DE918111C - Ankergeruest zur Befestigung von Fahrschienen auf Betonfundamenten fuer Krane, Verladebruecken od. dgl. - Google Patents

Ankergeruest zur Befestigung von Fahrschienen auf Betonfundamenten fuer Krane, Verladebruecken od. dgl.

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Publication number
DE918111C
DE918111C DED13448A DED0013448A DE918111C DE 918111 C DE918111 C DE 918111C DE D13448 A DED13448 A DE D13448A DE D0013448 A DED0013448 A DE D0013448A DE 918111 C DE918111 C DE 918111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anchor
nuts
scaffolding
cranes
foundation
Prior art date
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Expired
Application number
DED13448A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Idel
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C7/00Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
    • B66C7/08Constructional features of runway rails or rail mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Bei der Herstellung von Betonfundamenten für die Fahrschienen von Kranen, Verladebrücken od. dgl. geht man im allgemeinen so vor, daß man den Beton bis wenig unter die Sollhöhe des Fundamentes hochzieht und dabei zugleich die Aussparungen für die Ankermittel vorsieht. Dann wird die Schiene mit eingehängten Ankern aufgebracht und ausgerichtet und danach der Raum zwischen dem Fundament und der Schiene mit Beton ausgefüllt. Diese zweite Betonschicht bildet eine verhältnismäßig dünne Schale, die infolge der hohen Radlasten, die auf das Fundament übertragen werden, leicht zerbricht und dann zerrieben wird, insbesondere dann, wenn vor dem Aufbringen dieser zweiten Schicht der Beton des Fundamentes bereits abgebunden oder sich auf diesem Schmutz abgelagert hatte. Auch muß die Unterstopfung der zweiten Betonschicht mit äußerster Sorgfalt durchgeführt werden, damit unter dem Schienenfuß bzw. der Lamelle keine Hohlräume verbleiben.
  • Zur Vermeidung dieses Mangels hat man bereits vorgeschlagen, die der Schienenbefestigung dienenden Anker in einem kastenartigen Gerüst anzuordnen, dieses auf das bis zu einer bestimmten Höh.-fertiggestellte Fundament aufzulegen und auszurichten und danach das Fundament bis zur Sollhöhe hochzuziehen. Die Sollhöhe wird dabei von Winkeleisen bestimmt, die die obere Begrenzung des Gerüstes bilden und die mit weiteren, die untere Begrenzung bildenden Winkeleisen durch Diagonalstreben fest verbunden sind. Die auf diese Weise gebildeten Seitenwände des Gerüstes werden von den U-förmig ausgebildeten Ankern, -die durch die oberen Winkeleisen hindurchgeführt sind, miteinander verbunden.
  • Die Erfindung hat ein zur Herstellung von Fahrbahnen auf Betonfundamenten bestimmtes Ankergerüst zum Gegenstand, welches sich von dem Bekannten dadurch unterscheidet, daß hier der Teil. mit dem sich das Gerüst auf dem Fundament abstützt, von den U-förmigen Ankern gebildet wird. Die unteren Winkeleisen und die Verbindungsmittel zwischen diesen und den oberen Winkeleisen fallen fort. Die Verbindung zwischen den verblei- j benden oberen Winkeleisen und den Ankern wird durch Klammern bewirkt, welche sich auf Muttern abstützen, die auf die Gewindeenden der Anker aufgeschraubt sind, die Winkeleisen unterfassen und diese gegen die Muttern pressen.
  • Diese Ausbildung des Gerüstes bietet der bekannten Art gegenüber nicht nur den Vorteil wesentlicher Materialersparnis, sondern erlaubt durch Verstellung der Muttern auch eine Feinausrichtung der als Lehre für den Glattstrich der Fundamentoberkanten dienenden Winkeleisen, nachdem das Fundament aufgebracht und durch Unterlegen von Beton od. dgl. unter die Anker grob ausgerichtet wurde. Auf diese Weise läßt sich die Ausrichtung des Gerüstes erheblich erleichtern, weil eine Feinausrichtung durch den untergelegten Beton, durch Keile od. dgl. nur sehr schwer durchzuführen ist.
  • Ein Ankergerüst der neuen Art ist in der Zeichnung dargestellt. Die Winkeleisen i, für die auch andere geeignete Profile benutzt werden können, weisen Löcher ia auf, durch die die U-förmigen Anker 2 mit Spiel hindurchgesteckt sind. Auf die mit Gewinde versehenen Enden der Anker sind die Muttern 3 aufgezogen, auf denen sich Klammern abstützen, welche die Winkeleisen untergreifen und diese gegen die Muttern pressen. (Die Lage der Muttern vor dem Aufbringen der Schiene ist gestrichelt dargestellt.) Zur Erhöhung der Seitensteifigkeit der Winkeleisen und als Halt für die Anker können zwischen die Winkeleisen in gewissen Abständen Verbindungsmittel 5 eingeschweißt werden.
  • Das so ausgebildete Ankergerüst wird auf das bis zur Ankerunterkante hochgezogene Fundament aufgelegt und durch Unterlegen von Frischbeton oder Keilen grob ausgerichtet. Danach erfolgt die Feinausrichtung der Winkeleisen durch Verstellen der Muttern 3.
  • Nach dem Ausrichten des Gerüstes wird das Fundament bis zur Oberkante der Verbindungsmittel in hochwertigem Beton hochgezogen. Danach werden die Hilfsbügel q. entfernt und der Glattstrich vorgenommen, wobei die Oberkanten der Verbindungsmittel als Lehre dienen können. Wenn der Beton abgebunden hat und die Oberfläche mit Zementmilch oder Bitumen bestrichen ist, werden die Schienen 7 auf das Fundament aufgelegt und mittels der Muttern 3 über die Klemmplatten 8 festgezogen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ankergerüst zur Befestigung von Fahrschienen auf Betonfundamenten für Krane, Verladebrücken od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die der Schienenbefestigung dienenden, vorzugsweise U-förmigen Anker durch Profileisen, insbesondere Winkeleisen, miteinander verbunden sind, die durch lösbare Klemmen, welche sich auf den Muttern der Ankerschrauben abstützen und die Profileisen unterfassen, gegen diese Muttern gedrückt werden.
  2. 2. Verfahren zur Ausrichtung eines Ankergerüstes nach Anspruch i nach dem Aufbringen des Gerüstes auf das bis zur Gerüstunterkante hochgezogene Fundament, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst zunächst mit Hilfe von Keilen, durch untergelegten Beton oder auf andere Weise grob ausgerichtet und danach die als Lehre für die Oberkante des Fundamentes dienenden Profileisen durch Verstellen der Ankermuttern fein ausgerichtet werden.
DED13448A 1952-10-29 1952-10-29 Ankergeruest zur Befestigung von Fahrschienen auf Betonfundamenten fuer Krane, Verladebruecken od. dgl. Expired DE918111C (de)

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