EP4714319A1 - Korbhalterung für armaturen - Google Patents

Korbhalterung für armaturen

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EP4714319A1
EP4714319A1 EP25203078.8A EP25203078A EP4714319A1 EP 4714319 A1 EP4714319 A1 EP 4714319A1 EP 25203078 A EP25203078 A EP 25203078A EP 4714319 A1 EP4714319 A1 EP 4714319A1
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Abstract

Eine Halterung (1), die abnehmbar an einem an einer Wand (12) befindlichen Wandanschluss (4) für eine Aufputzarmatur (2) angeordnet werden kann, weist eine sich in Gebrauchslage etwa horizontal erstreckende Ablagefläche (7) für Gegenstände, z.B. Hygieneartikel, und einen mit der Ablagefläche (7), vorzugsweise verstellbar, verbundenen Bügel (3) auf, der sich wenigstens abschnittsweise in einer Ebene (11) erstreckt, die etwa im rechten Winkel zur Ablagefläche (7) und parallel zur Wand (12) liegt. Der Bügel (3) weist eine Haltefläche (23) auf, mit der er auf den Wandanschluss (4) gelegt werden kann. Um zu verhindern, dass sich die Halterung (1) an der Aufputzarmatur (2) verdreht, weist die Haltefläche (23) eine mehrseitige Form auf, mit der der Bügel (3) formschlüssig auf einen Teil der Aufputzarmatur (2) aufgesetzt werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Halterung, die abnehmbar an einem Anschluss einer Aufputzarmatur an einem Wandanschluss an einer Wand angeordnet werden kann, wobei die Halterung eine sich in Gebrauchslage etwa horizontal erstreckende Ablagefläche für Gegenstände, z.B. Hygieneartikel, und einen mit der Ablagefläche, vorzugsweise verstellbar, verbundenen Bügel aufweist, der sich wenigstens abschnittsweise in einer Ebene erstreckt, die etwa im rechten Winkel zur Ablagefläche und parallel zur Wand liegt, und wobei der Bügel eine Haltefläche aufweist, mit der er auf den Anschluss gelegt werden kann.
  • Derartige Halterungen, auf denen Hygieneartikel, wie Seifen, Flüssigseifenspender oder Nagelbürsten, abgelegt werden können, sind beispielsweise aus der DE 20 2009 001 722 U1 , DE 20 2012 009 661 U1 , DE 20 2012 009 687 U1 , US 1 957 353 A und der US 97 5626 A bekannt, weisen aber den Nachteil auf, dass sie zwei Wandanschlüsse benötigen, um stabil an der Armatur montiert werden zu können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung zu schaffen, die auch an nur einem Anschluss einer Aufputzarmatur stabil befestigt werden kann.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Halterung mit den Merkmalen des Anspruches 1.
  • Bevorzugte, aber nicht zwingende Merkmale und Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Halterung kann beispielsweise an einer Aufputzarmatur einer Badewanne oder Dusche angebracht werden. Wenn in der Beschreibung und den Ansprüchen auf Aufputzarmaturen Bezug genommen wird, gilt dies auch als Bezugnahme auf Mischbatterien und vergleichbare Armaturen.
  • In vielen Fällen werden Aufputzarmaturen über sogenannte S-Anschlüsse an den an der Wand mündenden Wandanschlüssen der Wasserleitungsrohre montiert, wobei über die S-Anschlüsse ein nicht dem Abstand der Anschlüsse der Armatur entsprechender Abstand der beiden Wandanschlüsse an den Abstand der Anschlüsse der Armatur angepasst werden kann. Im Rahmen der Erfindung werden diese S-Anschlüsse - soweit vorhanden - als Teil der Wandanschlüsse angesehen.
  • Im Gegensatz zum Stand der Technik stützt sich die erfindungsgemäße Halterung nicht am zweiten Anschluss der Armatur ab, sondern an einem polygonalen Element der Armatur oder des Wandanschlusses. Mit der mehrseitigen Form kann der Bügel formschlüssig auf einen Teil der Aufputzarmatur, z.B. auf eine Mutter am Anschluss der Armatur, aufgesetzt werden, wobei die erfindungsgemäße Halterung aufgrund des Formschlusses an einem Verdrehen gehindert und die Ablagefläche in der eingestellten Position gehalten wird. Dies hat den Vorteil, dass die Halterung kleiner gestaltet und daher auch optisch weniger störend an der Armatur angebracht werden kann. Außerdem ist die erfindungsgemäße Halterung davon unabhängig, ob überhaupt ein zweiter Wandanschluss vorhanden ist bzw. wie weit dieser vom ersten Wandanschluss entfernt ist.
  • Je nachdem, wie die Geometrie des Teiles, auf den der Bügel aufgesetzt wird, ausgeführt ist, kann die mehrseitige Form der Haltefläche an diese Geometrie angepasst sein. Wenn der Bügel auf eine üblicherweise verwendete Sechskant-Mutter aufgesetzt werden soll, wird die Haltefläche erfindungsgemäß zwei parallele, sich etwa im rechten Winkel zur Ablagefläche erstreckende, Flächen und jeweils eine sich dazu in einem Innenwinkel von 120° erstreckende Fläche aufweisen. Wenn der Bügel beispielsweise auf einen rechteckförmigen Teil aufgesetzt werden soll, wird die Haltefläche dementsprechend drei jeweils im rechten Winkel zueinander angeordnete Flächen aufweisen.
  • In den meisten Fällen wird die Halterung auf eine Mutter an einem Anschluss der Armatur aufgesetzt werden. Falls sich diese nicht in einer geeigneten Position bzw. Drehlage befindet, sollte die Mutter so gedreht werden, dass sich die Ablagefläche in einer idealerweise horizontalen Lage befindet.
  • Falls dies nicht möglich ist oder gewünscht wird, weist der Bügel in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung einen Grundkörper und einen daran angeordneten, verstellbaren Einsatz auf, der die Haltefläche aufweist, wobei der Einsatz am Grundkörper fixierbar ist.
  • Da der Grundkörper gegenüber dem Einsatz verstellbar ist, kann der Einsatz in der durch die Lage der Mutter vorgegebenen Position auf diese aufgesetzt und der Grundkörper dann so gegenüber dem Einsatz verstellt werden, dass die Ablagefläche in der gewünschten Position, üblicherweise horizontal, ausgerichtet ist. Anschließend kann der Einsatz am Grundkörper fixiert werden.
  • Eine erfindungsgemäße Möglichkeit der Fixierung ist eine Klemmschraube.
  • Bei einer anderen, im Rahmen der Erfindung bevorzugten Möglichkeit weist der Grundkörper eine dem Einsatz zugeordnete Innenfläche und der Einsatz eine dem Grundkörper zugeordnete Außenfläche auf. Die Innenfläche und die Außenfläche liegen wenigstens abschnittsweise aneinander an, und der Grundkörper und der Einsatz sind an wenigstens einem Teilbereich der Innenfläche und der Außenfläche formschlüssig miteinander verbunden, vorzugsweise verzahnt.
  • Durch die formschlüssige Verbindung, beispielsweise Verzahnung, wird der Grundkörper in der gewünschten Stellung gegenüber dem Einsatz fixiert und kann sich damit automatisch nicht mehr gegenüber dem Einsatz verdrehen.
  • Zusätzlich zum Formschluss kann in einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung am Bügel zusätzlich ein Haltebügel angeordnet sein, der sich in einem Winkel größer 45°, vorzugsweise etwa 90°, zur Ebene erstreckt, um ein Verdrehen der erfindungsgemäßen Halterung gegenüber der Armatur zu verhindern.
  • Die erfindungsgemäße Halterung liegt mit ihrer Haltefläche von oben am Anschluss der Armatur an. Der Haltebügel liegt am Gehäuse der Armatur an. Dabei liegt der Haltebügel vorzugsweise von unten an die Armatur an, wobei er aber auch von der Seite anliegen kann, wenn dies in einer Ausführungsform der Erfindung vorteilhaft ist.
  • In einer sehr einfachen Ausführungsform der Erfindung ist der Haltebügel starr am Bügel angeordnet.
  • In einer verbesserten Ausführungsform der Erfindung ist der Haltebügel, vorzugsweise um eine sich etwa im rechten Winkel zur Ablagefläche erstreckende Achse, schwenkbar am Bügel angeordnet. Wenn der Haltebügel schwenkbar am Bügel angeordnet ist, ist die Montage der erfindungsgemäßen Halterung, insbesondere bei beengten Platzverhältnissen, einfacher möglich.
  • Da es unterschiedlich dimensionierte Armaturen gibt, ist es gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bevorzugt, wenn der Haltebügel in Richtung quer zur Ablagefläche verstellbar angeordnet ist. Die Verstellbarkeit ermöglicht es dabei, die Höhe der Halterung an die Höhe der Armatur anzupassen.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann die Höhenverstellung beispielsweise über ein Gewinde erfolgen, wobei der Haltebügel über das Gewinde so weit wie erforderlich in den Bügel eingeschraubt werden kann.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Haltebügel aber gegen die Kraft einer Feder verstellbar, weil damit die Montage der Halterung an einer Armatur schneller durchgeführt werden kann.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter, den Schutzbereich nicht beschränkender Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen. Es zeigt:
  • Fig. 1
    eine Schrägansicht von oben auf eine erfindungsgemäße Halterung an einer Armatur,
    Fig. 2
    eine Schrägansicht von unten auf die erfindungsgemäße Halterung an der Armatur,
    Fig. 3
    eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Halterung an der Armatur,
    Fig. 4
    einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße Halterung,
    Fig. 5
    ein vergrößertes Detail V der in Fig. 4 dargestellten Halterung, und
    Fig. 6
    in Schrägansicht einen Einsatz für einen Grundkörper der Halterung.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die aber nur beispielhaft ist, und, abgesehen von den erfindungsgemäßen Merkmalen, wie sie in den Ansprüchen definiert sind, im Rahmen der vorliegenden Erfindung bezüglich vieler Komponenten auch anders ausgeführt sein kann, ohne dass dies im Folgenden einer besonderen Erwähnung bedarf.
  • In den Zeichnungen ist eine erfindungsgemäße Halterung 1 dargestellt, die an einer Armatur 2 montiert ist. Die Halterung 1 weist einen Bügel 3 auf, der an einem von zwei Wandanschlüssen 4 angeordnet ist. Über die Wandanschlüsse 4 ist die Armatur 2 mit an einer Wand 12 mündenden Wasserleitungsrohren verbunden. Mit dem Bügel 3 ist ein Korb 5 verbunden, der einen Boden 6 mit einer Ablagefläche 7 für Hygieneartikel, wie Seifen, Flüssigseifenspender oder Nagelbürsten, aufweist.
  • Der Bügel 3 erstreckt sich in einer vertikalen Ebene 11, die parallel zur Wand 12 liegt, an der die Armatur 2 montiert ist. Die Ablagefläche 7 erstreckt sich üblicherweise im rechten Winkel zur Ebene 11. Vorzugsweise ist der Bügel 3 am Korb 5 verschiebbar angeordnet, um den Abstand des Korbes 5 von der Wand 12 einstellen zu können.
  • Die Armatur 2 ist mittels Muttern 8 mit den Wandanschlüssen 4 verbunden. Üblicherweise ist auch noch eine Rosette 9 an jedem Wandanschluss 4 angeordnet. Der Bügel 3 wird mit einer Haltefläche 13 auf die Mutter 8 gelegt. Wenn die Mutter 8 eine Sechskantmutter ist, weist die Haltefläche 13 eine entsprechende vierseitige Form mit zwei parallelen, sich etwa im rechten Winkel zur Ablagefläche 7 erstreckenden Flächen 14 und jeweils einer sich dazu in einem Innenwinkel von 120° erstreckenden Fläche 15 auf.
  • Wenn keine Sechskantmutter 8 vorhanden oder diese nicht sichtbar ist, beispielsweise weil die Armatur 2 eine Verkleidung (z.B. viereckig) für den Wandanschluss 4 aufweist, wird der Bügel mit seiner Haltefläche 13 auf diese Verkleidung aufgelegt, wobei die Haltefläche 13 vorzugsweise eine mehrseitige Form aufweist, die an die Form des Wandanschlusses oder der Verkleidung angepasst ist. Bei der Erfindung sind für die Haltefläche 13 verschiedenste mehrseitige Formen, beispielsweise eine dreiseitige Form für einen rechteckigen Bereich an der Armatur 2, auf den der Bügel 3 aufgesetzt wird, möglich. Man kann beispielsweise Bügel 3 mit unterschiedlichen Geometrieformen der Haltefläche 13 bereithalten, um einen passenden Bügel 3 wählen zu können, der am Korb 5 montiert wird.
  • Um zu verhindern, dass sich der Bügel 3 am Wandanschluss 4 verdreht, um beispielsweise eine Beschädigung des Bügels 3 bei zu hoher Belastung zu verhindern, wenn der Korb 5 überladen wird, kann als zusätzliche Maßnahme am Bügel 3 ein Haltebügel 16 angeordnet sein.
  • Der Haltebügel 16 weist einen in Gebrauchslage vertikalen Abschnitt 17 und einen dazu um 90° abgewinkelten horizontalen Abschnitt 18 auf. Erfindungsgemäß kann grundsätzlich auch nur der horizontale Abschnitt 18 fest am Bügel 3 angeordnet sein, womit allerdings eine individuelle Anpassung des Bügels an unterschiedlich große Armaturengehäuse nicht möglich wäre.
  • Um aber diese Anpassung zu ermöglichen, ist es erfindungsgemäß bevorzugt, wenn der Haltebügel 16 in Richtung quer zur Ablagefläche 7 einstellbar am Bügel 3 montiert ist. Der Haltebügel 16 könnte beispielsweise in einer in den Zeichnungen nicht dargestellten Ausführungsform mit seinem vertikalen Abschnitt 17 in den Bügel 3 eingeschraubt sein, womit eine Anpassung durch geeignet tiefes Einschrauben des Haltebügels 16 in den Bügel 3 möglich wäre.
  • In der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist der Haltebügel 16 demgegenüber gegen die Kraft einer Druckfeder 19 verschiebbar und wird von der Druckfeder 19 nach oben zum Bügel 3 hin gespannt. Wenn die erfindungsgemäße Halterung 1 an einem Wandanschluss 4 montiert ist, liegt der horizontale Abschnitt 18 an der Unterseite 21 der Armatur 2 an und übt eine Kraft auf den Bügel 3 aus, die die Halterung 1 (in Fig. 4) gegen den Uhrzeigersinn zu drehen versucht.
  • Wenn der Haltebügel 16 mit seinem horizontalen Abschnitt 18 (um die Achse des vertikalen Abschnittes 17) verschwenkbar am Bügel 3 angeordnet ist, wird außerdem die Montage der erfindungsgemäßen Halterung 1 vereinfacht, weil der Haltebügel 16 mit seinem horizontalen Abschnitt 18 zunächst in Richtung der Ebene 11 ausgerichtet werden kann, was die Anordnung der Halterung 1 am Wandanschluss 4 der Armatur 2 vereinfacht, worauf der Haltebügel 16 mit seinem horizontalen Abschnitt unter die Unterseite 21 der Armatur gedreht werden kann. Der Haltebügel 16 kann bevorzugt in einem Winkel α von 90° zur Ebene 11 ausgerichtet werden, wobei der Winkel α aber auch kleiner und insbesondere auch nur 45° oder zwischen 45° und 90° betragen kann.
  • Da die Drehlage der Sechskantmutter 8 häufig nicht optimal sein wird, um die erfindungsgemäße Halterung 1 mit im Wesentlichen horizontaler Ausrichtung der Ablagefläche 7 an der Armatur 2 montieren zu können, kann der Bügel 3 in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung einen Grundkörper 22 und einen Einsatz 23 aufweisen.
  • Die Möglichkeit, einen Einsatz zu verwenden, besteht im Übrigen erfindungsgemäß nicht nur, wenn eine Anpassung an die Drehlage einer Mutter 8 erforderlich ist, sondern auch, um die Halterung an alternative Geometrien der Armatur 2 im Bereich des Wandanschlusses 4, z.B. mehreckige bzw. mehrseitige Formen mit unterschiedlichen Formen oder Abmessungen, anpassen zu können.
  • Der Einsatz 23 weist eine Außenfläche 24 auf, die dem Grundkörper 22 zugewandt und zugeordnet ist, und der Grundkörper 22 weist eine Innenfläche 25 auf, die dem Einsatz 23 zugewandt und zugeordnet ist. Die Außenfläche 24 und die Innenfläche 25 liegen wenigstens abschnittsweise aneinander an.
  • Die Innenfläche 25 weist insbesondere in dem Bereich bzw. Ende des Grundkörpers 22, der vom Korb 5 abgewandt ist, eine Innenverzahnung 26 auf. Die Außenfläche 24 des Einsatzes 23 weist wenigstens im Bereich der Innenverzahnung 26 der Innenfläche 25 eine Außenverzahnung 27 auf. Der übrige Teil der Außenfläche 24 des Einsatzes kann verzahnt, aber auch glatt sein.
  • Da der Einsatz 23 nicht geschlossen ist, sondern eine Öffnung 28 aufweist, kann er zur Montage der erfindungsgemäßen Halterung 1 so auf die Sechskantmutter 8 gesteckt werden, dass die Öffnung 28 im Wesentlichen unter dem Wandanschluss 4 angeordnet ist. Dann wird der horizontale Abschnitt 18 des Haltebügels 16 parallel zur Ebene 11 ausgerichtet und der Grundkörper 22 so auf dem Einsatz 23 angeordnet, dass die Ablagefläche 7 etwa horizontal ausgerichtet ist. Die Innenverzahnung 26 und die Außenverzahnung 27 greifen formschlüssig ineinander, wobei das Gewicht des Korbes 5 samt Inhalt eine Kraft auf diese formschlüssige Verbindung ausübt, die die beiden Verzahnungen ineinander drückt, womit der Bügel 3 sicher gegen Verdrehen am Wandanschluss 4 montiert ist.
  • Der in Fig. 6 im Detail dargestellte Einsatz 23 weist auf beiden Seiten einen Vorsprung 29 auf, mit dem er in Nuten 31 am Grundkörper 22 mit radialem Spiel geführt ist. Die Vorsprünge 29 verlaufen vorzugsweise nur über einen Teil, beispielsweise die Hälfte, der Umfangslänge der Außenfläche 24, um das Aufsetzten des Grundkörpers 22 auf den Einsatz 23 bzw. das "Einfädeln" der Vorsprünge 29 in die Nuten 31 zu erleichtern, weil der Grundkörper 22 dann hierfür nicht so weit verschwenkt werden muss.
  • Die vorstehend beschriebene, formschlüssige Verbindung zwischen dem Bügel 3 und der Sechskantmutter 8 oder einem anderen Formteil der Armatur 2 kann alleine, und der Haltebügel 16 kann zusätzlich vorgesehen sein.
  • Bezugszeichenliste:
  • 1
    Halterung
    2
    Armatur
    3
    Bügel
    4
    Wandanschluss
    5
    Korb
    6
    Boden
    7
    Ablagefläche
    8
    Sechskantmutter
    9
    Rosette
    10
    ---
    11
    Ebene
    12
    Wand
    13
    Haltefläche
    14
    Flächen
    15
    Flächen
    16
    Haltebügel
    17
    vertikaler Abschnitt
    18
    horizontaler Abschnitt
    19
    Druckfeder
    20
    ---
    21
    Unterseite
    22
    Grundkörper
    23
    Einsatz
    24
    Außenfläche
    25
    Innenfläche
    26
    Innenverzahnung
    27
    Außenverzahnung
    28
    Öffnung
    29
    Vorsprung
    30
    ---
    31
    Nut

Claims (10)

  1. Halterung (1), die abnehmbar an einem an einer Wand (12) befindlichen Wandanschluss (4) für eine Aufputzarmatur (2) angeordnet werden kann, wobei die Halterung (1) eine sich in Gebrauchslage etwa horizontal erstreckende Ablagefläche (7) für Gegenstände, z.B. Hygieneartikel, und einen mit der Ablagefläche (7), vorzugsweise verstellbar, verbundenen Bügel (3) aufweist, der sich wenigstens abschnittsweise in einer Ebene (11) erstreckt, die etwa im rechten Winkel zur Ablagefläche (7) und parallel zur Wand (12) liegt, und wobei der Bügel (3) eine Haltefläche (23) aufweist, mit der er auf den Wandanschluss (4) gelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltefläche (23) eine mehrseitige Form aufweist, mit der der Bügel (3) formschlüssig auf einen Teil der Aufputzarmatur (2) aufgesetzt werden kann.
  2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltefläche (23) zwei parallele, sich etwa im rechten Winkel zur Ablagefläche (7) erstreckende, Flächen (14) und jeweils eine sich dazu in einem Innenwinkel von 120° erstreckende Fläche (15) aufweist.
  3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (3) einen Grundkörper (22) und einen daran angeordneten, verstellbaren Einsatz (23) aufweist, der die Haltefläche (23) aufweist, und dass der Einsatz (23) am Grundkörper (22) fixierbar ist.
  4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (22) eine dem Einsatz (23) zugeordnete Innenfläche (25) und der Einsatz (23) eine dem Grundkörper (22) zugeordnete Außenfläche (24) aufweist, dass die Innenfläche (25) und die Außenfläche (24) wenigstens abschnittsweise aneinander anliegen, und dass der Grundkörper (22) und der Einsatz (23) an wenigstens einem Teilbereich der Innenfläche (25) und der Außenfläche (24) formschlüssig miteinander verbunden, vorzugsweise verzahnt, sind.
  5. Halterung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (23) auf beiden Seiten einen Vorsprung (29) aufweist, mit denen er in Nuten (31) am Grundkörper (22) mit radialem Spiel geführt ist.
  6. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Bügel (3) ein Haltebügel (16) angeordnet ist, der sich in einem Winkel (α) größer 45°, vorzugsweise etwa 90°, zur Ebene (11) erstreckt.
  7. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (16) starr am Bügel (3) angeordnet ist.
  8. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (16), vorzugsweise um eine sich etwa im rechten Winkel zur Ablagefläche (7) erstreckende Achse, schwenkbar am Bügel (3) angeordnet ist.
  9. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (16) in Richtung quer zur Ablagefläche (7) verstellbar angeordnet ist.
  10. Halterung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (16) gegen die Kraft einer Feder (19) verstellbar ist.
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