DE952947C - Einrichtung zur Gesichtsfeldbestimmung bei Augenuntersuchungen - Google Patents

Einrichtung zur Gesichtsfeldbestimmung bei Augenuntersuchungen

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DE952947C
DE952947C DEW15025A DEW0015025A DE952947C DE 952947 C DE952947 C DE 952947C DE W15025 A DEW15025 A DE W15025A DE W0015025 A DEW0015025 A DE W0015025A DE 952947 C DE952947 C DE 952947C
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Dr Med Rudolf Walter
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RUDOLF WALTER DR MED
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RUDOLF WALTER DR MED
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/02Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
    • A61B3/024Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for determining the visual field, e.g. perimeter types

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

  • Einricbtung zur Gesiditsfeldb estimmutig bei Augenuntersuchungen Die Gesichtsfeldbestimmung bei Augenuntersuchungen erfolgt üblicherweise mit Hilfe eines Perimeters und dient dazu, schwere Erkrankungen schon im - Anfangsstadium festzustellen. Sie ist also eine der wichtigsten augenärztlichen Untersuchungen.
  • Für die zentrale Gesichtsfeldbestimmung wird darüber hinaus noch das Kampimeter herangezogen.
  • Die einfachen Perimeter bestehen nur aus einem Bogen, auf dem ein weißer oder farbiger Punkt bewegt wird. Erfolgt diese Bewegung mit Hilfe eines Zahnradseilantriebes, dann ist es nötig, diesen in die Verlängerung der Perimeterachse zu legen, um die der Bogen verschwenkt werden soll, wenn in verschiedenen Gesichtsfeldmeridianen Messungen erfolgen sollen. Die sogenannten selbstregistrierenden Perimeter erfordern dabei stets ein Heranklappen des Gesichtsfeldschemas gegen einen Dorn, der den Meßpunkt markiert.
  • Trotz der Wichtigkeit der perimetrischen Untersuchung wird sie in der täglichen Praxis des Augenarztes sehr vernachlässigt, weil sie infolge der umständlich zu handhabenden Geräte zu zeitraubend ist. Untersuchungen haben außerdem gezeigt, daß eine exakte Perimetrie mit den meisten Geräten nicht durchführbar ist. Noch viel weniger ist es möglich, quantitativ zu perimetrieren, d. h. die Lichtreizschwelle an jedem Gesichtsfeldpunkt zu bestimmen.
  • Aber selbst in dem Falle, wo eine exakte Perimetrie, d. h. die Einhaltung eines definierten Helligkeitsverhältnisses von Lichtfleck zur Perimeterbogenfläche möglich ist, ist keine Vollautomatik zum Aufzeichnen des Gesichtsfeldschemas vorhanden und der Arzt gezwungen, das Patientenauge ständig durch ein Fernrohr zu beobachten. Es besteht somit bisher noch kein vollautomatisch arbeitendes Gerät, vielmehr muß stets ein Einzeichnen der Meßpunkte durch den Untersuchenden vorgenommen werden.
  • Die Erfindung beseitigt die bisher bestehenden und vorstehend in großen Zügen angegebenen Nachteile. Sie betrifft eine Einrichtung, die vollautomatisch arbeitet, so daß die Aufzeichnung der Meßpunkte durch den Untersuchenden nicht mehr erforderlich ist. Sie gestattet außerdem, ohne Umschaltung auch eine kampimetrische Messung vorzunehmen. Die Vollautomatik ermöglicht somit eine schnelle Gesichtsfeldbestimmung in jeder augenärztlichen Praxis. Dabei wird voll der Forderung nach exakter Perimetrie Rechnung getragen und bei Redarf auch die nach quantitativperimetrischer Messung. Die Bedienung des Gerätes erfolgt seitlich, so daß der Arzt den Patienten ständig unter Kontrolle hat. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nunmehr die Unabhängigkeit von jeder Umgebungshelligkeit durch Helligkeitsvariation des Lichtstrahles, vorzugsweise mittels Potentiometers, gegeben ist, die mittels eines Graufilters z. B. auf das Ioofache der Umgebungshelligkeit eingestellt wird, ohne daß es nötig ist, den Perimeterbogen anzuleuchten.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung ist in erster Linie durch die Vereinigung des Perimeterbogens mit einer elektrisch oder elektromagnetis'ch arbeitenden Vorrichtung zum selbsttätigen Markieren der Gesichtsfeldpunkte auf ein Gesichtsfeldschema gekennzeichnet. Weiterhin ist die Erfindung durch die Vereinigung eines mit einer derartigen Markierungsvorrichtung versehenen Perimeters mit einem Kampimeter gekennzeichnet, was insbesondere durch geradlinige Verlängerung des Perimeterbogens nach unten in einfacher Weise vorgenommen werden kann.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Perimeterbogen und das daran sitzende Kampimeterstück als Gehäuse mit durchsichtiger oder durchscheinender Vorder- bzw.
  • Innenwand ausgebildet sind und in dem Gehäuse ein Schlitten in der Höhe verstellbar ist, der alle Prüffarben sowie eine Lichtquelle enthält. Insbesondere weist dieser Schlitten außer der Lichtquelle einen Kondensor, eine Revolverblende, eine drehbare Farbfilterscheibe sowie ein Objektiv auf.
  • Dieser Schlitten wird mittels eines geeigneten Antriebes im Gehäuse in der Höhe verstellt. Er arbeitet mit der Markierungsvorrichtung zusammen, die sich bei seiner Verstellung entsprechend einstellt und die Gesichtsfeldpunkte automatisch auf dem Gesichtsfeldschema markiert. Die Betätigung dieser Vorrichtung erfolgt elektromagnetisch durch Druck auf einen Druckschalter oder Druckknopf.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigt Fig. I das gesamte Gerät, von der Seite gesehen, Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. I in RichtungA-B, Fig. 3 einen Schnitt durch Fig. 2 in Richtung C-D, Fig. 4 eine Vorderansicht der Markierungsvorrichtung und Fig. 5 ein Schaltschema des elektrischen Teiles der Einrichtung.
  • Die Einrichtung besteht aus dem Perimeterbogen I, an den sich nach unten ein Kampimeterstück 2 anschließt. Die Teile I, 2 sind, wie es Fig. 2 erkennen läßt, als Gehäuse ausgebildet, das an der Innenseite durch eine durchsichtige oder durchscheinende Wand 3 abgedeckt ist. Dieses Gehäuse sitzt fest auf der Drehachse 4, die in einem Gehäusekopf 5 drehbar gelagert ist. Die Drehachse 4 trägt ferner eine- kegelige Ringscheibe6, die auf ihrer Außenseite mit einer Skaleneinteilung versehen ist.
  • Diese Skala gestattet die Ablesung der Meridiane, um die der Perimeterbogen I nebst dem Kampimeterstück 2 zu verschwenken ist. Die Verschwenkung erfolgt immer von 10 zu 100. In der neuen Stellung erfolgt dann das Festlegen durch Einrasten einer nicht dargestellten Sperrvorrichtung bekannter Art.
  • Der Gehäusekopf 5 ist auf einem Ständer7 in der Höhe verstellbar, der einen verbreiterten Fuß 8 besitzt.
  • In dem Gehäuse I, 2 ist ein Schlitten g in der Höhe verstellbar angeordnet, der alle Prüffarben sowie eine Lichtquelle enthält. Im einzelnen weist der Schlitten die Lichtquelle 10, einen Kondensor II, eine Revolverblende I2, eine drehbare Farbfilterscheibe I3 und ein Objektiv I4 auf. Auf seiner einen Außenseite sitzen Führungsrollen I5, die auf einer Schienen6 laufen, welche entsprechend der Krümmung des Perimeterbogens ausgebildet ist.
  • An seiner gegenüberliegenden Außenseite ist bei I7 eine endlose Kette in angeschlossen (Fig. 3), die zwischen zwei Führungen I9, 20 läuft, welche entsprechend der Krümmung des Perimeterbogens gestaltet sind. Die Kette läuft ferner über vier Umlenkrollen 21 bis 24 und ein Kettenrad 25, das auf einer Welle 26 sitzt, die ein weiteres Kettenrad 27 trägt, von dem eine endlose Kette 28 zum Hauptkettenrad 29 führt. Die Kette 28 läuft also durch die hohle Drehachse 4 des Gehäuses I, 2 welche im Gehäusekopf 5 drehbar gelagert ist.
  • Das Hauptkettenrad 29 liegt hinter der hohlen Drehachse 4 in einem Teil 30, in dem eine Querwelle 3I drehbar gelagert ist, die zwei Zahnräder 32, 33 trägt, welche in Zahnstangen 34, 35 eingreifen. Diese Zahnstangen sind fest mit der Markierungsvorrichtung 36 verbunden, die ihre Führung durch den Teil 30 erhält.
  • Auf der Welle 3I sitzt ferner ein Kegelrad 37, das mit einem Kegelrad 38 zusammenarbeitet, welches auf einer Welle 39 befestigt ist, die mittels eines Zahnrades 40 mit einem lose auf der Drehachse 4 drehbaren Zahnrad 4I im Eingriff ist. Dieses Zahnrad läuft zweckmäßig auf Kugel- oder Rollenlagern 42 und ist außerdem mit einem Zahnrad 43 im Eingriff, das auf einer Hohlwelle 44 sitzt, die ein Kegelrad 45 enthält. Das Kegelrad 45 ist mit zwei Kegelrädern 46, 47 im Eingriff, die ihrerseits mit einem Kegelrad 48 zusammenarbeiten, das auf einer Hohlwelle 49 sitzt, die über ein Stirnzahnrad 50 mit einem dahinterliegenden Zahnrad 5I im Eingriff ist, das auf der Welle 52 sitzt, die ein weiteres Zahnrad 53 trägt, das in ein Zahnrad 54 eingreift, welches fest auf der Drehachse 4 angeordnet ist. Diese Getriebeausbildung verhindert, daß der Schlitten g sich verschiebt, wenn der Perimeterbogen I verstellt, d. h. gedreht wird. Das Differentialgetriebe 45 bis 48 verhindert nämlich, daß die Zahnräder 40, 41 aufeinander abrollen, da bei einer Drehung der Achse 4 dadurch das Zahnrad 54 und die Zahnräder 53, 51, 50 ein ebenso großes .entgegengesetztes Drehmoment auf das Differentialgetriebe 45 bis 48 einwirkt, wie auf das Zahnrad 41.
  • Die Hohlwellen 44 und 49 des Differentialkegelrädergetriebes 45 bis 48 sitzen auf einer Welle 55, die über ein Kegelrädergetriebe 56 mit einer Welle 57 gekuppelt ist, welche mit ihrem einen Ende aus dem Gehäusekopf 5 hervorsteht und hier ein Handrad 58 trägt. Die Welle 57 weist außerdem einen Druckschalter 59 auf, zum Schalten des Elektromagneten 60, der in der Markierungsvorrichtung 36 liegt.- Dieser Elektromagnet 60 umgibt einen Markierungs,stift 6I, der durch ihn nach rechts gezogen wird und dabei auf ein Mehrfarbenband 62 trifft und dieses gegen ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Gesichtsfeldschema drückt, das von der an der Rückseite des Gehäusekopfes 5 befindlichen abklapi- baren Kassette- 63 gehalten wird. Das Mehrfarbenband 62 läuft über die beiden Rollen 64, 65, welche an Führungen 66, 67 sitzen, die in senkrechter Richtung verfahrbar sind.
  • Die vorstehend in großen Zügen beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Das Patientenauge P wird in den Mittelpunkt des Perimeterbogens I gebracht. Das Kinn des Patienten ruht dabei auf der Kinnstütze 68, die in der Höhe verstellbar ist und bei kampimetrischen Messungen, wenn der Patient in 1 m Entfernung sitzt, seitlich abgeklappt werden kann.
  • Mit Hilfe des Schalters 69 wird das Gerät eingeschaltet. Die Kontrollampe 70 zeigt dabei an, daß eingeschaltet ist.
  • Dann wird das Gesichtsfeldschema in die Kassette 63 eingelegt und diese an den Gehäusekopf 5 angeklappt. Hierauf erfolgt die Einstellung des Schlittens g durch Betätigen des Handrades 58, wodurch über das Differentialgetriebe 45 bis 48 und die Stirnräder 43, 41, 40 die Welle 39 gedreht wird. Dadurch wird über das Kegelrädergetriebe 38, 37 die Welle 3I und damit das Hauptkettenrad 29 gedreht, das über die Kette 28 und das Kettenrad 27 die Welle 26 treibt, wodurch über das Kettenrad 25 und die Kette I8 der Schlitten g entsprechend in seiner Höhe verstellt wird. Hierbei findet gleichzeitig eine Höhenverstellung der Markierungsvorrichtung 36 statt, da die auf der Hauptkettenradwelle 3I sitzenden Zahnräder 32, 33 die Markierungsvorrichtung 36 über dile Zahnstangen 34, 35 entsprechend auf oder ab bewegen.
  • Um das Gesichtsfeld des Patienten zu bestimmen, wird mit Hilfe der im Schlitten g sitzenden Lampe 10 ein Lichtfleck auf die Wand 3 projiziert und mit dem Markierungsstift 6I die Stelle im Gesichtsfeldschema markiert, wo der Patient den Lichtfleck am äußersten Rand seines Gesichtsfeldes noch sieht.
  • Das Einschalten der Lampe 10 erfolgt über einen seitlich außen am Gehäusekopf 5 sitzenden Potentiometerschalter 7I. Dabei leuchtet eine ebenfalls seitlich außen am Gehäusekopf befindliche Kontrolllampe 72 auf. Durch entsprechende Einstellung des Potentiometerschalters kann die Helligkeit reguliert werden, was an der Kontrollampe 72 beobachtet werden kann. Das Regeln der Helligkeit kann auch durch Verschieben des Kondensors II stattfinden.
  • Nun wird die Farbfilterscheibe I3 durch Betätigen eines Druckschalters 73 verstellt. Dieser Schalter schaltet die Relais 74, 75, die synchron arbeiten und mit je einem Zackenrad 76, 77 zusammenwirken, wodurch unter Zwischenschaltung geeigneter tbersetzungen sowohl die Filterscheibe I3 als auch eine in der Zeichnung nicht dargestellte, entsprechend ausgebildete Filterscheibe verstellt werden, die sich vor der Kontrollampe 72 befindet und dieselben Filter aufweist; wie die Farbfilterscheibe I3. Auf diese Weise erkennt man, welches Filter sich im Strahlengang befindet.
  • Die- Filterscheibe I3 enthält Farb- und optische Graufilter. Letztere dienen dazu, zum exakt perimetrieren zu können, d. h., auf ein bestimmtes Helligkeitsvefhältnis 111o von Lichtmarke zum Perimetergrund (Wand 3) einzustellen. Soll z. B.
  • 111o = 100 werden, so wird zunächst ein optisches Filter von IO/o in den Strahlengang gebracht und mittels des Potentiometers 7I oder gegebenenfalls durch Verschieben des Kondensors II auf Helligkeitsgleichheit der Lichtmarke mit dem Perime-teruntergrund eingeregelt.
  • Nachdem diese Einstellung erfolgt ist, wird durch Betätigen des Schalters 73, der zum Verstellen der Filterscheiben dient, ein weiteres Relais 78 geschaltet, das synchron mit den Relais 74, 75 arbeitet und über ein Zackenrad 75 und eine geeignete ÜbSersetzung, die z. B. entsprechend Fig. 4 ausgebildet sein kann, die Führungen 66, 67, die das Mehrfarbenband 62 tragen, in der Höhe verstellt.
  • Das Zackenrad 79 sitzt auf einer Welle mit zwei spiegelsymmetrisch ausgebildeten Kurvenscheiben 80, 8I, welche über zwei gleichfalls spiegelsymmetrische Nebel 82, 83 bei ihrer Drehung die Rollen 64 und 65 des Mehrfarbenbandes 62 auf Achsen 84, 85 mittels der hülsenartigen Führungen 66, 67 mit Langlochführung auf und ab bewegen. Federn 86, 87 sorgen für den Anschlag an der gewünschten Stelle im Mehrfarbenband. Nach einer vollen Umdrehung der Kurvenscheiben nach z. B. achtmaliger Relaisbetätigung befindet sich das Farbband wieder an derselben Stelle wie zuvor und wie auch die beiden Filterrevolverscheiben I3 und die Scheibe vor der Kontrollampe 72. Das Relais 88 mit Zackenrad 89 bewegt nach jedem Anschlag des Markierungsstiftes- das Farbband über die beiden Kegelradpaarego und 91 weiter, wie das von jeder Schreibmaschine her bekannt ist.
  • Wird der Druckschalter 59, der am Ende der Welle 57 des zum Verstellen des Schlittens g dienenden Handrades 58 sitzt, betätigt, dann wird der Elektromagnet 60 eingeschaltet und dadurch der Markierungsstift 6i nach rechts gegen das Mehrfarbenband 62 bewegt. Beim Drücken des Druckschalters 59 leuchtet eine seitlich am Gehäusekopf 5 sitzende Kontrollampe 92 auf. Damit ist dann ein zur Gesichtsfeldbestimmung dienender Markierungspunkt auf dem Gesichtsfeldschema, das sich in der Kassette 63 befindet, festgelegt. Dadurch, daß die Rollen 64, 65 mit Hilfe des Relais 78 verstellt werden, ist es möglich, das über diese Rollen laufende Mehrfarbenband 62 synchron mit den im Lichtstrahlengang der Lampe verschiebbaren Farbfiltern zu bewegen. Außerdem wird das Mehrfarbenband 62 nach jeder Punktmarkierung seitlich auf den Rollen 64, 65 weitertransportiert Neben den beschriebenen Vorgängen läßt sich mit dem vollautomatisch arbeitenden Perikampimeter auch quantitativ perimetrieren, da durch das Potentiometer 7' die Reizschwelle in jedem Gesichtsfeldpunkt feststellbar ist.
  • Sämtliche Schalter und Kontrollvorrichtungen befinden sich seitlich außen am Gehäusekopf 5 auf einem Schaltbrett 93. Hier ist auch ein Zeigergerät 94 vorhanden, dessen Zeiger über eine Skala läuft, und das über eine Kette mit einem Kettenrad 95 gekuppelt ist, welches auf der Welle 57 sitzt, die das Handrad 58 trägt. Dadurch kann an dem Zeigergerät 94 die jeweilige Schlittenstellung im Gehäuse I, 2 abgelesen werden.
  • Im Gehäusekopf 5 befindet sich ferner ein Transformator 95 (Fig. 5), der alle benötigten Wechselspannungen - für die Relais wird durch Vollweggleichrichtung Gleichspannung erzeugt - liefert.
  • Außerdem ist im Gehäusekopf 5 ein Motor 96 untergebracht, der zur Höhenverstellung des Gehäusekopfes nebst Perimeterbogen I und Kampimeterstück 2 dient. Dieser Motor wird durch Betätigen des Schalters 97 ein- und ausgeschaltet.
  • Eine Kontrollampe 98 zeigt das Ein- und Ausschalten an. Der Motor 96 verstellt über eine geeignetetbersetzung 99 das Gerät auf dem Ständer 7 hinsichtlich seiner Höhenlage. Die Stromzuführung zur Lampe I0 und den Relais erfolgt durch Schleifringe und Stromschienen.
  • Damit der Arzt während des Arbeitens mit dem Gerät nicht bei der dann gegebenenfalls herrschenden Dunkelheit über den Fuß 8 des Ständers 7 stolpert, ist an der Unterseite des Gehäusekopfes 5 eine Lampe 100 angebracht, durch die der Fuß 8 angestrahlf wird.
  • Am Fuß 8 ist außerdem an einem ausziehbaren Arm oder Gestänge ein Schemel für den Patienten

Claims (20)

  1. befestigt. Der Arm kann auf 33 cm und I m ausgezogen werden. Diese Anordnung ist in der Zeichnung nicht dargestellt PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zum Bestimmen des Gesichtsfeldes bei Augenuntersuchungen mit Hilfe eines in die verschiedenen Gesichtsfeldmeridiane verschwenkbaren Perimeterbogens, gekennzeichnet durch die Vereinigung des Perimeterbogens (I) mit einer elektrisch oder elektromagnetisch arbeitenden Vorrichtung (36) zum selbsttätigen Markieren der Gesichtsfeldpunkte auf einem Gesichtsfeldschema.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines mit einer selbsttätig arbeitenden Markierungsvorrichtung (36)' zum Markieren der Gesichtsfeldpunkte versehenen Perimeters mit einem Kampimeter, insbesondere durch geradlinige Verlängerung des Perimeterbogens (I) nach unten.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruchs und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Perimeterbogen (I) und das daran sitzende Kampimeterstück (2) als Gehäuse mit durchsichtiger oder durchscheinender Vorder- bzw. Innenwand (3) ausgebildet sind, in dem ein Schlitten (g) in der Höhe verstellbar ist, der alle Prüffarben sowie eine Lichtquelle (io) enthält.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (g) außer der Lichtquelle(Io) noch einen Kondensor (ei), eine Revolverblende (I2) und eine drehbare Farbfilterscheibe (I3) sowie ein Objektiv (I4) enthält.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der im Schlitten (g) sitzenden, drehbaren Farbfilterscheibe (I3) eine außerhalb desselben, vor einer im Gehäusekopf (5) des Berimeters befindlichen Kontrollampe (72) liegende Farbfilterscheibe zugeordnet ist und beide Filterscheiben während des Betriebes von außen über je ein Relais (74, 75) mit Zackenrad (76, 77) synchron zueinander verstellbar sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch I bis 5, gekennzeichnet durch Regelung des Helligke,itsverhältnisses von Lichtquelle(Io) und Perimetergrund mittels der im Schlitten (g) sitzenden Farbfilterscbeibe (I3) und eines Potentiometerschalters (71) zum Schalten der Lichtquelle (Io) oder durch Verschieben des im Schlitten (g) befindlichen Kondensors (11).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der im Perimeterbogen (1). verfahrbare Schlitten (g) über ein von Hand zu betätigendes Getriebe in der Höhe verstellbar ist, das gleichzeitig zum synchronen Höhenverstellen der elektrisch oder elektromagnetisch arbeitenden Marki erungsvorrichtung (36) dient.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe zum Höhenverstellen des Schlittens (g) und der Markierungsvorrichtung ein kombiniertes Zahnräder-Ketten-Getriebe ist, dessen Zahnräderteil ein Differentialgetriebe (45 bis 48) zum Verhindern des Verfahrens des Schlittens (9) im Perimeterbogen (I) während des Verschwenkens des Perimeterbogens (I) um seine Drehachse aufweist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (55), auf der das Differentialgetriebe sitzt, zwei Zahnräder (43, 5o) aufweist, von denen das eine (50) über eine Zwischenübersetzung mit einem fest auf der Drehachse (4) des Perimeterbogens (I) sitzenden Zahnrad (54) und das andere mit einem lose auf der Drehachse (4) des Perimeterbogens (I) drehbaren Zahnrad (41) im Eingriff steht, das über eine Zwischenübersetzung (40; 38, 37) mit dem Hauptkettenrad (29) des Kettenradgetriebes verbunden ist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (31) des Hauptkettenrades (29) über ein Übersetzungsgetriebe mit der dadurch in der Höhe verstellbaren Markierungsvorrichtung (36) gekuppelt ist.
  11. II. Einrichtung nach Anspruch I bis I0, dadurch-gekennzeichnet, daß die zum Hauptketten rad (29) führende Kette (28) durch die hohle Drehachse (4) des Perimeterbogens (I) hindurchgeht, hinter der das Hauptkettenrad (29) liegt.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch I bis II, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsvorrichtung (36) einen Schlitten aufweist, der einen Elektromagneten (60) enthält, in dem ein Markierungsstift (6r) axial verschiebbar ist, hinter dem ein über zwei Rollen (64, 65) laufendes Mehrfarbenband (62) liegt.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch I bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (64, 65) nebst Mehrfarbenband (62) durch einen elektrischen Antrieb synchron mit den im Lichtstrahlengang liegenden Farbfiltern in der Höhe verstellbar sind.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch I bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Antrieb zum Höhenverstellen der Rollen (64, 65) nebst Mehrfarbenband (62) ein ein Zackenrad (79) und eine davon angetriebene Zwischenübersetzung betätigendes Relais (78) enthält, das über demselben Druckschalter (73) ein- und ausschaltbar ist, der zum Schalten der beiden die Farbfilterscheiben verstellenden Relais (74, 75) dient.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch I bis I4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (57) des Handrades (58), das zum Betätigen des Getriebes zum Verfahren des Perimeterschlittens (g) dient, einen Druckschalter (59) enthält zum Ein-und Ausschalten des den Marltierungsstift (6I) der Markierungsvofrichtung betätigenden Elektromagneten (60).
  16. I6. Einrichtung nach Anspruch I bis I5, gekennzeichnet durch einen Gehäusekopf (5), der das Perimeter nebst Kampimeter sowie das elektrische und mechanische Getriebe trägt und an der einen Seite sämtliche Schalter und Handgriffe zum Betätigen des Gerätes enthält.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch I bis I6, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäusekopf (5) unterhalb des Schaltbrettes, das alle Schalter enthält, ein Transformator (95) für alle benötigten Wechsel spannungen und ein Motor (96) zum Höhenverstellen des Gehäusekopfes (5) auf seinem Ständer (7) über ein an sich bekanntes Übersetzungsgetriebe (99) sitzen. r8.
  18. Einrichtung nach Anspruch I bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite des Gehäusekopfes (5) in der Höhe des Markierungsstiftes (6I) eine abklappbare Kassette (63) zur Aufnahme des Gesichtsfeldschemas sitzt.
  19. 19. Einrichtung nach Anspruch I bis I8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Uüterseite des Gehäusekopfes (5) eine den Ständerfuß beim Arbeiten mit dem Gerät- anstrahlende Lampe (100) sitzt.
  20. 20. Einrichtung nach Anspruch I bis I9, dadurch gekennzeichnet, daß am Fuß (8) des Ständers ein einen Schemel tragendes, ausziehbares Gestänge oder ein ausziehbarer Arm sitzt.
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