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Trockener Gaszähler
Die Erfindung betrifft trockene Gaszähler mit vier Messkammern und hintereinander zur Längsachse des Zählers angeordneten Schieber- rosten, deren Längsstege in einer Lini hegen.
Trockene Gaszähler, sogenannte Balggaszähler, sind an sich bekannt und seit Jahren in Verwendung. Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich damit, durch besondere Anordnung der äusseren und der inneren Steuerorgane den durch den Antrieb des Messwerkes bedingten Druckverlust besonders klein zu halten. Dadurch wird es ermöglicht, die Hubzahl der Bälge bei gegebenem Messrauminhalt und zulässigem Druckverbrauch bedeutend zu steigern oder umgekehrt, den Inhalt der Messräume bei gegebener Leistung besonders klein zu halten, wodurch erhebliche Materialersparnisse erzielt werden können.
Hiezu werden verschiedene Mittel angewendet wie : Verringerung der bewegten Massen, besondere Anordnung der Strömungskanäle,
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sowie Einpunktaufhängung der Bälge.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch
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Strömungskanäle mit den Schieberrosten gemäss Fig. 1. In Fig. 3 und 3 a ist die Anlenkung des Balges an den Hebel h gemäss Anspruch 3 in einer Ausführungsform dargestellt.
Trockene Gaszähler der 4-Kammer-Bauart mit zwei Bälgen werden im allgemeinen so ausgeführt, dass je ein Balg eine Messkammer, die entweder vom Gehäuse selbst oder von besonderen Metallschalen gebildet werden, in zwei Hälften teilt. Die beiden Bälge treiben über ihre Armatur (Gestänge) die Kurbelwelle an, deren beide Kurbeln zur Überwindung des Totpunktes um 900 versetzt sind.
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nächst möglich, den Schieber 51 vom Hebel a bzw. den Schieber 52 vom Hebel b direkt ohne Stangen anzutreiben, im Gegensatz zu der bisher üblichen Art, nach welcher der Schieber 51 vom Hebel b und der Schieber S2 vom Hebel a über die entsprechend geformten Stangen angetrieben werden.
Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich ist, werden je zwei Messschalen c, d und e, f nach Einlage der Bälge mittels der Falze 7 zu einem Messkasten G bzw. @ vereinigt. Auf diese Weise
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Die Bälge sind in bekannter Weise mit Platten bewehn, an welchen die Verbindungselemente für den Hebel h (Fig. 3 und 3 a) angebracht sind.
Die Hebel h sind dann mit den stehenden Wellen L bzw. N verbunden, an welchen die Hebel a bzw. b befestigt sind. An den Hebeln a bzw. b sind die Pleuelstangen p1 und P2 angelenkt, die mit einer Phasenverschiebung von 90 die Kurbelwelle W antreiben. Die Längsstege des Schieberrostes 5 bzw. 51 bilden mit den Querstegen sieben Kammern. Diese sind : 1, 2, 3,4, welche mit den Messkastenhälften c, , < ?, über die Öffnung IVI, III1, II1, I1 derselben durch die Rohre Ru , Tg, verbunden sind.
Die bei den Minelfelder Al bzw. A2 sind mit dem Ausgang A verbunden. Das zwischen den beiden Schieberrosten liegende Mittelfeld 0 wird als zentrale Ölkammer ausgebildet.
Verbindet man im Gegensatz zu der bisher gebräuchlichen Anordnung die Rostotfnung 4 mit der Kammer IV und die Rostöffnung 1 mit der Kammer I, während man die Rost- öffnung 3 mit der Kammer III und die Rost- öffnung 4 mit der Kammer II verbindet, dann kann der Schieber SI vom Hebel a und der Schieber S2 vom Hebel b direkt ohne Stangen angetrieben werden, während bisher, bei hintereinander in einer Ebene angeordneten Rosten, die Schieber von den gegenüberliegenden Hebeln mittels langer Stangen angetrieben wurden. Die hiezu notwendig gewesenen Stangen kommen nun bei der erfindungsgemässen Ausführung in Wegfall, wodurch auch die bewegten Massen und der Druckverlust vermindert werden.
In Fig. 2 ist der Schieberrost mit den Kanälen im Schnitt dargestellt : Das durch diese Anordnung entstehende grosse Mittelfeld 0 ist als Ölkammer ausgebildet, von der aus die Schieber sowie die Gelenkstellen mit Öl versorgt werden. Dies geschieht einerseits durch die Dochte : \, i , über welche die Schieber hinwegstreichen, oder durch Ölzuleitungsrohre, welche aus dieser Kammer zu den LagerstelIen geführt werden.
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Auf diese Weise ist es möglich, ohne zusätzliche Ölkammer die Steuerschieber sowie die bewegten Teile des Zählers mit Öl zu versorgen und die Schmierung von einer zentralen Kammer des Zählers aus zu bewerkstelligen. Diese Schmierung hat eine weitere Verminderung des Druckverlustes zur Folge, soweit es den mechanischen Anteil desselben am GesamtDruckverlust des Zählers betrifft, insbesondere aber verhindert sie die Ablagerung von Polimerisationsprodukten aus dem Gas an den Schiebersohlen, da diese durch die Schmierung dauernd weggewaschen werden.
Zur weiteren Verminderung des Druckverlustes ist die Verbindung des Balghebels h mit der Balgplatte P als Einpunktaufhängung angeordnet und gleichzeitig durch die Ausbildung als Kugelgelenk eine Bewegung in der Ebene X S sowie TU gewährleistet, so dass die 1 i d r Be- wegung der Bälge entstehende Verzerrung nicht
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komponente, auf das Gestänge übertragen wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Trockener Gaszähler mit Schiebersteuerung und hintereinander zur Längsachse des Zählers angeordneten Schieberrosten, deren Längsstege in einer Linie liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsrohre zwischen den Schieberrosten und den Messkammern derart geführt sind, dass dadurch der den Achshebeln (a und b) anliegenden Schieber von diesen Hebeln direkt angetrieben werden kann.