EP0160795A2 - Reinigungsvorrichtung für die Druckwalzen einer Kämmmaschine - Google Patents
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- EP0160795A2 EP0160795A2 EP85102012A EP85102012A EP0160795A2 EP 0160795 A2 EP0160795 A2 EP 0160795A2 EP 85102012 A EP85102012 A EP 85102012A EP 85102012 A EP85102012 A EP 85102012A EP 0160795 A2 EP0160795 A2 EP 0160795A2
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- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G19/00—Combing machines
- D01G19/06—Details
- D01G19/22—Arrangements for removing, or disposing of, noil or waste
Definitions
- the present invention relates to a cleaning device for pressure rollers of a combing machine that are pressed onto tear-off cylinders, in which two pressure rollers are located next to one another at least at approximately the same height and above the tear-off cylinders to which they are pressed.
- At least one cleaning roller parallel to the printing rollers, freely rotatable and having a smooth, non-fibrous outer surface, is provided which rests on at least one of the printing rollers, its surface and that of the printing roller being of such a nature that during operation the Combing machine the cleaning roller slips on the pressure roller.
- FIG. 1 is a schematic representation of a combing roller, tear-off cylinders, pressure rollers and a cleaning roller, seen from the side and Fig. 2 shows another embodiment of the invention, also seen from the side.
- the same reference numerals designate the same parts.
- FIG. 1 shows a combing roller 11 with combing needles 12 attached over part of its circumference. Adjacent pliers 13, upper pliers 14 and, in addition to these, a fixed comb 15 are also provided. There are also two tear-off cylinders 16 and two pressure rollers 17 pressed against them. Both the cylinders 16 and the rollers 17 are parallel to each other.
- a cleaning roller 19 freely rotatable about its longitudinal axis 18. It consists of a fibrous material, i.e. from a material to which the fibers do not adhere but from which they fall off easily. It has a smooth, polished outer surface.
- the cleaning roller 19 is fixed at each of its ends by a guide 20 in its axial or longitudinal direction. The guides 20 allow the axes 18 to move freely up and down over the length of a vertical slot 21 present in the guide 20.
- a band-shaped fleece 22 is held between the two pairs, each consisting of a cylinder 16 and a roller 17, and the pliers 13, 14.
- the arrangement formed by the pliers 13, 14 and the fixed comb 15 can be moved back and forth against the cylinders 16 and rollers 17 into the position shown.
- FIG. 2 form are again two tear-off cylinders 16 and two pressure rollers 17, by means of which a fleece 22 is held and conveyed from right to left.
- a cleaning roller 19 rests on each printing cylinder 17.
- These cleaning rollers are also freely rotatable about their axes 18. They are in turn fixed by guides 20 in their axial direction and freely movable in the slots of these guides in the vertical direction.
- a combing roller and pliers are not shown in this figure.
- FIG. 1 In practice, an arrangement corresponding to FIG. 1 has proven itself, in which the combing machine worked at 350 comb strokes per minute.
- the length of the pressure and cleaning rollers was 34 cm.
- the cleaning roller had a diameter of 5 cm and its weight was 350 g.
- Both the printing and cleaning rollers had a nitrile rubber surface.
- the surfaces of the rollers were ground in the manner that is customary for printing rollers for spinning machines.
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung für an Abreisszylinder angepresste Druckwalzen einer Kämmaschine, bei welcher sich zwei Druckwalzen auf mindestens ungefähr gleicher Höhe nebeneinander und oberhalb der Abreisszylinder, an die sie angepresst sind, befinden.
- Es ist bekannt, dass bei Kämmaschinen an den Abreisszylindern und den zugehörigen Druckwalzen Abfallteilchen, vor allem einzelne Fasern, hängen bleiben, welche weggeschafft werden müssen. Zur Reinigung der Druckwalzen werden im allgemeinen Putzrollen oder Putzbrettchen, welche mit einem Plüschüberzug versehen sind, verwendet. Dabei werden die Fasern vom Plüsch erfasst und bleiben an diesem hängen. Dies bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass der Plüsch periodisch gereinigt werden muss. Dabei ist vor allem nachteilig, dass dies in der Regel ungefähr alle zwei Stunden geschehen muss, was für das Bedienungspersonal eine relativ aufwendige Arbeit bedeutet. Gemäss vorliegender Erfindung soll dieser Nachteil vermieden werden. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine zu den Druckwalzen parallele, frei rotierbare und eine glatte, faserhaftfreie Mantelfläche besitzende Putzwalze vorgesehen ist, welche auf mindestens einer der Druckwalzen aufliegt, wobei ihre Oberfläche und diejenige der Druckwalze von solcher Beschaffenheit sind, dass im Betrieb der Kämmmaschine ein Rutschen der Putzwalze auf der Druckwalze eintritt. Es zeigt sich, dass bei der erfindungsgemässen Vorrichtung sowohl an den Druckwalzen als auch an der Putzwalze keine Fasern hängen bleiben, d.h. dass die letztere selbstreinigend ist. Somit fällt das periodische Reinigen der Putzrollen oder Putzbrettchen weg. Die reinigende Wirkung und die Selbstreinigung kommen zustande, weil bei Kämmaschinen die Abreisszylinder und die Druckwalzen im Betrieb vorwärts und rückwärts drehen, wobei das Inbewegungsetzen der Rotationsbewegungen ruckartigen Charakter hat. Bei jedem Wechsel der Drehbewegung tritt ein Rutschen zwischen der Druckwalze und der Putzwalze auf, weil die letztere frei rotierbar ist und wegen ihren speziellen Eigenschaften nich augenblicklich mitgenommen wird. Dieses Rutschen erz~ugt eine Schab- und Abstreifwirkung. Dadurch fallen die Fasern als Einzelfasern oder kleine Faserbüschel von den Walzen ab. Es ist ein besonderer Vorteil der Erfindung, dass die abfallenden Fasern dabei auf das Vlies gelangen, welches sich zwischen den nebeneinander verlaufenden Paaren von Abreisszylindern und Druckwalzen erstreckt. Da es sich dabei um eine relativ kleine Menge von Fasern handelt, erleidet die Qualität des Vlieses dadurch keine Einbusse. Die Erfindung sei nun anhand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung ausführlich erläutert. In der letzteren ist Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Kämmwalze, von Abreisszylindern, Druckwalzen und einer Putzwalze, von der Seite gesehen und Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, ebenfalls von der Seite gesehen. In beiden Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile.
- Die Fig. 1 zeigt eine Kämmwalze 11 mit über einen Teil ihres Umfangs angebrachten Kämmnadeln 12. Angrenzend sind eine Unterzange 13, eine Oberzange 14 und neben dieser noch ein Fixkamm 15 vorgesehen. Ausserdem sind zwei Abreisszylinder 16 und zwei gegen diese angepresste Druckwalzen 17 vorhanden. Sowohl die Zylinder 16 als auch die Walzen 17 liegen parallel zueinander.
- Auf den Druckwalzen 17 aufliegend ist eine um ihre Längsachse 18 frei rotierbare Putzwalze 19 vorhanden. Sie besteht aus einem faserhaftfreien Material, d.h. aus einem Material, an welchem die Fasern nicht haften, sondern von welchem sie leicht abfallen. Sie besitzt eine glatte, geschliffene Mantelfläche. Die Putzwalze 19 ist an jedem ihrer Enden durch eine Führung 20 in ihrer achsialen oder Längsrichtung fixiert. Dabei gestatten die Führungen 20 eine freie Auf- und Abwärtsbewegung der Achsen 18 über die Länge eines in der Führung 20 vorhandenen, vertikalen Schlitzes 21.
- Zwischen den beiden je aus einem Zylinder 16 und einer Walze 17 bestehenden Paaren und von den Zangen 13, 14 ist ein bandförmiges Vlies 22 gehalten.
- Die durch die Zangen 13, 14 und den Fixkamm 15 gebildete Anordnung ist gegen die Zylinder 16 und Walzen 17 hin und wieder in die gezeichnete Stellung zurück bewegbar.
- Im Betrieb der Kämmaschine wird bei dieser Bewegung der Zangen 13, 14 das von diesen gehaltene Vlies 22 dem in Fig. l rechten, aus einem Zylinder 16 und einer Walze 17 bestehenden Paar übergeben. Andererseits führen die Zylinder 16 und Walzen 17 während des Kämmens im Takte der Hin- und Herbewegung der Teile 13, 14, 15 erfolgende Drehbewegungen in beiden Drehrichtungen aus. Bei den heutigen Kämmaschinen werden bei normaler Arbeitsweise ca. 350 Kammschläge pro Minute ausgeführt. Damit erfolgen pro Minute auch ebensoviele Rotationsbewegungen der Zylinder 16 und damit der Walzen 17 in beiden Rotationsrichtungen. Die Arbeitsweise der Kämmaschine bedingt daher an sich, dass die Rotationsbewegungen der Druckwalzen 17 einen ruckartigen Charakter haben. Als Folge davon ergibt sich für vorliegende Erfindung, dass wegen des Beharrungsvermögens der Putzwalze 19 diese bei jeden Wechsel der Rotationsrichtung der Walzen 17 auf diesen rutscht. Dadurch streift die Putzwalze 19 die Fasern von den Druckwalzen 17 ab. Diese fallen auf das Vlies 22 und werden von diesem mitgenommen. Die Menge der abfallenden Fasern ist relativ klein, so dass dadurch die Qualität des Vlieses praktisch nicht beeinträchtigt wird. Dadurch resultiert der Vorteil, dass sich das periodische Reinigen der Putzwalze 19 erübrigt.
- Gemäss der in Fig. 2 gezeigten, weiteren Ausführungsform sind wiederum zwei Abreisszylinder 16 und zwei Druckwalzen 17 vorhanden, mittels welchen ein Vlies 22 gehalten und von rechts nach links befördert wird. Auf jedem Druckzylinder 17 liegt eine Putzwalze 19 auf. Auch diese Putzwalzen sind um ihre Achsen 18 frei rotierbar. Sie sind wiederum durch Führungen 20 in ihrer achsialen Richtung fixiert und in Schlitzen dieser Führungen in vertikaler Richtung frei beweglich. Eine Kämmwalze und Zangen sind in dieser Figur nicht gezeichnet.
- Im Betrieb der Anordnung nach Fig. 2 findet ebenfalls bei jeder Umkehrung der Drehbewegung der Druckwalzen 17 ein Rutschen zwischen diesen und den Putzwalzen 15 und dadurch ein Abstreifen der an den Druckwalzen 17 haftenden Fasern statt. Auch in diesem Beispiel fallen diese auf das Vlies 22, wodurch die periodische Reinigung der Putzwalzen 19 nicht mehr nötig ist.
- Es ist bei vorliegender Erfindung von Wichtigkeit, dass das Rutschen der Putzwalze 19 auf der Druckwalze 17 bzw. den Druckwalzen 17 in richtiger Weise vor sich geht. Die Reibungskoeffizienten von Druck- und Putzwalzen und der Auflagedruck zwischen diesen müssen so gewählt sein, dass bei der Umkehrung des Drehsinns der Druckwalzen 17 zwischen diesen und der Putzwalze 19 bzw. den Putzwalzen 19 ein Rutschen eintritt, d.h. dass die letzteren mit ihrer Drehbewegung verzögert folgen, oder dass unmittelbar bei einer Drehrichtungsänderung der Druckwalzen 17 zwischen diesen und der Putzwalze ein Schlupf vorhanden ist. Das Rutschen lässt sich auf verschiedene Arten beeinflussen:
- a) Das Gewicht der Walze bzw. ihr Auflagedruck kann entsprechend gewählt werden, z.B. durch Wahl des Walzenmaterials oder durch Vorsehen eines Kerns von gewünschtem Gewicht im Innern der Walze.
- b) Das Material am Ort der Mantelfläche der Putzwalze kann in einer Weise gewählt werden, dass der Reibungskoeffizient zwischen Druck- und Putzwalzen von einer Grösseist, dass ein Rutschweg von gewünschtem Betrag eintritt. - Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, für die Putzwalze das gleiche Material zu verwenden, aus welchem die Druckwalzen hergestellt sind. Allgemein empfiehlt sich als Material für die Putzwalzen, d.h. mindestens für deren Mantelflächen, Naturkautschuk, Nitrilkautschuk oder Polyvinylchlorid weich.
- c) Die Elastizität der Putzwalze ist ebenfalls von Bedeutung. Eine Härte der Putzwalze am Ort der Mantelfläche, welche zwischen 650 und 70° Shore liegt, erwies sich als vorteilhaft.
- In der Praxis hat sich eine der Fig. 1 entsprechende Anordnung bewährt, bei welcher die Kämmaschine mit 350 Kammschlägen pro Minute arbeitete. Die Länge der Druck- und Putzwalzen betrug 34 cm. Die Putzwalze besass einen Durchmesser von 5 cm und ihr Gewicht war 350 g. Sowohl die Druck- als auch die Putzwalzen wiesen eine Oberfläche aus Nitrilkautschuk auf. Zudem waren die Oberflächen der Walzen in der Weise, wie dies für Druckwalzen für Spinnereimaschinen üblich ist, geschliffen.
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