DE938325C - Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen

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DE938325C
DE938325C DEG12815A DEG0012815A DE938325C DE 938325 C DE938325 C DE 938325C DE G12815 A DEG12815 A DE G12815A DE G0012815 A DEG0012815 A DE G0012815A DE 938325 C DE938325 C DE 938325C
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Germany
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aminobenzoylamino
sulfonic acid
oxynaphthalene
methyl
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DEG12815A
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Otto Dr Bitterlin
Werner Dr Bossard
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Novartis AG
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JR Geigy AG
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    • C09B29/28Amino naphthols
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von neuen, zum Färben von Cellulosefasern geeigneten Monoazofarbstoffen, die sich auf der Faser diazotieren und z. B. mit sulfonsäuregruppenfreien Azokomponenten entwickeln lassen.
  • Ein Hauptanwendungsgebiet für substantive Cellulosefarbstoffe, die auf der Faser dianotiert und mit sulfonsäuregruppenfreien Azokomponenten entwickelt werden können, ist der Ätzdruck. Der Ätzdruck verlangt Färbungen, die sich mit üblichen Formaldehydsulfoxylat enthaltenden Ätzpasten rein weiß ätzen lassen und dabei so naßecht sind, daß sie beim Auswaschen der Reduktionsprodukte von den Ätzstellen nicht ausbluten.
  • Es wurde nun gefunden, daß man ausgezeichnet zum Färben von Cellulosefasern geeignete Monoazofarbstoffe erhält, die sich auf der Faser diazotieren und entwickeln lassen und deren entwickelte Cellulosefärbungen hervorragend naßecht und rein weiß ätzbar sind, wenn man Diazoverbindungen von Aminen der allgemeinen Formel 1 mit einer 2-(3'- oder 4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure bzw. einer 2-[3'- oder 4'-(3"-oder 4"-Aminobenzoylamino)-benzoylamino]-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure oder mit azolringhaltigen Abkömmlingen derselben, d. h. Abkömmlingen, deren - N - C-Brückenglieder zwischen Benzol- und Naphthalinkern Glieder eines Azolringes sind, kuppelt.
  • In dieser Formel bedeuten X Wasserstoff, Chlor, eine Methyl-, Methoxy- oder Sulfonsäuregruppe, Y Wasserstoff oder eine Methylgruppe und n einen Index vom Wert Null oder Eins.
  • Der Benzolring der Aminobenzoylgruppe der Azokomponente kann noch weiter, vorzugsweise nichtionogen, beispielsweise durch Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppen substituiert sein. Als Azolabkömmlinge der 2-Acylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäuren kommen insbesondere solche in Betracht, die unter Einschluß eines Schwefelatoms oder einer Imidgruppe in i, 2-Stellung des Naphthalinkems einen ankondensierten Azolring enthalten, beispielsweise die 2-(4"-oder 3" Aminophenyl)-naphtho-i', 2' : 4, 5-thiazol-5'-oxy-7'-sulfonsäuren oder die 2-(4"- oder 3"-Aminophenyl)-naphtho-1', 2': 4, 5-imidazol-5'-oxy-7'-sulfonsäuren oder die 2-[4"- oder 3"-(4"'- oder 3"'-Aminobenzoylamino)-phenyl]-naphtho-i', 2': 4, 5-thiazol-5'-oxy-7'-sulfonsäuren oder die 2-[4"-oder3"-(4"'-oder 3"'-Aminobenzoylamino) -phenyl] -naphtho-i', 2' : 4,5-imidazol-5'-oxy-7'-sulfonsäuren, wobei in der Azolverbindung vorhandene Benzolreste, wie oben für den Benzoylrest angegeben, substituiert sein können.
  • Erfindungsgemäß verwendbare Diazokomponenten erhält man aus 5-Amino-2-oxybenzol i-carbonsäuren, die gegebenenfalls in 3-Stellung definitionsgemäß substituiert sein können, durch Einwirkung von p-Nitrobenzoylchlorid oder p-Nitrophenyl-isocyanat, Reduktion der Nitro- zur Aminogruppe, erneute Einwirkung von p-Nitrobenzoylchlorid oder p-Nitrophenylisocyanat und Reduktion der Nitro- zur Aminogruppe. Gegebenenfalls können diese Acylierungsmittel Methylgruppen in ortho- oder meta-Stellung zur Nitrogruppe enthalten. Die Diazotierung geschieht wie üblich in mineralsaurer Lösung oder Suspension mit Natriumnitrit in der Kälte und die Kupplung in alkalischem bis schwachsaurem Mittel. Als Azokomponenten können beispielsweise die 2-(4'-Aniinobenzoylamino- oder 3'-Aminobenzoylamino- oder 4'-Methyl-3'-aminobenzoylamino- oder 4'-Methoxy-3'-aminobenzoylamino- oder 3'-Methyl-4'-aminobenzoylamino- oder 4'-Chlor-3'-aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfOnsäuren oder 2-[4'-(4"-Aminobenzoylamino)-benzoylamino]-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure oder 2-j3'-(4"-Aminobenzoylamino)-benzoylamino]-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure oder 2-[4'-(4"-Amino-3" - methyl - benzoylamino) - benzoylamino] -5-oxynaphtha,lin-7-sulfonsäure oder 2-[3'-(4"-Aminobenzoylamino) -4'-methyl-benzoylamino] -5 -oxynaphthalin-7-sulfonsäure oder 2-[4'-(3"-Amino-4"-methylbenzoyl - amino) - benzoylamino] - 5 - oxynaphthalin -7 - sulfonsäure oder ihre oben genannten azolringhaltigen Abkömmlinge verwendet werden.
  • Die erfindungsgemäßen Monoazofarbstoffe zeichnen sich vor bekannten ähnlichen Farbstoffen durch ihr hervorragendes Ziehvermögen auf Cellulosefasern und durch die sehr guten Naßechtheiten der damit erzeugten Cellulosefärbungen aus. Besonders reine Farbtöne geben die Farbstoffe mit Carbonsäureamidbrücken, d. h. solche mit n = 0; sie sind technisch besonders. wertvoll. Dank der guten Lichtechtheit und den vorzüglichen Naßechtheiten auf Cellulosefasern können die neuen Monoazofarbstoffe als direkte Cellulosefarbstoffe ohne jede Nachbehandlung verwendet werden. Besonders wertvoll sind jedoch die durch Diazotierung auf der Faser und Entwicklung mit sulfonsäuregruppenfreien Azokomponenten erhältlichen Färbungen. Die Diazotierung der direkten Cellulosefärbungen geschieht wie üblich durch Einwirkung einer kalten mineralsauren Lösung von salpetriger Säure und die Entwicklung in alkalischer Lösung. Als Entwickler sind unsulfonierte enolische oder phenölische Azokomponenten geeignet. Vorzugsweise werden jedoch in 0-Stellung zur Hydroxylgruppe kuppelnde Naphthole verwendet, insbesondere das 2-Naphthol. .
  • Während der erfindungsgemäße Monoazofarbstoff aus diazotierter 5-[4'-(4" Aminobenzoylamino)-benzoylamino]-2-oxybenzol-3-sulfo-i-carbonsäure und 2-(4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure ein gutes Ziehvermögen auf Baumwolle zeigt, zieht der aus der deutschen Patentschrift 648 769 bekannte Monoazofarbstoff aus diazotierter 5-[4'-(2"-Oxyi"- carboxyl - 5"- benzolsulfamino) - benzoylamino]-2-arainöbenzol-sulfonsäure und 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure selbst bei 2o°/oiger Ausfärbung kaum auf die Faser. Ferner zeigen die er$ndungsgemäßen Monoazofarbstoffe aus diazotierter 5-[4'-(4"-Amino-3"-methyl-benzoylamino) -3'-methyl-benzoylamino]-2-oxybenzol-3-methyl (oder -3-sulfo-)-i-carbonsäure und 2-(4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthahn-7-sulfonsäure gegenüber den aus der USA.-Patentschrift 2 232 87o, Beispiel 2 und 3, bekannten. Monoazofarbstoffen aus diazotierter 5 - (4'-Amino -3'-methyl-benzoylamino) -2 - oxybenzol-3-methyl (bzw. -3-sulfo-)-i-carbonsäure und 2-(4'-Amino-benzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure ein besseres Ziehvermögen auf Baumwolle und eine bessere Wasserechtheit und färben diese Faser in leuchtenderen, klareren Tönen.
  • Die neuen Monoazofarbstoffe stellen in Form ihrer Alkalisalze je nach Zusammensetzung gelbrote bis braunrote Pulver dar, die sich in Wasser mit roter, in konzentrierter Schwefelsäure mit -blauroter Farbe lösen.
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. Die Teile sind, soweit nichts anderes vermerkt ist, als Gewichtsteile verstanden. Gewichtsteile stehen zu Volumteilen im gleichen Verhältnis wie Kilogramm zu Liter.
  • Beispiel i _ 39,1 Teile 5-[4'-(4"-Aminobenzoylamino)-benzoylamino]-2-oxybenzol-i-carbonsäure, dargestellt aus 4'-Aminobenzoyl-5-amino-2-oxybenzol-i-carbonsäure durch Kondensation mit 4-Nitrobenzoylchlorid und Reduzieren mit Natriumsulfid, werden als Natriumsalz in 6oo Teilen Wasser bei Raumterriperatur suspendiert, mit 5,5 Teilen Natronlauge (ioo0/,ig) und 7,6 Teilen Natriumnitrit versetzt und auf eine Mischung von 68 Teilen konzentrierter Salzsäure und 68 Teilen Wasser getropft. Nach beendeter Diazotierung kuppelt man bei 2o bis 25° mit einer wäßrigen Lösung von 35,8 Teilen 2-(4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure in Gegenwart von 15 Teilen Natriumbicarbonat. Am andern Tag wird der Monoazofarbstoff bei 7o° durch Zugabe von 28o Teilen Kochsalz und 9,6 Teilen Natronlauge (ioo0/,ig) abgeschieden, abßltriert und getrocknet. Der Farbstoff von der Formel stellt ein rotes Pulver dar, das sich in Wasser mit gelbstichigroter und in konzentrierter Schwefelsäure mit blauroter Farbe löst. Der Farbstoff färbt Cellulosefasern in reinen gelbstichigroten Tönen und gibt auf der Faser diazotiert und mit 2-Oxynaphthalin entwickelt scharlachrote, reine Färbungen, die eine hervorragende Wasserechtheit aufweisen und sich rein weiß ätzen lassen.
  • Verwendet man an Stelle von 35,8 Teilen 2-(4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure 37,2 Teile 2-(3'-Methyl-4'-aminobenzoylamino)-, 35,8 Teile 2-(3'-Aminobenzoylamino)-, 37,2 Teile 2-(4'-Methyl-3'-aminobenzoylamino)-, 3g,25 Teile 2- (4'-Chlor-3'-aminobenzoylaniino) -.5-oxynaphthalin-7-sulfonsäüre, 35,5 Teile 2-(4"- oder 3"-Aminophenyl)-naphto - i', 2': 4, 5 - imidazol - 5'- oxy - 7'- sulfonsäure oder 37,2 Teile 2-(4"- oder 3"-Aminophenyl)-naphtho-1', 2': 4, 5-thiazol-5'-oxy-7'-sulfonsäure oder 47,7 Teile 2 - [4' - (4"-Aminobenzoylamino) - benzoylamino]-, 47,7 Teile 2 - [3'- (4"- Aminobenzoylamino) - benzoylamino]-, 49,1 Teile 2-[4'-(4"-Amino-3"-methyl-benzoylamino)-benzoylamino)-, 49,1 Teile 2-[3'-(4"-Aminobenzoylamino)-4'-methylbenzoylamino]-, 49,1 Teile 2 - [4'- (3"- Amino - 4"- methylbenzoylamino) - benzoylamino] - 5 - oxynaphthalin - 7 - sulfonsäure, 47,4 Teile 2-[4"- oder 3"-(4"'- oder 3"'-Aminobenzoylamino)-phenyl]-naphtho-i', 2': 4, 5-imidazol-5'-oxy-7'-sulfonsäure oder 49,1 Teile 2-[4"- oder 3"-(4"'- oder 3"'-Aminobenzoylamino)-phenyl]-naphtho-i', 2': 4, 5-thiazol-5'-oxy-7'-sulfonsäure und verfährt im übrigen wie oben beschrieben, so erhält man scharlachrote Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften.
  • In einem Färbebad werden i,o Teil des nach Absatz i dieses Beispiels erhaltenen Farbstoffes in 30oo Teilen Wasser und 2 Teilen Soda gelöst. Man geht bei 4o bis 50° mit ioo Teilen' Baumwolle ein, erwärmt innerhalb 30 Minuten auf go bis g5°, gibt 3o Teile Natriumsulfat dazu und färbt während 45 Minuten bei dieser Temperatur: Nach gründlichem Spülen diazotiert man 15 Minuten lang bei 15° in einem Bad von 3ooo Teilen Wasser, 3 Teilen Natriumnitrit und 6 Teilen Salzsäure 3o °/o. Anschließend wird in kaltem Wasser gespült und bei 15° in einem Entwicklungsbad von 3ooo Teilen Wasser, i Teil 2-Oxynaphthalin und o,26 Teilen Natronlauge (ioo0/,ig) während 2o bis 30 Minuten behandelt. Man spült und trocknet wie üblich.
  • Beispiel e Man suspendiert 40,5 Teile 5-[4'-(3"-Methyl-4"-aminobenzoylamino) -benzoylamino] -2-oxybenzoli-carbonsäure als Natriumsalz in 6oo Teilen Wasser und 5,5 Teilen Natronlauge (ioo°/oig) bei 2o° und läßt nach Zusatz von 7,6-Teilen Natriumnitrit auf 68 Teile Salzsäure (3o°/oig) und 68 Teile Wasser laufen. Man rührt einige Stunden bei 2o° und kuppelt bei o bis 5° mit einer wäßrigenLösung von 35,8Teilen 2-(4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure und 15 Teile Natriumbicarbonat in 72o Teilen Wasser. Nach einigen Stunden kann der Monoazofarbstoff der Formel bei go° mit 28o Teilen Kochsalz und 9,6 Teilen Natronlauge (ioo0/,ig) abgeschieden werden. Der abfiltrierte und getrocknete Farbstoff ist ein rotes Pulver, das sich in Wasser mit gelbstichigroter und in konzentrierter Schwefelsäure mit blauroter Farbe löst. Cellulosefasern werden in gelbstichigroten Tönen gefärbt. Diazotiert man den Farbstoff auf der Faser und kuppelt mit 2-Oxynaphthalin, so bekommt man reine, scharlachrote Färbungen, die hervorragende Wasserechtheit besitzen und sich rein weiß ätzen lassen.
  • Wenn man die 40,5 Teile 5-[4'-(3"-Methyl-4"-aminobenzoylamino)-benzoylamino]-2-oxybenzol-i-carbon-
    säure durch 41,g Teile 5-[4'-(3"-Methyl-4"-amino-
    benzoylamino) -3'-methylbenzoylamino] - 2 - oxybenzol-
    i-carbOnsäure, 48,5 Teile 5-[4'-(3"-Methyl-4"-amino-
    benzoylamino) - benzoylamino] - 3 - sulfo - 2 - oxybenzol -
    i-carbonsäure, 40,5 Teile 5-[4'-(4"-Aminobenzoyl-
    aminö)-3'-methylbenzoylamino]-2-oxybenzol-i-carbon
    säure, 40,5 Teile 5-[4'-(4"-Aminobenzoylamino)-ben-
    zoylamino]-3-methyl-2-oxybenzol-i-carbonsäure, 41,9
    Teile 5-[4'-(2", 5"-Dimethyl-4"-aminobenzoylamino)-
    benzoylamino]-2-oxybenzol-i-carbonsäure, 40,5 Teile
    5-[4'-(2"-Methyl-4"-aminobenzoylamino)-benzoylami-
    no]-2-oxybenzol-i-carbonsäure, 40,5 Teile 5-[4'-(4"-
    Amino-benzöylamino)-2'-methylbenzoylamino] -2-oxybenzol-i-carbonsäure, 42,55 Teile 5-[4'-(4"-Aminobenzoylamino) `-b enzoylamino] - 3 -chlor - 2 - oxybenzoli-carbonsäure, 42,1 Teile 5-L4'-(4"-Aminobenzoylamino)-benzoylamino]-3-methoxy-2-oxybenzol-i-carbonsäure oder 47,1 Teile 5-[4'-(4"-Aminobenzoylamino)-benzoylamino]-3-sulfo-2-oxybenzol-i-carbonsäure oder die 35,8 Teile 2-(4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure durch die entsprechenden Teile einer anderen der in Beispiel i genannten Azokomponenten ersetzt und sonst in der oben beschriebenen Weise arbeitet, dann erhält man Farbstoff mit ähnlichen Eigenschaften. Beispiel 3 ' Man läßt die Suspension des Natriumsalzes` von 40,6' Teilen 4'-(4"-Aminobenzöylamino)-3=carboxy-4-oxydiphenylharnstoff in 6oo Teilen Wasser nach Zugabe von 5,5 Teilen Natronlauge (ioo°/oig) und 7,6 Teilen Natriumnitrit, bei 2o° auf 68 TeileSalzsäure (3o°/oig) und 68 Teile Wasser tropfen und kuppelt nach mehreren Stunden die erhaltene Diazoniumverbindung bei o bis 5° mit 35,8 Teilen 2-(4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure in Gegenwatt von 15 Teilen Natriumbicarbonät. Nach beendeter Kupplung scheidet man den Monoazöfarbstoff der Formel . bei 7o° mit 3oo Teilen"Kochsalz und 9,6 Teilen Natronlauge (ioo°/oig) ab. Der abfiltrierte Farbstoff wird getrocknet und stellt ein rotes Pulver dar. Er löst sich in Wasser mit gelbstichigroter und konzentrierter Schwefelsäure mit blauroter Farbe. Cellulosefasern werden in roten Tönen gefärbt." Auf der Faser diazotiert und gekuppelt mit 2-Oxynaphthalin erhält man rote Färbungen von vorzüglicher Wasserechtheit, die sich rein weiß ätzen lassen: Verwendet man an Stelle von 40,6 Teilen 4'-(4"-Aminobenzoylamino) -3-carbOxy-4-oxydiphenyjharnstoff 42,1 Teile 4'-(4"-Anünophenylureido)-3-carboxy-4-oicydiphenylharnstOff, 40,6 Teile 5-[4'-(4"-Aminophenylureido) -benzoylamino] -2-oxybenzol-i -carbonsäure, 42 Teile 4'-(3"-Methyl-4"-aminobenzoylamino)-3-carboxy-4-oxy-diphenylharnstoff oder So Teile 4'-(3"-Methyl-4"-aminobenzoylamino)-5-sulfo-3-carboxy-4-oxydiphenylharnstoff und arbeitet in der oben angegebenen Weise, so erhält man Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Monöazofarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man Diazoniumverbindungen von Aminen der ällgemeinen Formel worin X Wasserstoff, Chlor, eine Methyl-, Methoxy-oder Sulfonsäüregruppe, Y Wasserstoff oder eine Methylgruppe und n einen Index vom Wert Null oder Eins bedeuten, mit einer 2-(3"- oder 4'-Aininobenzoylan@ino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure bzw. einer 2-[3'- oder 4'-(3"- oder 4"-Aminobenzoylamino) -benzoylamino] -5 -oxynaphthalin-7-sulfonsäure oder mit azolringhaltigen Abkömmlingen derselben, d. h. Abkömmlingen, deren - N -C- -Brückenglieder zwischen Benzol- und Naphthalinkern Glieder eines Azolringes sind, kuppelt, wobei in den Kupplungskomponenten vorhandene Benzolkerne noch weiter, vorzugsweise nichtionogen substituiert sein können.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man Diazoniumverbindungen von Aminen der allgemeinen Formel worin X Wasserstoff, Chlor, eine Methyl-, Methoxy-oder Sulfonsäuregruppe und Y Wasserstoff oder eine Methylgruppe bedeuten, mit einer 2-(3'- oder 4'-Aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure oder mit azolringhaltigen Abkömmlingen `derselben, d. h. Abkömmlingen, deren - N -C-Brückenglieder zwischen Benzol- und Naphthalinkern Glieder eines Azolrings sind, kuppelt, wobei in den Kupplungskomponenten vorhandene Benzolkerne noch weiter, vorzugsweise nichtionogen substituiert sein können. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 648 796; USA.-Patentschrift Nr. 2 232 87o.
DEG12815A 1952-10-17 1953-10-13 Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen Expired DE938325C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3187319A (en) * 1962-09-04 1965-06-01 Coulter Electronics Time interval indicator having a rotatable transparent plate concentric with a fixedcalibrated plate

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE648796C (de) * 1934-08-18 1937-08-09 Rca Corp Sender fuer wahlweisen Betrieb auf zwei Wellenbaendern
US2232870A (en) * 1938-09-01 1941-02-25 Gen Aniline & Film Corp Azo dyestuffs

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