EP4719042A1 - Legevorrichtung für hackfrüchte - Google Patents
Legevorrichtung für hackfrüchteInfo
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- EP4719042A1 EP4719042A1 EP24735877.3A EP24735877A EP4719042A1 EP 4719042 A1 EP4719042 A1 EP 4719042A1 EP 24735877 A EP24735877 A EP 24735877A EP 4719042 A1 EP4719042 A1 EP 4719042A1
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Abstract
Legevorrichtung (2) für Hackfrüchte, vorzugsweise ausgebildet als Kartoffellegemaschine, mit einem Vorratsbehälter (4) für zu legende Vermehrungsfrüchte (5) und wenigstens einem Legerad (6), das um eine Mittelachse (8) rotierbar in einem Rahmen (10) der Legevorrichtung gelagert ist, wobei das Legerad in seiner Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Aufnahmen (12) für Vermehrungsfrüchte aufweist, sowie mit einer Antriebsvorrichtung zum Antrieb des Legerads, wobei die Aufnahmen jeweils eine Aufnahmeöffnung (19) zur Zuführung einer vereinzelten Vermehrungsfrucht in die Aufnahme aufweisen.
Description
Legevorrichtung für Hackfrüchte
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Legevorrichtung für Hackfrüchte, insbesondere eine Hackfruchtlegevorrichtung, vorzugsweise ausgebildet als Kartoffellegemaschine, mit einem Vorratsbehälter für zu legende Vermehrungsfrüchte und wenigstens einem Legerad, das um eine Mittelachse rotierbar in einem Rahmen der Legevorrichtung gelagert ist, wobei das Legerad in seiner Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Aufnahmen für Vermehrungsfrüchte aufweist, sowie mit einer Antriebsvorrichtung zum Antrieb des Legerads.
Legevorrichtungen für Hackfrüchte, insbesondere Hackfruchtlegevorrichtungen sind seit Langem bekannt, beispielsweise aus der GB 241664 A oder der DE 22 00 562 A1.
Ausgehend vom Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Vermehrungsfrüchte, insbesondere Kartoffelknollen, während des Legevorgangs schonender zu behandeln und präziser abzulegen.
Die Aufgabe wird gelöst durch einen Gegenstand gemäß Anspruch 1 . Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
Erfindungsgemäß weisen die Aufnahmen jeweils eine Aufnahmeöffnung zur Zuführung einer vereinzelten Vermehrungsfrucht in die Aufnahme auf. Mittels dieser Aufnahmeöffnung, die einen dezidierten Übergang einer Vermehrungsfrucht, beispielsweise einer Kartoffelknolle, in die Aufnahme ermöglicht, kann der Vereinzelungsund Abgabeprozess besser kontrolliert werden. Insbesondere kann die Aufnahmeöffnung von Ihrer Größe her im Vorfeld eines Einbaus des Legerads auf die typischerweise zu verteilenden Vermehrungsfrüchte abgestimmt sein, so dass eine Doppelbelegung der Aufnahme mit mehr als einer Vermehrungsfrucht vermieden wird.
Vorzugsweise befindet sich die Aufnahmeöffnung von einem Außenumfang des Legerads, der durch dessen größte radiale Erstreckung definiert wird, versetzt in Richtung der Drehachse. Hierdurch können die zu vereinzelnden Vermehrungsfrüchte achsnaher und somit mit einer geringeren Relativgeschwindigkeit aufgenommen werden, bevor sie auf die Abgabegeschwindigkeit beschleunigt werden. Die Behandlung der Kartoffel kann somit schonender erfolgen, was insbesondere bei Pflanzgut, das bereits Keime ausgebildet hat, vorteilhaft ist.
Vorteilhafterweise weisen die Aufnahmen die jeweilige Aufnahmeöffnung jeweils auf ihrer zur Mittelachse befindlichen Seite auf. Die Vereinzelung der Vermehrungsfrüchte kann daher noch dichter an einer Mittelachse, die im Betrieb der Drehachse des Legerades entspricht, erfolgen. Die Aufnahmeöffnung ist somit auf einer bezüglich der Mittelachse inneren Seite der Aufnahme ausgebildet. Diese innere Seite
kann beispielsweise durch ein ringförmiges Rahmenelement des Legerads ausgebildet werden, in dem die jeweilige Aufnahmeöffnung angeordnet ist. Im Vergleich mit einer radial weiter außen erfolgenden Vereinzelung und Überführung der Vermehrungsfrüchte in die Aufnahme muss bei dieser Ausbildung der Erfindung die vereinzelte Kartoffelknolle für den Übergang in die sich um die Mittelachse drehende, jeweilige Aufnahme des Legerads auf eine geringere Geschwindigkeit beschleunigt werden. Der auf die Vermehrungsfrüchte wirkende Impuls für eine Übernahme in die Aufnahme ist reduziert, was zu einer schonenderen Behandlung der Kartoffeln führt. Die Kartoffeln werden somit nicht unmittelbar auf ihre in der Aufnahme letztlich vorhandene Umfangsgeschwindigkeit beschleunigt. Ein Teil der Beschleunigung kann vor der Zuführung in die Aufnahme stattfinden.
Vorzugsweise bildet die Aufnahme einen Aufnahmeraum aus, in dem die Vermehrungsfrüchte im Betrieb jeweils lose enthalten sein können. Die Vermehrungsfrüchte sind in ihrer jeweiligen Aufnahme somit nicht aktiv durch Festklemmmittel, Piekser oder andere Haltemittel gehalten. Sie liegen mithin haltemittellos in der Kammer, und ihre Position ist im Betrieb lediglich aufgrund der wirkenden Flieh- und Gewichtskräfte definiert. Die Vermehrungsfrüchte richten sich im Betrieb in der Kammer daher flieh- und schwerkraftbedingt aus, was zu einer in Abhängigkeit von der Größe, Form und dem Gewicht der jeweiligen Vermehrungsfrucht optimalen Ausrichtung führt. Dies führt zu einer kontrollierteren Abgabe in einem unteren Abgabebereich des Legerads, wobei sich die Abgaberichtung je nach Abgabezeitpunkt aus der Aufnahme ergibt. Insbesondere bei einer Abgabe in einer 6-ühr-Position der Auf-
nähme bzw. der Vermehrungsfrucht erfolgt die Abgabe als horizontaler Wurf entgegen der Fahrtrichtung nach hinten. Durch die Erdanziehungskraft beschleunigt die Vermehrungsfrucht in Richtung Furchengrund. Vorzugsweise erfolgt eine Abgabe der Vermehrungsfrüchte aus der jeweiligen Aufnahme zwischen der 4- und der 6- Uhr-Position, insbesondere zwischen der 5- und 6-Uhr-Position, jeweils bezogen auf das umlaufende Legerad, welches hierbei dergestalt betrachtet wird, dass es mit dem Uhrzeigersinn um läuft.
Ein jeweiliger Aufnahmeraum ist während der im Betrieb entstehenden Umfangsbewegung so begrenzt, dass die Vermehrungsfrucht zumindest während eines Bewegungsabschnitts in dem Legerad auf keiner der den Aufnahmeraum begrenzenden Seiten der Aufnahme durch diese hindurchtreten kann. Der Aufnahmeraum ist somit vermehrungsfruchtspezifisch begrenzt, wobei es sich bei diesen Begrenzungen z.B. um geschlossene seitliche Begrenzungen, z.B. durchgehende Wände, Stäbe und/oder auch Gitter handeln kann.
Die Antriebsvorrichtung zum Antrieb des Legerads kann rein mechanisch arbeiten und beispielsweise mit einem Bodenrad oder einem anderen Kontaktmittel dem Untergrund dergestalt gekoppelt sein, dass durch die Bewegung der Legevorrichtung entlang des Untergrunds und unter etwaiger Verwendung eines optionalen Verstellgetriebes ein Drehmoment entsteht und das Rad in eine Drehbewegung versetzt wird. Bei Verwendung eines Verstellgetriebes können unterschiedliche Legeabstände eingestellt werden. Es kann sich allerdings auch um einen mit einer Schlepperhydraulik gekoppelten Antrieb in Form eines Hydraulikmotors, einen von einer
Schlepperhydraulik unabhängigen Hydraulikmotor oder um einen Elektromotor, handeln, die jeweils Teil der Legevorrichtung sein können. Der Antrieb kann auch als Elektromotor Teil der Antriebsvorrichtung sein. Der Antrieb wirkt insbesondere auf eine Welle des jeweiligen Legerads 6, wobei bei einer Legevorrichtung mit mehreren Legerädern diese gemeinsam auf derselben Welle angeordnet sein können und einzeln abschaltbar ausgebildet sein können. Die Antriebsvorrichtung umfasst insbesondere eine Steuereinheit, die Teil der (Maschinen-)Steuerung der Legevorrichtung sein kann.
Vorteilhafterweise ist sind die jeweiligen Aufnahmen in Richtung der Längsmittel- achse durch zwei Seitenbegrenzungen zumindest mit ausgebildet. Der Aufnahmeraum der Aufnahme befindet sich zumindest teilweise zwischen diesen -feststehenden- Seitenbegrenzungen, die durch beispielsweise mit durchgängig geschlossenen, stab- und/oder gitterartigen Elementen ausgebildet sein können. Vorzugsweise können anstelle von feststehenden Seitenbegrenzungen bzw. Seitenwänden auch planenartige Begrenzungen beispielsweise aus PU verwendet werden, was die Herstellungskosten reduziert.
Vorteilhafterweise weist das Legerad zumindest ein vorzugsweise kreisringförmiges Rahmenelement auf, welches die Aufnahme mit ausbildet. Das kreisringförmige Rahmenelement kann beispielsweise eine der vorbeschriebenen Seiten mit ausbilden oder diese halten. Es dient insbesondere zur Befestigung weiterer Teile der Aufnahme bzw. des Legerads. An einem kreisringförmigen Rahmenelement können die
zur im Bereich der Mittelachse vorhandenen Lagerung dienenden Streben oder andere die Aufnahme haltende Rahmenelemente des Legerads befestigt werden.
Als kreisringförmiges Element wird ein solches Rahmenelement verstanden, welches eine um die Mittelachse herum laufende, geschlossene Form besitzt, ohne dass es bis zur Mittelachse reicht. Es muss keine exakte Ringform aufweisen, sondern lediglich einen um die Längsmittelachse vollumfänglich herum laufenden und dadurch geschlossenen Steg aufweisen.
Alternativ oder ergänzend kann eine Seitenbegrenzung bzw. Seite des Aufnahmeraums auch durch ein scheibenförmiges oder annähernd scheibenförmiges Rahmenelement ausgebildet werden, welches bis hin zur Mittelachse reicht.
Vorzugsweise ist der Vorratsbehälter zumindest teilweise innenseitig zwischen den Aufnahmen angeordnet. Innenseitig zwischen den Aufnahmen bedeutet, dass der Vorratsbehälter von einer senkrecht zur Mittelachse laufenden Geraden gekreuzt o- der zumindest tangiert wird, die von einer Aufnahme zu einer auf einer gegenüberliegenden Seite der Mittelachse befindlichen Aufnahme verläuft. Diese Gerade schneidet oder zumindest tangiert die Aufnahme. Die Vermehrungsfrüchte können somit in einem Bereich vorgehalten werden, der zwischen den Aufnahmen und mithin innerhalb des Legerades ausgebildet ist. Hierdurch wird der zur Verfügung stehende Bauraum besonders gut ausgenutzt. Das Legerad besitzt somit einen Innenraum, der in einer Richtung quer zur Mittelachse betrachtet von den die Aufnahmen ausbildenden Teilen des Legerads überstrichen bzw. ggf. verdeckt wird.
Vorteilhafterweise ist die Legevorrichtung mit einem innenseitigen Schöpfbereich ausgebildet, welcher von Schöpfelementen der Legevorrichtung durchgreifbar ausgebildet ist. Bei diesem Schöpfbereich kann es sich um einen Teil des Vorratsbehälters handeln. Der Schöpfbereich kann alternativ als Schöpfraum oder Schöpfbehälter ausgebildet ein vom Vorratsbehälter getrennter Teil der Legevorrichtung sein, welcher von dem Vorratsbehälter, der separat an einer anderen Position, außerhalb des Legerads, befindlich sein kann, befüllt wird. Eine solche Befüllung kann über ein oder mehrere Zuförderelemente in Form von beispielsweise einem Riemenförderer erfolgen. Dies ermöglicht eine vom Füllstand des Vorratsbunkers unabhängige, optimale Befüllung des Schöpfbereichs. Die Begrenzungen des Vorratsbereichs wie auch des Schöpfbereichs sind insbesondere wenigstens teilweise durch geschlossene Wände, Stäbe oder Gitter ausgebildet.
Ist der Schöpfbereich als Schöpfraum oder Schöpfbehälter ausgebildet, so bilden dessen Wände einen sich nach unten hin verjüngenden Querschnitt aus, um eine gute Befüllung der Schöpfelemente zu ermöglichen. Die Schöpfelemente durchgreifen im Betrieb den Schöpfbereich von unten nach oben.
Die Ausbildung eines innenseitigen Schöpfbereichs, d.h. eines Bereiches der betrachtet in Richtung quer zur Mittelachse auf derselben Achsposition mit den Aufnahmen und insbesondere mit einer Aufnahmeöffnung der Aufnahmen ausgebildet ist, ermöglicht die Verwendung an sich bekannter Schöpfelemente, die beispielsweise
bei sogenannten Becherlegemaschinen, bei denen die Schöpfelemente außenseitig an einem umlaufenden Riemen befestigt sind, verwendet werden.
Insbesondere erfolgt im Betrieb die Vereinzelung innerhalb des Legerades aus dem Schöpfbereich in Richtung der Aufnahmeöffnung, wobei die Schöpfelemente am Legerad angeordnet sind. Die jeweiligen Schöpfelemente des Legerads beschreiben im Betrieb insbesondere entsprechend ihrer Befestigungsposition gekrümmte Bahnen im und oberhalb eines Schöpfbereichs, so dass etwaige Doppelbelegungen auf einem Schöpfelement verbessert vermieden werden.
Insbesondere kann eine Überwachung des Schöpfbehälters mittels eines Füllstandssensors, beispielsweise in Form eines Ultraschallsensors oder auch in Form einer Kamera erfolgen.
Vorteilhafterweise ist ein jeweiliges Schöpfelement dergestalt am Legerad angeordnet, dass es im Betrieb eine durch den Schöpfbereich hindurch verlaufende und in Umfangsrichtung um die Mittelachse herum geschlossene Bahn beschreibt. Die Schöpfelemente sind Teil des Legerades und befinden sich vorzugsweise auf der Innenseite desselben, so dass sie im Vergleich zu anderen Mitnahmeelementen bisheriger Legeräder mit einer reduzierten Umfangsgeschwindigkeit durch einen Schöpfbereich hindurch bewegbar sind.
Vorteilhafterweise ist das Legerad in Richtung quer zur Mittelachse betrachtet mit zwei versetzten Reihen von Schöpfelementen versehen. Hierdurch kann der zur
Verfügung stehende Bauraum zum Aufnehmen der Vermehrungsfrüchte aus dem Schöpfbereich verbessert genutzt werden. Die Schöpfelemente der beiden Reihen von Schöpfelementen sind hierbei so gleichmäßig über den Umfang verteilt, dass in Richtung der Mittelachse betrachtet sich die Schöpfelemente der beiden Reihen gleichmäßig abwechseln. Entsprechend werden in Umfangsrichtung einander nachfolgende Aufnahmen von Schöpfelementen befüllt, die unterschiedlichen Reihen von Schöpfelementen zugeordnet sind.
Die Schöpfelemente sind vorzugsweise dergestalt beweglich am Legerad angeordnet, dass sie die Vermehrungsfrüchte zumindest in Richtung Aufnahmeöffnung und insbesondere zumindest teilweise durch diese hindurch befördern können.
Vorteilhafterweise ist die Aufnahmeöffnung durch zumindest ein bewegliches Innenverschlusselement innenseitig verschließbar, wobei das Innenverschlusselement in Richtung der Längsmittelachse eine Begrenzung des Aufnahmeraums ausbilden kann. Dies gilt für die Bewegungsphasen des Legerads, in denen im Betrieb eine Vermehrungsfrucht innerhalb des Aufnahmeraums angeordnet und noch nicht abgegeben ist. Insbesondere ist das Innenverschlusselement relativ zu anderen die Aufnahme mit ausbildenden Elementen beweglich und vorzugsweise schwenkbar an einem Rahmenelement oder -teil des Legerades angeordnet.
In seiner Geschlossenposition verhindert das Innenverschlusselement einen Übergang von Vermehrungsfrüchten zwischen der Aufnahme und einem Innenbereich des Legerads, insbesondere einem Schöpfbereich.
Zur Einnahme einer Zwangsposition kann vorteilhafterweise einem jeweiligen Innenverschlusselement jeweils wenigstens ein Innenverschlussfederelement und/oder ein das Innenverschlusselement im Betrieb führendes Innenverschlusskurvenbahnelement zugeordnet sein. Durch die Verwendung insbesondere eines Innenverschlussfederelements in Kombination mit einem Innenverschlusskurvenbahnelement kann über einen zugehörigen Führungsmechanismus, der zur Führung des Innenverschlusselements mittels des Innenverschlusskurvenbahnelements eine Zwangsbewegung während der Bewegung des Legerads um die Mittelachse herum ausgelöst werden. Der Führungsmechanismus umfasst beispielsweise eine mittels des Innenverschlussfederelements an das Innenverschlusskurvenbahnelement gedrückte Führungsrolle, die über einen Hebel zumindest mittelbar eine Bewegung des Innenverschlusselements steuert.
Durch eine Kontur des Innenverschlusskurvenbahnelements, dessen Ende und/oder eine Zwangsführung des Innenverschlusselements in eine Position aufgrund eines Federelements kann das Innenverschlusselement während einer Drehbewegung des Legerads gezielt geöffnet und geschlossen werden. Zur Vermeidung von Beschädigungen aufgrund von Klemmungen kann der Führungsmechanismus für das Innenverschlusselement und/oder das Innenverschlusselement selbst mit einer Überlast- und/oder Bruchsicherung versehen sein, durch die beispielsweise im Überlast- oder Bruchfall ein elektrisches Signal variiert wird, was einer Bedienperson als Fehler angezeigt werden kann.
Vorteilhafterweise ist das Innenverschlusselement um eine zumindest in etwa parallel zur Mittelachse verlaufende Schwenkachse verschwenkbar, wobei als „zumindest in etwa parallel“ in diesem Fall eine Abweichung von weniger als 20° zwischen Mittelachse und Schwenkachse definiert ist. Hierdurch kann der zur Verfügung stehende Bauraum verbessert ausgenutzt werden. Die Verschwenkung erfolgt insbesondere mittels eines Schwenkelements, das über einen Hebel, an dem die Führungsrolle angebracht ist, bewegt wird.
Insbesondere ist das Innenverschlusselement durch das Schöpfelement ausgebildet und/oder gemeinsam mit diesem verschwenkbar. Das Schöpfelement ist entsprechend über eine Innenverschlusskurvenbahn mittels eines Innenverschlusskurvenbahnelements und eines etwaigen Innenverschlussfederelements führbar, insbesondere zumindest teilweise zwangsführbar und als relativ bewegliches Teil des Legerads ausgebildet. Bei einer auch bereits als Zwangsführung bezeichneten, einseitigen Anlage an einer Kurvenbahn kann das Innenverschlusskurvenbahnelement beispielsweise durch eine Feder kraftbeaufschlagt werden, sodass sich bis auf etwaige Überlastfälle eine Zwangsführung des Schöpfelements ergibt. Im Überlastfall kann gegen die Bewegung der Feder ausreichend Spiel zur Verfügung gestellt werden, um beispielsweise eine aufgrund eines Verklemmens einer Vermehrungsfrucht in der Aufnahmeöffnung ansonsten entstehende Beschädigung der Vermehrungsfrucht oder der Mechanik zur Überführung der Vermehrungsfrucht in die jeweilige
Aufnahme zu vermeiden.
Ein Innenverschlusskurvenbahnelement kann zur Erzeugung einer Rüttelbewegung, welche hilft, Doppelbelegungen eines Schöpfelements zu vermeiden, mit einer Profilierung versehen sein. Alternativ oder ergänzend kann das Innenverschlusskurvenbahnelement aktiv angeregt sein, beispielsweise über einen Rüttelmotor und eine ausreichend flexible Befestigung des Innenverschlusskurvenbahnelements.
Insbesondere kann das Innenverschlusselement durch das Schöpfelement ausgebildet sein, welches einerseits zum Aufnehmen von Vermehrungsfrüchten aus dem Schöpfbereich und andererseits zum innenseitigen Abschließen des Aufnahmeraums nach der Überführung einer Vermehrungsfrucht in die Aufnahme dient.
Insbesondere bildet das Schöpfelement unmittelbar die Aufnahmeöffnung mit aus und/oder begrenzt diese, insbesondere dahingehend, dass das Schöpfelement zumindest durch die Aufnahmeöffnung hindurch bewegt wird oder diese verschließt.
In einer ersten Schöpfposition erstreckt sich das Schöpfelement vorteilhafterweise mit seiner größten flächigen Erstreckung zumindest in etwa in Richtung der Mittelachse, während es in der Verschlussposition hierzu entsprechend angewinkelt und den Aufnahmeraum nach innen hin begrenzend verschwenkt ist. Insbesondere in dieser Position wirkt das Schöpfelement als Innenverschlusselement.
Sofern zusätzlich zu dem Schöpfelement ein Innenverschlusselement vorhanden ist erstreckt sich dieses mit seiner flächigen Erstreckung insbesondere quer zu einer flächigen Erstreckung des Schöpfelements, so dass in der Schöpfposition des
Schöpfelements die Aufnahmeöffnung verschlossen ist und keine Vermehrungsfrüchte unkontrolliert in die Aufnahme bzw. den Aufnahmeraum eindringen können.
Alternativ kann das Schöpfelement auch eine zur eigentlichen Aufnahmefläche abgewinkelte Fläche ausbilden, die die Aufnahmeöffnung in der Schöpfposition des Schöpfelements verschließt. Das Schöpfelement kann dann aufgrund seiner beweglichen Lagerung und einer motorischen oder anderen, z.B. kurvenbahngesteuerten Führung in eine Position verschwenkt werden, in der es die Vermehrungsfrucht in die Aufnahme zumindest teilweise und insbesondere vollständig überführt und wobei das Schöpfelement die Aufnahmeöffnung verschließt.
Vorteilhafterweise weisen die Aufnahmen jeweils eine Ausgabeöffnung auf, die bezüglich eines jeweiligen Aufnahmeraums auf einer der Aufnahmeöffnung gegenüberliegenden Umfangsseite angeordnet ist. Diese Seite ist bezüglich der Mittelachse eine von der Aufnahmeöffnung radial nach außen versetzte Seite des Legerads. Durch die Ausgabeöffnung, die im Betrieb des Legerads zur Abgabe der Vermehrungsfrucht zumindest kurzfristig unverschlossen bzw. geöffnet ist, hindurch werden die Vermehrungsfrüchte im Betrieb unterhalb Legerads abgegeben. Während des Aufenthalts im Aufnahmeraum werden die Vermehrungsfrüchte zusätzlich beschleunigt. Flieh- und schwerkraftbedingt richten sie sich während des Umlaufs im Legerad vor oder je nach Ausgabeöffnung schon in der Ausgabeöffnung aus.
Insbesondere ist die Aufnahme durch zumindest einen Seitenabschnitt mit ausgebildet, der bezüglich einer Vertikalen zur Mittelachse angewinkelt und/oder schräg verläuft. Der Seitenabschnitt begrenzt den von der Aufnahme ausgebildeten Aufnahmeraum. Es kann sich um einen Abschnitt bzw. Teil einer Seitenbegrenzung oder Seitenwand, mithin um eine Begrenzung in Umfangsrichtung oder in Richtung der Mittelachse handeln. Alternativ oder ergänzend kann es sich um eine Begrenzung auf der Umfangsseite handeln, so dass eine radiale, äußere Seitenbegrenzung oder Außenwand durch entsprechend zueinander angewinkelte Bereiche aufweisende Elemente ausgebildet ist. Insbesondere weist eine jeweilige Aufnahme in Umfangsrichtung betrachtet zwei konisch bzw. aufeinander zu verlaufende Seiten bzw. Seitenabschnitte auf, die eine flieh- und gewichtskraftbedingte Positionierung der Vermehrungsfrucht während ihrer Bewegung um die Mittelachse herum nach sich ziehen. Die Vermehrungsfrucht ist im Betrieb durch die Formgebung der Seiten entsprechend zwangspositioniert und richtet sich hierbei für eine Abgabe in einem Abgabebereich des Legerads im Betrieb passend aus.
Insbesondere ist eine jeweilige Ausgabeöffnung durch zumindest ein Außenverschlusselement, vorzugsweise zwei insbesondere klappenförmige Außenverschlusselemente, verschließbar. Die Umfangsseite kann insbesondere durch das oder die Außenverschlusselemente in deren Verschlussposition ausgebildet werden. Insbesondere ist das Außenverschlusselement beweglich an einem Rahmenteil des Legerads, beispielsweise dem vorerwähnten kreisringförmigen Rahmenelement, beweglich befestigt.
Einem jeweiligen Außenverschlusselement ist zur Einnahme einer Zwangsposition vorzugsweise jeweils wenigstens ein Außenverschlussfederelement und/oder ein das Außenverschlusselement im Betrieb führendes Außenverschlusskurvenbahnelement zugeordnet. Hierdurch beschreibt das Außenverschlusselement während der Drehung des Legerads um die Mittelachse je nach Verlauf des Außenverschlusskurvenbahnelements eine vordefinierte Bewegung, die zum Beispiel synchron mit der Drehung einhergeht. Durch eine abrupte Änderung der Kontur des Außenverschlusskurvenbahnelements kann eine gezielte und insbesondere ausreichend schnelle Öffnung des oder der Außenverschlusselemente im Abgabebereich bewirkt werden, so dass die Abgabe der Vermehrungsfrucht gezielt und möglichst kontrolliert erfolgt. So wie die Innenverschlusselemente können auch die Außenverschlusselemente über einen jeweiligen Führungsmechanismus an dem Außenverschlusskurvenbahnelement entlanggeführt werden und von diesem in die jeweilige Position überführt werden.
Insbesondere können Innenverschlusselement und Außenverschlusselement einer jeweiligen Aufnahme über denselben Führungsmechanismus miteinander gekoppelt bewegt werden.
Die Öffnung der Außenverschlusselemente, beispielsweise aufgrund einer Formänderung des Kurvenbahnelements, erfolgt vorzugsweise in den Anlagebereichen der Vermehrungsfrüchte, insbesondere im Bereich der von einer Schwenkachse der Außenverschlusselemente entfernt liegenden Enden mit einer Beschleunigung der Außerverschlusselemente insbesondere größer als Erdbeschleunigung, so dass die
dann abzugebenden Vermehrungsfrüchte in Richtung zum Untergrund nicht durch Anlage an dem Außenverschlusselement beeinflusst werden.
Ein (Außenverschluss- und/oder lnnenverschluss-)Kurvenbahnelement ist ein zumindest abschnittsweise um die Mittelachse herum ausgebildetes, relativ zum Legerad feststehendes Führungselement, entlang dessen Kontur bzw. Oberfläche ein mit dem Legerad bewegtes Koppelelement, z.B. ein Führungsrad, geführt wird und über Konturänderungen eine Bewegung des Koppelelements herbeigeführt wird. Denkbar ist auch, dass eine beidseitige Kurvenbahn eine Zwangsführung für ein geführtes Element, welches mit dem Schöpfelement bzw. Innenverschlusselement verbunden ist, ausbildet.
Außenverschluss- und Innenverschlusskurvenbahnelement können insbesondere durch dasselbe Kurvenbahnelement ausgebildet werden, wodurch die Bewegung von Innen- und Außenverschlusselement miteinander mechanisch gekoppelt sind und diese Verschlusselemente denselben Führungsmechanismus aufweisen. Entsprechend kann das Außenverschlussfederelement gleichzeitig das Innenverschlussfederelement sein. Beispielsweise schließt das Außenverschlusselement gleichzeitig mit einer Überführung der Vermehrungsfrucht in die Aufnahme und das jeweilige Schöpfelement geht bei einer Überführung des oder der zugehörigen Außenverschlusselemente in die Öffnungsstellung der Aufnahme in eine zum Schöpfen einer Vermehrungsfrucht geeignete Position über. Die Bewegung der beiden Verschlusselemente ist dann synchronisiert.
Die Innen- und/oder Außenverschlusselemente können alternativ motorisch geöffnet und verschlossen werden, wofür insbesondere jeweils Elektromotoren verwendbar sind.
Alternativ oder ergänzend kann die Ausgabeöffnung durch ein zumindest teilweise um das Legerad herum angeordnetes Abdeckelement abgedeckt sein. Hierbei kann es sich um ein flächiges Element aus Kunststoff oder Blech handeln. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung handelt es sich bei dem Abdeckelement um ein im Betrieb um laufendes Band, welches teilweise auf dem Legerad auf liegen kann und hierüber dieses ggf. antreibt bzw. welches alternativ oder ergänzend von seiner Bahn her so dicht an dem Legerad verläuft, dass die Vermehrungsfrüchte nicht aus der Aufnahme herausfallen. Insbesondere weist das Band eine polygonartige oder gekrümmte Bahn am Legerad entlang auf. Alternativ zum Antrieb des Le- gerads über das als um laufendes Band ausgebildete Abdeckelement kann das Legerad selbst das Abdeckelement antreiben. Ebenfalls können sowohl das Abdeckelement als auch das Legerad über eigene Antriebe verfügen.
Vorteilhafterweise umfasst die Antriebsvorrichtung einen Bandantrieb für das Band und ist dergestalt konfiguriert, dass die Bandgeschwindigkeit größer oder gleich der Umfangsgeschwindigkeit des in radialer Richtung entferntesten Teils des Legerads ist. Hierdurch wird ein zusätzlicher Einfluss auf die Positionierung der Vermehrungsfrucht in der Aufnahmekammer, insbesondere in einem unteren Bereich des Legerades bewirkt. In Umdrehungsrichtung des Legerads bewirkt ein schneller als das Le-
gerad außenseitig in dieselbe Richtung laufendes Band, welches die Ausgabeöffnung mit verschließt, eine neben den wirkenden Flieh- und Schwerkräften zusätzliche Positionierung der Vermehrungsfrucht zur vorlaufenden Wand bzw. Seite, so dass bei einer abrupten Freigabe der Ausgabeöffnung beispielsweise durch eine abrupte Umlenkung des Bandes oder ein abruptes Öffnen der Außenverschlusselemente die Vermehrungsfrucht aus dem Aufnahmeraum herausfällt, ohne von einer nachfolgenden Wand einen zusätzlichen und die Flugbahn verändernden Impuls zu erhalten. Gleichzeitig wirkt dann direkt die Erdanziehungskraft auf die Vermehrungsfrucht, so dass diese so kontrolliert in Richtung Boden beschleunigt wird. Es versteht sich, dass die Relativgeschwindigkeiten zwischen Legerad und Band möglichst klein gehalten werden sollten (Geschwindigkeitsdifferenz insbesondere kleiner 10%), da die Vermehrungsfrüchte sonst auf dem Band anfangen zu rotieren. Das Band legt sich stramm um das Legerad, sodass hier kein großer Schlupf entstehen soll.
Ein Bandantrieb kann beispielsweise einen Elektromotor als Antrieb umfassen. Der Bandantrieb kann allerdings auch an den Antrieb des Legerads gekoppelt sein und mittels entsprechender Getriebe geschwindigkeitstechnisch an den Außenumfang des Aufnahmeraums angepasst sein. Der Bandantrieb kann auch an das Legerad selbst gekoppelt sein.
In Richtung der Mittelachse betrachtet vergrößert sich in Umfangsrichtung der Aufnahmeraum radial nach außen. Ein entsprechend entfernt von der Mittelachse liegender Punkt sorgt somit ebenfalls wiederum für eine definiertere Abgabeposition.
Durch die entstehenden Zentrifugal- und Fliehkräfte wird die Abgabe der jeweiligen Vermehrungsfrucht aus einer Aufnahme insgesamt über die Bewegung des Legerades um die Mittelachse herum vorbereitet.
Vorzugsweise ist eine Steuereinheit für einen Antrieb des Legerads vorgesehen.
Diese Steuereinheit der Legevorrichtung sorgt für einen Antrieb des Legerades um die Längsachse herum und kann ebenfalls für einen passenden Antrieb des zugehörigen Bandes und ggf. etwaiger weiterer steuerbarer Teile des Legerads ausgebildet sein. Die Legevorrichtung kann einen Antrieb pro Legerad aufweisen, sie kann bei Verwendung mehrerer Legeräder allerdings auch einen gemeinsamen Antrieb für alle Legeräder beispielsweise mit einer durchgehenden Welle und einer Auskopplungsmöglichkeit für einzelne Fahrgassen aufweisen. Die Steuereinheit verarbeitet insbesondere Signale der Fahrgeschwindigkeit, um die Raddrehzahl dementsprechend passend einzustellen und möglichst präzise ohne große Schwankungen einzuhalten.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann die Steuereinheit eine automatische Geschwindigkeitsregelung, insbesondere in Abhängigkeit von einem Füllstand des Vorratsbehälters und/oder des Schöpfbereiches aufweisen, so dass beispielsweise ein Zuförderelement schneller laufen gelassen werden kann, um eine verbesserte Befüllung des Schöpfbereiches von einem Vorratsbehälter her zu bewirken.
Vorteilhafterweise ist die Steuereinheit dazu ausgebildet, Signale eines Füllstandssensors des Vorratsbehälters bzw. des Schöpfraums und dessen Schöpfbehälters
zur Anpassung einer Zuförder- und/oder Abgabegeschwindigkeit der Vermehrungsfrüchte zu verarbeiten.
Vorzugsweise ist die Steuereinheit dazu ausgebildet, Signale der Fahrgeschwindigkeit und/oder eines Neigungssensors der Legevorrichtung zur Anpassung der Abgabe von Vermehrungsfrüchten zu verarbeiten. Beispielsweise bei einer Neigung der Legevorrichtung um eine Querachse, die parallel zur Mittelachse der Legevorrichtung verläuft, kann durch eine Änderung der Abgabegeschwindigkeit und mithin der Umdrehungsgeschwindigkeit eine Auftreffposition der Vermehrungsfrucht auf dem Boden variiert werden. Bei einer Verringerung der Fahrgeschwindigkeit kann die Steuereinheit die Drehzahl des Legerads anpassen, um den gewünschten Legeabstand beizubehalten.
Auch bei einem Kurvenbahnelement kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung durch ein Verschwenkung des Kurvenbahnelements um die Mittelachse eine Variation bzgl. des Abgabezeitpunktes bzw. -ortes erfolgen. Hierfür kann das Kurvenbahnelement beispielsweise über Langlöcher verschwenkbar gelagert sein, wobei ein Stellmittel z.B. in Form eines Zylinders das Kurvenbahnelement um die Mittelachse verschwenkbar hält.
Zur Einhaltung genauer Legeabstände kann die Steuereinheit dazu ausgebildet sein, die Daten eines oder mehrerer Drehzahlsensoren des Legerads zu berücksichtigen, um die Drehzahl des Legerads gegebenenfalls anzupassen.
Der Schöpfbereich wird durch einen Behälter ausgebildet, der nach unten hin konisch zuläuft und somit zu einer Verringerung der Breite des Schöpfbereiches hin in Richtung einer Eintrittsöffnung für etwaige Schöpfelemente führt.
Insbesondere ist die Steuereinheit zur Ansteuerung zumindest eines Stellmittels eines Furchenzieher- und/oder Dammformungselements ausgebildet, so dass durch eine je nach Umgebungsbedingungen frühere oder spätere Abgabe einer Vermehrungsfrucht auf den Boden die Furche entsprechende früher oder später zugeschüttet wird.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung befinden sich die Aufnahmeöffnungen auf sich von der Mittelachse weg erstreckenden Seiten der Aufnahmen, was die Zuführung der Vermehrungsfrüchte aus einem Bunker erleichtern kann. Die Aufnahmeöffnungen können beispielsweise auf einer quer zur Mittelachse betrachteten linken und/oder rechten Seite der jeweiligen Aufnahmen insbesondere abwechselnd in Umfangsrichtung angeordnet sein, sie können alternativ oder ergänzend gegebenenfalls teilweise auf den zur Mittelachse hin befindlichen Seiten, bezüglich dieser Achse inneren Seite der Aufnahme angeordnet sein und somit auch über Eck ausgebildet sein.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung lassen sich der nachfolgenden Figurenbeschreibung entnehmen. Schematisch dargestellt zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Legevorrichtung in einer ersten Ansicht,
Fig. 2 ein Legerad einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 3 eine teilweise Darstellung eines Schnitts des Gegenstands nach Fig. 2 quer zur Mittelachse,
Fig. 4 eine Ansicht des Gegenstands nach Fig. 3 in einer weiteren Betriebsstellung und einem Schnitt nach IV-IV
Fig. 5 eine Detailansicht des Gegenstands nach Fig. 2,
Fig. 6 ein Legerad einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung der Legevorrichtung,
Fig. 7 einen Schnitt durch den Gegenstand nach Fig. 6,
Fig. 8 eine teilweise Darstellung eines weiteren erfindungsgemäßen Gegenstands.
Einzelne technische Merkmale der nachbeschriebenen Ausführungsbeispiele können auch in Kombination mit vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen sowie den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs und etwaiger weiterer Ansprüche zu erfindungsgemäßen Gegenständen kombiniert werden. Sofern sinnvoll werden funktional
zumindest in Teilen gleichwirkende Elemente mit identischen Bezugsziffern versehen.
Eine erfindungsgemäße Legevorrichtung 2, vorliegend als Kartoffellegemaschine ausgebildet, weist einen Bunker 4 auf, in dem Vermehrungsfrüchte 5 in Form von Kartoffelknollen vorgehalten werden (Fig.1 ). Des Weiteren weist die Legevorrichtung 2 mehrere Legeräder 6 auf, deren Mittelachse 8 (Fig. 2) quer zur Fahrtrichtung F ausgerichtet ist. Mittels eines als Elektro- oder Hydraulikmotor ausbildbaren Antriebs 9 einer Antriebsvorrichtung, der auf eine nicht dargestellte Welle des jeweiligen Le- gerads 6 wirkt, werden die Legeräder 6 gedreht. Die Legeräder 6 können allgemein auf einer gemeinsamen Welle angetrieben und einzeln abschaltbar ausgebildet sein. Sie können auch einzeln über jeweils eigene Antriebe angetrieben sein.
Die Antriebsvorrichtung umfasst eine Steuereinheit 44, die Teil der Steuerung der Legevorrichtung 2 sein kann. Die Legeräder 6 sind hierfür in einem Rahmen 10 der Legevorrichtung 2 drehbar gelagert und weisen jeweils entlang ihres Umfangs zum Teil gestrichelt dargestellte Aufnahmen 12 für die vereinzelten Vermehrungsfrüchte 5 auf (vgl. Fig. 1 und 2). Vom Vorratsbehälter 4 werden Vermehrungsfrüchte 5 in Richtung eines Schöpfbereichs 14 überführt und in diesem zwecks Überführung in die Aufnahmen 12 gesammelt. Die Legeräder 6 drehen sich im Betrieb in Umfangsrichtung U. Furchenzieherelemente 50 bilden Furchen zur Ablage der Vermehrungsfrüchte 5 aus.
Der Schöpfbereich 14 bzw. der diesen ausbildende Behälter ist nach unten hin mit einem sich verjüngenden Querschnitt und trichterförmig aufeinander zulaufenden Wänden 15 versehen und weist an seinem unteren Ende ein oder zwei Durchtrittsöffnungen 13 für als Schöpfelemente 16 ausgebildete Innenverschlusselemente auf (Fig. 3).
Die Schöpfelemente 16 sind schwenkbar an einem ringförmigen, die inneren Seiten der Aufnahmen 12 ausbildenden Rahmenelement 18 gelagert und bilden in Richtung quer zur Mittelachse 8 betrachtet zwei Reihen von abwechselnd versetzt zueinander stehenden Schöpfelementen 16 aus. Jedem Schöpfelement 16 ist ein winklig dazu angestelltes, weiteres Verschlusselement 17 zugeordnet, durch das eine innenseitige Aufnahmeöffnung 19 der Aufnahmen 12 dann verschlossen ist, wenn die Schöpfelemente 16 durch den Schöpfraum bzw. Schöpfbereich 14 bewegt werden. Die Aufnahmeöffnungen 19 sind somit in den zur Mittelachse 8 hin befindlichen, inneren Seiten der Aufnahmen ausgebildet. Radial nach außen versetzt weisen die Aufnahmen 12 Ausgabeöffnungen 20 (vgl. Fig. 4) auf, über die die Vermehrungsfrüchte am unteren Ende des Legerads 6 schwerkraftbedingt aus diesem herausfallen. Allgemein weist eine Aufnahme 12 somit einen Aufnahmeraum mit dessen seitlichen Begrenzungen und Öffnungen auf.
Radial nach außen hin verjüngt sich der Aufnahmeraum der Aufnahmen 12 aufgrund aufeinander zulaufender Seitenwänden bzw. Seitenbegrenzungen 21 (Fig. 4). Im
Betrieb werden die Vermehrungsfrüchte 5, die fliehkraftbedingt während der Umdrehung um eine Drehachse bzw. Mittelachse 8 nach außen bewegt werden, zu einer Mittel- und Abgabeposition hin nach außen zentriert.
Umfangsseitig ist jede Aufnahme 12 mit klappenförmigen Außenverschlusselementen 22 versehen, die durch ein ein Außenverschlusskurvenbahnelement ausbildendes Kurvenbahnelement 24, welches von der Form her dem des Ausführungsbeispiels nach Fig. 7 entspricht, geführt werden (Fig. 5). Aufgrund einer mechanischen Kopplung sind innenseitige weitere (Innen-)Verschlusselemente 17 und Außenverschlusselemente 22 einer jeweiligen Aufnahme bewegungsmäßig synchronisiert. Allgemein weist jede Aufnahme 12 einen eigenen Führungsmechanismus auf, wobei lediglich ein und dasselbe gegebenenfalls auch mehrteilige Außenverschlusskurvenbahnelement 24 verwendet wird. Ein Schließen der inneren Aufnahmeöffnung 19 geht einher mit einer Überführung der jeweiligen Außenverschlusselemente 22 in die Geschlossenposition. Ein Innenverschlusskurvenbahnelement und das Außenverschlusskurvenbahnelement sind beide durch das Kurvenbahnelement 24 ausgebildet.
Die Kopplung der Innen- und Außenverschlusselemente 16 und 22 erfolgt gemäß dem Ausführungsbeispiel über einen gemeinsamen Führungsmechanismus, wobei Fig. 5 eine perspektivische Ansicht auf eine Aufnahme 12 in einer ungefähren 12 Uhr-Position zeigt. Ein jeweiliges Innenverschlusselement ist über ein eine Schwenkachse 23 aufweisendes Schwenkelement 33 am Rahmenelement 18 schwenkbar festgelegt. Das Rahmenelement 18 dreht sich als Teil des Legerads 6
am Kurvenbahnelement 24 entlang, welches gestellfest am Rahmen 10 der Legevorrichtung 2 angeordnet ist. Über einen Hebelarm 26 bewirkt eine Führung einer Führungsrolle 28 auf einer Oberfläche 29 des Kurvenbahnelements 24 eine gesteuerte Bewegung der Schwenkachse 23 und damit einhergehend des durch das Schöpfelement 16 ausgebildeten Innenverschlusselements sowie des Weiteren Verschlusselements 17. Die Bewegung erfolgt gegen die Kraft einer Feder 25, die mittels eines Schwenkhebels 26 auf die Schwenkachse 23 einwirkt und die Führungsrolle 28 gegen die Oberfläche 29 des Kurvenbahnelements 24 drückt. Ohne das Kurvenbahnelement 24 würde sich das Schöpfelement 16 in einer Offenstellung befinden und die Aufnahmeöffnung 19 wäre durch das weitere Verschlusselement 17 verschlossen. Eine den Aufnahmeraum in Umfangsrichtung begrenzende Wand 27 (vgl. Fig. 3) ist in der Fig. 5 nicht dargestellt. Eine Feder 31 dient als Überlastsicherung in der Verbindung des Innenverschlusselements mit dem weiteren Verschlusselement 17.
Durch die Position der Oberfläche 29 wird die Relativbewegung der Schöpfelemente 16 während derer Bewegung durch den Schöpfbereich 14 bis hin zur Einnahme der Geschlossenposition in der 12-Uhr-Position kontrolliert (vgl. Fig. 2 und 3). Eine Vermehrungsfrucht 5 liegt in der 12-Uhr-Position schwerkraftbedingt noch auf dem Innenverschlusselement. Durch die zwangsgeführte Bewegung der Führungsrolle 28 entlang der Oberfläche 29 bleiben die über einen Hebel 32 gesteuerten Außenverschlusselemente 22 in der dargestellten Verschlossenposition (Fig. 5). Das Außenverschlusselement 22 ist schwenkbar an den Seitenwänden bzw. Seitenbegrenzungen 21 gelagert. Eine Konturänderung des Kurvenbahnelements 24 führt in der
6-Uhr Position der Aufnahme 12 aufgrund der an der Oberfläche 29 entlang geführten Führungsrolle 28 zu einem plötzlichen Öffnen der Außenverschlusselemente 22. Je stärker die Änderung des Verlaufs der Oberfläche erfolgt, desto schneller wird die federkraftgestützte Folgebewegung der Innen- und Außenverschlusselemente erfolgen. Durch die Stärke der Feder 25 beschleunigen die Außenverschlusselemente 22 in deren Abschnitten, an denen die jeweilige Vermehrungsfrucht flieh- und schwerkraftbedingt anliegt (vgl. Fig. 7), schneller als mit Erdbeschleunigung, so dass die Vermehrungsfrüchte 5 unbeeinflusst von den Außenverschlusselementen in den freien Fall übergehen. Bei einer Abgabe in der 6 Uhr-Position erfolgt darüber hinaus eine Abgabe entgegen der Richtung der Bewegung der Legevorrichtung, so dass die Relativgeschwindigkeit der Vermehrungsfrucht 5 zum Boden maximal reduziert ist.
In einem alternativen Ausführungsbeispiel stellt ein Band 38 ein Abdeckelement dar, welches eine Mehrzahl von Aufnahmen 12 im rechten unteren Quadranten des Le- gerads 6 außenseitig abdeckt und somit eine ungewünschtes Entfernung der Vermehrungsfrüchte aus den Aufnahmen 12 verhindert (Fig. 6). Vorliegend ist das Band über einen Elektromotor 42 als Bandantrieb angetrieben, der von der Steuereinheit 44 im Betrieb Signale erhält. Über diese als Teil der Maschinensteuerung der Legevorrichtung ausgebildete Steuereinheit 44 wird auch die Zuführung von Vermehrungsfrüchten in den Schöpfbereich 14 gesteuert.
Das Band 38 liegt umfangsseitig an den Aufnahmen 12 an und kann über diesen Kontakt, insbesondere einen Reib- und/oder Formschluss, das Legerad 6 antreiben. In der Schnittdarstellung nach Fig. 7 wird der Bewegungsablauf der aus dem
Schöpfbereich 14 vereinzelten Vermehrungsfrüchte 5 dargestellt. Ausgehend von dem Schöpfbereich 14 werden die Vermehrungsfrüchte 5 mittels einer durch ein weiteres Kurvenbahnelement 24 gesteuerten Bewegung der Schöpfelemente 16 in den Aufnahmeraum der jeweiligen Aufnahme 12 überführt. Die Geschlossenstellung der Schöpfelemente 16 von der 12-Uhr-Position bis zu 6-Uhr-Position entspricht der Ausgangsstellung der Öffnungs- und Schließmechanik. Diese Ausgangsstellung wird aufgrund der durch Federn 25 auf die Mechanik der einzelnen Aufnahmen 12 ausgeübten Kraft eingenommen. Durch den Kontakt einer jeweiligen Führungsrolle 28 mit dem Kurvenbahnelement 24, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Innenverschlusskurvenbahnelement darstellt, werden die Schöpfelemente 16 in eine zum Schöpfen von Vermehrungsfrüchten 5 geeignete Position bzw. Offenstellung überführt. Mit Drehung des Legerads 6 und hiermit einhergehendem Übergang aus der 6-Uhr-Position einer Aufnahme in die 12-Uhr-Position entfernt sich das Kurvenbahnelement 24 von dem Aufnahmeraum, so dass die Schöpfelemente sukzessive in die in der 12-Uhr-Position erreichte Geschlossenstellung übergehen. Ab der 9-Uhr-Posi- tion verläuft die Kurvenbahn dergestalt, dass die Schöpfelemente 16 mit Ihrem Aufnahmebereich in etwa waagerecht ausgerichtet sind und die Vermehrungsfrüchte auf dem Schöpfelement 16 liegen bleiben.
Das Band 38 verschließt den Aufnahmeraum der Aufnahme 12 außenseitig so, dass die flieh- und schwerkraftbedingt weiter beschleunigten Vermehrungsfrüchte 5 bis insbesondere in der 6-Uhr-Position in der Aufnahme verbleiben. Durch eine abrupte Umlenkung des Bandes 38, die mit einer möglichst klein dimensionierten Umlenkrolle 40 erreicht wird, erfolgt ein definierter Übergang der Vermehrungsfrüchte in den
freien Fall und in eine Richtung entgegen der Fahrtrichtung F, so dass nach einer schonenden Aufnahme und zweigeteilten Beschleunigungsphase der Vermehrungsfrucht diese präzise in die Furche abgegeben wird.
Das in Fig. 8 dargestellte Legerad 6 besitzt eine Reihe von Aufnahmen, deren Aufnahmeöffnungen in Umfangsrichtung betrachtet abwechselnd auf der linken und rechten Seite -betrachtet quer zur Mittelachse 8 des Legerads 6- liegen. Durch die Anordnung auf unterschiedlichen, linken und rechten Seiten in den dortigen Seitenwänden bzw. -begrenzungen 21 wird die Vereinzelung der Vermehrungsfrüchte verbessert.
Claims
1 . Legevorrichtung für Hackfrüchte, insbesondere Hackfruchtlegevorrichtung, vorzugsweise ausgebildet als Kartoffellegemaschine, mit einem Vorratsbehälter (4) für zu legende Vermehrungsfrüchte (5) und wenigstens einem Legerad (6), das um eine Mittelachse (8) rotierbar in einem Rahmen (10) der Legevorrichtung gelagert ist, wobei das Legerad (6) in seiner Umfangsrichtung (U) hintereinander angeordnete Aufnahmen (12) für Vermehrungsfrüchte (5) aufweist, sowie mit einer Antriebsvorrichtung zum Antrieb des Legerads (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (12) jeweils eine Aufnahmeöffnung (19) zur Zuführung einer vereinzelten Vermehrungsfrucht (5) in die Aufnahme (12) aufweisen.
2. Legevorrichtung für Hackfrüchte nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnungen (19) der Aufnahmen (12) jeweils auf deren zur Mittelachse (8) hin befindlichen Seite ausgebildet sind.
3. Legevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (12) in Richtung der Mittelachse durch zwei Seitenbegrenzungen (21 ) mit ausgebildet sind.
4. Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Legerad (6) zumindest ein vorzugsweise kreisringförmiges Rahmenelement (18) aufweist, welches die Aufnahme (12) mit ausbildet.
5. Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (4) zumindest teilweise innenseitig zwischen den Aufnahmen (12) angeordnet ist.
6. Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen innenseitigen Schöpfbereich (14), welcher von Schöpfelementen (16) der Legevorrichtung (2) durchgreifbar ausgebildet ist.
7. Legevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliges Schöpfelement (16) dergestalt am Legerad (6) angeordnet ist, dass es im Betrieb eine durch den Schöpfbereich (14) hindurch verlaufende und im Umfangsrichtung (U) um die Mittelachse (8) herum geschlossene Bahn beschreibt.
8. Legevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Legerad (6) in Richtung quer zur Mittelachse (8) betrachtet zwei versetzte Reihen von Schöpfelementen (16) aufweist.
9. Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (19) durch zumindest ein bewegliches Innenverschlusselement innenseitig verschließbar ist.
10. Legevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass einem jeweiligen Innenverschlusselement zur Einnahme einer Zwangsposition jeweils wenigstens ein Innenverschlussfederelement und/oder ein das Innenverschlusselement im Betrieb führendes Innenverschlusskurvenbahnelement zugeordnet ist.
11 . Legevorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenverschlusselement um eine zumindest in etwa parallel zur Mittelachse (8) verlaufende Schwenkachse (23) verschwenkbar ist.
12. Legevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 und unter Einschluss von Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenverschlusselement durch das Schöpfelement (16) ausgebildet oder gemeinsam mit diesem verschwenkbar ist.
13. Legevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliges Schöpfelement (16) eine jeweilige Aufnahmeöffnung (19) mit ausbildet und/oder begrenzt.
14. Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (12) jeweils eine Ausgabeöffnung (20) aufweisen, die bezüglich eines jeweiligen Aufnahmeraums auf einer der Aufnahmeöffnung (19) gegenüberliegenden Umfangsseite angeordnet ist.
15. Legevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (12) zumindest durch einen bezüglich einer Vertikalen zur Mittelachse (8) angewinkelt und/oder schräg verlaufenden Seitenabschnitt mit ausgebildet ist.
16. Legevorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Ausgabeöffnung (20) durch zumindest ein Außenverschlusselement (22), vorzugsweise zwei insbesondere klappenförmige Außenverschlusselemente (22), verschließbar ist.
17. Legevorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass einem jeweiligen Außenverschlusselement (22) zur Einnahme einer Zwangsposition jeweils wenigstens ein Außenverschlussfederelement (25) und/oder ein das Außenverschlusselement im Betrieb führendes Außenverschlusskurvenbahnelement zugeordnet ist.
18. Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeöffnung (20) durch ein zumindest teilweise um das Legerad herum angeordnetes Abdeckelement abgedeckt ist.
19. Legevorrichtung nach einem Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement durch ein im Betrieb umlaufendes Band (38) ausgebildet ist.
20. Legevorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung einen Bandantrieb des Bandes (38) umfasst und dergestalt konfiguriert ist, dass die Bandgeschwindigkeit größer oder gleich der Umfangsgeschwindigkeit des in radialer Richtung entferntesten Teils des Legerads (6) ist.
21 . Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufnahme (12) betrachtet in Richtung der Mittelachse (8) in Umfangsrichtung radial nach außen vergrößert.
22. Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinheit (44) für einen Antrieb des Legerads (6) vorgesehen ist.
23. Legevorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, Signale der Fahrgeschwindigkeit und/oder eines Neigungssensors der Legevorrichtung (2) zur Anpassung der Abgabe von Vermehrungsfrüchten (5) zu verarbeiten.
24. Legevorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, Signale eines Füllstandssensors des Vorratsbehälters (4) zur Anpassung einer Zuförder- und/oder Abgabegeschwindigkeit der Vermehrungsfrüchte (5) zu verarbeiten.
25. Legevorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (44) zur Ansteuerung zumindest eines Stellmittels eines Furchenzieherelements (50) und/oder Dammformungselements ausgebildet ist.
26. Legevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche unter Einschluss von Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufnahmeöffnungen (19) auf zumindest einer sich von der Mittelachse (8) weg erstreckenden Seite der Aufnahmen (12) befinden.
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