EP0128152A1 - Orthopädisch gestalteter schuhboden mit harten und weichen partien - Google Patents
Orthopädisch gestalteter schuhboden mit harten und weichen partienInfo
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- EP0128152A1 EP0128152A1 EP19830903372 EP83903372A EP0128152A1 EP 0128152 A1 EP0128152 A1 EP 0128152A1 EP 19830903372 EP19830903372 EP 19830903372 EP 83903372 A EP83903372 A EP 83903372A EP 0128152 A1 EP0128152 A1 EP 0128152A1
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Classifications
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- A43B7/28—Adapting the inner sole or the side of the upper of the shoe to the sole of the foot
Definitions
- Such shoes are popular because they provide good insulation against wet and cold, especially when natural products such as wood or cork are used.
- the foot In order to prevent the described complaints or to alleviate existing pain, the foot must be raised from an orthopedic point of view where it needs support and be softly bedded where there are sensitive areas.
- the present invention relates to a shoe bottom in which the disadvantages of hard materials are eliminated with the aid of soft, resilient materials, such as polyurethane foams, latex foams and the like.
- the hard part (s) are designed on the foot side in such a way that orthopedically placed cavities are provided, which are then filled with soft, resilient materials. This can be done by injecting, pouring or gluing. This has the effect that the tread surface of the heel is soft, but the arch of the foot is well supported by the hard material from below, while the sensitive basic toe joints and the toe tips in turn rest on soft material.
- the shoe bottom according to the invention is preferably produced in two phases. Materials are used which have very different degrees of hardness in the final state.
- the hard floor parts are designed so that concave cavities on the foot side are filled with the soft, resilient materials, which can be done by injecting, pouring, gluing, vulcanizing. Tools and processes specially designed for this are used.
- Fig. 1 shows a longitudinal section through a shoe bottom according to the invention, wherein the hard part consists of one piece.
- Fig. 2 shows a longitudinal section through a shoe bottom according to the invention, the hard part of which consists of two pieces.
- FIG. 1 top view of a floor according to FIG. 1
- FIG. 2 top view of a floor according to FIG. 2
- FIG. 5 foot-side view of a floor in one of different possible versions
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Description
"Orthopädisch gestalteter Sσhuhboden mit harten und weichen Partien"
Die herkömmlichen, weitverbreiteten Schuhe mit dicken und harten Böden, wie z.B. Zoccolis, Clogs,. Sandaletten etc., mit Bodenteilen aus Holz, Kork oder Kunststoffmateri¬ alien, vermitteln wohl manchmal eine gewisse gymnastische Wirkung, haben aber den grossen Nachteil, dass das Auftre¬ ten hart ist.
Solche Schuhe sind beliebt, weil sie eine gute Isolation gegen Nässe und Kälte bieten, besonders wenn Naturprodukte wie Holz oder Kork verwendet werden.
Sehr nachteilig wirkt sich aber aus, dass bei jedem Schritt, besonders auf den heute vorherrschenden harten Gehflächen wie Hausböden, Strassen, Trottoirs etc. bei solchen Schuhen brüske Stösse auf die Puss-, Knie-, Hüft- und Wirbelgelenke übertragen werden. Das kann auf die Dauer zu frühzeitigen Gelenkschädigungen führen.
Es bringt auch keine Verbesserung, wenn diese Schuhböden auf der Lauffläche mit einer weicheren Schicht versehen werden. Diese kann weder genügend dick, noch genügend weich sein, da sonst die Stabilität des Schuhes leiden würde. Es ist auch bekannt, dass solche harte Böden zweiteilig kon¬ struiert werden können, wobei Vorder- und Hinterteil mit einer gelenkartigen Einlage verbunden werden. Solche Böden vermögen wohl den Gehablauf zu erleichtern, sie bringen aber keinerlei Verbesserung bezüglich des harten Auftrittes.
Ein weiterer grosser Nachteil besteht darin, dass diese dicken, harten Schuhböden eine Ueberbelastung der Fersen¬ auftrittsfläche, sowie der Zehengrundgelenke und oft auch der Zehenkuppen bewirken. Hieraus können Schmerzen an diesen sehr druckempfindlichen Stellen des Fusses resultieren.
Dies kann auch dadurch nicht verhindert werden, dass auf den fraglichen Sσhuhböden fusseitig über die ganze Fläche eine weiche Auflage angebracht wird.
Um die bezeichneten Beschwerden zu verhindern, oder um schon bestehende Schmerzen zu lindern, muss der Fuss nach ortho¬ pädischen Gesichtspunkten dort angehoben werden, wo er Halt braucht und dort weich gebettet sein, wo empfindliche Stel¬ len sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schuhboden, bei welchem die Nachteile harter Materialien unter Zuhilfe¬ nahme von weichen, resilienten Materialen, wie Polyurethan- Schäume, Latex-Schäume und dergleichen eliminiert werden.
Bei dem erfindungsgemässen Schuhboden werden der oder die harte (n) Teil (e) fusseitig so gestaltet, dass orthopä¬ disch plazierte Hohlräume angebracht werden, welche dann mit weichen, resilienten Materialien ausgefüllt werden. Dies kann durch Einspritzen, Eingiessen oder Einkleben ge¬ schehen. Damit wird bewirkt, dass die Auftrittsfläche der Ferse weich ist, die Fussgewölbe aber durch das harte Ma¬ terial von unten gut gestützt werden, während die empfind¬ lichen Zehengrundgelenke und die Zehenkuppen wiederum auf weichem Material aufliegen.
Der erfindungsgemässe Schuhboden wird vorzugsweise in zwei Phasen hergestellt. Dabei kommen Materialien zur Anwendung, die im Endzustand stark unterschiedkiche Härtegrade aufwei¬ sen. In der ersten Phase werden die harten Bodenteile so gestaltet, dass fusseitig konkave Hohlräume mit den weichen, resilienten Materialien aufgefüllt, was durch Einspritzen,- giessen, kleben- vulkanisieren geschehen kann. Dabei kommen speziell hiefür hergerichtete Werkzeuge und Verfahren zur Anwendung.
O PI
Zeichnungstext
Die Zeichnungen zeigen beispielhafte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Schuhboden, wobei der harte Teil aus einem Stück besteht.
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Schuhboden, dessen harter Teil aus zwei Stücken besteht.
Fig. 3 Fusseitige Aufsicht auf einen Boden gemäss Fig. 1
Fig. 4 Fusseitige Aufsicht auf einen Boden gemäss Fig. 2
Fig. 5 Fusseitige Aufsicht auf einen Boden in einer von verschiedenen möglichen Ausführungsvarianten
Fig. 6 Querschnitt gemäss Ziff. 4 auf Fig. 1
Fig. 7 Querschnitt gemäss Ziff. 5 auf Fig. 1
Fig. 8 Querschnitt gemäss Ziff. 6 auf Fig. 1
Fig. 9 Querschnitt gemäss Ziff. 7 auf Fig. 2
Fig.10 Querschnitt gemäss Ziff. 8 auf Fig. 2
Fig.11 Querschnitt gemäss Ziff. 9 auf Fig. 2
Auf den Fig. bezeichnen die Ziff. 1 das harte Material, Ziff. 2 das weiche, resiliente Material und Ziff. 3 die Laufsohle.
Claims
1. Schuhboden nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die in die vorgearbeiteten Hohlräume eingearbeiteten Materialien aus festem oder porösem Polyurethan bestehen.
2. Schuhboden nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die in die vorgearbeiteten Hohlräume eingearbeiteten Materialien aus festen oder porösen Kunststoffen bestehen.
3. Schuhboden nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die in die vorgearbeiteten Hohlräume eingearbeiteten Materialien aus festem oder porösem Gummi bestehen.
4. Schuhboden nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die in den Unteransprüchen 1 - 3 erwähnten Materi¬ alien in die Hohlräume eingespritzt worden sind.
5. Schuhboden nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die in den Unteransprüchen 1 - 3 erwähnten Materi¬ alien in die Hohlräume eingegossen worden sind.
6. Schuhboden nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die in den Unteransprüchen 1 - 3 erwähnten Materi¬ alien in die Hohlräume eingeklebt worden sind.
7. Schuhboden nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Materialien gemäss Unteranspruch 3 in die Hohlräume einvulkanisiert worden sind.
8. Schuhboden nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Zehenpartie nicht mit weichen, resilienten Materialien versehen ist.
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