bereich, d.h. in dem der Hufsohlenauflageplatte benachbarten
Bereich, die Fesselanlageplatten auseinanderfaltbar sind, wodurch eine Anpassungsfähigkeit des Pferdeballenschützers
an unterschiedliche Hufausgestaltungen, unterschiedliche Fesselausgestaltungen und unterschiedliche
Größen der Ballen gegeben ist. Eine weitere Möglichkeit zur Anpassung an verschiedene
Huf-, Fessel- und Ballenformen und Größen ist dadurch gegeben, daß die Ballenabdeckplatte des
Formkörperschaftes nur mit einem unteren Abschnitt mit den beiden Fesselanlageplatten verbunden ist,
so daß im oberen Bereich die Ballenabdeckplatte nach außen und nach innen abbiegbar ist, wodurch
eine hohe Anpassungsfähigkeit gegeben ist.
Vorteilhafte Ausgest altungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht einen Pferdeballenschützer,
Fig. 2 in einer Vorderansicht den Pferdeballenschützer,
Fig. 3 in einer Seitenansicht den Pferdeballenschützer,
Fig. 4 in einer weiteren Seitenansicht den Pferdeballenschützer,
Fig. 5 den Pferdeballenschützer in einer Rückansicht,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. I und
Fig. 7 in einer Seitenansicht den an der Fessel des Vorderb -ines eines Pferdes angebrachten Pferde
ballenschütz^r.
Der in den Fig. 1 bis 7 mit 10 bezeichnete Pferdeballenschützer
besteht aus einem kappenartigen i:ormkörper
30, der von einer Hufsohlenauflageplatte 31
und einem an dieser angeformten Schaft 32 gebildet wird, der jedoch nicht allseitig geschlossen , sondern
vorderseitig offen ausgebildet ist (Fig.l und Z).
Der Formkörper 30 besteht aus einem Polyurethanschaum,
einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren eufkaschierten Gewebeschicht; er kann auch aus Gummi
oder einem anderen, geeigneten elastischen Kunstetoff
bestehen, wobei insbesondere solche Kunststoffe £ur Anwendung gelangen, die neben einer ausreichenden
Elastizität eine gewisse Weichheit und Anschmiegbarkeit besitzen, so daß nach dem Anlegen des Pferdeballenschützers
10 sich dessen Formkörperschaft 32 mit seinen Seitenwänden an die Fessel eines Pferde-
&igr; a a a
10
beines unter Berücksichtigung der vorgegebenen Konturen anlegt.
Die Hufsohlenauflageplatte 31 besteht aus einem tei.lkreisförmigen
bzw. halbkreisförmigen Zuschnitt und entspricht in etwa einem Drittel oder der Hälfte der
Fläche eines Pferdehufes, wobei der äußere Randverlauf der Hufsohlenauflageplatte 31 dem äußeren Randverlauf
der Hufsohle eines Pferdes entspricht (Fig.l, 2 und 7) .
Der Formkörperschaft 32 des Formkörpers 30 des Pferdeballenschützers
10 ist gebildet von drei Zuschnitten, die miteinander verbunden sind, nämlich einem
Zuschnitt,der die Ballenabdeckplatte 33 bildet und zwei weiteren Zuschnitten, die die Fesselanlageplatten
34,134 bilden. Die Ballenabdeckplatte 33, deren Außenwandfläche mit 33a bezeichnet ist, ist
etwa zungenförmig ausgebildet und mit den beiden Fesselanlageplatten 34,134 nach einer Ausführungsform fest verbunden und na".h einer weiteren Ausführungsform
isr die Ballenabdeckplatte 33 nur über einen bodenseitigen Abschnitt mit den Fesselbnlageplatten
34,134 verbunden, die zu beiden Seiten der Ballenabdeckplatts 33 an dieser befestigt sind.
Die Befestigung der Fesselanlageplatten 34,134 en der Ballenabdeckplatte 33 nur über einen bestimmten
Abschnittsbereich erfolgt durch die Anordnung senklecht verlaufender Längsschlitze, Einschnitte od.dgl.
35,135.
Die Länge dieser senkrechten Längsschlitze , Einschnitte od.dgl. 35,135 entspricht etwa der halben Höhe
oder einem Drittel der Höhe der Ballenabdeckplatte
Durch die Anbringung dieser Lang53schl.itze , Einschnitte
od.dgl. 35 ,1J5 zu beiden Seiten d~r Ballenabdeckplatte
33 im Verbindungsbereich dieser Ballenabdeckplatte mit den Fesselanljyeplatten 34,134 sind die Ballenabdeckplatte
33 und die beiden Fesselanlageplatten 34,134 in ihren oberen Bereichen beweglich und
abbiegbar, so daß dadurch eine Anpassung an die Fessei des PföruöuöiriKB üi ü y 11 C &pgr; Ist. Die FöSäelänläytipläLuöri
34,134 sind als etwa rechteckförmige , d.h. längliche,
Zuschnitte, ausgebildet und weisen im Bereich ihrer vorderen Längskanten 36,136 bogenförmige Einziehungen
auf (Fig.1).
Die Außenwandfläche der Fesselanlageplatte 34 ist mit 34a und deren Innenwandfläche mit 34b bezeichnet.
Die Innenwandfläche der Fesselanlageplatte 134 ist bei 134a und die Außenwandfläche bei 134b
angedeutet (Fig.l und 5).
Der Formkörperschaft 32 ist mit der Hufsohlenauflageplatte
31 im Bereich deren kreisbogenförmig verlaufendem Umfang befestigt. Es besteht jedoch auch
die Möglichkeit, die Befestigung des Formkörperschaftes 32 ausschließlich im bodenseitigen Bereich der Ballenabdeckplatte
33 vorzunehmen derart, daß nur die untere Kante der Ballenabdeckplatte 33 am Umfang der Hufsohlenauf
lageplatte 31 befestigt ist, so daß im Bereich der Fesselanlageplatten 34,134 keine Verbindung
zwischen den Fesselanlageplatten und der Hufsohlenauflageplatte
31 gegeben ist, so daß der Pferdeballenschützer
10 auch dort eingesetzt werden kann, wo Hufe gegeben sind, deren Hufsohle eine größere Abmessung
aufweist als diese durch die Form der Hufsohlenauf lageplatte 31 vorgegeben ist. Aber da der
12
Formkörper 30 des Pferdeballenschützers 10 kappenartig
ausgebildet ist und nur mit einem Abschnitt über den Pferdehuf gestülpt wird, ist eine Anpassung
en jede Hufform einschließlich des Ballens gegeben.
Die Befestigung des Pferdeballenschützers 10 am
Pferdebein, d.h. an der Fessel des Pferdebeines,
erfolgt vermitteis eines Feststeiiriemeris 40, tier
im oberen Bereich des Formkörpers 30 so befestigt ist, daß nach einem Ansetzen des Pferdeballenschützers
auf den Pferdehuf vermittels dieses Festr:tellriemens
40 , wenn dieser entsprechend angezogen ist, dann der
Pferdeballenschützer fest am Pferdefuß gehalten ist.
Dieser Feststellriemen besteht aus einem einstückig ausgebildeten Riementeil und ist mit einer Riemenschnalle
41 versehen. Entsprechend Fig. 2 und 5 ist der Feststellriemen 40 an der Außenwandfläche
34a der Fesselanlageplatte 34 mittels einer Nietverbindung od.dgl. 42 an dieser Fesselanlageplatte
34 derart befestigt, daß das Ende 40b des Feststellriemens 40 über die vordere Öffnung des Formkörperschaftes
32 von der Fesselanlageplatte 34 zu der Fesselanlageplatte 134 geführt ist. Benachbart
zu der Nietverbindung 42 weist die Fesselanlageplatte 34 eine schlitzförmige Durchbrechung 37 auf,
die etwa senkrecht verlaufand ist und durch die der Feststellriemen 40 zur Anlage an der Innenwandfläche
34b der Fesselanlageplatte 34 geführt ist. Der Feststellriemen 40 ist dann im Anschluß an die
Fesselanlageplatte 34 durch den Längsschlitz , Einschnitt od.dgl. 35 so hindurchgeführt, daß der
Feststellriemen 40 mit einem Abschnitt an der Außenwandfläche 33a der Ballenabdeckplatte 33 zur Anlage
13
kommt. Von hier aus ist der Feststellriemen 40
durch den weiteren Längsschlitz,Einschnitt od.dgl.
135 zur Anlage an dar Innenwandfläche 134a der Fessel
•nlageplatte 134 geführt, die ebenfalls mit einer ttwa senkrecht verlaufenden, schlitzförmigen Durchbrechung
137 versehen ist, durch die der Fest.stellfiemen 40 hindurchgeführt ist, um an der Außenwandfläche
i34b der Fesselanlagepiatte &Idigr;34 zur Anlage
gebracht zu werden. Benachbart zu der Durchbrechung 135 in der Fesselanlageplatte 134 ist der Feststellriemen
40 mittels einer Nietverbindung od.dgl. 142 befestigt, und zwar derart, daß über die Nietverbindung
142 ein Abschnitt des Feststellriemens 40 hinausragt, wobei dieser Abschnitt relativ kurz betessen
ist. Dieser Abschnitt trägt an seinem freien Inde 40a die Riemenschnalle 41, durch die das andere
Inde 40b des vorderseitig herumgeführten Feststellriemens
aufgenommen wird. Wird ein derart geführter und angeordneter Feststellriemen 40 angezogen, dann
legt sich der Formkörperschaft des Pferdeballen-•chützRrs
10 an die Fessel des Pferdebeines an, so daß der Pferdeballenschützer unverrückbar und fest im
Hufbereich zum Schutz des Ballens gehalten ist. An-•telle eines Feststellriemens können auch andere
■efestigungseinrichtungen Verwendung finden, wie
I.B. ein starres Band, welches entsprechend dem Fest-■tellriemen
40 geführt und dessen freien Enden dann verknoten werden; jedoch auch andere Befestigungsmittel
können Verwendung finden.
Zur Erhöhung der Rutschfestigkeit eines am Pferdehuf
angelegten Pferdeballenschützers 10 weist dieser an der Außenseite seiner Hufsohlenauflageplatte 31
ein quer zur Laufrichtung des Pferdes verlaufendes Rillenprofil auf, wobei &ach die Möglichkeit besteht,
14
an der Unterseite der Hufsohlenauflageplatte 31
Spikes anzuordnen. In Fig. 6 ist bei 60 ein Hillenprofil
als Gleitschutz angedeutet.
Neben einem festen und unverrückbaren Sitz des Pfertieballenschützers
10 an einem Pferdefuß wird nicht nur eine Schonung des Ballens und ein Schutz des
Bsllens gegen Verletzungen erreicht, sondern der Pferdeballenschützer 10 stellt gleichzeitig einen
ausreichenden Hufeisenschutz dar, nämlich insofern, eis Pferde mit ihren Hinterfüßen in die Ballen
tier Vnrderfüße greifen, was zu einem Abreißen der
Hufeisen führen kann.
Die Riemenschnalle 41 des Feststellriemens kann als Klemmschnalle ausgebildet sein; es besteht jedoch
euch die Möglichkeit, das freie Ende 40b des Festetellriemens
40 mit einer Anzahl von Durchbrechungen zur Aufnahme eines Haltedorns zu versehen, wenn eine
entsprechend mir einem Haltedorn versehene Riementchnalle
Verwendung findet.
In Fig. 7 ist ein Pferdeballenschützer iü an einem
Pferdebein befestigt. Hier ist mit 20 der Unterarm des Fußes eines Pferdes , mit 21 der Huf, mit 22
die Huf krone ■. *-\t 23 der Kronenrand, mit 24 die
Fessel, mit 25 die Kote, mit 26 der Ballen und mit 27 die Hufsohle bezeichnet.
Claims (8)
1. Pferdeballenschützer, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Pferdeballenschützer (10) aus einem Formkörper
(30) aus einem Polyureth&nschaum, einem Silikonkautschuk mit oder ohne einer äußeren
auikaschierten Gewebeschicht oder Gummi oder einem anderen geeigneten, elastischen Kunststoff
besteht,
b) der Formkörper (30) kappenartig ausgebildet und mit einer Hufsohlenauflageplatte (31) mit einein
an dieser angeformten,vorderseitig offen und im
Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Schaft
(32) versehen ist ,
c) die Seitenwände des Formkörperschaftes (32) von einer rückwärtigen, zungenförmigen Ballenabdeckplatte
(33) mit je einer zu beiden Seiten der Ballenabdeckplatte (33) an dieser angeformten
Fesselanlageplatte (34,134) gebildet werden und
d) im oberen Bereich der Fesselanlageplatten (34, 134) des Formkörperschaftes (32) ein an der
Außenwandfläche (33a) der Ballenabdeckplatte
(33) anliegender, in der Länge veränderbarer Feststellriemen (40) mit einer Riemenschnalls
od. dgl. (41) angeordnet ist.
2. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Formkörper (30) einstückig ausgebildet ist.
3. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet; daß die Hufsohlenauflageplatte (31) des Formkörpers (30) aus einem etwa halbkreisförmigen
Zuschnitt besteht.
4. Pferdeballenschf-tzer nach Anspruch 1 bis 3, dadjrch
gekennzeichnet, daß die Ballenabdeckplatte (33) fest mit der HufsohlenauflagRplatte (31) und die
beiden seitlichen Fesselanlageplatten (34,134) mit der Ballenabdeckplatte (33) fest verbunden
sind, wobei die Fesselanlageplatten (34,134) im bodenseitigen Bereich mit der Hufsohlenauflageplatte
(31) unverbunden sind.
5. Pferdeballenschötzer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ballenabdeckplatte (33) im Verbindup.gsbereich mit den beiden Fesselanlageplatten
(34,134) über senkrechte Längsschlitze , Einschnitte od.dgl. (35, 135) mit
den Fesselinlageplatten (34,134) unverbunden ist, wobei die Längsschlitze , Einschnitte od.dgl.
(35,135) eine Länge aufweisen, die einem Drittel oder der Hälfte der Höhe des Formkörperschaftes
(32) entspricht.
6. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Fesselanlageplatten (34;134) aus ei.nem etwa
rechtGckförmiggn Zuschnitt besteht, dessen vordere freie Längskente (36;136) bogenförmig eingezogen
ist.
7. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Feststellriemen (40) aus einem Riementeil besteht, das an der
Außenwandfläche (IAa) der einen (34) der beiden
Fesselanlageplatten (34;134) mittels einer Nietverbindung
od.dgl. (42) an der Fesselanlageplatte (34) befestigt ist, daß benachbart zu der Nietverbindung
(4?) riiR Ffissfil anl anfiri 1 attfi (34) eine
schlitzförmige Durchbrechung (37) zum Hindurchführen des Feststellriemens 1,40) zur Anlage an
der Innenwandfläche (34b) der Fesselanlageplatte
(34) aufweist, daß der Feststellriemen (40) im Anschluß an die Fesselanlageplatte (34) durch
den Längsschlitz, Einschnitt od.dgl. (35) zur Anlage an der Außenwandfläche (33a) der Ballenabdeckplatte
(33) hindurchgeführt ist, daß der Feststellriemen (40) von der Außenwandfläche (33a)
der Ballenabdeckplatte (33) durch den weiteren Längsschlitz, Einschnitt od.dgl. (135) zur Anlage
an der Innenwandfläche (134a) der weiteren Fesselanlageplatte
(134) geführt ist, die mit einer schlitzförmigen Durchbrechung (137) 2um Hindurchführen
des Feststellriemens (40) zur Anlage an die Außenwandfläche (134b) der Fesselanlageplatte
(134) versehen ist, an der benachbart zu der Durchbrechung (135) der Feststellriemen (40)
mittels einer Nietverbindung od.dgl. (142) befestigt ist, der an seinem freien Ende (40a)
die Riemenschnalle (41) zur Aufnahme des anderen freien Endes (40b) des vorderseitig über die
Öffnung des Formkörperschaftes (32) geführten Feststellriemens (40) dient.
8. Pferdeballenschutzer nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite
der Hufsohlenauflageplatte (31) des Formkörpers
(30) ein Gleitschutzprofil (60) oder Spikes
vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806021U DE8806021U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-05-06 | Pferdeballenschützer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803078U DE8803078U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-03-08 | Pferdeballenschützer |
| DE8806021U DE8806021U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-05-06 | Pferdeballenschützer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806021U1 true DE8806021U1 (de) | 1988-07-28 |
Family
ID=25952781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806021U Expired DE8806021U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-05-06 | Pferdeballenschützer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806021U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29716571U1 (de) * | 1997-09-15 | 1997-12-04 | Meyer zu Drewer, Jochen, 49201 Dissen | Ballenschützer |
| EP2227948A1 (de) * | 2009-03-12 | 2010-09-15 | Muriel F. Colquhoun | Hufeisenschutzvorrichtung |
-
1988
- 1988-05-06 DE DE8806021U patent/DE8806021U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29716571U1 (de) * | 1997-09-15 | 1997-12-04 | Meyer zu Drewer, Jochen, 49201 Dissen | Ballenschützer |
| EP2227948A1 (de) * | 2009-03-12 | 2010-09-15 | Muriel F. Colquhoun | Hufeisenschutzvorrichtung |
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