DES0037643MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Februar 1954 Bekanntgemacht am 12. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
• Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regelung der Zwischenüberhitzungs-Temperatur in
einer Dampfkraftanlage, in welcher der schon teilweise entspannte Dampf durch einen im Dampferzeuger
direkt beheizten Zwischenüberhitzer wieder überhitzt wird, und auf eine Dampfkraftanlage
zur Ausführung dieses Verfahrens.
Es sind bereits verschiedene Möglichkeiten, bekannt, um die Temperatur von zwischenüberhitztem
Dampf auf einem gewünschten Wert zu halten. So verwendet man beispielsweise Schwenkbrenner, mit
deren Hilfe die Zone stärkster Erwärmung in dem Dampferzeuger verlagert werden kann. Eine Verschwenkung
der Brenner hat aber gleichzeitig einen starken Einfluß auf sämtliche anderen Heizflächen.
so daß zusätzlich Regeleinrichtungen an anderen Stellen eingebaut sein müssen. Insbesondere lassen
sich nicht zwei Zwiechenüberhitzer gleichzeitig durch die Schwenkbrenner regeln. Man hat auch
schon Zwischenüberhitzer in dem Rauchgaskanal in voneinander getrennten Zügen, welche durch
Rauchgasklappen mehr oder weniger stark verschlossen werden können, angeordnet. Hierbei soll
die unterschiedliche Menge des durchtretenden Rauchgases die Temperaturregelung in den
Zwischenüberhitzern bewirken. Diese Anordnung ist kostspielig und erfüllt ihren Zweck bei modernen
Anlagen nur unvollkommen, bei denen wegen des
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besseren thermischen Wirkungsgrades die Zwischenüberhitzer im Bereich der Strahlungswärmeübertragung
— also in oder nahe der Brennkammer — angeordnet sein müssen. Ein Einspritzen von
Wasser in den Zwischenüberhitzer kommt nicht in Frage. Dies würde den thermischen Wirkungsgrad
herabsetzen, weil das eingespritzte Wasser verdampft und erhitzt werden müßte, ohne daß es in
dem Hochdruckteil der Turbinenanlage Arbeit
ίο leistet. Außerdem besteht bei dieser Methode die
Gefahr von Überhitzer- und Turbinenversalzungen. Weiterhin kann man den Zwischenüberhitzer aus
zwei Teilen aufbauen und zwischen die Teile einen Dampfkühler schalten. Hierbei müssen allerdings
für die Unterbringung der Kühlwärme besondere Einrichtungen oder Schaltungen vorgesehen werden.
Weiterhin ist vorgeschlagen" worden, die Temperatur des teilweise entspannten Dampfes zu regeln,
indem einen. direkt beheizten Zwischenüberhitzer ein indirekt beheizter Regulier-ZwischenüEerhitzer
vorgeschaltet wird. Derartige Regulier-Zwischenüberhitzer müssen aber große Abmessungen besitzen,
um in jedem Fall die noch fehlende Wärme an den teilweise entspannten Dampf übertragen zu
können. Zudem benötigt man bei einer zweimaligen Wärmeübertragung -^- einerseits von einem Heizmedium
auf einen Wärmeträger und andererseits von diesem Wärmeträger auf den teilweise entspannten Dampf. — zweimal diese Heizfläche
und auch ein entsprechend hohes Temperaturniveau des Heizmediums, so daß man sich nur in
' besonderen Fällen für die Verwendung eines solchen Regulier-Zwischenüberhitzers entschließen
wird.
Es ist auch bekannt, die Temperatur des zwischenzuüberhitzenden Dampfes bei seinem
Durchströmen durch einen mit Sattdampf indirekt beheizten Oberflächenwärmeaustauscher zu
steigern, wobei der Sattdampf kondensiert. Dieses Verfahren ist jedoch bei Anlagen, auf die sich die
Erfindung bezieht und in denen der zwischenzuüberhitzende Dampf beim Austritt aus der Hochdruckstufe
der Turbine eine. Temperatur besitzt, die weit über der Kondensationstemperatur des Sattdampfes
im Dampferzeuger liegt, nicht anwendbar. Demgegenüber wird gemäß der Erfindung der
entspannte Dampf mittels aus dem Dampferzeuger entnommenen, und anschließend in ihn zurückgeleiteten,
noch nicht entspannten Dampfes bei Untertemperatur zusätzlich beheizt und bei Übertemperatur
gekühlt. Dies geschieht mk Hilfe eines Wärmeübertragers, welcher in an sich bekannter
Weise auf der einen Seite seiner Übertragungsfläche in den Weg des teilweise entspannten
Dampfes und auf der anderen Seite seiner Übertragungsfläche in den Weg des noch nicht entspannten
Dampfes geschaltet ist. Dieser Vorschlag bringt beträchtliche Vorteile mit sich- Der.Wärmeübertrager
braucht nur eine geringe Größe zu besitzen; trotzdem erlaubt die Plus-Minus-Regelung
das Ausregeln -eines großen Temperaturbereichs. Im Normalbetrieb, d. hV wenn der teilweise entspannte
!Dampf J.S'olliernperatur besitzt, braucht in
dem Wärmeübertrager keine Wärme übergeben zu werden, ganz im Gegensatz zu einem indirekt
beheizten Zwischenüberhitzer, welcher auch im Normalbetrieb den teilweise entspannten Dampf
aufheizt. Je nach der Temperatur des noch nicht entspannten Dampfes im Vergleich zu der des
entspannten Dampfes, wirkt der noch nicht entspannte Dampf als Heiz- oder Kühlmittel. Auch
im letzteren Fall bleibt die Kühlwärme ohne einen zusätzlichen Aufwand innerhalb des Arbeitsmittelkreislaufs.
Es handelt sich also um einen Wärmeübertrager und nicht um einen Zwischenüberhitzer.
Vorzugsweise wird in den noch nicht entspannten Dampf Wasser eingespritzt, bevor er den schon
entspannten Dampf beeinflußt, wobei die Wassereinspritzung von der Temperatur des zwischenüberhitzten Dampfes abhängen kann. Außerdem
kann in den noch nicht entspannten Dampf nach Maßgabe seiner Temperatur Wasser eingespritzt
werden, nachdem er den schon entspannten Dampf beeinflußt hat. Die Wassereinspritzung ist als eine
der einfachsten Möglichkeiten zur Regelung der Dampftemperatur bekannt. In diesem Falle kann
man die Einspritzung derart aufteilen, daß vor dem Wärmeübertrager so viel Wasser eingespritzt wird,
daß die Bedingungen für die Temperaturregelung des teilweise entspannten Dampfes befriedigt
sind, und hinter dem Wärmeübertrager so viel, daß die Temperatur des noch nicht entspannten
Dampfes den gewünschten ■ Wert am Ende des Überhitzers annimmt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch derart durchgeführt werden, daß in an sich bekannter
Weise nur ein Teil des noch nicht entspannten Dampfes den schon entspannten Dampf
beeinflußt. Auf dies'e Weise wird der Regelbereich für die Zwischenüberhitzungs - Temperatur vergrößert.
Andererseits kann auch in an sich bekannter Weise nur ein Teil des schon entspannten
Dampfes durch den noch nicht entspannten Dampf beeinflußt werden. Hierdurch wird zwar der Regelbereich
eingeschränkt, aber die Feinheit der Regelung kann gesteigert werden. In beiden Fällen kann
aber der Druckabfall gesenkt werden, was insbesondere
für den teilweise entspannten Dampf von Vorteil ist.
Vorzugsweise ist die vom teilweise entspannten no
Dampf bestrichene Seite der Übertragungsfläche des Wärmeübertragers in an sich bekannter Weise
zwischen zwei Teilheizflächen des direkt beheizten Zwischenüberhitzers angeordnet. Man wird den
Wärmeübertrager derart zwischen den beiden Teilheizflächen einbauen, daß die Temperatur des entspannten
Dampfes und die des noch nicht entspannten Dampfes in einem günstigen Verhältnis zueinander
stehen. Weiterhin kann man die vom noch nicht entspannten Dampf bestrichene Seite der iac
Übertragungsfläche des Wärmeübertragers zwi-, sehen zwei Heizflächen des Dampferzeugers anordnen.
Es kann eine Wassereinspritzvorrichtung in der vom Dampferzeuger zum Wärmeübertrager
in an sich bekannter Weise führenden Leitung für den noch nicht entspannten Dampf eingebaut sein.
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Außerdem kann eine Wassereinspritzvorrichtung in der vom Wärmeübertrager zum Dampferzeuger
zurückführenden Leitung für den noch nicht entspannten Dampf angeordnet sein. Weiterhin ist
eine den Wärmeübertrager in an sich bekannter Weise umgehende Leitung für den noch nicht entspannten
Dampf und ein Drosselorgan in dieser Umgehungsleitung vorteilhaft, insbesondere wenn
diese Umgehungsleitung vor der Wassereinspritzvorrichtung aus der vom Dampferzeuger zum
Wärmeübertrager führenden Leitung abzweigt, weil durch diese Umgehungsleitung heißer Dampf,
aber nicht durch Wassereinspritzung und Wärmeabgabe im Wärmeübertrager abgekühlt ist, diesem
abgekühlten Dampf wieder zugeführt werden und dessen Temperatur erhöhen kann. Schließlich kann
man mit Vorteil eine den Wärmeübertrager umgehende Leitung für den teilweise entspannten
Dampf und ein Drosselorgan in dieser Umgehungsleitung verwenden.
. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung. In
Fig. ι ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
eine Dampfkraftanlage dargestellt;
Fig. 2 zeigt schematisch den Temperaturverlauf des noch nicht entspannten und des teilweise entspannten
Dampfes über der Länge ihrer Heiz- bzw. Wärmeübertragungsflächen.
Das Arbeitsmittel wird aus dem Kondensator 1 mittels der Kondensatpumpe 2 durch die Leitung 3
in den Speisewasserbehälter 4 gefördert. Von dort aus bringt die Speisepumpe 5 das Arbeitsmittel auf
Betriebsdruck und weiter durch die Zuleitung 6 in eine' erst rauchgasbeheizte Heizfläche 7 — den
»Economiser« —, danach in eine zweite Heizfläche
8, in der die Umwandlung von Wasser in Dampf stattfindet, und anschließend durch eine
Leitung 9 in eine dritte Heizfläche 10 — einen ersten Überhitzer. Von dort aus strömt der noch
nicht entspannte Dampf durch die Leitung 11 auf die eine Seite der Übertragungsfläche des Wärme-
■ Übertragers 12, weiter durch die Leitung 13 in die
vierte Heizfläche 14 — den Endüberhitzer.— und schließlich durch die Leitung 15 in den Hochdruckteil.
16 einer Turbinenanlage. Nach seiner teilweisen Entspannung gelangt der Dampf über die Leitung
17 und eine erste Teilheizfläche 18 des Zwtechenüberhitzers
auf die andere Seite der Übertragungsfläche des Wärmeübertragers 12, weiter in die
zweite Teilheizfläche 19 des Zwiechenüberhitzers und über die Leitung 20 in die Niederdruckstufe 21
der Turbinenanlage, um schließlich durch die Leitung 22 in den Kondensator 1 zurückzuströmen.
Der Hochdruckteil 16 und der Niederdruckteil 21
der Turbinenanlage sitzen auf einer gemeinsamen
. Welle und treiben .den elektrischen Generator 23.
Von der Zuleitung 6 zweigt eine Leitung 24 ab,
welche sich in zwei Einspritzleitungen 25 und 26 aufteilt. Die Einspritzlaitung 25 mündet in die
Leitung 11 vor dem Wärmeübertrager 12 aus und
weist ein Durchflußregelorgan 27 auf, welches Regelimpulse von einer Temperaturmeßstelle 28 am
Ende der zweiten Teilheizfläche 19 des Zwischenüberhitzers
erhält. Die zweite Eihspritzleitung 26 mündet in die Leitung 13 hinter dem Wärmeübertrager
12 aus und weist ein Durchflußregelorgan 29 auf, welches in. Abhängigkeit von zwei
Temperaturmeßstellen 30 und 31 beeinflußt wird, welche in bekannter Weise vor und hinter dem
Endüberhitzer 14 angeordnet sind.
Ein Teil des aus . dem Dampferzeuger entnommenen, noch nicht entspannten Dampfes kann
über die Leitung 32, in der sich ein Drosselorgan 33 befindet, unter Umgehung des Wärmeübertragers
12 direkt in die folgende Heizfläche 14 des Dampferzeugers geleitet werden. Das Drosselorgan
33 kann eine einfache Blende, ein Handverstellventil,
ein Regelventil od. dgl. sein. In ähnlicher Weise kann auch der Wärmeübertrager 12 auf der
anderen Seite mit Hilfe einer Umgehungsleitung für den teilweise entspannten Dampf versehen sein,
welche ebenfalls ein Drosselorgan aufweist.
Um die Wirkungsweise des neuen Verfahrens zu erläutern, ist in Fig. 2 neben- den aus der Fig. 1
übernommenen, schematisch gezeichneten Heizbzw. Wärmeübertragungsflächen der Temperaturverlauf
des noch nicht entspannten Dampfes I und der Temperaturverlauf des teilweise entspannten
Dampfes II dargestellt, die in einander entgegen- go
gesetzter Richtung strömen.
Im Diagramm α soll die Zwischenüberhitzungstemperatur
des teilweise entspannten Dampfes ihren Sollwert haben. Eine zusätzliche Regelung
mit Hilfe des Wärmeübertragers 12 ist also nicht notwendig. Die Wassereinspritzung durch die
Leitung 25 wird deshalb so eingestellt, daß der aus dem Dampferzeugerrohrsystem entnommene Dampf
beim Eintritt in den Wärmeübertrager etwa die gleiche Temperatur besitzt wie der aus der Teil- iOq
heizfläche 18 des Zwischenüberhitzers in den Wärmeübertrager eintretende Dampf. Es findet also
kein Wärmeübergang statt. Nach Verlassen des Wärmeübertragers wird in den noch nicht entspannten
Dampf durch die Leitung 26 erneut Wasser eingespritzt, so daß er nach Verlassen des
Endüberhitzers 14 die gewünschte Temperatur besitzt.
Im Diagramm b ist vorausgesetzt, daß der teilweise entspannte Dampf II Untertemperatur be-
sitzt. Zum besseren Vergleich ist weiterhin in allen drei Diagrammen die Temperatur des noch nicht
entspannten Dampfes in der Heizfläche 10 und in der Heizfläche 14 des Dampferzeugers· dieselbe. Mit
einer geringeren Wassereinspritzung durch die Leitung 25 wird die Temperatur des. noch nicht
entspannten Dampfes nur geringfügig herabgesetzt. Auf Grund dieser höheren Temperatur des noch
nicht entspannten Dampfes wird der teilweise entspannte Dampf im Wärmeübertrager zusätzlich
beheizt und seine Temperatur kann so den gewünschten Sollwert erreichen. Damit der wieder in
den Dampferzeuger zurückgeführte, nicht entspannte Dampf die Heizfläche 14 mit der gewünschten
Temperatur verläßt, muß auch in diesem Falle Wasser durch die Leitung 26 eingespritzt werden.
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Schließlich ist im Diagramm c der Temperaturverlauf dargestellt, falls der teilweise entspannte
Dampf Übertemperatur hat. Eine starke Wassereinspritzung durch die Leitung 25 macht es möglieh,
die Temperatur des noch nicht entspannten Dampfes beträchtlich herabzusetzen, so daß diesmal
der teilweise entspannte Dampf im Wärmeüber-■ trager Wärme an den noch nicht entspannten Dampf
abgibt und dadurch abkühlt. Wenn aber der noch nicht entspannte Dampf inzwischen eine zu geringe
Temperatur angenommen hat, so muß bereits vor der ersten Einspritzstelle ein Teil dieses Dampfes
über die Leitung 32 abgezweigt und dem Rest des Dampfes vor der Heizfläche 14 wieder zugeführt
werden, um damit die zu geringe Temperatur des Dampfes wieder zu erhöhen.
Der Erfindungsgedanke gilt sehr allgemein. Es ist unerheblich, ob die Anlage mit über- oder unterkritischem
Druck betrieben wird. Das Verfahren.
kann in Verbindung mit beliebigen Dampfkesseln angewendet werden, seien es Zwangdurchlauf-Dampferzeuger
oder auf andere Weise betriebene Kessel. Auch als Kraftmaschine läßt sich außer der
Turbine jede beliebige, mittels Dampf antreibbare Maschine verwenden. Es ist nicht unbedingt notwendig,
daß der Wärmeübertrager zwischen zwei Teilheizflächen des Zwischenüberhitzers angeordnet
ist, es genügt, ihn zwischen zwei Teilen der Turbinenanlage, also beispielsweise vor oder hinter
dem Zwischenüberhitzer einzubauen. Es können auch mehr als zwei Entspannungsstufen vorgesehen
sein, so daß mehr als eine Zwischenüberhitzung notwendig wird. Hierbei kann jede Zwischenüberhitzungs-Temperatur
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, es kann aber auch nur eine in dieser Weise und die übrigen nach einem: beliebigen
anderen Verfahren, beispielsweise mit ~ HiKe von
Schwenkbrennern, geregelt werden. Im ersten Fall ist es von besonderem Vorteil, die Wärmeübertrager
zwischen den einzelnen Entspannungsstufen auf der Seite des noch nicht entspannten Dampfes
parallel zu schalten und jedem: eine eigene Wassereinspritzung zuzuordnen. ■■.··-:'
Claims (12)
1. Verfahren zur Regelung der Zwischenüberhitzungs-Temperatur
in einer Dampfkraftanlage, in welcher der schon teilweise entspannte
Dampf durch einen im Dampferzeuger direkt beheizten Zwischenüberhitzer wieder überhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
der entspannte Dampf mittels aus dem Dampferzeuger entnommenen und anschließend in
ihn. zurückgeleiteten, noch nicht entspannten Dampfes bei Untertemperatur zusätzlich beheizt
und bei Übertemperatur gekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in den noch nicht entspannten Dampf Wasser eingespritzt wird, bevor er den schon entspannten Dampf beeinflußt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassereinspritzung
von der Temperatur des zwischenüberhitzten Dampfes beeinflußt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in den noch nicht entspannten Dampf nach Maßgabe seiner Temperatur Wasser eingespritzt wird, nachdem er den schon
entspannten Dampf beeinflußt hat.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in an sich bekannter Weise nur ein Teil des noch nicht entspannten Dampfes den schon entspannten Dampf beeinflußt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in an sich bekannter Weise nur ein Teil des schon entspannten Dampfes durch den noch nicht entspannten Dampf beeinflußt
wird.
7. Dampfkraftanlage zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet
durch einen Wärmeübertrager (12), welcher in an sich bekannter Weise auf
der einen Seite seiner Übertragungsfläche in den Weg des teilweise entspannten Dampfes
und welcher auf der anderen Seite seiner Übertragungsfläche in den Weg des noch nicht entspannten
Dampfes geschaltet, ist.
8. Dampfkraftanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vom teilweise
entspannten Dampf bestrichene Seite der Übertragungsfläche des Wärmeübertragers (12) zwischen
zwei Teilheizflächen (18, 19) des direkt beheizten Zwischenüberhitzers angeordnet ist.
9. Dampfkraftanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vom noch nicht
entspannten Dampf bestrichene Seite der Übertragungsfläche des Wärmeübertragers (12) in
an sich bekannter Weise zwischen zwei Heizflächen (10, 14) des Dampferzeugers angeordnet
ist.
10. Dampfkraftanlage nach Anspruch 7, gekennzeichnet
durch eine den Wärmeübertrager in an sich bekannter Weise umgehende Leitung (32) für den noch nicht entspannten Dampf und
durch ein Drosselorgan (33) ■ in dieser Umgehungsleitung.
11. Dampfkraftanlage nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umgehungsleitung (32) für den noch nicht entspannten Dampf vor der Wassereinspritzvorrichtung aus
der vom Dampferzeuger zum Wärmeübertrager führenden Leitung (11) abzweigt.
12. Dampfkraftanlage nach Anspruch 7, gekennzeichnet
durch eine den Wärmeübertrager in an sich bekannter Weise umgehende Leitung für den teilweise entspannten Dampf und durch
ein Drosselorgan in dieser .Umgehungsleitung. ■
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 815970, 803539; USA.-Patentschfift Nr. 2 079 165.
Deutsche Patentschriften Nr. 815970, 803539; USA.-Patentschfift Nr. 2 079 165.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1
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