DE907068C - Verschiebbare Kurzschlussvorrichtung fuer Hochfrequenzleitungen - Google Patents

Verschiebbare Kurzschlussvorrichtung fuer Hochfrequenzleitungen

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DE907068C
DE907068C DET913D DET0000913D DE907068C DE 907068 C DE907068 C DE 907068C DE T913 D DET913 D DE T913D DE T0000913 D DET0000913 D DE T0000913D DE 907068 C DE907068 C DE 907068C
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DE
Germany
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short
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Expired
Application number
DET913D
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English (en)
Inventor
Dr Lothar Brueck
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P7/00Resonators of the waveguide type
    • H01P7/04Coaxial resonators

Landscapes

  • Waveguides (AREA)

Description

  • Verschiebbare Kurzschlußvorrichtung für Hochfrequenzleitungen Die Erfindung betrifft eine verschiebbare Kurzschlußvorrichtung für eine koaxiale Hochfrequenzleitung oder eine Hohlrohrleitung, bei welcher der Kurzschluß für die Hochfrequenz kapazitiv erfolgt.
  • Gemäß der Erfindung wird eine kapazitive Kurzschlußvorrichtung vorgeschlagen, und zwar in der Weise, daß bei einer koaxialen Hochfrequenzleitung oder einer Hohlrohrleitung die Kurzschlußvorrichtung durch einen den Querschnitt des Feldraumes fast völlig ausfüllenden Metallstempel M gebildet wird, der an seinem dem Feldraum zugekehrten Ende von den Leitungswänden lediglich durch Luft getrennt ist, und daß die Führung des Metallstempels an den Leitungswänden im wesentlichen an dem dem felderfüllten Raum abgekehrten Ende über Isolierteile (T in Abb. z, R in Abb. 3) oder metallische Kontaktteile (R1, Ra in Abb. 3) erfolgt.
  • Bisher benutzte man zur Abstimmung oder Längenänderung einer koaxialen Hochfrequenzdoppelleitung, wie Abb. i zeigt, einen metallischen Kurzschlußring K, der mit dem Außenleiter A und Innenleiter I elektrisch leitenden Kontakt gab unid etwa durch eine Stange S vom toten Leitungsende her axial bewegt wurde.
  • Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die wirklichen Kontaktstellen an den beiden Schleifstellen nicht genau festgelegt sind lind ein mehr oder weniger großer, unregelmäßig schwankender Übergangswiderstand vorhanden ist. Die wirkliche Kurzschlußstelle ist daher nicht eindeutig durch die Stelle der Kurzschlußscheibe gegeben, und es ist eine unregelmäßig schwankende Dämpfung vorhanden. Bei größeren Anforderungen an Genauigkeit und bei sehr kurzen Wellen (Dezimeterwellen), bei denen die Abmessungen der Kurzschlußscheibe nicht mehr vernachlässigbar klein gegenüber der Wellenlänge sind; ist daher die bekannte Anordnung nach Abb. i unzweckmäßig. Um einen auch nur angenähert guten Kontakt zu erzielen, muß man einen hohen Kontaktdruck anwenden, der einen großen Reibungswiderstand beim Verschieben des Stempels bedingt und die Einstellbarken erschwert.
  • Es ist ferner bekannt, bei Paralleldrahtleitungen sogenannte Reflexionsplatten als Abstimmeinrichtung zu verwenden. Diese Reflexionsplatten sind dabei derart ausgebildet, daß sie mit den Leitern des Paralleldrahtsystems in kapazitiver Verbindung stehen. Die Führung der Reflexionsplatte erfolgt bei den bekannten Anordnungen durch im Kapazitätsweg angeordnetes Dielektrikum, wodurch eine wesentliche Erhöhung der auftretenden Verluste und somit eine unerwünschte Dämpfung der Hochfrequenzwellen eintritt. Darüber hinaus ist aber diese bekannte Anordnung in einer koaxialen Hochfrequenzleitung oder in einer Hohlrohrleitung wegen ihrer relativ schlechten Kurzschlußwirkung bei gleichzeitig auftretenden Verlusten praktisch nicht verwendbar.
  • Demgegenüber zeigt die erfindungsgemäß vorgeschlagene Kurzschlußvorrichtung, wie es möglich ist, diese Schwierigkeiten zu umgehen.
  • An Hand der als Ausführungsbeispiele dienenden Abb. a bis q: wird die Erfindung nachstehend näher erklärt.
  • Abb. 2 zeigt in einem Ausführungsbeispiel, wie der kapazitive Kurzschluß durch einen Metallstempel bewirkt werden kann, der den Querschnitt fast völlig ausfüllt, jedoch von der Innenwand des Außenleiters.4 durch einen Luftspalt La und von der Außenseite des Innenleiters: J durch einen Luftspalt L= getrennt ist. Hierdurch wird die Kapazität zwischen Innenleiter und Außenleiter an der Kurzschlußstelle so stark erhöht, daß praktisch keine Feldlinien in das tote Leitungsende übergreifen. Die Kurzschlußwirkung hängt, solange die vorgeschriebenen Abstände einigermaßen innegehalten werden, eindeutig von der Lage des Stempels, nicht von irgendwelchen Zufälligkeiten ab. Die notwendige Länge des Stempels ist auch von der Größe des Luftspaltes abhängig, jedoch dürfte meist eine Länge von VV und kleiner bis zu etwa Vio genügen, wobei @ die Wellenlänge der Betriebswelle in dem kurzzuschließenden Leitungsteil ist.
  • Es wäre nun an sich möglich, zur sicheren Führung und Innehaltung der vorgeschriebenen Abstände, Innenseite und Außenseite des Metallstempels oder auch die Wandungen in der Leitung mit einem dünnen Dielektrikum zu überziehen. Zur Vermeidung von Verlusten in dem Dielektrikurn und damit einer Dämpfung der Betriebswelle sind in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung die der Führung dienenden Isolierteile derart angeordnet, daß die Feldlinien im wesentlichen nur in Luft (bzw. im Vakuum, falls sich die ganze Anordnung im Vakuum befindet) verlaufen. Das wird dadurch erreicht, daß zur Führung der rückwärtige, etwas abgesetzte Teil M' des Metallstempels innen und außen mit einem Tuchüberzug T (Filz oder Billardtuch) versehen ist, welches die Spalte zwischen Il' und .-1 bzw. J ausfüllt und den Stempel sicher führt. Die Reibung kann sehr gering sein, so daß eine sehr leichte Einstellung möglich ist. An 1V1' ist ferner das Bedienungsrohr R zur axialen Verschiebung des Stempels befestigt.
  • Abb.3 zeigt eine ähnliche Anordnung, bei der eine sehr sichere Führung lediglich durch Führung an zwei bestimmten, verhältnismäßig weit voneinander entfernten Stellen der Leitungen erfolgt. Der Stempel M trägt an seinem rückwärtigen Ende eine den Querschnitt zwischen Innenleiter und Außenleiter völlig ausfüllende Ringscheibe R aus verlustfreiem, mit nur geringer Reibung schleifenden Isolierwerkstoff (z. B. Polystyrol). An diese ist das Bedienungsrohr B angesetzt, welches am Leitungsende durch zwei schmale Ringscheiben R" und Ri geführt ist. Diese beiden Ringscheiben können ebenfalls aus dielektrischem Material, jedoch unbedenklich auch aus Metall bestehen, da die durch-sie gegebenen. Kontaktstellen so weit von der kapazitiven Kurzschlußstelle entfernt liegen, daß sie auf die Kurzschlußw irkung keinen Einfluß mehr ausüben.
  • Eine Abwandlung des Erfindungsgedankens ist in der Weise möglich, daß man bei einer Anordnung nach Abb. 3 die Isolierscheibe R auf der Vorderseite des Metallstempels M anbringt, da es vor allem darauf ankommt, daß die Luftspalte zwischen dem Stempel und den Leitungswänden nicht oder doch im wesentlichen nicht durch festes Dielektrikum, das verlustbehaftet ist, ausgefüllt sind. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, die Scheibe ziemlich dünn auszubilden und gegebenenfalls mit Ausschnitten zu versehen bzw. durch einen Stern zu ersetzen.
  • Man kann die Erfindung auch, wie Abb. q. zeigt, auf Abstimmeinrichtungen von Hohlraumschwingern anwenden, die z. B. die Form einer flachen zylindrischen Dose H besitzen. An den Hohlraumsehwinger ist ein Hohlrohr H' angesetzt, in dem ein massiver Metallstempel M verschiebbar angeordnet ist. Der Metallstempel ist auch hier von den Wänden des Hohlrohres durch einen schmalen Luftspalt getrennt und schließt die Feldlinien rein kapazitiv kurz. Zur sicheren Führung ist der Metallstempel mit einem auf dem Rohr H' mit Gewindeführung laufendem hohlen Führungsrohr F umgeben. Dadurch wird eine sehr genaue Einstellung ermöglicht. H' kann auf seiner Außenseite eine. Teilung bzw. eine geeichte Skala tragen, an welcher :die Stellung des Stempels und damit die Abstimmung abgelesen werden kann. Das gleiche Abstimmprinzip läßt sich auch bei einer Doppeldraht- oder Bandleitung ausführen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschiebbare, rein kapazitiv wirkende Kurzschlußvorrichtung für Hochfrequenzleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer koaxialen Doppelleitung oder einer Hohlrohrleitung die Kurzschlußvorrichtung durch einen den Querschnitt des Feldraumes fast völlig ausfüllenden Metallstempel (M) gebildet wird, der an seinem dem Feldraum zugekehrten Ende von den Leitungswänden lediglich durch Luft getrennt ist, und daß die Führung des Metallstempels an den Leitungswänden im wesentlichen an dem dem felderfüllten Raum abgekehrten Ende über Isolierteile (T in Abb. 2, R in Abb. 3) oder metallische Kontaktteile (R1, Ra in Abb.3) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Führung in leitender Verbindung miteinander stehenden Teile als Gewindeführung ausgebildet sind (Abb. q.).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an das dem wirksamen Leitungsteil abgekehrte Ende des Metallstempels ein Rohr (F) angeschlossen ist, welches die Leitung von außen unter fester Führung umgibt (Abb.
  4. 4). q.. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Metallkolbens wenigstens nahezu gleich einem Viertel der Wellenlänge der Betriebswelle in der Leitung ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, 2, 3 oder q., gekennzeichnet durch die Verwendung als Abstimmvorrichtung für einen Hohlraumresonator.
DET913D 1941-12-14 1941-12-14 Verschiebbare Kurzschlussvorrichtung fuer Hochfrequenzleitungen Expired DE907068C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069713B (de) *
DE973642C (de) * 1944-02-09 1960-04-21 Emi Ltd Laengsverschiebbare Abschlussvorrichtung fuer konzentrische Hochfrequenzleitungen oder Hohlleiter
DE1180810B (de) * 1956-10-11 1964-11-05 Siemens Ag Vorrichtung zum Abschluss einer insbesondere als Resonator dienenden Koaxial- oder Hohl-leitung fuer elektrische Schwingungen
DE3411620A1 (de) * 1984-03-29 1985-10-03 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Kurzschlussschieber fuer millimeterwellenanordnungen

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DE1180810B (de) * 1956-10-11 1964-11-05 Siemens Ag Vorrichtung zum Abschluss einer insbesondere als Resonator dienenden Koaxial- oder Hohl-leitung fuer elektrische Schwingungen
DE3411620A1 (de) * 1984-03-29 1985-10-03 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Kurzschlussschieber fuer millimeterwellenanordnungen

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