DEP0034317DA - Dörrgerät für Obst, Gemüse u. dgl. - Google Patents
Dörrgerät für Obst, Gemüse u. dgl.Info
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Description
lHess.Nr. 3627/48 Nürnberg, den 25.Januar 1949
Firma Gebrüder SeIz, Dampfaäge-und Hobelwerk, Neustadt/Aisch Pulvermuhle
Dörrgerät für Obst. Gemüse und dergl,
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen bzw. Dörren von Obst, Gemüse und dergl· Ba handelt sich um
eine Torrichtung,, welche an» mehreren, überedauider stapelbaren Hosten besteht, di'e auf einest über einer Wärmequelle
aufstellbaren Traggestell aufruhen*
Bei einem solchen Tracken-bzw. Dörrgerät sind erf indungsgemäss die Sos te von des Traggestell und Toneinander mittels
Schwingarmen abhebbar. Ea sind zu diesem 2WeCk am Traggestell auf zwei gegenüberliegenden Seiten parallele Schwingarme angelenkt
, welche horinzontsüte Leisten zum Auflegen der Hoste aufweisen. Diese sind in verschiedenen. Höhenlagen festlegbar. Zu diesem
Zweck ist wenigstens ein Schwinghebel in verschiedenen Schwenklagen feststellbar, z.B. mit Hufe einer Steck-oder Schnappbolzeneinrichtung
des Traggestells·
Ein gemäss der Erfindung ausgebildetes Trocken- bzw. Dörrgerät bietet den Vorteil, dass in einfacher Weise, lediglich
durch Verschwenken der Schwinghebel, die Hoste, die während des Dörrvorganges üblicherweise aufeiandeifaufsitzen,
voneinander abgehoben werden können, sodaß das Dörrgut von Zeit zu Zeit bequem beobachtet werden kann. Wenn, wie bisher,
die Hoste abgenommen werden müssen, um den Zustand des Dörrgutes überprüfen zu können, so wied diese Arbeit erfahrungsgemäss,
weil sie· ziemlich umständlich und zeitraubend ist, häufig nicht rechtzeitig vollzogen. Ausser der Behebung dieses
Nachteils führt die schwingbare, also abnehmbare Anbringung der Koste zu dem weiteren Vorteil, dass im Bedarfsfalle
eine gewisse Entlüftung der einzelnen ^ostfüllungen möglich ist und dass die Abkühlung des fertig getrockneten Gutes erreichbar
ist, ohne dass die Roste abgenommen und ausgebreitet zu werden brauchen. Sie müssen lediglich der Höhe nach
vojfeinander abgesetzt werden.
Das Dörrgerät, dessen rahmenartiges Traggestell unmitmelbar über jede Heizqueli gestellt werden kann, gleichviel
ob es sich um einen Kohlen-bzw. Holzherd; einen Gasherd oder eine elektrische "Heizeinrichtung handelt, ist nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung mit einer zusätzlichen Wärmequelle in Gestealt eines elektrischen Heizgerätes ausrüstbar,
welches vorzugsweise mit einer bei bestimmten TemperaseTDsxxaxxg
türen/ ein- und ausschaltenden Regeleinrichtung versehen ist. Diese Ausbildung ist fortschrittlich, weil sie es ermöglicht,
das Gerät je nach iBtä&rt mittels eines Herdes oder einer elektrischen Heizung zu betreiben. Ein besonderer Vorteil liegt
ausserdem darin, dass das Gerät auf einen Herd gestellt werden kann und dieser nicht nachgeschürt zu werden braucht,
weil selbsttätig, sobald die Herdwärme eine gewisse Grenze unterschreitet, das elektrische Zusatzgerät eingeschaltet wird. Umgekehrt
schaltet sich dieses aus, wenn die nötige Dörrtemperatur überschritten wird· Ss ist infolgedessen ein besonders wirtschaftliches
Dörren gewährleistet.
Ausführungebeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in scheaatischer Sarstellung veranschaulicht. Es ist
figur 1 eine Seitenansicht eines Dörrgerätes, Figur 2 ein Querschnitt dazu,
Figur 5 eine Seitenansicht des Gerätes bei verstellten Rosten.
Das Gerät besteht im Wesentlichen aus dem rahmenartigen Traggestell a und den übereinander stapelbaren Rosten b.
Das Erstere ist nach unten offen. Gegebenenfalls kann die öffnung c durch ein Sieb oder dergl. abgedecü sein. Die Roste bestehen
ebenfalls aus einem Rahmen. Sie besitzen einen aus einem Siebgeflecht oder aus Stäben gebildeten Auflagerost d. Auf dem
obersten Host ist zweckvoll ein Deckel e angeordnet, der mit
zahlreichen Löchern f zum Austreten der Warmluft versehen ist.
Sie Hoste b ruhen auf im Querschnitt winkelförmigen Leisten g auf, die ihrerseits an den Schwinghebeln h1 und h2
bzw· I1 und ig befestigt sind. Jedes Schwinghebelpaar ist infolge des Verbindungssteges Ic ein zusammenhängendes Gebilde.
Sie Schwinghebel sind in i bzw. m am traggestell gelenkig gelagert· Sie können also ia Bichtxmg Λλτ Pfeile hin- und
herbewegt werden. Sabei vollftifirea die Beste eine entsprechende Schwenkbewegung. Wen» die Hoste die Lage gemäas Pig.
5 einnehmen, so sind toil vorn alle Beste einsehbar, sodass der Zustand dear Sörrgutes überprüft werden kann· Bei senkrechter Stellung &κ? Schwinghebel haben die Beetle den grossten Abstand voneinander· Sie«· Stellung mag für Bntlüftungs-
Stellung und den gezeichneten Endlagen gibt «ft aber noch verschiedene Zwiechenstellungen. In Jeder Lag« sind, die
Schwinghebel mittels eiaex, leetsteCLlvorrichtung β festlegbar. Siese kaxm aus ein.«« KecJt— b»w* achnappbolzen ο
und geeigneten Stecklöcheant» besiiehen..
Samit di· Roste Ii beli* Sl&aeh&eben ohne weiteres ihre Gebrauchelage einnehmen und daaiiwdle Beste bei rascher
oder ruokhaf ter Betätigung der Schwinghebel ihre Gebrauuhslage nicht verlassen kStonen^m^ses sie mit Basten | versehen
se£v* dl» mit. Segel&tfftoat dear Iraeleisten g «xsammenwirken.
Ia Traggestell a ist mittelst einez· geeigneten Einsetzbzw. Haltevorrichtung als zusätzliche* larmequelle ein elektrisches heizgerät r anbringbar. Sieaea kannr wie schon erwähnt, als alleinige Wärmequelle^ dienes j vorzugsweise ist
die Ausbildung aber so getroffen, dass das Heizgerät einen Regler besitzt, der es bei bestimmten einstellbaren Temperaturen selbsttätig ein- und ausschaltet. Sann tritt das Heizgerät vornehmlich als zua*äBliohe Heizquelle in Erscheinung,
wenn die übliche Wärmequelle, 滣· der Herd, zu sehr abgekühlt ist und nicht mehr weiter unter loer gehalten werden soll.
Ein Gerät gemäss der Erfindung ist sowohl zum Trocknen bzw. Dörren von Obst und Gemüse als auch zum Trocknen von Bluten und Blättern (als Tee) und Früchten geeignet.
Claims (5)
1) Vorrichtung zum Trocknen bzw« Dörren von Obst, Gemüse und dergl. mit
mehreren, auf einem über einer Wärmequelle auf stellbaren fraggestell übereinander stapelbaren -Basten, dadurch gekennzeichnet, dass die Boste
von -äera traggestell xiad voneinander Mithilfe von Schwiagaraen abbjibbar
sind, yieleh© am traggestell auf sswei gegeaüberli«gend©n Selten angelenkt Bind uad welehe horizontal© Leisten sas Auflegen der Hoste
aufweisen«
2} Vorrichtung nach Anspruch lt äeduroh geteenaselehnet t dass die Host©
in vereohiedeußn Höhenlagen festlegbar sind und zu die®©® Eweok wenigstens ein Schwinghebel in verschiedene Schwenklagen feststellbar
ist.
3) Torrichtung naeh Ansprüchen 1-2, dadureh ^ekennzelehnst, dsss die Roste mit Haetea verse^a sind, welche mit Se^enrasten der Tragleiste
4) Vorrichteng n»oh Ansprüchen 1 *- $f daeturch .gekenazeioiinet» dass in
dem unmittelbar über eines Kohlen-# Sas- oder sonstigen Herd aufstellbaren
Traggestell ein® zusätzliche VgxsMk^eli· in G-estalt eines eleictrisehes Helagerltes eineeteb&r ist·
5) Vorrichiaing nach Ansprach 4, äadureh gekeanzeichnet $ dass das elektrische
Heizgerät mit einer bei beeti&raten feaperaturen selbettätig ein- und ausschaltenden Regeleinrichtung versehen ist«
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