DED0017251MA - - Google Patents

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DED0017251MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. März 1954 Bekanntgemacht am: 8. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung" bezieht sich auf einen photographischen Objektivverschluß mit einem die Sektoren steuernden Hauptantriebsglied und einem eingebauten. Vorlaufwerk sowie mit einem Schaltglied, welches wahlweise die Einstellung für Aufnahmen mit oder ohne Vorlaiif steuert.
Es sind bereits Verschlüsse dieser Art bekannt, bei denen ein drehbarer Schaltring benutzt wird, der jedoch nach Ausführung einer Aufnahme mit Vorlauf auch für die nächste Aufnahme in dieser Einstellung stehenbleibt. Dieser Umstand ist aber sehr nachteilig, weil der Verschluß dann nicht mehr seine normale Einstellung »ohne Vorlauf« einnimmt, so daß leicht Fehlbelichtungen vorkommen können. Dieser Nachteil verstärkt sich besonders in den Fällen, in denen das Schaltglied für das Vorlaufwerk zugleich als Schaltglied für eine im Verschluß eingebaute Kontakteinrichtung für Blitzlichtauslösung" dient und seine Einstellage »ohne Vorlauf« mit einer Einstellage für Blitzlichtaufnahmen identisch ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Verschluß mit Vorlaufwerk zu schaffen, dessen Schaltglied nach Durchführung einer Aufnahme mit Vorlauf selbsttätig seine normale Einstellung· für Aufnahmen ohne Vorlauf
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wieder einnimmt. Diese Aufgabe wird erfindungsgcinäß dadurch gelöst, daß das Schahglied unter der Wirkung einer Rückführkraft steht und in seiner Einstellung für Aufnahmen mit Vorlauf durch ein Sperrglied gesperrt ist, welches erst während des Vcrschlußablaufcs durch ein hierbei bewegtes Organ beseitigt wird, worauf das Schaltglied selbsttätig in seine Einstellung für Aufnahmen ohne Vorlauf zurückkehrt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung an Hand eines Ausführuugsbeispieles näher erläutert. I1Is zeigt
Fig. ι den gespannten Verschluß bei Benutzung des Vorlaufwerkes,
ι;; · Fig. 2 und 3 den Verschluß während des Vorlaufwerkablaufes und kurz vor dem Sektorenöffncn,
Fig". .| die Kontakteinrichtung bei ;.A'-Kontakigabex,
Fig. 5 das Vorlaufwerk als üffnungsverzögeriings-
so werk und
Fii/. 6 die Kontakteinrichtung hei »/!/-Kontakt gabel.
Im Verschlußgehäuse ι ο ist ein I Iauptantriebsorgaii 12 um den Zapfen 14 drehbar gelagert. ICs stellt unter dem Kiiilluß einer nicht dargestellten I lauptanlriebsleder, die bestrebt ist. das Ilanptanlnebsorgan im Uhrzeigersinn zu drehe;]. Zum Spannen des I lauplaiitricbsorgans 12 dient eine verzahnte Spannscheibe 16, die oberhalb des llaupt-
3" anlriebsorgans 12 um den Zapfen 14 lose drehbar gelagert ist und mit ihrem Vorsprung 1H mit dem Lappen 20 des 1 lauptantricbsorgans 12 beim Spannen zusammenarbeitet. Zum Spannen dient ein Spannring 22, der um das Objektivrohr 24 drehbar gelagert ist und unter Wirkung einer Feder 20 steht, die ihn in seiner Ruhelage hält. Zum Ausführen der Spaunbewegung des Spannringes 22 im Uhrzeigersinn dient sein Handgriff 28. Die Verzahnung30 des Spannringes 22 steht mit der Verzahuung der Spannsrheibe 16 im Kingrill.
Zum Festhalten des I lauptantricbsorgans 12 in seiinT Spannstelluug dient ein doppelarmiger Sperrhebel j2, der mit seinem Arm 34 am Lappen 36 des 1 lauptantiiebsorgans 12 angreift und mit seinem anderen Arm 3S mit einem Auslöser 40 zusammenarbeitet.
Der Antrieb der Verschlußsektoren 42 geschieht in bekannter Weise über den Sektorenring 44, der seinerseits wieder vom I lauptantriebsorgan 12 betätigt wird. Der Seklorenring hat zu diesem Zweck zwei Still;· 40 und 48, die mit den Antriebsvorspriingen 50 bzw. 52 des I Iauptantriebsgliedes 12 zusammenarbeiten. Der Vorsprung 50 bewegt den Stift 40 entgegen dem Uhrzeigersinn zwecks Öllnens und der Vorsprung 52 den Stilt 4S im Uhrzeigersinn zurück zum Schließen der Sektoren. Die Regelung der Belichtungszeit geschieht über ein nicht dargestelltes, am Teil 54 des Ilauptantriebsorgans 12 angreifendes und im Verschlußgehäuse 10
Go untergebrachtes Zeithemmwerk.
Im Verschlul.'igehäuse 10 ist außer dem erwähnten Zeil hemmwerk für das I lauptantriebsorgan 12 noch KM1Ii Vorlaufhenimwerk eingebaut, welches den eigentlichen Ablauf des Vcrschlußmcchanismus, beispielsweise zwecks Ausführung von Selbstaufnahmen, entsprechend verzögert. Dieses Vorlaufwerk besitzt einen Hcmmankc.r 56 mit Steigrad 58, das mit einem Räderwerk 60 bis 74 im Eingriff steht. Das Rad 74, welches um einen Zapfen 76 drehbar lagert, trägt einen Kranz nach oben vorstehender Rasten 78, in die zwei nach unten abgebogene Schlcifzungcn 80 einer Spannscheibc 82 eingreifen, welche ebenfalls um den Zapfen 76 drehbar gelagert ist, jedoch oberhalb des Rades 74 liegt. Um den Zapfen 76 ist außerdem eine Antriebsfeder 84 für das Vorlaufwerk gewunden, welche sich mit ihrem Ende an einem Stift 86 der Spannscheibc 82 und mit dem anderen Ende an einem ortsfesten Stift 88 einer oberhalb des Vorlaufwerkes liegenden, nicht dargestellten Platine abstützt.
Das Spannen des Vorhin fwerkcs geschieht zugleich mit dem Spannen des Ilauptantricbsorgans 12 durch den Spannring 22. Derselbe besitzt zu diesem Zweck einen Vorsprung' 90, der bei seiner Bewegung' im Uhrzeigersinn mit dem Stift 86 der Spannscheibe 82 in Eingriff kommt und sie entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt. Ein Spcrrhcbel 91, der oberhalb des Vorlaufwerkes liegt und durch den Vorsprung 90 in der Ruhestellung des Spannringes 22 ausgeschwenkt ist, wird bei der Spannbewegung mit seiner Nase 93 in das Rad 70 einfallen und das Vorlaufwerk bei der Spannbewegung der Spannscheibe 82 sperren. Die Spannscheibe 82 wird in gespannter Stellung durch einen Sperrhcbcl 92 gehalten, dessen Arm 94 mit einer Nase 96 der Spaninscheibe 82 in Eingriff kommt. Zur Freigabe der letzteren arbeitet ein zweiter Arm 98 des Sperrhebcis 92 mit einem Vorsprung 100 des Sektorcnringes 44 zusammen.
ICin zweiter, doppelarmiger Sperrhcbcl 102 ist in iOo der Nähe des Sperrhcbcls 92 gelagert. Der eine Arm 104 des Sperrhcbcls 102 arbeitet mit dem Vorsprung 96 der Spannscheibe 82 zusammen, sein anderer Arm 106 dagegen mit einer Spcrrnockc 108 des Sektorenringes 44.
Die im Vorschlußgehäuse 10 eingebaute Kontakteinrichtung für Blitzlichtauslösung" hat einen isolierten Kontakt ι 10 und eine bewegliche Kontaktfeder 112, die mittels eines Nippels 114 an dem Blitzlichtstromkreis angeschlossen werden können. Die Kontaktfeder 1 12 wird von einem Kontakthebe] 1 16 getragen und stützt sich mit einem Ende gegen die Verschlußinncnwand derart ab, daß sie den Kontakthebel 116, der nachstehend als »A'-Kontakthebek bezeichnet wird, in der Stellung nach Fig. 1 hält. Der A'-Kontakthcbel ii6 ist bei 118 drehbar gelagert, und sein Arm 120 ragt in eine Ausnehmung 122 des Scklo.rcnringcs 44 hinein. Sobald sich der Sektorenring 44 so weit entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt hat, daß die Kante 124 dar Aussparung 122 mit dem A'-Kontakthebcl 1 i 6, 120 in Eingriff kommt und ihn während der Weilcrbewcgung des Sektorenringes 44 nach außen schwenkt, so wird die Kontaktfeder ι 12 an den Kontakt 110 angedrückt und Blitzlichtkontakt gegeben. Dies geschieht annähernd in der vollen Offenstcllung der Sektoren 42.
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Ein zweiter doppelarmiger Kontakthebel 126 (»jW-Komtakthebel«) ist ebenfalls bei 118 drehbar gelagert. Er ist durch eine Feder 128 belastet, die bestrebt ist, seinen Arm 130 im Uhrzeigersinn zu schwenken und zur Auflage am Arm 120 des X-Kontaktbebels 116 zu bringen. Der andere Arm 132 des. yW-Kontakthebels 126 ragt durch einen Schlitz 134 des Verschlußgehäuses 10 nach außen und arbeitet mit einem Schaltring 136 zusammen.
Dieser Schaltring ist in den Zeichnungen der Deutlichkeit halber um den Verschlußumfang gelegt, in Wirklichkeit ist er beispielsweise um das hintere Objektivrohr des Verschlußgehäuses 10 drehbar gelagert. Eine Feder 138 greift am Schaltring 136 an und ist bestrebt, ihn entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen. Eine Federraste 140 liegt im Wege einer Nase 142 des Schaltringes 136 und bestimmt zusammen mit einem Endanschlag 144 zwei Stellungen des Schaltringes 136, die mit »X« und »M« bezeichnet sind. Aus der Stellung »X« ist der Schaltring 136 noch weiter im Uhrzeigersinn in eine Stellung »V/X« 'entgegen der Wirkung seiner Feder 138 einstellbar, in welcher er durch einen doppelarmigen Sperrhebel 146 gesperrt wird, der hierbei mit seinem einen Arm 148 in eine Raste 150 des Schaltringes 136 einfällt. In den Stellungen »X« oder »/W« liegt der Arm 148 unwirksam an der Innenfläche 152 des Schaltriinges 136. In der Stellung »V/X« ragt der andere Arm 154 des Sperrhebels 146 in den Weg eines Steuerstiftes 156 am Sektorenring 44 und kann von demselben geschwenkt werden. Eine Aussparung 157 des Schaltringes 136 kommt bei Einstellung desselben auf »A4« über den Arm 132 des Λί-Kontakthebels 126 zu liegen, so daß dann derselbe zu einer wirksamen Schwenkung für eine »yW-Kontaktgabe« freigegeben ist.
Erwähnt siei noch, daß ein Teil des Vorlaufwerkes als Öffnungsverzögerungswerk für den Sektorenring 44 dient, um seinen wirksamen Ablauf nach Auslösung und Kontaktgabe so lange zu vierzögern, bis der Leuchtverzug von Blitzlampen ■mit größerem Leuchtverzug (vW-Klasse) verstrichen ist. Zu diesem Zweck sind der Anker 56 mit Steigrad 58 und die Räder 60, 62 und 64 auf einer gesonderten Platte 158 gelagert, die um den Zapfen 160 schwenkbar ist. Eine Feder 162 wirkt auf die Platte 158 derart ein, daß die Räder 64 und 66 in Eingriff bleiben. Ein Arm 164 der Platte 158 ragt durch das Verschlußgehäuse 10 nach außen bzw. hinten, und sein entsprechend abgebogener. Lappen 166 kann mit einem schrägen Vorsprung 168 des Schaltringes 136 derart in Eingriff kommen, daß die Platte 158 entgegen Wirkung der Feder 162 im Uhrzeigersinn geschwenkt und die Teile 58 bis 64 des Vorlaufwerkes abgeschaltet werden.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Verschlusses ist folgende:
Soll eine Aufnahme mit Vorlauf getätigt werden, dann ist durch den Spannring 22 das Hauptantriebsorgan 12 und das Vorlaufwerk zu spannen. Der Schaltring 136 ist vor oder auch erst nach dem Spannen in die Stellung »V/X« zu stellen, so daß das ganze Vorlaufwerk 56 bis 74 in Funktionsbereitschaft gesetzt ist. Der Schaltring wird in seiner Stellung »V/X« durch den Sperrhebel 146 gehalten, so daß er vorerst in seine Normalstellung »X« nicht zurückkehren kann (Fig. 1).
Beim Auslösen des Verschlusses durch den Auslöser 40 wird das Hauptantriebsorgan 12 entsperrt und der Sektorenring 44 entgegen dem Uhrzeigersinn um eine geringe Wegstrecke so weit bewegt, bis er durch den Sperrhebel 102, 106 an seiner Sperrnocke 108 angehalten wird (Fig. 2). Durch diese kurze Bewegung des Sektorenringes 44 löst sein Vorsprung 100 den Sperrhebel 92, 98 aus, so daß das Vorlaufwerk ablaufen kann. Die Ablaufbewegung des Vorlaufwerkes dauert etwa 10 bis ι S Sekunden. Gegen Ende der Vorlaufwerkablaufbewegung drückt die Nase 96 der Spannscheibe 82 den Sperrhebel 102, 104 zur Seite (Fig. 3), so daß nun der Sektorenring 44 ganz ablaufen kann und dabei die Sektoren 42 öffnet und schließt, womit der Belichtungsvorgang beendet ist.
Bei dieser Aufnahme mit Vorlauf kann selbstverständlich auch noch Blitzlicht benutzt werden, weil ja der Sekto'renring 44 mit seiner Kante 124 den X-Kontakthebel 116 zur Kontaktgabe betätigt (Fig. 4). Die Kontaktgabe erfolgt jedoch erst annähernd in voller Offenstellunig der Sektoren 42, so daß hierbei nur Blitzröhren ohne Leuchtverzug (X-Klasse) verwendet werden können.
Wie bereits erwähnt, bleibt der Schaltring 136 bei Einstellung auf »V/X« in dieser Stellung durch den Sperrhebel 146 gesperrt. Nach erfolgter Aufnahme wird er sich aber erfindungsgemäß in seine ursprüngliche Normalstellung »X« zurückbewegen, so daß er für die nächste Aufnahme erneut auf Normalstellung steht. Diese Rückbewegung des Schaltringes 136 wird dadurch ermöglicht, daß der Stift 156 am Sektorenring 44 den Arm 154 des Sperrhebels 146 während der Öffnungsbewegung des Sektoirenringes im Uhrzeigersinn schwenkt und damit die Sperre 148, 150 aufhebt. Der Schaltring 136 kehrt nachher unter Wirkung seiner Feder 138 selbsttätig in die Stellung »X« zurück, wobei er· gleichzeitig mit seinem Vorsprung 168 die Platte 158 im Uhrzeigersinn schwenkt und damit wiederum den zur Öffnungsverzögerung nicht erforderlichen Teil 56 bis 64 des Vorlaufwerkes selbsttätig abschaltet.
Die Entspeirrung des Schaltringes 136 durch die Schwenkung des Sperrhebels 146 geschieht hier, wie beschrieben, durch einen Steuerstift am Sektorenring während der Öffnungsbewegung desselben. Es ist jedoch klair, daß diese Entsperrung auch schon zu Beginn dar Verschlußfunktion, also beispielsweise schon duirch die Bewegung des Auslösers, eingeleitet werden könnte. Ebensogut könnte dieser Sperrhebel mit dem Hauptantriebsorgan zusammenarbeiten und erst gegen Ende der Ablaufbeweguing desselben, also gegen Ende der Verschlußfunktion, entsperrt werden. Ganz allgemein gesagt, kann also die Entspeirrung des Schaltringes durch ein Glied erfolgen, welches während der Verschlußfunktion bewegt wird. .
Bei Aufnahmen ohne Vorlauf steht somit der
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Schalt ring 136 für gewöhnlich in Stellung »Λ'«. Hierbei kann nur der eine sehr kurze Hemmzeit von etwa 20 m/s darstellende MViI 66 bis 74 des Vorlaulwelkes in Funktion treten. Der übrige Ablauf der Verschlußteile geschieht wie vorstehend beschrieben. Auch in diesem Fall können Blitzliclnaul'nahincn mit einer Blitzlampe der A'-Klasse getätigt werden.
Soll dagegen eine Aufnahme ohne Vorlauf, jedoch mit einer Blitzlampe der /!/-Klasse mit großem l.euchlverzug durchgeführt werden, dann stellt man den Schaltung 136 in Stellung ></)/;. Die Federrastc 140 muß dabei von Hand überwunden werden, und die Nase 142 des Schaltringes 136 liegt nachher am Anschlag 144 auf. In dieser Stellung gibt die Ausnehmung 157 des Schaltringes 136 den Al-Kontaklhcbcl 126 frei, so daß ihn seine Feder 128 zur Anlage am A'-Kontakthcbel 116 bringt und dieser wiederum an der Kante 125 der Aussparung 122 am Sektoirenring 44 anliegt. Der Teil 56 bis 64 des Voirlaulwcrkes ist auch in diesem Fall abgeschaltet. Nach der Auslösung wird während der kurzen Anl'angsbewegung des Sektorenringes 44 seine Kante 125 soweit entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, daß die Feder 128 beide Kontakthebel 116 und 126 im Uhrzeigersinn schwenkt, wodurch die Blitzlichtkontaktgabe erfolgt (Fig. 6). Die Freigabe des zur Öiinungsvcrzögerung dienenden Teils 66 bis 74 des V orlaul Werkes, das Anhalten des Sektorenringes 44 durch den Spcrrhebcl 102 sowie die Aushebung dieses Sperrhebels 102 zwecks Weiterbewegung des Sektorcnnnges 44 geschieht wie bei der erstbeschriebenen Aufnahme mit Vorlauf, jedoch mit dem Unterschied, dal.) die 1 lemmwirkung der Teile 66 bis 74 nur sehr kurz, ist (etwa 20 m/s), so daß das ("Minen (lcr Sektoren gerade in dem Zeitpunkt erfolgt, in dem der I.euchtverzug der Blitzlampe verstrichen ist.
ICs ist klar, daß der Schaltring 136 bei gcspannlein odeir ungespanntem Verschluß aus der eingestellten Lage >.'!/·< odor >.-Y<. in die Einstellung für Aufnahme mit Vorlaufwerk, also in seine Stellung »V/.W;, verstellbar ist, ohne daß dadurch die Funktion des Verschlusses oder der Blitzlichtkontakteinrichtung beeinträchtigt würde.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Photographischcr Objektivverschluß mit einem eingebauten Vorlaufwerk sowie mit einem Schaltglied, welches wahlweise die Einstellung für Aufnahmen mit oder ohne Vorlauf steuert, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglicd (136) unteir der Wirkung einer Rückführkrait (138) steht und in seiner Einstellung für Aufnahmen mit Voirlauf durch ein Sperrglied (146) gesperrt ist, welches erst während oder nach dem Vcirschlußablauf durch ein hierbei bewegtes Qrgan (44, 156) beseitigt wird, worauf das Schaltglicd selbsttätig in seine Einstellung für Aufnahmen ohne Vorlauf zurückkehrt.
2. Photogiraphischer Objektivverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Verschlußgehäuse ein doppelarmigcr Spcrrhebcl (146) gelagert ist, der bei Einstellung für Aufnahmen mit Voirlauf an seinem ersten Arm (148) mit cinor Sperraste (150) des Schaltgliedes (136) zusammenarbeitet, während sein zweiter Arm (154) im Weg eines Stcuerstiftcs (156) am Sektoirenring (44) liegt und von demselben während der Off nuiigsbcwcgung in eine unwirksame Lage geschwenkt wird.
3. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellung für Aufnahmen ohne Vorlauf der erste Arm (148) des' Sperrhebels (146) durch eine Steuerfläche (1 52) des Schaltgliedcs (136) in unwirksamer Lage gehalten wird.
4. Photographischcr Objektivverschluß nach Anspruch ι mit Kontakteinrichtung für Blitzlichtauslösung und mit ÖOiiungsvcirzögeru<ngswerk, das einen Teil des Vorlaufwerkcs bildet und wobei das Schaltglicd zum Ein- und Ausschalten des Vorlaufwerkcs zugleich als Schaltglicd für die Kontakteinrichtung dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführkraft (138) des Schaltgliedes (136) derart stark ist, daß sie zur selbsttätigen Abschaltung des zur üiTnungsverzögerung nicht benutzten Teiles des Vorlaufwerkes und gegebenenfalls zugleich zur Einstellung der Kontakteinrichtung für Blitzlichtauslösung dient. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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