Beschreibung
Messeinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Messeinrichtung mit einem Geber zur Messung einer Lage und/oder einer Drehgeschwindigkeit eines drehbaren Elements.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Fixieren eines Gehäuses der oben genannten Messeinrichtung.
Ferner betrifft die Erfindung eine Werkzeugmaschine, Produk¬ tionsmaschine und/oder Roboter mit der oben genannten Messeinrichtung
Ferner betrifft die Erfindung einen Motor oder Generator mit der oben genannten Messeinrichtung.
Eine Messeinrichtung zur Messung z.B. einer Lage und/oder ei- ner Drehgeschwindigkeit einer Welle eines Motors weist heut¬ zutage üblicherweise einen Geber und ein Gehäuse, das z.B. in Form eines Motordeckels vorliegt kann, auf. Der Motordeckel ist bei einer solchen handelsüblichen Messeinrichtung permanent fest mit dem Geber verbunden und die Geberwelle wird mittels einer Kupplung mit der Motorwelle verbunden. Da die Winkellage des Drehgebers relativ zur Motorwicklung ausge¬ richtet und insbesondere bekannt sein muss (Voraussetzung für eine korrekte Regelung des Motors) wird die Winkellage des Gebers im Bezug z.B. zu einem Lagerschild des Motors durch eine mechanische Codierung vorgegeben. Da der Geber bei solchen handelsüblichen Messeinrichtungen fest mit dem Gehäuse verbunden ist, wird somit beim Einbau der Messeinrichtung auch die Winkellage des Gehäuses und damit die Winkellage des Schnittstellenanschlusses des Gehäuses festgelegt. Nun ist es aber oft gewünscht, dass die Winkellage des Schnittstellenan¬ schlusses leicht veränderbar ist und insbesondere nicht mehr mit der Winkellage des Gebers korreliert ist, so dass z.B. die Winkellage des Schnittstellenanschlusses in Richtung z.B.
einer Regelungsbaugruppe ausgerichtet werden kann, um die Leitungsführung zwischen Messeinrichtung und Regelungsbaugruppe zu optimieren und insbesondere um Knickstellen in der Leitungsführung zu vermeiden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine einfache Mess¬ einrichtung und ein einfaches Verfahren zum Fixieren eines Gehäuses der Messeinrichtung zu schaffen bei der die Winkellage des Gehäuses unabhängig von der Winkellage des Gebers in Bezug auf einen Grundkörper veränderbar ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Messeinrichtung umfas¬ send
- einen Geber zur Messung einer Lage und/oder einer Drehge- schwindigkeit eines drehbaren Elements,
- ein Gehäuse,
- eine Platte mit einer Aussparung zur Aufnahme eines Gebers, wobei der Geber gegenüber der Platte drehbar angeordnet ist, - wobei der Geber, die Platte und das Gehäuse dermaßen ange¬ ordnet sind, dass bei einem Verbinden des Gehäuses mit ei¬ nem Grundkörper das Gehäuse die Platte in Richtung des Grundkörpers drückt und solchermaßen der Geber an den Grundkörper und das Gehäuse an die Platte gepresst wird.
Weiterhin wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Fixieren eines Gehäuses der erfindungsgemäßen Messeinrichtung, wobei das Gehäuse fixiert wird indem beim Verbinden des Gehäuses mit dem Grundkörper die Platte vom Gehäuse in Rich- tung des Grundkörpers gedrückt wird und solchermaßen der Ge¬ ber an den Grundkörper und das Gehäuse an die Platte gepresst wird.
Es erweist sich als vorteilhaft, dass die Platte über ein Fe- derelement und/oder einem Abstandhalter mit dem Gehäuse verbunden ist. Hierdurch wird eine sichere variable Verbindung zwischen der Platte und dem Gehäuse sichergestellt.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Platte über ein Federelement mit dem Geber drehbar verbunden ist. Hierdurch wird auf einfache Art und Weise eine sichere dreh¬ bare Verbindung zwischen der Platte und dem Geber ermöglicht.
Weiterhin erweist sich vorteilhaft, dass das Federelement als Spiralfeder, O-Ring und/oder Gummimuffe ausgebildet ist. Eine Ausbildung des Federelements als Spiralfeder, O-Ring und/oder als Gummimuffe stellen übliche Ausbildungen eines Federele- mentes dar.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, dass der Abstand¬ halter als Schraube und/oder Pressstift ausgebildet ist. Eine Schraube und/oder ein Pressstift stellt einen üblichen Ab- Standshalter dar.
Ferner erweist es sich als vorteilhaft, dass das Element als Welle oder als Spindel ausgebildet ist. Eine Ausbildung des Elements als Welle und/oder als Spindel, z.B. einer Werkzeug- maschine, Produktionsmaschine und/oder eines Roboters stellen übliche Ausbildungen des Elements dar.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, dass die Welle als Motorwelle oder Generatorwelle ausgebildet ist. Eine Ausbil- düng der Welle als Motorwelle oder Generatorwelle stellen üb¬ liche Ausbildungen der Welle dar.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, dass der Grundkör¬ per als Lagerschild ausgebildet ist. Eine Ausbildung des Grundkörpers in Form eines Lagerschilds z.B. eines Motors oder eines Generators ist eine übliche Ausbildung des Grund¬ körpers dar.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, dass der Geber eine Ringnut, in die die Platte eingereift, aufweist. Durch diese Maßnahme wird eine sichere Drehbewegung des Gebers in der Aussparung der Platte ermöglicht.
Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass der Geber und der Grundkörper eine formschlüssige mechanische Kodierung aufweisen, die die Winkellage des Gebers im Bezug auf den Grundkörper definiert und/oder den Geber am Grundkörper zen- triert anordnet. Hierdurch wird auf einfache Art und Weise die Winkellage des Gebers im Bezug auf den Grundkörper defi¬ niert, wobei gegebenenfalls der Geber am Grundkörper zen¬ triert angeordnet wird.
Ferner erweist es sich als vorteilhaft, dass die Kodierung in Form eines Stiftes mit einer zum Stift korrespondierenden Vertiefung ausgebildet ist. Die Ausbildung der Kodierung in Form eines Stiftes mit einer zum Stift korrespondierenden Vertiefung stellt eine besonders einfache mechanische Kodie- rung dar.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, dass die Kodierung in Form einer Abflachung an einem Zentrierring mit einer zur der Abflachung korrespondierenden Ausnehmung am Grundkörper ausgebildet ist. Die Ausbildung einer Kodierung in Form einer Abflachung an einem Zentrierring mit einer zur der Abflachung korrespondierenden Ausnehmung stellt ebenfalls eine einfache Möglichkeit der mechanischen Kodierung dar.
Ferner erweist es sich als vorteilhaft, dass der Geber über eine Kupplung mit dem drehbaren Element verbunden ist. Mittels einer Kupplung lässt sich auf einfache Art und Weise der Geber insbesondere die Geberwelle mit einem Element wie z.B. einer Welle z.B. eines Motors oder eines Generators verbin- den.
In diesem Zusammenhang erweist es sich als vorteilhaft, dass die Kupplung als eine Kreuzscheibenkupplung ausgebildet ist, da eine Kreuzscheibenkupplung leicht montierbar ist.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, dass das Gehäuse einen Gehäuserand aufweist, wobei das Verbinden vom Gehäuse mit dem Grundkörper über eine Schraubverbindung realisiert
ist, wobei ein Schraubenkopf einen äußeren Randbereich des Gehäuserands in Richtung des Grundkörpers drückt. Hierdurch wird eine besonders einfache Montage des Grundkörpers ermög¬ licht.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, dass das Gehäuse einen Gehäuserand aufweist, wobei das Verbinden vom Gehäuse mit dem Grundkörper über eine Schraubverbindung realisiert ist, wobei der Gehäuserand ein Langloch aufweist. Hierdurch wird ebenfalls eine einfache Montage des Gehäuses ermöglicht
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft eine Werkzeugma¬ schine, Produktionsmaschine und/oder Roboter mit der erfin¬ dungsgemäßen Messeinrichtung auszubilden.
Ferner erweist es sich als vorteilhaft einen Generator oder einen Motor mit der erfindungsgemäßen Messeinrichtung auszubilden .
Vorteilhafte Ausbildungen der Messeinrichtung ergeben sich analog zu vorteilhaften Ausbildungen des Verfahrens und umge¬ kehrt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dar- gestellt und werden im Folgenden näher erläutert. Dabei zei¬ gen :
FIG 1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Messeinrichtung vor dem Verbinden mit dem Grundkörper, FIG 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Messeinrichtung nach dem Verbinden mit dem Grundkörper, FIG 3 eine Ausbildung eines Gehäuserands des Gehäuses, FIG 4 eine weitere Ausbildung des Gehäuserands des Gehäu¬ ses, FIG 5 eine Rückansicht der Messeinrichtung,
FIG 6 eine Seitenansicht der Messeinrichtung,
FIG 7 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messeinrichtung vor dem Verbinden mit dem Grundkörper,
FIG 8 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messeinrichtung nach dem Verbinden mit dem Grundkörper,
FIG 9 eine Frontansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messeinrichtung und
FIG 10 eine weitere Frontansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messeinrichtung.
In FIG 1 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messeinrichtung in einem Zustand vor dem Verbinden mit einem Grundkörper 5, der z.B. in Form eines Lagerschildes eines La- gers eines Motors vorliegen kann, dargestellt. Die Messein¬ richtung weist einen Geber 1 zur Messung einer Lage und/oder einer Drehgeschwindigkeit eines drehbaren Elementes, das in dem Ausführungsbeispiel in Form einer Welle insbesondere ei¬ ner Motorwelle 2 vorliegt, sowie ein Gehäuse 3, das in dem Ausführungsbeispiel in Form eines Motordeckels gegeben ist, auf. Weiterhin weist die Messeinrichtung eine Platte 4 mit einer Aussparung zur Aufnahme des Gebers 1, wobei der Geber 1 gegenüber der Platte 4 drehbar angeordnet ist, auf. Der Geber 1 ist in der Aussparung der Platte 4 drehbar angeordnet und weist in dem Ausführungsbeispiel eine Ringnut 8 auf, wobei die Platte 4 in die Ringnut 8 eingreift. Der Geber 1 ist da¬ bei so in die Platte 4 eingesetzt, dass er sich innerhalb ei¬ nes bestimmten Bereichs nach allen Richtungen frei bewegen kann. Um dies zu gewährleisten, ist die Aussparung in der Platte 4 etwas größer als der Durchmesser der Ringnut 8 des
Gebers 1. Weiterhin ist die Breite der Ringnut 8 etwas größer als die Dicke der Platte 4, so dass der Geber gegenüber der Platte in axialer Richtung der Motorwelle 2 ebenfalls in ei¬ nem geringen Maße bewegbar ist. Weiterhin ist die Platte 4 in Richtung der Achse der Motorwelle 2 relativ zum Gehäuse 3 in axialer Richtung frei beweglich angeordnet. Dies wird gewährleistet, in dem die Platte 4 über Abstandshalter, die z.B. in
Form von Schrauben und/oder Pressstiften vorliegen können mit dem Gehäuse 3 verbunden ist.
In dem Ausführungsbeispiel ist zwischen Platte 4 und Gehäuse 3 ein Federelement 9 angeordnet, das z.B. als Spiralfeder,
O-Ring und/oder Gummimuffe ausgebildet sein kann. Die Verbindung von einer Geberwelle 13 zur Motorwelle 2 eines Motors wird mit Hilfe einer Kupplung 6 hergestellt, die z.B. in Form einer Kreuzscheibenkupplung vorliegen kann. Der Geber 1 und ein Grundkörper 5, der in dem Ausführungsbeispiel in Form eines Lagerschilds des Motors ausgebildet ist, weisen eine formschlüssige mechanische Kodierung auf, die die Winkellage des Gebers in Bezug auf den Grundkörper definiert und/oder je nach Ausbildung gegebenenfalls zusätzlich den Geber am Grund- körper zentriert anordnet.
In dem Ausführungsbeispiel besteht die mechanische Kodierung aus einem Stift 16, der in eine in FIG 1 nicht dargestellte korrespondierende Vertiefung des Gebers 1 eingreift. Beim Aufsetzen der Messeinrichtung auf den Grundkörper 5 wird der Geber durch den vorgegebenen Formschluss der mechanischen Kodierung so geführt, dass die Winkellage zwischen Geber in Bezug auf den Grundkörper definiert d.h. festgelegt wird. Mittels eines Zentrierrings 14 (siehe FIG 9) wird der Geber 1 dabei so geführt, dass er am Grundkörper 5 zentriert angeord¬ net wird. Die Kupplung zwischen Geberwelle 13 und Motorwelle 2 wird beim Aufsetzen der Messeinrichtung auf den Grundkörper 5 durch den steckbaren Aufbau der Kupplung 6 insbesondere deren Formschluss realisiert. Weiterhin weist der Geber 1 noch einen Geberanschluss 17 auf, wobei der Geber 1 seine
Ein- und Ausgangssignale am Geberanschluss 17 zur Verfügung stellt. Solange das Gehäuse 3 nicht mit dem Grundkörper 5 z.B. mittels einer Schraubverbindung 7 verbunden ist, d.h. die Schrauben 7 nicht fest angezogen sind, lässt sich das Ge- häuse 3 zusammen mit dem in FIG 5 und FIG 6 dargestellten Schnittstellenanschluss 11 des Gehäuses 3 beliebig drehen, ohne dass dabei die Winkellage des Gebers 1 in Bezug auf den Grundkörper 5 verändert wird. Somit lässt sich der Schnitt-
stellenanschluss 11 der Messeinrichtung beliebig positionie¬ ren. Der Geberanschluss 17 ist dabei über entsprechende Lei¬ tungen mit dem Schnittstellenanschluss 11 verbunden. Der Schnittstellenanschluss 11 kann nun mittels einer Drehbewe- gung des Gehäuses 3 beliebig, z.B. in Richtung auf eine Rege¬ lungsbaugruppe, die das Signal des Gebers benötigt ausge¬ richtet werden.
Wird nun das Gehäuse 3 mit dem Grundkörper 5 verbunden in dem die Schrauben 7 angezogen werden, dann wird durch das Gehäuse 3 die Platte 4 in Richtung des Grundkörpers 5 gedrückt, wo¬ durch solchermaßen der Geber an den Grundkörper 5 und das Gehäuse 3 an die Platte 4 gepresst wird. Durch den Pressvorgang wird die Position des Gehäuses 3 und des Gebers 1 fixiert. Sowohl das Gehäuse 3 als auch der Geber 1 sind dann nicht mehr drehbar oder in axialer Richtung der Motorwelle 2 bewegbar .
In FIG 2 ist die erfindungsgemäße Messeinrichtung nach dem Verbinden des Gehäuses 3 mit dem Grundkörper 5 dargestellt.
Die Bezeichnung der Elemente stimmt mit denen aus FIG 1 über¬ ein. Damit durch das Pressen keine Beschädigung des Gebers 1 und/oder des Gehäuses 3 entsteht, wird zum Ausgleich ein Fe¬ derelement 9 zwischen Gehäuse 3 und Platte 4 angeordnet. Möchte man z.B. noch einmal nach dem Einbau der Messeinrichtung die Position des Schnittstellenanschlusses 11 ändern, so braucht man nur die Schrauben 7 etwas zu lösen, anschließend das Gehäuse 3 mit der Platte 4 im Bezug zu den mittels der mechanischen Kodierung in seiner Winkellage nach wie vor feststehenden Geber 1 zu drehen und nach der Positionierung die Schrauben 7 wieder anzuziehen, wodurch der Geber und das Gehäuse wieder in axialer Richtung der Motorwelle fixiert wird.
In dem Ausführungsbeispiel weist das Gehäuse 3 einen Gehäuse¬ rand 12 auf, der in FIG 1, FIG 2 und FIG 3 dargestellt ist. Die FIG 3 zeigt noch einmal die Anordnung der Schrauben 7 in Bezug auf den Gehäuserand 12. Das Verbinden vom Gehäuse 3 mit
dem Grundkörper 5 kann über eine Schraubverbindung 7 realisiert werden, wobei die Schraubenköpfe einen äußeren Randbe¬ reich des Gehäuserands 12 in Richtung des Grundkörpers 5 drücken .
Alternativ hierzu kann aber auch wie in FIG 4 dargestellt das Verbinden vom Gehäuse 3 mit dem Grundkörper 5 über eine Schraubverbindung 7 realisiert werden, wobei der Gehäuserand
12 ein Langloch 4 aufweist.
In FIG 5 ist in Form einer Rückansicht die Messeinrichtung mit dem Gehäuse 3 und dem Schnittstellenanschluss 11 darge¬ stellt.
In FIG 6 ist eine Seitenansicht der Messeinrichtung mit dem Gehäuse 3, dem Schnittstellenanschluss 11 und der Motorwelle
13 dargestellt.
Die in FIG 7 und FIG 8 dargestellte Ausführungsform ent- spricht im Grundaufbau im Wesentlichen der vorstehend in FIG 1 und FIG 2 beschriebenen Ausführungsform. Gleiche Elemente sind daher in FIG 7 und FIG 8 mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in FIG 1 und FIG 2. Der einzige wesentliche Un¬ terschied besteht darin, dass bei der Ausführungsform gemäß FIG 7 und FIG 8, die Platte 4 über ein Federelement 9 mit dem Geber 1 drehbar verbunden ist. Genau wie bei der Ausführungs¬ form gemäß FIG 1 und FIG 2 können auch bei dieser Anordnung des Federelements 9 Beschädigungen des Gebers 1 und/oder des Gehäuses 3 beim Anpressen vermieden werden. Selbstverständ- lieh ist es aber auch möglich, beide Ausführungsformen miteinander zu kombinieren und neben dem Federelement, dass gemäß dem Ausführungsbeispiel gemäß FIG 1 und FIG 2 angeordnet ist, ein zusätzliches Federelement, das gemäß den Ausfüh¬ rungsbeispiel gemäß FIG 7 und FIG 8 angeordnet ist, vorzuse- hen .
In FIG 9 ist eine Frontansicht der Messeinrichtung mit dem Schnittstellenanschluss 11, der Platte 4, den Abstandshaltern
10, einen Zentrierring 14 und einer Vertiefung 18 zur Aufnahme des Stifts 16 gemäß FIG 1 und FIG 2 dargestellt.
In FIG 10 ist in Form einer Frontansicht eine weitere Ausfüh- rungsform der Messeinrichtung dargestellt, wobei gleiche Ele¬ mente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind wie in FIG 9. Der wesentliche Unterschied der Ausführungsform gemäß FIG 10 gegenüber der Ausführungsform gemäß FIG 9 besteht darin, dass die mechanische Kodierung nicht wie bei FIG 10 in Form eines Stifts mit einer Vertiefung 18 realisiert ist, sondern dass in FIG 9 der Zentrierring 14 nicht nur zur Zentrierung des Gebers mit dem Grundkörper dient, sondern dass der Zentrierring 14 des Gebers 1 zusätzlich eine Abflachung 15 aufweist, die in eine am Grundkörper 5 angeordnete korrespondierende Aufnehmung formschlüssig eingreift. Auf diese Art und Weise kann mit einem einzigen Element nämlich dem Zentrierring 14 sowohl eine Zentrierung des Gebers als auch eine mechanische Kodierung der Winkellage des Gebers in Bezug auf den Grund¬ körper realisiert werden.
Selbstverständlich kann das drehbare Element 2 nicht nur als Welle, die z.B. als Welle eines Motors oder eines Generators ausgebildet sein kann, sondern sie kann auch als Spindel z.B. einer Werkzeugmaschine, Produktionsmaschine oder eines Robo- ters ausgebildet sind. Weiterhin braucht auch der Grundkörper nicht unbedingt ein Lagerschild, z.B. eines Motors oder eines Generators zu sein.