DE971167C - Umschaltbarer UEberlagerungsempfaenger, bei dem fuer den Empfang im Rundfunkwellenbereich und der UKW-Schwingungen verschiedene Lautstaerkeregelschaltungen vorgesehen sind - Google Patents
Umschaltbarer UEberlagerungsempfaenger, bei dem fuer den Empfang im Rundfunkwellenbereich und der UKW-Schwingungen verschiedene Lautstaerkeregelschaltungen vorgesehen sindInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
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Description
Die Erfindung betrifft einen umschaltbaren Überlagerungsempfänger,
der zumindest in der Mischstufe und einer Zwischenfrequenzstufe mit Regelröhren bestückt ist und bei dem für den Empfang
der langwelligen Schwingungen und für den Empfang der UKW-Schwingungen verschiedene Regelschaltungen
vorgesehen sind. Die Erfindung betrifft insbesondere Schaltungen zur automatischen Lautstärkeregelung
von Rundfunk- und Fernsehempfangsgeräten, die für den wahlweisen Empfang von frequenzmodulierten und amplitudenmodulierten
Sendungen eingerichtet sind.
In letzter Zeit sind Geräte entwickelt worden, die außer den üblichen Rundfunkwellenbereichen
auch frequenzmodulierte Übertragungen (FM) im Ultrakurzwellenbereich (UK) oder Fernsehübertragungen
mit frequenzmoduliertem Begleitton aufnehmen. Bei derartigen Geräten wird durch eine
Wellenbereichschaltung die Umschaltung von AM-auf FM-Empfang vorgenommen. Hinsichtlich der
selbsttätigen Lautstärkeregelung werden dabei zweckmäßig besondere Maßnahmen getroffen, um
bei beiden Empfangsarten eine einwandfreie Regelung zu erhalten. Es sind Schaltungen bekannt, die
verschiedene Regelspannungsquellen bei Empfang im Rundfunkwellenbereich und UKW-Empfang
aufweisen, und es ist auch bekannt, die Regelung in der Mischstufe vorzunehmen. Die Regelspannungen
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werden entsprechend dem verwendeten Empfangs bereich und der Modulationsart umgeschaltet. Die
Erfindung soll insbesondere die Aufgabe lösen, eine Umschaltung der Wellenbereiche vornehmen zu
können, ohne daß in den Regelkreisen zusätzliche Umschaltungen oder Schaltelemente erforderlich
werden. Gleichzeitig soll aber die Regelung den verschiedenartigen Empfangsbedingungen und Empfangsschaltungen
angepaßt sein. ίο . Beim Empfang der Ultrakurzwellen ist nämlich
der Laufzeitstrom in der Mischröhre immerhin schon so beträchtlich, daß er nicht mehr zu vernachlässigen
ist. Er durchfließt den Gitterableitwiderstand und spannt dadurch das Gitter negativ
vor. Bei Empfängern für Mittel- und Kurzwellenbereiche sind Gitterableitwiderstände von ι MOhm
üblich. Diese würden aber bei UKW-Empfang eine so hohe negative Gittervorspannung ergeben, daß
die Konversionssteilheit der Mischröhre merklich zurückgeht. Es sind daher beim Empfang von
Ultrakurzwellen kleinere Ableitwiderstände erforderlich.
Es sind nun auch Schaltungen bekannt, bei denen bei nicht geregelter Mischröhre, im Falle des
UKW-Empfangs ein niederohmiger Gitterableitwiderstand für die Mischröhre verwendet wird.
Die Erfindung zeigt eine Schaltung, bei der sowohl die Mischröhre wie auch die Zwischenfreqenzröhre,
und zwar sowohl bei AM-Empfang im Rundfunkwellenbereich wie bei UKW-FM-Empfang durch verschiedene Lautstärkeregelschaltungen
geregelt werden können. Der erfindungsgemäß umschaltbare Überlagerungsempfänger ist
dadurch gekennzeichnet, daß ohne zusätzlichen Schalteraufwand bei UKW-Empfang die einem
niederohmigen Regelkreis entnommene Regelspannung über einen kleineren Gitterableitwiderstand,
als es bei Empfang im Rundfunkwellenbereich der Fall ist, dem Gitter der für beide Betriebsarten gemeinsamen
Mischröhre zugeführt wird, und daß der hochohmige Gitterableitwiderstand, über den
bei Empfang im Rundfunkwellenbereich die Regelspannung zugeführt wird, derart eingeschaltet
bleibt, daß die Regelspannung über die bei solchem Empfang eingeschalteten Regelwiderstände den
regelbaren Zwischenfrequenzverstärkerröhren zugeleitet wird.
Die Anordnung hat den Vorteil, daß diese Regelspannung dann auch über die sowohl bei AM-Empfang
als auch bei FM-Empfang eingeschalteten hochohmigen Regelwiderstände an die geregelte
Zwischenfrequenzröhre gelangt, ohne daß eine weitere Umschaltung der Regelkreise notwendig ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es handelt sich dabei um
ein umschaltbares Gerät mit der Mischröhre 1, einer Zwischenfrequenzverstärkerröhre 2, einer
zweiten Zwischenfrequenzstufe 3, einem Ratio^ detektor 4 sowie einem Niederfrequenzverstärker 5.
Beim Empfang der normalen Rundfunkwellenbereiche wird die Empfangsschwingung von der
Antenne 6 über übliche Vorkreise und einen Schalter 7 dem Gitter der Mischröhre 1 zugeführt. Die
Zwischenfrequenz wird in der Röhre 2 verstärkt und gleichgerichtet, und die Niederfrequenz über
einen Lautstärkeregler 17 der Röhre 5 zugeleitet. Beim Empfang von Ultrakurzwellen wird die
Antenne 8 benutzt. Nach einer Verstärkung der Hochfrequenz in einer Röhre 9 gelangt die Hochfrequenz
über den Schalter 7 zur Mischröhre 1. Die Zwischenfrequenz der UKW, die in der Größenordnung
von 10 MHz liegt, wird über den Schalter 18 der Röhre 2 zugeführt, in den Röhren 2 und 3
verstärkt und im Ratiodetektor demoduliert. Von hier wird die Niederfrequenz der Röhre 5 über den
Schalter 19 direkt oder unter Umständen auch in einer Reflexschaltung über die Röhre 9 zugeleitet.
Die Regelspannung wird beim Empfang der üblichen Rundfunkwellenbereiche an einem Widerstand
10 abgegriffen, der an die eine Gleichrichterstrecke der Röhre 2 angeschlossen ist, und dem Eingangsgitter
der Röhre 2 und der Mischröhre 1 zugeführt. Die Widerstände 11, 12 und 13 haben die
Größenordnung von 1 MOhm. Beim Übergang auf UKW-Empfang wird der Schalter 7 nach oben gelegt.
Hierdurch wird der Eingangskreis der Mischröhre mit einem Spannungsteiler verbunden, der an
dem Ratiodetektor eine Regelspannung abgreift und aus zwei Widerständen 14 und 15 von je
10 kOhm besteht. Der Widerstand 16 für die Siebung der FM-Regelspannung hat eine Größe von
S kOhm. Die Regelspannung wirkt sich bei dieser Schaltung nicht nur auf das Eingangsgitter der
Mischröhre 1 aus, sondern auch über den Widerstand 13 und 12 (die bisher nur für die AM-Regelung
bestimmt waren) auf die Zwischenfrequenzverstärkerröhre 2. Eine solche doppelte Regelung
ist bei der hohen Empfindlichkeit, die beim UKW-Empfang gefordert wird, und der dadurch bedingten
Übersteuerungsgefahr zweckmäßig.
Für den Umschaltvorgang sind lediglich die Schalter 7, 18 und 19 erforderlich, die sowieso· für
die Umschaltung auf den UKW-Bereich vorgesehen sind.
»
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Umschaltbarer Überlagerungsempfänger, der zumindest in der Mischstufe und einer Zwischenfrequenzstufe mit Regelröhren bestückt ist und bei dem für den Empfang von Schwingungen im Rundfunkwellenbereich und für den Empfangjder UKW-Schwingungen verschiedene Lautstärkeregelschaltungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ohne zusätzlichen Schalter auf wand bei UKW-Empfang die einem niederohmigen Regelkreis entnommene Regelspannung über einen kleineren Gitterableitwiderstand (20)', als es bei Empfang im Rundfunkwellenbereich der Fall ist, dem Gitter der für beide Betriebsarten gemeinsamen Mischröhre (1) zugeführt wird, und daß der hochohmige Gitterableitwiderstand (13), über den bei Empfang im Rundfunkwellenbereich dieRegelspannung zugeführt wird, derart eingeschaltet bleibt, daß die Regelspannung über die bei solchem Empfang eingeschalteten Regelwiderstände (13, 12) den regelbaren Zwischenfrequenzverstärkerröhren zugeleitet wird.
- 2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gitterkreis der Mischröhre bei UKW-Empfang ein Gitterableitwiderstand (20) in der Größenordnung von 2okOhm liegt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Radio Magazin, März 1951, S. 81;
Manual of 1949 Most-Often Needed Radio Diagrams, S. 97.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© SW 686/33 1ß. 5»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB15499A DE971167C (de) | 1951-06-21 | 1951-06-21 | Umschaltbarer UEberlagerungsempfaenger, bei dem fuer den Empfang im Rundfunkwellenbereich und der UKW-Schwingungen verschiedene Lautstaerkeregelschaltungen vorgesehen sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB15499A DE971167C (de) | 1951-06-21 | 1951-06-21 | Umschaltbarer UEberlagerungsempfaenger, bei dem fuer den Empfang im Rundfunkwellenbereich und der UKW-Schwingungen verschiedene Lautstaerkeregelschaltungen vorgesehen sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE971167C true DE971167C (de) | 1958-12-18 |
Family
ID=6958459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB15499A Expired DE971167C (de) | 1951-06-21 | 1951-06-21 | Umschaltbarer UEberlagerungsempfaenger, bei dem fuer den Empfang im Rundfunkwellenbereich und der UKW-Schwingungen verschiedene Lautstaerkeregelschaltungen vorgesehen sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE971167C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1076198B (de) * | 1951-10-13 | 1960-02-25 | Philips Nv | Umschaltbarer UEberlagerungsempfaenger mit einer Mehrgitter-Mischroehre |
-
1951
- 1951-06-21 DE DEB15499A patent/DE971167C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1076198B (de) * | 1951-10-13 | 1960-02-25 | Philips Nv | Umschaltbarer UEberlagerungsempfaenger mit einer Mehrgitter-Mischroehre |
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