DE894318C - Gaerfuttersilo aus Holz - Google Patents

Gaerfuttersilo aus Holz

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Publication number
DE894318C
DE894318C DEH10054A DEH0010054A DE894318C DE 894318 C DE894318 C DE 894318C DE H10054 A DEH10054 A DE H10054A DE H0010054 A DEH0010054 A DE H0010054A DE 894318 C DE894318 C DE 894318C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shots
silo
fermentation
wood
covering
Prior art date
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Expired
Application number
DEH10054A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Buettner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOLTHAUS MASCHINENFABRIK AG B
Original Assignee
HOLTHAUS MASCHINENFABRIK AG B
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Filing date
Publication date
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Publication of DE894318C publication Critical patent/DE894318C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/02—Wall construction
    • B65D90/023—Modular panels
    • B65D90/026—Parallel slats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description

  • Gärfuttersilo aus Holz Es sind Gärfuttersilos aus Holz bekannt, bei denen sich die die Silowand bildenden Bohlen, die durch Nlut und Feder miteinander verbunden sind, über die gesamte Höhe des Silos, aus einem Stück bestehend, erstrecken. Die von den Bohlen gebildeten Fugen hat man dabei mit Bitumen ausgestrichen und außen um den Mantel (des Silos herum Spannbänder gezogen, welche von Zeit zu Zeit nachgezogen werden, um den Silo dichtzuhalten. Dies ist erforderlich, da das Holz arbeitet.
  • Auch hat man solche Silos innen mit einem Lackanstrich aus sogenanntem Silol,ack versehen. Diese Silos haben den Nachteil, daß sie nicht vollends feuchtigkeits- und gas dicht sind. Zudem haben sie den Nachteil, daß sie erst an Ort und Stelle gänzlich zusammengesetzt werden müssen.
  • Es sind ferner Silos bekannt, die aus durch Spanureifen zusammengehaltenen Stäben oder Bohlen aus Beton bestehen. Diese Silos, 4ie m!it dem größeren Teil ihrer Höhe im Erdreich versenkt sind, werden am Ort ihrer Errichtung zusammengesetzt, indem die einzelnen Betonbohlen in einer Baugrube nach Art eines Fasses zusammengestellt werden, wobei im Bedarfsfalle mehrere Schüsse Betonbohlen, die an ihren Kanten genutet sind, übereinandergebaut werden können.
  • Abgesehen von dem hohe Transportkosten bedingenden hohen Gewicht der Betonbohlen sind Betonsilos oft nicht erwünscht.
  • Die Erfindung hat einen Gärfuttersilo aus Holz zum Gegenstand, bei dem die für Silos aus Beton vorgeschlagene Bauweise mit einer Mehrzahl von übereinander angeordneten Schüssen Anwendung findet und der die Nachteile der bekannten Silos aus Holz nicht aufweist, der einerseits völlig feuchtigkefts- und gasdicht ist und zudem an der Herstellungsstätte so weit gefertigt werden kann, daß er in mehreren fertigen Teilen zum Errichtungsort transportiert werden kann. Der Gärfuttersilo aus Holz gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß er aus aufeinander au£setzharzen Schüssen zusammengesetzt ist, die innenseitig niit einem gas- und wasserdichten, säurebeständigen und dehnbaren, fugenlosen Belag versehen sind. Man erhält so einen Silo aus Holz, der auch in den horizontal verlaufenden Fugen, deren Abdichtung schwieriger ist als die ,der vertikalen Fugen, da das Holz innenseitig mehr Feuchtigkeit aufnimmt als außen, völlig dicht ist und dessen Schüsse einzeln leicht transportiert werden können.
  • Die Schüsse werden in an sich bekannter Weise von genuteten und gefederten Bohlen gebildet. Sie werden bei Aufstellung des Silos aufeinandergesetzt und mittels Spannschlösser miteinander verbunden und mit einem Dach versehen. Der innenseitige Belag der Schüsse des Silos kann längs den Ringkanten .der Schüsse einen Wulstring bilden, der die von den aufeinanlderstoßenden Flächen der Schüsse etwa gebildeten Fugen abdichtet. Es können aber auch diese Fugen nach Aufstellen des Silos mit der den Belag bildenden Masse abgedichtet werden. Auch kann sich dann der innenseitige Belag als einheitliche Fläche über die gesamte innere Mantelfläche des Silos erstrecken.
  • Der Belag besteht vorzugsweise aus einem einen Ringkolilnwasse rstoff darstellen den Kohle-Te'er-Pech-Produkt mit Zusatz von kolloidalem EBdelton.
  • Ein solcher Belag bildet eine fugenlose, jedoch dehnbare Fläche, die mithin auch dann dichthält, wenn das Holz arbeitet. Das Arbeiten des Holzes tritt jedoch bei einem solchen Silo in nur sehr geringem Maße auf, da es praktisch nur von der Außenfeuchtigkeit herrührt. Da der Belag völlig wass,erdicht ist, übt die Feuchtigkeit des Siloinhaltes keinen Einfluß auf das Holz der Silowandung aus. Der Belag ist zudem bis über 420° hitzebeständig, ist auf einfache Weise mit Wasser anzurühren und völlig säurebeständig.
  • Einzelne Schüsse des Silos gemäß der Erfindung können mit Klappen. gas dicht verschließbare Offnungen zum Einfüllen und Entleeren des Silos aufweisen. in der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Gärsilos gemäß der Erfindung dargestellt. E.s zeigt Fig. I den Silo in Seitenansicht und Fig. 2 einen der den Silo bildenden Schüsse in Teilansicht in vergrößertem Maßstab.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Silo bes.teit aus zwei Schüssen I, 2, welche im Bedarfsfalle mit Spannbändern 3 versehen sein können. Der unterste Schuß 1 ist mittels Ankern 4 an der Fundamentplatte befestigt. Die Anker 4 sind in Lagern 5 des Schus.ses- I lösbar angebracht. Jeder der Schüsse I,2 wird von einer Vielzahl von senkrecht aNgeor.dneten Bohlen 6 gebil'det, die mittels Nut und Feder 7 m.iteinanzder verbunden sind. An ihrer oberen und unteren Ringkante sind die von. den Bohl,en6 gebildeten Schüsse von Spannbändern 8 umschlossen. Diese weisen Spannschlösser 9 auf, mittels welchen die einzelnen Schüsse durch Bolzen 10 miteinander verbunden werden.
  • Auf ihrer Innenseite weisen die Schüsse einen Belag 11 aus einem einen Ringkohlenwasserstoff bildenden Kohle-Teer-Pech-Produkt mit Edeltonzusatz auf, oder gas- und wasserdicht, säurebeständig und dehnbar ist. Der Belag kann sich als einheitliche Fläche über die gesamte Innenwandung des Silos erstrecken Der Belag kann nach Aufstellung des Silos angebracht werden. Er kann jedoch auch bereits bei der Herstellung der einzelnen Schüsse des Silos am Ort wider Herstellung aufgebracht werden, und die zwischen den einzelnen Schüssen vorhandenen Fugen können mit der gleichen Belagmasse dann am Aufstellungsort des Silos abgedichtet werden. Auch können. längs den Ringkanten der Schüsse bei deren Herstellung und dem Aufbringen des Belages von der Belagmasse gebildete Wulstringe vorgesehen werden, die jene Fugen gas- und wasserdicht abschließen.
  • Einzelne der Schüsse können mit Klappen 12 verschließbare Einfüll- und Entleerungsöffnungen aufweisen. Diese Türen sind mittels festschraubbarer Spannbügel I3 gasdicht verschließbar.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Gärfuttersiio aus Holz, dadurch gekennzeichnet, daß er aus aufeinander aufsetzbaren Schüssen zusammengesetzt ist, die innenseitig mit einem gas- und wasserdichten säurebestänzeigen und ,dehnbaren Belag versehen sind.
  2. 2. Gärfuttersilo aus Holz nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüsse von genuteten und gefederten Bohlen gebildet sind.
  3. 3. Gärfuttersilo nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag der Schüsse längs den Ringkanten der Schüsse einen Wulstring bildet, der die von den aufeinanderstoßenden Flächen der Schüsse etwa gebildeten Fugen abdichtet.
  4. 4. Gärfuttersilo nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der innenseitige Belag einheitlich über die gesamte innere Mantelfläche des Silos erstreckt.
  5. 5.. Gärfuttersilo nach den Ansprüchen I bi.s 4, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Belag aus einem einen RinglçohLenwasserstoff darstellenden Kollle-Teer-Pech-Produkt mit Zusatz von kolloidalem Edelton besteht.
  6. 6. Gärfuttlersilo nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, Idaß er in einzelnen Schüssen :ESnfüll- und Entnahmeöffnungen aufweist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 655 I6I.
DEH10054A 1951-10-14 1951-10-14 Gaerfuttersilo aus Holz Expired DE894318C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH10054A DE894318C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Gaerfuttersilo aus Holz

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH10054A DE894318C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Gaerfuttersilo aus Holz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE894318C true DE894318C (de) 1953-10-22

Family

ID=7146230

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DEH10054A Expired DE894318C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Gaerfuttersilo aus Holz

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE655161C (de) * 1934-04-17 1938-01-10 Ferdinand Schmidt Silo aus bewehrten Wandbauteilen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE655161C (de) * 1934-04-17 1938-01-10 Ferdinand Schmidt Silo aus bewehrten Wandbauteilen

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