DE924726C - Deichselschlagbremse fuer Drehkraenze - Google Patents

Deichselschlagbremse fuer Drehkraenze

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DE924726C
DE924726C DEST5994A DEST005994A DE924726C DE 924726 C DE924726 C DE 924726C DE ST5994 A DEST5994 A DE ST5994A DE ST005994 A DEST005994 A DE ST005994A DE 924726 C DE924726 C DE 924726C
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DE
Germany
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drawbar
turntable
ring
lever
slewing ring
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Expired
Application number
DEST5994A
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English (en)
Inventor
Rudolf Steingass
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/02Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Deichselschlagbremse für Drehkränze Die Erfindung bezieht sich auf eine Deichselschlagbremse für Drehkränze zur Vermeidung der schädlichen Auswirkungen, die bei plötzlicher Drehung des Drehgestells durch Hindernisse entstehen und die sich bei Pferdewagen durch den bekannten Deichselschlag bemerkbar machen.
  • Die verschiedentlich schon vorgeschlagenen Deichselschlagbremsen, die meistens im Innern der Drehkränze zwischen den Wälzkörpern angeordnet sind, können kaum Abhilfe schaffen, da ihre Ansprechzeit zu lang ist bzw. eine zu große Drehung des Drehkranzes erforderlich ist, bis eine wirkungsvolle Bremsung erzielt wird.
  • Es sind zwar schon Deichselschlagbremsen für Drehkränze bekanntgeworden, die außerhalb der Wälzkörperlaufbahn auf einem der beiden Drehkränze gelagert sind und bei Deichselschlägen in Reibungsschluß mit dem anderen Drehkranz kommen. Diese Anordnungen sind jedoch unmittelbar von der Deichsel bzw. von der Stellung des Drehkranzes zur Deichsel abhängig, und außerdem muß eine- Kupplung zwischen - dem Drehkranz und der Deichsel angeordnet sein, um die Deichselbremse in Tätigkeit treten zu lassen. Da bekanntlich die Deichsel in einem verhältnismäßig großen Abstand unterhalb des Drehkranzes an dem Drehgestell angreift, so muß diese Kupplung aus einem ziemlich komplizierten Aggregat bestehen.
  • Ferner ist noch eine Anordnung bekanntgeworden, die mit einem Ölstoßdämpfer arbeitet, durch den der Raum innerhalb des Drehkranzes völlig versperrt wird. Bei den meisten der bekannten oben beschriebenen Ausführungsformen ist der Aufwand an Bauelementen so groß, daß die gesamte Anordnung, die zur Deichselschlagbremse dient, herstellungs- und montagemäßig wesentlich teurer wird als der ziemlich einfache, bisher übliche Drehkranz selbst.
  • Der Erfinder geht einen anderen Weg, wodurch die Nachteile der bekannten Anordnungen dieser Art in vollem Umfang vermieden werden. An einer beliebigen Stelle des Drehkranzumfanges, völlig unabhängig von der Deichselbewegung und -lagerurig, kann die neuartige Deichselschlagbremse angebracht werden, die nicht mehr mit der Deichsel irgendwie gekuppelt zu werden braucht. Außer der Vermeidung der Nachteile der bisherigen Konstruktionen kommt hierbei noch hinzu, daß bei der Lieferung der üblichen Drehkränze, an die die neuartige Deichselschlagbremse angebracht werden soll, nemals von vornherein eine bestimmte Befestigungsstelle vorgesehen werden muß, an welcher etwa der Drehkranz in das Fahrzeug einzubauen ist. Die neuartige Anordnung kann entweder getrennt geliefert oder bereits außen oder innen in den vorhandenen Drehkranz eingebaut werden, ohne daß der Ort der Anbringung irgendwie stört.
  • Erfindungsgemäß sind Bremsflächen dicht neben dem zu bremsenden Drehkranzring vorgesehen, die so gelagert sind, daß bei Deichselschlägen der Anpreßdruck vergrößert wird. Insbesondere können diese Bremsflächen an den Enden eines zweiarmigen, in der Mitte schwenkbar gelagerten Hebels sitzen.
  • In besonderer Ausbildung der Erfindung bewegen sich die Enden des Hebels in einem im Querschnitt etwa U-förmigen Ring, der an dem anderen Drehkranzring sitzt, während auf den Enden Gummihülsen sitzen, die sich durch Verschieben auf konische Erweiterung aufspreizen können. Die Länge des im Querschnitt etwa U-förmigen Ringeskann auf den Bereich des Drehkranzes beschränkt werden, in dem ein Deichselschlag zu befürchten ist. Mit demselben Erfolg kann die Bremse jedoch auch so ausgebildet werden, daß sie auf den Gesamtumfang des Drehkranzes wirken kann.
  • Die Gummihülsen sind so eingebaut und bemessen, daß sie bei normaler Drehgeschwindigkeit leichtgängig am oder im anderen Element gleiten und erst bei plötzlicher Beschleunigung von dem anderen Element mitgenommen und auf die Erweiterungen verschoben werden, wodurch ein Rufweiten der Hülsen erfolgt.
  • An Stelle des obenerwähnten Hohlprofils zur Gestaltung des einen der beiden zusammenwirkenden Elemente - kann auch vorgesehen werden, daß - die Enden des erwähnten Hebels selbst die Bremsflächen bilden, wobei es zweckmäßig -ist, daß sich die so ausgebildeten Enden an dem anderen Drehkränzring mittels federnd gelagerter Wälzkörper abstützen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Drehkranz mit eingebauter Deichselschlagbremse, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß Fig. i nach der Linie II-II, Fig. 3 einen Ausschnitt aus der Darstellung gemäß Fig. 2 in einer besonderen Betriebsstellung, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform, wobei die Enden eines zweiarmigen Trägers mit einer gebogenen Fläche zusammenwirken, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform, die der der Fig. 4 entspricht.
  • Der Drehkranz nach Fig. i besteht aus dem mit dem Fahrgestell gekuppelten Teil i und dem mit dem. Wagenkasten verbundenen Teil 2. Die beiden Teile sind durch Wälzkörper 3 abgestützt und geführt. An dem Teil i ist, wie insbesondere auch aus Fig. 2 zu ersehen ist, ein in dem Drehkranzradius gebogenes Hohlprofil 4 befestigt, in welchem ein an dem Teil 2 des Kranzes befestigter Träger 5 gleitet. Der Träger ist zweiarmig ausgebildet, und die beiden Arme 6 dienen zur Führung einer Gummihülse 7, die auf den Führungen 6 verschiebbar gelagert ist. Nach außen ist die Gummihülse 7 durch den Anschlag 8 gesichert, der nach vorn verjüngt ist, um ein leichtes Aufschieben der Hülse zu ermöglichen. Nach der anderen Seite zu enthält die Führung 6 eine mehrstufige Erweiterung 9 und Io, um- bei einer Verschiebung der Gummihülse in dieser Richtung diese zum Aufweiten zu bringen, wie es in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Bewegt sich beispielsweise unter plötzlicher Beschleunigung der obere Drehkranzteil i in der Pfeilrichtung i i und der andere Teil 2 in der Pfeilrichtung i2, so wird hierbei die Gummihülse 7 dureh die Innenwandung des Hohlprofils q. mitgenommen und in Richtung auf den Gelenkpunkt 13 der Halterung 1q. verschoben. Hierbei gleitet die Hülse (Fig. 3) auf die Erweiterung 9 und je nach Größe der- Beschleunigung unter Umständen auch auf die Erweiterung io der Führung 6 auf und wird dadurch aufgeweitet und fest an die Innenwandurig des Hohlprofils gepreßt, wodurch augenblicklich eine Bremswirkung entsteht, die die Drehung der Drehkranzteile gegeneinander vermindert oder anhält. Die Form der Erweiterungen kann auch geradlinig sein oder einen anderen Verlauf aufweisen, je nach den vorliegenden Gegebenheiten. Ferner kann. es zweckmäßig sein, die Außenfläche der -Hülse mit einer Bremsschicht 15 zu versehen, die gleichzeitig auch an die Innenseite des Hohlprofils angebracht werden kann.
  • Zur besseren Einführung des Trägers 5 in das Hohlprofil kann dieses am Ende aufgeweitet sein. Bei dem Beispiel der Fig. q. wird- an Stelle des Hohlprofils eine Kante 16 des einen Drehkranzes verwendet, die gegebenenfalls auch mit einer besonderen Bremsfläche oder einer gezahnten Fläche versehen sein kann. Der zweiarmige Träger 5 ist hierbei, so ausgebildet, daß die beiden Enden 17 und 18 mit der Kante 16 in Berührung stehen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von durch Federn i9 gelagerte Wälzkörper 2o. Die Enden können außerdem noch eine reibungserhöhende oder gezahnte Fläche aufweisen.
  • Bewegt sich beispielsweise unter plötzlicher Beschleunigung der Drehkranzteil I in der Pfeilrichtung II und der andere in Pfeilrichtung I2, so führt der Träger 5 eine Kippbewegung um die Achse 13 in der Pfeilrichtung 21 aus, wodurch der Wälzkörper 20 zurückgedrückt und das Ende des Trägers unmittelbar mit der Kantenfläche 16 zusammentrifft und dadurch eine erhöhte Bremswirkung entsteht. Wie Fig. 5 zeigt, können die beiden Wälzkörper 2o des Trägers 5 auch durch eine gemeinsame Feder I9 abgestützt sein.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele, sondern sie umfaßt jede Lösung, bei welcher wenigstens im mittleren Bereich der Drehkranzbewegung zwei jeweils an einem Drehkranz befestigte Elemente ineinandergleiten oder aufeinandergleiten und zwischen denen bei plötzlicher Drehbeschleunigung ein federndes Mittel eine Anpressung oder Aufweitung erfährt, die eine augenblickliche Bremswirkung zwischen den sich drehenden Teilen zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Deichselschlagbremse für Drehkränze, die außerhalb der Wälzkörperlaufbahn auf einem der beiden Drehkranzringe gelagert ist und bei Deichselschlägen in Reibungsschluß mit dem anderen Drehkranzring kommt, gekennzeichnet durch Bremsflächen (7, 17, I8), die dicht neben dem zu bremsenden Drehkranzring liegen und derart gelagert sind, daß bei Deichselschlägen der Anpreßdruck vergrößert wird. z. Bremse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsflächen (7, 17, 18) an den Enden eines zweiarmigen, in der Mitte schwenkbar gelagerten Hebels (5) sitzen. 3. Bremse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (6) des Hebels (5) sich in einem im Querschnitt etwa U-förmigen Ring (4), der an dem anderen Drehkranzring (I) sitzt, bewegen und daß auf diesen Enden Gummihülsen (7) sitzen, die sich durch Verschieben auf konische Erweiterungen (g, Io) aufspreizen können (Fig. 2). 4. Bremse nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (i7, 18) des Hebels (5) die Bremsflächen bilden (Fig. 4). 5. Bremse nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß sich die Enden (i7, 18) des Hebels (5) an dem anderen Drehkranzring (i) mittels federnd (ig, ig') gelagerter Wälzkörper (2o) abstützen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 677 382, 678 675, 816 o56, 851 go4, 868:252.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE677382C (de) * 1936-05-12 1939-06-24 Wilhelm Knolle Dr Ing Einrichtung zur Verhinderung der UEbertragung von Radstoessen in die Deichsel bei mit Drehschemellenkung versehenen Fahrzeugen
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DE868252C (de) * 1951-04-14 1953-02-23 Heinrich Langemeyer Deichselschlagverhuetungsvorrichtung fuer Kugellenkkraenze bei Fahrzeugen

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