DE949574C - Schaltung fuer Rundfunkgeraete zum wahlweisen UEberlagerungsempfang amplitudenmodulierter Mittel-, Lang- oder Kurzwellen einerseits oder frequenz- bzw. amplitudenmodulierten Ultrakurzwellen andererseits mit getrennten Mischstufen - Google Patents

Schaltung fuer Rundfunkgeraete zum wahlweisen UEberlagerungsempfang amplitudenmodulierter Mittel-, Lang- oder Kurzwellen einerseits oder frequenz- bzw. amplitudenmodulierten Ultrakurzwellen andererseits mit getrennten Mischstufen

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DE949574C
DE949574C DES20712A DES0020712A DE949574C DE 949574 C DE949574 C DE 949574C DE S20712 A DES20712 A DE S20712A DE S0020712 A DES0020712 A DE S0020712A DE 949574 C DE949574 C DE 949574C
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DE
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DES20712A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Buchta
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04B—TRANSMISSION
    • H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/005—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission adapting radio receivers, transmitters andtransceivers for operation on two or more bands, i.e. frequency ranges
    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D5/00—Circuits for demodulating amplitude-modulated or angle-modulated oscillations at will
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04B—TRANSMISSION
    • H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06—Receivers
    • H04B1/16—Circuits
    • H04B1/26—Circuits for superheterodyne receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

  • Schaltung für Rundfunkgeräte zum wahlweisen Uberlagerungsempfang amplitudenmodulierter Mittel-, Lang- oder Kurzwellen einerseits oder frequenz- bzw. amplitudenmodulierten Ultrakurzwellen andererseits mit getrennten Mischstufen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für Rundfunkgeräte zum wahlweisen Überlagerungsempfang amplitudenmodulierterMittel-, Kurz-und Langwellen oder vorzugsweise frequenz- oder amplitudenmodulierter Ultrakurzwellen. Es sind verschiedene Schaltungen für derartige Rundfunkempfänger bekanntgeworden, denen jedoch mancherlei Mängel anhaften. Es werden z. B. für den UKW-Empfang Röhren benutzt, die beim Empfang von Kurz-, Mittel- und Langwellen, außer Betrieb sind; dies bedeutet einen erhöhten Aufwand und Stromverbrauch, sofern nicht besondere Mittel zur Abschaltung der nicht benutzten Röhren vorgesehen sind. Bei anderen, bekannten Schaltungen wird vom Prinzip der Reflexverstärkung Gebrauch gemacht, indem bei UKW-Empfang beispielsweise die zur Hochfrequenzverstärkung oder eine zur Zwischenfrequenzverstärkung benutzte Röhre gleichzeitig zur Niederfrequenzverstärkung herangezogen wird. Die Anwendung des Reflexprinzips bringt jedoch die Gefahr von Verzerrungen und Instabil.itäten mit sich. Besonders ungünstig sind in dieser Hinsicht bekanntgewordene Schaltungen, bei denen beim Empfang ein und desselben Wellenbereiches einerseits eine Röhre in Reflexschaltung mehrfach ausgenutzt wird, während andererseits eine oder mehrere Röhren gleichzeitig keine Funktion ausüben. Die erfindungsgemäße Schaltung zeichnet sich dadurch aus, daß zur Niederfrequenzverstärkung bei Mittel-, Lang- oder Kurzwellenempfang eine Röhre, z. B. Pentode, verwendet wird, die bei UKW-Empfang als vorzugsweise additive Mischröhre arbeitet, daß ferner bei UKW-Empfang eine in den anderen Bereichen zur multiplikativen Mischung dienende Mehrgitterröhre, z. B. Hexode, als Zwischenfrequenzverstärkerröhre geschaltet ist und d.aß ein gegebenenfalls in Verbindung mit der Mehrgittermischröhre als Oszillator verwendetes Röhrensystem, z. B. Triode, bei UKW-Empfang als Niederfrequenzverstärkerröhre wirkt. Bei der neuen Schaltung sind sowohl beim Empfang von Frequenzen des UKW- als auch des Kurz-, Mittel-und Langwellenbereiches sämtliche Röhren in Funktion, ohne daß vom Prinzip der Reflexverstärkung Gebrauch gemacht wird.
  • Es ist eine Anordnung zum wahlweisen Empfang amplitudenmodulierter bzw. frequenzmodulierter Schwingungen bekanntgeworden, bei der verschiedene Schaltungsteile beiden Empfangsarten gemeinsam sind. Diese Anordnung dient jedoch nur zum Empfang von amplituden- oder frequenzmodulierten Schwingungen ein und derselben Frequenz. Eine weiter bekanntgewordene Schaltung für Radiogeräte nutzt bei unzure.ichen.der NF-Verstärkung des Empfängers auch die Hoch- und Zwischenfrequenzverstärkerstufen zur niederfrequenten Verstärkung aus, um mit dem Gerät auch die verhältnismäßig kleinen Spannungen eines Mikrofons oder eines Tonabnehmers mit ausreichender Lautstärke wiedergeben zu können. Ein wahlweiser Empfang von amplituden- oder frequenzmodulierten Frequenzen verschiedener Bereiche ist mit dieser bekannten Schaltung jedoch nicht möglich.
  • Die erfindungsgemäße Schaltung eignet sich besonders für billige Empfänger, so ist es z. B. möglich, mit vier Röhren ein Gerät mit guter Empfindlichkeit und Trennschärfe für Rundfunk- und UKW-Empfang zu bauen. Die Zahl der Röhren ist dabei gegenüber einem Empfänger ohne UKW-Bereich nicht erhöht. Zudem besitzt die Wahl einer additiven Mischstufe für UKW den Vorteil eines geringen Rauschens, so daß ein günstiges Verhältnis von Signalstärke zum Rauschpegel erhalten wird. Für alle Empfangsbereiche kann eine gemeinsame Gleichrichterstufe vorgesehen sein, die bei UKW-Empfang mit Flankendemodulation arbeitet.
  • Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten werden an Hand des in der Figur dargestellten Schaltungsbeispiels erläutert.
  • Die Figur zeigt das Schaltbild eines Empfängers, der mit einer HF-Pentode, einer Triode-Hexode, einer HF-Pentode mit Diodenstrecke und einer Endpentode bestückt ist. Die Kontakte des Wellenbereichschalters befinden sich in der Stellung für UKW-Empfang. Die beiden, beispielsweise mittels Variometer abstimmbaren. Schwingkreise i und 2 bilden für die von der Antenne über den Antennenkreis 3 in das Gerät gelangende UKW-Energie eine additive Mischschaltung. Der Oszillatorkreis 2 isi mit dem Steuergitter und dem Schirmgitter der HF-Pentode q. verbunden. Das Steuergitter steht über den Widerstand 5 und den Kontakt 6 des Wellenschalters mit Masse in Verbindung. Die Schirmgitterspannung wird über den ebenfalls geschlossenen Kontakt 7 des Wellenschalters und den Widerstand 8 dem Schirmgitter zugeführt. Die Anodenspannung gelangt über einen weiteren. Kontakt 9 des Wellenschalters und den Schwingungskreis io, der auf eine Zwischenfrequenz von. beispielsweise 10,7 MHz abgestimmt ist, an die Anode der Röhre 4.. Die verstärkte ZF liegt über den Kondensator i i und den Wellenschalterkontakt 12 am ersten Steuergitter des als erste ZF-Verstärkerstufe dienenden Hexodensystems der Röhre 13. Die Kathode dieser Röhre liegt an Masse, die Schirmgitterspannungen werden über einen Widerstand i4., der über den Kondensator 15 nach Masse abgeblockt ist, zugeführt. Die verstärkte ZF wird vom Anodenkreis dieser Röhre durch die Spule 16 in den ebenfalls auf die mittlere ZF abgestimmten Schwingungskreis 17 eingekoppelt, der seinerseits mit dem Steuergitter des als zweite ZF-Verstärkerstufe dienenden Pen.todensystems der Röhre 18 verbunden ist. Die Kathode dieser Röhre liegt an Masse, während ihrem Steuergitter eine Regelspannung R zugeführt wird. Die weiter verstärkte ZF gelangt über die Spule i9 im Anodenkreis der Röhre 18 zum Schwingungskreis 2o, der einerseits mit der Anode der Dioden:strecke der Röhre 18, andererseits über den Widerstand 21 mit Masse verbunden ist.
  • Der Schwingungskreis 2o ist so abgestimmt, daß die unmodulierte ZF auf dem mittleren geradlinigen Teil der Schwingkreiskurve liegt. Die frequenzmodulierte ZF wird auf dieser Flanke in eine amplitudenmod.ulierte ZF umgewandelt und diese durch die Diodenstrecke gleichgerichtet. Die Niederfrequenz wird über einen Widerstand 22 und einen. Kondensator 23 dem Potentiometer 24 zugeführt, das als Lautstärkeregler dient. Die am Potentiometer 24 abgegriffene Spannung gelangt über den Wellenschalterkontakt 25 in den aus den Widerständen 26 und 27 gebildeten Gitterkreis des Triodensystems der Röhre 13. Die NF-Spannung wird in diesem System verstärkt und über den Wellenschalterkontakt 28 sowie den Kondensator 29 und den Widerstand 3o dem Steuergitter der Endpentode 3 i zugeführt. Die Gittervorspann.ung für die Endröhre wird beispielsweise im Netzteil erzeugt und dem Steuergitter über den. Widerstand 32 zugeführt. Der Lautsprecher 33 ist mittels des Übertragers 34 an die Anode der Röhre 3 1 angeschlossen. Die beschriebene Schaltung weist somit zwei ZF-Verstärkerstufen für UKW auf, wodurch in Verbindung mit der Flankendemodulation eine hohe Empfindlichkeit gewährleistet ist.
  • Für den Empfang im Rundfunkwellenbereich wird z. B. die UKW-Antenne benutzt und die Antennenspannung über den Mittelabgriff einer Spule 35 im Antennenkreis 3 abgegriffen. Für die Ankopplung des Antennenkreises an den Vorkreis findet ein an sich bekannter Spulensatz 36 Anwendung, der mit den erforderlichen Umschaltkontakten zum wahlweisen Einschalten des Kurz-, Mittel-und Langwellenbereiches. versehen ist, zur Abstimmung dient ein Kondensator 37. Der Vorkreis ist über den jetzt nach unten gelegten Kontakt 12 des Wellenschalters mit dem ersten Steuergitter des Hexodensystems der Röhre 13 verbunden. Zur Schwundregelung ist eine Regelspannung R vorgesehen. Der Triodenteil der Röhre 13 bildet in Verbindung mit dem Spulensatz 38 und dem Drehkondensator 39 eine Oszillatorschaltung, deren Schwingungen über den Wellenschalterkontakt 40 dem zweiten Steuergitter des Hexod.ensystems der Röhre 13 zugeführt werden. Zur Erzeugung der Gittervorspannung für das Triode:nsystem dient der Kondensator 41 in Verbindung mit dein Widerstand 26, der mit seinem einen Ende über den Wellenschalterkontakt 42 an Masse liegt. Gleichzeitig sind die Wellenschalterkontakte 43 und 44 geschlossen, um ein einwandfreies Arbeiten des Oszillators zu ermöglichen. Die durch. multiplikative Mischung in der Röhre 13 entstehende ZF von beispielsweise 468 KHz gelangt über ein zweikreisiges Bandfilter 45 zum Pentodensystem der Röhre 18, wird dort verstärkt und über ein weiteres zweikreisiges Bandfilter 46 der Diodenstrecke dieser Röhre zur Gleichrichtung zugeführt. Die am Potentiometer 24 abgegriffene Niederfrequenz liegt über dem nach oben gelegten Schaltkontakt 25 des Wellenschalters an, dem aus den, Widerständen 5 und 47 gebildeten Gitterkreis der Röhre q.; die Schaltverbindung des Kontaktes 6 des Wellenschalters ist dabei geöffnet. Die Röhre q. arbeitet als Niederfrequenzverstärkerröhre; die erforderliche Verbesserung der Siebung ihrer Schirmgittervorspannung wird durch das aus Widerstand q.8 und Kondensator 49 bestechende Siebglied erreicht, welches durch Öffnen des Kontaktes 7 eingeschaltet wird. Im Anodenkreis der Röhre q. wird durch Öffnen des Wellenschalterkontaktes 9 der Widerstand So eingeschaltet und die verstärkte Niederfrequenzspannung über den Kontakt 28 der Endröhre 31 zugeführt. Die beschriebene Wirkungsweise der Schaltung bei KML-Empfang zeigt, daß das erfindungsgemäße Gerät auch in diesen Empfangsbereichen eine ausreichende Empfindlichkeit und Trennschärfe aufweist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Rundfunkgeräte zum wahlweisen Überlagerungsempfang amplitudenmodulierter Mittel-, Lang- oder Kurzwellen einerseits oder frequenz- bzw. amplitudenmodulierter Ultrakurzwellen andererseits mit getrennten Mischstufen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Niedertequenzverstärkung bei Mittel-, Lang- oder Kurzwellenempfang eine Röhre, z. B. Pentode, verwendet wird, die bei UKW-Empfang als vorzugsweise additive Mischröhre arbeitet, daß ferner bei UKW-Empfang eine in den anderen Bereichen zur multiplikativen Mischung dienende Mehrgitterröhre, z. B. Hexode, als Zwischenfrequenzverstärkerröhre geschaltet ist und daß ein gegebenenfalls in Verbindung mit der Mehrgittermischröhre ass Oszillator verwendetes Röhrensystem, z. B. Triode, bei UKW-Empfang als Niederfrequenzverstärkerröhre wirkt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine allen Empfangsbereichen gemeinsame Zwischenfrequenzgleichrichterstufe, die bei UKW-Empfang mit Flankendemodulation arbeitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 703 666, 740 120; österreichische Patentschrift Nr. 150 747; Funkschau, 1950, Heft 5, S. 70, Heft 15, S. 235 bis 238, Heft 17, S. 277 und 278; Radio-Mentor, 1950, S. 384 bis 386 und 403 bis q.o6.
DES20712A 1950-10-31 1950-10-31 Schaltung fuer Rundfunkgeraete zum wahlweisen UEberlagerungsempfang amplitudenmodulierter Mittel-, Lang- oder Kurzwellen einerseits oder frequenz- bzw. amplitudenmodulierten Ultrakurzwellen andererseits mit getrennten Mischstufen Expired DE949574C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT150747B (de) * 1934-09-29 1937-09-25 Gustav Ganz & Co Verfahren und Schaltung Verwendung von Radiogeräten od. dgl.
DE703666C (de) * 1934-08-12 1941-03-13 Licht Und Kraft Akt Ges Empfangsgeraet fuer mehrere Wellenbereiche
DE740120C (de) * 1940-05-27 1943-10-13 Telefunken Gmbh Anordnung zum wahlweisen Empfang amplitudenmodulierter bzw. frequenzmodulierter Schwingungen

Patent Citations (3)

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