WO2017016878A1 - Aufzugsanlage mit mehrdeckkabinenaufzug - Google Patents
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Definitions
- Multi-deck elevator on at least one of the passenger decks of the multi-deck elevator car is equipped with a car-destination input device that allows the passengers on said passenger deck to enter a destination floor.
- a passenger may reach a passenger deck of the multi-deck elevator cabin associated with his destination floor by entering via building stairs or escalators to a floor of the building adjacent to the destination input floor to access the passenger deck access provided there and associated with said passenger deck the said passenger deck the
- Balancing weight 17 is connected, which serves to generate the necessary traction between the traction sheave and the support cables and at the same time compensates for a part of the weight of the multi-deck elevator car.
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Abstract
Eine Aufzugsanlage in einem Gebäude mit mehreren Stockwerken (10A-10F), umfasst einen Mehrdeckkabinenaufzug (1) mit einer Mehrdeckaufzugskabine (3), die n übereinander angeordnete Passagierdecks (7A, 7B) aufweist und so ausgestaltet ist, dass Passagiere innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine (3) jedes der n Passagierdecks erreichen können, und eine Steuereinrichtung (18), die den Mehrdeckkabinenaufzug (1) so steuert, dass im Normalbetrieb jedes der Passagierdecks (7A, 7B) nur an ihm zugeordneten Stockwerken anhält, die jeweils um n Stockwerksdistanzen voneinander beabstandet sind, wobei auf mindestens einem der Stockwerke (10A-10F) der Aufzugsanlage eine Stockwerks- Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) angeordnet ist, mittels welcher Passagiere, die von diesem Stockwerk aus den Mehrdeckkabinenaufzug (1) benutzen wollen, ihr Zielstockwerk eingeben können, und dass im Bereich der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung eine Passagier- Informationseinrichtung (21A-21F ) angeordnet ist, die jeden Passagier, der eine Zieleingabe getätigt hat, informiert, auf welches Passagierdeck (7A, 7B) der Mehrdeckaufzugskabine (3) er sich nach dem Einsteigen begeben soll, um dasjenige Passagierdeck zu erreichen, das auf dem seiner Zieleingabe entsprechenden Zielstockwerk anhalten wird.
Description
Aufzugsanlage mit Mehrdeckkabinenaufzug
Die Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage, die mindestens einen so genannten Mehrdeckkabinenaufzug umfasst. Ein Mehrdeckkabinenaufzug ist ein Aufzug, der insbesondere in einem hohen Gebäude mit vielen Stockwerken eine grosse Transportkapazität bietet, indem mittels eines einzigen Aufzugsantriebs über Tragmittel eine Mehrdeckaufzugskabine mit mindestens zwei übereinander angeordneten Passagierdecks in einem Aufzugsschacht aufwärts und abwärts bewegt wird.
Die Erfindung bezieht sich auf das Problem, dass zum Erreichen einer maximalen Transportkapazität bei einem Mehrdeckkabinenaufzug im Normalbetrieb ein bestimmtes Passagierdeck der Mehrdeckaufzugskabine nur auf diesem Passagierdeck zugeordneten Stockwerken anhält, wobei diese Stockwerke jeweils um diejenige Anzahl von Stockwerksdistanzen voneinander entfernt sind, die der Anzahl der Passagierdecks der Mehrdeckaufzugskabine entspricht. Das heisst, dass bei einem Mehrdeckkabinenaufzug, dessen Mehrdeckaufzugskabine drei
Passagierdecks umfasst, ein bestimmtes Passagierdeck im Normalbetrieb nur auf jedem dritten Stockwerk anhält. Ein Passagier, der auf irgendeinem Stockwerk in ein dort anhaltendes Passagierdeck einer Mehrdeckaufzugskabine mit drei Passagierdecks eingestiegen ist, muss im schlechtesten Fall auf einem Stockwerk aussteigen, das um zwei Stockwerksdistanzen von seinem Zielstockwerk entfernt ist.
Aus der JP 07-215637 A ist eine Aufzugsanlage mit einem Doppeldeckkabinenaufzug bekannt, bei der zwei Einzelkabinen zu einer gemeinsamen Doppeldeck- Aufzugskabine zusammenge- fasst sind. Die untere Einzelkabine hält im Normalbetrieb an ungeradzahligen Stockwerken, und die obere Einzelkabine hält an geradzahligen Stockwerken. Damit ein Passagier nach jeder beliebigen Situation beim Einsteigen am Ende der Aufzugsfahrt auf dem von ihm gewählten Zielstockwerk aussteigen kann, sind die beiden Passagierdecks der durch eine Treppe miteinander verbunden. Der Passagier kann somit von jedem der Passagierdecks zum jeweils anderen Passagierdeck umsteigen, bevor die Doppeldeck- Aufzugskabine das vom Passagier gewählte Zielstockwerk erreicht hat.
Der aus der JP 07-215637 A bekannte Doppeldeckkabinenaufzug hat den Nachteil, dass der Wechsel zwischen den Passagierdecks bestimmten Benutzergruppen nicht zuzumuten ist, so dass sich in der Praxis erhebliche Einschränkungen bezüglich der Anwendbarkeit des in JP 07-215637 A vorgeschlagenen Konzepts ergeben.
Aus der JP 11-071063 A ist eine Steuerung für einen Doppeldeckkabinenaufzug bekannt. Hierbei wird vorgeschlagen, dass ein Rollstuhlfahrer, der auf das obere Deck der Doppeldeck- Aufzugskabine eingestiegen ist, mittels einer in der Kabine angeordneten speziellen
Rollstuhlfahrer-Zielwahltaste sein Zielstockwerk wählen kann. Damit kann der Rollstuhlfahrer bewirken, dass das obere Deck der Doppeldeck- Aufzugskabine an dem von ihm gewählten Zielstockwerk anhält, auch wenn dieses Zielstockwerk im Normalbetrieb nicht vom oberen Deck angefahren wird.
Die aus der JP 11-071063 A bekannte Steuerung für den Doppeldeckeraufzug hat den Nachteil, dass die spezielle Rollstuhlfahrer-Zielwahltaste auch von anderen Passagieren benutzt werden kann, um das von ihnen gewünschte Zielstockwerk direkt anzufahren. Dies kann zu starken Verzögerungen im Betriebsablauf und zu einer massiven Reduktion der Transportkapazität des Doppeldeckeraufzugs führen. Ausserdem besteht eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass die Betätigung einer solchen Rollstuhlfahrer-Zielwahltaste für den behinderten Rollstuhlfahrer gar nicht oder nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit ausführbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufzugsanlage mit einem Mehrdeckkabinenaufzug anzugeben, bei der zumindest die Nachteile der Aufzugsanlagen gemäss dem angegebenen Stand der Technik nicht vorhanden sind. Insbesondere ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Aufzugsanlage mit mindestens einem Mehrdeckkabinenaufzug anzugeben, bei der verbesserte Mittel für die Kommunikation zwischen der Aufzugsanlage und den Passagieren eine
Optimierung der Transportkapazität der Aufzugsanlage sowie des Komforts für die Passagiere bewirken.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Aufzugsanlage mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1. Des Weiteren wird die Aufgabe gelöst durch eine Aufzugsanlage mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 2.
Die Lösung der Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, dass bei einer Aufzugsanlage mit einem Mehrdeckkabinenaufzug die Mehrdeckaufzugskabine so ausgestaltet ist, dass Passagiere innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine jedes der Passagierdecks erreichen können, und dass auf den Stockwerken Stockwerks-Zieleingabeeinrichtungen und Passagier- Informationseinrichtungen installiert sind, wobei letztere jeden Passagier aufgrund seiner Zieleingabe informieren, auf welches Passagierdeck er sich nach dem Einsteigen begeben soll,
damit seine Aufzugsfahrt auf dem von ihm gewählten Zielstockwerk enden kann.
Bei einer Aufzugsanlage mit einer Gruppe von mehreren Aufzügen, von denen mindestens einer ein Mehrdeckkabinenauizug ist, besteht die Lösung der Aufgabe darin, dass die
Mehrdeckaufzugskabine so ausgestaltet ist, dass Passagiere innerhalb der
Mehrdeckaufzugskabine jedes der Passagierdecks erreichen können, dass auf den Stockwerken Stockwerks-Zieleingabeeinrichtungen und Passagier-Informationseinrichtungen installiert sind, wobei letztere jeden Passagier aufgrund seiner Zieleingabe informieren, welchen Aufzug der Gruppe er benutzen soll und - falls der zu benutzende Aufzug ein Mehrdeckkabinenauizug ist - auf welches Passagierdeck der Mehrdeckaufzugskabine er sich nach dem Einsteigen begeben soll, um dasjenige Passagierdeck zu erreichen, das auf dem seiner Zieleingabe entsprechenden Zielstockwerk anhalten wird.
Die Vorteile der erfindungsgemässen Aufzugsanlagen mit mindestens einem
Mehrdeckkabinenauizug sind darin zu sehen, dass jeder Passagier sein Zielstockwerk schon vor dem Einsteigen wählen kann, wobei er durch die Passagier-Informationseinrichtung mindestens darüber informiert wird, auf welches Passagierdeck der Mehrdeckaufzugskabine er sich nach dem Einsteigen begeben soll, damit er von diesem Passagierdeck aus auf dem von ihm gewählten Zielstockwerk aussteigen kann. Bei der erfindungsgemässen Aufzugsanlage mit einer Gruppe von mehreren Aufzügen, von denen mindestens einer ein Mehrdeckkabinenauizug ist, wird der Passagier zusätzlich darüber informiert, welchen Aufzug der Gruppe er
vorteilhafterweise nehmen soll, um rasch möglichst sein Zielstockwerk zu erreichen.
Mit diesen Massnahmen werden der Passagierfluss in der Aufzugsanlage sowie die
Transportkapazität der Aufzugsanlage optimiert und gleichzeitig eine Verbesserung des Transportkomforts für die Passagiere bewirkt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass im Bereich der auf mindestens einem der Stockwerke angeordneten Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung eine
Detektionseinrichtung vorhanden ist, die eine bestimmte Berechtigung eines Passagiers erkennen kann, wobei eine über die genannte Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung auf dem dieser Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung zugeordneten Zieleingabestockwerk getätigte Zieleingabe eines entsprechend berechtigten Passagiers die Steuereinrichtung des
Mehrdeckkabinenaufzugs so beeinflusst, dass dasjenige Passagierdeck, dem das
Zieleingabestockwerk zugeordnet ist, auf dem Zieleingabestockwerk anhält, den berechtigten Passagier aufnimmt und mindestens am eingegebenen Zielstockwerk anhält, auch wenn dieses
Zielstockwerk im Normalbetrieb nicht dem genannten Passagierdeck zugeordnet ist.
Unter dem Begriff„Zieleingabestockwerk" ist in der vorliegenden Beschreibung ein Stockwerk des Gebäudes zu verstehen, auf welchem ein Passagier bei der Aufzugsanlage angekommen ist und mittels der diesem Stockwerk zugeordneten Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung sein Zielstockwerk eingibt.
Mit der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung der Erfindung wird erreicht, dass für besonders berechtigte Passagiere (z. B. V.I.P. s) der Transportkomfort zusätzlich verbessert ist, und dass für Behinderte (z. B. Rollstuhlfahrer) der Mehrdeckkabinenaufzug überhaupt benutzbar wird.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass im Bereich der auf mindestens einem der Stockwerke angeordneten Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung eine
Detektionseinrichtung vorhanden ist, die eine bestimmte Berechtigung eines Passagiers erkennen kann, wobei eine über die genannte Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung auf dem dieser Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung zugeordneten Zieleingabestockwerk getätigte Zieleingabe eines entsprechend berechtigten Passagiers die Steuereinrichtung des
Mehrdeckkabinenaufzugs so beeinflusst, dass dasjenige Passagierdeck auf dem
Zieleingabestockwerk anhält und den berechtigten Passagier aufnimmt, dem das eingegebene Zielstockwerk zugeordnet ist, auch wenn das Zieleingabestockwerk im Normalbetrieb nicht dem genannten Passagierdeck zugeordnet ist.
Das Passagierdeck, dem das Zieleingabestockwerk im Normalbetrieb zugeordnet ist, kann dabei vorher oder nachher ebenfalls am Zieleingabestockwerk anhalten, wenn das
Zieleingabestockwerk ein aktuelles Zielstockwerk für das genannte Passagierdeck ist, oder wenn auf dem Zieleingabestockwerk ein Ruf für das genannte Passagierdeck vorliegt. Auch mit dieser Ausgestaltung der Erfindung wird erreicht, dass für besonders berechtigte Passagiere (z. B. V.I.P. s) der Transportkomfort zusätzlich verbessert ist, und dass für Behinderte (z. B.
Rollstuhlfahrer) der Mehrdeckkabinenaufzug überhaupt benutzbar wird.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass eine durch einen Passagier mittels der auf mindestens einem der Stockwerke angeordneten Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung getätigte Zieleingabe, die ein Zielstockwerk betrifft, das durch dasjenige Passagierdeck, dem im Normalbetrieb das Zieleingabestockwerk zugeordnet ist, nicht erreichbar ist, die
Steuereinrichtung so beeinflusst, dass ein Passagierdeck der Mehrdeckaufzugskabine auf dem
Zieleingabestockwerk anhält, auf welchem der Passagier sein Zielstockwerk erreichen kann. Unter dem Begriff„Zieleingabestockwerk" ist in der vorliegenden Beschreibung ein Stockwerk des Gebäudes zu verstehen, auf dem ein Passagier bei der Aufzugsanlage angekommen ist und über die diesem Stockwerk zugeordnete Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung eine Zielwahl eingibt.
Die vorstehend beschriebene Ausgestaltung der Erfindung hat den Vorteil, dass ein berechtigter Passagier von jedem Zieleingabestockwerk aus auch Zielstockwerke direkt erreichen kann, die durch das Passagierdeck der Mehrdeckaufzugskabine, dem das Zieleingabestockwerk im Normalbetrieb zugeordnet ist, nicht erreichbar sind. Beispielsweise können in Anordnungen von Mehrdeckkabinenaufzügen ein oberstes Stockwerk eines Gebäudes nicht von einem untersten Passagierdeck und ein unterstes Stockwerk nicht von einem obersten Passagierdeck angefahren werden, weil dafür die Kabinenfahrbahn bzw. der Aufzugsschacht zu kurz sind. Für die hier vorgeschlagene Lösung kann allerdings die Einschränkung gegeben sein, dass es unmöglich ist auf demselben Passagierdeck vom untersten Stockwerk aus zum obersten Stockwerk zu gelangen. Auch bei dieser Ausgestaltung der Erfindung kann das Passagierdeck, dem das Zieleingabestockwerk im Normalbetrieb zugeordnet ist, vorher oder nachher ebenfalls am Zieleingabestockwerk anhalten, wenn das Zieleingabestockwerk ein aktuelles Zielstockwerk für das genannte Passagierdeck ist, oder wenn auf dem Zieleingabestockwerk ein Ruf für das genannte Passagierdeck vorliegt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der mindestens eine
Mehrdeckkabinenaufzug auf mindestens einem der Passagierdecks der Mehrdeckaufzugskabine mit einer Haltestockwerks-Anzeigeeinrichtung ausgerüstet ist, die anzeigt, welche
Passagierdecks aktuell für einen Halt auf welchen Stockwerken registriert sind.
Damit wird erreicht, dass ein Passagier sich auch noch in der Mehrdeckaufzugskabine informieren kann, ob ein Halt auf seinem Zielstockwerks vorgesehen ist, und ob er zu einem anderen Passagierdeck wechseln muss, damit er von diesem anderen Passagierdeck aus auf dem von ihm gewählten Zielstockwerk aussteigen kann.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der mindestens eine
Mehrdeckkabinenaufzug auf mindestens einem der Passagierdecks der Mehrdeckaufzugskabine mit einer Kabinen-Zieleingabeeinrichtung ausgerüstet ist, die den Passagieren auf dem genannten Passagierdeck ermöglicht, ein Zielstockwerk einzugeben.
Damit wird erreicht, dass ein Passagier ein Zielstockwerk nachträglich eingeben kann, beispielsweise wenn er dies vor dem Einsteigen in die Mehrdeckaufzugskabine versäumt hat,
oder wenn er auf der Zielanzeigeeinrichtung erkennt, dass sein Zielstockwerk nicht registriert wurde.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass mindestens im Bereich der Kabinen-Zieleingabeeinrichtung eine Kabinen-Detektionseinrichtung vorhanden ist, die eine bestimmte Berechtigung eines Passagiers erkennen kann, wobei eine Zieleingabe eines entsprechend berechtigten Passagiers über die Kabinen-Zieleingabeeinrichtung die
Steuereinrichtung so beeinflusst, dass das Passagierdeck der Mehrdeckauf zugskabine, auf welchem der berechtigte Passagier die Zieleingabe getätigt hat, auch dann auf dem der Zieleingabe entsprechenden Zielstockwerk anhält, wenn dieses Stockwerk im Normalbetrieb nicht dem genannten Passagierdeck zugeordnet ist.
Damit wird erreicht, dass die Nachteile, die daraus resultieren, dass zwecks Optimierung der Transportkapazität jedes Passagierdeck im Normalbetrieb nur auf ihm zugeordneten
Stockwerken anhält, auch für berechtigte Passagiere (z. B. V.I.P. s) vermieden werden, die nach dem Einsteigen in die Mehrdeckaufzugskabine noch eine Zieleingabe tätigen wollen.
Ausserdem wird damit die Benutzung des Mehrdeckkabinenaufzugs für Behinderte (z. B. Rollstuhlfahrer) der Mehrdeckkabinenaufzug erleichtert.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Mehrdeckaufzugskabine zwischen benachbarten Passagierdecks mindestens eine Aufzugskabinentreppe aufweist, über welche Aufzugskabinentreppe Passagiere innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine von jedem Passagierdeck aus das jeweils benachbarte Passagierdeck erreichen können.
Damit wird erreicht, dass jeder Passagier nach dem Einsteigen auf eines der Passagierdecks der Mehrdeckaufzugskabine auf ein anderes Passagierdeck wechseln kann, falls dies erforderlich ist, damit er von diesem Passagierdeck aus auf dem von ihm gewählten Zielstockwerk aussteigen kann.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Mehrdeckaufzugskabine zwischen benachbarten Passagierdecks mindestens eine Aufzugseinrichtung aufweist, mittels welcher Aufzugseinrichtung Passagiere innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine von jedem Passagierdeck aus auf das jeweils benachbarte Passagierdeck befördert werden können.
Damit wird erreicht, dass ein erforderlicher Wechsel zu einem anderen Passagierdeck für den betroffenen Passagier mühelos und komfortabel durchführbar ist und auch für einen behinderten Passagier im Rollstuhl überhaupt realisierbar ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Aufzugsanlage so ausgebildet ist, dass mindestens von einem der Stockwerke aus ein Passagier nach seiner Zieleingabe ein Passagierdeck der Mehrdeckauizugskabine erreichen kann, dem nicht das Zieleingabestockwerk, aber das eingegebene Zielstockwerk zugeordnet ist, indem er sich zu einem benachbarten Stockwerk bzw. einem benachbarten Passagierdeckzugang des Gebäudes begibt, und dass die im Bereich der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung des Zieleingabestockwerks angeordnete Passagier- Informationseinrichtung jeden Passagier, der eine Zieleingabe getätigt hat, zusätzlich zur Information über die Möglichkeit eines Passagierdeckwechsel innerhalb der Mehrdeckauizugskabine, informiert, zu welchem der Stockwerke bzw. Passagierdeckzugänge des Gebäudes er sich vor dem Einsteigen begeben soll, damit er auf das Passagierdeck einsteigen kann, dem sein Zielstockwerk zugeordnet ist, bzw. das auf dem seiner Zieleingabe entsprechenden Zielstockwerk anhalten wird.
Passagierdeckzugänge, die nicht wirklichen Stockwerken zugeordnet sind, können beispielsweise innerhalb eines ausreichend hohen Haupt-Zugangsstockwerks jeweils einem der n
Passagierdecks der Mehrdeckauizugskabine zugeordnet angeordnet sein. Beispielsweise kann einer der Passagierdeckzugänge auf dem Niveau des Haupt-Zugangsstockwerk angeordnet sein, wobei mindestens ein weiterer Passagierdeckzugang auf einem Podest im Haupt- Zugangsstockwerk im Bereich des mindestens einen weiteren Passagierdecks der auf dem Haupt-Zugangsstockwerk haltenden Mehrdeckauizugskabine vorhanden ist. Der mindestens eine auf einem Podest angeordnete Passagierdeckzugang ist über mindestens eine Gebäudetreppe oder mindestens eine Fahrtreppe vom Niveau des Haupt-Zugangsstockwerks aus erreichbar. Alternativ kann ein Passagier von einem normalen Zieleingabestockwerk aus ein Passagierdeck der Mehrdeckauizugskabine erreichen, dem sein Zielstockwerk zugeordnet ist, indem er sich via Gebäudetreppen oder Fahrtreppen aui ein dem Zieleingabestockwerk benachbartes Stockwerk des Gebäudes begibt, um durch einen dort vorhandenen und dem genannten Passagierdeck zugeordneten Passagierdeckzugang aui das genannte Passagierdeck der
Mehrdeckauizugskabine einsteigen zu können.
Mit dieser Ausgestaltung der Erfindung wird erreicht, dass die Passagiere der Aufzugsanlage zusätzlich zur Möglichkeit des Passagierdeckwechsels innerhalb der Mehrdeckauizugskabine auch die Möglichkeit haben, den Passagierdeckwechsel bereits vor dem Einsteigen
vorzunehmen. Wenn zwischen der Zieleingabe und der Ankunft der Mehrdeckauizugskabine aui dem Zieleingabestockwerk ausreichend Zeit zur Verfügung steht, ist es iür den Passagier wahrscheinlich vorteilhaft, sich vor dem Einsteigen in die Mehrdeckauizugskabine zu dem dem zugewiesenen Passagierdeck zugeordneten Passagierdeckzugang zu begeben, um Zeitnot beim erforderlichen Passagierdeckwechsel innerhalb der Mehrdeckauizugskabine zu vermeiden.
Zweckmässigerweise kann daher die im Bereich der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung vorhandene Passagier-Informationseinrichtung zusätzlich über die bis zur Ankunft der Mehrdeckaufzugskabine noch verfügbare Zeit informieren, oder sie kann die Ausgabe der Information betreffend den vor dem Einsteigen möglichen Passagierdeckwechsel jeweils einige Zeit vor der Ankunft der Mehrdeckaufzugskabine auf dem Zieleingabestockwerk beenden.
Eine erfindungsgemässe Aufzugsanlage kann auch eine Gruppe von zwei oder mehreren Aufzüge umfassen, wovon mindestens einer ein Mehrdeckkabinenaufzug mit einer
Mehrdeckaufzugkabine ist. Die Aufzugsteuerung ist in einem solchen Fall vorzugsweise als Gruppensteuerung ausgebildet, wobei zu den vorstehend beschriebenen Aufzugsfunktionen im Wesentlichen die Zusatzfunktion hinzukommt, dass die Passagier-Informationseinrichtung auf dem Zieleingabestockwerk jedem Passagier den Aufzug der Aufzuggruppe zuweist, mit dem er schnellstmöglich sein Zielstockwerk erreicht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert, wobei sich entsprechende Elemente in der
Beschreibung wie auch in den Zeichnungen mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufzugsanlage mit einer Doppeldeckaufzugskabine in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung entsprechend einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Aufzugsanlage gemäss dem Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Aufzugsgruppenanordnung mit einem zweiten Aufzug in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung der Sicht auf die Aufzugsanlage von mehreren Stockwerken aus.
Fig. 3 eine Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung und eine Passagier-Informationseinrichtung sowie eine Detektionseinrichtung mit zugehörigem Detektionsmittel zur Erfassung
von Berechtigungen der Passagiere für die Aufzugsanlage des Ausführungsbeispiels in einer schematischen Darstellung zur Erläuterung der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine in einem Aufzugsschacht 2 eines Gebäudes mit mehreren Stockwerken 10A- 10F angeordnete Aufzugsanlage in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung entsprechend einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Aufzugsanlage ist als Mehrdeckkabinenaufzug 1 ausgeführt und umfasst eine Mehrdeckaufzugskabine 3, die im vorliegenden
Ausführungsbeispiel eine unteres Passagierdeck 7A und ein oberes Passagierdeck 7B aufweist. Die Mehrdeckaufzugskabine 3 bewegt sich entlang eines Aufzugsschachts 2, wobei sie durch eine Antriebsmaschine 4 über eine Treibscheibe 5 und Tragmittel 6 angetrieben und jeweils so positioniert wird, dass mindestens eines der Passagierdecks 7A, 7B einem der Stockwerke 10A- 10F gegenübersteht. Über die Tragseile ist die Mehrdeckaufzugskabine 3 mit einem
Ausgleichsgewicht 17 verbunden, welches der Erzeugung der erforderlichen Traktion zwischen der Treibscheibe und den Tragseilen dient und gleichzeitig einen Teile des Gewichts der Mehrdeckaufzugskabine kompensiert.
Erfindungsgemässe Aufzugsanlagen können auch Mehrdeckaufzugkabinen mit mehr als zwei Passagierdecks umfassen. Bei gewissen Ausführungsformen von Mehrdeckaufzugkabinen kann die vertikale Distanz zwischen den einzelnen Passagierdecks über einen steuerbaren
Verstellmechanismus verändert werden, damit diese Mehrdeckaufzugkabinen in Gebäuden mit unterschiedlichen Stockwerksdistanzen operieren können.
Um eine möglichst hohe Förderkapazität der Aufzugsanlage zu erreichen, wird die Aufzugsanlage so gesteuert, dass im Normalbetrieb jedes der Passagierdecks 7A, 7B nur an ihm zugeordneten Stockwerken 10A-10F anhält, die jeweils um zwei Stockwerksdistanzen voneinander beabstandet sind. Fig. 1 zeigt eine im Normalbetrieb angehaltene Mehrdeckaufzugkabine 3, wobei deren unterem Passagierdeck 7A das Stockwerk IOC und deren oberem Passagierdeck 7B das Stockwerk 10D zugeordnet sind. Im Normalbetrieb wäre bei der nächst tieferen Halteposition der Mehrdeckaufzugkabine dem unteren Passagierdeck 7A das Stockwerk 10A und dem obere Passagierdeck 7B das Stockwerk 10B zugeordnet, und bei der nächst höheren Halteposition wäre dem untere Passagierdeck 7A das Stockwerk 10E und dem oberen Passagierdeck das Stockwerk 10F zugeordnet. Bei Mehrdeckkabinenaufzügen, deren
Mehrdeckaufzugkabinen mehr als drei Passagierdecks, beispielsweise n Passagierdecks umfassen, hält im Normalbetrieb jedes der Passagierdecks nur an ihm zugeordneten
Stockwerken, die jeweils um n Stockwerksdistanzen voneinander beabstandet sind.
Die Mehrdeckaufzugskabine 3 ist so ausgestaltet, dass Passagiere innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine jedes der Passagierdecks 7A, 7B erreichen können. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist zu diesem Zweck zwischen den beiden Passagierdecks 7A und 7B eine Aufzugskabinentreppe 9 integriert, über welche sich Passagiere vom unteren Passagierdeck 7A zum oberen Passagierdeck 7B bzw. vom oberen Passagierdeck 7B zum unteren Passagierdeck 7A begeben können. Bei einer anderen Ausführungsform der Mehrdeckaufzugskabine kann
diese anstelle der Aufzugskabinentreppe 9 eine integrierte Aufzugseinrichtung enthalten, oder sowohl eine Aufzugskabinentreppe als auch eine Aufzugseinrichtung aufweisen.
Jedes der Passagierdecks 7A, 7B der Mehrdeckauizugskabine 3 ist mit einer zugeordneten Aufzugskabinentüre 8A, 8B versehen. Der Aufzugsschacht weist auf jedem der Stockwerke 10A-10F Passagierdeckzugänge 11A-11F auf, die mit den Aufzugskabinentüren 8A, 8B der Mehrdeckauizugskabine 3 zusammenwirken. In der in Fig. 1 gezeigten Situation wirken der Passagierdeckzugang 1 IC mit der Aufzugskabinentüre 8A und der Passagierdeckzugang 11D mit der Aufzugskabinentüre 8B zusammen, um Passagieren den Zutritt zu den Passagierdecks 7A und 7B sowie das Aussteigen von diesen Passagierdecks zu ermöglichen, wenn die
Mehrdeckauizugskabine im Bereich der Stockwerke IOC und 10D, denen die genannten Passagierdeckzugänge zugeordnet sind, angehalten hat. Ferner sind Gebäudetüren 15A-15F gezeigt, über welche von vorzugsweise jedem Stockwerk 10A-10F aus ein Treppenhaus mit den Gebäudetreppen 16A-16F erreichbar ist. Über diese Gebäudetreppen 16A-16F sind von jedem der Stockwerke aus jeweils das obere und das untere benachbarte Stockwerk erreichbar, wobei dies selbstverständlich nicht für oberste bzw. unterste Stockwerke gilt. Dadurch kann ein Passagier beispielsweise vom Stockwerk IOC - das beispielsweise ein Hauptzugangsstockwerk bildet - auf das Stockwerk 10D gelangen, um auf das Passagierdeck 7B der Mehrdeckauizugskabine 3 einsteigen zu können, wenn er weiss, dass das auf dem Stockwerk IOC ankommende oder wartende Passagierdeck 7A nicht auf seinem Zielstockwerk anhalten wird. Anstelle der jeweils zwei benachbarte Stockwerke verbindenden Gebäudetreppen 16A-16F können - vorzugsweise im Bereich von Hauptzugangsstockwerken - Fahrtreppen oder andere Aufzüge vorhanden sein.
Auf jedem der Stockwerke 10A-10F sind mindestens eine Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung 20A-20F sowie eine Passagier-Informationseinrichtung 21A-21F angebracht. Die Stockwerks- Zieleingabeeinrichtung ermöglicht es jedem Passagier, von seinem Zieleingabestockwerk aus ein Zielstockwerk einzugeben, bevor er die Mehrdeckauizugskabine 3 betritt und üblicherweise auch bevor die Mehrdeckauizugskabine aui seinem Zieleingabestockwerk angekommen ist. Wie bereits in der Beschreibung der Ausgestaltungsmöglichkeiten erläutert, ist im Rahmen der vorliegenden Beschreibung unter dem Begriff„Zieleingabestockwerk" immer ein Stockwerk des Gebäudes zu verstehen, aui dem ein Passagier bei der Auizugsanlage angekommen ist und über die diesem Stockwerk zugeordnete Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung eine Zielwahl eingegibt.
Die Passagier-Informationseinrichtungen 21 A-21F dienen dazu, jeden Passagier, der eine Zieleingabe getätigt hat, zu informieren, auf welches der Passagierdecks 7A, 7B des
Mehrdeckkabinenaufzugs 1 er sich nach dem Einsteigen innerhalb der Mehrdeckauizugskabine begeben soll, um auf seinem Zielstockwerk aussteigen zu können. Bei vorhandenen Mitteln in Gebäude - beispielsweise Gebäudetreppen 16A-16F oder entsprechende Fahrtreppen - können die Informationseinrichtungen den Passagier zusätzlich informieren, auf welches Nachbarstockwerk er sich alternativ vor dem Einsteigen begeben kann, damit er auf dem dort anhaltenden Passagierdeck ebenfalls direkt sein Zielstockwerk erreichen kann. Vorteilhafterweise würde diese Information nur so lange ausgegeben, als vor der Ankunft der Mehrdeckauizugskabine noch ausreichend Zeit für einen solchen Stockwerkswechsel zur Verfügung steht.
Des Weiteren umfasst die Aufzugsanlage 1 eine Steuereinrichtung 18, die mindestens aufgrund der durch die Passagiere getätigten Zieleingaben mindestens die Fahrbewegungen der mindestens einen Mehrdeckauizugskabine 3 steuert, wobei die Steuereinrichtung über
Signalleitungen 30, 31, 32 mit der Antriebsmaschine 4, zumindest mit den Stockwerks- Zieleingabeeinrichtungen 20A-20F, den Passagier- Informationseinrichtungen 21A-21F, sowie mit auf jedem der Passagierdecks 7A, 7B angebrachten Haltestockwerks- Anzeigeeinrichtungen 26A, 26B und Kabinen-Zieleingabeeinrichtungen 25A, 25B verbunden ist. Die Steuereinrichtung 18 kann hierbei ortsfest bezüglich des Gebäudes oder auch ganz oder teilweise an der Mehrdeckauizugskabine 3 angeordnet sein.
Im Bereich der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtungen 20A-20F sind Detektionseinrichtungen 22A-22F vorhanden ist, die mindestens eine bestimmte Berechtigung eines Passagiers erkennen können. Gibt ein entsprechend berechtigter Passagier auf einem Stockwerk eine Zieleingabe in eine Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung 20A-20F ein, so wird die Steuereinrichtung 18 so beeinflusst, dass das Passagierdeck, auf welches der berechtigte Passagier vom genannten Stockwerk aus zugestiegen ist, auch dann auf dem seiner Zieleingabe entsprechenden
Zielstockwerk anhält, wenn dieses Stockwerk im Normalbetrieb nicht dem genannten
Passagierdeck zugeordnet ist.
In der Mehrdeckauizugskabine 3, die so ausgestaltet ist, dass Passagiere innerhalb der
Mehrdeckauizugskabine jedes der Passagierdecks 7A, 7B erreichen können, ist aui jedem der Passagierdecks mindestens eine Haltestockwerks-Anzeigeeinrichtung 26A, 26B angeordnet, mit der die aui dem entsprechenden Passagierdeck anwesenden Passagiere darüber informiert werden, welche Passagierdecks der Mehrdeckauizugskabine aui welchen Stockwerken anhalten
werden. Dies gibt jedem Passagier die Möglichkeit, zu überprüfen, ob er sich auf dem richtigen Passagierdeck befindet, und - falls dies nicht der Fall sein sollte - das Passagierdeck innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine zu wechseln.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 ist ausserdem auf jedem der Passagierdecks 7A, 7B mindestens eine Kabinen-Zieleingabeeinrichtung 25A, 25B vorhanden, mittels welcher ein Passagier auch von einem der Passagierdecks der Mehrdeckaufzugskabine aus ein Zielstockwerk eingeben kann, falls er dies nicht vorher auf seinem Zieleingabestockwerk getan hat, oder falls er auf der Haltestockwerks- Anzeigeeinrichtung erkennt, dass sein Zielstockwerk aus irgend einem Grund nicht registriert wurde, oder falls er sein Ziel zu ändern wünscht.
Im Folgenden wird die Funktionsweise einer Aufzugsanlage gemäss Fig. 1 mit mindestens einem Mehrdeckkabinenaufzug in unterschiedlichen Betriebssituationen erläutert.
In einem ersten Beispiel will ein Passagier in einem Gebäude mit einem einzigen Mehrdeckkabinenaufzug lvon seinem Zieleingabestockwerk 10A zu seinem Zielstockwerk IOC befördert werden. An der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung 20A auf dem Zieleingabestockwerk 10A gibt er das Zielstockwerk IOC ein. Die Passagier-Informationseinrichtung 21 A weist ihm das untere Passagierdeck 7A der Mehrdeckaufzugskabine 3 zu, dem im Normalbetrieb sowohl das Zieleingabestockwerk 10A als auch das Zielstockwerk IOC zugeordnet sind. Da das untere Passagierdeck 7A im Normalbetrieb und bei Vorliegen eines Rufs am Stockwerk 10A hält, kann der Passagier in diesem Fall direkt von seinem Zieleingabestockwerk auf das untere
Passagierdeck 7A der Mehrdeckaufzugskabine einsteigen, das ihn auf sein Zielstockwerk IOC transportiert und dort aussteigen lässt.
Will der Passagier hingegen von seinem Zieleingabestockwerk 10A zu seinem Zielstockwerk 10D befördert werden, und gibt er daher sein Zielstockwerk 10D in die Eingabeeinrichtung 4A ein, dann wird ihm das obere Passagierdeck 7B zugewiesen, weil im Normalbetrieb diesem Passagierdeck das Stockwerk 10D zugeordnet ist. Der Passagier wird durch die Passagier- Informationseinrichtung 21 A informiert, dass er sich innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine 3 vom unteren Passagierdeck 7A über die Aufzugskabinentreppe 9 auf das obere Passagierdeck 7B begeben soll, um direkt auf seinem Zielstockwerk 10D aussteigen zu können.
Falls zwischen den Stockwerken des Gebäudes Gebäudetreppen oder Fahrtreppen vorhanden sind, kann die Passagier-Informationseinrichtung 21 A dem Passagier als vorteilhafte Alternative empfehlen, sich vor dem Einsteigen in die Mehrdeckaufzugskabine vom Stockwerk 10A zum
benachbarten Stockwerk 10B zu begeben um dort auf das Passagierdeck 7B einzusteigen. Diese Empfehlung wird vorteilhafterweise solange angezeigt als bis zur Ankunft der Mehrdeckauf- zugskabine 3 ausreichend Zeit für einen Stockwerkswechsel zur Verfügung steht.
Für Passagiere, deren entsprechende Berechtigung von der im Bereich der Stockwerks- Zieleingabeeinrichtungen 20A-20F angeordneten Detektionseinrichtung 22A-22F während der Zieleingabe erkannt wurde, kann die Steuereinrichtung 18 vom Normalbetrieb - d. h. von der fixen Zuordnung jedes zweiten Stockwerks zu jeweils einem der beiden Passagierdecks 7A, 8A - abweichen. Bei einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung wird einem berechtigten Passagier hierbei dasjenige Passagierdeck 7A, 7B zugewiesen, das im Normalbetrieb auf dem Stockwerk anhält, auf welchem er sein Zielstockwerk eingegeben hat. Abweichend vom Normalbetrieb bewirkt nun die Steuereinrichtung 18, dass das Passagierdeck, auf das der berechtigte Passagier eingestiegen ist, auch dann auf dem der Zieleingabe entsprechenden Zielstockwerk anhält, wenn dieses Zielstockwerk im Normalbetrieb nicht dem genannten Passagierdeck zugeordnet ist.
Für einen berechtigten Passagier, der beispielsweise vom Stockwerk 10A auf das Stockwerk 10D gelangen möchte, ergibt sich dann folgende Situation. Zunächst gibt der berechtigte Passagier über die Zieleingabeeinrichtungen 20A sein Zielstockwerk 10D ein. Die Detektionseinrichtung 22A erkennt dabei den die Zieleingabe tätigenden Passagier auf geeignete Weise als berechtigten Passagier. Dadurch wird die Steuereinrichtung 18 so beeinflusst, dass das untere Passagierdeck 7A auf dem ihm zugeordneten Stockwerk 10A anhält, den berechtigten Passagier aufnimmt und - abweichend vom Normalbetrieb - auf dem ihm im Normalbetrieb nicht zugeordneten Zielstockwerk 10D des berechtigten Passagiers anhält und diesen aussteigen lässt. Bei Vorliegen eines entsprechenden anderen Ziels oder einer Zieleingabe für das obere Passagierdeck 7B auf dasselbe Stockwerk 10D kann die Steuereinrichtung 18 vorher auch das obere Passagierdeck 7B der Mehrdeckaufzugskabine auf dem Stockwerk 10D anhalten lassen.
Bei einer weiteren möglichen Ausgestaltung der Erfindung wird bei der vorstehend
beschriebenen Situation einem berechtigten Passagier dasjenige Passagierdeck 7A, 7B zugewiesen, das im Normalbetrieb nicht dem Zieleingabestockwerk , auf dem er sein
Zielstockwerk eingegeben hat, zugeordnet ist. Dieses Passagierdeck ist jedoch im Normalbetrieb dem eingegebenen Zielstockwerk zugeordnet. Die Steuereinrichtung 18 bewirkt nun, dass das so zugewiesene Passagierdeck - abweichend vom Normalbetrieb - auf dem Zieleingabestockwerk des berechtigten Passagiers anhält und diesen aufnimmt. Der berechtigte Passagier erreicht dann sein Zielstockwerk indem das Passagierdeck, auf dem er sich befindet, auf dem im
Normalbetrieb dem genannten Passagierdeck zugeordneten Stockwerk anhält.
Bei dieser möglichen Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich für einen berechtigten Passagier, der beispielsweise vom Stockwerk 10A auf das Stockwerk 10D gelangen möchte, die folgende Situation. Zunächst gibt der berechtigte Passagier über die Zieleingabeeinrichtungen 20A sein Zielstockwerk 10D ein. Die Detektionseinrichtung 22A erkennt dabei den die Zieleingabe tätigenden Passagier auf geeignete Weise als berechtigten Passagier. Dadurch wird die
Steuereinrichtung 18 so beeinflusst, dass das obere Passagierdeck 7B auf dem im Normalbetrieb ihm nicht zugeordneten Stockwerk 10A anhält und den berechtigten Passagier aufnimmt. Bei Vorliegen eines entsprechenden anderen Ziels oder einer weiteren Zieleingabe für das untere Passagierdeck 7A kann die Steuereinrichtung 18 anschliessend auch das untere Passagierdeck 7A der Mehrdeckaufzugskabine auf dem Stockwerk 10A anhalten lassen. Nach mindestens einer Fahrt hält das Passagierdeck 7B mit dem berechtigten Passagier auf dem diesem
Passagierdeck im Normalbetrieb zugeordneten Stockwerk 10D an und lässt den berechtigten Passagier auf seinem Zielstockwerk 10D aussteigen.
Fig. 2 zeigt eine Aufzugsanlage mit mindestens einem Mehrdeckkabinenaufzug 1 gemäss Fig. 1 in einer auszugsweisen, schematischen Sicht auf die Aufzugsanlage von mehreren Stockwerken 2A-2C aus. Die Aufzugsanlage umfasst einen zweiten Aufzug 1.1, der parallel zum
Mehrdeckkabinenaufzug 1 angeordnet ist und als Mehrdeckkabinenaufzug oder als
Eindeckkabinenaufzug ausgeführt sein kann. Vorzugsweise bilden die beiden Aufzüge eine Aufzugsgruppe, die durch eine so genannte Gruppensteuerung gesteuert wird. Die Aufzugsanlage gemäss Fig. 2 weist in einer möglichen Ausgestaltung auf jedem der Stockwerke, von denen in der Fig. 2 zur Vereinfachung der Darstellung nur die Stockwerke 2A-2C gezeigt sind, jeweils zwei Aufzugstüren auf, die in der vorliegenden Beschreibung als Passagierdeckzugänge I IA, 11A.1, I IB, 1 IB.1 und HC, HCl bezeichnet sind, über die ein Zugang zu den Passagierdecks der Mehrdeckaufzugskabinen 3, 3.1, sowie allenfalls weiterer Aufzugskabinen möglich ist. Die dargestellten beiden Mehrdeckaufzugskabinen 3, 3.1 sind unabhängig voneinander verfahrbar. Hierfür ist eine gemeinsame Gruppen-Steuereinrichtung 18.1 vorgesehen. Die im Bereich der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtungen 20A, 20A.1, 20B, 20B.1, 20C, 20C.1 angeordneten Passagier-Informationseinrichtungen 21A, 21A.1, 21B, 21B.1, 21C, 21C.1 zeigen jedem Passagier, der eine Zieleingabe getätigt hat, an, welchen Aufzug 1, 1.1 bzw. welchen
Passagierdeckzugang I IA, 11A.1, I IB, 11B.1 und HC, HCl der Gruppe er nehmen soll, um rasch möglichst sein Ziel zu erreichen, und - falls der zu benutzende Aufzug ein Mehrdeckkabinenaufzug ist - auf welches Passagierdeck 7A, 7B bzw. 7A.1, 7B.1 der zugewiesenen Mehrdeckaufzugskabine 3, 3.1 er sich nach dem Einsteigen innerhalb der Mehrdeckaufzugska-
bine begeben soll, um auf diesem Passagierdeck auf seinem Zielstockwerk anzukommen.
Solange bis zur Ankunft der zugeteilten Aufzugskabine ausreichend Zeit zur Verfügung steht, kann die Passagier-Informationseinrichtung 21 A zusätzlich einen Passagier auf dem
Zieleingabestockwerk 2A informieren, das er statt über den Passagierdeckzugang I IA oder den Passagierdeckzugang 11A.1 vorzugsweise über den Passagierdeckzugang I IB oder den Passagierdeckzugang 1 IB.1 des benachbarten Stockwerks 2B zusteigen soll, wozu er die in Fig. 2 gezeigten Gebäudetüren 15A und Gebäudetreppen 16A benutzen soll. Berechtigte Passagiere geniessen bei der hier dargestellten Aufzugsanlage dieselben Bevorzugungen betreffend Abweichungen vom Normalbetrieb bei der Zuweisung von Passagierdecks, jedoch mit dem zusätzlichen bekannten Vorteilen, die eine Aufzugsgruppe bietet.
Fig. 3 zeigt eine der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtungen 20A-20F mit einer der zugeordneten Passagier-Informationseinrichtungen 21A-21F und einer der Detektionseinrichtungen 22A- 22F, sowie ein Detektionsmittel 23 für die Aufzugsanlage 1 des Ausführungsbeispiels in einer schematischen Darstellung zur Erläuterung der Erfindung. Hierbei wird exemplarisch ein mögliches Zusammenwirken solch eines Detektionsmittels 23 mit einer der Detektionseinrichtungen 22A- 22F gezeigt, welche Zusammenwirkung insbesondere der Erkennung einer bestimmten Berechtigung eines Passagiers im Bereich einer der Stockwerks- Zieleingabeeinrichtungen 20A-20F dient. Die Stockwerks-Zieleingabeeinrichtungen 20A-20F können beispielsweise eine 1 Oer-Tastatur umfassen, mittels welcher ein Zielstockwerk einzugeben ist. Die Passagier-Informationseinrichtungen 21A-21F können als Bildschirm ausgebildet sein. Hierbei ist auch eine integrative Ausgestaltung in Form eines berührungsempfindlichen Bildschirms möglich, bei der die Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung und die Passagier-Informationseinrichtung zusammengefasst sind. Ferner wird in Fig. 3 dargestellt, wie die in den Bereichen der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtungen 20A-20F vorhandenen
Detektionseinrichtungen 22A- 22F mit dem Detektionsmittel 23 zusammen wirken, um
Berechtigungen der Passagiere zu detektieren, wobei die drahtlose Kommunikation zwischen den Detektionseinrichtungen 22A- 22F und dem Detektionsmittel 23 durch den Doppelpfeil veranschaulicht ist.
Zum Detektieren einer Berechtigung eines Passagiers kann eine Detektionseinrichtung vorzugsweise ein RFID-System (radio-frequency identification) umfassen. Ein RFID-System besteht aus einem das Detektionsmittel 23 bildenden Transponder, der einen kennzeichnenden Code enthält, und den bei der vorliegenden Anwendung der berechtigte Passagier vorzugsweise auf sich trägt, sowie einem die Detektionseinrichtung 22A-22F bildenden Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung.
RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein. Die Vorteile dieser Technik ergeben sich aus der Kombination der geringen Größe, der unauffälligen Auslesemöglichkeit und dem geringen Preis der Transponder. Diese neue Technik kann potentiell den heute weitverbreiteten Barcode ersetzen. Die Kopplung zwischen dem Lesegerät und dem Transponder geschieht durch vom Lesegerät erzeugte magnetische Wechselfelder oder durch hochfrequente
Radiowellen. Damit werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch der Transponder mit Energie versorgt. Das Lesegerät enthält eine Software die den eigentlichen Leseprozess steuert, und eine RFID-Middleware mit Schnittstellen zu weiteren EDV-Systemen und Datenbanken.
Über die Passagier- Informationseinrichtungen 21A-21F können den Passagieren - insbesondere den berechtigten Passagieren - beispielsweise über eine graphische Darstellung alle die Informationen angezeigt werden, welche die Passagiere gemäss der vorstehenden Beschreibung von der Aufzugsanlage erhalten, um den geeigneten Aufzug einer Aufzugsgruppe zu benutzen, um sich nach dem Einsteigen innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine auf das richtige
Passagierdeck zu begeben, oder um bereits vor dem Einsteigen über Gebäudetreppen oder andere Hilfsmittel zu dem dem richtigen Passagierdeck zugeordneten Stockwerk zu gelangen.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele und Abwandlungen beschränkt.
Claims
1. Aufzugsanlage in einem Gebäude mit mehreren Stockwerken (10A-10F), umfassend
- einen Mehrdeckkabinenaufzug (1) mit einer Mehrdeckaufzugskabine (3), die n übereinander angeordnete Passagierdecks (7A, 7B) aufweist und so ausgestaltet ist, dass Passagiere innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine (3) jedes der n Passagierdecks erreichen können, und
- eine Steuereinrichtung (18), die den Mehrdeckkabinenaufzug (1) so steuert, dass im Normalbetrieb jedes der Passagierdecks (7A, 7B) nur an ihm zugeordneten Stockwerken anhält, die jeweils um n Stockwerksdistanzen voneinander beabstandet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf mindestens einem der Stockwerke (10A-10F) der Aufzugsanlage eine Stockwerks- Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) angeordnet ist, mittels welcher Passagiere, die von diesem Stockwerk aus den Mehrdeckkabinenaufzug (1) benutzen wollen, ihr Zielstockwerk eingeben können, und dass im Bereich der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung eine Passagier- Informationseinrichtung (21A-21F ) angeordnet ist, die jeden Passagier, der eine Zieleingabe getätigt hat, informiert, auf welches Passagierdeck (7A, 7B) der Mehrdeckaufzugskabine (3) er sich nach dem Einsteigen begeben soll, um dasjenige Passagierdeck zu erreichen, das auf dem seiner Zieleingabe entsprechenden Zielstockwerk anhalten wird.
2. Aufzugsanlage in einem Gebäude mit mehreren Stockwerken (10A-10F), umfassend
- eine Gruppe von mindestens zwei Aufzügen, wovon mindestens einer ein Mehrdeckkabinenaufzug (1) mit einer Mehrdeckaufzugskabine (3) ist, welche Mehrdeckaufzugskabine n übereinander angeordnete Passagierdecks (7A, 7B) aufweist und so ausgestaltet ist, dass Passagiere innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine (3) jedes der n Passagierdecks erreichen können,
- eine Steuereinrichtung (18) die den Mehrdeckkabinenaufzug (1) der Aufzugsanlage so steuert, dass im Normalbetrieb jedes der Passagierdecks (7A, 7B) der Mehrdeckaufzugskabine (3) des Mehrdeckkabinenauizugs (1) nur an ihm zugeordneten Stockwerken anhält, die jeweils um n Stockwerksdistanzen voneinander beabstandet sind,
- eine Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) auf mindestens einem der Stockwerke (10A-10F), mittels welcher Passagiere, die von diesem Stockwerk aus die Aufzugsanlage benutzen wollen, ihr Zielstockwerk eingeben können,
eine Passagier-Informationseinrichtung (21A-21F ) im Bereich der Stockwerks- Zieleingabeeinrichtung, welche Passagier-Informationseinrichtung jeden Passagier, der eine Zieleingabe getätigt hat, informiert, welchen von den mindestens zwei Aufzügen er benutzen
soll, und - falls der zu benutzende Aufzug ein Mehrdeckkabinenaufzug (1) ist - auf welches Passagierdecks (7A, 7B) der Mehrdeckaufzugskabine (3) er sich nach dem Einsteigen begeben soll, um dasjenige Passagierdeck zu erreichen, das auf dem seiner Zieleingabe entsprechenden Zielstockwerk anhalten wird.
3. Aufzugsanlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der auf mindestens einem der Stockwerke (10A-10F ) angeordneten Stockwerks- Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) eine Detektionseinrichtung (22A- 22F ) vorhanden ist, die eine bestimmte Berechtigung eines Passagiers erkennen kann, wobei eine über die genannte Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) auf dem dieser Stockwerks- Zieleingabeeinrichtung zugeordneten Zieleingabestockwerk getätigte Zieleingabe eines entsprechend berechtigten Passagiers die Steuereinrichtung (18) des Mehrdeckkabinenaufzugs (1) so beeinflusst, dass dasjenige Passagierdeck (7A, 7B), dem das Zieleingabestockwerk zugeordnet ist, auf dem Zieleingabestockwerk anhält, den berechtigten Passagier aufnimmt und mindestens am eingegebenen Zielstockwerk anhält, auch wenn dieses Zielstockwerk im Normalbetrieb nicht dem genannten Passagierdeck zugeordnet ist.
4. Aufzugsanlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der auf mindestens einem der Stockwerke (10A-10F ) angeordneten Stockwerks- Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) eine Detektionseinrichtung (22A-22F ) vorhanden ist, die eine bestimmte Berechtigung eines Passagier erkennen kann, wobei eine über die genannte Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) auf dem dieser Stockwerks- Zieleingabeeinrichtung zugeordneten Zieleingabestockwerk getätigte Zieleingabe eines entsprechend berechtigten Passagiers die Steuereinrichtung (18) des Mehrdeckkabinenaufzugs (1) so beeinflusst, dass dasjenige Passagierdeck (7A, 7B) auf dem Zieleingabestockwerk anhält und den berechtigten Passagier aufnimmt, dem das eingegebene Zielstockwerk zugeordnet ist, auch wenn das Zieleingabestockwerk im Normalbetrieb nicht diesem Passagierdeck zugeordnet ist.
5. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine durch einen Passagier über die auf mindestens einem der Stockwerke (10A-10F ) angeordnete Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) auf dem dieser Stockwerks-
Zieleingabeeinrichtung zugeordneten Zieleingabestockwerk getätigte Zieleingabe, die ein Zielstockwerk betrifft, das durch dasjenige Passagierdeck, dem im Normalbetrieb das
Zieleingabestockwerk zugeordnet ist, nicht erreichbar ist, die Steuereinrichtung so beeinflusst, dass ein Passagierdeck (7A, 7B) der Mehrdeckauizugskabine (3) auf dem Zieleingabestockwerk anhält, auf welchem der Passagier sein Zielstockwerk erreichen kann.
6. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der mindestens eine Mehrdeckkabinenaufzug (1) auf mindestens einem der Passagierdecks (7A, 7B) der Mehrdeckauizugskabine (3) mit einer Haltestockwerks-Anzeigeeinrichtung (26A, 26B) ausgerüstet ist, die anzeigt, welche Passagierdecks (7A, 7B) für einen Halt auf welchen Stockwerken (10A-10F ) registriert sind.
7. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der mindestens eine Mehrdeckkabinenaufzug (1) auf mindestens einem der Passagierdecks (7A, 7B) der Mehrdeckauizugskabine (3) mit einer Kabinen-Zieleingabeeinrichtung (25A, 25B ) ausgerüstet ist, die den Passagieren auf dem genannten Passagierdeck ermöglicht, ein
Zielstockwerk einzugeben.
8. Aufzugsanlage nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Kabinen-Zieleingabeeinrichtung (25A, 25B) eine Kabinen- Detektionseinrichtung (27A, 27B) vorhanden ist, die eine bestimmte Berechtigung eines Passagier erkennen kann, wobei eine Zieleingabe eines entsprechend berechtigten Passagiers mittels der Kabinen-Zieleingabeeinrichtung (25 A, 25B) die Steuereinrichtung (18) so beeinflusst, dass das Passagierdeck (7A, 7B) der Mehrdeckauizugskabine (3), auf welchem der berechtigte Passagier die Zieleingabe getätigt hat, auch dann auf dem eingegebenen
Zielstockwerk anhält, wenn dieses Zielstockwerk im Normalbetrieb nicht dem genannten Passagierdeck zugeordnet ist.
9. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Mehrdeckauizugskabine (3) zwischen benachbarten Passagierdecks (7A, 7B) mindestens eine Auizugskabinentreppe (9) aufweist, über welche Aufzugskabinentreppe Passagiere
innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine (3) von jedem Passagierdeck (7A, 7B) aus das jeweils benachbarte Passagierdeck erreichen können.
10. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Mehrdeckaufzugskabine (3) zwischen benachbarten Passagierdecks (7A, 7B) mindestens eine Aufzugseinrichtung aufweist, mittels welcher Aufzugseinrichtung Passagiere innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine von jedem Passagierdeck aus auf das jeweils benachbarte Passagierdeck befördert werden können.
11. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufzugsanlage so ausgebildet ist, dass mindestens von einem der Stockwerke (10A-10F) aus ein Passagier nach seiner Zieleingabe ein Passagierdeck (7A, 7B) der Mehrdeckaufzugskabine (3) erreichen kann, dem nicht das Zieleingabestockwerk, aber das eingegebene Zielstockwerk zugeordnet ist, indem er sich zu einem dem Zieleingabestockwerk benachbarten Stockwerk bzw. Passagierdeckzugang (11A-11F) des Gebäudes begibt, und dass die im Bereich der Stockwerks-Zieleingabeeinrichtung (20A-20F) des Zieleingabestockwerks angeordnete Passagier-Informationseinrichtung (21 A-21F) jeden Passagier, der eine Zieleingabe getätigt hat, zusätzlich zur Information über die Möglichkeit eines Passagierdeckwechsel innerhalb der Mehrdeckaufzugskabine, informiert, zu welchem der Stockwerke (10A-10F) bzw. Passagierdeckzugänge (11A-11F) des Gebäudes er sich vor dem Einsteigen begeben soll, um dasjenige Passagierdeck (7A, 7B) zu erreichen, dem sein Zielstockwerk zugeordnet ist, bzw. das auf dem seiner Zieleingabe entsprechenden Zielstockwerk anhalten wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 121 | Ep: the epo has been informed by wipo that ep was designated in this application |
Ref document number: 16739096 Country of ref document: EP Kind code of ref document: A1 |
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| NENP | Non-entry into the national phase |
Ref country code: DE |
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| 122 | Ep: pct application non-entry in european phase |
Ref document number: 16739096 Country of ref document: EP Kind code of ref document: A1 |