DE964794C - Verfahren zur Vereinigung der Teile eines Topfmagnetsystems mit ringfoermigem Luftspalt sowie zur gleichzeitigen Zentrierung dieses Luftspaltes - Google Patents

Verfahren zur Vereinigung der Teile eines Topfmagnetsystems mit ringfoermigem Luftspalt sowie zur gleichzeitigen Zentrierung dieses Luftspaltes

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DE964794C
DE964794C DEK14635A DEK0014635A DE964794C DE 964794 C DE964794 C DE 964794C DE K14635 A DEK14635 A DE K14635A DE K0014635 A DEK0014635 A DE K0014635A DE 964794 C DE964794 C DE 964794C
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Josef Forster
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Kuhbier & Sohn C
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Kuhbier & Sohn C
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    • H04R31/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of transducers or diaphragms therefor
    • HELECTRICITY
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    • H04R2209/00Details of transducers of the moving-coil, moving-strip, or moving-wire type covered by H04R9/00 but not provided for in any of its subgroups
    • H04R2209/022Aspects regarding the stray flux internal or external to the magnetic circuit, e.g. shielding, shape of magnetic circuit, flux compensation coils
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    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/02Details
    • H04R9/025Magnetic circuit

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Description

Zur Herstellung von Lautsprechermagnetsystemen mit ringförmigem Luftspalt benutzte man bisher allgemein als Verbindungselemente Schraubenbolzen oder Kopfschrauben, welche die Anbringung von Gewindebohrungen und daher einen erhöhten Arbeitsaufwand erfordern. Außerdem entstehen bei Verwendung von Schraubenbolzen durch die überstehenden Bolzenköpfe Unebenheiten und Vorsprünge an der Außenseite des Topfmagneten, die zu unerwünschten magnetischen Streuverlusten Veranlassung geben.
Man hat auch schon vorgeschlagen, den Deckel durch Preßsitz in dem Topfboden zu befestigen. Hierbei ist aber eine sehr genaue Bearbeitung sowohl der inneren Mantelfläche des Topfes als auch des Deckels erforderlich, um einerseits einen festen Sitz und andererseits eine genügende Zentrierung des auf dem Topfboden anliegenden Magneten zu erreichen.
Eine andere bekannte Magnetbefestigung besteht darin, daß bei einem Glockenmagneten für magnetelektrische Maschinen, der aus geraden Profilstäben aus Magnetstahl und zwei an deren Enden angeordneten Jochstücken zusammengebaut ist, die mechanische Verbindung zwischen den Jochstücken und den Stäben durch Einbördeln von Rändern der Jochstücke in entsprechende Vertiefungen der Magnetstäbe hergestellt ist. Diese Verbindungsart bedingt aber eine Verformung der Magnetstäbe zwecks Herstellung der Vertiefungen, die bei den
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neueren Magnetwerkstoffen von hoher Koerzitätkraft wegen der großen Härte des Materials Schwierigkeiten verursacht, zum mindesten aber die Herstellungskosten nicht unwesentlich erhöht. Außerdem ist durch diese Vertiefungen die glatte äußere Fläche des Magnetsystems, wie sie bei Ringspaltmagnetsystemen für Lautsprecher angestrebt wird, unterbrochen.
Die Nachteile der bekannten Herstellungsmethoden werden bei dem Verfahren gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der die Polplatte bildende glockenartige Deckel lose über den Rand des Magnettopfmantels geschoben und darauf der Rand der Polplatte nach Einführen einer Lehre in den Ringspalt umgebördelt und in eine an der Außenseite des Magnettopfmantels in entsprechender Höhe angebrachte Nut oder Rille eingerollt wird. Hierdurch entsteht eine feste und vor allen Dingen dauerhafte Verbindung zwischen Topfmantel und Poldecke. Außerdem ist die Zentrierung durch das Umbördeln wesentlich vereinfacht, da der kurze Überstand des Poldeckels bedeutend schwächer gehalten werden kann als der Topfmantel. Dieser dünne Überstand schmiegt sich leicht an den Topfmantel an und nimmt die Spannungen auf, die sich beim Umbördeln ergeben. Die bei diesem Arbeitsvorgang eingesetzte Ringlehre bedingt genaueste Maßhaltigkeit des Spaltes auf sehr einfache, sichere und dauerhafte Weise durch die in radialer Richtung wirkenden Kräfte. Die Befesti'-gung des Deckels durch Einrollen in der beschriebenen Weise verbilligt auch die Herstellung derartiger Ringspaltmagnetsysteme, da nur wenige Arbeitsgänge und eine genaue Bearbeitung des Topfes nur im Bereich des Deckelrandes erforderlich sind. Auch in magnetischer Hinsicht führt das neue Verfahren zu einer sehr günstigen Bauweise, da der Kraftfluß sowohl an der Berührungsfläche zwischen der oberen Kante des Topfmantels und der Deckelplatte als auch auf der Seite im Bereich des angepreßten Glockenrandes übertreten kann. Die Umlenkung des Magnetflusses unter Vermeidung plötzlicher Übergänge und Kanten verhindert jegliche Streuung und dadurch bedingte Energieverluste. Auf diese Vorteile wird besonders beim Bau von Ringspaltmagnetsystemen für Lautsprecher in der Praxis großer Wert gelegt, um in dem Arbeitsluftspalt eine möglichst große Liniendichte zu erzielen.
Durch Versuche wurde festgestellt, daß die Feldstärke im Luftspalt eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Magnetsystems, die bei bekannten Ausführungen 7500 beträgt, auf 8200 Gauß, also· um etwa 10% anstieg. Die weitgehende Verminderung der magnetischen Verluste infolge der ernndungsgemäßen Deckelverbindung ermöglicht daher eine Einsparung an magnetischem Werkstoff, so daß die Steglänge des zur Verwendung gelangenden Dauermagneten unter Berücksichtigung von Luftspaltbreite, Induktion und Koerzitivkraft auf dem geringsten, durch Berechnung ermittelten Wert gehalten werden kann.
In der Zeichnung ist das Ausführungsbeispiel eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Topfmagnetsystems veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch ein Topfmagnetsystem,
Abb. 2 eine Draufsicht auf das System.
Der Deckel 1 des Topfmagnetsystems greift mit seinem Rand 2 auf dem ganzen Umfang glockenförmig über den Topfmantel 3. Die äußerste Kante 4 dieses Randes 2 ist umgebördelt und in eine Rille 5 des Mantels eingepreßt. Das Weicheisenpolstück 6 mit dem Magneten 7 wird durch einen zwischen der Polplatte und einem Ansatz 8 des Polstückes angeordneten Zentrierring 9 aus unmagnetischem Werkstoff gegen den Topf boden 10 angepreßt und gleichzeitig im Luftspalt 11 zentriert. Die Wandstärke des Topfmantels 3 ist etwa 5o°/o geringer als die des Topfbodens 10.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Vereinigung der Teile eines Topfmagnetsystems mit ringförmigem Luftspalt und zur gleichzeitigen Zentrierung dieses Luftspaltes, dadurch gekennzeichnet, daß der die Polplatte bildende glockenartige Deckel lose über den Rand des Magnettopfmantels geschoben und darauf der Rand der Polplatte nach Einführen einer Lehre in den Ringspalt umgebördelt und in eine an der Außenseite des Magnettopfmantels in entsprechender Höhe angebrachte Nut oder Rille eingerollt wird.
    in Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 898 643; österreichische Patentschrift Nr. 141 001; schweizerische Patentschrift Nr. 101 507; britische Patentschrift Nr. 317 169.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 525/41«! 5.57
DEK14635A 1952-06-26 1952-06-26 Verfahren zur Vereinigung der Teile eines Topfmagnetsystems mit ringfoermigem Luftspalt sowie zur gleichzeitigen Zentrierung dieses Luftspaltes Expired DE964794C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH101507A (de) * 1921-11-11 1923-10-01 Bosch Robert Ag Glockenmagnet für magnetelektrische Maschinen und Apparate.
GB317169A (en) * 1928-06-12 1929-08-15 Frederick William Lanchester Improvements relating to the field magnets of microphones, loud speakers and the like
AT141001B (de) * 1931-09-12 1935-03-11 Magyar Wolframlampa Gyar Kreme Mehrteiliger Topfmagnet.
DE898643C (de) * 1943-01-16 1953-12-03 Deutsche Edelstahlwerke Ag Ringspaltmagnetsystem

Patent Citations (4)

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