DEC0009363MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Mai 1954 Bekaimtgemacht am 23. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung von Estern der allgemeinen Formel
R-NH-
-CO-(O-CH2-CH2)^-OR'
und ihrer Salze, worin Reinen Alkyl-, Cycloalkyl-
oder Oxaalkykest mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen, R' Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest, vorzugsweise
einen Methylrest bedeutet und η für eine ganze Zahl von 8 bis 12 steht, oder Gemische
solcher Ester, worin η einen Durchschnittswert von 8 bis 12 bedeutet, welche Gemische frei, von wesentlichen Mengen von Estern obiger Formel mit von
8 bis 12 verschiedenen Werten für η sind.
Die neuen Ester zeigen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So besitzen sie einen ausgeprägten
lokalanästhetischen Effekt, insbesondere wirken sie selektiv auf die Dehnungsrezeptoren der
Lunge. Sie sollen als Heilmittel, vorzugsweise als Hustenmittel verwendet werden. Bezüglich dieser
Verwendung weisen die neuen Verbindungen wesentliche Vorteile auf gegenüber solchen, in denen
η niederere oder höhere Zahlen darstellt.
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Die neuen Ester werden folgendermaßen hergestellt:
So kann man Benzoesäuren der allgemeinen Formel
R-NH-/
COOH
gegebenenfalls in Form ihrer reaktionsfähigen Derivate, direkt oder stufenweise in ihre Ester mit
Polyglykolen der allgemeinen Formel
H— (O — CH2CH2)„—OR'
überführen, wobei R, R' und η die genannte Bedeutung besitzen.
Ein direktes Verfahren besteht z. B. darin, daß man Benzoesäuren der obigen allgemeinen Formel
R-NH-
COOH
gegebenenfalls in Form ihrer reaktionsfähigen Derivate mit Polyglykolen der allgemeinen Formel
H—(O—CH8—CH2)B—OR'
worin R' und η die genannte Bedeutung besitzen,
gegebenenfalls in Form ihrer reaktionsfähigen Derivate umsetzt. Man kann dabei so vorgehen,
daß man entsprechende Benzoesäuren direkt mit den genannten Polyglykolen, vorteilhaft unter Verwendung
der üblichen Veresterungskatalysatoren, umsetzt oder daß man die Benzoesäuren z. B. in
Form ihrer Anhydride, Halogenide oder Ester leichtflüchtiger Alkohole, wie des Methanols, mit
den genannten Polyglykolen, mit Vorteil in Anwesenheit basischer Kondensationsmittel, wiePyridin,
Metallalkoholate!!, gegebenenfalls solchen der entsprechenden Polyglykole selbst, umsetzt. Man
kann aber auch Metallsalze der entsprechenden Benzoesäuren mit reaktionsfähigen Estern der
Polyglykole, insbesondere solcher mit starken anorganischen oder organischen Säuren, wie der Halogenwasserstoffsäuren
oder Sulfonsäuren, wie organischen Sulfonsäuren, ζ. B. der Äthan- oder Toluolsulfonsäure, umsetzen.
Ein stufenweises Verfahren besteht darin, daß man Glykolester der allgemeinen Formel
R-NH-
-CO-(O- CH2- CH2)m — OH
vorzugsweise in Form ihrer Metallsalze oder reaktionsfähigen Ester mit Alkoholen der allgemeinen
Formel
H—(O — CH2 — CH2)p — OR'
vorzugsweise in Form .. ihrer reaktionsfähigen Ester bzw. Metallsalze veräthert, wobei m und p
ganze Zahlen sind, die die Bedingungen m -\- p = η
erfüllen und R, R' und η die genannten Bedeutungen haben.
Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, daß man in Verbindungen der allge- 6s
meinen Formel
-CO — (O — CH2- CH2)m — 0 — R'
worin R' und η die genannten Bedeutungen besitzen und die frei sind von wesentlichen Mengen solcher
Verbindungen mit von 8 bis 12 abweichenden Werten für η und R1 einen in die Gruppe R—NH<—
überführbaren Rest bedeutet, wobei R die genannte Bedeutung hat, R1 in die Gruppe R—NH— überführt.
So kann man z. B. eine freie Aminogruppe in an sich bekannter Weise in eine Monoalkyl-,
Monocycloalkyl- oder Monooxaalkyl-aminogruppe mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen überführen, z. B.
durch Umsetzung mit reaktionsfähigen Estern entsprechender Alkohole. Man kann aber auch eine
Verbindung mit einer freien Aminogruppe oder Nitrogruppe in Gegenwart der entsprechenden
Oxoverbindungen reduktiv alkylieren.
Die Reaktionen werden in An- oder Abwesenheit von Verdünnungs- und bzw. oder Kondensationsmitteln
oder Katalysatoren bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur in offenen oder geschlossenen
Gefäßen unter Druck durchgeführt.
Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form ihrer Basen oder Salze.
Aus. den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien Basen hergestellt werden, von welchen
sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Herstellung von therapeutisch verwendbaren Salzen
geeignet sind, die Salze gewinnen lassen.
Bemerkenswert ist, daß die neuen Ester in der Regel eine beträchtliche Löslichkeit in Wasser aufweisen.
Diese Lösungen besitzen das Charakteristikum, sich beim Erwärmen bei einer bestimmten,
von der Konzentration abhängigen Temperatur zu trüben. Dieser an einer io°/oigen Lösung bestimmte
Temperaturwert wird als der Trübungspunkt bezeichnet und stellt eine physikalische Kon-
stante für die betreffende Verbindung dar. Die Trübung ist reversibel; beim Abkühlen klärt sich
die Lösung wieder.
Die als Ausgangssubstanzen genannten Verbindungen sind bekannt oder lassen sich nach an sich
bekannten Methoden herstellen.
Die Erfindung wird in den nachstehenden. Beispielen beschrieben. Zwischen Gewichtsteil und
Volumteil besteht die gleiche Beziehung wie zwischen Gramm und Kubikzentimeter. Die Temperaturen
sind in Celsiusgraden angegeben.
2,5 Gewichtsteile p-Hexylaminobenzoesäureäthylester
werden mit 8 Gewichtsteilen Octaäthylenglykolmonomethyläther in ein verschlossenes Reaktionsgefäß
gebracht, welches mit einem regulierbaren Einlauf für Lösungsmittel und mit einem
Anschluß zum Abdestillieren im Vakuum verbunden ist. Zur vollständigen Trocknung wird wäh-
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rend einer Stunde auf ioo bis 1050 erhitzt und bei
einem Vakuum von 12 mm Hg absolutes Xylol unter die Oberfläche der Mischung eingeleitet. Dadurch
entsteht ein ständiger Strom von Xyloldampf durch die ganze Apparatur, welcher letzte Spuren
von Feuchtigkeit und andere flüchtige Verunreinigungen,
mitreißt. Das Xylol wird in einem Kühler kondensiert. Man kühlt auf 20 bis 300 ab und gibt
0,06 Gewichtsteile Natriummethylat, gelöst in 0,6 Gewichtsteilen Methanol, zu. Darauf wird,
wiederum im Vakuum bei 100 bis 1050, Xylol
durchgeleitet, wobei alles Methanol und das sich' bei der Umesterung bildende Äthanol verdampfen.
Man läßt die Umesterung unter diesen Bedingungen vor sich gehen, bis eine Probe der Reaktionsmasse in kaltem Wasser klar löslich ist, was ungefähr
nach 2 bis 3 Stunden der Fall ist. Es ist nun in fast quantitativer Ausbeute der Ester von
p-Hexylaminobenzoesäure mit Octaäthylenglykolmonomethyläther
folgender Formel ·
C6H1
NH —/
y- co (O · CH2 · ch2)8 ο · CH3
entstanden, der noch überschüssigen Octaäthylenglykolmonomethyläther
enthält. Zur Reinigung wird in Benzol gelöst und mehrmals mit 5%iger Natriumcarbonatlösung gewaschen. Es ist zweckmäßig,
alle Waschlösungen mit frischem Benzol auszuschütteln. Der neue Ester bleibt bei dieser
Verteilung zwischen Benzol und Natriumcarbonatlösung im Benzol, der überschüssige Polyäthylenglykolmonomethyläther
und wenig braune Verunreinigungen werden von der verdünnten Natriumcarbonatlösung
aufgenommen. Durch Eindampfen der getrockneten und filtrierten Benzollösung erhält
man den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach gelben Öles, das in den meisten organischen
Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist.
Aus einer io%igen wäßrigen Lösung wird der neue Ester beim Erwärmen auf etwa 330 ausgefällt;
er geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung.
Der als Ausgangsmaterial verwendete p-Hexylaminobenzoesäureäthylester
kann auf folgende Weise hergestellt werden: 8,3 Gewichtsteile n-Hexylbroitnid werden mit 33 Gewichtsteilen
p-Aminobenzoesäureäthylester und wenig Kupferpulver während 12 Stunden bei 130 bis 1400 verrührt
und nach dem Abkühlen mit 300 Volumteilen Äther digeriert. Nach Abfiltrieren des Unlöslichen
wird die Ätherlösung mehrmals mit η-Salzsäure ausgeschüttelt und eingedampft. Der
Rückstand kristallisiert beim Abkühlen. Man erhält daraus durch Umkristallisieren aus wenig
Äthanol und aus Benzin—Benzol 1 : 1 den farblosen
Ester in reiner Form vom F. 890.
Der als Ausgangsmaterial verwendete Octaäthylenglyikol-monomethyläther
kann wie folgt hergestellt werden: 35 Gewichtsteile Natrium werden bei 90 bis ioo° in Portionen in 500 Volumteilen
Triäthylenglykol gelöst. Man läßt im Verlaufe von 7 Stunden bei 100 bis iio° Badtemperatur unter
energischem Rühren 522 Gewichtsteile Pentaäthylenglykol-monomethylätherbenzolsulfonat
eintropfen und läßt dann ohne Rühren während 20 Stunden im Ölbad von 100 bis iio° stehen
(N2-Atmosphäre).
Nach dem Abkühlen wird mit 300 Volumteilen Wasser versetzt und zusammen mit 1 1 Chloroform
gut durchgeschüttelt. Man extrahiert die wäßrige Schicht noch viermal mit je 250 Volumteilen
Chloroform. Die Chloroformextrakte extrahiert man hintereinander zweimal mit je 150 Volumteilen
Wasser. Aus den Chloroformextrakten erhält man durch Trocknen und Eindampfen 499 Gewichtsteile Rohprodukt, das man mit 100 Volumteilen
25%igem Ammoniak gut vermischt, über Nacht stehen läßt und dann während 4 Stunden auf
ioo° erwärmt. Man dampft unter Wasserstrahl-Vakuum ein und erhält so 495,5 Gewichtsteile eines
Rückstandes. Dieser wird mit 250 Volumteilen Wasser verdünnt und durch eine Säule aus einem
Gemisch aus je 100 Volumteilen eines sulfonsäuren Polystyrol-Kationenaustauschers und eines quaternären
Ammoniopolystyrol - Anionenaustauschers fließen gelassen. Man wäscht mit 500 Volumteilen
Wasser nach und dampft das Eluat ein bei 10 mm und ioo°. Man erhält einen Rückstand von 487 Gewichtsteilen.
484 Gewichtsteile des so vorbereiteten Rohproduktes ergeben bei der Hochvakuumdestillation
10 Gewichtsteile Vorlauf, 70 Gewichtsteile erstarrenden Destillationsrückstand und 400 Gewichtsteile Octaäthylenglykolmonomethyläther vom
KP-o,oi l65°·
Das oben verwendete Pentaäthylenglykolmonomethylätherbenzolsulfonat
kann wie folgt hergestellt werden: 530 Gewichtsteile Benzolsulfonsäureester des Diäthylenglycol-monomethyläthers läßt
man im Verlaufe von 4 Stunden bei ioo0 und untc
Rühren zu einer Lösung von 50 Gewichtsteilen Natrium in 800 Volumteilen Triäthylenglycol fließen
und hält das Reaktionsgemisch noch über Nacht auf ioo°. Nach dem Abkühlen versetzt man mit
500 Volumteilen Wasser und 100 Volumteilen Chloroform und schüttelt gut durch. Die Chloroformschicht
wird noch zweimal mit je 250 Volumteilen Wasser extrahiert und dann eingedampft
Sie hinterläßt 220 Gewichtsteile rohen Pentaäthylenglycolmonomethyläther.
Durch fünfmaliges Extrahieren der drei. Wasserschichten mit je 500 Volumteilen Chloroform erhält man noch weitere
250 Gewichtsteile an rohem Pentaäthylenglycolmethyläther. Aus dem Rohprodukt erhält
man durch Destillation im Hochvakuum bei 0,01mm und .11 o° 400 Gewichtsteile des reinen
Äthers als farbloses Öl.
50 Gewichtsteile Pentaäthylenglycolmonomethyläther werden in 100 Volumteilen Benzol gelöst und
während einer halben Stunde unter Rühren und
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Kühlen bei 20 bis 300 tropfenweise mit 35 Volumteilen Benzolsulfochlorid versetzt. Gleichzeitig
trägt man 15 Gewichtsteile pulverisiertes Natriumhydroxyd
in gleichmäßigen Portionen ein. Man rührt noch 2V2 Stunden weiter und läßt dann ohne
Rühren über Nacht stehen. Dann nutscht man von den ausgefallenen Salzen ab und schüttelt das FiI-trat
mit 20 Volumteilen 25°/<vigem wäßrigem Ammoniak während 4 Stunden. Das allenfalls noch
vorhandene Benzolsulfochlorid wird dabei in das alkalilösliche Sulfamid übergeführt. Man versetzt
mit 50 Volumteilen io°/oiger Natronlauge und schüttelt gut durch. Die wäßrige Schicht extrahiert
man noch einmal mit 150 Volumteilen Benzol und wäscht die beiden Benzolextrakte hintereinander
mit 50 Volumteilen io°/oiger Natronlauge und
50 Volumteilen Wasser. Durch Eindampfen der getrockneten Benzollösung erhält man 70 Gewichtsteile lösungsmittelfreien Benzolsulfonsäureester
des Pentaäthylenglycolmonomethyläthers als fast farbloses Öl.
An Stelle von p-Hexylaminobenzoesäureäthylester
kann man auch p-(3-Methoxybutyl)-aminobenzoesäuremethylester der Formel
CH3-CH-CH2-CH2-NH-COOCH3
CH3
oder p-(4-Methoxybutyl)-aminobenzoesäurepropylester der Formel
CH3 — O — CH2 — CH2 — CH2 — CH2 -NH
CO — OCH, — CH, — CH5
als Ausgangsstoffe verwenden, so daß die entsprechenden Ester von Octaäthylenglykolmono methyläther
entstehen, welche fast den 'gleichen Trübungspunkt aufweisen.
2,63 Gewichtsteile p-Heptylaminobenzoesäure-
äthylester werden mit 8 Gewichtsteilen Octaäthylen· glykolmonomethyläther nach den Angaben des Beispiels
ι umgesetzt: Man erhält so in fast quantitativer
Ausbeute den Ester von p-Heptylaminobenzoesäure mit Octaäthylenglykolmonomethyläther folgender
Formel
C,H,-NH-i
- CO — (O — CH2 — CH2)8 — OCH3
der noch überschüssigen Octaäthylenglykolmonomethyläther enthält. Zur Reinigung verfährt man,
wie im Beispiel 1 angegeben. Man gewinnt so den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz
schwach gelben Öls, das in den meisten organischen Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen
Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist. Aus einer io°/oigen wäßrigen Lösung wird der neue Ester
beim Erwärmen auf etwa 320 ausgefällt; er geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung.
+5 Der als Ausgangsmaterial verwendete p-Heptylaminobenzoesäureäthylester
kann auf folgende Weise erhalten werden: 18 Gewichtsteile n-Heptylbromid
und 50 Gewichtsteile p-Ammobenzoesäureäthylester werden in Gegenwart von wenig Kupferpulver
in einem mit Steigrohr versehenen Kolben während 12 Stunden bei 120 bis 1250 verrührt, in
250 Volumteilen Äther aufgenommen, die Lösung wird vom Unlöslichen abfiltriert und in einen
Scheidetrichter gegossen. Durch mehrmaliges Ausschütteln mit η-Salzsäure wird nicht umgesetzter
p-Aminobenzoesäureäthylester entfernt, worauf durch Eindampfen der Ätherlösung 26 Gewichts-
teile roher p-Hexylaminobenzoesäureäthylester gewonnen
werden. Zur Reinigung kann aus Äther-Petroläther öder aus Benzin umkristallisiert werden.
Der reine Ester siedet bei 12 mm Hg bei 122 bis 1240 und schmilzt bei yj°.
Die Herstellung des als Ausgangsmaterial genannten Octaäthylenglykolmonomethyläthers ist im
Beispiel 1 beschrieben. Wenn man an Stelle von Octaäthylenglykolmonomethy lather den Decaäthylenglykolmonomethyläther
zur Umesterung mit p-Heptylaminobenzoesäureäthylester verwendet,
so entsteht ein Ester, welcher bei 400 noch wasserlöslich ist und ähnliche . Eigenschaf ten auf- no
weist.
B e i s ρ i e 1 3
4,42 Gewichtsteile p-Butylaminobenzoesäureäthylester
werden mit 15,5 Gewichtsteilen Octaäthylenglykolmonomethyläther
nach den Angaben im Beispiel 1 umgesetzt. Man erhält so in fast quantitativer Ausbeute den Ester von p-Butylaminobenzoesäure
mit Octaäthylenglykolmonomethyläther folgender Formel:
C4H9- NH-<
CO-(O- CH2 — CH2J8 — OCH3
der noch überschüssigen Octaäthylenglykolmonomethyläther
enthält. Zur Reinigung wird wie im Beispiel 1 verfahren. Man erhält so den neuen
Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach
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gelben Öls, das in den meisten organischen Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen,
leicht löslich ist. Aus einer io°/oigen wäßrigen Lösung wird der neue Ester beim Erwärmen
auf etwa 380 ausgefällt; er geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung.
CH3-CH2-CH-NH
CH,
als Ausgangsmaterial verwendet. Beispiel 4
4,42 Gewichtsteile p-Butylaminobenzoesäureäthylester
werden mit 21 Gewichtsteilen Undeca-Die Herstellung des als Ausgangsmaterial genannten
Octaäthylenglykolmonomethyläthers ist im Beispiel 1 beschrieben.
Ein ähnlicher wasserlöslicher Ester wird erhalten, wenn man an Stelle von p-Butylaminobenzoesäureäthylester
p- (sek.-butyl) - Aminobenzoesäureäthylester der Formel
>— CO — OC2H5
äthylenglykolmonomethyläther, wie im Beispiel 1 beschrieben, umgesetzt. Man erhält in fast quantitativer
Ausbeute den Ester von p-Butylaminobenzoesäure mit Undecaäthylenglykolmonomethyläther
folgender Formel:
C4H9-NH-CO-(O-CH2
— CH2)U — OCH3
der noch überschüssigen Un decaäthylenglykolmonomethyläther enthält. Zur Reinigung wird wiederum
wie im Beispiel 1 verfahren, wobei man den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach
gelben Öls erhält, das in den meisten organischen Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen
Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist. Aus einer ioVoigen wäßrigen Lösung wird der neue Ester
beim Erwärmen auf etwa 54° ausgefällt; er geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung.
Der als Ausgangsmaterial genannte Undecaäthylenglykolmonomethyläther
kann wie folgt hergestellt werden: 100 Volumteile Triäthylenglykol
werden in einem Rührkolben mit Tropftrichter und Innenthermometer auf 95 bis ioo° erhitzt und mit
4,8 Gewichtsteilen Natriummetall versetzt. Nach etwa 3/i Stunden ist alles Natrium gelöst. Nun werden
105 Gewichtsteile Octaäthylenglykolmonomethylätherbenzolsulfonat langsam zulaufen gelassen ,und bei 95 bis ioo° über Nacht weitergerührt.
Man spült mit 100 Volumteilen Wasser in einen Scheidetrichter, extrahiert nacheinander mit
250 und zweimal 125 Volumteilen Chloroform und diese Chloroformextrakte ihrerseits nacheinander
mit zweimal 50 Volumteilen Wasser. Die vereinigten Chloroformlösungen liefern nach dem Eindampfen
94,7 Gewichtsteile Undecaäthylenglykolmonomethyläther, der bei 2200 (0,01 mm) in Form
eines farblosen Öles destilliert und bei längerem Stehen in der Kälte kristallin erstarrt.
Das als Ausgangsmaterial genannte Octaäthylenglykolmonomethylätherbenzolsulfonat
kann wie folgt hergestellt werden: 383 Gewichtsteile Octaäthylenglykolmonomethyläther
werden in 500 Vo · lumteilen Benzol gelöst und im Verlaufe von ι Stunde bei 20 bis 300 gleichzeitig unter gutem
Rühren mit 180 Volumteilen Benzolsulfochlorid
C4H9-NH-
der noch überschüssiges Octaäthylenglykol enthält. Zur Reinigung wird nach den Angaben im Bei-
und 100 Gewichtsteilen pulverisiertem Natriumhydroxyd versetzt. Man rührt noch 2 Stunden
weiter und läßt dann ohne Rühren über Nacht stehen. Dabei ist das pH wesentlich höher als 7.
600 Volumteile Wasser werden eingerührt, wobei sich zwei Schichten ausbilden. Die wäßrige Schicht
wird einmal mit 200 Volumteilen Benzol nachextrahiert. Die beiden vereinigten Benzollösungen
werden mit 50 Volumteilen 25°/oigetn Ammoniak versetzt und 4 Stunden auf der Maschine geschüttelt,
dann mit weiteren 50 Volumteilen 2 n-Natronlauge nochmals kurze Zeit geschüttelt. Man extrahiert
die wäßrige Schicht nochmals mit 200 Volumteilen Benzol und wäscht die beiden Benzolschichten'
hintereinander mit 50 Volumteilen 2 n-Natronlauge und 50 Volumteilen Wasser. Aus den vereinigten
und getrockneten Benzolextrakten erhält man durch Eindampfen am Vakuum 473 Gewichtsteile
rohen Sulfoester.
Aus den wäßrigen Auszügen können durch eine einmalige Extraktion mit 500 Volumteilen Chloroform
30 Gewichtsteile Octaäthylenglykolmonome thy lather zurückgewonnen werden.
In gleicher Weise, wie hier für den Undeca- . äthylenglykolmonomethyläther beschrieben, kann
man auch den Dodecaäthylenglykolmonomethyl - 1» äther mit dem p-Butylammobenzoesäureäthylester
umsetzen, wobei ein sehr ähnlicher Ester von nur wenig höherem Trübungspunkt erhalten wird.
Beispiel 5 2,21 Gewichtsteile ρ - Butylaminobenzoesäure-
äthylester werden mit 11 Gewichtsteilen Octaäthylenglykol
nach den Angaben vom Beispiel 1 umgesetzt. Man erhält in fast quantitativer Ausbeute
den Ester der p-Butylaminobenzoesäure mit
Octaäthylenglykol der Formel
- (O — CH2 — CH2)8 — OH
spiel ι verfahren. Der durch Verteilen und Eindampfen
der Benzollösung erhaltene Ester ist noch
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mit Diester verunreinigt und kann folgendermaßen davon getrennt werden:
4,75 Gewichtsteile Rohester (Trübungspunkt etwa 420) werden in 20 Volumteilen Äther gelöst,
und die ätherische Lösung wird dreimal mit 50 Volumteilen Wasser (vorher mit Äther gesättigt)
extrahiert. Die wäßrigen Extrakte werden ihrerseits hintereinander zweimal mit je 20 Volumteilcn
Äther und zweimal mit je 50 Volumteilen Benzol extrahiert. Der Diester befindet sich im
Äther. Aus den vereinigten Benzollösungen kann man durch Eindampfen und Trocknen im Hochvakuum
4 Gewichtsteile des Monoesters als schwachgebliches Öl gewinnen, das in Äthanol, Aceton und
Benzol unbeschränkt, in Wasser nur bei Temperaturen unterhalb etwa 55 ° löslich ist.
Das als Ausgangsmaterial genannte Octaäthylenglykol kann auf folgende Weise erhalten werden:
200 Volumteile Diäthylenglykol werden in 1800 Volumteilen Benzol gelöst und unter energischem Rühren und Kühlen im Verlauf von
ι Stunde bei 3obis35° gleichzeitig mit 800 Volumteilen
Benzolsulfochlorid und 400 Gewichtsteilen pulverisiertem Natriumhydroxyd versetzt. Man
rührt noch 30 Stunden und läßt dann einen Tag stehen. Durch Einrühren von 2500 Volumteilen
Wasser löst man die auskristallisierten Salze und das überschüssige Natriumhydroxyd auf und extrahiert
die wäßrige Lösung mit 200 Volumteilen Benzol. Die vereinigten Benzolextrakte versetzt man
mit 100 Volumteilen 25%igem wäßrigem Ammoniak und schüttelt während 4 Stunden auf der
Maschine. Zum Schluß schüttelt man nochmals kurze Zeit mit 200 Volumteikn io°/oiger wäßriger
Natronlauge. Die wäßrigen Teile werden abgetrennt, die benzolische Lösung wird mit 100 Volumteilen
io°/oiger Natronlauge und anschließend mit 100 Volumteilen Wasser gewaschen und alle
wäßrigen Teile hintereinander mit 200 Volumteilen Benzol extrahiert. Durch Eindampfen der ver-
einigten und getrockneten Benzolextrakte erhält man 770 Gewichtsteile Rohester als schwachbräun-Hch
gefärbtes öl, das aus 10 000 Volumteilen Methylalkohol kristallisiert. Man erhält 735 Gewichtsteile
Diäthylenglykoldibenzolsulfonat vom
F. 35°.
195 Gewichtsteile des so erhaltenen Diesters in 25 Volumteilen wasserfreiem Äther werden imVer-■laufe
von 4 Stunden bei 100 bis iio° unter gutem
Rühren und Feuchtigkeitsausschluß zu einer Lösung , von 26 Gewichtsteilen Natrium in 400 Volumteilen
Triäthylenglykol getropft. Man rührt noch 6 Stunden weiter und läßt dann ohne Rühren bei 100 bis
iio° 10 Stunden stehen. Bei der erschöpfenden
Extraktion mit ,Äther in einem kontinuierlich arbeitenden Apparat erhält man 460 Gewichtsteile
eines fast farblosen Öls, das man mit 100 Volumteilen 25°/oigem Ammoniak über Nacht stehen läßt.
Dann wird eingedampft, in 225 Volumteilen Wasser aufgenommen und durch eine Säule aus einem Gemisch
eines sulfonsäuren Polystyrol-Kationenaustauschers und eines quaternären Ammoniopolystyrol-Anionenaustauschers
fließen gelassen, . um ionogene Anteile zu entfernen. Das Eluat liefert
beim Eindampfen im Wasserstrahlvakuum 446 Gewichtsteile eines fast farblosen Öls. Durch Hochvakuumdestillation
werden neben 315 Gewichtsteilen überschüssigem Triäthylenglykol 100 Gewichtsteile Octaäthylenglykol vom Kp.OjO1 1750 als
farbloses Öl und 30 Gewichtsteile eines wachsartig erstarrenden Rückstandes erhalten.
C4H9-NH-
— (O — CH2 — CH2)9 — OH
der noch überschüssiges Nonaäthylenglykol enthält. , .. Zur Reinigung wird wie im Beispiel 1 vorgegangen.
Die Trennung vom Diester wird, wie im Beispiel 5 durchgeführt: Aus 5,5 Gewichtsteilen Rohester
1 werden .4,8 Gewichtsteile reiner Ester als schwachgelbliches Öl erhalten, das in Methanol und
Toluol unbeschränkt, in Wasser nur bei Temperaturen unterhalb 63°. .löslich ist.-
- Das als Ausgangsmaterial genannte Nonaäthylen glykol kann auf folgende Weise erhalten werden:
Es. wird zunächst der Dibenzolsulfonsäureester des Triäthylenglykols nach den im Beispiels für das
Diäthylenglykol gemachten Angaben hergestellt. Man erhält aus 280 Volumteilen Triäthylenglykol
in 2000 Volumteilen Benzol, 800 Volumteilen. Benzolsulfochlorid und 400 Gewichtsteilen pulverisiertem
Natriumhydroxyd; 820 Gewichtsteile Rohester,
.der ,beim Uiiikr.istallisieren aus iooooVolum-
2,21 Gewichtsteile p-Butylaminobenzoesäureäthylester
werden mit 12,5 Gewichtsteilen Nonaäthylenglykol nach den Angaben im Beispiel 1 umgesetzt.
Man erhält in fast quantitativer Ausbeute den Ester von p-Butylaminobenzoesäure mit Nonaäthylenglykol
der Formel
teilen Methylalkohol 665 Gewichtsteile kristallisiertes
Triäthylenglykoldibenzolsulfonat vom F. 38 bis 390 liefert. . ' ..■ ■-..',
215 Gewichtsteile kristalliner Diester werden gemäß der Beschreibung im Beispiel S mit einer Lösung
von 26 Gewichtsteilen Natrium in- 400 Volumteilen Triäthylenglykol umgesetzt -und analog auf gearbeitet.
Die 465 Gewichtsteile Rohprodukt liefern bei der Destillation im Hochvakuum 290 Gewichtsteile regeneriertes Triäthylenglykol und. 110 Gewichtsteile
Nonaäthylenglykol vom Kp.ool" 190°
neben 50 Gewichtsteilen wachsartig erstarrendem Rückstand. ~ 1 '"
B e i s ρ i e 1 7 ' ,
11 Gewichtsteile p-Butylaminobenzoesäureäthylester
w.erden mit 80 Gewichtsteilen Polyäthylen;-,
glykol vom mittleren· Molekulargewicht :40ο; nach;
609,580/493
C9363IVb/12q
den Angaben im Beispiel ι umgesetzt. Dabei erhält
man in fast quantitativer Ausbeute den PoIy-
C4H9-NH-<
glykolester von p-Butylaminobenzoesäure folgender Formel:
1-(0-CH2-CH2J11-OH
wobei η einen Durchschnittswert von 9 hat, der
noch überschüssiges Polyäthylenglykol enthält. Zur Reinigung wird wie im Beispiel 1 vorgegangen.
Zur Reinigung von beigemengtem Diester wird bei Siedetemperatur mit Benzin vom Kp. 65 bis 8o°
extrahiert, wodurch 25,9 Gewichtsteile Monoester als schwachgebliches Öl erhalten werden, das mit
Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen in den meisten organischen Lösungsmitteln gut löslich
ist, in Wasser jedoch nur bei Temperaturen unterhlb 0
halb etwa 520.
C4H9- NH-<
>— CO — (O — CH2 — CH2)M — OCH3
wobei η einen Durchschnittswert von 8 bis 10 hat,
der noch überschüssigen Polyäthylenglykolmonomethyläther enthält. Die Reinigung geschieht wie
im Beispiel 1 beschrieben. Durch Eindampfen der getrockneten und filtrierten Benzollösung erhält
man den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwachgelben Öls, das in den meisten organischen
Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist. Aus
einer io°/oigen wäßrigen Lösung wird der neue Ester beim Envärmen auf etwa 41 ° ausgefällt; er
geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung. Das als Ausgangsmaterial verwendete Gemisch
aus Polyäthylenglykolmonomethyläthern wird aus
4,42 Gewichtsteile ρ - Butylaminobenzoesäureäthylester werden mit 16 Gewichtsteilen PoIyäthylenglykolmonomethyläther
vom Kp. 185 bis 2150 (0,01 mm) nach den Angaben im Beispiel 1
umgesetzt. Man erhält dabei in fast quantitativer Ausbeute den Polyglykolester der p-Butylaminobenzoesäure
folgender Formel:
einem technischen Polyäthylenglykolmonomethyläther durch mehrmaliges Destillieren im Hochvakuum
erhalten.
2,65 Gewichtsteile p-(2-Butyloxyäthyl-amino)-benzoesäureäthylester
werden mit 9 Gewichtsteilen Polyäthylenglykolmonomethyläther vom Kp. 200 bis 220° (0,01 mm) nach den Angaben im Beispiel 1
umgesetzt. Dabei erhält man in fast quantitativer Ausbeute den Ester eines Polyäthylenglykolmono- ,
methyläthers mit p-(2-Butyloxyäthylamino) -benzoesäure der Formel
C4H9-O
-CH2- CH2-
wobei η einen Durchschnittswert von 9 bis 11 hat,
der noch überschüssigen Polyäthyknglykolmonomethyläther enthält. Zur Reinigung wird wie im
Beispiel 1 vorgegangen; Durch Eindampfen der getrockneten und filtrierten Benzollösung erhält man
den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwachgelben Öls, das in den meisten organischen
Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist. Aus einer
io°/oigen wäßrigen Lösung wird der neue Ester
, beim Erwärmen auf etwa 440 ausgefällt; er geht
jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung.
Der als Ausgangsstoff genannte p-(2-Butyloxyäthylamino)-benzoesäure-äthylester
kann auf fol-' gende Art erhalten werden: 118 Gewichtsteile
Äthylenglykplmonobutyläther in 450 Volumteilen Benzol-werden langsam bei 20 bis 300 gleichzeitig
mit 20 Gewichtsteilen pulverisiertem Natriumhydroxyd und 45 Volumteilen Benzolsulfochlorid
versetzt. Dann werden nochmals 135 Volumteile
. ,Benzolsulfochlorid gleichzeitig mit 52 Gewichts teilen
pulverisiertem -Natriumhydroxyd langsam' zugegeben. Man rührt 2 Stunden und läßt dann
über·.. Nacht stehen. Dann vermischt man mit 450 Volumteilen Wasser und trennt die wäßrige
;.,,.. Schicht ab;-diese wird mit weiteren' 100 Volumteilen
frischem Benzol ausgeschüttelt. Die ver- - CO — (O — CH2 — CHj)n -r- OCH3
einigten Benzollösungen werden mit 50 Volumteilen konzentriertem Ammoniak 4 Stunden geschüttelt,
mit 100 Volumteilen 2 η-Natronlauge versetzt und
nochmals 10 Minuten geschüttelt. Die wäßrige Schicht wird abgetrennt, die Benzollösung mit
100 Volumteilen 2 η-Natronlauge und dann mit 1.05
100 Volumteilen Wasser gewaschen. Durch Ein-' dampfen der Benzollösung und Trocknen des Rück-'
Standes bei ioo° im Vakuum erhält man 249 Ge- ;: wichtsteile von Äthylenglykolmonobutylätherbenzolsulfonat
in Form eines hellgelben Öles. 8,5 Gewichtsteile davon werden mit 22 Gewichtsteilen
p-Aminobenzoesäureäthylester bei 100 bis 105°
während'2 Stunden und dann während 1V2 Stunden bei 115 bis 1200 verrührt. Kurze Zeit nach Erreichen
der Reaktionstemperatur beginnt 'die Ausscheidung von farblosen Kristallen; Nach dem
Abkühlen wird mit 100 Volumteilen Äther verrührt, vom unlöslichen Benzolsülfonat des p-Aminö- v.
benzoesäureäthylesters abfiltriert und mit Äther nachgewaschen. Die Ätherlösung wird Smal mit je
50 Volumteilen η-Salzsäure und imal mit 50 Volumteilen
3 n-Kaliumhydrocarbonatlösung gewaschen.'
Durch Eindampfen der' getrockneten '-■"■'
Ätherlösung erhält man 8,24 ,Gewichtsteile 'eines rotbraunen Öles, däs:bei 0,01 mim Hg bei 140. bis
142° als farbloses Öl, destilliert. Dieses besteht^aus
C 9363 IVb/12 q
reinem ρ - (2 - Butyloxy - äthylamino) - benzoesäure-
äthylester. _ . ,
B e ι sp ι e 1 io
2,35 Gewichtsteile p-Isoamylaminobenzoesäureäthylester
werden mit 9 Gewichtsteilen Polyäthylen-
CH3
/CH-CH2-CH2-NH-
glykolmonomethyläther vom Kp.ool 200 bis 2200
nach den Angaben im Beispiel 1 umgesetzt. Man erhält so in fast quantitativer Ausbeute den Ester
eines Polyäthylenglykolmonomethyläthers mit p-Isoamylaminobenzoesäure
folgender Formel:
-CO-(O- CH2 — CH2), — OCH3
CH,
wobei η einen Durchschnittswert von 9 bis 11 hat,
der noch überschüssigen Polyäthylenglykolmonomethyläther enthält. Zur Reinigung wird wie im
Beispiel: 1 vorgegangen. Durch Eindampfen der getrockneten und filtrierten Benzollösung erhält man
den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach gelben Öles, das in den meisten organischen
Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist. Aus
einer 10%'igen wäßrigen Lösung wird der neue Ester beim Erwärmen auf etwa 43° ausgefällt; er
geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung.
Der gleiche Ester kann auch nach folgendem Verfahren erhalten werden: 2,07 Gewichtsteile
p-Isoamylaminobenzoesäure, 1,85 Gewichtsteile
Benzolsulfonsäure (1 Mol Kristallwasser enthaltend) und 7 Gewichtsteile Polyäthylenglykolmonomethyläther
vom Kp.ool 200 bis 2200 werden wäh-
NH
wobei η einen Durchschnittswert von 9 bis 11 hat,
der noch überschüssigen Polyäthylenglykolmonomethyläther enthält. Zur Reinigung wird wie im
Beispiel 1 vorgegangen. Man erhält den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach
gelben Öles, das in den meisten organischen Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen
Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist. Aus einer 10%'igen wäßrigen Lösung wird der neue Ester
beim Erwärmen auf etwa 430 ausgefällt; er geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung.
Der als Ausgangsstoff genannte p-Cyclohexylaminobenzoesäureäthylester
kann auf folgende Art erhalten werden: 11,4 Gewichtsteile Bromcyclohexan
und 46 Gewichtsteile p-Aminobenzoesäureäthylester werden während 14 Stunden bei 120 bis
1300 und dann noch während 3 Stunden bei 140 bis
1500 verrührt. Die Reaktionsmasse, in welcher
sich Kristalle auegeschieden haben, wird mit 400 Volumteilen Äther digeriert. Nach dem Filtrieren
wird viermal mit 250 Volumteilen n-Salzsäure und einmal mit 250 Volumteilen gesättigter
·- (O -CH2 -CH2Jn-OCH3
rend 3 Stunden unter Durchleiten eines trockenen Stickstoffstromes auf 140 bis 150° erhitzt. Nach
dieser Zeit ist die Veresterung unter Wasserabspaltung praktisch beendet. Zur Reinigung verteilt
man die Reaktionsmasse mehrmals zwischen Benzol und 2 n-Natriumcarbonatlösung, verdampft die
getrocknete Benzollösung und erhält als Rückstand den neuen Ester in einer Ausbeute von 5,9 Gewichtsteilen.
Beispiel π
2 Gewichtsteile p-Cyclohexylaminobenzoesäureäthylester
werden mit 7 Gewichtsteilen Polyäthylenglykolmonomethyläther vom Kp. 200 bis 2200
(0,01 mm) nach den Angaben im Beispiel 1 umgesetzt. Man erhält auf diese Weise in fast quantitativer
Ausbeute den Ester eines Polyäthylenglykolmonomethyläthers mit p-Cyclohexylaminobenzoesäure
der folgenden Formel
Natriumhydrocarbonatlösung extrahiert und die wäßrigen Lösungen mit weiteren 300 Volumteilen
Äther gewaschen. Aus den vereinigten und getrockneten Ätherlösungen erhält man durch Eindampfen
5,1 Gewichtsteile Trockenrückstand. Den reinen p-Cyclohexylaminobenzoesäureäthylester erhält
man daraus durch Destillieren und Umkristallisieren aus wenig Äthanol—Wasser 5:1, Kp. 10
215 bis 2i8°, F. 57 bis 580.
In ähnlicher Art kann man den p-Cyclopentylaminobenzoesäureester
eines Polyäthylenglykolmonomethyläthers herstellen, welcher bei gleicher Kettenlänge des Polyglykolrestes einen etwas
höheren Trübungspunkt aufweist. n°
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von als Lokalanästhetika verwendbaren p-Amino-benzoesäure-polyglykolestern der allgemeinen Formel (I)l— (O — CH2- CH2)„ — O — R'(I)worin R einen Alkyl-, Cycloalkyl- oder Oxaalkylrest mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen, R' Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeutet und η für eine ganze Zahl von 8 bis 12 steht, oder Gemischen solcher Ester, worin η einen Durchschnittswert von 8 bis 12 bedeutet, welche Gemische frei von wesentlichen Mengen von Estern der Formel (I) mit von 8 bis«9.580/493C 9363 IVb/12 q12 verschiedenen Werten für η sind, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzoesäuren der allgemeinen Formel (II)R-NH-COOH (II)gegebenenfalls in Form ihrer reaktionsfähigen Derivate, mit Polyglykolen der allgemeinen Formel (III)H-(O-CH2-CH2)B-OR' (III)gegebenenfalls in Form ihrer reaktionsfähigen Derivate, verestert.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Veresterung in Gegenwart von Kondensationsmitteln durchführt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzoesäuren der allgemeinen Formel (II) in Form ihrer Metallsalze mit reaktionsfähigen Estern von Polyglykolen der allgemeinen Formel (III) verestert.
- 4. Verfahren zur Herstellung von als Lokalanästhetika verwendbaren p-Amino-benzoesäure-polyglykolestern der allgemeinen Formel (I), worin R, R' und η die in Anspruch 1 genannte Bedeutung besitzen, oder Gemischen solcher Ester, worin η einen Durchschnittswert von 8 bis 12 bedeutet, welche Gemische frei von \vesentlichen Mengen von Estern der Formel (I) mit von 8 bis 12 verschiedenen Werten für η sind, dadurch gekennzeichnet, daß man Ester der allgemeinen Formel (IV)R — NH- <=>— CO-(O- CH2 — CH2)m — OH(IV)gegebenenfalls in Form ihrer Metallsalze oder reaktionsfähigen Ester, mit Alkoholen der alias gemeinen Formel (V)H—(0-CH2-CH2)P-OR' (V)gegebenenfalls in Form ihrer Metallsalze oder reaktionsfähigen Ester, veräthert, wobei m und p ganze Zahlen bedeuten, die die Bedingung m + p = η erfüllen.
- 5. Verfahren zur Herstellung von als Lokalanästhetika verwendbaren p-Amino-benzoe- säure-polyglykolestern der allgemeinen Formel (I), worin R, R' und η die in Anspruch 1 genannte Bedeutung besitzen, oder Gemischen solcher Ester, worin η einen Durchschnittswert von 8 bis 12 bedeutet, welche Gemische frei von wesentlichen Mengen von Estern der Formel (I) mit von 8 bis 12 verschiedenen Werten für η sind, dadurch gekennzeichnet, daß man in einer Verbindung der allgemeinen Formel (VI)H9N-CO-(O- CH2 — CH2),, — O R'(VI)die Aminogruppe durch Umsetzen mit reaktionsfähigen Estern entsprechender Alkohole in eine Monoalkyl-, Monocycloalkyl- oder Monooxaalkylaminogruppe mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen überführt oder daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel (VI) oder (VII)O9N -<>— CO-(O- CH2 — CH3)„ — OR'(VII)45 in Gegenwart einer entsprechenden Oxoverbindung reduktiv alkyliert.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 211 801, 218389, 881947;britische Patentschrift Nr. 698 636.© 609 580/493 &.
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