CH331982A - Verfahren zur Herstellung neuer Ester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Ester

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CH331982A
CH331982A CH331982DA CH331982A CH 331982 A CH331982 A CH 331982A CH 331982D A CH331982D A CH 331982DA CH 331982 A CH331982 A CH 331982A
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Max Dr Matter
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/08Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/34Esters of acyclic saturated polycarboxylic acids having an esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer Ester
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur   Herstelllmg    von Estern der Formel
EMI1.1     
 und. ihrer Salze, worin R einen Alkylrest mit   5-7    Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkyl-oder Oxaalkylrest mit   4-7      Kohlen-    stoffatomen,   R'Wasserstoff    oder einen niederen Alkylrest, vorzugsweise einen   Methyl-    rest, bedeutet, und n für eine ganze Zahl von 8-12 steht.



   Die neuen Ester zeigen wertvolle pharma  kologische    Eigenschaften. So besitzen sie einen ausgeprägten lokalanästhetischen Effekt, insbesondere wirken sie selektiv auf die   Dehnungsrezeptoren    der Lunge. Sie sollen als Heilmittel, vorzugsweise als lIustenmittel, verwendet werden. Bezüglich dieser   Verwen-      dung weisen    die neuen Verbindungen wesent  liche    Vorteile auf gegenüber solchen, in denen n niederere oder höhere Zahlen   dar-    stellt.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Ester ist dadurch gekennzeichnet, dass man Benzoesäuren der Formel
EMI1.2     
 worin X für die eingangs genannte   Grappe      RNIIoder      H2N-steht,    mit Polyglykolen der Formel
HO-   (CH2-CH-0),-B'    verestert, wobei   R'die genannte Bedeutung    besitzt und n eine ganze Zahl von 8-12 ist, und in erhaltenen Verbindungen mit   p-stän-    diger   NH2-Gruppe diese entsprechend    alkyliert.



   Zur Veresterung können die Benzoesäuren der obigen Formel mit freier oder funktionell abgewandelter Carboxylgruppe mit Polyglykolen der Formel
HO- (CH2-CH2-0)n-R', worin R'die genannte Bedeutung besitzt und n eine ganze Zahl von 8-12 ist, mit freier oder funktionell abgewandelter Hydroxylgruppe umgesetzt werden. Man kann dabei so vorgehen, dass man   entsprechende Benzoe-    säuren direkt mit den genannten   Polyglyko-    len, vorteilhaft unter Verwendung der üblichen Veresterungskatalysatoren, umsetzt, oder dass man die Benzoesäuren z.

   B. in Form ihrer Anhydride, Halogenide oder Ester   leichtflüchtiger    Alkohole, wie des Methanols, mit den genannten Polyglykolen, mit Vorteil in Anwesenheit basischer Kondensationsmittel, wie Pyridin, Metallalkoholaten,   gege-    benenfalls solchen der entsprechenden Polyglykole selbst, umsetzt. Man kann aber   autel    Metallsalze der entsprechenden Benzoesäuren mit reaktionsfähigen Estern der Polyglykole, insbesondere solcher mit starken   anorgani-    schen oder organischen SÏuren, wie der Halo  genwasserstoffsäuren    oder Sulfonsäuren, wie   organisehen Sulfonsäuren,    z. B. der   Äthan-    oder Toluolsulfonsäure, umsetzen.



   In erhaltenen Estern mit einer   p-ständi-    gen Aminogruppe wird dann diese alkyliert, z. B. durch Umsetzung mit reaktionsfähigen Estern entsprechender Alkohole.



   Da die als Ausgangsstoffe verwendeten Polyglykole gelegentlich in ihrer   Zusammen-    setzung nicht ganz einheitlich sind, ist es er  klärlich,    dass auch die Endstoffe bisweilen in untergeordneten Mengen Nebenprodukte enthalten, in denen der Wert n ausserhalb der Grenze 8-12 liegt.



   Die Reaktionen werden in   An-oder Ab-    wesenheit von   Verdünnungs-und    bzw. oder Kondensationsmitteln oder Katalysatoren bei   gewöhnlieher    oder erhöhter Temperatur in offenen oder geschlossenen Gefässen unter Druck durchgeführt.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen-in Form ihrer Basen oder Salze. Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien Basen hergestellt werden, von welchen sich durch Umsetzung mit SÏuren, die   zur Herstelltmg von    thera  peutisch    verwendbaren Salzen geeignet sind, die Salze gewinnen lassen.



   Bemerkenswert ist, die neuen Ester in der Regel eine beträchtliche Loslichkeit in Wasser aufweisen. Diese Lösungen besitzen das Charakteristikum, sieh beim   Erwä, rmen    bei einer bestimmten, von der Konzentration abhängigen Temperatur zu   trüben.    Dieser, an einer   10  /oigen Lösung    bestimmte Temperaturwert wird als der Trübungspunkt   bezeieh-    net und stellt eine physikalische Konstante für die betreffende Verbindung dar. Die Tr bung ist reversibel ; beim Abk hlen   plant    sich die   Losung    wieder auf.



   Die als Ausgangsstoffe   genannten Ver-    bindungen sind bekannt oder lassen sich nach an sich bekannten Methoden herstellen.



   In den nachstehenden Beispielen besteht zwisehen Gewichtsteil und Volumteil die   glei-    che Beziehung wie zwisehen   Gramm und Ku-      bikzentimeter.    Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
2, 5 Gewichtsteile   p-Hexylaminobenzoe-    säureäthylester werden mit 8 Gewichtsteilen   Octaät. hylenglykolmonomethyläther    in ein versehlossenes   Reaktionsgefäss gebracht, wel-    ches mit einem regulierbaren Einlauf f r Lo  sungsmittel und mit    einem Anschluss zum Abdestillieren im Vakuum verbunden ist. Zur    vollständigen Troeknung wird während einer    Stunde auf 100-1 (15  erhitzt und bei einem    Vakuum von 12 mm Hg absolutes Xylol unter    die Oberfläche der Mischung eingeleitet. Dadureh entsteht ein stÏndiger Strom von   Xyloldampf durch die ganze    Apparatur, welcher letzte Spuren von Feuchtigkeit und andere flüchtige Verunreinigungen mitreisst.



  Das Xylol wird in einem Kiihler kondensiert.



  Man kühlt   auf 2030O    ab und gibt 0, 06 Ge  wiehtsteile    Natriummethylat, gelöst in 0, 6 Gewichtsteilen Methanol,   zu.    Darauf wird, wiederum im Vakuum bei 100-105 , Xylol durchgeleitet, wobei alles Methanol und das sich bei der Umesterung bildende Äthanol verdampfen. Man lässt die Umesterung unter diesen Bedingungen vor   sieh gehen,    bis eine Probe der Reaktionsmasse in kaltem Wasser klar   löslieh    ist, was ungefähr naeh   2-3      Stun-    den der Fall ist.

   Es ist nun in fast   quantita-    tiver Ausbeute der Ester von p-Hexylaminobenzoesäure mit Oetaäthylenglykolmonome  thyläther    folgender Formel
EMI2.1     
 entstanden, der noch übersehüssigen Octa  äthylenglykolmonomethyläther enthält.    Zur   Reinigmg    wird in Benzol gelöst und mehrmals mit 5 %iger Sodal¯sung gewaschen. Es ist zweckmässig, alle Wasehlösungen mit frischem Benzol   auszuschütteln.    Der neue Ester bleibt bei dieser Verteilung zwischen Benzol und   Sodalosung    im Benzol, der   übersehüssige       Polyäthylenglykolmonomethylätber und wenig    braune Verunreinigungen werden von der verdünnten   Sodalosung    aufgenommen.

   Durch   Hindampfen    der getrockneten und filtrierten Benzollosung erhält man den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach gelben   ils,    das in den meisten organischen   Lösungs-    mitteln, mit Ausnahme von aliphatisehen Kohlenwasserstoffen, leicht loslieh ist. Aus einer   10 /oigen wasserigen Losung    wird der neue Ester beim Erwärmen auf   etwa 33  aus-      gefällt ; er geht jedoch    beim Abkühlen wieder leicht in L¯sung.



   Der als Ausgangsmaterial verwendete p-HexylaminobenzoesÏureÏthylester kann auf folgende Weise hergestellt werden :
8, 3 Gewichtsteile. n-Hexylbromid werden mit 33 Gewichtsteilen   p-Aminobenzoesäure-      nthylester    und wenig Kupferpulver während    12 Stunden bei 130-140  verrührt und nach    dem Abkühlen mit 300 Volumteilen   Ather    digeriert. Nach Abfiltrieren des Unlöslichen wird die   Ätherlosung    mehrmals mit n. Salz  säure ausgesehüttelt    und eingedampft. Der R ckstand kristallisiert beim Abkühlen. Man erhÏlt daraus durch Umkristallisieren aus s   wenig Äthanol und aus Benzin-Benzol l    :   1    den farblosen Ester in reiner Form vom F. = 89 .



   Der als Ausgangsmaterial verwendete   Octaäthylenglykolmonomethyläther    kann wie folgt hergestellt werden:
35 Gewichtsteile Natrium 'werden bei 90 bis 100  in Portionen in 500 Volumteilen   Triäthylenglykol gelost. Man lässt    im Ver  lauze    von 7 Stunden bei 100 bis   110     Bad   temperatur unter energischem Rühren 522    Gewichtsteile PentaÏthylenglykohmonomethyl  ätherbenzolsulfonat eintropfen und lä. sst    dann ohne Rühren während   20    Stunden im Ílba d von 100 bis   110       stehen (N2-Atmosphäre).   



   Nach dem Abkühlen wird mit 300 Volumteilen Wasser versetzt und zusammen mit   I    Liter Chloroform gut durchgeschüttelt. Man extrahiert die wässerige Schicht noeh viermal mit je   250    Volumteilen Chloroform. Die   Chloroform-Extrakte    extrahiert man hintereinander zweimal mit je 150 Volumteilen Wasser. Aus den   Chloroform-Extrakten    erhÏlt man durch Trocknen und Eindampfen   499    Gewichtsteile Rohprodukt, das man mit 100 Volumteilen   25  /oigem    Ammoniak gut vermischt, über Naeht stehenlässt und dann während 4 Stunden auf   100     erwÏrmt. Man n dampft am Wasserstrahl-Vakuum ein und erhÏlt so   495,    5 Gewichtsteile eines Rüekstandes.

   Dieser wird mit 250 Volumteilen Wasser verdünnt und durch eine   Gemisehbettsäule    aus je 100 Volumteilen   Amberlite   JR   120    und   JRA      410    (eingetragene Marken) fliesseng Man wäscht mit 500 Volumteilen Wasser nach und dampft das Eluat ein bei 10 mm und   100 . Man erhält    einen R ckstand von 487 Gewichtsteilen.



     484    Gewichtsteile des so vorbereiteten Rohproduktes ergeben bei der Hochvakuumdestillation 10 Gewichtsteile Vorlauf, 70 Ge  wichsteile    erstarrenden Destillationsr ckstand und   400      Gewichtsteile Octaäthylenglykol-    monomethyläther vom Kp.   0,    165  (210 ).



   Das oben verwendete   Pentaäthylenglykol-    monomethylÏtherbenzolsulfonat kann wie folgt hergestellt werden :
530 Gewiehtsteile Benzolsulfonsäureester des Diäthylenglykolmonomethyläthers lässt man im Verlaufe von 4 Stunden bei   100     und unter Rühren zu einer Lösung von 50 Ge  wichtsteilen    Natrium in 800 Volumteilen Tri äthylenglykol fliessen und hält das Reaktionsgemisch noch  ber Nacht auf   100 .    Nach dem Abkühlen versetzt man mit 500 Volumteilen Wasser und 100 Volumteilen Chloroform und schüttelt gut durch. Die   Chloroformsehicht    wird noch zweimal mit   je 9-50 Volumteilen    Wasser extrahiert und dann eingedampft.



  Sie hinterlässt 220 Gewichtsteile rohen Penta   äthylenglykolmonomethylather. Durch fünf-    maliges Extrahieren der drei Wasserschichten mit je 500 Volumteilen Chloroform erhält man noch weitere   250    Gewichtsteile an rohem   Pentaäthylenglykolmethyläther.    Aus dem Rohprodukt erhÏlt man durch Destillation am Hochvakuum bei 0, 01 mm und   110     400 Ge  wichtsteile    des reinen   Athers    als farbloses 01. 



   50 Gewichtsteile   Pentaäthylenglykolmono-    methyläther werden in 100 Volumteilen Benzol gelöst und während einer halben Stunde unter Rühren und Kühlen bei 20 bis   30     tropfenweise mit 35 Volumteilen Benzolsulfochlorid versetzt. Gleichzeitig trÏgt man 15 Gewichtsteile pulverisiertes Natriumhy  droxyd    in gleichmässigen Portionen ein. Man   riihrt    noch   21/2    Stunden weiter und lϯt dann ohne Rühren über Nacht stehen. Dann   nutscht    man von den ausgefallenen Salzen ab b und schüttelt das Filtrat mit 20 Volumteilen 25 % igem wÏsserigem Ammoniak während 4 Stunden.

   Das allenfalls noch vorhandene   Benzolsulfochlorid    wird dabei in das alkali  lösliehe      Sulfamid    übergeführt. Man versetzt    etzt    mit 50 Volumteilen 10  /oiger Natronlauge und schüttelt gut durch. Die wässerige Schicht extrahiert man noch einmal mit 150 Volumteilen Benzol und wäseht die beiden Benzolextrakte hintereinander mit 50 Volumteilen 10 % iger Natronlauge und 50 Volumteilen Wasser. Durch Eindampfen der getrockneten Benzollosung erhält man 70   Gewiehtsteile lö-      sungsmittelfreien      Benzolsulfonsäureester    des   Pentaäthylenglykolmonomethyläthers    als fast   farbloses 01.   



   An Stelle von   p-Hexylaminobenzoesäure-      äthylester kann    man auch p- (3-Methoxybu  tyl)-aminobenzoesäuremethylester    der Formel
EMI4.1     
 oder p- (4-Methoxybutyl)-aminobenzoesÏurepropylester der Formel
EMI4.2     
 als Ausgangsstoffe verwenden, so dass die   ent-    sprechenden Ester von   Octaäthylenglykol-      monomethyläther entstehen, welche    fast den gleichen Trübungspunkt aufweisen.



  Beispiel 2
2,   63    Gewichtsteile p-HeptylaminobenzoesÏureÏthylester werden mit 8 Gewiehtsteilen   Octaäthylenglykolmonomethyläther    nach den Angaben des Beispiels   1    umgesetzt. Man erhält so in fast quantitativer Ausbeute den Ester von p-HeptylaminobenzoesÏure mit   Octaäthylenglykolmonomethyläther folgender    Formel
EMI4.3     
 der noch überschüssigen   Octaäthylenglykol-    monomethyläther enthält. Zur   Reinigung ver-    fährt man wie in Beispiel   l angegeben. Man    gewinnt so den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach gelben öls, das in den meisten organischen Lösungsmitteln, mit t Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist.

   Aus einer   10 /oigen    wässerigen Lösung wird der neue Ester beim Erwärmen auf etwa 32  ausgefällt ; er geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Losung.



   Der als Ausgangsmaterial verwendete p-Heptylaminobenzoesäureäthylester kann auf folgende Weise erhalten werden :
18 Gewichtsteile n-Heptylbromid und 50   C ewichtsteile p-Aminobenzoesäureäthylester      werden    in   Gegenwart von wenig Kupfer-    pulver in einem mit Steigrohr versehenen Kolben wÏhrend 12 Stunden bei 120-125¯ verrührt, in 250   Volumteilen Äther aufge-    nommen, die Losung vom Unlöslichen abfiltriert und in einen Scheidetrichter gegossen.



  Durch mehrmaliges Aussehütteln mit n-Salz sÏure wird nicht umgesetzter p-AminobenzoesÏureÏthylester entfernt, worauf durch Eindampfen der   Ätherlosung 26 CTewiehtsteile    rohen   p-Hexylaminobenzoesäureäthylesters    gewonnen werden. Zur Reinigung kann aus   Äther-Petroläther    oder aus Benzin   umkristal-      lisiert werden.    Der reine Ester siedet bei    12 mm Hg-bei 122-124  und schmilzt bei 77 .   



   Wenn man an Stelle von   Octaäthylengly-      kolmonomethyläther    den Decaäthylenglykol  monomethyläther zur Umesterung    mit   p-Hep-      tylaminobenzoesäureäthylester verwendet, so    entsteht ein Ester, welcher bei   40     noch wasserlöslich ist und   ähnliehe    Eigenschaften aufweist.



   Beispiel 3
2, 65 Gewichtsteile p-   (2-Butoxyäthyl-      amino)-benzoesäureäthylester    werden mit 9 Gewichtsteilen Polyäthylenglykolmonomethyl äther vom Kp. 200-220¯ (0, 01 mm) nach den Angaben in Beispiel   1    umgesetzt. Dabei erhält man in fast quantitativer Ausbeute den Ester eines   Polyäthylenglykolmonome-    thylÏthers mit p - (2 - ButoxyÏthylamino)benzoesäure der Formel
EMI5.1     
 wobei n einen   Durchschnittswert    von   9-11    hat, der noeh übersehüssigen   Polyäthylen-       glykolmonomethylätber enthält. Zur Reinigung    wird wie in Beispiel 1 vorgegangen.

   Durch Eindampfen der getrockneten und filtrierten Benzoll¯sung erhÏlt man den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach gelben Íls, das in den meisten organischen   Lösungsmitteln,    mit Ausnahme von   aliphati-    schen Kohlenwasserstoffen, leicht   lös] ieh    ist.



  Aus einer   10  /oigen wässerigen Losung wird    der neue Ester beim ErwÏrmen auf etwa 44¯ ausgefällt ; er geht jedoeh beim Abkühlen wieder leicht in L¯sung.



   Der als   Ausgangsstoff genannte p- (2-But-    oxyÏthyl-amino)-benzoesÏureÏthylester kann auf folgende Art erhalten werden :
118   Gewichtsteile Athyleng'lykolmonobutyl-      atelier    in   450    Volumteilen Benzol werden langsnm lei   20-30  gleichzeitig    mit   20 Gewichts-    teilen pulverisiertem Natriumhydroxyd und 45 Volnmteilen Benzolsulfochlorid versetzt. Dann werden nochmals 135 Volumteile   Benzolsnlfo-      chiorid gleichzeitig    mit 52 Gewichtsteilen pulverisiertem Natriumhydroxyd langsam zug Man rührt 2 Stunden und lässt dann  ber Nacht stehen.

   Dann vermischt man mit 450 Volumteilen Wasser und trennt die wÏsse  rige    Schicht ab ; diese wird mit weiteren 100   Volumteilen frischem    Benzol ausgeschüttelt.



  Die   vereinigten Benzollösungen    werden mit 50 Volumteilen konzentriertem Ammoniak 4 Stunden geschüttelt, mit 100 Volumteilen 2-n.



  Natronlauge versetzt und nochmals 10 Minuten geschüttelt. Die wässerige Schicht wird abgetrennt, die   Benzollosung    mit 100 Volumteilen 2-n. Natronlauge und dann mit   100    Volumteilen Wasser gewaschen. Durch Eindampfen der Benzollösung und Trocknen des R ckstandes bei   100     im Vakuum erhält man   249    Gewichtsteile von   Äthylenglykol-    monobutylätherbenzolsulfonat in Form eines hellgelben Íls. 8, 5 Gewichtsteile davon   wer-    den mit 22   GEewiehtsteilen p-Aminobenzoe-    säureäthylester bei 100-105  während 2 Stunden und dann während   11/2    Stunden bei   115-120     verr hrt.

   Kurze Zeit nach Erreichen der Reaktionstemperatur beginnt die Ausseheidung von farblosen Kristallen. Nach dem Abkühlen wird mit 100 Volumteilen ¯ther verrührt,   vom unlöslichen Benzolsulfo-    nat des p-Aminobenzoesäureäthylesters abfiltriert und mit Äther   naehgewasehen.    Die   Ätherlosung    wird fünfmal mit je 50 Volumteilen n-. Salzsäure und einmal mit 50 Volumteilen 3-n.   Kaliumhydrogencarbonatlösung    gewaschen. Durch Eindampfen der getrockneten   Ätherlösung    erhält man   8,    24   Gewichts-    teile eines rotbraunen Íls, das bei 0, 01 mm Hg bei   140-142     als farbloses   61    destilliert.



  Dieses besteht aus reinem   p-(2-Butoxy-äthyl-    amino)-benzoesÏureÏthylester. 



   Beispiel 4
2, 35 Gewiehtsteile p-Isoamylaminobenzoesäureäthylester werden mit 9   Gewichtstei-    len Polyäthylenglykolmonomethylather vom Kp. 0,01 200-220¯ nach den Angaben in Beispiel 1 umgesetzt. Man erhält so in fast quantitativer Ausbeute den Ester eines   Polyäthy-      lenglykolmonomethyläthers    mit p-Isoamyl  aminobenzoesäureäthylester folgender    Formel
EMI6.1     
 wobei n einen Durchschnittswert von 9-11 hat, der noch übersehüssigen   Polyäthylen-      glykolmonomethyläther    enthält. Zur   Reini-    gung wird wie in Beispiel   1    vorgegangen.



  Durch Eindampfen der getrockneten und filtrierten Benzollosung erhält man den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz schwach gelben Íls, das in den meisten   orga-    nischen   Losungsmitteln,    mit Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, leicht l¯slich ist. Aus einer   10  loigen wässerigen Lö-    sung wird der neue Ester beim Erwärmen auf etwa   43     ausgefällt ; er geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in L¯sung.



   Der gleiche Ester kann auch wie folgt erhalten werden :
2, 07 Gewiehtsteile p-Isoamylaminobenzoesäure, 1, 85 Gewiehtsteile Benzolsulfonsäure   (1    Mol Kristallwasser enthaltend) und 7 Gewichtsteile   Polyäthylenglykolmonomethyl-    äther vom Kp.   0,      01    200-220¯ werden wÏhrend 3 Stunden unter Durehleiten eines troekenen   Stickstoffstromes auf 140-150     erhitzt.



  Nach dieser Zeit ist die Veresterung unter Wasserabspaltung praktisch beendet. Zur Reinigung verteilt man die Reaktionsmasse mehrmals zwischen Benzol und 2-n. Sodalosung, verdampft die getrocknete Benzol  16sung    und erhÏlt als Rüekstand den neuen Ester in einer Ausbeute von 5, 9   Gewichts-    teilen.



   Beispiel 5
2 Gewiehtsteile p-Cyclohexylaminobenzoe  säureäthylester    werden mit 7 Gewiehtsteilen   Polyäthylenglykolmonomethyläther    vom Kp.   200-220     (0, 01 mm) nach den Angaben in Beispiel 1 umgesetzt. Man erhÏlt auf diese Weise in fast quantitativer Ausbeute den Ester eines   Polyäthylenglykolmonomethyl-    äthers mit p-Cyelohexylaminobenzoesäure der folgenden Formel
EMI6.2     
 wobei n einen Durchschnittswert von 9-11 hat, der noch übersehüssigen Polyäthylenglykolmonomethyläther enthält. Zur Reinigung wird wie in Beispiel 1 vorgegangen. Man erhalt den neuen Ester in Form eines farblosen bis ganz sehwach gelben Íls, das in den meisten organischen Lösungsmitteln, mit Ausnahme von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, leicht löslich ist.

   Aus einer 10 %igen wässerigen Lösung wird der neue Ester beim Erwärmen auf etwa 43  ausgefällt ; er geht jedoch beim Abkühlen wieder leicht in Lösung.



   Der als Ausgangsstoff genannte   p-Cyclo-    hexylaminobenzoesÏureÏthylester kann auf folgende Art erhalten werden :    11,    4 Gewiehtsteile Bromeyelohexan und 46 Gewichtsteile p-Aminobenzoesäureäthylester werden während   14    Stunden bei 120 bis   130     und dann noch während 3 Stunden bei   140-150     verrührt. Die Reaktionsmasse, in welcher sich Kristalle ausgeschieden haben, wird mit 400 Volumteilen   Ather digeriert.   



  Nach dem Filtrieren wird viermal mit   250    Volumteilen n-Salzsäure und   einmal mit 250    Volumteilen   gesättigter Natriumhydrogen-      earbonatlösung    extrahiert und die wässerigen Lösungen mit weiteren 300 Volumteilen n  Äther gewaschen. Aus den vereinigten und getrockneten Ätherlosungen erhält man durch Eindampfen 5, 1 Gewichtsteile   Trockenrück-    stand. Den reinen p-Cyclohexylaminobenzoesäureäthylester erhält man daraus durch De  stillieren    und Umkristallisieren aus wenig Äthanol-Wasser 5 :   1,      10 215218 ,      F.    = 57-58 .



   In ähnlieher Art kann man den   p-Cyclo-    pentylaminobenzoesÏureester eines   Polyäthy-    lenglykolmonomethyläthers herstellen, welcher bei gleieher Kettenlänge des   Polyglykol-    restes einen et vas tieferen Trübungspunkt aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Estern, dadurch gekennzeichnet, dass man Benzoesäuren der Formel EMI7.1 worin X die Gruppe R-NH-oder 112N bedeutet, und wobei R einen Alkylrest mit 5-7 Kohlenstoffatomen oder einen Cyclo alkyl-oder Oxaalkylrest mit 4-7 Kohlenstoffatom darstellt, mit Polyglykolen cler Formel HO-(CH2-CH2-O)n-R' verestert, wobei R'Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest darstellt und n eine ganze Zahl von 8-12 ist, und in erhaltenen Verbin dungen mit p-ständiger NH2-Gruppe diese entsprechend alkyliert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Benzoesäuren der genannten Formel mit freier oder funktionell abgewandelter Carboxylgruppe mit Polyglykolen der genannten Formel mit freier oder funktionell abgewandelter Hy droxylgruppe umsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeiennet, dass man Benzoesäuren der genannten Formel mit freier oder funktionell abgewandelter Carboxylgruppe mit Polyglykolen der genannten Formel in Anwesenheit eines Kondensationsmittels umsetzt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Benzoesäuren der ge nannten Formel in Form ihrer Metallsalze mit reaktionsfähigen Estern von Polyglykolen der genannten Formel umsetzt.
CH331982D 1954-04-15 1954-04-15 Verfahren zur Herstellung neuer Ester CH331982A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4105791A (en) * 1976-03-22 1978-08-08 The Dow Chemical Company Hypolipidemic cycloalkylaminobenzoic acids

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