AT166468B - Verfahren zum Entfernen der Schweißschlacke bei Mehrlagenschweißung von Werkzeugen - Google Patents
Verfahren zum Entfernen der Schweißschlacke bei Mehrlagenschweißung von WerkzeugenInfo
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Description
5. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstücke zwischen den Schweissvorgängen nach dem Schmelzbeizen kurzzeitig im Stahlsand gereinigt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 1>Verfahren zum Entfernen der Schweissschlacke bei Mehrlagenschweissung von Werkzeugen Nach dem Schweissvorgang wird üblicherweise die entstandene Schlacke von Hand oder durch längeres Abblasen mit dem Stahlsandgebläse entfernt. In gewissen Fällen ist dieses Verfahren sehr nachteilig, weil es ein Abkühlen des Werkstückes und der Schweissraupe bedingt und zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Insbesondere bei der Mehrlagenschweissung von Werkzeugen, z. B. beim Aufschweissen von Schnellstahlschneiden auf Fräser ist es nötig, die Schlacke schnell und ohne dass eine wegen Rissbildung gefährliche Abkühlung eintritt, zu entfernen, um sofort die nächste Lage aufschweissen zu können.Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, nach dem die Schlacke auf den Werkstücken nicht auf mechanischem, sondern vorzugsweise auf chemischem bzw. elektrochemischem Wege entfernt wird, unter völliger oder weitgehender Beibehaltung der Vorwärmhitze. Die beim Schweissvorgang entstehenden Schlacken stellen teils homogene, teils heterogene Gemische aller beteiligten Stoffe dar. Abgesehen von Stahllegierungselementen sind auch die Komponenten der Schweissdrahtummantelung an der Reaktion bzteiligt und für die Zusammensetzung der Schweissschlacke von Bedeutung. Diese Oxydund Silikatsysteme beeinflussen die Löslichkeit der Schlacke. Es können aber nur solche Lösungs- mittel allenfalls unter gleichzeitiger Anwendung eines Strompotentials in Frage kommen, die auf die Schlacke lösend wirken, ohne den Grund- körper und die Schweissraupe anzugreifen.Wässerige Lösungsmittel scheiden somit aus, um so mehr als sie es auch nicht ermöglichen, den Fräser auf einer Temperatur von etwa 600 C zu halten.Erfindungsgemäss werden nun Schmelzfluss- beizen für die Schlackenentfernung verwendet.Als eine solche Schmelzflussbeize kommt z. B. chemisch reines Natriumhyclroxyd in Frage, das bei Temperaturen von etwa 600 C zum Schmelzflussbeizen verwendet wird. Die Beizdauer beträgt dabei zirka 10-100 Minuten, je nach der Beschaffenheit und Stärke der abzulösenden Schlacke. Wenn noch erforderlich, kann das Werkstück nach Abfliessen der Schmelzbeize kurzzeitig im Stahlsand gereinigt werden, worauf die nächste Schweisslage aufgebracht wird. Um den Beizvorgang zu fördern, kann dem Werkstück während des Beizens ein elektrisches Potential angelegt werden.Besonders bewährt sich das Verfahren für die Herstellung von Fräsern mit aufgeschweissten Schnellstahlschneiden. Die Schweisszeit kommt dadurch im Verhältnis zur gesamten Fertigungszeit in ein wirtschaftlich tragbares Verhältnis.PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Entfernen der Schweissschlacke bei Mehrlagenschweissung von Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Rissbildungen die beim Schweissen jeder Lage entstandene Schlacke ohne wesentliche Temperaturveränderung des Werkstückes bzw. der Schweissraupe chemisch oder elektrochemisch entfernt wird.2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beizung eine Schmelzbeize bei etwa 300-600 C verwendet wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Schmelzbsize Alkali- Mtallverbindungen, insbesondere Natrium- Hydroxyd : verwendet werden.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Werkstück während des Beizvorganges ein elektrisches Potential angelegt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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