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Gärfuttersilo aus Holz
Es sind Gärfuttersilos aus Holz bekannt, bei
denen sich die die Silowand bildenden Bohlen, die durch Nlut und Feder miteinander
verbunden sind, über die gesamte Höhe des Silos, aus einem Stück bestehend, erstrecken.
Die von den Bohlen gebildeten Fugen hat man dabei mit Bitumen ausgestrichen und
außen um den Mantel (des Silos herum Spannbänder gezogen, welche von Zeit zu Zeit
nachgezogen werden, um den Silo dichtzuhalten. Dies ist erforderlich, da das Holz
arbeitet.
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Auch hat man solche Silos innen mit einem Lackanstrich aus sogenanntem
Silol,ack versehen. Diese Silos haben den Nachteil, daß sie nicht vollends feuchtigkeits-
und gas dicht sind. Zudem haben sie den Nachteil, daß sie erst an Ort und Stelle
gänzlich zusammengesetzt werden müssen.
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Es sind ferner Silos bekannt, die aus durch Spanureifen zusammengehaltenen
Stäben oder Bohlen aus Beton bestehen. Diese Silos, 4ie m!it dem größeren Teil ihrer
Höhe im Erdreich versenkt sind, werden am Ort ihrer Errichtung zusammengesetzt,
indem die einzelnen Betonbohlen in einer Baugrube nach Art eines Fasses zusammengestellt
werden, wobei im Bedarfsfalle mehrere Schüsse Betonbohlen, die an ihren Kanten genutet
sind, übereinandergebaut werden können.
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Abgesehen von dem hohe Transportkosten bedingenden hohen Gewicht der
Betonbohlen sind Betonsilos oft nicht erwünscht.
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Die Erfindung hat einen Gärfuttersilo aus Holz zum Gegenstand, bei
dem die für Silos aus Beton vorgeschlagene Bauweise mit einer Mehrzahl von übereinander
angeordneten Schüssen Anwendung findet und der die Nachteile der bekannten Silos
aus Holz nicht aufweist, der einerseits völlig feuchtigkefts- und gasdicht ist und
zudem an der
Herstellungsstätte so weit gefertigt werden kann, daß
er in mehreren fertigen Teilen zum Errichtungsort transportiert werden kann. Der
Gärfuttersilo aus Holz gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß er aus
aufeinander au£setzharzen Schüssen zusammengesetzt ist, die innenseitig niit einem
gas- und wasserdichten, säurebeständigen und dehnbaren, fugenlosen Belag versehen
sind. Man erhält so einen Silo aus Holz, der auch in den horizontal verlaufenden
Fugen, deren Abdichtung schwieriger ist als die ,der vertikalen Fugen, da das Holz
innenseitig mehr Feuchtigkeit aufnimmt als außen, völlig dicht ist und dessen Schüsse
einzeln leicht transportiert werden können.
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Die Schüsse werden in an sich bekannter Weise von genuteten und gefederten
Bohlen gebildet. Sie werden bei Aufstellung des Silos aufeinandergesetzt und mittels
Spannschlösser miteinander verbunden und mit einem Dach versehen. Der innenseitige
Belag der Schüsse des Silos kann längs den Ringkanten .der Schüsse einen Wulstring
bilden, der die von den aufeinanlderstoßenden Flächen der Schüsse etwa gebildeten
Fugen abdichtet. Es können aber auch diese Fugen nach Aufstellen des Silos mit der
den Belag bildenden Masse abgedichtet werden. Auch kann sich dann der innenseitige
Belag als einheitliche Fläche über die gesamte innere Mantelfläche des Silos erstrecken.
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Der Belag besteht vorzugsweise aus einem einen Ringkolilnwasse rstoff
darstellen den Kohle-Te'er-Pech-Produkt mit Zusatz von kolloidalem EBdelton.
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Ein solcher Belag bildet eine fugenlose, jedoch dehnbare Fläche, die
mithin auch dann dichthält, wenn das Holz arbeitet. Das Arbeiten des Holzes tritt
jedoch bei einem solchen Silo in nur sehr geringem Maße auf, da es praktisch nur
von der Außenfeuchtigkeit herrührt. Da der Belag völlig wass,erdicht ist, übt die
Feuchtigkeit des Siloinhaltes keinen Einfluß auf das Holz der Silowandung aus. Der
Belag ist zudem bis über 420° hitzebeständig, ist auf einfache Weise mit Wasser
anzurühren und völlig säurebeständig.
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Einzelne Schüsse des Silos gemäß der Erfindung können mit Klappen.
gas dicht verschließbare Offnungen zum Einfüllen und Entleeren des Silos aufweisen.
in der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Gärsilos gemäß der
Erfindung dargestellt. E.s zeigt Fig. I den Silo in Seitenansicht und Fig. 2 einen
der den Silo bildenden Schüsse in Teilansicht in vergrößertem Maßstab.
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Der in der Zeichnung dargestellte Silo bes.teit aus zwei Schüssen
I, 2, welche im Bedarfsfalle mit Spannbändern 3 versehen sein können. Der unterste
Schuß 1 ist mittels Ankern 4 an der Fundamentplatte befestigt. Die Anker 4 sind
in Lagern 5 des Schus.ses- I lösbar angebracht. Jeder der Schüsse I,2 wird von einer
Vielzahl von senkrecht aNgeor.dneten Bohlen 6 gebil'det, die mittels Nut und Feder
7 m.iteinanzder verbunden sind. An ihrer oberen und unteren Ringkante sind die von.
den Bohl,en6 gebildeten Schüsse von Spannbändern 8 umschlossen. Diese weisen Spannschlösser
9 auf, mittels welchen die einzelnen Schüsse durch Bolzen 10 miteinander verbunden
werden.
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Auf ihrer Innenseite weisen die Schüsse einen Belag 11 aus einem
einen Ringkohlenwasserstoff bildenden Kohle-Teer-Pech-Produkt mit Edeltonzusatz
auf, oder gas- und wasserdicht, säurebeständig und dehnbar ist. Der Belag kann sich
als einheitliche Fläche über die gesamte Innenwandung des Silos erstrecken Der Belag
kann nach Aufstellung des Silos angebracht werden. Er kann jedoch auch bereits bei
der Herstellung der einzelnen Schüsse des Silos am Ort wider Herstellung aufgebracht
werden, und die zwischen den einzelnen Schüssen vorhandenen Fugen können mit der
gleichen Belagmasse dann am Aufstellungsort des Silos abgedichtet werden. Auch können.
längs den Ringkanten der Schüsse bei deren Herstellung und dem Aufbringen des Belages
von der Belagmasse gebildete Wulstringe vorgesehen werden, die jene Fugen gas- und
wasserdicht abschließen.
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Einzelne der Schüsse können mit Klappen 12 verschließbare Einfüll-
und Entleerungsöffnungen aufweisen. Diese Türen sind mittels festschraubbarer Spannbügel
I3 gasdicht verschließbar.