WO1993001920A1 - Verfahren und schneidvorrichtung zum schneiden einer textilbahn - Google Patents
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Abstract
Die Textilbahn (4) enthält ein längs einer Schnittlinie (10) angeordnetes hohles Markierprofil (12). Eine Schneidvorrichtung (16) ist mit einer Tastzunge (14) ausgestattet, die in das hohle Markierprofil (12) eingreift und ein Schneidwerkzeug (18) längs des Markierprofils (12) und damit längs der Schnittlinie (10) führt. Dadurch ist ein exaktes, massgenaues Schneiden einer Textilbahn möglich.
Description
Verfahren und Schneidvorxichtung zum Schneiden einer
Textilbahn ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schneiden einer
Textilbahn gemäss Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine
Schneidvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss
Oberbegriff des Anspruches 7.
Stand der Technik
Ein Verfahren und eine Schneidvorrichtung der eingangs genannten Art sind mehrfach bekannt, so beispielsweise aus der
GB-PS 1 335 477. Die beschriebene Textilbahn ist an den
Schnittlinien mit einem Markierprofil versehen, das als
Verdünnung des Gewebes ausgebildet ist. Die Schneidvorrichtung weist auf einer Antriebswelle verschiebbar angeordnete
Schneidscheiben auf, denen Tastschuhe vorgelagert sind, die
die Markierprofile abtasten. Die Tastschuhe sind über Bügel
mit den Schneidscheiben gekoppelt derart, dass bei einem
seitlichen Versetzen der Tastschuhe die entsprechende
Schneidscheibe ebenfalls seitlich versetzt wird und somit
eine Ausrichtung längs des Markierprofils gegeben ist. Nachteilig dabei ist es, dass das bereits dünne Gewebe an den
Schnittlinien nur eine geringförmige Formänderung in Form der
Verdünnung aufweisen kann, so dass stets die Gefahr besteht,
dass die Tastschuhe das Markierprofil seitlich verlassen
können, wodurch der Schnitt nicht mehr längs des Markierpro
fils und damit längs der Schnittlinie erfolgt. Ein Auswandern des Tastschuhes und damit der Schneidscheibe wird noch dadurch erleichtert, dass zum seitlichen Verschieben der Schneidscheibe relativ viel Kraft erforderlich ist, wo hingegen die auf die Tastschuhe einwirkenden Seitenkräfte bei einer Lageveränderung des Markierprofils nur gering sind. Ein genaues Schneiden ist mit dieser Vorrichtung ist nur schwerlich möglich.
Die CH-PS 392 415 beschreibt eine Vorrichtung zum Längsschneiden von Geweben der eingangs genannten Art, wobei ein seitliches Ausfahren des Schneidwerkzeuges dadurch verhindert wird, dass beidseits der Schnittlinie am Gewebe Drehfäden eingewebt werden, zwischen denen die Schussfäden frei liegen. Die Schneidvorrichtung weist nun ein dem Schneidwerkzeug vorgelagertes Tastzahnrad auf, dessen spitzzulaufende Zähne zwischen die Drehfäden in die freiliegenden Schussfäden eingreifen. Das Tastzahnrad ist längs einer Ortsfesten, als Träger dienenden Achse verschiebbar und mit einem Messerhalter der Schneidvorrichtung verbunden. Bei einem Auswandern der Schnittlinie wird auch das Tastzahnrad, welches zwischen die Drehfäden eingreift, seitlich verschoben und damit auch das Schneidwerkzeug. Nachteilig ist es, dass das Gewebe zwischen den Drehfäden praktisch nur freiliegende Schussfäden aufweisen kann, um das Eingreifen des Tastzahnrades zu ermöglichen. Die Schneidvorrichtung und die Art der Führung der Schneidvorrichtung ist deshalb nur bedingt einsatzfähig und insbesondere für Textilbahnen ungeeignet, die thermisch geschnitten werden, da bei dem thermischen Schneiden eine ausreichende Verfestigung der freiliegenden Schussfäden nicht möglich ist. Auch benötigt das Gewebe relativ feste Drehfäden, um das Tastzahnrad zu führen, wodurch das Gewebebild nachteilig beeinflusst wird. Bei einem durchgehenden Gewebe sind das Verfahren und die Schneidvorrichtung nicht verwendbar, da sie das Gewebe beschädigen würden.
Darstellung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Schneidvorrichtung der eingangs genannten Art so. auszubilden, dass die genannten Nachteile vermieden werden.
Die Aufgabe wird gelöst: a) bei dem eingangs genannten Verfahren durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1;
b) bei der eingangs genannten Schneidvorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 7.
Mittels des vorliegenden Verfahrens und der vorliegenden Schneidvorrichtung lässt sich ein sicheres Schneiden einer Textilbahn längs von Schnittlinien erzielen. Dies wird mit einfachsten Mitteln und ohne Beschädigung der Textilbahn erreicht. Das Verfahren und die Schneidvorrichtung sind insbesondere auch für Textilbahnen geeignet, die aus thermoplastischen Fäden bestehen und mittels eines heissen Schneiddrahtes geschnitten, während des Schneidens durch Verschweissen der Fäden abgebunden und fixiert werden. Ein seitliches Ausfahren der Tastvorrichtung bei einem Wechsel des Verlaufs der Schnittlinie und damit des Markierprofils ist ausgeschlossen, denn die Tastzunge erfährt in dem hohlen Markierprofil eine sichere Führung. Dabei erzeugt die Tastzunge auch die zum Verstellen des Schneidkopfes erforderlichen Querkräfte, so dass auch dadurch die optimale Führung und das optimale Schneiden der Textilbahn gewährleistet sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind in den Ansprüchen 2 bis 7 und hinsichtlich der Schneidvorrichtung in den Ansprüchen 9 bis 13 beschrieben.
Grundsätzlich ist es möglich, dass gemäss Anspruch 2 die Tastvorrichtung ein seitliches Verfahren, des Schneidkopfes der Schneidvorrichtung quer zur Textilbahn ermöglicht. Besonders einfach ist jedoch eine Verfahrensweise nach Anspruch 3, wodurch zur Steuerung des Schneidwerkzeuges geringere Kräfte erforderlich sind.
Der Schneidvorgang kann zeitlich und räumlich unabhängig von der Herstellung der Textilbahn und der damit erfolgenden Anbringung des hohlen markierten Profils erfolgen. Besonders vorteilhaft ist jedoch eine Ausgestaltung nach Anspruch 4 wonach das Schneiden der Textilbahn im Zuge der Herstellung der Textilbahn erfolgt. Dabei wird man die Textilbahn gemäss Anspruch 5 wirken oder vorzugsweise weben. Das Verfahren ist gemäss Anspruch 6 insbesondere für Textilbahnen aus thermoplastischem Material geeignet, die mittels eines beheizten Schneiddrahtes geschnitten werden können. Gemäss Anspruch 7 ist das Verfahren insbesondere zum Zerschneiden einer Textilbahn in Bänder, vorzugsweise gemusterte Etikettenbänder geeignet.
Für die Schneidvorrichtung ergeben sich diverse Ausgestaltungen. So kann beispielsweise gemäss Anspruch 9 der Schneidkopf schwenkbar mit dem Träger verbunden sein, wodurch relativ geringe Seitenkräfte zum Führen des Schneidwerkzeuges längs einer Schnittlinie erforderlich sind. Die Ausgestaltung der Schneidvorrichtung nach Anspruch 10 ermöglicht ein grösseres seitliches Verfahren des Schneidkopfes längs des Trägers als dies mit der Ausgestaltung nach Anspruch 9 möglich ist.
Eine besonders einfache und wirkungsvolle Ausgestaltung der Schneidvorrichtung umschreibt der Anspruch 11, da hiermit insbesondere thermoplastische Textilbahnen geschnitten und die Schnittränder fixiert werden können.
Wie bereits oben erwähnt, kann die Schneidvorrichtung räumlich und zeitlich unabhängig von der Herstellung der Textilbahn zum Einsatz kommen. Besonders bevorzugt ist jedoch der Einsatz der Schneidvorrichtung gemäss Anspruch 12 an einer Web- oder Wirkmaschine. Dabei ist es besonders zweckmässig, wenn die Schneidvorrichtung gemäss Anspruch 13 eine Thermofixiervorrichtung vorgeschaltet ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Figur 1 ein Schema zur Herstellung von Bändern aus einer breiten, gewebten Textilbahn, in schaubildlicher Darstellung;
Figur 2 ein hohles Markierprofil einer Textilbahn der Figur 1, im Querschnitt;
Figur 3 das Schneiden der Textilbahn gemäss
Figur 2, im Querschnitt;
Figur 4 die geschnittene Textilbahn gemäss
Figur 2, im Querschnitt;
Figur 5 eine Anlage zum Herstellen und Schneiden einer Textilbahn gemäss Figur 1, im Vertikalschnitt;
Figur 6 die Schneidvorrichtung der Anlage gemäss Figur 5, in Seitenansicht und in grösserem Massstab;
Figur 7 die Schneidvorrichtung der Figur 6, in
Draufsicht;
Figur 8 eine mechanische Schneidvorrichtung, in Seitenansicht;
Figur 9 eine weitere thermische Schneidvorrichtung, in Seitenansicht;
Figur 10 eine weitere Schneidvorrichtung mit
Vibrator, in Seitenansicht.
Weg zur Ausführung der Erfindung
Die Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung die Herstellung von Bändern 2,2a,2b,2c durch Schneiden einer breiten Textilbahn 4. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich um eine gewebte Textilbahn aus synthetischen, thermoplastischen Fäden, deren Aufbau in den Figuren 2 bis 4 näher dargestellt ist. Die Textilbahn 4 besteht aus Kettfäden 6 und eingebundenen Schussfäden 8, wobei die Herstellung so getroffen ist, dass längs von Schnittlinien 10,10a,10b,10c,10d hohle Markierprofile 12,12a, 12b,12c,12d gebildet sind, die zur Führung einer Tastzunge 14 der Schneidwerkzeuge 18,18a,18b, 18c, 18d einer Schneidvorrichtung 16 dienen. Die Schneidwerkzeuge bestehen beispielsweise aus beheizten Schneiddrähten, die die Textilbahn 4 längs der Schnittlinien 10, 10a,10b,10c,10d durchtrennen, so dass die einzelnen Bänder 2,2a,2b,2c,2d durch Schneidgasseh 20 voneinander getrennt sind.
Die gewebte Textilbahn 4 kann beispielsweise gemäss Figur 2 ausgebildet sein, wobei Kettfäden 6 durch Schussfäden 8 zusammengehalten sind und ein Grundgewebe 22 bilden. Mittels auf der rückwärtigen Seite des Grundgewebes 22 verlaufender Schussfäden 24 und Kettfäden 26 wird das hohle Markierprofil beispielsweise in Form eines Hohlgewebes 12 gebildet. Wie aus den Figuren 2,3 und insbesondere 6 und 7 hervorgeht, dient das hohle Markierprofil 12 zur Führung der Tastzunge 14 des Schneidkopfes 28 der Schneidvorrichtung 16, so dass das Schneidwerkzeug 18 stets exakt längs der Schnittlinie 10 geführt wird. Die Schneidvorrichtung 16 weist für jede Schnittlinie 10 einen Schneidkopf 28 auf, der an Tragarmen 30,32 jeweils ein Schneidwerkzeug 18 in Form eines beheizten Schneiddrahtes trägt. Der Schneidkopf 28 ist über eine Gelenk 34 an einem Halter 36 befestigt, der seinerseits an einem die Textilbahn 4 bzw. die Bänder 2 übergreifenden Träger 38 befestigt ist. Der Schneidkopf kann somit eine Querbewegung quer zu den Schnittlinien ausführen. Der Schneidkopf 28 enthält ferner eine Tastvorrichtung, die durch die Tastzunge 14 gebildet ist, welche im hohlen Markierprofil 12 geführt ist, so dass sich der Schneidkopf 28 bzw. das Schneidwerkzeug 18 dem Verlauf des hohlen Markierprofils 12 anpassen kann. Bei einem seitlichen Ausweichen der Schnittlinie 10 bzw. des der Schnittlinie zugeordneten hohlen Markierprofiles 12 folgt der Schneidkopf 28 durch das Eingreifen der Tastzunge 14 in das hohle Markierprofil 12 mit grosser Genauigkeit der Schnittlinie 10. Das Schneidwerkzeug 18 durchtrennt durch Schmelzschneiden die Textilbahn 4 in einzelne Bänder 2, 2a, 2b, 2c. Beidseits der gebildeten Schneidgasse 20 enthält jedes Band Schnittflächen 40 aus geschmolzenem Bahnmaterial, wobei die Schmelze 42 die geschnittenen Bänder 2,2a gegen Ausfransen verfestigt.
Wie aus den Figuren 1 und 5 hervorgeht, erfolgt das Zerschneiden der Textilbahn 4 im Zuge der Herstellung der gewebten Textilbahn. Hierzu enthält die Anlage einen Webbereich 44 mit an Litzen 46 geführten Kettfäden 6, die ein wechselndes Webfach 48 bilden, in das der Schussfaden 8 eingetragen und mittels eines Webblattes 50 an einer Webkante 52 angeschlagen wird. Die Steuerung der Webmaschine ist in bekannter Weise so gewählt, dass längs der vorgesehenen Schnittlinien die erwähnten hohlen Markierprofile in der Textilbahn entstehen. Ein Warenniederhalter 54 dient zur Führung der gewebten Textilbahn 4 zur oben erwähnten Schneidvorrichtung, an der die Textilbahn 4 in die Bänder 2 zerschnitten wird, welche von einer Warenabzugsvorrichtung 56 abgezogen und einem nicht näher dargestellten Warenbaum zugeführt werden. Die Warenabzugsvorrichtung 56 enthält eine erste Umlenkwalze 58, eine Abzugswalze 60 sowie weitere Umlenkwalzen 62,64. Ferner ist sie mit einer Thermofixiervorrichtung 66 ausgestattet. Letztere enthält einen mittels einer Heizung 68 beheizten Schuh 70, der gegen die geschnittenen Bänder 2 ansteht.
Die Figuren 8, 9 und 10 zeigen verschiedene Schneidköpfe weiterer Schneidvorrichtungen, welche in nicht näher dargestellter Weise analog der Schneidvorrichtung 16 der Figuren 6 und 7 mittels einer Tastzunge längs eines hohlen Markierprofils geführt werden können. Die Schneidköpfe können in ebenfalls nicht dargestellter Weise verschwenkbar und/oder verfahrbar an einem die Textilbahn übergreifenden Träger angeordnet sein.
Die Figur 8 zeigt den Schneidkopf 130 einer mechanischen Schneidvorrichtung mit einer an einem Halter 132 feststehenden Scherenklinge 134. An einer Achse 136 des Halter 132 ist eine verschwenkbare Scherenklinge 138 gelagert, die über ein Koppelglied 140 mit einem angetriebenen Exzenter 142 antriebsmässig verbunden ist, um die- Textilbahn 4 zu schneiden.
Der Schneidkopf 144 einer thermischen Schneidvorrichtung der Figur 9 arbeitet mit einem Heissmedium 146, welches über eine Leitung 148 einer Düse 150 zugeführt wird. Diese bläst das Heissmedium 146 unter hohem Druck durch die Textilbahn 4, welche aus thermoplastischem Material besteht, so dass letzteres schmilzt. Ein Auffangtrichter 154 dient zum Auffangen des Heissmediumstromes und abgeschmolzenen Textilmaterials und ist mit einer entsprechenden Ableitung 156 versehen.
Die Figur 10 zeigt schliesslich den Schneidkopf 158 einer Schneidvorrichtung, die einen an einem Träger 159 über der Textilbahn 4 angeordneten Vibrator 160 enthält, der Schwingungen im Ultraschallbereich erzeugt und diese über einen Schneidstössel 162 auf die Textilbahn 4 überträgt, welche über eine Umlenkwalze 166 geführt ist. Durch die hohe Vibration von 20-40 kHz wird die Textilbahn aus thermoplastischem Material soweit erhitzt, dass sie schmilzt und dadurch geschnitten wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
2 Band
2a Band
2b Band
2c Band
4 Textilbahn
6 Kettfaden
8 Schussfaden
10 Schnittlinie
10a Schnittlinie
10b Schnittlinie
10c Schnittlinie
10d Schnittlinie
12 hohles Markierprofil 12a hohles Markierprofil 12b hohles Markierprofil 12c hohles Markierprofil 12d hohles Markierprofil 14 Tastzunge
16 Schneidvorrichtung 18 Schneidwerkzeug 18a Schneidwerkzeug 18b Schneidwerkzeug 18c Schneidwerkzeug 18d Schneidwerkzeug 20 Schneidgasse
22 Grundgewebe
24 Schussfaden
26 Kettfaden
28 Schneidkopf
30 Tragarm
32 Tragarm
34 Gelenk
36 Halter
38 Träger
40 Schnittfläche
42 Schmelze
44 Webbereich
46 Litze
48 Webfach
50 Webblatt
52 Webkante
54 Warenniederhalter
56 Warenabzugsvorrichtung
58 Umlenkwalze
60 Abzugswalze
62 Umlenkwalze
64 Umlenkwalze
66 Thermofixiervorrichtung
68 Heizung
70 Schuh
130 Schneidkopf
132 Halter
134 Scherenklinge
136 Achse
138 Scherenklinge
140 Koppelglied
142 Exzenter
144 Schneidkopf
146 Heissmedium
148 Leitung
150 Düse
154 Auffangtrichter
156 Ableitung
158 Schneidkopf
159 Träger
160 Vibrator / Ultraschall-Vorrichtung 162 Schneidstössel
166 Umlenkwalze
Claims
1. Verfahren zum Schneiden einer Textilbahn, wobei die Textilbahn (4) längs mindestens einer vorbestimmten Schnittlinie mit einem die Schnittlinie (10, 10a, 10b, 10c, 10d) definierenden Markierprofil (12, 12a, 12b, 12c, 12d) versehen und mittels einer Schneidvorrichtung (16,130, 144,158) geschnitten wird, die mittels einer auf das Markierprofil ansprechenden Tastvorrichtung (14) längs des Markierprofils geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass man die Textilbahn (4) mit einem hohlen Markierprofil (12,12a,12b,12c,12d) herstellt, in dem eine Tastzunge (14) der Tastvorrichtung geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man mittels der Tastvorrichtung einen Schneidkopf (130,144,158) der Schneidvorrichtung quer zur Textilbahn (4) verfährt.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man mittels der Tastvorrichtung einen Schneidkopf (28) der Schneidvorrichtung quer zur Textilbahn (4) verschwenkt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Schneiden im Zuge der Herstellung der Textilbahn (4) durchführt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Textilbahn (4) wirkt oder vorzugsweise webt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Textilbahn (4) aus thermoplastischem Material herstellt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , dass man die Textilbahn ( 4 ) in Bänder ( 2 , 2a, 2b, 2c), vorzugsweise gemusterte Etikettenbänder zerschneidet.
8. Schneidvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit mindestens einem an einem quer zur Textilbahn ausgerichteten Träger (38,126) einstellbaren angeordneten Schneidkopf (28,130,144,158) und mit einer mit dem Schneidkopf (28,130,144,158) verbundene Tastvorrichtung (14) mit einem mechanischen Tastelement (14) zur Führung eines Schneidwerkzeuges längs eines eine Schnittlinie (10, 10a, 10b, 10c, 10d) markierenden Markierprofiles (12, 12a, 12b, 12c, 12d) der Textilbahn, dadurch gekennzeichnet, dass das Tastelement (14) als eine dem Schneidwerkzeug vorgelagerte Tastzunge zum Eingreifen in ein hohl ausgebildetes Markierprofil (12, 12a, 12b, 12c, 12d) ausgestaltet ist.
9. Schneidvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkopf (28) schwenkbar mit dem Träger (38) verbunden ist.
10. Schneidvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkopf (130, 144, 158) längs des Trägers (136, 159) verfahrbar angeordnet ist.
11. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidwerkzeug (18,18a,18b,18c,18d) als beheizbarer Schneiddraht ausgebildet ist.
12. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung (16) an einer Web- oder Wirkmaschine (44) zur Herstellung der Textilbahn (4) mit einem hohlen Markierprofil angeordnet ist, wobei sie vorzugsweise zum Zerschneiden der Textilbahn (4) in einzelne Bänder (2,2a,2b,2c) dient.
13. Schneidvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie einer Thermofixiervorrichtung (66) vorgeschaltet ist.
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