HK57694A - Jewellery parts plug fastener - Google Patents

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HK57694A
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Bunz Georg
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Bunz Georg
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Description

Die Erfindung betrifft einen Steckverschluß für Schmuckteile, insbesondere Schmuckketten, mit einem Gehäuse, dessen eine Stirnwandung von innen von einer Feder beaufschlagt wird, deren anderes Ende eine im Gehäuse verschiebbare Hülse beaufschlagt, die eine zur anderen Stirnseite des Gehäuses zeigende Aufnahmeöffnung aufweist, in die über eine stirnseitige Öffnung des Gehäuses ein Anschlußteil einführbar und dort arretierbar ist.
Ein solcher gattungsgemäßer Steckverschluß ist aus der EP-0121953 A1 bekannt, insbesondere den zur Figur 3 gehörigen Beschreibungsteilen. Bei diesem vorbekannten Steckverschluß weist die im Gehäuse verschiebbar gelagerte Hülse zumindest zwei zur Einstecköffnung hin zeigende elastische Zungen oder Klammern auf, die von einer kegelmantelartigen Einschnürung des Gehäuses geführt werden, derart, daß sie über Vorsprünge in eine Umfangsnut des Anschlußteils einrasten. Diese Rastposition wird durch die Wirkung der Feder gesichert. Beim Öffnen dieses vorbekannten Steckverschlusses muß das Gehäuse festgehalten werden, die Hülse gegen die Wirkung der Feder zurückgezogen werden und das Anschlußteil aus der Aufnahmeöffnung der Hülse entfernt werden. Da hier die Hülse aber unmittelbar mit dem anderen Anschlußende des Steckverschlusses in Verbindung steht, kann es vorkommen, daß bei unbeabsichtigtem Zug an diesem Anschlußende der Hülse diese gegen die Wirkung der Feder im Gehäuse verschoben wird und ihre vorderen Rastzungen die umlaufende Ringnut des Anschlußteils freigeben, so daß bei gleichzeitig auftretendem Zug an beiden Seiten des Steckverschlusses ein unbeabsichtigtes Lösen des Verschlusses und damit unter Umständen der Verlust des Schmuckteils eintreten kann.
Die Herstellung der Hülse mit dem angeformten Anschlußende einerseits und den elastischen Zungen andererseits ist relativ aufwendig.
Der Ösencharakter der dargestellten Anschlußenden läßt darauf schließen, daß entsprechende Ösen oder geeignete Bauteile des anschließenden Schmuckstücks, beispielsweise der Schmuckkette eingehängt werden sollen, die auch in der Lage sind axiale Kräfte zu übertragen, wie es hier zur Öffnung des Verschlusses (Verschiebung der Hülse gegen das Gehäuse durch axialen Zug) erforderlich ist.
Es gibt jedoch auch andere Anschluß- und Verbindungsmöglichkeiten beispielsweise einer Schmuckkette an einen solchen Verschluß, beispielsweise durch Verklemmen oder Vernieten, die zweckmäßgerweise nicht axial belastet werden sollten, da sonst die Schmuckkette ausreißen kann; für solche Anwendungen ist der vorbekannte Steckverschluß daher nicht geeignet.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Weiterbildung des vorbekannten Steckverschlusses insofern, als konstruktive Vereinfachung einerseits und eine Handhabung des Verschlusses ohne axiale Belastung der Anschlußbereiche erreicht werden soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Mittelachse der stirnseitigen Öffnung des Gehäuses exzentrisch zur Längsachse der Aufnahmeöffnung der Hülse liegt, und daß die Hülse in der gegen die Wirkung der Feder zurückgezogenen Position (Entnahme- und Einführposition) die Verschiebung der Längsachse des Anschlußteils zwischen den beiden anderen Längsachsen gestattet.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht also darin, einen seitlichen Versatz der stirnseitigen Öffnung des Gehäuses zum Einführen des Anschlußteils einerseits und der Aufnahmeöffnung der im Gehäuse verschiebbar gelagerten Hülse zum Einstecken des Anschlußteils andererseits vorzusehen, so daß ein "Wechsel" zwischen diesen beiden Öffnungen durch das Anschlußteil nur in der gegen die Wirkung der Feder zurückgedrängten Position der Hülse ermöglicht wird, weil in dieser zurückgeschobenen Position der nötige "Freiraum" innerhalb des Gehäuses zu dieser Querbewegung des Vorderendes des Anschlußteils zur Verfügung gestellt wird.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß keinerlei bewegliche, insbesondere elastische Teile der Hülse vorhanden sein müssen.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die Hülse nicht einstückig mit dem anderen Anschlußende des Steckverschlusses verbunden ist (wie beim Gegenstand der EP-0121953), sondern mittels eines in einem Langloch im Gehäuse geführten Betätigungsknopf gegen die Federkraft verschiebbar ist.
Die Krafteinwirkung zum Lösen des Verschlusses erfolgt daher über diesen Betätigungsknopf, die Krafteinwirkung zur Einführung des Anschlußteils erfolgt über das Anschlußteil unmittelbar auf die Hülse, so daß in jedem Fall axiale Zugbelastungen auf die beiden gegenüberliegenden Anschlußteile des Steckverschlusses vermieden werden, da Kraftwirkungen lediglich zwischen dem Gehäuse und der Hülse auftreten.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Unteransprüchen zu entnehmen, ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Steckverschlusses wird nun anhand von Zeichnungen näher erläutert, es zeigen:
Figur 1:
Einen Längsschnitt durch den Steckverschluß,
Figur 2:
einen schematischen Längsschnitt bei der Entnahme des Anschlußteils aus dem Steckverschluß, und
Figur 3:
einen schematischen Längsschnitt beim Einstecken des Anschlußteils in den Steckverschluß.
Der Steckverschluß besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen Gehäuse 10 und einer in diesem Gehäuse 10 axial verschiebbar angeordneten Hülse 20, deren eines stirnseitiges Ende einen ebenfalls zylindrischen Aufnahmeraum 21 bildet, dessen Längsachse A-A' koaxial mit dem Gehäuse 10 liegt. Das eine (in der Zeichnung oben dargestellte) Ende das Gehäuses 10 ist mit einem Schraubdeckel verschlossen, der einen Anschlußzapfen 11 zur Aufnahme, beispielsweise zum Einklemmen, des Endelementes einer Schmuckkette vorgesehen ist.
Auf dem gegenüberliegenden Ende ist das Gehäuse 10 mit einer Abdeckung 16 versehen, die eine Entnahme- bzw. Einstecköffnung 15 aufweist. Die Zentrumsachse B-B' dieser Öffnung 15 liegt außerhalb der Achse A-A' der Aufnahmeöffnung 21, d.h. diese beiden Achsen und ihre zugehörigen Querschnitte sind nicht deckungsgleich.
Der Innenquerschnitt der Aufnahmeöffnung 21 und auch der Innenquerschnitt der Öffnung 15 sind jedoch so bemessen, daß das vordere Ende des Anschlußteils 30 in beide eingeführt werden kann.
Das Anschlußteil 30 ist nach hinten zu verjüngt, so daß eine Ringschulter 31 gebildet wird, die mit der Innenfläche der Abdeckung 16 als Anschlag zusammenwirkt und in der in Figur 1 dargestellten Verschlußposition des Steckverschlusses die Entnahme des Anschlußteils 30 verhindert, da auch ein seitliches Ausweichen des Anschlußteils durch die enge Führung der Innenwandungen der Aufnahmeöffnung 21 verhindert wird, so daß in dieser Verriegelungsposition keine Möglichkeit für das Anschlußteil 30 besteht, das Gehäuse 10 zu verlassen.
Eine solche Entnahme setzt daher zwingend voraus, daß die Hülse 20 gegen die Wirkung der Kraft der Feder 12 weggezogen wird, so daß die "hinderlichen" Seitenwandungen der Aufnahmeöffnung 21 entfernt werden und die seitliche Versatzbewegung des Anschlußteils 30 somit ermöglicht wird, die erforderlich ist, um dieses durch die Öffnung 15 herausziehen zu können.
Zum Zurückziehen der Hülse 20 im Gehäuse 10 weist letzteres ein Langloch 13 auf, durch das ein Betätigungsknopf 14 nach außen geführt ist.
In den Figuren 2 und 3 sind die beiden wesentlichen Bedienvorgänge des Steckverschlusses skizzenhaft dargestellt:
Unter der Wirkung der äußeren Schubkraft F am Betätigungsknopf 14 gibt der Aufnahmeraum 21 der Hülse 20 das Anschlußteil 30 frei und dieses kann dann unter seitlichem Versatz unter minimalem Zug B aus der Öffnung 15 herausgezogen werden.
Zum Schließen des Verschlusses genügt es (Figur 3), wenn auf das Anschlußteil eine Druckkraft G ausgeübt wird, die ausreicht, um die Feder 12 soweit zusammenzudrücken, bis genügend Platz im Gehäuse 10 zur Verfügung steht, daß dann das Anschlußteil 30 sich seitlich verschiebt und seine Längsachse dann mit der Längsachse A-A' der Hülse 20 fluchtet; dies bewirkt unmittelbar, daß unter der Wirkung der Feder 12 die Hülse 20 nach vorne schnappt und das Anschlußteil 30 in seiner koaxialen Position festhält, aus der eine Entnahme aus der Öffnung 15 nicht mehr möglich ist.
Zur Erleichterung dieser seitlichen Versetzbewegungen des Anschlußteils 30 beim Schließen und Öffnen des Steckverschlusses ist es zweckmäßig, wenn die zusammenarbeitenden Ringkanten kegelstumpfförmig ausgebildet sind, so daß sie als Führungsflächen zur Initiierung bzw. Erleichterung dieser seitlichen Versatzbewegungen dienen können.

Claims (4)

  1. Steckverschluß für Schmuckteile, insbesondere Schmuckketten, mit einem Gehäuse (10), dessen eine Stirnwandung von innen von einer Feder (12) beaufschlagt wird, deren anderes Ende eine im Gehäuse verschiebbare Hülse (20) beaufschlagt, die eine zur anderen Stirnseite des Gehäuses zeigende Aufnahmeöffnung (21) aufweist, in die über eine stirnseitige Öffnung (15) des Gehäuses ein Anschlußteil einführbar und dort arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachse (B-B') der stirnseitigen Öffnung (15) des Gehäuses (10) exzentrisch zur Längsachse (A-A') der Aufnahmeöffnung (21) der Hülse (20) liegt, und daß die Hülse (20) in der gegen die Wirkung der Feder (12) zurückgezogenen Position (Entnahme- und Einführposition) die Verschiebung der Längsachse des Anschlußteils (30) zwischen den beiden anderen Längsachsen (A-A';B-B') gestattet.
  2. Steckverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (30) eine rückwärtige Ringschulter (31) aufweist, mit der es (in der vorgespannten Position der Hülse (Verschlußposition)) zumindest teilweise auf der stirnseitigen Abdeckung (16) des Gehäuses (10) aufsitzt.
  3. Steckverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei den radialen Verschiebungen der Längsachse des Anschlußteils (30) beanspruchten Bereiche kegelstumpfförmig ausgebildet sind.
  4. Steckverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (20) mittels eines in einem Langloch (13) im Gehäuse (10) geführten Betätigungsknopf (14) gegen die Federkraft verschiebbar ist.
HK57694A 1989-02-04 1994-06-04 Jewellery parts plug fastener HK57694A (en)

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