DE95932C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H15/00—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
- C10H15/06—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ti
Bei Acetylenerzeugern, bei denen die herabfallende Carbidmenge durch zwangläufige Verbindung
des Carbidbehälter-Verschlusses mit der Gasometerglocke selbstthätig entsprechend
dem Acetylenverbrauch geregelt wird, tritt leicht infolge Versagens des Carbidbehälter-Verschlusses
(z. B. durch Festklemmen gröfserer Stücke) eine übermäfsige Acetylenentwicklung ein, welche
nicht allein zu Gasverlusten Anlafs giebt, sondern auch häufig zur Zerstörung des Apparates
führt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, in solchem Falle eine selbsttätige Unterbrechung
des Gasentwicklungsprocesses zu bewirken. . Dieser Zweck wird im wesentlichen dadurch
erreicht, dafs unter der Oeffhung des Carbidbehälters
ein mit der Gasometerglocke verbundener gelochter Teller angeordnet ist, welcher
bei mangelhafter Wirksamkeit des Carbidbehälter-Verschlusses
das herabfallende Carbid auffängt, aus dem Wasser heraushebt und so die Gasbildung unterbricht.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens im
Verticalschnitt dar.
Der Behälter A wird mit dem zerkleinerten Carbid gefüllt und dann mittels des Autoclaven-Verschlusses
B hermetisch abgeschlossen. Das Carbidpulver gleitet über den geneigten.Boden
des Behälters A allmälig herab und fällt durch Kammer Y in den im Raum JR befindlichen,
mit Wasser gefüllten Behälter T. Das entwickelte Acetylen gelangt durch Rohr M in
den Gasometer L Z, aus welchem das Gas durch Rohr U seinem Bestimmungsort zugeführt
werden kann.
Im Ruhezustande ist die Oeffnung des Carbidbehälters durch den Verschlufskegel C
geschlossen, welcher durch die auf den Armen V gelagerte Verschlufsfeder F fest gegen die Oeffnung
gedrückt wird. Findet nun ein starker Gasverbrauch statt, sinkt also die Gasometerglocke
L, so stöfst der Anschlag O der mit der Glocke verbundenen Stange N gegen den
Ring K des um I1 drehbaren Hebels / und
zieht durch Vermittelung der in J angelenkten Zugstange H den Verschlufskegel C nach abwärts.
Durch das nunmehr herabfallende Carbid erfolgt eine erhöhte Acetylenentwicklung,
die Glocke L hebt sich wiederum, der Anschlag O verläfst den Ring K und der Verschlufskegel
C wird durch Feder F fest gegen die Oeffnung des Carbidbehälters A geprefst.
Um nun zu verhindern, dafs bei einem mangelhaften Arbeiten des Verschlufskegels C
eine übermäfsige Gasentwicklung durch das herabfallende Carbid stattfindet, ist unter der
Oeffnung des Carbidbehälters ein gelochter Teller P angebracht, welcher durch die Stangen
Q und N zwangläufig mit der Gasometerglocke verbunden ist. Dieser Teller taucht
beim Sinken der Glocke in das Wasser des Behälters T ein und bringt das aus dem Behälter
A herabfallende . Carbid mit dem Wasser in Berührung, unter gleichzeitiger Vertheilung
des entstehenden Kalkes im Wasser. Sobald aber infolge mangelhaften Verschlusses der
Oeffnung des Carbidbehälters eine übermäfsige
Acetylenentwicklung stattfindet, steigt die Gasometerglocke und hebt den Teller P aus dem
Wasser heraus, wodurch die Gasentwicklung sofort nachläfst. Dauert infolge der auf dem
Teller P zurückgebliebenen Wassermenge die Acetylenentwicklung noch fort, nachdem der
Teller bereits das Wasser verlassen hat, so stöfst der Anschlag O1 gegen den Ring K und
preist durch Vermittelung des Gestänges IH den Verschlufskegel C fest gegen die Oeffnung
des Carbidbehälters A.
Eine Erhitzung des Calciumcarbids im Behälter A wird durch den mit Isolirmaterial gefüllten
hohlen Boden G des Gefäfses A verhindert.
Nachdem das Wasser in T erschöpft ist, zieht man den Wasserbehälter aus dem Kasten X
durch Oeffnung S, welche nach Einführung von frischem Wasser wieder hermetisch verschlossen
wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Acetylenerzeuger, bei welchem die herabfallende Carbidmenge durch zwangläufige Verbindung des Carbidbehälter-Verschlusses mit der Gasometerglocke selbstthätig entsprechend dem Acetylenverbrauch geregelt wird, gekennzeichnet durch einen unter der Oeffnung des Carbidbehälters (A) angeordneten, mit der Gasometerglocke (L) verbundenen gelochten Teller (P), welcher bei einem Versagen des Carbidbehälter -Verschlusses das herabfallende Carbid auffängt, aus dem Wasser hebt und so die Gasentwicklung unterbricht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95932C true DE95932C (de) |
Family
ID=367121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95932D Active DE95932C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95932C (de) |
-
0
- DE DENDAT95932D patent/DE95932C/de active Active
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