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Einricbtung zur Gesiditsfeldb estimmutig bei Augenuntersuchungen Die
Gesichtsfeldbestimmung bei Augenuntersuchungen erfolgt üblicherweise mit Hilfe eines
Perimeters und dient dazu, schwere Erkrankungen schon im - Anfangsstadium festzustellen.
Sie ist also eine der wichtigsten augenärztlichen Untersuchungen.
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Für die zentrale Gesichtsfeldbestimmung wird darüber hinaus noch
das Kampimeter herangezogen.
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Die einfachen Perimeter bestehen nur aus einem Bogen, auf dem ein
weißer oder farbiger Punkt bewegt wird. Erfolgt diese Bewegung mit Hilfe eines Zahnradseilantriebes,
dann ist es nötig, diesen in die Verlängerung der Perimeterachse zu legen, um die
der Bogen verschwenkt werden soll, wenn in verschiedenen Gesichtsfeldmeridianen
Messungen erfolgen sollen. Die sogenannten selbstregistrierenden Perimeter erfordern
dabei stets ein Heranklappen des Gesichtsfeldschemas gegen einen Dorn, der den Meßpunkt
markiert.
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Trotz der Wichtigkeit der perimetrischen Untersuchung wird sie in
der täglichen Praxis des Augenarztes sehr vernachlässigt, weil sie infolge der umständlich
zu handhabenden Geräte zu zeitraubend ist. Untersuchungen haben außerdem gezeigt,
daß eine exakte Perimetrie mit den meisten Geräten nicht durchführbar ist. Noch
viel weniger
ist es möglich, quantitativ zu perimetrieren, d. h.
die Lichtreizschwelle an jedem Gesichtsfeldpunkt zu bestimmen.
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Aber selbst in dem Falle, wo eine exakte Perimetrie, d. h. die Einhaltung
eines definierten Helligkeitsverhältnisses von Lichtfleck zur Perimeterbogenfläche
möglich ist, ist keine Vollautomatik zum Aufzeichnen des Gesichtsfeldschemas vorhanden
und der Arzt gezwungen, das Patientenauge ständig durch ein Fernrohr zu beobachten.
Es besteht somit bisher noch kein vollautomatisch arbeitendes Gerät, vielmehr muß
stets ein Einzeichnen der Meßpunkte durch den Untersuchenden vorgenommen werden.
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Die Erfindung beseitigt die bisher bestehenden und vorstehend in
großen Zügen angegebenen Nachteile. Sie betrifft eine Einrichtung, die vollautomatisch
arbeitet, so daß die Aufzeichnung der Meßpunkte durch den Untersuchenden nicht mehr
erforderlich ist. Sie gestattet außerdem, ohne Umschaltung auch eine kampimetrische
Messung vorzunehmen. Die Vollautomatik ermöglicht somit eine schnelle Gesichtsfeldbestimmung
in jeder augenärztlichen Praxis. Dabei wird voll der Forderung nach exakter Perimetrie
Rechnung getragen und bei Redarf auch die nach quantitativperimetrischer Messung.
Die Bedienung des Gerätes erfolgt seitlich, so daß der Arzt den Patienten ständig
unter Kontrolle hat. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin,
daß nunmehr die Unabhängigkeit von jeder Umgebungshelligkeit durch Helligkeitsvariation
des Lichtstrahles, vorzugsweise mittels Potentiometers, gegeben ist, die mittels
eines Graufilters z. B. auf das Ioofache der Umgebungshelligkeit eingestellt wird,
ohne daß es nötig ist, den Perimeterbogen anzuleuchten.
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Die Einrichtung nach der Erfindung ist in erster Linie durch die
Vereinigung des Perimeterbogens mit einer elektrisch oder elektromagnetis'ch arbeitenden
Vorrichtung zum selbsttätigen Markieren der Gesichtsfeldpunkte auf ein Gesichtsfeldschema
gekennzeichnet. Weiterhin ist die Erfindung durch die Vereinigung eines mit einer
derartigen Markierungsvorrichtung versehenen Perimeters mit einem Kampimeter gekennzeichnet,
was insbesondere durch geradlinige Verlängerung des Perimeterbogens nach unten in
einfacher Weise vorgenommen werden kann.
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Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß
der Perimeterbogen und das daran sitzende Kampimeterstück als Gehäuse mit durchsichtiger
oder durchscheinender Vorder- bzw.
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Innenwand ausgebildet sind und in dem Gehäuse ein Schlitten in der
Höhe verstellbar ist, der alle Prüffarben sowie eine Lichtquelle enthält. Insbesondere
weist dieser Schlitten außer der Lichtquelle einen Kondensor, eine Revolverblende,
eine drehbare Farbfilterscheibe sowie ein Objektiv auf.
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Dieser Schlitten wird mittels eines geeigneten Antriebes im Gehäuse
in der Höhe verstellt. Er arbeitet mit der Markierungsvorrichtung zusammen, die
sich bei seiner Verstellung entsprechend einstellt und die Gesichtsfeldpunkte automatisch
auf dem Gesichtsfeldschema markiert. Die Betätigung dieser Vorrichtung erfolgt elektromagnetisch
durch Druck auf einen Druckschalter oder Druckknopf.
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Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles.
Es zeigt Fig. I das gesamte Gerät, von der Seite gesehen, Fig. 2 einen Schnitt durch
Fig. I in RichtungA-B, Fig. 3 einen Schnitt durch Fig. 2 in Richtung C-D, Fig. 4
eine Vorderansicht der Markierungsvorrichtung und Fig. 5 ein Schaltschema des elektrischen
Teiles der Einrichtung.
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Die Einrichtung besteht aus dem Perimeterbogen I, an den sich nach
unten ein Kampimeterstück 2 anschließt. Die Teile I, 2 sind, wie es Fig. 2 erkennen
läßt, als Gehäuse ausgebildet, das an der Innenseite durch eine durchsichtige oder
durchscheinende Wand 3 abgedeckt ist. Dieses Gehäuse sitzt fest auf der Drehachse
4, die in einem Gehäusekopf 5 drehbar gelagert ist. Die Drehachse 4 trägt ferner
eine- kegelige Ringscheibe6, die auf ihrer Außenseite mit einer Skaleneinteilung
versehen ist.
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Diese Skala gestattet die Ablesung der Meridiane, um die der Perimeterbogen
I nebst dem Kampimeterstück 2 zu verschwenken ist. Die Verschwenkung erfolgt immer
von 10 zu 100. In der neuen Stellung erfolgt dann das Festlegen durch Einrasten
einer nicht dargestellten Sperrvorrichtung bekannter Art.
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Der Gehäusekopf 5 ist auf einem Ständer7 in der Höhe verstellbar,
der einen verbreiterten Fuß 8 besitzt.
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In dem Gehäuse I, 2 ist ein Schlitten g in der Höhe verstellbar angeordnet,
der alle Prüffarben sowie eine Lichtquelle enthält. Im einzelnen weist der Schlitten
die Lichtquelle 10, einen Kondensor II, eine Revolverblende I2, eine drehbare Farbfilterscheibe
I3 und ein Objektiv I4 auf. Auf seiner einen Außenseite sitzen Führungsrollen I5,
die auf einer Schienen6 laufen, welche entsprechend der Krümmung des Perimeterbogens
ausgebildet ist.
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An seiner gegenüberliegenden Außenseite ist bei I7 eine endlose Kette
in angeschlossen (Fig. 3), die zwischen zwei Führungen I9, 20 läuft, welche entsprechend
der Krümmung des Perimeterbogens gestaltet sind. Die Kette läuft ferner über vier
Umlenkrollen 21 bis 24 und ein Kettenrad 25, das auf einer Welle 26 sitzt, die ein
weiteres Kettenrad 27 trägt, von dem eine endlose Kette 28 zum Hauptkettenrad 29
führt. Die Kette 28 läuft also durch die hohle Drehachse 4 des Gehäuses I, 2 welche
im Gehäusekopf 5 drehbar gelagert ist.
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Das Hauptkettenrad 29 liegt hinter der hohlen Drehachse 4 in einem
Teil 30, in dem eine Querwelle 3I drehbar gelagert ist, die zwei Zahnräder 32, 33
trägt, welche in Zahnstangen 34, 35 eingreifen. Diese Zahnstangen sind fest mit
der Markierungsvorrichtung 36 verbunden, die ihre Führung durch den Teil 30 erhält.
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Auf der Welle 3I sitzt ferner ein Kegelrad 37, das mit einem Kegelrad
38 zusammenarbeitet,
welches auf einer Welle 39 befestigt ist, die
mittels eines Zahnrades 40 mit einem lose auf der Drehachse 4 drehbaren Zahnrad
4I im Eingriff ist. Dieses Zahnrad läuft zweckmäßig auf Kugel- oder Rollenlagern
42 und ist außerdem mit einem Zahnrad 43 im Eingriff, das auf einer Hohlwelle 44
sitzt, die ein Kegelrad 45 enthält. Das Kegelrad 45 ist mit zwei Kegelrädern 46,
47 im Eingriff, die ihrerseits mit einem Kegelrad 48 zusammenarbeiten, das auf einer
Hohlwelle 49 sitzt, die über ein Stirnzahnrad 50 mit einem dahinterliegenden Zahnrad
5I im Eingriff ist, das auf der Welle 52 sitzt, die ein weiteres Zahnrad 53 trägt,
das in ein Zahnrad 54 eingreift, welches fest auf der Drehachse 4 angeordnet ist.
Diese Getriebeausbildung verhindert, daß der Schlitten g sich verschiebt, wenn der
Perimeterbogen I verstellt, d. h. gedreht wird. Das Differentialgetriebe 45 bis
48 verhindert nämlich, daß die Zahnräder 40, 41 aufeinander abrollen, da bei einer
Drehung der Achse 4 dadurch das Zahnrad 54 und die Zahnräder 53, 51, 50 ein ebenso
großes .entgegengesetztes Drehmoment auf das Differentialgetriebe 45 bis 48 einwirkt,
wie auf das Zahnrad 41.
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Die Hohlwellen 44 und 49 des Differentialkegelrädergetriebes 45 bis
48 sitzen auf einer Welle 55, die über ein Kegelrädergetriebe 56 mit einer Welle
57 gekuppelt ist, welche mit ihrem einen Ende aus dem Gehäusekopf 5 hervorsteht
und hier ein Handrad 58 trägt. Die Welle 57 weist außerdem einen Druckschalter 59
auf, zum Schalten des Elektromagneten 60, der in der Markierungsvorrichtung 36 liegt.-
Dieser Elektromagnet 60 umgibt einen Markierungs,stift 6I, der durch ihn nach rechts
gezogen wird und dabei auf ein Mehrfarbenband 62 trifft und dieses gegen ein in
der Zeichnung nicht dargestelltes Gesichtsfeldschema drückt, das von der an der
Rückseite des Gehäusekopfes 5 befindlichen abklapi- baren Kassette- 63 gehalten
wird. Das Mehrfarbenband 62 läuft über die beiden Rollen 64, 65, welche an Führungen
66, 67 sitzen, die in senkrechter Richtung verfahrbar sind.
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Die vorstehend in großen Zügen beschriebene Einrichtung arbeitet
wie folgt: Das Patientenauge P wird in den Mittelpunkt des Perimeterbogens I gebracht.
Das Kinn des Patienten ruht dabei auf der Kinnstütze 68, die in der Höhe verstellbar
ist und bei kampimetrischen Messungen, wenn der Patient in 1 m Entfernung sitzt,
seitlich abgeklappt werden kann.
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Mit Hilfe des Schalters 69 wird das Gerät eingeschaltet. Die Kontrollampe
70 zeigt dabei an, daß eingeschaltet ist.
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Dann wird das Gesichtsfeldschema in die Kassette 63 eingelegt und
diese an den Gehäusekopf 5 angeklappt. Hierauf erfolgt die Einstellung des Schlittens
g durch Betätigen des Handrades 58, wodurch über das Differentialgetriebe 45 bis
48 und die Stirnräder 43, 41, 40 die Welle 39 gedreht wird. Dadurch wird über das
Kegelrädergetriebe 38, 37 die Welle 3I und damit das Hauptkettenrad 29 gedreht,
das über die Kette 28 und das Kettenrad 27 die Welle 26 treibt, wodurch über das
Kettenrad 25 und die Kette I8 der Schlitten g entsprechend in seiner Höhe verstellt
wird. Hierbei findet gleichzeitig eine Höhenverstellung der Markierungsvorrichtung
36 statt, da die auf der Hauptkettenradwelle 3I sitzenden Zahnräder 32, 33 die Markierungsvorrichtung
36 über dile Zahnstangen 34, 35 entsprechend auf oder ab bewegen.
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Um das Gesichtsfeld des Patienten zu bestimmen, wird mit Hilfe der
im Schlitten g sitzenden Lampe 10 ein Lichtfleck auf die Wand 3 projiziert und mit
dem Markierungsstift 6I die Stelle im Gesichtsfeldschema markiert, wo der Patient
den Lichtfleck am äußersten Rand seines Gesichtsfeldes noch sieht.
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Das Einschalten der Lampe 10 erfolgt über einen seitlich außen am
Gehäusekopf 5 sitzenden Potentiometerschalter 7I. Dabei leuchtet eine ebenfalls
seitlich außen am Gehäusekopf befindliche Kontrolllampe 72 auf. Durch entsprechende
Einstellung des Potentiometerschalters kann die Helligkeit reguliert werden, was
an der Kontrollampe 72 beobachtet werden kann. Das Regeln der Helligkeit kann auch
durch Verschieben des Kondensors II stattfinden.
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Nun wird die Farbfilterscheibe I3 durch Betätigen eines Druckschalters
73 verstellt. Dieser Schalter schaltet die Relais 74, 75, die synchron arbeiten
und mit je einem Zackenrad 76, 77 zusammenwirken, wodurch unter Zwischenschaltung
geeigneter tbersetzungen sowohl die Filterscheibe I3 als auch eine in der Zeichnung
nicht dargestellte, entsprechend ausgebildete Filterscheibe verstellt werden, die
sich vor der Kontrollampe 72 befindet und dieselben Filter aufweist; wie die Farbfilterscheibe
I3. Auf diese Weise erkennt man, welches Filter sich im Strahlengang befindet.
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Die- Filterscheibe I3 enthält Farb- und optische Graufilter. Letztere
dienen dazu, zum exakt perimetrieren zu können, d. h., auf ein bestimmtes Helligkeitsvefhältnis
111o von Lichtmarke zum Perimetergrund (Wand 3) einzustellen. Soll z. B.
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111o = 100 werden, so wird zunächst ein optisches Filter von IO/o
in den Strahlengang gebracht und mittels des Potentiometers 7I oder gegebenenfalls
durch Verschieben des Kondensors II auf Helligkeitsgleichheit der Lichtmarke mit
dem Perime-teruntergrund eingeregelt.
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Nachdem diese Einstellung erfolgt ist, wird durch Betätigen des Schalters
73, der zum Verstellen der Filterscheiben dient, ein weiteres Relais 78 geschaltet,
das synchron mit den Relais 74, 75 arbeitet und über ein Zackenrad 75 und eine geeignete
ÜbSersetzung, die z. B. entsprechend Fig. 4 ausgebildet sein kann, die Führungen
66, 67, die das Mehrfarbenband 62 tragen, in der Höhe verstellt.
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Das Zackenrad 79 sitzt auf einer Welle mit zwei spiegelsymmetrisch
ausgebildeten Kurvenscheiben 80, 8I, welche über zwei gleichfalls spiegelsymmetrische
Nebel 82, 83 bei ihrer Drehung die Rollen 64 und 65 des Mehrfarbenbandes 62 auf
Achsen 84, 85 mittels der hülsenartigen Führungen 66, 67 mit Langlochführung auf
und ab bewegen. Federn 86, 87 sorgen für den Anschlag an der gewünschten Stelle
im Mehrfarbenband. Nach einer vollen Umdrehung der Kurvenscheiben nach z. B. achtmaliger
Relaisbetätigung
befindet sich das Farbband wieder an derselben Stelle wie zuvor und wie auch die
beiden Filterrevolverscheiben I3 und die Scheibe vor der Kontrollampe 72. Das Relais
88 mit Zackenrad 89 bewegt nach jedem Anschlag des Markierungsstiftes- das Farbband
über die beiden Kegelradpaarego und 91 weiter, wie das von jeder Schreibmaschine
her bekannt ist.
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Wird der Druckschalter 59, der am Ende der Welle 57 des zum Verstellen
des Schlittens g dienenden Handrades 58 sitzt, betätigt, dann wird der Elektromagnet
60 eingeschaltet und dadurch der Markierungsstift 6i nach rechts gegen das Mehrfarbenband
62 bewegt. Beim Drücken des Druckschalters 59 leuchtet eine seitlich am Gehäusekopf
5 sitzende Kontrollampe 92 auf. Damit ist dann ein zur Gesichtsfeldbestimmung dienender
Markierungspunkt auf dem Gesichtsfeldschema, das sich in der Kassette 63 befindet,
festgelegt. Dadurch, daß die Rollen 64, 65 mit Hilfe des Relais 78 verstellt werden,
ist es möglich, das über diese Rollen laufende Mehrfarbenband 62 synchron mit den
im Lichtstrahlengang der Lampe verschiebbaren Farbfiltern zu bewegen. Außerdem wird
das Mehrfarbenband 62 nach jeder Punktmarkierung seitlich auf den Rollen 64, 65
weitertransportiert Neben den beschriebenen Vorgängen läßt sich mit dem vollautomatisch
arbeitenden Perikampimeter auch quantitativ perimetrieren, da durch das Potentiometer
7' die Reizschwelle in jedem Gesichtsfeldpunkt feststellbar ist.
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Sämtliche Schalter und Kontrollvorrichtungen befinden sich seitlich
außen am Gehäusekopf 5 auf einem Schaltbrett 93. Hier ist auch ein Zeigergerät 94
vorhanden, dessen Zeiger über eine Skala läuft, und das über eine Kette mit einem
Kettenrad 95 gekuppelt ist, welches auf der Welle 57 sitzt, die das Handrad 58 trägt.
Dadurch kann an dem Zeigergerät 94 die jeweilige Schlittenstellung im Gehäuse I,
2 abgelesen werden.
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Im Gehäusekopf 5 befindet sich ferner ein Transformator 95 (Fig.
5), der alle benötigten Wechselspannungen - für die Relais wird durch Vollweggleichrichtung
Gleichspannung erzeugt - liefert.
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Außerdem ist im Gehäusekopf 5 ein Motor 96 untergebracht, der zur
Höhenverstellung des Gehäusekopfes nebst Perimeterbogen I und Kampimeterstück 2
dient. Dieser Motor wird durch Betätigen des Schalters 97 ein- und ausgeschaltet.
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Eine Kontrollampe 98 zeigt das Ein- und Ausschalten an. Der Motor
96 verstellt über eine geeignetetbersetzung 99 das Gerät auf dem Ständer 7 hinsichtlich
seiner Höhenlage. Die Stromzuführung zur Lampe I0 und den Relais erfolgt durch Schleifringe
und Stromschienen.
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Damit der Arzt während des Arbeitens mit dem Gerät nicht bei der
dann gegebenenfalls herrschenden Dunkelheit über den Fuß 8 des Ständers 7 stolpert,
ist an der Unterseite des Gehäusekopfes 5 eine Lampe 100 angebracht, durch die der
Fuß 8 angestrahlf wird.
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Am Fuß 8 ist außerdem an einem ausziehbaren Arm oder Gestänge ein
Schemel für den Patienten