DE963397C - Fahrgestell mit aus uebereinander angeordneten Laengsteilen bestehenden Laengstraegern - Google Patents

Fahrgestell mit aus uebereinander angeordneten Laengsteilen bestehenden Laengstraegern

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DE963397C
DE963397C DEK4762D DEK0004762D DE963397C DE 963397 C DE963397 C DE 963397C DE K4762 D DEK4762 D DE K4762D DE K0004762 D DEK0004762 D DE K0004762D DE 963397 C DE963397 C DE 963397C
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Karl Kaessbohrer
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KARL KAESSBOHRER WAGEN und KAR
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers
    • B62D63/08Component parts or accessories
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/02Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted comprising longitudinally or transversely arranged frame members

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Fahrgestell mit aus übereinander angeordneten Längsteilen bestehenden Längsträgern Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrgestell und bezweckt, dasselbe einfach und billig, mit auch einfacher Werkstatteinrichtung herstellbar, im Verhältnis zur Festigkeit leicht, und ferner so auszubilden, daß es ohne besondere kostspielige Sonderwerkzeuge für beliebig verschiedene Längen, Tragfähigkeiten und Radgrößen ausgeführt und mit der Länge nach in beliebiger Lage@anbringbaren. Tragböcken, auch solchen verschiedener Länge, für die Federböcke ausgestattet werden kann..
  • Es sind Fahrgestelle mit ganz oder streckenweise aus mehreren längs verlaufenden Teilen. zusammengesetzten Längsträgern bekannt. Es ist dabei bekannt, die Längsträgereinzelteile von der Seite her streckenweise an- oder ineinanderzusetzen. Die Verbindungs-, z. B. Schweißstellen der Längsteile sind dann von der neutralen Zone des Längsträgers weit entfernt und daher stark beansprucht.
  • Es ist andererseits bekannt, die Längsteile übereinander anzuordnen., wobei der eine der Längsteile in den anderen eingefaßt und an. den durch das Einfassen entstehenden Winkelräumen die übereinander und durchgehend eng aneinander angeordneten Längsteile durch Schweißung verbunden sind. Bei diesen Bauarten sind die zusammengehörigen, Längseinzelteile verschieden lang, so daß der eine den anderen im wesentlichen in der Mittelgegend verstärkt. Bei den bisher genannten Bauarten handelt es sich ferner bei den Längsteilen durchweg oder teilweise um Stücke, welche nur mittels teurer Werkzeuge hergestellt werden können. Sie weisen auch keine derartige Form auf, daß Tragböcke für die Radfedern in beliebiger Lage angeordnet werden. könnten.
  • Bekannt sind weiterhin ganze Wagenkasten mit in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden, aus aus Blechen gebogenen Profilen zusammengesetzten unteren Teilen, welche aber, soweit es sich um Seitenteile handelt, in Verbindung mit den. übrigen Wagenkastenteilen, längsträgerartig wirken. Einesteils bestehen diese Längsteile aber aus dünnem Blech, welches zur Erzielung einer ausreichenden Formstabilität mit inneren Stützen versehen, werden muß und daher für sich allein und ohne die Mitwirkung anderer Wagenkastenteile auch nicht zum Tragen. von Federtragmitteln geeignet ist, andererseits sitzen auch dabei die Verbindungsstellen der diese Längsteile bildenden Bleche sämtlich oder teilweise weit entfernt von der neutralen Zone des Gebildes, so daß auch hier ungünstige Beanspruchungen gerade der Verbindungsstellen unvermeidlich sind. Es ist bei dieser Bauart auch nicht bekannt, zur Aufnahme von Federbockträgern eine deren Anbringung in beliebiger Lage der Länge nach ermöglichende Fläche dieser längsträgerartigen Wagenkastenteile vorzusehen; diese sind vielmehr an den Stellen, wo die Federtrageinrichtungen sitzen sollen, unterbrochen und durch eine eigene Tragkonstruktion für die Federtrageinrichtung überbrückt.
  • Bekannt sind weiterhin Fahrgestelle, deren Längsträger in erheblichem Abstand übereinander angeordnete, im Grundriß gleich lange Längseinzelteile aus Profilschienen enthalten. Die Notwendigkeit, diese Längseinzelteile durch besondere Stützen zu verbinden, macht das Fahrgestell teuer und schwer, und die unteren Längseinzelteile für sich würden für die Anbringung von Federbockträgern verhältnismäßig wenig fest sein.
  • Bekannt sind ferner geschlossene Rundrohre als Längsträger in Fahrgestellen.. Diese sind aber ein unnötig teures Baumaterial und zur Anbringung irgendwelcher weiterer Fahrgestell- und Fahrzeugteile weniger geeignet als ebenflächige Längsträger.
  • Bekannt ist es bei der Fahrzeuglänge nach verlaufenden Tragkonstruktionen an Fahrzeugen endlich., an Eisenbahn-Drehgestellen seitlich anzubringende Tragrahmen für endseitig daran, anzuordnende. Achsbüchsen aufzubauen aus einem oberen, nach unten offenen U-förmigen Teil und einem endseitig mit diesem durch gegen den Oberteil offene U-förmige Enden zu verbindenden, in der Mitte stark nach unten durchgebogenen unteren Teil. Diese Teile haben. aber sowohl von der Seite wie im Grundriß gesehen und in der Querschnittsform wechselnd eine Gestaltung, welche zu ihrer Herstellung teure Werkzeuge und Bearbeitungsgänge nötig macht. Außerdem handelt es sich dabei nicht um ein Fahrgestell, sondern um dasselbe infolge ihrer teuren Bauart stark verteuernde Fahrgestellteile.
  • Was die. Mittel zur Anbringung von Radfedern betrifft, so ist es bekannt, Federböcke:, also die die Federn unmittelbar fassenden Bauteile, mit seitlichen Anschlagslappen an Fahrgestell-Längsträgern zu befestigen. Das ergibt sehr wenig Änderungsmöglichkeiten hinsichtlich der Radgröße. Es ist andererseits bekannt, die Federböcke zu befestigen an aus Profilmaterial bestehenden Federtragböcken. Hierbei fehlt aber der seitliche Halt an den Seitenflächen von Fahrgestell-Längsträgern, so daß diese Konstruktionen, auch in Anbetracht der erheblichen Ausladung solcher Federtragböcke über die Längsträger-Unterseite, nach der Fahrzeugseite eine geringe Festigkeit aufweisen. Bei der mit unteren längs verlaufenden, Teile eines Wagenkastens bildenden trägerähnlichen Teilen versehenen vorbekannten Bauart ist eine leichte Anpaßbarkeit der Lage: der Federtragmittel im Fahrzeuglängssinn an verschiedene Verhältnisse schon deshalb nicht gegeben, weil jede diesbezügliche Konstruktionsänderung an diesen längsträgerähnlichen Teilen wegen deren Zusammenhangs mit den übrigen Wagenkastenteilen weitgehende Änderungen auch dieser bedingen würde. Bei dem obengenannten Eisenbahn-Drehgestell endlich ist die Federanordnung und Radachslage im Längs- und Höhensinn den übrigen Teilen ganz eindeutig in nur einer einzigen möglichen Stellung zugewiesen.
  • Dem Bekannten. gegenüber besteht die Erfindung darin, daß bei einem Fahrgestell mit aus übereinander angeordneten Längsteilen bestehenden Längsträgern, bei dem der eine der Längsteile in den anderen einfaßt und an den durch das Einfassen entstehenden Winkelräumen die übereinander und durchgehend eng aneinander angeordneten Längsteile durch Schweißung miteinander verbunden sind, die zusammengesetzten Längsträger im wesentlichen über ihre ganze Länge hinweg aus annähernd oder völlig gleich langen und in der Querschnittsform gleichbleibenden gegeneinander offenen Profilschienen bestehen, deren senkrechte äußere Seitenflächen von aus entsprechendem Profilmaterial hergestellten und mit ihnen durch Schweißung od. dgl. verbundenen Federbockträgern umfaßt werden.. Ein Umfassen im Sinn der Erfindung liegt auch schon vor, wenn der Federbockträger, statt wie besonders vorteilhaft aus U-Eisen hergestellt und den zugehörigen Längsträger beidseitig umfassend, bei der Herstellung des Federbockträgers z. B. aus Winkeleisen am zugehörigen Längsträger nur einseitig anliegt, ihn also seitlich nur an einer Seite umfaßt. Die Herstellung der Längsträger im wesentlichen über ihre ganze Länge hinweg aus annähernd oder völlig gleich langen und in. der Querschnittsform gleichbleibenden gegeneinander offenen Profilschienen ist für sich allein nicht als Erfindung anzusehen.
  • Durch eine solche Bauart werden. die eingangs genannten Vorteile erzielt, ohne da,ß ihr die im vorstehenden genannten Nachteile der vorbekannten Bauarten anhaften. Es ist offensichtlich, dali die erfindungsgemäße Bauart, die entweder handelsübliche oder mit einfachstem Mitteln aus starkem Blech herstellbare Profilschienen enthält, außerordentlich einfach und billig und auch mit einfacher Werkstatteinrichtung herstellbar, ferner im Verhältnis zur Festigkeit leicht ist und daß, da die Profilschienen in. beliebiger Länge abgeschnitten werden können, ohne einen. dazu nötigen. besonderen Park kostspieliger Sonderwerkzeuge beliebig verschieden, lange und tragfähige Fahrgestelle hergestellt werden können. Diese Vorteile weist die erfindungsgemäße Bauart auch auf gegenüber dem obengenannten Eisenbahn-Drehgestell mit seinen in seinem Längsverlauf in seiner Querschnittsform stark wechselnden Ober- und Untergurt, wobei der Untergurt wechselnd sogar Querschnitte von U- und W-Form hat, so daß Ober- und Untergurt für jede bestimmte Rahmenlänge nur mit kostspieligen Spezialwerkzeugen hergestellt werden können, und wobei Ober- und Untergurt mit Zwischenpfeilern ein Fachwerk bilden., sich also nicht wie die miteinander unmittelbar verschweißten Längsteile des Erfindungsgegenstandes unmittelbar gegenseitig versteifen. Auch das bekannte Eisenbahn-Drehgestell ergibt also weder die Billigkeit und Einfachheit in. Form, Herstellungsweise und Herstellungsmitteln, noch die leichte Anpaßbarkeit an verschiedene Fahrzeuglänge und Tragfähigkeit, noch die im Verhältnis zum Gewicht besonders hohe Festigkeit wie der Erfindungsgegenstand. Ferner können beim Erfindungsgegenstand die aus Profilwerkstoff hergestellten Federbockträger ebenfalls ohne besonderen Park kostspieliger Sonderwerkzeuge in. verschiedenen Höhen und daher für die verschiedensten Radgrößen ausgeführt werden, wobei beim. Profilmaterial der Federbockträger des Erfindungsgegenstandes die seitliche z. B. gegenüber den seitlichen Halteflächen bei den nicht aus Profilmaterial hergestellten Achsbüchsen des obengenannten bekannten Eisenbahn-Drehgestells große Befestigungs-und Anschlagfläche gegenüber dem infolge seines Aufbaues aus Profilschienen sehr verwindungssteifen Fahrgestellrahmen auch bei großen Höhen eine erhebliche Festigkeit ergibt. Die Federbockträger können anders als auch beim obengenannten bekannten Eisenbahn-Drehgestell mit seiner durch die Abbiegungen seines Untergurts genau vorgeschriebenen Lage seiner zwei Achsbüchsen pro Rahmenseitenteil, wenn gewünscht, auch in mehrfacher Anzahl pro Längsträger an den Längsträgern innerhalb außerordentlich weiter Grenzen ohne weiteres in verschiedenen Lagen der Länge nach, also z. B. auch in verschiedenen Abständen zwecks Verwendung verschiedener Federlängen, angeordnet werden. Die Herstellung der erfindungsgemäßen Fahrgestelle wird dabei auch in großen. Serien billiger und einfacher als die der bekannten Fahrgestelle, und insbesondere: werden auch Spezialausführungen, die vielleicht in Einzelstücken oder nur in kleiner Serie hergestellt werden sollen, dadurch außerordentlich verbilligt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können zusammengehörige Federbockträger mehrerer Längsträger durch rinnenförmige Querbleche verbunden werden. Das ergibt noch eine besondere Versteifung solcher Federbockträger und auch des Fahrgestells, insbesondere auch gegen dessen Verschiebung in waagerechter Ebene, und zwar wieder mit billigen, einfachen., von teuren Sonderwerkzeugen bei der Herstellung unabhängigen Mitteln.
  • In ebenfalls weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Sohle der Federbockträger zur Festlegung des Fußes des Federbocks gegen Verschiebung in der Waagerechten mit einer Ausnehmung, in welche der Fuß des eigentlichen Federbocks oder ein Teil dieses Fußes eingreift, versehen sein. Auch dadurch wird die Federbefestigung noch besonders sicher und fest. Derartige Ausnehmungen können z. B. Eindrückungen der Sohle des Federbockträgers bzw. dieser Sohle und eines sie umfassenden Verbindungsblechs einander gegenüberliegender Federbockträger sein, in welche Eindrückungen die ganze Fußplatte des eigentlichen Federbocks oder ein Teil, z. B, ein Ansatz derselben, eingreift, oder Durchbrechungen dieser Sohle der Federbockträger bzw. dieser und gegebenenfalls ihrer Verbindungsbleche, in welche wieder ein. Ansatz des Federbockfußes eingreift.
  • In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel eines Fahrgestells nach der Erfindung und Einzelheiten dazu dargestellt, und zwar zeigt Fig. I ein solches Fahrgestell in Seitenansicht, Fig.2 einen Grundriß dazu, mit Längsträgern entsprechend den. Fig.3 und 4, sinngemäß auch auf Fahrgestelle mit Längsträgern nach den Fig. 5 bis 8 anwendbar, Fig. 3 in größerem Maßstab einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. I von rechts nach links gesehen, Fig.4 in größerem Maßstab einen. Schnitt nach Linie C-D der Fig. I, von links nach rechts gesehen (in Fig. 3 und 4. sind die Längsträger aus U-Schienen aufgebaut), Fig. 5 einen Schnitt entsprechend Linie C-D der Fig. I in anderer Anordnung der Profilschienen, Fig. 6 in gleicher Darstellung wie, Fig. 5 einen Schnitt durch noch eine andere Anordnung von U-Schienen entsprechend Schnitt C-D in Fig. I, Fig. 7 einen. Schnitt entsprechend Linie C-D der Fig. I durch. aus Winkeleisen aufgebaute Längsschienen in einer ersten Anordnungsart der Winkeleisen, Fig. 8 einen. Schnitt entsprechend Linie C-D der Fig. I durch einen aus Winkeleisen hergestellten Längsträger in anderer Anordnungsart der Winkeleisen als bei Fig. 7, Fig. 9 einen Federbockträger nach der Erfindung mit einem Teil des zugehörigen Längsträgers in Seitenansicht, Fig. Io einen. Schnitt nach Linie D-F der Fig. 9, Fig. i i eine verbesserte Ausführungsform des Federbockträgers nach Fig.9 und io in Seitenansicht, und Fig. 12 eine Ansicht zweier zusammengehöriger Federbockträger gemäß Fig. i i, in. Fahrzeuglängsrichtung gesehen, mit Schnitt durch zugehörige Längsträger z. B. gemäß Fig. 6.
  • Die Fig.3 bis 12 sind in. erheblich größerem Maßstab dargestellt als die Fig. i und 2. In den Fig. 6 bis 8 ist jeweils nur ein Längsträger eines Fahrgestells, z. B. ein linker, gezeichnet, der gegenüberliegende ist spiegelbildlich zu denken.
  • Es bezeichnet I die Längsträger des Fahrgestells, welche aus übereinander angeordneten, allgemein mit 2 und 3 bezeichneten, durchweg eng aneinander angeordneten Profilschienen aufgebaut sind. Die gegeneinandergerichteten. Flansche dieser gegeneinander offenen Profilschienen sind mit. und 5 bezeichnet. Wie insbesondere aus den Fig. 3 bis 8 hervorgeht, sind die Flansche 4. und 5 je zweier zusammengehöriger Profilschienen. gegeneinander gerichtet und um Flanschdicke gegeneinander versetzt. In dem so entstandenen. Winkel zwischen je zwei Flansche ist die Schweißung 6 streckenweise oder besonders vorteilhaft die ganze Schienenlänge entlang angeordnet. Die Profilschienen 2, 3 sind bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel annähernd gleich lang, ihre Querschnittsform ist über ihre ganze Länge hinweg gleichbleibend, und sie weisen senkrechte äußere Seitenflächen auf.
  • Die betreffenden Flansche können sich dabei etwas übergreifen, so daß sie sich auch seitlich gegeneinander abstützen (s. Fig. 4 bis 8). In. weniger vorteilhafter, aber immer noch erfinderischer Weise können als Grenzfall des Einfassens der Profilschienen ineinander auch die unteren Kanten der oberen Flansche 4 in gleicher Höhe liegen wie die oberen Kanten der unteren Flansche 5.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegen die vorderen Enden 7 je zweier zusammengehöriger Profilschienen eine Strecke weit, z. B. um der Höhe nach Raum für ein Drehgestell 8, 9 zu schaffen, über den größten Teil der Flanschbreite hin ineinander (s. Fig. 3 und in Ansicht dargestellte Stücke? bei den Fig. 5 bis 8). Ein derartiges Ineinanderliegen kann auch am rückwärtigen. Ende des Fahrgestells vorgesehen, sein.; es können andererseits die Profilschienen 2, 3 auch über die ganze Fahrzeuglänge entsprechend dem Querschnitt C-D parallel zueinander durchlaufen.
  • Auch bei weit ineinanderliegenden Teilen der Längsträger kann die Schweißung in dem Winkel zwischen je zwei Flanschen angeordnet sein (s. Fig. 3), welche Darstellung in dieser Hinsicht sinngemäß auch für die übrigen Figuren gilt.
  • Die Fig. 3 bis 6 zeigen Aufbauweisen der Längsträger aus U-Schienen. Io, II, welche zusammen kastenförmige Längsträger ergeben. Die Fig. 7 und 8 zeigen den Aufbau aus Winkeleisen I2, welche im ganzen Längsträger von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt ergeben.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.3 und haben die einzelnen U-Schienen derart verschiedenen Querschnitt, daß die eine in die andere paßt. und zwar hat dabei die untere Profilschiene II das größere Widerstandsmoment von beiden, wodurch sich besonders günstige Festigkeitseigenschaften des ganzen Längsträgers ergeben. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind ebenfalls U-förmige Profile verwendet, welche ineinanderpassen, doch ist hier die untere Profilschiene von, der oberen umfaßt. Die Erfindungsvorteile der großen Festigkeit bei geringem Materialaufwand und der leichten Herstellbarkeit sind auch bei dieser Ausführungsform verwirklicht, wenn auch nicht in ganz so hohem Maß wie bei jener nach den. Fig. 3 und 4. wenn gewünscht, kann aber auch hier der unteren U-Schiene II das größere Widerstandsmoment gegeben werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind U-Profile von. gleicher Breite verwendet, welche im ganzen seitlich zueinander um die Flanschstärke versetzt sind. Diese Bauart hat den Vorteil des Aufbaus aus gleichen Profilen..
  • In den Fig. I, 2 und 9 bis I2 bezeichnet I3 einen Träger für die Feder I4 tragenden Federbock I5. Der Federbockträger I3 ist in annähernder U-Form erfindungsgemäß hergestellt aus einem Profilmaterial, welches sich mit seinem Steg 16 oder bei Herstellung aus Winkeleisen mit einem entsprechenden Flansch an beiden Enden des Federbockträgers an die untere Seite des zugehörigen Längsträgers I legt und diesen seitlich mit den anderen Flanschen I7 umfaßt bzw. bei Verwendung von Winkeleisen für den Federbockträger mit dem zweiten Winkeleisenflansch am Längsträger seitlich anliegt. Die Verbindung mit den Längsträgern kann wieder durch Schweißung längs der Strecken I8, I9 hergestellt sein, im Fall der Fig. 7 und 8 auch durch Nietung. Auch Punktschweißung ist möglich. Ein aus U-Eisen hergestellter Lagerbockträger kann auch das untere Profileisen I2 (Fig. 7 und 8) beiderseits umfassen.
  • Die weitflächige Anlage derartiger Federbockträger am Fahrgestell ergibt die Möglichkeit der Verbindung über lange Strecken oder Flächen hinweg und dadurch, wie durch die seitliche Festlegung durch Anschlag der Flansche an den Längsträgern, eine große Festigkeit nach allen Richtungen. Dieselbe kann noch erhöht werden durch Anordnung eines rinnenförmigen Verbindungsblechs 2o zwischen je zwei zusammengehörigen Federbockträgern I3, dessen eigene Festigkeit noch durch Abbiegungen 2I vergrößert sein kann. Die: Federbockträger I3 können der Fahrgestellänge nach in ganz beliebiger Lage angebracht werden.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 9 und Io sitzt der eigentliche Federbock I5 mit seinem Fuß 22 in einer Vertiefung 23 des Federbockträgers I3, so daß er nach allen Richtungen gegen. Verschieben in der Waagerechten gesichert ist. Ist ein Querrinnenblech 2o vorgesehen, so kann auch dieses mit einer derartigen. Vertiefung versehen sein.
  • Bei der Ausführungsform nach. den Fig. II und 12 sind das Ouerrinnenblech 2o und die Sohle 2.1 des Federbockträgers 13 je mit einer rechteckigen oder runden Durchbrechung 25 versehen, und der Fuß 22 des Federbocks 15 trägt einen beispielsweise @ dach- oder kegelförmig gezeichneten Ansatz 26, welcher durch diese Durchbrechungen hindurchgreift und so den Federbock 15 gegen Verschiebungen in der Waagerechten sichert. Diese Bauart ist auch auf die Ausführungsform nach den Fig. 9 und io anwendbar. Ist zur Verstärkung der Sohle 2q. des Federbockträgers 13 eine Verstärkungsplatte 27 vorgesehen, so kann auch diese eine entsprechende Durchbrechung 25 haben. Die Verbindung von Federbockträger I3, Federbock I5 und gegebenenfalls Rinnenblech 2o und Verstärkungsplatte 27 ist beliebig, sie kann z. B. durch Schweißung, Nietung oder Schrauben erfolgen.
  • Rein beispielsweise bezeichnen noch 28 und 29 Vorder- und Hinterräder, welche z. B. mittels der Federn 30 und I4 von den Federböcken 3I und I5 getragen werden. 32 bezeichnet einen Verbindungsrahmen für die Räder 28 mit dem Drehgestell 8, 9. Mit 33 sind beliebige seitliche Verbreiterungen und Verstrebungen des Fahrgestells bezeichnet. Ein solches kann natürlich mit den vorstehenden Erfindungsmerkmalen auch in beliebiger anderer Art aufgebaut werden, z. B. auch für lediglich einachsige Fahrzeuge u. dgl.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Fahrgestell mit aus übereinander angeordneten Längsteilen bestehenden Längsträgern, wobei der eine der Längsteile in den anderen einfaßt und an den durch das Einfassen. entstehenden Winkelräumen die übereinander und durchgehend eng aneinander angeordneten. Längsteile durch Schweißung miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengesetzten Längsträger (I) im wesentlichen über ihre ganze Länge hinweg aus annähernd oder völlig gleich langen und in der Querschnittsform gleichbleibenden gegeneinander offenen Profilschienen (2, 3) bestehen, deren senkrechte äußere Seitenflächen von aus entsprechendem Profilmaterial hergestellten und mit ihnen durch Schweißung od. dgl. verbundenen Federbockträgern (I3) umfaßt werden.
  2. 2. Fahrgestell nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengehörigem Federbockträger (I3) mehrerer Längsträger (I) durch rinnenförmige Querbleche (2o) verbunden sind.
  3. 3. Fahrgestell nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (24) der Federbockträger (I3) zur Festlegung des Fußes (22) des Federbocks (I5) gegen Verschiebung in der Waagerechten mit einer Ausnehmung versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 182 599, 465 724, 465 903, 538 444, 599 161; deutsche Patentanmeldung K I36 I8o 11/63 c; österreichische Patentschrift Nr. I49 282; französische Patentschriften Nr. 498 Ioo; 6I5 255, 75o 970, 813 915; französische Zusatzpatentschriften Nr. 24 292, 48 185; britische Patentschriften Nr. 378 481, 394 573, 43I 62o; USA.-Patentschriften Nr. 1 247 747, 1 343 682, 1 698 179, 2o65453, 2 io5 144, 2105713, 2 113 540, 2 118 365; Zeitschrift »The Autocar« vom 16. 10- 36, S.730/731.
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