DEF0018338MA - - Google Patents

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DEF0018338MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. JuIl 1952 Bekanntgemacht am 9. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Patentanmeldung F 9205 IVc/8k ist ein Verfahren zum Wasserabstoßendmachen von Fasergut, wobei man das Fasergut mit Lösungen von ι Mol Aluminiumalkoholat, von 0,2 bis 2,5 Mol, vorteilhaft 0,3 bis 0,8 Mol, höhermolekularer Carbonsäuren und von festen bis halbfesten Paraffinkohlenwasserstoffen in wasserfreien organischen Lösungsmitteln behandelt und anschließend trocknet.
In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach Patentanmeldung Fo,2O5lVc/8k wurde nun gefunden, daß man ebenfalls eine gute wasserabweisende Wirkung erzielt, wenn man an Stelle fester bis halbfester Paraffinkohlenwasserstoffe bestimmte polychlorierte Kohlenwasserstoffe und/oder Wachse verwendet. Nach der Erfindung wird somit' das Fasergut mit Lösungen von 1 Mol Aluminiumalkoholat und 0,2 bis 2,5 Mol, vorteilhaft 0,3 bis 0,8 Mol, höhermolekularen Carbonsäuren sowie dicköligen bis festen höhermolekularen polychlorierten Kohlenwasserstoffen und/oder von natürlichen oder synthetischen Wachsen, und gegebenenfalls von höhermolekularen Paraffinkohlenwasserstoffen in wasserfreien organischen Lösungsmitteln behandelt, anschließend getrocknet und vorteilhaft der Einwirkung von erhöhter Temperatur, gegebenenfalls bei Anwesenheit von Feuchtigkeit, ausgesetzt. An Stelle der Aluminiumalkoholate kann
609 378/461
F 18338 IVc/8 k
man auch ihre Kohlendioxyd- oder Schwefeldiqxydadditionsprodukte zur Herstellung der Aluminiumalkoholatlösungen verwenden.
Beispiel
Lufttrockene, gegebenenfalls chemisch gereinigte Regenbekleidung aus Baumwolle, regenerierter Cellulose, Wolle oder synthetischem Fasermaterial wird io bis 15 Minuten bei etwa 200 C in einer in der chemischen Reinigung üblichen Imprägniermaschinen im Flottenverhältnis 1 : 15 mit folgender Lösung imprägniert.
8,34 kg Aluminiümisopropylat, 3 kg Paraffin, 3,5 kg Stearin, 8 kg Chlorparaffin (hergestellt durch Chlorierung eines Paraffins vom -EP/52 bis 540 bis zum Chlorgehalt von 6ofl/o)' werden in je .30 1 Tetrachlorkohlenstoff oder Perchloräthyle'ri gelöst und die Lösungen vereinigt. Nach der Imprägnierung wird die Flotte abgelassen, die Ware abgeschleudert und das Lösungsmittel ..iabdestilliert. Die Ware wird mit Luft von etwa 30^/0 relativer Feuchtigkeit 30 Minuten auf 900 erhitzt und anschließend durch Bügeln fertiggestellt. Man erzielt auf diese Weise einen vorzüglichen Abperleffekt und eine erhebliche Flammsicherheit. Ersetzt;" man "das. Stearin' teilweise:: oder -ganz, durch die äquivalente Menge Ölein oder KoIo phonium und/oder das Aluminiumisopropylat durch kg Aluminium-sek.-butylat, so gelangt man zu dem gleichen Ergebnis. ;■ / ;

Claims (1)

  1. Patentanspruch-:
    Ausbildung des Verfahrens zum Wasserabstoßendmachen " von Fasergut nach Patentan-, meldung F 9205 IVc/8 k, dadurch gekennzeichnet, daß man das Fasergut mit Lösungen von ι Mol Aluminiumalkoholat oder den Kohlendioxyd- oder Schwefeldioxydadditionsverbindungen des Aluminiumalkoholates und 0,2 bis 2,5 Mol, vorteilhaft 0,3 bis 0,8 Mol, höhermolekularen Carbonsäuren sowie dicköligen bis festen' höhefmolekulären-pdlychlorierten Kohlenwasserstoffen und/oder natürlichen und synthetischen Wachsen und gegebenenfalls höhermolekularen Paraffinkohlenwasserstoffen in wasserfreien organischen. Lösungsmitteln behandelt, anschließend trocknet und vorteilhaft ■ der Einwirkung von erhöhter Temperatur, gegebenenfalls bei Anwesenheit von Feuchtigkeit, aussetzt.
    © 609 578/461 7.56

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